Beiträge von Larry
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....hatten....🙄
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Vor dem TV....wir habens im Griff😎
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Malgin, Kurashev und Co. verstärken die NL-Klubs – Glücksfall oder Zusatzrisiko?
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Egal ob's nun der Fischer ist oder nicht, es ist einfach bescheuert mehr zu verlangen vom Trainer-Staff.
Viertelfinal verpasst: Nicht erfüllt
Viertelfinal und raus: Normalfall, erfüllt
Halbfinal: Bonus
Final: Jackpot
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https://www.watson.ch/sport/eismeist…hr-durch-narren
mal en Artikel vom Chlaus wo ich durchs Band guet find. Chunt sälte vor

Noch etwas zum Thema von Thomas Roost:
https://www.watson.ch/sport/eishocke…ioren-eishockey
Die Schweiz wird nie ein Programm einführen wie die USA, die Aussichten sind leider mau. Ich hatte früher mal gehofft wir könnten die Tschechen überholen aber das war ein Trugschluss. Wir sind aktuell in der Weltrangliste auf Platz 8 noch hinter den Deutschen. Die können wir wieder überholen mit guten WM Resultaten, nach Anzahl NHL Spielern sind wir auf Platz 7, die vor uns liegenden Tschechen haben aber doppelt so viele Spieler wie wir in der NHL! Platz 7 ist das Maximum das für die Schweiz drin liegt, und somit ist ein Ausscheiden nach den Viertelfinals der Normalfall und eine Teilnahme an Halbfinal oder gar Final eben nur die Ausnahme.
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Diversen Klubs droht der Konkurs: Die DEL als Mahnmal für das Schweizer Eishockey
Die Deutsche Eishockey-Liga verschiebt ihren Saisonstart auf Mitte Dezember, in Tschechien sind keine Zuschauer mehr zugelassen, in Schweden nur 50. Das Schweizer Eishockey befindet sich im Vergleich in einer privilegierten Situation. Die Frage ist nur, für wie lange.
Nicola Berger (NZZ)
Bevor der Premiumklub SC Bern vor Wochenfrist sein erstes Meisterschafts-Heimspiel der Saison bestritt, trat der Manager Marc Lüthi aufs Eis und hielt eine Ansprache. Lüthi, eines der Schwergewichte im Schweizer Eishockey, wandte sich mit emotionalen Worten an die zahlende Kundschaft, er sagte unter anderem: «Wir sind die einzige Liga in Europa, die vor so vielen Zuschauern spielen darf. Das ist ein Privileg, es zeigt, dass die Behörden Vertrauen in uns haben. Bitte befolgt alle die Regeln, damit wir unter den aktuellen Bedingungen weiterspielen können.» Und er sagte auch: «Wir drehen momentan wirklich jeden Franken um.»
Mit Lüthi fürchtet sich eine ganze Branche davor, was geschehen würde, sollte der Bundesrat Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern wieder verbieten. Für die Direktbetroffenen ist das ein Horrorszenario, dessen Konsequenzen gerade in weiten Teilen Europas zu beobachten sind. In der tschechischen Extraliga sind Zuschauer wieder ausgeschlossen worden, in Schweden finden die Partien vor 50 Besuchern statt. Und in Deutschland hat die DEL ihren Saisonstart gerade erneut verschoben, die ersten Begegnungen sollen nun am 18. Dezember stattfinden.
In Deutschland ist derzeit eine Hallenauslastung von 20 Prozent erlaubt; diversen Klubs droht unter diesen Bedingungen der Konkurs. Die Liga erhofft sich eine Finanzspritze von 60 Millionen Euro, der Liga-Geschäftsführer Gernot Tripcke sagt: «Wir weisen darauf hin, dass unser Geschäftsmodell durch Corona nicht möglich ist. Bis zu 80 Prozent unseres Umsatzes erwirtschaften die Klubs an den Spieltagen vor Ort. Die DEL setzt im Jahr 120 bis 130 Millionen Euro um. Davon wird uns aktuell mindestens die Hälfte fehlen. So ist die Lage.»
