Beiträge von Larry

    Das nächste Spiel ist am 18.10. gegen Basel, in der Zwischenzeit sind viele Spieler mit irgendeiner Nati unterwegs.

    Es eilt also nicht, der neue Coach hat sein Team eh nicht beisammen.

    Denke auch Cillo tendiert auf einen wie Schneider, sicher nicht auf Weiler und der würde sich den FCZ auch nicht antun.

    - schneider: schneider hat nicht noch nichts gewonnen! schneider schaffte während den ersten 2 jahren das unmögliche, nicht nur mit thun nicht abzusteigen, sondern ahnsehnlichen fussball zu spielen und sich phasenweise im (vorderen) mittelfeld zu tummeln. mit dieser no name, wenig talent und budget truppe, nicht ganz einfach. ob das ausreicht um den fcz wieder an die ersten 1-4 heranzuführen, weiss ich auch nicht. aber im vergleich zu hüpiä oder magnin, ist das risiko eines fehlgriffs massiv kleiner.

    ausserdem hat er durchaus auch fcz blut. unvergesslich wie er dem car chauffeur in den morgenstunden vom 14. mai 2006 sagte, er solle durch den kreis 4 fahren. schneider mit meisterchübel in der offenen türe...ist natürlich keine referenz für eine anstellung, aber geil wars trotzdem! :nick:

    Pro Schneider! Weiler wird sich Canepa nicht antun, es sei dahingestellt ob so einer überhaupt kommt, Rangnick wollte auch nicht zu Schalke....

    Schneider schmeisst in Thun hin....
    Die Hoffnung steigt, aber ob er dann die Lösung ist.... mit dem unterdurchschnittlichen Kader?

    Dann hätte Schalke auch keinen neuen Trainer gebraucht! Das findet man nur heraus wenn man einen neuen machen lässt!

    Zu verlieren hat man nichts, aber man kann alles gewinnen!

    Canepa wird weiter stur bleiben, wenigstens wurde er von den beiden Zürcher Zeitungen mal so kräftig abgewatscht!

    Blabla Canepa, keine Ahnung von Fussball, keine Ahnung von Transfers, keine Ahnung von Trainern! Der hat gesessen!

    Warum der FC Zürich nicht aus seiner chronischen Krise findet und was das mit dem Trainer Ludovic Magnin zu tun hat

    Der FCZ entwickelt sich unter dem Coach Magnin nicht weiter, im Gegenteil. Warum hält der Präsident Canepa doch an ihm fest?

    Flurin Clalüna (NZZ)


    Fast tausend Tage ist Ludovic Magnin nun schon Trainer des FC Zürich, es sind 31 Monate, die sich anfühlen wie eine ewige Krisenzeit, durchbrochen nur von wenigen Hoffnungs- und Glücksmomenten. Und sie werden immer seltener.

    Im Fussball wird die Trainerfrage zu schnell und zu oft gestellt, aber jetzt steht der FCZ schon wieder am falschen Ende der Tabelle, er ist Ranglistenletzter und spielt erneut um seine Glaubwürdigkeit als selbsternannter Spitzenklub. Man kann in Trainerfragen zu früh oder zu spät reagieren. Der FC Zürich fügt seit vielen Monaten noch eine weitere Variante hinzu: Er reagiert gar nicht. Ob aus Überzeugung oder Trotz und Rechthaberei, das weiss niemand so genau. Aber es geht im Fall Magnin schon lange nicht mehr nur darum, bloss nüchtern die Leistung und die Resultate als Trainer zu beurteilen. Sonst hätte man ihn schon lange mit guten Gründen freistellen können. Es geht dem FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa mindestens so sehr darum, gegen alle Widerstände die Deutungshoheit über seinen Ziehsohn zu behalten: Irgendwann wird Magnin allen zeigen, dass sich Canepa nicht in ihm getäuscht hat. Wenn nicht heute, dann morgen. Aber dieses Morgen will einfach nicht kommen.

