Beiträge von Larry

    Die Löwen können möglicherweise auf ihr verletztes Trio Robert Nilsson / Luca Cunti / Roman Wick zurückgreifen. Am Freitagmorgen nach dem Warm-up entscheiden die Verantwortlichen, bei wem schon ein Einsatz drin liegt. Falls Wick und Cunti nicht spielen würden, wäre Chris Baltisberger PostFinance Topskorer. (ZSC HP)

    Also ich hoffe doch schwer auf Wick/Cunti :haare:

    Keine Tore, nur ein Loch im Netz

    Der FCZ erreicht gegen Aarau lediglich ein 0:0 und verpasst die Rückkehr an die Tabellenspitze.

    David Schweizer Zürich

    Es war das einzige Mal, dass etwas im Tor passierte. Doch nicht der Ball war im Netz – nein, es waren nur die Schiedsrichter. Sie mussten vor dem Anpfiff zur zweiten Hälfte notdürftig ein zuvor entdecktes Loch flicken. Die Spieler beider Teams standen da längst auf dem Platz und spielten sich Bälle zu, um nicht kalt zu bekommen – und vielleicht auch, um den entscheidenden Pass zu simulieren.

    Die Schnittstelle in der Aarauer Defensive wurde vom FCZ immer wieder gesucht. Mehrfach gelang der Pass. Und so kamen die Zürcher auch zu Chancen – einigen Chancen. Marco Schönbächler alleine sprintete dreimal in Position und kam prompt zum Abschluss. Er scheiterte aber – vor allem an FCA-Goalie Joël Mall. «Wir spielten auf ein Tor. Doch es war wie verflucht», sagte der 24-Jährige.

    Schönbächler war nicht der Einzige – anderen Zürchern ging es gleich. Ob Chermiti, Chikhaoui oder der eingewechselte Etoundi, das Tor wollte nicht fallen. Der FCZ musste sich gegen Aarau mit einem 0:0 begnügen und konnte damit auch nicht die Tabellenführung vom FC Basel zurückerobern, der am Dienstagabend mit einem 3:1 über Vaduz vorgelegt hatte.

    Immer wieder Mall

    Der FC Zürich hatte gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, er war damit natürlich deutlich spielbestimmend und überlegen – das Eckball-Verhältnis betrug 9:0. Aber Trainer Urs Meier musste auch feststellen: «Uns haben heute etwas die Ideen gefehlt.» Ein verzweifelter Distanzschuss in der Schlussphase von Chiumiento in den Zürcher Nachthimmel war symbolisch dafür.

    Eine der besten Gelegenheiten aus einem der Corner heraus hatte Djimsiti in der 78. Minute – doch der Verteidiger kam mit seiner Direktabnahme ebenfalls nicht an Mall vorbei. «Wir haben gekämpft, gekämpft und gekämpft – aber ich kann es noch gar nicht fassen, wie uns dieser Punktgewinn gelungen ist», sagte Aaraus Goalie strahlend. Als «hervorragend» bezeichnete auch Trainer Sven Christ die Leistung von Mall. Sehr diszipliniert und gut organisiert, sei sein Team aufgetreten, befand er.

    Der FC Aarau tat nicht viel für das Spiel. Er wurde aber dennoch belohnt und erwies sich als der erwartet zähe Widersacher. Sechs Spiele in Folge ist er mit dem 0:0 saisonübergreifend auf fremdem Terrain ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert von Ende April in Sitten. Dafür brach die Serie des FCZ – er hatte die ersten vier Partien im Letzigrund allesamt gewonnen.

    Blasse Offensivkräfte

    Coach Urs Meier vertraute wie zuletzt in der Europa League gegen Apollon Limassol (2:3) und in der Meisterschaft gegen Sion (4:1) auf die gleichen elf Akteure in der Startaufstellung. Der agile Schönbächler zählte zu den Besten. Auch Gilles Yapi gefiel als starker Balleroberer und -verteiler. Und Verteidiger Berat Djimisi bewies mit einigen Aktionen erneut seine Qualitäten in der Offensive.

    Andere blieben aber für einmal blass. Chiumiento, Rikan und Chermiti hatten nur wenige gute Szenen – genauso Captain Yassine Chikhaoui, der sich zu sehr in Einzelaktionen verstrickte und damit auch einige Ballverluste verzeichnete.

    © Tages Anzeiger

    Urs Meiers Team hat den Schwung der sportlich in jeglicher Beziehung erfrischenden Sommerwochen auch selber verschuldet eingebüsst. Oft wählte der FCZ einen zu umständlichen Weg, zu oft fehlte die Präzision – und manchmal eben auch die Cleverness wie beim europäischen Fehltritt gegen Limassol (2:3). (si)

    :sad:

    Und jetzt gäge YB....wär blöd wämmer usgrächnet vor em Spiel gäge BMG ines Loch gheied.

