https://swisshockeynews.ch/index.php/shn/…ShaRw380dvZeiwo
Mal schauen wie das welcher Club nach Corona noch dasteht.....das geht ins Geld!
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Mal schauen wie das welcher Club nach Corona noch dasteht.....das geht ins Geld!
Jein.
Es gibt sicher viele potentielle Zuschauer, die ein Spiel im 1. oder in einem "guten" 2. Rang zusammen schauen wollen. Da diese Plätze jedoch
praktisch alle mit Saisonkarten / Supporter, etc. vergeben sind, gehen sie dann halt nicht ans Spiel.
So ist es! Denn was beim Z noch frei ist das ist gelinde gesagt Scheisse!
KOMMENTAR
Zum zweiten Mal innert zwei Jahren muss Zürich über ein Stadion abstimmen. Dieses Mal wird von den Gegnern ins Feld geführt, es sei unökologisch. Das ist an den Haaren herbeigezogen. Das jetzige Projekt ist das beste, das in der realen Welt zu haben ist.
Michael von Ledebur (NZZ)
Keine zwei Jahre ist es her, dass die Zürcher Stimmberechtigten Ja zu einem Stadion gesagt haben. Was in Luzern oder St. Gallen, in Thun oder Schaffhausen längst umgesetzt ist, schien endlich auch in der grössten Schweizer Stadt zu gelingen. Heute erscheint er weit weg, dieser Tag im November 2018, als die Präsidenten von GC und FCZ gemeinsam in die Luft sprangen und die SP ihre Niederlage eingestand. Seither ist die grüne Welle durch die Schweizer Politiklandschaft gerollt. Die Zürcher Stimmberechtigten versenkten mit dem Rosengartentunnel ein grosses Infrastrukturprojekt auf städtischem Boden. Die Corona-Pandemie veränderte den Blick auf vieles, auch auf den Fussball, der ohne Zuschauer glanzlos über den Bildschirm flimmert. Hat sich auch die Perspektive der Stadtzürcher Stimmberechtigten auf das Stadionprojekt verändert?
Die Gegner von «Ensemble», dem Stadionprojekt mit zwei Wohntürmen und einer Genossenschaftssiedlung, hoffen es. Es waren Einzelne, die das Referendum erzwungen haben, doch nun stellen sich sämtliche linken Parteien gegen das Vorhaben. Sie repräsentieren zumindest auf dem Papier eine Mehrheit der städtischen Stimmberechtigten. Viele von diesen werden sich fragen, weshalb sie überhaupt nochmals an die Urne gehen müssen. Technisch gesehen lautet die Antwort, dass der Stadionbau einen privaten Gestaltungsplan voraussetzt, dass ein solcher im Stadtparlament verhandelt wird – und dass man dagegen das Referendum ergreifen kann.
Die Gegner von «Ensemble» sagen, es sei noch gar nicht über die Gestaltung der Verbauung diskutiert worden (obwohl 2018 bereits alle Fakten auf dem Tisch lagen). Es werden nun neue Argumente ins Feld geführt. Nach angeblichen Luxuswohnungen und Fragezeichen bei der Finanzierung ist es nun die Ökologie, die vorgeblich gegen das Vorhaben sprechen. Und es sei die letzte Chance, eine verunglückte Stadtplanung zu korrigieren.
Die Gegner des Vorhabens sind im Umfeld der Stadionbrache zu verorten, die anstelle des 2008 abgerissenen Hardturmstadions entstanden ist. Die einen betrachten den Ort als landschaftsarchitektonisches Experiment, andere sehen sich an die Tristesse einer rumänischen Provinzstadt erinnert. Auf einem Drittel des Areals wurde eine verwunschene Gartenlandschaft gestaltet – man kann darin eine typisch städtische Romantisierung ländlichen Lebens erkennen. Das ist ein wenig kitschig, aber durchaus liebevoll gemacht, übrigens mit finanzieller Unterstützung der Stadt, die das Vorhaben mit jährlich 30 000 Franken alimentiert.
