Beiträge von Larry

    Thomas Roos:

    Die Rhetorik im Schweizer Eishockey hat sich vom schüchtern, bescheidenen «Understatement» hin zu grossmauligen «Quotes» verändert. Ein unaufgeregt selbstbewusster, sachlicher Mittelweg wäre angezeigt.

    Ich kann keine krassen Fehler feststellen, es wäre falsch, zum Beispiel dem Coachingstaff die Schuld für die Nichtresultate in die Schuhe zu schieben. Wir müssen ganz einfach eingestehen, dass die individuelle Klasse unserer Spieler nicht ausreicht, um auf diesem Niveau bestehen zu können.

    Wie sind die Aussichten für die nächste U20-WM? Nicht viel besser, wir durchlaufen aktuell tatsächlich nicht nur ein tristes Jahr, sondern eine triste Phase. Hoffentlich ist dies kein nachhaltiger Negativtrend. Um in die Sphäre der Tschechen – als erste Verfolger der Weltspitze – aufzuschliessen fehlt aktuell vieles.


    Alles gesagt!

    Er kommt durch seine Art schlechter weg als er wirklich ist und ich glaube wirklich dass er es mit dem FCZ gut meint.

    Fehler machen sie auch zuhauf bei YB oder aktuell beim FCB, aber mit denen dürfen wir uns nicht messen, sondern mit dem Rest.

    Sehe ich absolut NICHT so! 2006, 2007 und 2009 ist es auch gegangen bevor Canepa (!) nach der Saison 2010/11 in der man den Titel um einen Punkt verpasst hat den Geldhahn zugedreht hat! So geht es natürlich nicht! Entweder er lässt wieder sprudeln oder er soll Platz machen für jemand anderen. An einem "Ausbildungsverein" der hinter der Spitze dümpelt habe ich (und viele andere) kein Interesse, schon gar nicht auf dem Platz Zürich!

    Kann man vielleicht machen in einem Jahr wo es keinen Absteiger gibt, bei einem Team das eh nicht Meister wird, in Langnau oder Ambri, in Rappi. Aber bei anderen Teams stehen der Coach und der Sportchef unter Resultatdruck, einfach nur Junioren einbauen und dann irgendwo im unteren Mittelfeld herumgurken reicht dann halt nicht. Ganz so einfach ist das schon nicht!

    Hüt isch ja wieder mal Match!:lehrer:

    ZSC Lions – EHC Biel (30. Dezember): Trotz zwei Quarantäne-Unterbrüchen sind die ZSC Lions seit nunmehr elf Spielen in Folge ungeschlagen: acht Siege in der Meisterschaft und drei im Schweizer Cup. Im letzten Heimspiel des Jahres geht es also primär um die Frage, ob diese stolze Serie über den Silvester hinaus anhalten wird.

    Im Hallenstadion steht den Stadtzürchern mit dem EHC Biel eine Mannschaft gegenüber, die schwierig einzuschätzen ist. Die Seeländer verfügen über viel spielerische Klasse, sind aber in dieser turbulenten Saison wenig konstant. Mit bisher 1,33 gewonnenen Punkten pro Spiel ist die Ausbeute weniger reich als erhofft. Das hängt natürlich mit dem Rücktritt des Star-Goalies Jonas Hiller zusammen, der den Bielern Glanz und viele Punkte sicherte. Seine Nachfolger Joren van Pottelberghe und Elien Paupe konnten bisher die grossen Fussstapfen ihres Vorgängers noch nicht ausfüllen. Doch das ist nicht die ganze Geschichte: Im Powerplay ist der EHC Biel derzeit die statistisch beste Mannschaft der Liga, auch in Unterzahl gehört er zu den Besseren. Im ersten Direktvergleich der Saison Mitte Oktober gewannen die Zürcher auswärts 5:1. (pic.)

    Beliebte Bundesdarlehen

    Wieso der ZSC vom Bund mehrere Millionen will

    18 von 24 Clubs haben im Schweizer Eishockey die zinslosen Darlehen beantragt. Überraschend auch der ZSC, der zu den finanziell besser gestellten Teams gehört.