Überschwemmen Profis aus Deutschland bald den Markt?
Fast alle Spieler, Trainer und sonstigen Mitarbeiter der 14 DEL-Teams sind derzeit auf Kurzarbeit gesetzt; in der Liga sind zahlreiche Protagonisten mit Schweizer Vergangenheit engagiert, unter ihnen die Trainer Harold Kreis (Düsseldorf, ehemals ZSC Lions), Doug Shedden (Ingolstadt, früher Zug), Jason O'Leary (Iserlohn, ehemals Langenthal) sowie in der zweiten Liga Michel Zeiter (Heilbronn, zuvor Winterthur).
Die finanzielle Balance ist schon unter normalen Bedingungen ähnlich fragil wie jene in der National League – zuletzt konnten die Krefeld Pinguine den Konkurs erst in extremis abwenden, 2016 verschwanden die Hamburg Freezers. Leon Draisaitl, bei den Edmonton Oilers gerade zum wertvollsten Spieler der NHL erkoren, sagte besorgt: «Das deutsche Eishockey braucht einfach eine enorme Hilfe.» In der Schweiz gehen Manager davon aus, dass der Spielermarkt bald mit Profis aus Deutschland überschwemmt werden wird.
Der neue DEL-Starttermin soll die Wirtschaftlichkeit sichern, die Liga hofft bis dann auf Garantien der Politik. Die Verzögerung bringt allerdings neue Probleme mit sich: Die Champions Hockey League soll am 17. November beginnen, vier deutsche Teams sind qualifiziert. Die Adler Mannheim liessen in dieser Woche aber verlauten, dass sie einen Rückzug aus dem Wettbewerb prüfen, sofern eine Teilnahme wirtschaftlich und gesundheitlich keinen Sinn ergibt.
Der kontinentale Wettbewerb, für den die ZSC Lions und vier weitere Schweizer Equipen qualifiziert sind, hängt an einem seidenen Faden, am Dienstag wird über seine Durchführung oder allfällige Anpassungen am Format entschieden. Eine Reduzierung des Teilnehmerfeldes ist möglich.
Die NHL sucht verzweifelt frische finanzielle Mittel
Die Problematik der Einnahmenausfälle beschäftigt auch die NHL, eine Liga mit Milliardenumsatz, in der normalerweise Milch und Honig fliesst. Gemäss nordamerikanischen Medienberichten wird die Liga ihre Saison frühestens am 1. Januar beginnen, signifikant später als ursprünglich beabsichtigt. In vielen Gliedstaaten sind Zuschauer weiterhin nicht zugelassen.
Auf der verzweifelten Suche nach frischen Mitteln hat die NHL mit Sportwetten-Anbietern zusammengespannt. Und sie beschreitet bei den Werbeeinnahmen neue Wege: Die Bandenwerbung soll digitalisiert werden. Wer die NHL-Partien in der Schweiz schaut, wird andere Werbung sehen als in den USA – und auch dort soll die Werbung regionalisiert werden.
In diesem schwierigen Umfeld können sich die Macher im Schweizer Eishockey glücklich schätzen, die Frage ist nur, für wie lange. Der Liga-Geschäftsführer Denis Vaucher sagt: «Ich habe Respekt vor den Entscheiden der Politik, aber die ersten Spieltage haben bewiesen, dass unser Schutzkonzept funktioniert. Im Moment sehe ich keinen Grund, weshalb die Behörden die Kapazitäten reduzieren sollten.»
