Ich halte die geschlossene Liga für genau so schlimm! Aber so fängt man Clubs wie Ambri und Langnau!
Hier Teile eines Artikels aus der NZZ über den EHC Kloten. Man staune:
Dieser geplante Umbau der National League in eine geschlossene Liga mit zehn spielberechtigten Ausländern pro Team macht den angestrebten Aufstieg aus Klotener Sicht allerdings plötzlich gar nicht mehr so alternativlos attraktiv. Der EHC plant natürlich weiterhin zweigleisig und schliesst derzeit Vorverträge mit Spielern ab, die nur im Fall eines Aufstiegs gelten würden. Die Vertreter Klotens wollen sich zu den Vorgängen in der National League als Unbeteiligte zwar nicht öffentlich äussern, lassen aber durchschimmern, dass sie die geplanten Änderungen nicht unbedingt als das Beste für das Schweizer Eishockey erachten. Schliesslich haben die Klotener in den letzten Jahren die Kosten drastisch gesenkt, den Juniorenverbund Young Flyers aufgebaut und sich selber dezidiert als regional stark verankerten Ausbildungs- und Sprungbrett-Klub positioniert.
Der Präsident Schälchli sagt deshalb, dass man ruhig bleiben werde, sollte es im Frühling nicht klappen mit dem Aufstieg. Wegen der Revolution in der National League muss sich auch die Swiss League neu positionieren; sie dürfte als Konkurrenzprodukt mit identitätsstiftenden eigenen Jungen an Attraktivität gewinnen. Und im Gegensatz zur obersten Liga will die Swiss League nach der Ausschreibung der Verwertungsrechte näher zum Publikum. Für ein paar Franken pro Monat soll es möglich sein, per Stream nicht nur alle Spiele live zu verfolgen, sondern auch Einblicke in die Garderoben zu erhalten.