    Simon Graf, Roland Jauch (TA)

    Peter Zahner ist nicht Pfarrer, sondern CEO. Doch nach diesem ungewöhnlichen Jahr verfasste auch er eine Weihnachtsansprache. In schriftlicher Form wandte er sich an die Fans und Sponsoren und sinnierte über diese Zeiten zwischen Ohnmacht und Hoffnung, über die «Achterbahnfahrt der Gefühle».

    Es sei ihm auch ein Anliegen gewesen, sich zu bedanken für die Solidarität und einige Informationen zu geben, sagte Zahner. «Wenn ich zu normalen Zeiten ins Stadion komme, werde ich oft angesprochen. Dieser Kontakt fehlt jetzt gänzlich. Und wir stecken da ja alle gemeinsam drin.»

    Im sechsten Abschnitt erwähnte Zahner, dass die ZSC Lions und ihr Farmteam Bundesdarlehen beanspruchen würden: 25 Prozent des betrieblichen Aufwands der Saison 2018/19, rückzahlbar über zehn Jahre – rund 4,5 Millionen Franken für die ZSC Lions und knapp 700’000 für die GCK Lions.

    Erfolg für den Ligachef

    Bis zum 18. Dezember mussten die Darlehen beantragt werden. 18 von 24 Clubs aus der National und der Swiss League hätten ein Gesuch eingereicht, sagt Ligachef Denis Vaucher. Das ist für ihn und die Clubverantwortlichen, die die Konditionen nachverhandelt hatten, ein Erfolg. Wegen der strittigen Solidaritätsklausel, die entfernt wurde, hatte das Gros der Clubs im Sommer noch auf ein Darlehen verzichten wollen.

    Dass nun auch die ZSC Lions davon Gebrauch machen, überrascht etwas, da sie zu den finanziell bessergestellten Teams zählen. «Es ging für uns darum, die kurz- und mittelfristige Liquidität abzusichern», erklärt Zahner. Zumal man sich ja aktuell nicht nur im Überlebenskampf wegen Corona befinde, sondern gleichzeitig auch in einer Transformationsphase im Hinblick auf den Umzug ins eigene Stadion im Sommer 2022.


    Das Darlehen ist zinslos, wenn der Club den vereinbarten Rückzahlungsplan von zehn Jahren einhält. Wenn nicht, gilt für die fehlenden Raten ein Verzugszins von fünf Prozent. Wer die Gesamtsumme nicht innert dreier Jahre zurückbezahlt hat, verpflichtet sich, seine Lohnsumme ab dann um 20 Prozent zu reduzieren. «Unser Ziel ist, das Geld so lange wie möglich nicht zu benützen und innert dreier Jahre zurückzuerstatten», sagt Zahner. «In der Hoffnung, dass sich unser Geschäft so bald wie möglich wieder normalisiert.»

    Lohndruck erwünscht

    Doch die Pflicht, die Löhne reduzieren zu müssen, käme einigen Clubs gar nicht so ungelegen. Denn man ist sich einig: Es kann, ja wird mit der Entwicklung der Spielersaläre nicht so weitergehen. Und weil es bisher mit Eigenverantwortung – eines der Unwörter des Jahres – so schlecht klappte, kann etwas Druck von oben gar nicht schaden.

    Was dies betrifft, dürften die Bedingungen der A-fonds-perdu-Beiträge für die Spiele ohne Publikum noch einschneidender sein: Der Durchschnitt aller Saläre inklusive Prämien, die 148’200 Franken übersteigen, muss um 20 Prozent gesenkt werden.

    Die Kleinen müssen bangen

    Was ähnlich klingt, ist weitaus gravierender, vor allem für kleinere Clubs. Denn wer eine günstigere Mannschaft hat mit vielen Spielern unter dieser Lohngrenze, muss bei den teureren trotzdem prozentual gleich viel einsparen. Deshalb wurde eine Härtefallklausel eingebaut: Wer mit seiner Gesamtlohnsumme 30 Prozent unter dem Ligadurchschnitt liegt, muss bei den teureren Spielern nur 10 Prozent reduzieren.

