Beiträge von Larry


    Da war Uli wohl ein wenig voreilig mit seiner Aussage "es wird früh genug langweilig werden", mal schauen ob er trotz den letzten Spielen noch (lange) an Kovac festhalten wird.
    Finde Kovac zwar als Mensch cool, so wie er Auftritt und was er vertritt, aber seine Aufstellungen verwundern immer wieder und ich musste Gestern sogar Loddar recht geben, als er die Aufstellung betr. Verteidigung kritisierte!

    https://www.watson.ch/sport/analyse/…ind-das-problem

    Die Gruppe um Beckenbauer und Hoeness hat Bayern gross gemacht, erst als Spieler und später in der Teppichetage. Die Zeiten sind nun langsam aber sicher vorbei und ich sehe keine fähigen Nachfolger, was auch nicht so leicht ist, Figuren wie Hoeness hinterlassen ein Machtvakuum. Rummelfliege war eh nie wichtig und dann dieser Clown Brazzo.....meine Fresse! Gut möglich das die besten Zeiten von Bayern vorbei sind!

    Die Lions spielen wieder ZSC-Hockey

    Rikard Grönborg scheut sich nicht vor harten Personalentscheiden, unter ihm haben die Zürcher aber den Spass wiederentdeckt.

    Simon Graf (TA)

    Der Finish der ZSC Lions vor der einwöchigen Nationalteam-Pause war sinnbildlich für ihren Neustart unter Rikard Grönborg. Es ist vieles noch nicht perfekt, doch sie haben ihren Siegeshunger und ihre Zuversicht wiederentdeckt. Am Samstag in Ambri nach 40 Minuten 1:2 zurückliegend, schafften sie noch die späte Wende zum 3:2-Erfolg. Natürlich spielt auch Glück mit, wenn man 19 Sekunden vor Schluss das Siegestor schiesst wie in der Valascia Marcus Krüger, der Spezialist für Last-Minute-Tore. Doch man kann sein Glück auch erzwingen. In den letzten Minuten erarbeiteten sich die Zürcher Chance um Chance, bis das Tor endlich fiel.

    Captain Patrick Geering bringt den Unterschied gegenüber der verpatzten vergangenen Saison auf den Punkt: «Letztes Jahr spielten wir oft, um nicht zu verlieren. Jetzt spielen wir wieder, um zu gewinnen.» Die verzagte, auf Kontrolle basierende Spielweise, die Serge Aubin im letzten Herbst lange predigte, ist abgelöst worden durch ein angriffiges, temporeiches Eishockey skandinavischer Prägung. Und diese optimistische Grundhaltung hat abgefärbt auf die Einstellung der Spieler und ihr Selbstvertrauen: Sie wollen kreieren, Tore schiessen, den Gegner unter Druck setzen, trauen sich das auch zu und lassen sich nicht beeindrucken, wenn sie einmal in Rückstand liegen. Sechsmal drehten sie in der Meisterschaft schon ein Spiel.

    Ähnlich wie Marc Crawford

    Man könnte es auch so ausdrücken: Die ZSC Lions spielen wieder ZSC-Eishockey. Sie waren in der jüngeren Zeit stets dann erfolgreich, wenn sie das Spiel und das Tempo bestimmten, ihre Gegner mit diesem überforderten. Und sie haben ja auch die Breite, um dieses Spiel über vier Linien durchzuziehen. Grönborgs Philosophie ist jener seines Vor-Vor-Vor-Vor-Gängers Marc Crawford ähnlich. Er fördert Kreativität, ermutigt auch Verteidiger dazu, sich immer wieder den Angriffen anzuschliessen. Denn heutzutage, so ist er überzeugt, könne man den Gegner nur dann richtig unter Druck setzen, wenn alle fünf Spieler mitmachen würden.

    Der neue Trainer strahlt Souveränität und Ruhe aus.
    Aber er kann in der ­Garderobe auch sehr laut ­werden.

    Mit über 3,5 Toren pro Partie sind die Zürcher offensiv die Nummer 1, ohne ihre defensive Stabilität aufs Spiel zu setzen. Angriff ist die beste Verteidigung. Aber natürlich braucht man dafür auch die richtigen Spieler. Die Verpflichtung von Garrett Roe war ein Glücksgriff. Der Amerikaner tritt in Zürich noch dominanter auf als in Zug, ist der Dynamo des ZSC-Spiels und reisst die anderen mit. Roe ist der erste Center, den die Zürcher seit Auston Matthews (2015/16) vermisst hatten. Und auch Marcus Krüger dürfte für die Mannschaft nur noch wichtiger werden. Er mag kein heraus­ragender Skorer sein, aber er pflegt die kleinen Dinge, die im Eishockey so wichtig sind.