Der städtisch unterstützte Verein Stadionbrache ist gehalten, sich politisch neutral zu verhalten, und grenzt sich ab von der Interessengemeinschaft (IG) Freiräume, die das Referendum gegen «Ensemble» ergriffen hat. Aber es ist offensichtlich, dass es personelle Überschneidungen gibt und dass für manche der Erhalt der Brache das vordringliche Ziel ist. Jedes Jahr Verzögerung bedeutet etwas mehr Schonfrist für Bienenhaus und Baumschaukel. Das ist Gärtchendenken im sprichwörtlichen Sinn. Auf der Brache herrscht die für die Zürcher Alternativszene oft typische Insider-Mentalität – aller propagierten Offenheit zum Trotz und trotz all den vielgepriesenen Aktivitäten, von Yoga bis zum Kletterkurs für Flüchtlinge. Quantitativ ins Gewicht fällt all dies nicht angesichts der geplanten Wohnnutzung für über tausend Leute.
Es ist schon bemerkenswert: Da stellt die Stadt ein Landstück temporär zur Verfügung – und ein Jahrzehnt später soll ein schützenswertes Naturparadies entstanden sein. Das Argument, es werde Grünraum vernichtet, widerspricht allerdings den Angaben des Umweltverträglichkeitsberichts. Die für «Ensemble» gerodeten Bäume werden demnach ersetzt und müssen, anders als behauptet, nicht über einer Tiefgarage, sondern im Erdreich wurzeln. Selbst für bedrohte Tierarten sind Lösungen vorgesehen, unter anderem Nistkästen für Falken an den Wohntürmen.
Im selben Bericht ist zu lesen, dass der Bau so gut wie keine Auswirkungen auf das Mikroklima habe. Dies widerspricht der Behauptung von einer fatalen Erhitzung des Quartiers an heissen Sommertagen, illustriert durch alarmistische Grafiken in Rot. Der lasche Umgang mit Fakten korrespondiert leider mit Stillosigkeiten, die im Abstimmungskampf zum Markenzeichen der Stadiongegner rund um die IG Freiräume geworden sind. Da werden andere Meinungen als Lügen gebrandmarkt, da wird ein Schüler, der sich für das Stadion einsetzt, öffentlich mit zweifelhaften Vorwürfen persönlich angegriffen, da ist man sich nicht zu schade, vom «Corona-kranken Fussball» zu reden.
Vor allem aber entsteht der Eindruck, es würde jedes erdenkliche Argument gegen das Stadionprojekt herangezogen. Beispielsweise stellen sich auch Vertreter des Klimastreiks gegen das Stadion. Natürlich, bauen ist per se klimaschädlich, und «Ensemble» ist nicht in erster Linie ein Ökoprojekt. Aber es wird immerhin Recyclingbeton verwendet, es werden Dächer begrünt, und Fassaden dienen der Solarstromerzeugung. Konsequenterweise müssten die Klimastreikenden fortan auch den Bau von Schulhäusern und Genossenschaftssiedlungen bekämpfen, denn auch da wird Beton verbaut, und es werden Tiefgaragen erstellt. Dies wird selbstredend nicht passieren. Was verdeutlicht, dass das Landstück in Zürich-West als Projektionsfläche herhalten muss – und dass die Ablehnung ideologisch begründet ist.
Von den linken Parteien wird wie bereits 2018 ins Feld geführt, es dürfe nicht sein, dass die Credit Suisse als private Firma Rendite auf städtischem Land erwirtschafte. Dabei ist es gerade diese Rendite, die den Stadionbau und -betrieb ermöglicht, weil der Mietertrag aus den Türmen das Stadion querfinanziert. Andere Finanzierungen sind gescheitert: das Modell Mantelnutzung mit Einkaufszentrum 2009 nach einer Rekursschlacht und ein städtisch finanziertes Stadion 2013 an der Urne.