    Wie praktikabel das Ganze ist, muss sich weisen. Die Informationen wurden den Clubs am 24. Dezember zugestellt. Nun gelte es, alles zu studieren und zu berechnen, sagt Zahner. Die Clubs haben bis zum 31. Januar Zeit, A-fonds-perdu-Beiträge für die Periode vom 29. Oktober bis zum 31. Dezember zu beantragen – für alle Heimspiele, die sie ohne Publikum austragen mussten.

    Bis 150’000 Franken pro Spiel

    Auf Basis der Zuschauerzahlen von 2018/19 würden sie pro Geisterspiel zwei Drittel der entgangenen Ticketeinnahmen erhalten: konservativ geschätzt, jeweils rund 50’000 bis 150’000 Franken. In der Summe also bis zu drei Millionen Franken in diesem Winter, falls nicht mehr vor Publikum gespielt werden kann. Und danach sieht es momentan aus. Es wäre also erstaunlich, wenn es Clubs gäbe, die auf diesen Zustupf verzichten würden.


    «Die 44 Clubs aus den zwei höchsten Eishockey- und Fussballligen sind angewiesen auf die A-fonds-perdu-Beiträge», sagt denn auch Mike Schälchli, der Präsident des EHC Kloten. «Vielleicht kommen ein, zwei Fussballclubs und die Farmteams im Eishockey, die ohnehin kaum Zuschauer haben, ohne aus. Aber ich bin überzeugt, dass fast alle diese Beiträge beantragen werden.» Also auch der aufstiegswillige Swiss-League-Club.

    Kein Darlehen für Kloten

    Was das Darlehen betrifft, sind die Klotener aber eine Ausnahme: Sie verzichteten. «Uns in Schulden zu stürzen, wäre ein falsches Zeichen gewesen», sagt Schälchli.

    Die Darlehen sind also fast überall beantragt, nun ist Ligachef Vaucher daran, mit dem Bundesamt für Sport und den Clubs die noch ungewissen Auswirkungen der Lohnreduktionsklauseln bei den A-fonds-perdu-Beiträgen zu erörtern. Dabei ist es von Vorteil, hat der Anwalt über acht Jahre bei einer Bank gearbeitet. Mit den Spezialgebieten Sanierungen und Restrukturierungen.

    Denn wer dieser Tage im Schweizer Eishockey nicht mit Zahlen jonglieren kann, ist etwa so trittsicher wie mit Lackschuhen auf Glatteis.

    Ich glaube am schlimmsten wird es die jungen Torhüter treffen!! Wer gibt schon einem jungen Torhüter die Chance, der noch nie oder wenig NLA gespielt hat, wenn man einen 28 Jährigen Schweden, Deutschen oder Finnen spielen lassen darf?

    Klar. Ist aber überall so! Beispiel Panthers/NHL: Die haben neben Bobrovsky noch das Talent Montembeault sowie Drieger und Desrosiers unter Vertrag. Zudem haben sie noch die beiden Goalies von Kanada und USA an der U20 WM gedraftet! Ich meine wann sollen die mal auflaufen?

    Wenn ich das hier so lese, kriege ich selber das Gefühl ich sei der grösste Canepa-Fan, was überhaupt nicht stimmt !

    Ps. Hotz war mir zig-Fach sympathischer, Canepa ist aber sicher erfolgreicher.

    :mrgreen: #1 Chillo Fan!:mrgreen: Na ja der Titel 2006 geht noch auf die Kappe Hotz, die danach erfolgreichen Jahre wurden unter Hotz/Favre angestossen. Aber man kann es schon so sagen. Hotz war halt ein Gentleman und dadurch sympatisch. Canepa ist ein Narzist und die sind nun mal selten sympatisch. Aber ich weiss schon was Du meinst! Ich gebe zu ich bin in Sachen Canepa sehr kritisch!

    Die Club Bosse schauen nur für sich, nicht für irgendeine Nati. Vom Verband haben sie sich nun total abgelöst und diesem erst noch den Grossteil der Einnahmen gestrichen. Das solche Spieler wie die an der U20 WM allerdings nicht in der NLA eingesetzt werden kann ich nachvollziehen, sie sind schlicht zu schlecht!

