Beiträge von Larry

    us em Blick:
    ....schildert Liga-Boss Vaucher. «Von Seiten des Bundesrats wurde uns attestiert, dass die Schutzkonzepte im Eishockey gut sind und die Umsetzung in der Praxis erfolgreich war. Wir hatten bisher noch keinen nachgewiesenen Fall einer Ansteckung in den Stadien.»

    So wettern Berner Sportvereine über den Kanton!

    Unglaublich was in der Schweiz wieder abgeht! Da kann ich nur den Kopf schütteln! Denke nicht das ich im Frühling ein PO Spiel im Stadion sehen werde!

    Macht je länger je mehr auch keinen grossen Sinn mehr hier etwas zu schreiben, es geht immer mehr in jedem Fred nur noch um Corona.

    Bern verbietet Grossveranstaltungen mit über 1‘000 Besuchern. Wie weiter mit der Hockeysaison?

    Zürich:

    So rasch wie in Bern geht das in Zürich aber nicht . Hier muss der Regierungsrat entscheiden. Und dieser will nun erstmal zusammen mit dem Sonderstab Covid-19 prüfen, «wie die bestehenden Massnahmen mit den neuen Vorgaben des Bundes justiert werden müssen», wie er am Sonntag mitteilte. Über das Resultat will der Regierungsrat in der kommenden Woche informieren.

    Mit Waeber hat SL wieder einen guten Griff gemacht. Flüeler braucht seit jeher Druck, nur dann bringt er seine beste Leistung. Ausserdem ist er verletzungsanfällig. Ich weine Schlegel keine Träne nach, in Bern hat es ja schon mal nicht geklappt. Ich mag ihm aber die paar guten Spiele in Lugano gönnen.

    Ungleicher Kampf der Giganten

    Weshalb der ZSC dem SCB davonzieht

    Vor dem Duell auf dem Eis am Freitagabend vergleichen wir die ZSC Lions und den SC Bern. Das Verdikt ist eindeutig – derzeit.

    Adrian Ruch, Reto Kirchhofer (TA)

    Der SC Bern und die ZSC Lions sind die Schwergewichte des Schweizer Eishockeys. Seit 2012 hiess der Meister mit einer Ausnahme SCB oder ZSC. Einzig 2015 ging der Meisterpokal nach Davos – und nach einem Missgeschick von Teamleiter Paul Berri noch vor der Garderobe in die Brüche.

    Mittlerweile ist die Dominanz der Berner weg. Während der ZSC in dieser Saison als erster Titelanwärter gilt, wird dem SCB in den Prognosen ein harter Kampf ums Playoff prognostiziert.


    Nun sind Prognosen wie Laternen für Betrunkene: Sie geben Halt, aber nicht immer Erleuchtung. Dennoch steht ausser Diskussion, dass die Giganten momentan nicht in derselben Gewichtsklasse spielen. Wir nennen sieben Faktoren.

    Corona und dessen Folgen

    Die Pandemie trifft alle professionellen Eishockeyclubs, doch die finanziellen Einbussen sind beim SC Bern am grössten. Mit der Gastronomie lassen sich derzeit keine Gewinne realisieren, mit denen die Sportabteilung alimentiert werden kann. Auch die Lions wirtschaften seriös, aber deren Geschäftsmodell basiert unter anderem auf den Finanzspritzen des Milliardärs Walter Frey. Diese Geldquelle dürfte weitersprudeln, zeigten die Beratungsgesellschaft PWC und die Grossbank UBS doch kürzlich mit einer Studie auf, dass die Vermögen der Superreichen seit Beginn der Corona-Krise im Durchschnitt noch zugenommen haben.

    Zudem verliert der SCB durch die Einschränkungen am meisten Matchbesucher. 19-mal in Folge waren die Mutzen der Zuschauerkrösus Europas, und jetzt sind sie nicht einmal mehr die Nummer 1 im Land. Diesen Platz nimmt nun der Rivale aus Zürich ein. Im Hallenstadion wurde die Kapazität von 11’200 auf 7762 Personen beschränkt. Der SCB darf statt 17’031 maximal noch 6750 Menschen beherbergen.