    Den Spass am Spiel wiederentdeckt

    Mit 2,11 Punkten pro Spiel sind die Zürcher zur Nationalteam-Pause Leader und stehen klar besser da als im Vorjahr (1,6 Punkte und Rang 7). Die Liga ist aber so ausgeglichen, dass sie sich nicht ausruhen können. Ein, zwei schlechte Wochen würden genügen, damit sie sich bereits im breiten Mittelfeld wiederfinden würden. Die vielleicht wichtigste Aufgabe Grönborgs in den nächsten Monaten ist es, eine allfällige Genügsamkeit sofort zu bekämpfen. Hört man den Spielern zu, ist die Gefahr noch nicht gross, dass sie sich zufriedengeben. Die traumatische letzte Saison dürfte ihnen Lektion genug gewesen sein.

    Kommt dazu, dass Grönborg nicht nur wegen seines imposanten Auftretens, sondern auch wegen seines reichen Know-hows und seines Palmarès eine Respektsperson ist. Der Schwede strahlt eine ansteckende Souveränität und Ruhe aus. Er kann aber, so hört man, in der Garderobe sehr laut werden. Und er ist konsequent. Das bekam Verteidiger Dave Sutter zu spüren, der den Ansprüchen des Trainers nicht genügt und in seinem dritten ZSC-Jahr fast nur noch überzählig ist. Das ist sehr unangenehm für Sutter, aber auch ein Zeichen an die anderen.

    Eishockey ist ein hartes Spiel, aber es ist vor allem ein Spiel, und das sollte Spass machen. Die ZSC Lions haben diesen Spass unter Grönborg wiederentdeckt.


    RIP Charly Schlott !

    :sad:

    30.10.2019 Charly Schlott verstorben

    Parallel mit dem Namen Charly Schlott, hört man die markige Stimme mit der Lautsprecher Durchsage "Rundengewinn für Zimmerli, Bevilacqua und Moresi, Wüest mit der siebten Verlustrunde". Jahrzehnte bestimmte und berührte diese Stimme unser Hörzentrum und die Assoziation zu Rennbahn, Camphergeschmack, das poltern der Holzbahn und surrende Rennräder besetzen unsere Erinnerungen an eine einmalige Radsportepoche.
    Charly Schlott ist uns vorausgegangen und seine Stimme wird uns dereinst im Jenseits empfangen. BW


    Marcel Segesseman würdigt die Persönlichkeit Charly Schlott

    Charly Schlott, The Voice, ist für immer verstummt. Die Stimme - im Hallenstadion von Zürich und an den Radweltmeisterschaften ist verstummt. Charly Schlott verstarb im Alter von 84 Jahren im Kantonsspital Aarau.

    Charly Schlott war eine Legende. Er kommentierte mit hohem Fachwissen 39 Sechstagerennen. Ab 1961 war er Speaker des ZSC mit sage und schreibe 1200 Eishokeyspielen. Für die UCI war er viele Jahre der Speaker an den Weltmeisterschaften. Er war eine Sprachtalent. 1984 wurde er von der UCI berufen die Radsportwettbewerbe zu kommentieren an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Charly Schlott erhielt eine Anfrage vom Bobrun in St. Moritz als Speaker. Diese nahm er an. Nach einer Saison war ihm klar: dies ist nicht meine Welt und verlängerte sein Engagement nicht.

    Charly Schlott ist im Zurzigebiet heimisch geworden und sofort trat er dem VC Ehrendingen bei wo er gleich darauf auch als Präsident amtete.
    Als ehemaliger Geschäftsführer des SRB (heute Swiss Cycling) interessierte er sich weiterhin für die Belangen des Radsportes. Er war ein Radsportexperte mit grosser Erfahrung.

    Jetzt ist seine legendäre Stimme für immer verstummt. Wir entbieten seiner Frau Verena und seinen Angehörigen und Freunden unser herzliches Beileid.

    https://www.tagblattzuerich.ch/aktuell/warum/…entlich-93.html


    Super dass man in der Schweiz jetzt auch College Spiele sehen kann! Fuer mich ist schon seit einiger Zeit der Samstag wichtiger als der Sonntag was Football angeht.

    A propos College Football:

    Gestern war für meinen Nachbarn und mich der Start in die neue NHL Saison, meine 9. Saison in der ich mehr NHL- als NLA-Spiele sehe.

