Beiträge von Larry

    Die hier wären ale gemäss Sportal alle auch noch zu haben...:
    (Pesonen fände ich noch interessant, aber natürlich auch viele andere!)

    Mike Hoffmann (LW/RW)

    Na ja, die sind nicht zu haben, die unterschreiben noch einen neuen Vertrag. Hoffmann hätte ich gerne behalten bei den Panthers, ist einer der 50+ Punkte pro Saison macht. Aber der will sich nun richtig vergolden. Scheinbar ist Boston dran.

    Unsere Jungs spielen ganz anstaendig. Salzgeber, Jobin und Knak gefallen mir bisher am Besten. Der Goalie fuer die ersten 30 Minuten, Fatton von Lugano, machte seine Sache sehr gut.

    Die Announcers schwaermen non-stop von Rossi, man koennte meinen er sei der naechste Gretzky.

    Ist halt ein Erstrundendraft, bei den Schweizern gibts ja keinen der in Zukunft in der NHL eine Rolle spielen wird. Denke nicht das diese CH Mannschaft gross was reissen wird. Absteigen kann man dieses Jahr ja nicht, also wäre Platz 4 und die Viertelfinals bereits gut.

    Und sowieso: Wie kann man Fan von diesem Verein sein!?
    Total unlustig. Und das sage ich, als einer, der den Verein doch sehr respektiert, für das, was er leistet. Aber Fan sein!!!???
    Das bräuchte eigentlich noch viel mehr Fragezeichen!

    Ha ha!:mrgreen:Habe div. Kollegen die sind schon ihr ganzes Leben Bayern Fans, waren alle selber Fussballer. Aber Bayern war natürlich schon in den 70er Jahren erfolgreich, somit bleibt der Eindruck man wurde schon damals einfach Fan eines erfolgreichen Vereins......:nixwiss:

    Gemäss dieser Aussage wäre dann zb. Kennins ein Ausländer, oder liege ich da falsch

    Er IST ja auch ein Ausländer der mit einer Schweizer Lizenz spielt da er bereits als Junior in der Schweiz spielte. Gem. dem System SCB/HCD würde er neu als Ausländer zählen.

    Das mit den Ausländern ist ja noch nicht fix, aber unterdessen haben sie bereits beschlossen das es 20/21 und auch 21/22 keinen Absteiger gibt, sprich, wenn der Sieger aus der NLB aufsteigen will so kann er dies, heisst ev. 14 Teams in der Saison 22/23!

    So wird an den Fans vorbei ein Nagel nach dem anderen eingeschlagen.

    Sparen ist angesagt! Koste es was es wolle!

    wieso ist GCK weiterhin geduldet, Academy und Rockets aber nicht?

    Auch wenn GCK heute als Farmteam des ZSC fungiert steckt immer noch die Geschichte eines 1932 gegründeten Clubs und Schweizer Meisters dahinter. Ausserdem sind sie nun seit 1993, also seit 27 (!) Jahren in der NLB.

    Eishockey: Ein weiterer Abgang vom ZSC nach Davos?

    Transfers zwischen Eishockey-Clubs werden in Zeiten von Corona zwar nicht kommuniziert. Selbstverständlich passieren sie dennoch. So wird zum Beispiel ZSC-Stürmer Axel Simic (21) ab nächster Saison für den HC Davos spielen. Den gleichen Weg könnte nun auch sein Zürcher Kollege Raphael Prassl (23) gehen. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus, die Gespräche mit dem HCD schon weit fortgeschritten. Es wäre der bereits dritte jüngere Neuzugang im Angriff der Bündner, die auch Biels Valentin Nussbaumer (20) zu sich holen dürften. Hingegen werden mittlerweile schon zwei prominentere Abgänge im HCD-Angriff immer wahrscheinlicher: Jener von Fabrice Herzog und wohl auch jener von Luca Hischier. Insgesamt laufen in Davos Ende Saison nicht weniger als 17 Spielerverträge aus. (kk)/(TA)

    Das meint ein anderer Berner, Daniel Germann von der NZZ. Ist einiges realistischer!