    Struktur und Perspektiven

    Der ZSC war in der Vergangenheit bei der Spielansetzung oft benachteiligt, weil im Hallenstadion andere Events durchgeführt wurden. Doch im August 2022 ziehen die Lions in die Swiss-Life-Arena um – in mehrhafter Hinsicht ein Quantensprung. Das neue Stadion wird 12’000 Besucher fassen, über ein zweites Eisfeld sowie eine 460 Quadratmeter grosse ZSC-Garderobe verfügen.

    Bern spielt zwar in der grössten Eishockeyarena des Landes, aber diese gehört bald zu den ältesten. SCB-Boss Marc Lüthi sieht den SCB deswegen nicht im Nachteil. Ja, mittelfristig müsse das Klimaproblem gelöst werden, aber die Seite mit dem Arena-Restaurant und dem VIP-Bereich sei topmodern, sagt er. Nach der Pandemie sollen Stehrampe und Gästesektor wieder geöffnet werden. «Das macht uns aus; für viele Fans ist unsere Halle nach wie vor der Tempel.»

    Das Geschäftsmodell des SCB war schon vor dem Auftauchen des Coronavirus an seine Grenzen gestossen. Trotzdem ist Lüthi nicht neidisch auf den ZSC, der über einen treuen Mäzen verfügt. «Wir müssen neue Wege finden, Geld zu verdienen. Die derzeitige Situation hat kurz und vielleicht mittelfristig Einfluss auf die Qualität der Mannschaft. Aber ich bin überzeugt, dass wir uns nach der Krise in einem Jahr oder in zwei Jahren erholen werden und dann wieder angreifen können.»

    Die Qualität im Kader

    So viel vorneweg: Es wäre ein Fehler, die Mannschaft des SCB abzuschreiben. Der Kern ist intakt. Etliche Akteure sind mehrfache Meisterspieler, zählen in ihren Rollen noch immer zu den Besten der Liga. Doch nach drei Titeln in vier Saisons hat Bern den Zenit überschritten. Es bedarf eines Umbruchs. Zudem geht der aktuellen Equipe das Skorerpotenzial ab.

    Das Kader des ZSC ist formidabel in Qualität und Quantität. Die Zürcher können es sich gar leisten, auf den temporären Rückkehrer Pius Suter zu verzichten (er spielt stattdessen im Farmteam GCK Lions) und sich so die Option offen zu lassen, gemäss neuer Regelung einen fünften Ausländer zu verpflichten und einzusetzen. Der SCB hingegen setzt aus Spargründen zurzeit nur auf zwei ausländische Feldspieler plus Goalie Tomi Karhunen.

    Und noch ein Vergleich: Der ZSC vereint im Kader die Erfahrung aus 749 NHL-Partien und 290 WM-Spielen – der SCB erreicht Werte von 195 respektive 212.

    Die Transfers

    Es gab eine Zeit, da wurde dem SCB mit dem Begriff «Königstransfer» die Krone aufgesetzt: 2008 dank der Verpflichtung von Martin Plüss, im Oktober 2015 nach der Unterschrift Leonardo Genonis. Jüngst standen die Berner bei grossen Transfers auf der Verliererseite. Mit Genoni ging der beste Goalie, mit Mark Arcobello der konstanteste Ausländer der Liga. Die Arcobello-Lücke wurde nicht geschlossen: Dustin Jeffrey und Ted Brithén sind formidable Spielmacher, sie können den Amerikaner hinsichtlich der Skorerpunkte aber nicht ersetzen.

    Das Label des Königstransfers des Sommers trägt aber nicht Arcobello, sondern Sven Andrighetto. Der NHL-erprobte Flügel unterschrieb für fünf Saisons … bei den ZSC Lions.

