Beiträge von Larry

    Gemaess den immer sehr gut informierten Insidern Darren Dreger und Pierre LeBrun von TSN hat man sich ueber das Finanzielle geeinigt. Es geht jetzt nur noch um Protokolle, Spielplan usw.

    Die NHL und NHLPA arbeiten nun gemeinsam auf einen Saisonstart am 13. Januar mit einer 56 Game Season. Training Camps werden aller Voraussicht nach am 1. oder 2. Januar starten.

    Good News!8)

    Spätes Debüt von Luca Capaul

    Der ZSC-Verteidiger, der von seinen Katzen lernt

    Luca Capaul sucht in Zürich sein Glück als Verteidiger. Und spielt nun endlich mit seinem Vorbild.


    Philipp Muschg (TA)

    Im Sommer ging Luca Capaul Katzen kaufen. Er wünschte sich mehr Leben für seine neue Wohnung in Glattbrugg. Und er wollte keine gewöhnlichen Namen für die vierbeinigen WG-Kollegen. So kam er auf einen Titanen der griechischen Mythologie. Kronos heisst der Kater, «weil er der Grösste im Wurf war», Nola die kleine Schwester. Und seit letztem Dienstag sah Capaul viel mehr von den beiden, als ihm lieb sein konnte: Wie seine Mitspieler musste der junge ZSC-Verteidiger in Corona-Quarantäne. Doch für keinen kam der Stopp so abrupt wie für ihn.

    Zwei Tage zuvor hatte Capaul bei GCK sein langersehntes Debüt in der Lions-Organisation gegeben. Einen Tag zuvor hatte er beim Cupmatch gegen Langenthal sein erstes Tor für den ZSC geschossen. Es war, als hätte ein Staudamm die Schleusen geöffnet.

    Dann kam die Quarantäne.

    Es wurde der nächste Stopp eines schwierigen Saisonstarts für den 21-jährigen Bündner. Im Sommer von der EVZ Academy gekommen, brach er sich im zweiten Training bei einem Sturz in die Bande das Schlüsselbein – zum dritten Mal schon in seiner Karriere. Ans Warten musste er sich seither gewöhnen, nutzte die Zeit zu Hause für zahllose Stunden Videostudium. Und machte immer wieder Druck bei den Ärzten: «Wann kann ich endlich spielen?» wurde zum Refrain seiner Tage.

    Erst die Lehre, dann die Karriere

    Die Ungeduld passt zum Temperament des extrovertierten jungen Mannes. Aber so gar nicht zu seiner Biografie.

    Bis zu seinem 19. Lebensjahr spielte Capaul nämlich immer für Chur. In die Nähe der Junioren-Nationalteams kam er mangels Grösse ab 16 nicht mehr. Dafür schloss er seine Lehre im Detailhandel ab – auch weil der Vater das wichtig fand.

    Wer es weiterbringen will, darf nicht in Chur bleiben.

    Dabei ist seine Familie durchaus hockeyaffin: Elf Saisons verteidigte Vater Marco für Rapperswil-Jona in der NLA, die Hälfte davon als Captain. Onkel Sandro gehörte beim EHC Chur in der NLB zum Inventar. Seinen heutigen Agenten Gaëtan Voisard traf Luca schon als Kind im Rapperswiler Umfeld. Und Schlittschuhlaufen lernte er mit 2 Jahren. Dass in Chur seit 2008 bloss Amateur-Eishockey gespielt wird, schien ihn nicht zu stören: Dafür gab es jede Menge Eiszeit und die Perspektive Lehrabschluss.

    So hatte sich einiges angestaut, als Luca 2018 seine Heimatstadt doch noch verliess. Denn wer es weiterbringen will im hiesigen Eishockey, darf nicht in Chur bleiben. Nino Niederreiter zum Beispiel oder Enzo Corvi. Und auch Capaul – ihn zog es nach Zug.

    Zwei Jahre verbrachte er in der Swiss League bei der EVZ Academy, dem Ausbildungsteam des EV Zug. Für die erhofften Einsätze in der höchsten Liga reichte es nicht, dafür fiel der spielstarke Verteidiger gegnerischen Funktionären auf. Als dann Spieleragent Voisard einmal mit ZSC-Sportchef Sven Leuenberger über Transfers sprach, fiel der Name Capaul. Leuenberger kannte ihn schon von früher: Onkel Sandro ist sein Jahrgänger, die beiden spielten jahrelang zusammen in Ostschweizer Auswahlen.