    Während 108 Spielen durfte Magnin den FCZ coachen, 38 Mal hat er nur gewonnen. Neben dem Cup-Sieg 2018 gibt es noch eine weitere Partie, aus der er seine Legitimation als Trainer zieht: der Erfolg im Europacup gegen Bayer Leverkusen. Das ist zwei Jahre her, und man kann sich in diesem schnellen Fussballgeschäft kaum erinnern, dass ein fast schon vergessenes Spiel so lange nachwirkt, um einen Trainer bis heute zu schützen. Seither hat Magnin von 64 Spielen nur noch 19 gewonnen. Alles Gute, was man mit Magnin einmal verband, ist schon länger her und verblasst, alles Schlechte wird immer drängender.

    Und die Frage ist, ob er dafür allein die Verantwortung trägt oder ob die Mannschaft nicht mehr hergibt. Klar ist: So schlecht wie zuletzt können diese Spieler eigentlich gar nicht sein. Und dann müsste man sich die Trainerfrage stellen und über eine Alternative nachdenken. Man könnte es nach so langer Zeit zumindest versuchen, niemand würde dies für übereilt halten. Den Nachweis, geduldig zu sein, hat der FC Zürich schon lange erbracht. Rund eineinhalb Jahre waren die Trainer unter Canepa jeweils durchschnittlich im Amt. Nur für Magnin gelten offenbar andere Regeln als für alle anderen vor ihm. Warum das so ist, ist schwierig zu sagen. Eine Interpretation hält sich hartnäckig: Magnins Dankbarkeit, seinen Job behalten zu dürfen, erlaubt es Canepa, auf ihn mehr einzuwirken als auf andere Trainer. Ob Canepa eine starke, selbstbewusste Persönlichkeit dulden würde, die ihm auch einmal widerspräche, ist ungewiss. René Weiler wäre ein solcher Trainer und verfügbar. Aber man kann sich die beiden kaum zusammen im gleichen Klub vorstellen.

    Magnin hat zuletzt wenig dafür getan, seine Sonderbehandlung zu rechtfertigen. Mit einer Ausnahme. Der FCZ konnte zwei eigene Nachwuchsspieler teuer verkaufen, Kevin Rüegg für zweieinhalb Millionen Franken nach Verona, Simon Sohm sogar für kolportierte sechs Millionen nach Parma. Vielleicht liegt das tatsächlich an Magnins Fähigkeiten als Ausbildner. Vielleicht aber auch nur an der Spendierfreudigkeit der Italiener.

    Magnin: Wir wissen, dass wir gut arbeiten. Die Spieler sind daran, eine Mannschaft zu werden. Oder Ancillo Canepa, der Präsident: Natürlich sind wir ein Spitzenclub. Auf den Punkt gebracht ist das, was sie bis zu diesem Samstag sagen, ein einziges Blabla.

    Die Zerbrechlichkeit des FCZ lässt Canepas Gerede vom Spitzenclub noch absurder erscheinen, als es ohnehin ist.

    Canepa bewegt sich im dauernden Kampf mit sich selbst. Den Trainer kann er nicht entlassen, weil er sonst zugeben müsste, dass er sich in ihm geirrt hat. Der Mannschaft kann er die Qualität nicht absprechen, weil er sonst überführt wäre, dass seine Transferpolitik falsch ist.

    :applaus::applaus::applaus:

    es dürfte diese Saison zu einem Abstieg des FCZ und dem Aufstieg von gc kommen.

    jedenfalls, sollte man immerhin versuchen, sofort die notbremse zu ziehen. aber das traue ich dem FCZ nicht zu.

    Schon das letzte Mal hat Canepa zu lange gewartet, Resultat war der Abstieg.

    Was GC anbelangt: man kann Witze machen über Tschii Sii und die Chinesen, aber da wurden in kurzer Zeit die Weichen auf Aufstieg gestellt!