    Die sportliche Führung

    ZSC-Coach Rikard Grönborg führte Schweden zweimal zum Weltmeistertitel. ZSC-Sportchef Sven Leuenberger ist Architekt mehrerer Meisterteams. Und in Bern? Steht mit Don Nachbaur ein Trainer in der Verantwortung, dessen Name bis vor wenigen Monaten im Schweizer Eishockey den wenigsten geläufig war – selbst wenn er unvergesslich scheint. Und Florence Schelling spricht im Zusammenhang mit ihrer Ernennung zur SCB-Sportchefin selbst von einem «unglaublich grossen Karriereschritt» und einer «komplett neuen Herausforderung». Zwar ist Erfahrung nicht immer gleich Kompetenz, aber die Diskrepanz ist augenfällig.

    Kommt hinzu, dass der SCB zurzeit weder einen zweiten Assistenten noch einen Videocoach beschäftigt. Was wenig zeitgemäss ist – Corona-Sparkurs hin oder her.

    Die jüngsten sportlichen Leistungen

    Quizfrage: Wer ist amtierender Meister? Genau: Bern, das im Frühling das Playoff verpasste. Nach dem Abbruch der Saison entschied die Ligaversammlung, keine Titel zu vergeben. SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi hatte vergeblich für den überzeugenden Qualifikationssieger ZSC als Meister votiert: «Nun bleiben wir amtierender Meister, und das haben wir nicht verdient.» Womit er richtig liegt.

    In dieser Saison haben beide Teams zweimal verloren, wobei der ZSC bereits fünf und Bern erst drei Partien bestritten hat. Die Favoritenrolle für den ersten Vergleich auf dem Eis in der Saison 2020/21 ist verteilt.

    Nachwuchs und Farmteam

    Der ZSC hat mit den GCK Lions in der Swiss League ein Farmteam, auf dessen Spieler er im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Das kann sich Bern nicht leisten, doch die Zusammenarbeit mit dem Partnerteam aus Visp funktioniert gut. Dass der SCB über keine Frauenabteilung verfügt, fällt für die erste Mannschaft nicht ins Gewicht. Etwas anderes hingegen schon: Der Talentpool des ZSC ist deutlich grösser als jener der Mutzen. In der Nachwuchsabteilung der Lions spielen über 1000 Kinder und Jugendliche, beim SCB sind es rund viermal weniger.

    Während die Zürcher in jeder Altersklasse und innerhalb dieser auf jedem Niveau mit mindestens einem Team vertreten sind, setzen die Mutzen auf ein Pyramidensystem. Auf Stufe U-17 und U-20 hat der SCB nur noch je eine aus leistungsorientierten Spielern bestehende Equipe. U-20-Meister ist der SCB letztmals 2016 geworden, die GCK Lions holten ihren letzten Titel ein Jahr später. In der Qualifikation hatten die Mutzen zuletzt allerdings fast immer die Nase vorn. Entscheidend ist letztlich, wie viele der Talente den Sprung ins Fanionteam schaffen.

    Was denkst du? Kann der Joe noch was reissen?

    Er ist 41 und Gross, er wird noch langsamer aussehen als er ist! Aber er wird schon Einfluss haben, vor allem im PP. Der Start wird wohl harzig sein. Da er in einer speziellen Situation mit Davos ist kann man es nachvollziehen, ansonsten (da kaum Zuschauer zugegen) eher nicht.

    Meine Prognose:

    - Ab mitte nächster Woche werden nur noch Veranstaltungen bis 30 Personen erlaubt. Es hat sich zwar niemand an einem Hockeyspiel angesteckt, aber man muss ja etwas tun.

    Könnten Grossveranstaltungen schon am Wochenende verboten werden?

    Berset beantwortet diese Frage mit: «Ich würde sagen: Nein» Die Anlässe werden auf Gemeindeebene bewilligt. Er geht, wie eine heute bekanntgewordene Studie bekräftigt, davon aus, dass die Grossveranstaltungen dank ihrer Schutzkonzepte momentan kein Haupttreiber der Pandemie sind.

    PS: Scheisse, dacht ich sei im Hockey Fred! :blosswech:

    Fribourg-Gottéron und der HC Lugano müssen in Quarantäne: Termine jonglieren und die Furcht vor einem Meisterschaftsabbruch im Schweizer Eishockey

    Die Teams von Fribourg-Gottéron und dem HC Lugano müssen sich in Quarantäne begeben und können zurzeit keine Partien absolvieren. Nur zwei Wochen nach dem Meisterschaftsstart steht das Schweizer Eishockey vor einer Zerreissprobe.