    Ganz unproblematisch wurde der Wechsel trotzdem nicht. Denn dass der ZSC sich beim Nachwuchs der Konkurrenz bedient statt beim eigenen Ausbildungsclub, den GCK Lions, wirkt auf den ersten Blick widersinnig. Doch die Verpflichtung bis 2023 zeigt eben auch, welch hohe Meinung sie in Oerlikon vom Bündner haben. Als modernen Verteidiger beschreibt ihn Leuenberger, defensiv mit Luft nach oben, «aber offensiv bereits auf National-League-Niveau».

    Schwärmen von Pettersson und Noreau

    Diese Einschätzung hat Capaul beim Blitzdebüt letzte Woche bestätigt. Am Sonntag wurde er gegen seine ehemaligen Kollegen von der Academy zum besten Spieler gewählt, am Montag erzielte er an vorderster Front das 3:0. «Ein unglaubliches Gefühl» sei es gewesen, auf Pass von Fredrik Pettersson ein solches Tor zu schiessen, erinnert er sich. Er schwärmt von Teamkollege Maxim Noreau, dem «vielleicht besten Verteidiger der Liga», von dem er sich viel abschauen will. Und er weiss auch, dass auf dem Weg zum ZSC-Stammspieler wieder schlechtere Wochenenden und Rückschläge folgen.

    Für den Fall aber, dass er es doch einmal vergisst, hat er zu Hause die besten Lehrmeister. «Kronos und Nola haben in der Wohnung schon einiges kaputt gemacht», musste Capaul zur Kenntnis nehmen, «aber sie sind erst viereinhalb Monate alt und dürfen noch nicht raus.» Selbst Titanen fangen eben einmal klein an.

    Die NFC East erwacht endlich. Gestern haben die Giants ueberraschend die Seahawks geschlagen und heute hat Washington die Steelers besiegt. Es scheint dass der NFC East Title zwischen den Giants und ehemaligen Redskins ausgemacht wird.

    Was meinst Du zur Jets Niederlage in letzter Minute? Absicht?:nixwiss:

    jetzt noch ein wenig steelers, obwohl ich eigentlich schon wieder schlafen wollte...

    Ich hoffe Du hast bis zum Schluss geschaut!:shock:

    Wollte noch schreiben geh schlafen, WASH (4-7) vs. PIT (11-0), klare Sache! Hab dann gedacht na ja schaun mer mal....

    Und nun das: 23:17!:shock: Nix Perfect Season für PIT!

    Football!:geil::applaus:8)

    Schon zig mal hier geschrieben:

    Mit diesem Budget muss man hinter YB und Basel auf Platz 3 landen, wenn Basel abstinkt wie im Moment kann man auch zweiter werden.

    Es sei denn der Präsident, ein Fussballfachmann erster Sahne, macht wieder einmal ein Experiment, das jetzt wie lange gedauert hat?

    Ach, egal......

    Was ich absolut identisch sehe ist die Stärke auf der Goaliposition bei ihnen.

    Die beiden Z haben Meistergoalies im Kader und einen Berra bei Fribourg schätze ich auch als besser ein. Von denen redet niemand, aber das unmögliche könnte gerade dort möglich werden.....auch wenn ich dies natürlich nicht möchte!

    Solange die NFL läuft, also bis am 7. Februar, kann ich es noch einigermassen verkraften.

    Wir haben ein Paket für 8 Spiele der Florida Everblades aus der ECHL gekauft, am nächsten Samstag gehen wir zum ersten Spiel. Bin gespannt wie viele (oder wenige) Leute das kommen.

    Und so wird die Partie am Sonntag gegen Lausanne auch von der Frage begleitet: Hält der FCZ seine neue Stabilität – oder fällt das Team zurück in alte Fragilität?

    genau das habe ich mich auch gefragt! aber da der fcz eigentlich gut spielte, einfach mit mehr risiko als sonst unter rizzo, wird man das hoffentlich korrigieren können bis zum nächsten spiel!

    Es ist wie Du mal gesagt hast: Dicht machen gegen die Grossen können sie nun, aber können sie auch das Spiel machen gegen die Kleinen? Gegen Sion und Servette wurde es nun statt 6 nur 1 Punkt! Wie geht es weiter? Werden wir sehen, aber wie Du auch sagtest: Relativ schnell werden auch die Ansprüche steigen......

    Big Ben wirkt im TV manchmal „pummelig“, im Gesicht

    Nicht nur im Gesicht! Seine ganze Körpersprache ist m.E. nicht sehr sportlich! Aber er ist halt auch ein Bär von einem Mann (196/108 kg)! Aber er bringt es noch, ohne Zweifel!:fleht:

    FCZ verliert bei Servette

    Rizzos Zauber ist gebrochen

    Der FC Zürich verliert erstmals unter Trainer Massimo Rizzo. Das Gegentor zum 1:2 bei Servette Genf fällt erst in der 94. Minute.