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Spiel der Runde: ZSC Lions – Genf/Servette (Freitag, 19.45 Uhr)
ZSC Lions – Genf/Servette: Ein Duell, das es in sich hat. Genf/Servette war letzte Saison die grosse positive Überraschung. Es galt ein Sparkurs, das Team wurde verjüngt, und mit dem Kanadier Patrick Emond übernahm der ehemalige U-20-Coach die Leitung. Und was geschah? Servette spielte sich auf Platz vier mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Zürcher. In diesem Jahr wurde das Team in der Offensive verstärkt. Der Nationalstürmer Joel Vermin und der US-Schweizer Tyler Moy kamen in einem Tauschgeschäft aus Lausanne. Die Ausländer sind hochkarätig: Neben den bewährten Kämpfern Eric Fehr und Daniel Winnik überzeugt der Verteidiger Henrik Tömmernes. Hinzu kommt als Zuzug der Spektakelmacher Linus Omark (ehemals Zug), der in Russland in 476 Spielen 429 Skorerpunkte sammelte. Sie alle spielten stark beim Saisonstart am letzten Freitag (5:2 gegen Davos). Nach ihrer Startniederlage fanden auch die ZSC Lions gegen Freiburg den Tritt. Servette aber wird eine härtere Knacknuss sein. (pic.)
PS: Spiel der Runde: Also Lugano-Zug sehe ich schon mehr als den Kracher der Runde!
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oder gar nöd draftet worde sind, wie z.B. de Streit, Haas, Malgin, Suter, Siegenthaler, etc. etc. etc.
Streit, Malgin, Siegenthaler wurden alle gedraftet, nur Haas und Suter nicht.
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Switzerland, zero points
Die Schweizer gehen beim NHL-Draft leer aus
Erstmals seit 2009 wählte die beste Eishockeyliga der Welt bei der Spielerziehung keinen einzigen Schweizer aus. Der Trend stimmt bedenklich.
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NHL Draft:
3 Deutsche und 3 Österreicher gezogen aber keine Schweizer!
Die kompletten Stats:
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Das heisst, irgendwann im Dezember verduften all die Kurashev`s, Malgin`s und Haas`.
Dann (oder schon etwas vorher) wird der ZSC einen weiteren Ausländer verpflichten, einer welcher in der NHL keinen Platz findet, denn alle werden nicht spielen und verpflichtet werden können.
Ab Januar wird der Zett dann mit 5 Ausländern spielen und die anderen Teams, ausnahmslos ALLE, sind sportlich bestimmt schwächer als vorher.Jep!
Denke man könnte Pius schon einsetzen ohne den Joker des 5. Ausländers zu verlieren, aber langfristig bringt es eben nichts! -
Der Start der neuen NHL Saison wurde auf 1. Januar 2021 verschoben.
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Leider noch einer:
Johnny Nash
I Can See Clearly Now
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Zwei (!) Deutsche und ein Österreicher in der ersten Runde, kein Schweizer.
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"Greift Canepa nicht mal in die Tasche, müsste der nächste Trainer ein Magier sein, um mit diesem Kader in den Europacup einzuziehen."

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Rest peacefully Eddie van Halen (65)
Krebs
And I'm alone
I'm on the highway
Wanted, dead or alive
Dead or alive -
Kolumne «Im Auge»
Texte machten damals eine Weltreise
232 Kolumnen schrieb Fredy Wettstein seit Herbst 2014, erst hiessen sie «Espresso», dann «Im Auge». Und diese ist nun die Letzte, Begegnungen und Erinnerungen an 44 Jahre «Tages-Anzeiger».
Fredy Wettstein (TA)
Er war Weltmeister. Europameister. Er hat viel gewonnen. Er war ein Name, nicht so klangvoll wie andere, er stand nicht für die Kunst im Fussball, nicht für die Tore, nicht für den Glamour, er war nicht der strahlende Held, den alle anhimmeln. Er passte eigentlich gar nicht in die Welt der Sieger, obschon auch er fast immer ein Sieger war.
Und jetzt stand er in diesem Schreibwarenladen in München an der Ohlmüllerstrasse 9 nahe der Isar, ein kleiner Laden mit ganz viel drin, Schreibzeug eben, Schulsachen, jede Ecke war vollgestopft, auch Zeitungen und Magazine und Kaugummis gab es, und die Lottoscheine konnte man abgeben. «Guten Tag», sagte er damals hinter dem Ladentisch, es war noch früh am Morgen, freundlich und zurückhaltend, keine laute Stimme. «Was kann ich für Sie tun?»
