Beiträge von Larry

    Well, dann wünsche ich ihm viel Glück und v.a. Erfolg!

    Bin gespannt welches Team ihn nimmt und ob er sich richtig durchsetzen kann.

    @Sven: Jetzt bitte Herrn Andrighetto verpflichten, merci.

    Bin auch gespannt und wie es Rangersfan geschrieben hat dürfte es nicht ganz einfach werden. Sven: Vertrag mit Ghetto machen!

    Der Corona-infizierte Schweizer Fussball und die grosse Frage nach den Schuldigen

    Jemand, der sich mit Corona ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben – das ist die neue Corona-Logik. Davon sind auch Profifussballer wie der an Covid-19 erkrankte FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu nicht verschont.

    Flurin Clalüna (NZZ)


    Mirlind Kryeziu, Fussballer des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Man könnte ihm gute Besserung und rasche Erholung wünschen. Aber wer sich heute infiziert, muss mit einer anderen Reaktion rechnen: mit einer reflexhaften Verdächtigung. Jemand, der sich ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben, das ist die neue Corona-Logik. Sie ist im Fall von Kryeziu überall in den sozialen Netzwerken und den Kommentarspalten zu finden. Und überspitzt lautet sie so: Kryeziu hat den Schweizer Fussball ins Unglück gestürzt.

    Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen. Auf Instagram hat sich Kryeziu zwar nicht gleich entschuldigt, aber er musste sich rechtfertigen und betonen, er habe alle Richtlinien eingehalten. Der FCZ hat am Freitag Kryezius Namen bekanntgegeben. Wen die acht weiteren positiven Fälle betreffen, die am Wochenende dazugekommen sind, hat er nicht kommuniziert. Im Sinn des Persönlichkeitsschutzes und angesichts der Spekulationen um Kryeziu ist es richtig, die Infizierten anonym zu halten.

    Neun positive Fälle hat der FC Zürich zu verzeichnen, am Sonntag ist zudem der Präsident Ancillo Canepa positiv getestet worden. Das ergibt eine ungeheuer grosse Zahl, und der Klub sieht sich nun den gleichen Mutmassungen ausgesetzt wie Kryeziu: Kann das alles nur Zufall sein? Niemand beim FCZ will einen Fehler gemacht haben, der Präsident Ancillo Canepa betont das sehr, und solange nicht das Gegenteil feststeht, muss man auf sein Wort vertrauen. Alles andere ist heute bösartige Spekulation. Richtig ist aber auch, dass die Zürcher Kantonsärztin eine zehntägige Quarantäne über den Verein verhängt hat. Auch wenn die Fussballliga dies nicht recht verstehen mag, sie von anderen Voraussetzungen ausgegangen war und sie der Entscheid in grosse Probleme bringt – bis hin zum Szenario Saisonabbruch.

    Die Zürcher Kantonsärztin handelt wie in anderen Fällen auch, wenn der Sicherheitsabstand über längere Zeit nicht eingehalten werden kann wie im Teambus des FCZ am Dienstag bei der Reise nach Neuenburg. Ob die Kantonsärztin auf ihren Entscheid zurückkommt und die Dauer der Quarantäne verkürzt, so wie dies die Fussballliga mit dem Präsidenten Heinrich Schifferle hofft, ist fraglich.

    Dass der Grasshopper-Club nicht in Isolation geschickt wird, obwohl auch er einen Corona-Fall zu vermelden hatte, ist keine Ungleichbehandlung. Der zuständige Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau, wo der betroffene Spieler Amel Rustemoski wohnhaft ist, stellte keinen «engen Kontakt» zwischen ihm und den Teamkollegen fest.

    Die Fussballliga hat mit einer kasernierten Mannschaft schon genug Sorgen. Wenn der FCZ nicht spielen kann, wirft das Probleme auf, für die es fast keine Lösungen gibt, zumindest keine guten. Man könnte der Liga nun vorwerfen, sie hätte auf regelmässigen Corona-Tests für die Spieler bestehen müssen, so wie in der Bundesliga, auch wenn das teuer geworden wäre. Oder sie habe mit der Wiederaufnahme der Meisterschaft zu lange gezögert. Nur bringt das alles nichts. Solange es irgendwie geht, soll es jetzt weitergehen, das ist die Haltung der Liga.

    Der Spielraum im Terminkalender war schon vorher verschwindend klein, jetzt gibt es ihn fast gar nicht mehr, weil bereits heute alle paar Tage gespielt wird. Und deshalb werden nun Szenarien diskutiert, die von Zwängerei nicht mehr weit entfernt sind: Den Cup streichen? Die Kadenz der Spiele noch weiter erhöhen und dafür gesundheitliche Risiken für die Spieler in Kauf nehmen? Das Meisterschaftsende über den 2. August hinausschieben und so einen Konflikt mit der Uefa riskieren, die am 3. August wissen will, welche Schweizer Klubs nächste Saison am Europacup teilnehmen?

    Diskutiert wird auch, ob der FC Zürich am Dienstag in Basel mit einer Nachwuchsmannschaft antreten könnte. Denkbar ist vieles. Die Frage ist bloss, was diese Meisterschaft dann noch für einen Wert hat, wenn die Liga eine solche Wettbewerbsverzerrung zulässt.



    Jetzt sind es 10 (!) Personen beim FCZ inkl. Canepa. Nimmt mich schon wunder wie sich 10 Leute anstecken können wenn doch wie behauptet alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!?

    Die Zürcher Kantonsärztin hat das anders interpretiert.

    Aargau:

    Obwohl die Grasshoppers mit Amel Rustemoski (20, wohnt im Aargau) einen positiven Corona-Fall haben, muss sich die Mannschaft – im Gegensatz zum FC Zürich – nicht in Quarantäne begeben. Der Entscheid sei zusammen mit der Aargauer Kantonsärztin gefällt worden.

    Genf:

    Servette verzichtete vorerst auf diesen Schritt (Tests!), weil niemand Symptome gezeigt habe, erklärte der Klub. Bei positiven Fällen muss nicht grundsätzlich eine ganze Mannschaft in Quarantäne. Das Schutzkonzept der Swiss Football League klärt einen solchen Fall nicht. Den Entschied fällen - wie jetzt beim FC Zürich - die kantonalen Behörden.

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    Die Kantone haben das sagen! Macht es für die Liga, ob Fussball oder Hockey aber nicht leichter, im Gegenteil!

    Wenn Sutter bleibt, sehr gut, diese wäre aber wohl nur eine Verzögerung bis zu seinem Abgang.

    Sehe ich auch so! Denke aber wenn er (noch ein Jahr...) bleibt dann verpflichten sie Ghetto nicht. Aber ev. ist dann der NHL Traum von Suter auch vorbei! Wir werden sehen!

    Jetzt gehts los! Zeit um die Spiele nachzuholen gibt es eigentlich keine. Mal schauen wie das weiter geht.....es geht ja doch noch um Meister, EL, Auf- und Abstieg.

    Aber nochmals, ich kann jeden verstehen, dem dann das Spiel, bzw. das Event nicht mehr genug Spass mach wie

    z.B. bei Larry, oder wie bei dir aus Risiko-Überlegungen darauf verzichten.

    Würde ev. einzelne (Spitzen-) Spiele schauen gehen aber sicher nicht alle, weil ohne Gastro (falls das dann so kommt) treffe ich meine Kumpels nicht. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend! Bin aber nicht sehr positiv.