Von den Parteien verhält sich die SP unredlich. Mit ihrer Nein-Empfehlung hat die Parteileitung ihr im Herbst 2018 abgegebenes Versprechen gebrochen, dem Stadion «keine Steine mehr in den Weg» zu legen. Sie missachtet den Volkswillen und ignoriert das Votum der eigenen Wählerinnen und Wähler, von denen sich manche fragen dürften, warum sich die Parteispitze gegen ein genossenschaftliches Wohnprojekt stelle.
Schliesslich gibt es noch den städtebaulichen Einwand. Kritik an der Entwicklung in Zürich-West ist legitim. Das Quartier wirkt an manchen Ecken wenig belebt. Doch aus Sicht des Fussballs tönt das Argument hohl, es gelte die Sünden der Vergangenheit auf dem Hardturm zu heilen. Das Areal ist ein Überrest eines viel grösseren Sportareals, das sich bis südlich der heutigen Autobahn erstreckte. Natürlich müssen neue Nutzungen möglich sein, wenn sich die Bedürfnisse ändern. Doch die Idee, dem Fussball seinen Platz gänzlich abzusprechen und ausschliesslich Wohnungen zu bauen, ist anmassend. Zürich ist Wohnstadt, das ist positiv. Aber sie muss auch Platz für andere Funktionen bieten.
Auch «Ensemble» ist in erster Linie ein Wohnprojekt mit einem bescheiden dimensionierten Fussballstadion für 18 000 Zuschauer. Dank der geplanten Genossenschaftssiedlung mit 173 Wohnungen würde das Quartier aufgewertet. Es gibt langjährige Quartierbewohner, die den Bau deshalb geradezu herbeisehnen. Städtebaulich ist das Projekt ein Gewinn, inklusive der beiden Hochhäuser mit 570 Wohnungen. Grundsätzlich muss man sich fragen, ob es nach zwanzig Jahren Planung nochmals der Zeitpunkt ist, eine Grundsatzdiskussion zu führen.
Es besteht auch eine gewisse Dringlichkeit. Die schlechte Verfassung der Zürcher Fussballklubs spricht gerade nicht gegen das Vorhaben, sondern dafür. Es geht beim Stadionbau nicht um den vielzitierten «Hexenkessel» und ein bisschen mehr Stimmung ohne Tartanbahn. Es geht darum, dass FCZ und GC die Einnahmen aus der Gastronomie bitter nötig haben, die sie im Letzigrund nicht erwirtschaften können.
Aber selbst wer felsenfest davon überzeugt ist, dass es für dieses Landstück eine bessere Lösung gäbe, muss sich den Realitäten stellen. Die Idee einer reinen Wohnsiedlung ohne Stadion ist eine Seifenblase. Bekanntlich kann die CS das heute städtische Land zurückkaufen, wenn kein Stadion gebaut wird. Das täte sie zweifellos. Die 50 Millionen Franken wären für die Bank ein Klacks. Schon heute hat das Land den geschätzt sechsfachen Wert. Entsprechend tief müsste die Stadt in die Tasche greifen, wollte sie die Verpflichtung zum Stadionbau ausradieren und das Land definitiv kaufen. Aber so oder so wäre die CS zu einem solchen Handel kaum bereit. Es wäre töricht, auf eine derartige Anlagemöglichkeit zu verzichten.
Die CS könnte auf 40 000 Quadratmetern zonenkonform mit hoher Ausnützung bauen. Das dürften dann zahlreiche 19 Meter hohe Blöcke sein, die nebeneinanderstehen. Die Öffentlichkeit könnte nicht mehr mitreden. Weder der Fussball noch genossenschaftliches Wohnen werden in einem solchen Projekt Platz haben.
Der andere Weg bei einem Nein wäre ein neues Stadionprojekt. Aber wer hätte darauf noch Lust? Das jetzige Modell ist ein typischer Schweizer Kompromiss – das Resultat der Lehren, die man aus zwei gescheiterten Anläufen gezogen hat. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet sich die Politik am Stadionbau ab, alle möglichen Varianten hat sie durchgespielt. Die Stimmberechtigten werden zum vierten Mal an die Urne gerufen. Es wird Zeit, dieses Kapitel endlich abzuschliessen
Man wäre nun wahrscheinlich froh, hätte man eine Art "Handelsplattform" für Saisonkarten, wie es von den Saison-Abo-Besitzern schon länger gefordert wird.