Ich wollte ihn einfach besuchen, an diesem Ort, in diesem Laden, seinem Laden, den er einst von seiner Tante übernommen hatte. Hans-Georg Schwarzenbeck, es war ein Frühlingsmorgen Ende der Neunzigerjahre, er war immer noch ein grosser, kantiger Mann, sah fit aus, so wie er es war früher als Fussballer. Der deutsche Lyriker Wolf Wondratscheck hatte ihm mal ein Gedicht gewidmet, es stand darin: «Merkwürdig, dass so einer, eckig wie eine leer gegessene Pralinéschachtel, etwas trifft, das rund ist.»
Schwarzenbeck war, bei Bayern München und in der deutschen Nationalmannschaft, der Mann fürs Grobe, der Aufräumer, der «Putzer des Kaisers», sagten sie, der Hund für Franz Beckenbauer, der beissen musste, wenn ein Gegner in seiner Nähe war, «Standbein, Schussbein, nichts für Geniesser, kein Jubel in den Fussgelenken» (Wondratschek), er war der «Katsche». Hinter seinem Ladentisch sagte er damals, und er wirkte zufrieden mit seinem Leben: «Ich habe immer gewusst, was ich kann und einmal will.» Als ihn Beckenbauer einmal anrief und zu einem Fest einladen wollte, antwortete er: «Woasst, Franz, i kann ned weg, ’s ist Schulanfang, do muass i in mei’m Laden sein.»
Es sind solche Geschichten und Erlebnisse, die bleiben, nach 44 Jahren in der Welt des Sports, der grossen, aber eben auch der kleinen, mit vielen Begegnungen irgendwann, zufällig, an vielen Orten aus verschiedenen beruflichen Gründen.
Wie diese. Anfang Juli 1982, in einem Dorf ganz in der Nähe von Barcelona, es war Fussball-WM, eine der schönsten von insgesamt zehn besuchten. «Ist er es?», fragten wir uns, doch wir waren sicher, er muss es sein, gestern Abend war er doch unser Kellner in einem Restaurant ganz in der Nähe gewesen, er hatte noch gesagt, morgen sei sein grosser Tag, doch mehr hatte er nicht erzählen wollen.
Und jetzt: Da stand er im Tor, schwarze Hose, roter Pullover – und jene, die auf ihn zurannten und schossen und tricksten und zauberten, hiessen Zico, Socrates, Eder oder Falcão; schöner und besser spielte vielleicht nie eine brasilianische Mannschaft als bei diesem Turnier. Sie machte, zur Ablenkung, ein Testspiel gegen eine regionale Auswahl mit unserem Kellner als Torhüter, einige Dutzend brasilianische Radioreporter berichteten live, brüllten «Goooooool» und «Ziiiiii-coooooo» in ihre Mikrofone, sehr oft schrien sie es, das Spiel endete 11:1, oder vielleicht waren es auch 15 Tore. Unser Kellner war der glücklichste Mensch: Seine Freundin schoss ein Bild, er und Zico, Arm in Arm, es hängt wohl im Restaurant, wenn es dieses im Hinterland von Barcelona noch gibt.
Oder das, es sagt auch viel aus über frühere Zeiten und wie wir arbeiteten. Es war 1978, die WM in Argentinien, Uli Hoeness, der wenige Monate zuvor seine aktive Karriere wegen Knieleiden früh hatte beenden müssen, schrieb Kolumnen für den «Tages-Anzeiger». Er hatte für sich und seine Frau eine Wohnung mitten in Buenos Aires gemietet, in der Avenida Maipu. Ich fuhr jeweils mit dem Taxi dorthin, Hoeness übergab mir sein handgeschriebenes Manuskript, ich tippte seine Kolumne auf meiner Hermes Baby ab, fuhr ins Pressezentrum, ein Fernkopierer übermittelte den Text in die Redaktion nach Zürich, dort wurde der Text von einem Setzer erneut abgeschrieben, ein Lochstreifen entstand, dann Bleisatz. Texte machten damals eine Weltreise.