    O-Ton Alex Frei, Trainer Wil: "GC spielt in einer anderen Liga!".

    LM bringt den 18 jährigen Wallner und muss ihn nach 31 (!) Minuten wieder auswechseln! Das ist nicht nur der Fehler von Wallner sondern von LM der seinen Spieler komplett falsch eingeschätzt hat! Er stellt falsch auf, er wechselt falsch ein, er wählt die falsche Taktik. Der Hauptgrund für das Versagen des FCZ heisst Magnin!

    Abgefallen bei Lausanne-FCZ

    Oje FCZ

    Fünf Akteure, die beim 0:4 des FCZ gegen Lausanne herausgestochen sind. Unter anderem: Marco Schönbächler, der mies verteidigt, und Trainer Ludovic Magnin, der wieder einmal eine Krise zu verantworten hat.


    Thomas Schifferle, Christian Zürcher (TA)

    Ludovic Magnin: Der ewig Geschützte

    Vor dem Spiel sagte der Trainer noch, was Trainer so sagen: Sie wollten gewinnen. Er wünschte sich eine Mannschaft, die von der Einstellung her überzeugt wie in den ersten beiden Runden. Und dann das! Dieses komplette Debakel! Dieser Auftritt, der nichts mit Super League zu tun hat und so desolat ist, als hätten Magnins Spieler gar nichts begriffen, um was es im Fussball geht. Sie sind dem Gegner in jeder Beziehung unterlegen, spielerisch, kämpferisch, organisatorisch. Die Bilanz des FCZ im Jahr 2020 ist die pure Trostlosigkeit: gerade einmal 3 Siege in 21 Meisterschaftsspielen, dazu die blamable Niederlage im Cup beim unterklassigen Chiasso.

    Bei jedem anderen Club wäre Magnin in seiner Position ernsthaft infrage gestellt worden, wenn nicht schon entlassen. Beim FCZ dagegen geniesst er die ultraloyale Rückendeckung von Präsident Canepa. Die Frage ist: Wann wird das zum Risiko?

    Yanick Brecher: Der Einzelkämpfer

    Letzte Saison: 72 Gegentore, neun Niederlagen mit vier und mehr Toren. Diese Saison: auch schon wieder acht Treffer kassiert in drei Runden (plus drei in Chiasso), viele nach stehenden Bällen. Yanick Brecher ist der Goalie, der bei so wenig Unterstützung von seinen Vorderleuten zum Einzelkämpfer wird. Er steht verloren hinter einer Defensive, die Mal für Mal die gleichen Fehler macht. Der Captain redet in Lausanne von fehlender Leidenschaft und mahnt nun, dass sich jeder selbst und die Mannschaft als Ganzes hinterfragen müsse. Der Satz hört sich nach einer Bankrotterklärung an – es sind erst drei Spiele gespielt. Der FCZ liegt auf dem letzten Tabellenplatz – und das als selbst ernannter Spitzenclub.

    Tobias Schättin: Ein Sinnbild I

    Der Linksverteidiger ist ein Sinnbild dafür, dass es im Kader des FCZ an gewissen Positionen an Qualität fehlt. Bereits bei Winterthur in der Challenge League musste der 23-Jährige um seinen Platz kämpfen, nun in der Super League werden seine Limiten ziemlich schonungslos offen gelegt. Er ist ein Risiko im Spielaufbau. Offensiv wirkungslos. Und als er sich mit einem taktischen Foul helfen will, gelingt ihm nicht einmal das. Der FCZ hat bereits reagiert und Fidan Aliti vom schwedischen Club Kalmar FF ausgeliehen. Er wird nach der Nationalmannschaftspause eingesetzt werden können.