    Ausländer gegen Junioren: Ein Dogma verschleiert dem Schweizer Eishockey den Blick für die wahren Probleme

    Dem Schweizer Eishockey fehlt die Breite, um genügend Konkurrenz zu schaffen für talentierte Spieler. Deshalb wechseln die Besten bereits im Juniorenalter ins Ausland. Nun wird die gefährliche Entwicklung noch durch einen Machtkampf zwischen den Ligen akzentuiert.

    Daniel Germann (NZZ)

    Vor einer Woche jährte sich ein sporthistorisches Datum zum 25. Mal. Am 15. Dezember 1995 setzte der belgische Fussballer Jean-Marc Bosman durch, dass Personenfreizügigkeit und freie Arbeitsplatzwahl innerhalb der Europäischen Union und bei ihren Partnern auch im Sport gelten. Seither ist die Ausländerkontingentierung auch im Schweizer Fussball Geschichte.

    Im letzten Meisterkader der Berner Young Boys standen neben 19 Schweizern je zwei Franzosen, Kameruner und Kongolesen sowie ein Däne, ein Deutscher, ein Luxemburger, ein Serbe und ein Spieler aus Guinea. Der Publikumsliebling war Guillaume Hoarau, ein Franzose mit Wurzeln auf La Réunion im Indischen Ozean. Sein Dress war der Verkaufsschlager unter den jungen Anhängern des Klubs. Niemand kam auf die Idee, zu behaupten, Hoarau gefährde die Identifikation mit den Young Boys.

    Doch genau so argumentiert man im Schweizer Eishockey. Seit dort die Zahl der Ausländer zur Diskussion steht, malen Endzeitpropheten, befeuert von aufgeschreckten Spieleragenten, den Untergang der Schweizer Eishockeykultur an die Wand. Der Verbandspräsident Michael Rindlisbacher sagte in einem Interview auf der Website von Swiss Ice Hockey: «Eine Erhöhung der Ausländerkontingente untergräbt die Strategie unseres Verbandes, das Schweizer Eishockey und unsere Nationalmannschaften noch näher an die Weltspitze heranzuführen.»

    250 000 Franken Durchschnittslohn

    Die Erhöhung des Ausländerkontingents ist zusammen mit einer Lohnobergrenze Teil eines umfassenden Reformpakets, mit dem die Klubs Druck auf die Spielerlöhne machen und die stetig steigenden Kosten dämpfen wollen. Ab der Saison 2022/2023 sollen pro Team und Match zehn statt der bisher vier Ausländer erlaubt sein. Der Status des «Lizenz-Schweizers», den all jene in Anspruch nehmen dürfen, die ihre erste Lizenz bei einem Schweizer Klub gelöst haben, soll gestrichen werden.

    Die total 524 Angestellten der zwölf National-League-Klubs verdienen durchschnittlich 215 000 Franken – vom Topskorer bis hinunter zum Video-Coach. Das weiss man, seit die Liga ihre Lohnkosten dem National- und Ständerat hat offenlegen müssen. Doch in Tat und Wahrheit dürfte der Durchschnittslohn der Spieler gegen eine Viertelmillion Franken tendieren. Saläre von 700 000 bis 800 000 Franken sind in der National League heute keine Seltenheit mehr.

    Ob die Erhöhung der Ausländerzahl dazu beiträgt, die Lohnspirale zu stoppen, ist tatsächlich diskutabel. Zu viele Klubs treffen ihre Personalentscheidungen nicht mit gesundem Menschenverstand und nach betriebswirtschaftlichen Kriterien. Doch durch die verschiedenen Ausnahmeregelungen ist die Zahl der Ausländer schon heute bedeutend höher als die vier, die offiziell pro Match spielberechtigt sind. Der HC Ambri-Piotta, der als erster Klub den Markt der Auslandschweizer entdeckte, zählt diese Saison 10 Spieler mit ausländischem Pass im Kader, bei Genf/Servette sind es 12, beim Lausanne HC sogar 14. Im letzten Winter kamen in den zwölf Teams 128 Spieler mit ausländischen Wurzeln zum Einsatz. Ein beträchtlicher Teil von ihnen schafft sich dank dem Status des Lizenz-Schweizers eine bessere Position in den Lohnverhandlungen.

