Beiträge von Larry

    Bin ganz bei larlf und Zesi.

    Und das Powerplay wird im Zusammenhang mit Erfolg überschätzt!

    Siehe Titel ZSC unter Hartley oder LA Kings 2012!

    Die Kings hatten nur eine Erfolgsquote von 16,96%, wir hatten vor dem Biel Spiel 17,07!

    Davos ist klar erster aber ihr PP ist mit 17,24% gleich schlecht wie jenes vom Z!

    Und Teams wie Kloten (22,67%/3.) oder Rappi (20.99%/6.) sind besser aber trotzdem unter dem Strich!

    Montreal ist im Moment erster der NHL aber im PP mit lausigen 12,3% auf Platz 27/30!

    Fakten!

    Tatsache ist das man beim ZSC unterdessen grausam verwöhnt ist. Grausam!

    Seit 2001 (ZSC!) hat niemand mehr den Titel verteidigen können. Niemand!

    Auch ein gewisser Herr Arno del Curto (aka Alpenmessias) nicht!

    Think about it!

    Zitat von ZüriBueb


    Wenn man so weiterarbeitet, wie bis jetzt, kann es gar nicht gut kommen diese Saison.

    Das hast Du auch letztes Jahr gesagt! :twisted:

    Ich bin positiv das sich dies wieder ändert und die Saison ein gutes Ende nimmt.

    Aktionitis führt zu nichts!

    Gute Analyse Zesi 05! :applaus:

    Sehe das genau gleich, insbesondere was Bob Hartley anbelangt.

    Lese gerade das Buch von Theo Fleury.

    Er kommt auch auf Mike Keenan zu sprechen, kann dem Typ nichts Gutes abgewinnen und meint dass sein Herumtoben und seine Gemeinheiten sich schnell abnutzen und schnell hört gar niemand mehr hin......

    Hast du als Coach das Team erst gegen Dich hast du verloren!

    Ich bin auch nicht zufrieden, ich sehe auch was passiert aber mich dünkt es werde hier doch etwas überreagiert.

    Wir stehen auf Platz 2, trotz all der Scheisse!

    Vielleicht mal mit Fans von Rappi, Ambri, Fribourg (!), Kloten (!) reden.

    Arschtritt verpassen, in Rappi siegen und am SA gegen Davos die Fans wieder zufrieden stellen.

    Kommt es anders hier weiter rumheulen. :razz: :mrgreen:

    Der ZSC erhält die Quittung – zuerst von Biel, dann vom Coach

    Silvan Schweizer Biel

    Die Zürcher unterlagen in Biel nach 2:0 noch 2:3 in der Verlängerung. Coach Marc Crawford war zutiefst erbost über einzelne Akteure.

    Es hatte etwas Trauriges, als die ZSC Lions nach Spielschluss ihren Stock müde zum Gruss in Richtung ihrer Fankurve hoben. Nur 15 Leute standen da im kalten Beton. Überhaupt war das alternde Bieler Eisstadion erstaunlich spärlich besetzt: Nur 3900 waren gekommen, um den Meister zu sehen. Vielleicht hatten die Einheimischen damit gerechnet, dass es gegen die Zürcher ohnehin nichts zu holen gäbe. Sie hatten sich getäuscht: Die Bieler gewannen auch das zweite Saisonduell, wie schon im Hallenstadion 3:2 nach Verlängerung.

    Es war ein verdienter Erfolg, weil die Seeländer die willigere Mannschaft gewesen war, weil sie die Zweikämpfe und stets den Abschluss suchten. Nur den Auftakt hatten sie verschlafen, was die ZSC Lions zu zwei frühen Toren nutzten: Erst erwischte Smith Goalie Rytz mit einem Schuss von geringer Feuerkraft zwischen den Beinen (14.), dann traf Nilsson nach sehenswerter Vorarbeit Shannons (18.).