    Wir gehen selten am Samstag weil man dann anderes machen kann, wir gehen meist unter der Woche. Er meinte dann auch es werde wohl ziemlich voll sein in den Sports Bars und so entschieden wir uns für die grösste die wir kennen. Ich staunte dann nicht schlecht: Parkplatz war voll! Drinnen, ansonsten immer praktisch leer, war der riesen Laden prall gefüllt! Auf 5738 Bildschirmen :razz: lief Miami Hurricanes vs Florida State Seminoles. Der Laden liegt natürlich im Heartland der Hurricanes Fans und somit war klar wer im Laden das sagen hat. Riiiiesen Jubel beim ersten TD, gefolgt von Fan Chants! :shock: Habe ich so noch nie erlebt! Stimmung in etwa fast so wie bei uns in der Messe Halle während dem entscheidenden PO Finale gegen Lugano!

    Für mich steht der Sonntag trotzdem klar vor dem Samstag, ich sehe einfach zu viele Fehler, zu viele Unzulänglichkeiten beim College Football, aus dem gleichen Grund verfolge ich auch keine ECHL Hockey Games obwohl unser lokales Team nur 15 Minuten von hier entfernt ist.

    Die rätselhafte Schwäche der ZSC Lions

    Die Zürcher überzeugen derzeit fast in allen Belangen – einzig im Boxplay nicht. Im Powerplay ist der ZSC hingegen brandgefährlich.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Wer die ZSC Lions kritisieren will, muss genau hinsehen. Sehr vieles läuft sehr gut, und alles läuft viel besser als im letzten Jahr. Die Meisterschaft macht Pause, nach 19 Spielen haben die Lions im Durchschnitt pro Partie 2,11 Punkte gewonnen. Wenn sie so weitermachen, werden sie den Spitzenplatz in der Tabelle bis zum Schluss behalten.

    Noch Fragen? Oh ja. Etwas passt gar nicht ins schöne Bild. Im sonst so dynamischen Zürcher Spiel hat sich ein Schwachpunkt eingeschlichen, der zuerst noch als vorübergehendes Manko wahrgenommen werden konnte, sich nun aber hartnäckig hält: das Penalty-Killing oder Boxplay beziehungsweise das Spiel mit einem Mann weniger.

    Kaum sitzt ein Zürcher auf der Strafbank, beginnt das Zittern. Warum eigentlich? Ist man mit einem Mann weniger unterwegs als der Gegner, geht es nur darum, sich zu verteidigen. Hat man die Scheibe, spediert man sie so schnell wie möglich weg vom eigenen Tor und möglichst gleich auch noch aus der eigenen Zone. Und wenn der Gegner die Scheibe hat, versperrt man ihm die Wege, blockiert seine Schüsse und schirmt das Tor hermetisch ab. Das ist keine Hexerei, nur rustikales Handwerk. Und das beherrschen die Zürcher ja eigentlich wieder ganz gut. Das Boxplay ist weniger vielschichtig als die gegenteilige Spezialsituation, das Powerplay. Dieses wird von den Zürchern geradezu zelebriert, mit einem Mann mehr sind sie brandgefährlich. In 63 Powerplay-Gelegenheiten erzielten sie 17 Tore, das ergibt eine schwindelerregend gute Erfolgsquote von beinahe 27 Prozent.

    Mit einem Mann weniger aber haben sie in 66 Situationen schon 16 Tore erhalten, was eine Unterzahl-Effizienz von knapp 76 Prozent ergibt. Der drittschlechteste Wert der Liga, nur der EVZ und Davos sind noch schwächer – was ebenfalls erstaunlich ist. Auf einen Nenner gebracht: Was die ZSC Lions im Powerplay aufbauen, reissen sie im Boxplay wieder ein. Eine schlüssige Erklärung hat niemand. Sven Leuenberger, der Sportchef, sagt: «Seit wir uns mehr bewegen, sind wir etwas besser geworden.» Das ist eine technische Argumentation, die auch die Trainer wählen. Das Boxplay ist vor allem auch Kopfsache. Und hier zeigt sich, dass die Zürcher nicht so unverwundbar sind, wie die Tabelle glauben macht. Die Verunsicherung der letzten Saison ist noch nicht ganz verschwunden. Dem Trainer Rikard Grönborg kann das nur recht sein. So hat er wenigstens noch eine grosse Baustelle

    Ein Pflichtsieg gegen den schon abgeschlagenen Tabellenletzten und ein Überraschungssieg gegen Basel geben die 6 Punkte ohne die man Punktgleich mit Xamax auf dem Barrage Platz stehen würde! Befreiungsschlag geglückt! Fragt sich noch wie nachhaltig der Aufschwung ist. Wir werden sehen, aber es sah schon schlechter aus!