    Nicola Berger (NZZ)


    Zwei Wochen lang konnte die Schweizer Eishockeymeisterschaft in geordneten Bahnen ausgetragen werden. Dann kam der Mittwochmorgen – und mit dem Alltag war es vorbei. Im HC Fribourg-Gottéron sind vier positive Corona-Tests bekanntgeworden, der Kantonsarzt hat entschieden, dass sich die ganze Mannschaft in Quarantäne begeben muss. Die Partien gegen Davos, Lausanne und Genf/Servette werden verschoben – weitere könnten folgen.

    Auf dünnem Eis

    Auch im HC Lugano sind drei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden: die Stürmer Alessio Bertaggia und Tim Traber sowie der Goalie Sandro Zurkirchen. Der Tessiner Kantonsarzt hat angeordnet, dass das Team mindestens bis am Freitagmorgen in Quarantäne muss. Die für den Mittwoch angesetzte Cup-Partie der Tessiner gegen den Erstligaklub Pikes Oberthurgau wurde ebenso verschoben wie das Heimspiel am Freitag gegen Biel sowie die Auswärtspartie am Samstag in Bern.

    Ein Ausbruch bei einem oder mehreren der 24 Profi-Eishockeyteams war nur eine Frage der Zeit. Schon in der Saisonvorbereitung hatte es einen gegeben, bei den Ticino Rockets in der Swiss League. Die Fälle in Freiburg und Lugano führen vor Augen, auf wie dünnem Eis sich die Branche derzeit bewegt. Die Saison droht wie erwartet chaotisch zu werden, Flexibilität ist das Gebot der Stunde. Was die Termine betrifft, verfügt die Liga derzeit noch über genügend Spielraum – ihr spielen die Absagen des Spengler-Cups und der Champions Hockey League in die Karten. Das Kontinentalturnier CHL war am Dienstag abgesagt worden, fünf Schweizer Klubs hätten teilnehmen sollen, unter ihnen die ZSC Lions.

    NL-Spiele statt Spengler-Cup

    Während der Altjahreswoche, des traditionellen Spengler-Cup-Termins, sind bereits drei Qualifikationsspiele angesetzt worden – zwei mit dem Spengler-Cup-Gastgeber HC Davos und das Léman-Derby zwischen Lausanne und Genf/Servette. Der Liga-Geschäftsführer Denis Vaucher sagt, man arbeite bei der Spielplangestaltung mit etlichen Szenarien. Derzeit ist die finale Qualifikationsrunde für den 22. März angesetzt, doch Vaucher sagt, die 52 Runden umfassende Qualifikationsphase müsse spätestens am 13. April 2021 abgeschlossen sein. Das würde nur noch Best-of-3-Serien im Play-off erlauben, doch die Kompromissbereitschaft im Eishockey ist dieser Tage gezwungenermassen hoch.

    Noch gibt es genügend Ersatztermine im Kalender, aber die Klubs und Spieler müssen sich auf Premieren gefasst machen, auf ungewohnte Belastungen. Man muss nur in die USA blicken, wo beispielsweise das Championat der Major League Baseball (MLB) nicht in einer «Blase» durchgeführt worden ist. Teams, die in Quarantäne mussten, hatten danach ein nie zuvor gesehenes Mammutprogramm an der Grenze des Zumutbaren absolvieren müssen.

    Fragezeichen Nationalteam

    Auch im Eishockey ist entsprechend nichts mehr unantastbar – auch die eigentlich fixen Nationalmannschaftspausen im November, Dezember und Februar nicht. Der Deutschland-Cup in Krefeld von Anfang November ist zwar noch nicht abgesagt, doch angesichts der in Deutschland wie der Schweiz schnell steigenden Infektionszahlen dürfte die Austragung geopfert werden. Auch das Heimturnier in Visp von Mitte Dezember steht auf der Kippe – Russland hat sich bereits zurückgezogen. Und nach heutigem Stand ist ja noch nicht einmal sicher, ob die Weltmeisterschaft 2021 in Lettland und Weissrussland stattfinden kann, die Perspektiven für eine Austragung des Turniers waren auch schon besser. René Fasel, der Schweizer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, hat mehrfach betont, dass es keine WM ohne Zuschauer geben werde.