    Es schien für die Zürcher bloss ein weiterer Tag im Büro zu werden, wie die Amerikaner sagen. Und so machten sie mit der Führung im Rücken auch nicht mehr allzu viel fürs Spiel. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Doch als Biel mit viel Energie aus der ersten Pause kam, wurde der Meister in der Defensive Mal für Mal überrannt. Nur Goalie Boltshauser, der erneut für den kranken Flüeler einsprang und wie schon gegen Lugano (6:2) und Davos (1:2) ausgezeichnet hielt, war es zu verdanken, dass es die Zürcher so überhaupt in die Overtime schafften. Dort sorgte Spylo mit einem seiner gefürchteten Handgelenkschüsse für die Entscheidung (63.) – mit Nilsson und Bergeron sassen da gleich zwei ZSC-Spieler auf der Strafbank.

    Coach Marc Crawford zeigte sich in seiner Aufarbeitung zunächst noch ruhig, sprach von einer soliden Leistung, nur die vielen Strafen – sieben hatten sich angehäuft – seien kostspielig gewesen. Doch der Ärger drückte beim Kanadier bald durch, und er setzte zu einer ungewöhnlichen Einzelkritik an: «Nilsson produzierte die dümmste Strafe, die ich je gesehen habe! Bärtschi und Trachsler zeigten absolut nichts!», schimpfte er und formte mit Zeigefinger und Daumen eine Null. «Wenn deine Leader nicht voranschreiten, wird es schwierig, etwas zu gewinnen.»

    Ambris Formfehler im Protest

    Die Bieler wiederum konnten sich dank diesem Overtimesieg auf Platz 8 erneut etwas Luft verschaffen. Und auch jene zwei Punkte, die sie sich am Freitag beim 4:3 nach Penaltys in Ambri erkämpft hatten, dürfen sie behalten. Einzelrichter Steinmann ging auf den Protest der Leventiner aufgrund eines Formfehlers nicht ein. Deren Vorwurf: Biel hatte in einer turbulenten Phase mit Wetzel einen Spieler eingesetzt, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich eine Strafe hätte absitzen müssen. Ambri legte Protest ein, lieferte dessen Begründung am Tag darauf aber gemäss Einzelrichter zwei Stunden nach der vorgesehenen Frist ab, also zu spät. Die Tessiner überlegen sich einen Rekurs.


    © Tages Anzeiger

    Zeitlos gute Filme wie ich meine von meinem Lieblingsregiseur Stanley Kubrick:

    2001: A Space Odyssey

    A Clockwork Orange

    The Shining

    Full Metal Jacket

    Andere IMHO gute Filme (kleine Auswahl):

    Pulp Fiction (Tarantino)

    A Perfect World (Eastwood)

    The Bridges of Madison County (Eastwood)

    Gran Torino (Eastwood)

    sowie meine persönlichen Lieblinge die da sind:

    Back to the Future 1-3

    Star Wars (besonders 1-3 also die alten)

    sowie div. schon genannte Streifen

    EHC Biel - ZSC Lions 3:2 n. V.

    Überhebliche Lions

    Ulrich Pickel, Biel

    Die ZSC Lions stolpern über ihren Minimalismus und verlieren in Biel 2:3 nach Verlängerung. Für die Bieler ist der Sieg Gold wert im Kampf um die Qualifikation für die Play-offs.

    Auch einem starken Team muss man hin und wieder einen schwachen Abend zugestehen. Doch was die Zürcher in Biel zeigten, war dann doch etwas gar wenig. Zum zweiten Mal in dieser Saison spielten sie gegen die Bieler, und zum zweiten Mal liessen sie Federn. Auf das 2:3 nach Penaltys im Heimspiel im September folgte diesmal eine Niederlage mit dem gleichen Resultat, aber schon nach Verlängerung.