    3:0 für Bern: «Schtööt uf, we dr Bärner sit»

    Und nach dem die Entscheidung im Penaltyschiessen gefallen ist, ertönt ein lautes Pfeifkonzert "in Europas grössten Hockeytempel".

    Das nennt man in Bern wohl "hinter der Mannschaft stehen"!

    Schlegel, wie lange noch?

    Berührte ein Zürcher einen Tessiner, und die Schiedsrichter wagten es, nicht abzupfeifen, witterte das Publikum sofort eine Verschwörung und setzte zum Aufschrei an, als ob es im Eishockey strengstens verboten wäre, auf den Körper zu spielen.

    Nichts neues in der Gemüsehalle! :roll:


    He he, schnell allen Spekulationen ein Ende gesetzt und Chläusli das Maul gestopft

    :mrgreen:

    Die Balti Brothers gehören zum Z! Und es könnte ein guter Schachzug sein mit dem einen zu verlängern um auch den anderen zu halten.

    Einer aus der Pro Gruppe soll mir mal erklären wie und wo der ZSC Geld damit verdienen kann. Im Moment schmeisst er es nur zum Fenster raus. Andere Vereine habe das Experiment bereits wieder abgebrochen. :nixwiss:


    Wenn irgend ein CEO, Banker oder weiss ich nicht Kader nur schon mehr als 1 Mio. im Jahr kassiert, landet man schnell einmal beim Wort "Abzocker" und es gab sogar Initiativen welche das beschränken wollen. Wenn sich aber ein Sportler in solchen Salärsphären bewegt, dann wird er gehuldigt und hochgejubelt.

    Von de gleichen Leuten notabene die den Banker Abzocker nennen! :roll:

    Ulrich Pickel (NZZ) zum ZSC Nachwuchs:

    Wenig aus dem Nachwuchs

    Ebenso stand auch Dave Sutter wieder einmal im Aufgebot. Der ehemalige Bieler Verteidiger sass aber, wie meistens diese Saison, nur wie bestellt und nicht abgeholt auf der Spielerbank. In Grönborgs Überlegungen spielt er keine Rolle, deshalb wird er die Lions Ende Saison verlassen. Das wurde spätestens klar, als am Montag bekanntwurde, dass Johann Morant vom EVZ ins Hallenstadion wechseln wird.

    Dieser Transfer ist insofern bemerkenswert, als er zeigt, wie viel Mühe dieser Grossklub derzeit hat, sich aus dem Nachwuchs zu bedienen. Morant, ein Franzose mit Schweizer Lizenz, wird im nächsten April 34 Jahre alt und gehört zweifellos nicht zu den grössten Könnern des Welt-Eishockeys. Doch er spielt körperbetont und mit viel Intensität und Leidenschaft.

    Rollenspieler dieses Zuschnitts müssten die ZSC Lions eigentlich selber hervorbringen können. Doch das ist nicht der Fall. Seit Jahren beschränken sie sich in der Ausbildung zu einseitig auf das läuferische und spielerische Element. Andererseits beweist diese Saison, wie gut ihnen die Zuzüge von auswärts tun. Kämpferisch sind die Lions weit besser als im Vorjahr. Daran ändert auch die knappe Niederlage in Biel nichts.


    Jungs, war doch nicht ernst gemeint, war für Larry der Post, Chli nörgele

    Du Sack! :mrgreen:

    Konnte das Spiel nicht verfolgen, habe meinem Nachbarn und NHL Buddy zum Golf zugesagt.....bei 32 Grad. :suff:

    Gute Reaktion im dritten Drittel, Tor muss man nicht unbedingt geben, ist kein Weltuntergang.

    Gute Analyse von Christian Weber zum ZSC PP, dem besten der Liga, mit Roe, Pettersson, Noreau und.....Chris Baltisberger! :applaus:

    Beim Boxplay kann/muss der Z noch massiv zulegen!

    PS: Bern langsam aber sicher in der Krise, mehr und mehr Plätze bleiben leer......

    The Nashville Predators have re-signed defenceman Roman Josi to a 8-year, ~$72.8 million contract with an AAV of ~$9.1 million.

    The contract contains a full no move clause.