Oder das: «Via Datamail in die Schweiz» hiess es, wir waren in Mexiko, die WM 1986, und das Bild bleibt im Kopf. Norbert Eschmann, einst ein Schweizer Nationalspieler, dann Journalist bei der welschen Zeitung «24 heures», sass im Pressezentrum, er schwitzte, er fluchte, obwohl er ein sehr feiner Mensch war, er warf vor Wut fast seinen klobigen Computer auf den Boden und mit ihm das mit einem Koppler verbundene Telefon. Seit zwei Stunden wollte er seinen Text in die Schweiz übermitteln, es gelang nicht. Er hatte eine Anleitung neben sich, sie hatten uns solche Rezepte von zu Hause aus mitgegeben: «Please type your name», stand geschrieben, dann brauchte es ein Passwort, auf dem Schirm erschien «password, thank you, your last login was…», dann «enter» drücken, «redakti» schreiben (alles klein, unbedingt), wieder «enter». Einiges mehr folgte, gegen 15 weitere Schritte, keiner konnte ausgelassen werden. Und dann eine Nummer wählen, auch sie war notiert, je nach Stadt in Mexiko war es eine andere: 518 03 87. Besetzt. Sehr oft war es besetzt. Wieder von vorn. Alles. Eschmann verzweifelte, im Medienzentrum, auf den Tribünen bei den Spielen, bei 40 Grad manchmal, es war eine heisse WM, wir alle verzweifelten immer wieder.
Auch solches war möglich: Daniel Jeandupeux, damals Trainer des FC Zürich, ich kannte ihn schon lange, er wurde zu einem guten Freund, weckte mich am frühen Morgen telefonisch, es war Anfang der Achtzigerjahre, ein Handy gab es noch nicht. Er brauche dringend einen, der sich ins Tor stelle, Heinz Lüdi, sein Verteidiger, Nationalspieler, war lange verletzt gewesen, er müsse mit ihm Schusstraining machen. Und so stand ich hinter dem alten Letzigrund im Schneematsch, es war ein kalter Wintertag, Jeandupeux legte die Bälle hin, Lüdi schoss, ich bückte mich ständig und holte die Bälle aus dem Netz.
Andere Zeiten. Auch das. 1998, WM in Frankreich. Die deutsche Nationalmannschaft hatte ihr Quartier in den Bergen oberhalb von Nizza. Eines abends fuhren wir, zwei deutsche Journalisten und ich, in unserem Mietwagen dorthin, Jürgen Klinsmann wartete schon beim Hoteleingang. Auf der Rückbank fuhr er mit, ins Restaurant Le Manoir in einem kleinen Dörfchen mit schönem Meerblick, an den Wänden hingen Bilder von bekannten Malern, auch von Claude Monet, draussen auf dem Platz spielten sie Pétanque, ein lauer Sommerabend. Wir blieben lange, bis nach Mitternacht, und irgendwann fragte Klinsmann: «Hat heute Abend eigentlich nicht England gespielt?» Wir lachten alle, hatten vergessen, dass eigentlich eine Weltmeisterschaft war.
Bilder von Verlierern erzählen oft die schöneren Geschichten. Wie dieses in der Rose Bowl von Pasadena, zwei Stunden nach dem WM-Final 1994, Roberto Baggio stand neben dem Bus der italienischen Mannschaft, seine dreijährige Tochter Valentina auf dem Arm. Sie trug eine Mickey-Mouse-Mütze und spielte mit den zum Zopf zusammengebundenen Haaren ihres Vaters, sie war vergnügt, die Haare bald nur noch gelockt und nicht mehr gebunden. Sein Blick: tieftraurig und leer. Baggio hatte zuvor versagt, den Ball beim Elfmeterschiessen in die Sonne über Los Angeles geschossen. Für Valentina war dies unwichtig.