    Wie vor zwei Monaten waren die Lions erneut überheblich und auf dem Weg in die Enttäuschung über den eigenen Minimalismus gestolpert. Dass sie für ihren Auftritt noch einen Punkt nach Hause nehmen konnten, war eigentlich zu viel des Guten und nur dem Umstand zu verdanken, dass die Bieler zu Beginn sehr fehlerhaft waren. Dies hatte Smith und Nilsson eine 2:0-Führung ermöglicht. Danach kam von den Zürchern kaum mehr Sehenswertes. Zu bedauern war Luca Boltshauser im Tor, der in seinem dritten NLA-Spiel der mit Abstand beste Zürcher war, einzig ihm hatten sie es zu verdanken, dass das leidenschaftliche Heimteam nicht schon in der regulären Spielzeit gewonnen hatte.

    Mit enormem Aufwand verdienten sich die Bieler den Erfolg, er ist im Kampf am Trennstrich Gold wert, dies umso mehr, als Konkurrenten wie Kloten und Servette verloren. Wetzel, Steiner und Spylo mit dem 3:2 in der Verlängerung (im Powerplay) sorgten für den Umschwung an einem Abend, der aus Sicht des EHC Biel schon vor Spielbeginn gut begonnen hatte. Ambris Spielfeldprotest gegen die Wertung des Heimspiels vom 14. November gegen Biel (vgl. NZZ, 17. 11.) ist beim Einzelrichter chancenlos geblieben. Die Tessiner hatten einen technischen Fehler der Schiedsrichter gesehen: Nach gespielten 19:32 Minuten waren Strafen gegen die Bieler Rytz und Wetzel sowie gegen Ambris Steiner ausgesprochen worden. Wetzel hatte jedoch bis zum Drittelsende weitergespielt, wie die TV-Aufnahmen zeigen – ein klarer Fehler.

    Weil die Tessiner die schriftliche Begründung ihres Protestes gemäss Reglement nicht fristgerecht, sondern über zwei Stunden zu spät eingereicht hatten, konnte und durfte der Einzelrichter gar nicht auf den Protest eingehen. Somit bleibt der Bieler 4:3-Sieg nach Penaltys bestehen. Gegen diesen Entscheid kann innert fünf Tagen an das Verbandssportgericht Berufung eingereicht werden. Angesichts der Sachlage erscheint dies aber aussichtslos, der Fall dürfte erledigt sein. In Erinnerung bleibt er als Kuriosität, und bestehen bleibt vor allem die Frage, wie es geschehen konnte, dass Wetzel trotz verhängter Zweiminutenstrafe weiterhin übers Eis kurvte.

    Für die Lions geht die Meisterschaft am Freitag in Rapperswil-Jona weiter – auf dem Papier die leichteste Aufgabe in der NLA. Wenn sie allerdings auch am Obersee wie eine Gruppe von Einzelkämpfern auftreten werden, die nicht bereit ist, das Potenzial wenigstens in nennenswerten Teilen abzurufen, können sie selbst gegen den Tabellenletzten kein Erfolgserlebnis erwarten. (NZZ)

    :roll:

    Im Hallenstadion hat der Z gegen Davos (!), Bern, Lugano und Zug gezeigt, zu was er fähig ist!

    Bei den Auswärtsspielen gegen die gleichen Gegner war dies mit Ausnahme von Zug jeweils eine knappe Geschichte.

    Die gegnerischen Fans haben diese Siege jeweils zelebriert als hätten sie eben den Titel gewonnen.

    Wir sind klar die gejagten und in Davos, Bern, Lugano und Zug läuft es auch gut.

    Ich will gar nicht mehr 20 Punkte Vorsprung und im Schlafwagen in die Playoffs, und das würde passieren wenn wir mehr Spiele gewinnen würden!

    Ich will eine Formkurve die auf Ende Saison hin ansteigt und wenn möglich auf Platz 1 endet.

    Und dann das beste Hockey zeigen und den Titel verteidigen!

    Ist machbar!

    Der HCD, wie er stürmt, siegt und singt

    Das 2:1 gegen die ZSC Lions war der elfte Heimerfolg in Serie. Ein Genistreich Ambühls entschied.