Meine Rede! Die Software ist bereits vorhanden (ticketmaster.com).
Auch für de SCB, wenn die 6000 stimmen.
Klar, aber Marc Lüthi treibt einen Kredit auf den er in 10 Jahren zurück zahlt denn wenn es wieder normal läuft schreibt der CB auch wieder Gewinn. Das wird in Ambri und Langnau ungleich schwieriger.
Und plötzlich haben wir das grösste Zuschauerkontingent https://sport.ch/nla/608802/die…t-am-haertesten
Interessante Zahlen zu den Zuschauerkapazitäten.
Muss aber noch vom jeweiligen Kanton abgesegnet werden! Für Langnau und Ambri wird das ev. ganz bitter!
Gibts eigentlich irgendwo schon einen Spielplan? Auf der ZSC Homepage sind noch keine Spieldaten aufgeschaltet, auf der SIHF ist auch noch nichts publiziert. Andere Clubs haben ihre Heimspiele bereits publiziert.
Die ZSC Lions kommen bald auf ihre Fans (Saisonkartenbesitzer etc.) zu.
Hat wahrscheinlich damit zu tun.
Es finden also doch Stichproben statt.
Kommt auf den Kanton an, GR hat angekündigt nicht zu kontrollieren, also kann dort jeder machen was er will.
PS: Bier an den Platz nehmen ist ja ein must, Maske runter und ständig so tun als ob man am Bier nippt....so wie die Typen im ÖV!:twisted:
Lions Bar fällt ja wohl aus.....weiss noch nicht ob das so Geil wird.....Hockey pur......schaun mer mal....
Dafür kann der Saisonkartenbesitzer seinen Strichcode einem Kollegen schicken.
Finde ich jetzt aus Saisonkartenbesitzer-Sicht auch nicht sooo schlecht. Wie und ob er dafür Geld bekommt, ist dann seine Sache.
Wie das diese Saison läuft wird man sehen. So einfach wie vorher geht es sicher nicht mehr!
https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16073912.html
Das Geld der SK Käufer hatten sie ja sowieso, aber zusätzliches Geld kommt keines rein. Wird (vor allem im Hockey) finanziell trotzdem ein Desaster!
Für die Fans mit SK eine gute Lösung! Hätte ich nicht gedacht!
PS: Leider haben wir nach wie vor keine Ticket System wie in der NHL wo ein SK Besitzer der nicht ans Spiel gehen will seinen Platz freigeben kann und somit a) jemand anders ans Spiel gehen kann und b) Besitzer und Club zusätzlich Geld verdienen können.
Bei Sportveranstaltungen dürfen die Stadien zu zwei Dritteln gefüllt werden – das gilt sowohl für Fussball wie auch Eishockey. Es gilt Maskenpflicht.
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Wow! Da können die Teams aber mehr als zufrieden sein!
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Ab dem 1. Oktober sind Grossveranstaltungen hierzulande wieder erlaubt. Der Bundesrat entscheidet höchstwahrscheinlich heute, unter welchen Bedingungen wieder Matchs und Konzerte vor grossem Publikum möglich sein sollen. Die wichtigste Frage ist jene nach der Kapazitätsbeschränkung: Gesundheitsminister Alain Berset schlägt vor, dass bei Freiluftveranstaltungen wie Fussballmatchs zwei Drittel der Plätze besetzt sein dürfen (lesen Sie hier mehr dazu), bei Innenveranstaltungen die Hälfte. Wie unsere Übersicht zeigt, wäre die Schweiz damit im Vergleich mit den Nachbarländern sehr grosszügig. (azu)
Mitte Mai war Deutschland das erste grosse Land Europas, in dem Profis wieder Fussball spielten, wenn auch ohne Zuschauer. Nun könnte die Bundesliga eine der letzten Ligen werden, die wieder Fans in nennenswerter Zahl in die Stadien lassen darf. Bundesregierung und Bundesländer – letztere sind rechtlich zuständig – haben letzte Woche beschlossen, dass bis mindestens Anfang November Sportstadien und -hallen leer bleiben müssen. Inmitten steigender Infektionszahlen Fans zuzulassen, wäre ein «falsches Signal», sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Grossveranstaltungen, bei denen keine Kontaktnachverfolgung möglich ist, wie etwa Volksfeste, Festivals oder Grosskonzerte, bleiben bis mindestens zum 31. Dezember verboten. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern soll bis Ende Oktober Vorschläge erarbeiten, unter welchen Umständen Stadien ab November wenigstens teilweise mit Zuschauern gefüllt werden könnten. Vereine bieten, abgesehen von umfangreichen Hygieneauflagen und Maskenpflicht, Verbote von Stehplätzen, Gästefans und Alkoholausschank an, wenn sie im Gegenzug Fans zulassen dürfen.