    Der ungewisse Terminplan ist das eine, die Furcht vor einem neuerlichen Verbot von Grossveranstaltungen das andere. Ein solches würde den Klubs ihre Existenzgrundlage entziehen. Sollten keine oder fast keine Zuschauer mehr zugelassen sein – wie etwa in Tschechien oder Schweden –, droht wie im Frühjahr der Abbruch der Meisterschaft. Es sind trübe Aussichten, nur zwei Wochen nach dem Saisonstart, der mit so etwas wie Aufbruchsstimmung verbunden gewesen war.

    Der vielleicht einzige Lichtblick ist: Nach 21 ausgetragenen National-League-Partien liegen zumindest der Liga keine Informationen darüber vor, dass es auf den Zuschauerrängen zu einer Ansteckung gekommen ist.

    Sportanlässe und Corona

    Die Fans sollen Speichelproben abgeben

    Wie wirksam sind die Schutzkonzepte bei Grossanlässen? Swiss Olympic will das mit einer Pilotstudie untersuchen – und setzt auf die Fans des SC Bern als Versuchskaninchen.

    Marco Oppliger (TA)

    Die Anzahl der Corona-Infektionen nimmt seit Wochen zu. Und trotzdem sind in der Schweiz Sportanlässe mit über 1000 Zuschauern wieder erlaubt. Nirgendwo sonst in Europa geniesst der Sport in Corona-Zeiten solche Freiheiten wie in der Schweiz. Doch ist das gerechtfertigt? Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic, sagt: «Nach einer Verschnaufpause sind die Entwicklungen besorgniserregend. Der Sport weiss, dass er mit den Grossanlässen eine grosse Verantwortung trägt.»

    Deshalb lanciert Swiss Olympic nun eine Pilotstudie zur Wirksamkeit der Schutzkonzepte bei (Sport-)Grossanlässen. Dafür will der Verband die Zuschauer eines Eishockeyspiels mittels Speichelprobe einerseits virologisch untersuchen. Zudem sollen sie vor dem Eintritt ein elektronisches Armband anziehen, welches ihre Bewegungen im Stadion aufzeichnet und misst, ob die Abstandsregeln eingehalten werden.

    Als Versuchskaninchen hat sich der SC Bern zur Verfügung gestellt. Allerdings hätten bereits weitere Eishockeyclubs ihr Interesse an einer entsprechenden Untersuchung angemeldet und er sei in Kontakt mit dem Fussballverband, hält Walter Mengisen fest. Der ehemalige Rektor der Eidgenössischen Sport-Hochschule in Magglingen und stellvertretende Direktor des Bundesamts fürs Sport begleitet die Studie.

    1000 Personen sind das Ziel

    Liegt die Bewilligung vor, soll die Studie im Dezember durchgeführt werden. Um möglichst aussagekräftige Resultate zu erhalten, ist Studienleiter Matthias Egger vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern auf möglichst viele freiwillige Teilnehmer angewiesen. Das Ziel sind 1000 Personen. Deshalb wollen der SCB und Swiss Olympic die Fanclubs der Berner einbeziehen. Denn getestet werden soll nicht in der ganzen Postfinance-Arena, sondern nur in einem Sektor.

    Egger sagt: «Es ist im Interesse der Clubs und der Fans, dass der Sport mit Publikum weiter durchgeführt werden kann.» Weshalb er sich eine möglichst grosse Akzeptanz bei den Fans erhofft. Schliesslich soll die Studie im besten Fall aufzeigen, dass selbst wenn Corona-infizierte Fans im Stadion waren, es keine weiteren Ansteckungen gab. Weil sich die Zuschauer eben an die Vorgaben hielten.