    Simon Graf Davos

    Am Schluss probten die Davoser Spieler noch ein Sit-in. Auf der Mittellinie liessen sie sich nieder, die meisten schon im Unterleibchen. Es war aber kein Protest, sondern eine Ehrerbietung an ihre Fans, die das 2:1 im Spitzenkampf singend, stampfend und klatschend feierten. Mit dem elften Heimsieg in Folge nähern sich die Bündner dem Spitzenwert für eine Saison, den der SCB 1990/91 aufstellte, als er im Allmendstadion dreizehnmal nacheinander siegte.

    Zwar liessen die Davoser ihren Anhang für einmal zittern, doch Genoni stoppte auch die letzten wütenden Zürcher Angriffe. Die Schlüsselparade hatte er bereits in der 56. Minute gezeigt, als er nach einem Direktschuss Wicks mit dem rechten Schlittschuh den Puck am Pfosten vorbeilenkte. Dabei musste er das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Doch der Sieg der Davoser ging in Ordnung. Sie waren lange das aktivere Team, gaben ein hohes Tempo vor und spielten gradliniger und körperbetonter.

    Für die Differenz sorgte Ambühl mit einem Geniestreich in der 26. Minute: Nur 42 Sekunden, nachdem Wick ausgeglichen hatte, düpierte er Bastl und Siegenthaler und traf ins Lattenkreuz zum 2:1. Mehr Tore sollten, obschon reichlich Chancen dazu da waren, nicht mehr fallen. Er habe ein gutes Spiel gesehen, sei aber vom Resultat enttäuscht, fand ZSC-Coach Marc Crawford. Er lobte die beiden Goalies und die Schiedsrichter Kurmann und Koch, die die Spieler hätten spielen lassen.

    Mit einem Sieg nach 60 Minuten hätten die ZSC Lions die Tabellenspitze wieder übernehmen können. Doch nicht nur wegen dieser verpassten Chance war die Niederlage am Tag nach dem 6:2 gegen Lugano ein Rückschlag. Man vermisste bei ihnen lange die Konsequenz, die sie am Samstag ausgezeichnet hatte.

    Seger kritisiert die Arbeitsethik

    Seger fand nach dem 1:2 äusserst kritische Worte: «Man sieht immer wieder unser Potenzial, aber wir legen auch eine grosse Inkonstanz an den Tag», sagte der Captain. «Wenn wir den Titel verteidigen wollen, müssen wir begreifen, dass wir uns nicht nur auf unser Talent verlassen können. Bezüglich Arbeitsethik müssen wir uns klar verbessern. Wir haben Spiele, in denen alle die Vorgaben des Trainers umsetzen, in denen wir als Team spielen. Und solche, in denen das überhaupt nicht der Fall ist. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.»

    Seger hat ein sehr gutes Gespür dafür, was das Team braucht. Und dass er nun, obschon es auf Rang 2 steht, so deutlich wird, lässt aufhorchen. In der Tat dürfte die Phase bis Weihnachten, in der noch zwölf Spiele anstehen, zeigen, wohin bei den Zürchern die Reise geht. Vergangene Saison zeigte ihr Trend im November und Dezember klar nach oben, was sich dann bis zum Titel weiterzog.

    Beim HCD setzte damals die Abwärtstendenz ein, auch ausgelöst durch zahlreiche Verletzungen. Arno Del Curto bestückte sein Kader deshalb so breit wie noch nie – vor allem im Angriff. Das hat, da nun fast alle gesund sind, zur Folge, dass beispielsweise Simion, bis vor kurzem noch die Entdeckung der Saison, zuschauen und Reto von Arx als Verteidiger spielen musste. Und Sieber wurde vorerst bis Weihnachten an die Lakers ausgeliehen.