Ziemlich sicher wird es schon zum Saisonauftakt der Bundesliga in zweieinhalb Wochen regionale Ausnahmen geben: RB Leipzig hat am Dienstag vom Gesundheitsamt der sächsischen Grossstadt die Erlaubnis erhalten, für das Auftaktspiel gegen Mainz bis zu 8500 Fans im Stadion zuzulassen. Das entspricht einem Fünftel der Kapazität. Die Plätze kommen nicht in den Verkauf, sondern werden unter den Saisonkartenbesitzern ausgelost. Die Erlaubnis bleibt überdies abhängig von der Entwicklung des lokalen Infektionsgeschehens. Auch in Berlin und in Frankfurt verhandeln Clubs mit den Gesundheitsämtern über Ausnahmeregelungen. Allerdings ist Leipzig – mit 3 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage – von der Pandemie derzeit erheblich weniger betroffen als Berlin (12), Frankfurt (19) oder München (30).
Die Handballprofis wollten eigentlich am 1. Oktober wieder mit der Meisterschaft in der Halle beginnen, Basketballer sowie Eishockeyaner im November. Ohne Zuschauer mache der Betrieb aber ökonomisch keinen Sinn, heisst es bei Verbänden und Vereinen einhellig.
Dominique Eigenmann, Berlin
In Frankreich sind Grossveranstaltungen mit bis zu 5000 Personen möglich. Das heisst, dass auch wieder Fussballspiele mit Zuschauern durchgeführt werden können. Als erste europäische Topliga hat die Ligue 1 ihren Meisterschaftsbetrieb am 21. August wieder aufgenommen. Bilder des Auftaktspiels zwischen Girondins Bordeaux und dem FC Nantes zeigten Masken tragende Zuschauer, die in grösseren Abständen zueinander im weitgehend leeren Stadion sassen.
Ungewohnte Bilder liefert auch die Tour de France, die am letzten Wochenende in Nizza gestartet ist. Für die Landesrundfahrt, die normalerweise Ende Juni beginnt, gelten verschiedene Auflagen: eine beschränkte Zuschauerzahl, die Gewährleistung von Sicherheitsabständen sowie Desinfektionsmassnahmen. Zudem sollen die Zuschauer Masken tragen. Die Tour führt auch durch Regionen, die als Corona-Risikogebiete gelten. Landesweit steigt die Zahl der Neuinfektionen. Verschärft sich die Pandemielage dramatisch, ist ein Abbruch der Tour nicht ausgeschlossen.
Andere sportliche Grossveranstaltungen wie etwa der Marathon von Paris finden dieses Jahr definitiv nicht statt. Kultur- und Unterhaltungsanlässe wie Musikfestivals können unter strengen Hygieneauflagen durchgeführt werden. Für Indooranlässe gelten jedoch rigidere Restriktionen.
Die für Grossanlässe maximal zulässige Zahl von 5000 Personen gilt bis mindestens Ende Oktober. Ausnahmen von dieser Regel sind zwar möglich. Eine Anfrage eines Fussballclubs der Ligue 1, versuchsweise 10’000 Zuschauer zuzulassen, wurde aber zuletzt abgewiesen.