    Ja war auch dabei. #7 Wayne Small. Man muss seine Leistung aber in Zusammenhang mit dem "Niveau" damals in der Schweiz sehen: Er war super in den zwei Jahren in der NLB mit dem Aufstieg 72/73. Vor dem ersten Spiel in der NLA gegen Bern verletzte er sich und war nie mehr so gut wie vorher. Die Schweiz stieg an der B-WM 1973 auf Platz 7 liegend (inkl. Gruppe A/6 Plätze also Platz 13) in die C Gruppe ab noch hinter Japan!:oh_no:

    PS: Danke Zappa!:applaus::fleht:

    Ich halte die geschlossene Liga für genau so schlimm! Aber so fängt man Clubs wie Ambri und Langnau!

    Hier Teile eines Artikels aus der NZZ über den EHC Kloten. Man staune:

    Dieser geplante Umbau der National League in eine geschlossene Liga mit zehn spielberechtigten Ausländern pro Team macht den angestrebten Aufstieg aus Klotener Sicht allerdings plötzlich gar nicht mehr so alternativlos attraktiv. Der EHC plant natürlich weiterhin zweigleisig und schliesst derzeit Vorverträge mit Spielern ab, die nur im Fall eines Aufstiegs gelten würden. Die Vertreter Klotens wollen sich zu den Vorgängen in der National League als Unbeteiligte zwar nicht öffentlich äussern, lassen aber durchschimmern, dass sie die geplanten Änderungen nicht unbedingt als das Beste für das Schweizer Eishockey erachten. Schliesslich haben die Klotener in den letzten Jahren die Kosten drastisch gesenkt, den Juniorenverbund Young Flyers aufgebaut und sich selber dezidiert als regional stark verankerten Ausbildungs- und Sprungbrett-Klub positioniert.

    Der Präsident Schälchli sagt deshalb, dass man ruhig bleiben werde, sollte es im Frühling nicht klappen mit dem Aufstieg. Wegen der Revolution in der National League muss sich auch die Swiss League neu positionieren; sie dürfte als Konkurrenzprodukt mit identitätsstiftenden eigenen Jungen an Attraktivität gewinnen. Und im Gegensatz zur obersten Liga will die Swiss League nach der Ausschreibung der Verwertungsrechte näher zum Publikum. Für ein paar Franken pro Monat soll es möglich sein, per Stream nicht nur alle Spiele live zu verfolgen, sondern auch Einblicke in die Garderoben zu erhalten.

    Das Cillo (falls er es denn wirklich immer alleine ist!) bei den Trainern (Fischer, Hyypiä, Magnin) kein gutes Händchen hatte, ist mir auch bewusst und hat mich vor allem im Fall Fischer extrem geärgert.

    Der Finne und Magnin gehen auf seine Kappe, das ist klar! Bei Magnin war es sogar so das weil Bickel kritisch zu Magnin eingestellt war er seinen Posten räumen musste. Ne, Canepa ist kein guter Chef! Er umgibt sich nur mit Kopfnickern! Die eigene Meinung musst du zu Hause lassen beim FCZ! Und darum wird das so nie was!

    Zum Fall Fischer kann ja Snowcat was sagen wenn er Lust hat.

    ob allerdings irgendwas dann besser wird...:nixwiss:

    Nun ja so wie er sich dauernd einmischt ohne Ahnung zu haben wäre es wohl nicht! Man könnte hoffen das ein Sportchef der diesen Namen verdient endlich seine Arbeit machen könnte! Am Ende hätte man vielleicht sogar Erfolg!

    Larry, ich bin überzeugt, dass es keine 10 Jahre mehr geht!

    10 Jahre wäre ein sensationell!!!

    Nun ja die Canepas haben keine Kinder, sprich, sie können die Kohle bis auf das was sie noch zum Leben brauchen im FCZ verbrennen. Von daher gut möglich das sie das noch lange durchziehen.