    Das Erfreulichste bei den ZSC Lions war gestern der zweite Auftritt von Goalie Luca Boltshauser, der 32 von 34 Schüssen stoppte und gegen zwei Spitzenteams zeigte, dass er eine gute Alternative ist, falls Flüeler fehlt. Der 21-Jährige, der die letzten drei Jahre in Schweden spielte, trat in seinen ersten zwei NLA-Spielen erstaunlich abgeklärt auf. Das sahen in Davos auch zwölf NHL-Talentspäher, die gekommen waren, um ZSC-Verteidiger Jonas Siegenthaler zu beobachten. Der 17-Jährige machte seine Sache ordentlich, mit Abstrichen bei der Passqualität. Als es vorbei war und sich der HCD feiern liess, waren die Männer in den langen Mänteln schon weg. Auf dem Weg Richtung Hotelzimmer oder Flughafen.


    © Tages Anzeiger

    Eine Familie für eine Karriere

    ZSC-Jüngling Denis Malgin gilt als das nächste grosse Schweizer Sturmtalent. Er wurde behutsam aufgebaut.

    Silvan Schweizer Küsnacht

    Hohe Flexibilität und Belastbarkeit stehen heutzutage in jedem Jobprofil. Im Fall von Denis Malgin sind dies jedoch nicht bloss leere Worthülsen. Der Junior der ZSC Lions steht in diesem Herbst im Dauereinsatz: Auf 32 Partien kommt er schon, so viele wie kein anderer Spieler in der Organisation. Er pendelt zwischen erster Mannschaft und Farmteam, zwischen Oerlikon und Küsnacht. Dazwischen zählt die Schweizer U-20-Auswahl auf seine Dienste. Oftmals erfährt er erst am Abend, in welcher Eishalle er den nächsten Tag verbringen wird.

    Malgin gilt als das grösste Schweizer Sturmtalent mit Jahrgang 1997. Er wuchs in Olten als Sohn des russischen NLBTopskorers Albert in einer sportverrückten Familie auf: Mutter Nelja betrieb als Mädchen in der Sowjetunion einst Eiskunstlauf und Leichtathletik. Und der neun Jahre ältere Bruder Dimitri war selbst ein aufstrebender Angreifer. Seine Karriere nahm allerdings nach Verletzungen im Freiburger Nachwuchs nicht den gewünschten Verlauf.

    Die Erfahrungen mit Dimitri haben die Malgins in der Karriereplanung ihres Jüngsten vorsichtig werden lassen. Obschon er den Gleichaltrigen stets einen Schritt voraus war, sollte er nicht zu stark gefordert und zu früh befördert werden. Vor vier Jahren entschied sich die Familie, dass er von den Bieler zu den Zürcher Junioren wechseln sollte, wo mit Wiktor Ignatjew ein russischer Trainer wirkt. «Jeder junge Spieler weiss, dass der ZSC das beste Umfeld für die weitere Entwicklung bietet», sagt Denis, der für sein Alter erstaunlich abgeklärt und in einem seltsamen Gemisch aus Solothurnisch und Zürcherisch spricht.

    Bauchgefühl für ZSC-Verbleib

    Seit zwei Jahren wohnen die Malgins getrennt. Mutter Nelja zog mit Denis nach Oerlikon, während Albert und Dimitri in Martigny coachen beziehungsweise spielen. «Sie fährt ihn ins Training und sorgt für den Haushalt. Vor allem aber hat er so eine Stütze daheim», sagt der Vater. Nichts wird also bei der Förderung dem Zufall überlassen. Für Denis ist das Ziel klar: «Die NHL war schon immer mein Traum.» Im Gegensatz zu vielen anderen Schweizer Talenten vor ihm entschied er sich im Sommer aber dagegen, den Weg über die kanadischen Juniorenligen einzuschlagen. Obschon ihn das Team aus der Provinzstadt Rouyn-Noranda ausgewählt hatte. «Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich bleiben sollte», erklärt er.