Vincenzo Capodici
Die Meisterschaft der Serie A, wie Italiens höchste Fussballliga heisst, startet am 19. September, also in weniger als drei Wochen. Doch wann und unter welchen Vorgaben wieder Calcio mit Publikum stattfinden darf, ist noch völlig unklar. Die Vereine würden die Stadien gern für eine begrenzte Anzahl Zuschauer öffnen – je nach Grösse der Arenen, wie das auch in anderen Ländern praktiziert wird. Als Muster gilt das Sicherheitsprotokoll aus Deutschland. Politisch ist die Angelegenheit aber umstritten: Es gibt da eine starke Lobby, die findet, viel wichtiger als Fussball mit Zuschauern sei es, dass Kinder und Jugendliche wieder in aller Sicherheit zur Schule gehen können.
Theoretisch sind seit dem 1. September gemäss dem jüngsten Regierungsdekret wieder sportliche und kulturelle Anlässe vor maximal 1000 Zuschauern möglich, mit strengen Auflagen. Doch vor grösseren Lockerungen warnt das «Comitato tecnico scientifico», das technisch-wissenschaftliche Komitee, das die italienische Regierung berät. Und dies, obschon die Zahl der Neuinfektionen in Italien im Moment proportional zur Bevölkerung unter dem Niveau der Schweiz liegt.
Der Chefvirologe des Mailänder Spitals Luigi Sacco, Massimo Galli, ein Star in Italien, gibt zu bedenken, dass eine Öffnung der Stadien ähnliche Folgen haben könnte wie jene der Discotheken – und das wäre verheerend: In den Sommerferien haben sich Hunderte Gäste und Mitarbeiter von vorschnell geöffneten Nachtclubs und Tanzlokalen vor allem auf Sardinien mit dem Virus angesteckt. Das Aufflackern der Pandemie wird zu einem beträchtlichen Teil auf dieses Phänomen zurückgeführt.
Oliver Meiler, Rom
Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist Fussballfan. Und so freue er sich, dass Spiele ab nun wieder mit Publikum möglich sein würden, sagt Anschober am Dienstag an einer Medienkonferenz. An diesem Dienstag, dem 1. September, hat die österreichische Regierung die Corona-Massnahmen für Grossveranstaltungen stark gelockert. In Hallen sind nun wieder Veranstaltungen mit bis zu 5000 Besuchern gestattet, im Freien mit bis zu 10’000 Besuchern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Veranstalter ein Präventionskonzept vorlegen. Alle Besucher müssen registriert sein und einen Sitzplatz zugewiesen bekommen. Je ein Sitzplatz muss dazwischen frei bleiben. Stehplätze sind verboten.
Voraussetzung ist auch, dass die sogenannte Corona-Ampel die Farbe Grün zeigt. In Betrieb geht diese Ampel erst Ende dieser Woche. Dann wird jeder Region des Landes eine von vier Farben zugewiesen, abhängig von Infektionszahlen, Anzahl der Tests und Clusteranalysen: Grün für niedriges, Gelb und Orange für mittleres und Rot für extrem hohes Corona-Risiko. Welche Massnahmen dann bei Grossveranstaltungen getroffen werden, will die Regierung jedoch erst heute Mittwoch bekannt geben.
Für zukünftige Kulturveranstaltungen sieht Gesundheitsminister Anschober die Salzburger Festspiele als Vorbild für ganz Europa. Ein besonders strenges Sicherheitskonzept mit verpflichtenden Corona-Tests für alle Schauspieler und Mitarbeiter machte es möglich, dass in vier Festspielwochen mit über 76’000 Besucherinnen und Besuchern keine einzige Corona-Infektion bekannt wurde. Ob im kommenden Winter neben Konzerten und Opernaufführungen auch grosse Bälle möglich sein werden, will der Gesundheitsminister allerdings noch nicht sagen. Weitere Lockerungen stellt Anschober für Anfang des kommenden Jahres in Aussicht. Dann könnte man, wenn alles gut laufe, mit Corona-Impfungen beginnen.