    Florian Raz (TA)

    So sieht das also aus, wenn der FC Zürich unter Massimo Rizzo nicht zuallererst um die Sicherung des eigenen Tores besorgt ist. Es läuft die tiefe Nachspielzeit im Stade de Genève. 1:1 steht es zwischen Servette und dem FCZ. Ein Resultat, das keinem wehtut. Und doch wirkt es, als wollten die Zürcher dieses Spiel jetzt noch gewinnen, in den allerletzten Sekunden. Egal wie.

    Sie haben Blut geleckt, weil sie in der 91. Minute zweimal ganz knapp das Siegtor verpasst haben. Erst ist es Wilfried Gnonto, der auf Jérémy Frick zuläuft, den Servette-Goalie umkurvt, dann aber nur den Pfosten trifft. Gleich darauf drischt Lasse Sobiech den Ball nach einem Freistoss aus bester Position in die leere Kurve.

    «Wir wollten zu viel»

    Bislang hat das Team unter Rizzo sehr kühl gespielt. Risikobewusst. Berechnend. Aber das ist jetzt vorbei. Sobiech – ausgerechnet er als Abwehrchef – stürmt weit nach rechts aussen, um einen Kopfball zu gewinnen. Es ist der Flügelschlag, der zum Sturm im Zürcher Strafraum wird. «Wahrscheinlich wollten wir da zu viel», sagt Rizzo nach dem Schlusspfiff, «da haben wir die Organisation verloren – und damit auch das Spiel.»

    Der Ball kommt zu Kastriot Imeri, der ihn zu Théo Valls ins Zentrum spielt, wo auch ohne Sobiech genügend Zürcher wären, um Ungemach zu verhindern. Aber da entscheidet sich mit Nathan auch der zweite Innenverteidiger falsch. Übermotiviert stürmt er aus dem Strafraum – und öffnet prompt den Raum, in dem Valls jetzt alleine vor Brecher auftaucht.

    Der Genfer trifft zum 2:1. «Schönes Tor», sagt Alain Geiger danach. Der Servette-Trainer klopft seinem Torschützen dabei anerkennend auf die Schulter und findet, Valls habe eine «gute Idee gehabt, als er so spät noch so weit vorne aufgetaucht ist».

    Der Trainer nennt die Fehler «Episoden»

    Die Servettiens haben es in dieser Saison eigentlich nicht so mit dem Toreschiessen. Valls’ Treffer ist erst der zweite, der den Genfern in dieser Saison aus dem Spiel heraus gelingt. Der erste ist das 1:0 durch Grejohn Kyei in der 69. Minute.

    Rizzo spricht von «zwei Episoden», die zu den Gegentoren geführt hätten. Er könnte sie auch Fehler nennen. Beim 0:1 sehen gleich drei Zürcher nicht gut aus. Der wild grätschende Nathan, Goalie Yanick Brecher und auch der sonst überzeugende Becir Omeragic. Er wird in der Szene von Boubacar Fofana genarrt, dem Mann der tausend Übersteiger.

    Jetzt ist es also passiert. Rizzos Zauber ist gebrochen. Erstmals in dieser Amtszeit muss er als Cheftrainer des FCZ eine Niederlage verarbeiten. Und erstmals ist auch für Aussenstehende zumindest zu erahnen, dass der 46-Jährige durchaus zu Emotionen fähig ist.


    Gut, es wäre übertrieben, von einem Ausbruch zu sprechen. Aber der Ärger über das verlorene Spiel ist ihm anzumerken, wenn er davon redet, sein FCZ sei angereist um zu gewinnen: «Das hat man gesehen. Und mit etwas mehr Entschlossenheit in der Zone vor dem gegnerischen Tor wäre uns das auch gelungen.»

    Ceesays ungläubiges Lachen über sich selbst

    Er wird dabei nicht nur an Gnonto denken, sondern auch Assan Ceesay und Antonio Marchesano, die in Halbzeit eins treffen könnten. Aber die beiden sind irgendwie fahrig unterwegs. Als Ceesay den Ball in der 41. Minute nach einem Abpraller daneben schiesst, muss er selbst ungläubig lachen.

    Ungenau vor dem gegnerischen Tor, ausser bei Toni Domgjonis feinem 1:1, unkonzentriert vor dem eigenen. Fast wirkt es an diesem Abend, als blitze hier und da der alte FCZ hervor, jener aus der Vor-Rizzo-Zeit. Und so wird die Partie am Sonntag gegen Lausanne auch von der Frage begleitet: Hält der FCZ seine neue Stabilität – oder fällt das Team zurück in alte Fragilität?