    Prognose des Kieferorthopäden

    Natürlich halfen die Versprechungen aus der ZSC-Führung, dass er bald seine ersten Einsätze in der NLA erhalten würde. Dass es nun bereits zehn geworden sind, hätte Malgin jedoch nicht erwartet. Mit seinen reifen Leistungen verdrängte der 17-Jährige mit dem Gitterhelm in der internen Hierarchie etwa einen Sandro Zangger, der diese Woche mangels Perspektiven nach Zug wechselte. Im Hallenstadion gaben sich die Scouts zuletzt wegen ihm die Türklinke in die Hand. Vater Malgin sagt: «Viel liegt am Trainer. Er begleitet Denis, schenkt ihm Vertrauen und gibt ihm diese Zückerchen in Form von Spielen.» Marc Crawford selbst schwärmt von einem kreativen, smarten Spielmacher, der dazu viel kräftiger sei, als die Leute bei seinem Anblick vermuten würden.

    Denn bei aller Finesse misst Malgin nur 175 Zentimeter. Noch, wie er hofft. Denn ein Kieferorthopäde hat ihm bescheinigt, dass er noch rund fünf Zentimeter wachsen würde. Dann wäre er genau gleich gross wie sein Vorbild, der russische Techniker Pawel Dazjuk, der für die Detroit Red Wings zaubert. Ein Wachstumsschub wäre für eine NHLLaufbahn wohl unerlässlich.

    Erster Schritt ist der Draft im Juni. Malgin büffelt derzeit eifrig Englisch, um für ein allfälliges Abenteuer in Nordamerika gewappnet zu sein. Er setzt alles auf die Karte Sport. Zur Schule geht er nicht mehr, seit das KV-Programm ihn und seinen Teamkollegen Jonas Siegenthaler im Sommer nach unangekündigter Ferienabsenz suspendiert hat. Ein kommunikatives Missverständnis sei das gewesen, sagt Malgin. Und wenn alles nach Plan läuft, war es auch nur ein kleiner Ruckler in seinem Aufstieg.


    © Tages Anzeiger

    Zitat von 007

    Heute setzt es eine Niederlage ab. Bei uns noch "Ferienfeeling" nach 2 Wochen Pause, wir brauchen immer etwas Anlaufzeit. Lugano ist im Rythmus und die Ausländer alleine können den Unterschied ausmachen. Wenn wir das erste Drittel mal nicht verschlafen (woran ich nicht glaube), dann kann es was werden. Ansonsten setzt es die erste Heimniederlage nach 60 Minuten ab und auch die erste Heimniederlage mit mehr als einem Tor Unterschied.Ich gehe also ohne grosse Erwartungen in die Halle heute.

    Möchte ich zwar lieber nicht hören aber es hat natürlich etwas!

    Und in Davos hat bis dato auch noch niemand gewonnen......


    ZSC Lions Einzig Geering fehlt

    (sis)

    Nach zwei Wochen Unterbruch kehren die ZSC Lions in den Meisterschaftsbetrieb zurück. Coach Crawford hatte seinen Spielern während dieser Zeit fünf Tage frei gegeben. Nun warten mit Lugano (heute daheim) und Davos (morgen auswärts) happige Aufgaben. «Es ist eine grosse Herausforderung, den Rhythmus wieder zu finden», sagt Crawford. Bis auf den verletzten Verteidiger Geering kann er aus dem Vollen schöpfen. Malgin wird heute mit GCK auflaufen, sein Einsatz morgen ist noch offen.

    © Tages Anzeiger

    Bern und Lugano können uns heute überholen, dann würden wir vom 4. Platz grüssen.

    Mit Lugano und Davos kommen nach der Natipause zwei Gegner nach denen wir sehen werden wo wir stehen.

    Ich brauche eigentlich am Ende der Saison keine 20 Punkte Vorsprung wie letztes Jahr, denn wie gesehen war dies keine gute Vorbereitung auf die Play Offs, und jedes Jahr geht das ev. nicht gut.

    Mir wäre lieber auf den Plätzen 1-4 würde es ausgeglichen bleiben und wir legen gegen Ende Saison dann zu.