Die Herbstsaison der österreichischen Fussball-Bundesliga beginnt am 11. September. Über 10’000 Besucher kamen zu den Matchs schon vor der Corona-Krise kaum. Durchschnittlich hatten die Spiele im vergangenen Jahr 6500 Zuseher.
Bernhard Odehnal
Nach den Abgängen bei Sanggalle und Basel könnte man Platz 2 anstreben wenn man gut aufgestellt wäre, vom Budget her müsste man dies sogar erwarten!
Aber eben....
Wenn man wieder eine Schlappe einfängt ist der Druck einfach beim Heimspiel gegen Lugano bereits da.
Man erinnert sich: Letzte Saison Start mit dem Heimspiel gegen Lugano: 0:4.......
Druck haben sie nach dieser Saison so oder so!
https://www.fcz.ch/de/profis/spielplan/
Zum Start in die neue Saison das nächste 4:0?
ob nun viele zu dieser Zeit ans Spiel gehen könnten
Dürfen ja eh nur 250 rein!
«Für uns war es klar, dass wir Lars keine Steine in den Weg legen», sagt die neue SCB-Sportchefin Florence Schelling. Der Abgang Leuenbergers hilft, die Rechnung der Berner zu entlasten. Der CEO Marc Lüthi präsentierte erst gerade einen Verlust von 248 293 Franken für die abgelaufene Saison. Es sind die ersten roten Zahlen, die der SCB seit 20 Jahren und der erfolgreichen Sanierung schreibt.
Lüthi sprach von einem «hellblauen Auge», mit dem man davon gekommen sei. Doch er sagt, die wirkliche Herausforderung warte erst im kommenden Winter, wenn er seine Stadionkapazität wegen Corona nur noch zur Hälfte oder einem Viertel ausschöpfen darf. Das erwartete Defizit pendelt je nach möglicher Stadionauslastung zwischen 3,5 und 5 Millionen Franken und treibt den wirtschaftlich im Prinzip kerngesunden Klub an seine Grenzen. Entsprechend hart sind die Sparauflagen, die Lüthi von seinem Verwaltungsrat erhalten hat.
Dieser nutzt jede Gelegenheit, um die Personalkosten zu senken. Sportlich aber ist die Freigabe Leuenbergers für den SCB ein Wagnis. Obwohl bereits 61 Jahre alt, hat Nachbaur in seiner Trainerkarriere noch nie ein Profiteam auf dem Niveau des SC Bern betreut. Er kennt auch das Schweizer Eishockey kaum und wird deshalb auf die Erfahrung seiner Assistenten angewiesen sein.
Nachbaurs Staff besteht nun noch aus dem Goalietrainer Petri Tuononen und Alex Reinhard, der neu zum Klub stösst. Reinhard hatte einst bei den SCL Tigers NLA-Luft geschnuppert und war zuletzt Headcoach bei den Ticino Rockets in der Swiss League gewesen. Zumindest was die Erfahrung an der Bande betrifft, wird sich der SCB in der kommenden Saison auf dünnem Eis bewegen.
Der ganze Artikel:
https://www.nzz.ch/sport/lars-leu…hren-ld.1574206
Da kommt einiges auf den SCB zu.....ev. auch auf Aktionäre wie Josi und Streit!
"Das Leben endet immer tödlich!"
Ich wollte nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten, ich habe mir meine Meinung gemacht!
Und jetzt mache ich es wie Roli:
Das war mein letztes Posting hier!
Ausser vielleicht ich werde noch selber krank....was ich ja nicht hoffe!
Ich lass es jetzt sein..die Meinungen sind sowieso gemacht
Ist so!
wie in der Politik...darum fand ich es keine gute Idee hier darüber zu diskutieren.
Take care!
mir wärs lieber, wenn die Schweiz in der Rangliste bei den Todesfällen pro Kopf nicht vorne mitspielt.
Du weisst aber schon das wir Stand heute keine Übersterblichkeit haben und nur beim Peak leicht höher lagen als bei einer Grippewelle.
Es sterben auch ohne Corona Leute!
https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2020/covid-19-…h-im-vergleich/