    Schättins Kollege Silvan Wallner auf der rechten Abwehrseite, ein Gewinner der ersten beiden Runden, erging es im Übrigen nicht viel besser. Der 18-Jährige steht oft falsch und spielt zig Fehlpässe. Nach 31 Minuten wird er erlöst und ausgewechselt.

    Benjamin Kololli: Ein Sinnbild II

    Er besitzt Qualitäten, die ihn zum etablierten Spieler in der Super League machen können. Er hat einen kräftigen Körper, eine gute Technik, einen harten Schuss. Einmal kann er diesen einsetzen, nach acht Minuten. Er jagt den Ball auf das Tor, der Ball prallt am Torhüter ab und entwischt durch die Beine von Blaz Kramer aus der Gefahrenzone. Was anschliessend von Kololli folgt, was er mit seinen Qualitäten anfängt, ist ein Jammer. Und ein Sinnbild für einen FCZ, der ohne Führung und Plan ist, ohne Herz und Kopf. Kololli drückt mit seiner Körpersprache aus, was das Problem ist: Er tut so, als ginge ihn rein gar nichts an, was an diesem Abend passiert.

    Marco Schönbächler: Oje

    Dieser Schönbächler hat so ziemlich alles verloren, was ihn vor Jahren ausgemacht hatte. Geschwindigkeit, Mut, Selbstvertrauen, Spielwitz. Nun ist er nur noch Durchschnitt, zumindest im Spiel nach vorne. Defensiv ist er harmlos, ja fast schon bedeutungslos. Heisst: Es gibt kaum etwas einfacheres als den Druckversuchen Schönbächlers zu entkommen. Vor dem 0:2 springt er Cameron Puertas an, er macht das so schlecht, dass man sich fragen muss, wo er das gelernt hat; wer ihm gesagt hat, dass man dies so macht. Vor dem 0:4 verliert er einen Ball, der Konter endet im vierten Gegentor.


    Nicht besser ergeht es Antonio Marchesano. Letzte Woche gegen Lugano war er noch Kopf der Mannschaft, nun ist er im Spiel nach vorne völlig obsolet. Und er teilt mit Schönbächler die Mängel in der Zweikampfführung. Er verliert den Ball gegen Puertas im Mittelfeld, kurz darauf schiesst Lausanne das 0:3. Die Entscheidung im Spiel. Der FCZ ist wieder einmal in der Krise. Lehnt sich jemand auf? Sicher nicht Schönbächler und Marchesano.

    die spieler setzen die vorgaben magnins nicht um!

    Ist mir zu einfach!

    Es ist also so gekommen, wie man es befürchten musste. Der FCZ macht so weiter, wie er letzte Saison aufgehört hat. Er verteidigt schlecht und kassiert viele Tore. Er sieht desolat aus und gewinnt kaum Punkte. Magnin wiederum vermag einmal mehr nicht zu zeigen, weshalb er ein guter Trainer sein könnte. (TA)

    Es könnte aber auch so sein wie bei Schalke: Das Team ist schlicht weg nicht besser! Das finden wir aber nur heraus mit einem neuen Trainer!

    007 Du hast es gut! Meine Gruppe von Kollegen trifft sich halt nicht vor dem Spiel schon und ich sitze auch nicht mit ihnen am gleichen Ort. Mein Socializing fand in den Pausen und vor allem nach dem Spiel in der Lions Bar statt wo wir nach grossen Spielen oft bis zum Schluss geblieben sind, bis sie uns raus geworfen haben! Gibt es alles nicht mehr! Für mich war der Abend gestern eine grosse Ernüchterung und statt 2 Stunden im Auto hocken schaue ich mir die restlichen paar Spiele wohl lieber im TV an!

    Die nächste 4:0 Klatsche! Der FCZ auf dem letzten Platz, dort wo er hingehört! Steigt ab!

    Magnin raus! Canepa investiert nichts und stellt in Serie die falschen Trainer ein. Hau ab!

    Ansonsten empfehle ich das FCZ Forum, dort gehts ab!