    Aber klar, das ist ein frommer Wunsch den die anderen Teams wohl auch haben.

    Die Studie

    Geldmaschine Super League

    (dsc)

    794 Millionen Franken Umsatz, 453 Millionen Brutto-Wertschöpfung, 3300 Arbeitsplätze und Steuereinnahmen von 42 Millionen – das sind die wirtschaftlichen Kennzahlen aus der letzten SuperLeague-Saison. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens Rütter Soceco und vom Institut für Tourismus an der Hochschule Luzern. Es sind beachtliche Zahlen: Mit dem Betrag der Brutto-Wertschöpfung erreicht die Super League beispielsweise die Hälfte der Wertschöpfung der Fussball-EM 2008 in der Schweiz und sogar sechsmal mehr als die Eishockey-WM 2009 in Bern und Kloten. In den Berechnungen der Studie sind auch die Eigenleistungen der zehn Clubs im Bereich Sicherheit sowie die über 3 Millionen an die öffentliche Hand (Polizei, Feuerwehr) berücksichtigt. Besonders tief in die Kasse greifen mussten da der FCZ und GC: Sie lieferten rund die Hälfte des Beitrages ab. :spinneli:
    © Tages Anzeiger

    Zitat von 007


    Für diejenigen unter euch, die die NHL schon seit ca. 20 Jahren verfolgen und englisch können, würde ich "Playing with Fire" von Theo Fleury empfehlen.

    Bestellt!

    Danke! :winke:

    Ich habe kürzlich bei hockeyfans.ch dieses Buch gesehen:

    Bernd Brückler: This is Russia

    Der österreichische Torhüter Bernd Brückler hat drei Jahre in der KHL gespielt. "In dieser Zeit habe ich Sachen erlebt, die ich mir nie hätte träumen lassen. Aber ich bin froh über diese Erfahrungen. Manche Dinge waren wunderbar, andere grauenhaft. Und dann gab es Sachen, die nur mit folgenden Worten zu erklären sind: This is Russia!"

    Die Kontinentale Hockeyliga (KHL) wurde 2008 gegründet und hat sich schnell hinter der National Hockey League (NHL) als zweibeste Liga der Welt etabliert.

    Bernd Brückler spielte zwei Jahre für Torpedo Nischni Nowgorod und eine Saison für Sibir Nowosibirsk. In diesem Buch erzählt er, wie sich Eishockey-Legionäre in Russland fühlen und wie gross die Herausforderungen in Bezug auf Sprache, Kultur und Sport sind.

    Er erzählt Geschichten über das Leben in der "Baza", der Trainingskaserne. Und wie es ist, den grössten Teil der Saison nicht im Kreis der eigenen Familie zu verbringen. Der eigene Chauffeur agierte als Freund und als Bodyguard. Darüber hinaus warteten viele Reisen, die mit uralten Flugzeugen absolviert wurden und sehr lange andauerten. Da gab es aber auch noch unzählige Teamkollegen, Ärzte, Tabletten, Trainingscamps, Saunas und Geld, sehr viel Geld.

    Ein sehr interessanter Einblick hinter die Kulissen der KHL erzählt von einem Insider.

    Man hat beim Lesen oft ein Grinsen im Gesicht, muss manchmal lauthals lachen oder oft stehen einem auch die Haare zu Berge.

    Spitäler die diesen Namen nicht verdienen, lausige Flugzeuge und Hotels, veraltete Trainingsmethoden, Reisen durch neun (!) Zeitzonen, etc. pp.

    Er nennt die Dinge bei Namen und sagt auch warum man dort hin geht:

    Wegen dem Geld!

    Ich habe es quasi in einem Zug gelesen - empfehlenswert!

    Brückler war in den USA, in Finnland (spielte mit Espoo Blues gegen den ZSC in der CHL), in Russland und nun in seiner Heimat Österreich.

    http://www.hockeydb.com/ihdb/stats/pdisplay.php?pid=41868

    Das Buch gibt es auch günstiger bei amazone.de