    Wer weiterkommen will, muss früh ins Ausland

    Das Problem der jungen Schweizer Eishockeyspieler ist nicht, dass Ausländer ihnen die Plätze in den National-League-Teams wegnehmen. Es ist das Fehlen von Konkurrenz auf den verschiedenen Nachwuchsstufen, das ihre Entwicklung bremst. Zu oft ist der Weg zum lukrativen Vertrag eine Autobahn. Die Schweiz zählt rund 11 000 Nachwuchsspieler – von den Moskitos bis zu den Elite-Junioren. In Schweden, dem europäischen Musterschüler, sind es viermal mehr. Das schafft die Konkurrenz, die Karrieren vorantreibt.

    Wer als junger Schweizer Spieler weiterkommen will, muss heute früh nach Schweden oder Übersee wechseln. 13 der 28 Spieler aus dem Kader der U-20-Nationalmannschaft, die am 26. Dezember in Edmonton in die Weltmeisterschaft startet, spielen für ausländische Juniorenteams. 10 der 15 Schweizer, die im letzten Winter in der NHL zu Einsätzen gekommen sind, wechselten bereits als Junioren ins Ausland. Nino Niederreiter, Timo Meier, Sven Andrighetto oder Kevin Fiala, die das Gerüst des Silberteams von 2018 bildeten, reiften in Übersee zur Klasse, die sie heute verkörpern. Karrieren wie jene von Roman Josi, der mit 16 Jahren in der ersten Mannschaft des SCB debütierte und heute der beste Verteidiger in der NHL ist, sind die Ausnahme.

    In der Schweiz gibt es zu wenig Spieler für zu viele Ligen. Markus Graf, der Ausbildungschef von Swiss Ice Hockey, sagt: «Unsere Herausforderung ist es, uns in den Ausbildungsligen nicht zu verzetteln, sonst leidet das Eishockey als Produkt. Wir müssen schauen, dass wir die richtigen Gefässe haben, in denen sich die Spieler so entwickeln können, dass sie den Sprung in die National League schaffen, ohne dass sie ins Ausland ausweichen müssen.»

    Gefährliche Spaltung

    Neben der National League gibt es heute die Swiss League und die MySports League. Der Verband kämpft gegen den schleichenden Bedeutungsverlust. Sie alle versuchen, sich im durch das Coronavirus verunsicherten wirtschaftlichen Umfeld in eine möglichst günstige Ausgangslage zu bringen. Der mit 35 Millionen Franken dotierte TV-Vertrag läuft im Frühjahr 2022 aus. Die einzelnen Stakeholder müssen mit geringeren Einnahmen rechnen.

    Besonders treffen dürfte dies die zwölf Swiss-League-Teams, die derzeit pro Saison je 365 000 Franken aus der zentralen Vermarktung erhalten, obwohl sie kaum TV-Präsenz haben. Die Liga hat deshalb den profilierten Medienjuristen Jean Brogle als neuen Geschäftsführer verpflichtet, der ihr neue Geschäftsfelder erschliessen soll. An der Schnittstelle zwischen Amateur- und Profi-Eishockey sucht die Swiss League nach ihrem Profil. Reine Partnerteams wie die EVZ Academy oder die Ticino Rockets sind künftig nicht mehr erwünscht. Sie gelten als Partykiller.

    Dabei waren gerade diese Teams zusammen mit den weiterhin geduldeten GCK Lions eine Spielwiese, auf der junge Spieler reifen konnten. Der Verband prüft deshalb, die Alterskategorien neu zu ordnen. Künftig sollen Spieler bis zu ihrem 22. Altersjahr als Junioren gelten. Es würde etwas mehr Konkurrenz schaffen auf der Autobahn zur Spitze.