Oder wie oft haben wir gelacht mit Gilbert Gress. Wie damals in seiner Wohnung in St-Blaise, morgens um zwei war es schon, eine schwüle Sommernacht, und plötzlich stand er auf, in kurzen Hosen, er schwitzte und versuchte sich zu bücken, hielt seine Arme vor seinen Körper, kam mit ihnen kaum auf Kniehöhe. «Der Heinz», er meinte Hermann, «der macht vor jedem Training solche Übungen, verrenkt sich minutenlang, das ist doch», und Gress sagte dieses Wort gern: «unmöööööglich.» Stretching, das Wort kannte Trainer Gress nicht, «nie bin ich mit meinen Armen weiter runtergekommen», er zeigte es in dieser Nacht nochmals, «und ich war doch als Spieler auch Meister mit Strassburg und Marseille».
Es waren viele Orte in diesen 44 Jahren, Seoul, Olympische Sommerspiele 1988 und der Anruf morgens um vier. Ben Johnson, über den wir am Tag zuvor noch bewundernd geschrieben hatten nach seinem Sprint in der Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden, sei gedopt und wie ein Verbrecher abgeführt worden; Neapel und wie sie im Stadio San Paolo für einmal nicht «Diego, Diego» riefen, sondern «Luciano, Luciano» und dem Schriftsteller Luciano De Crescenzo huldigten, der so wunderbare Geschichten über die Stadt und auch Maradona schrieb und sich auf die Medienplätze setzte; Mailand, auch Maradona, in einem Hotel, die Lifttür öffnete sich, und er trat herein, allein, und ich war so verdutzt, dass ich ihn nicht einmal begrüsste – oder Bad Bertrich.
Ein kleines Dorf in der Eifel im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz in einem Seitental der Mosel, vorher nie davon gehört, aber nie fühlte ich mich anderswo bei einem grossen Anlass so wohl. Zu Gast bei Freunden, es stimmte. Ein Jahr nach der WM 2006 waren wir mit Köbi Kuhn nochmals dorthin gefahren, ins Hotel, in dem die Schweizer Fussballer logiert hatten. Im grossen Kurpark spielte das Salonorchester Hungarica, wie damals jeden Abend, die blauen Kostüme trugen sie immer noch. Kuhn bat, als die drei Feierabend machen wollten: «Geben Sie bitte eine Zugabe», und sie spielten für ihn einen Csardas, Kuhn applaudierte als einziger Gast – und wie schön wäre es gewesen, es hätte ein Jahr zuvor eine Zugabe gegeben, in diesem stümperhaften Elfmeterschiessen, das die Schweizer gegen die Ukraine verloren hatten.
Es war das Ende der schönen Träume.
The End.
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Wir verpflichten ja keine Spieler die wieder zurück in die NHL gehen....kann man sehen wie man will.......(Pius!).
Sehe das Problem aber schon wenn Leute wie Pius oder Malgin den anderen den Platz wegnehmen würden die dann später wieder gut genug sind. Ich sehe aber auch das wir die einzigen sind die so verfahren....
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NATIONAL LEAGUELeafs' Denis Malgin to suit up for Lausanne HC
The forward recently signed a one-year deal with the Toronto Maple Leafs.
Source: Sport-Center
Published: 06 October 2020 - 9:09 Updated: 2 hours ago
Denis Malgin soon to suit up for Lausanne HC
Monika Majer / RvS.MediaAccording to Grégory Beaud (Sport-Center, published on Le Matin), Denis Malgin is already in Lausanne and the deal with Lausanne HC is supposed to become official soon.
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Malgin will thus join players like Erik Brännström, Philipp Kurashev, or Calvin Thürkauf who will play in Switzerland until they will be recalled by their respective NHL clubs for their training camp.