    Zitat von Blackstar

    Denke die nächsten Runden werden es zeigen. Jetzt hat Kloten 2 "machbare" Gegner. Sollte es nicht mindestens 3 Punkte geben wirds auch für Figge eng..

    Wenn sie so spielen wie gestern in der CHL gibt es gar keine Punkte!

    Matchwinner trotz Jetlag

    Chris Baltisberger wahrte mit dem 2:1 in der Overtime gegen zähe Wiener die Achtelfinalchancen der ZSC Lions.

    Simon Graf Zürich

    Chris Baltisberger hatte kleine Augen, als er nach dem Sieg über die Vienna Capitals Interview um Interview geben musste. Kein Wunder, war es doch für ihn, der frühmorgens aus Edmonton zurückgekehrt war, ein langer Tag. Und ein erfolgreicher. «Im Moment ziehe ich die Pucks vor dem Tor wie magisch an», sagte er fast entschuldigend zur Szene, die in der 63. Minute die Partie entschied. Seger schoss im Powerplay bei 4 gegen 3, wobei sein Stock zerbrach, der Puck kam so zu Baltisberger, der ihn am Wiener Goalie Zaba zum 2:1 vorbeilenkte.

    Es war für Baltisberger das vierte Tor im fünften Champions-League-Spiel und das sechste im achten Wettbewerbsspiel für die ZSC Lions. Und es war ein wichtiges. Dank den zwei Punkten wahrten sich die Zürcher die Achtelfinalchancen. Coach Marc Crawford war die Erleichterung danach anzusehen. Es war ein Abend, der ihn viel Nerven kostete und bei dem er im Finish sein letztes Aufgebot aufs Eis schicken musste. Shannon hatte passen dürfen, weil seine Frau das zweite Kind zur Welt brachte, einen Sohn namens Owen Linden. Nilsson ist immer noch verletzt, und Cunti und Wick erschienen wegen Blessuren nicht mehr zum dritten Abschnitt. Es soll bei beiden aber nichts Ernstes sein.

    Das Debüt im Oilers-Dress

    So mussten es andere richten. Fritsche und Bärtschi kämpften aufopfernd, aber glücklos. Flüeler zeigte mehrere spektakuläre Paraden. Und schliesslich stand Baltisberger wieder am richtigen Ort. Der 22-Jährige muss sich dieser Tage vorkommen wie in einem Traum. Noch vor kurzem ein kräftiger Flügel für die dritte oder vierte Linie, durfte er nun schon NHL-Luft schnuppern. Am Sonntag war er beim Testspiel Edmontons gegen Calgary (0:1) gut zehn Minuten auf dem Eis. Die Oilers, die ihn zu einer Stippvisite in ihr Trainingscamp einluden, werden ihn künftig genau beobachten. Vor seiner Heimreise durfte er sich noch mit Headcoach Dallas Eakins unterhalten.

    Um acht Uhr morgens in Kloten gelandet, meldete sich der ZSC-Stürmer gestern pflichtschuldigst zum Training, doch Crawford schickte ihn wieder heim. Er solle sich besser ausruhen. Dank den paar Stunden Schlaf fand Baltisberger dann vielleicht die Energie, um bis nach 22 Uhr durchzuhalten. Sein Team hatte es gegen erstaunlich zähe Wiener verpasst, die frühe Überlegenheit zu einer klaren Führung zu nützen. Trotz 20:6 Schüssen und einer Vielzahl von Chancen stand es nach dem Startdrittel 1:1. Danach waren die gut organisierten Gäste ebenbürtig. Am 7. Oktober kommt es in Wien zum Showdown – die Zürcher brauchen einen Sieg nach 60 Minuten, um sich den Gruppensieg zu sichern.

    Noch ist kein Schweizer Team weiter, Servette und Fribourg sind nach ihren gestrigen Siegen aber Gruppenerste und haben eine gute Ausgangslage. Der EVZ verspielte die seine und ist auf fremde Hilfe angewiesen, der SCB ist mit einem 0:2 gegen die Stavanger Oilers gescheitert. Die Berner würden sich wohl gerne in der Meisterschaft rehabilitieren – am Freitag gastieren sie im Hallenstadion.

    © Tages Anzeiger

    Im ersten Drittel hätten wir mindestens 2:0 führen müssen, auch ein 3:0 wäre nicht unverdient gewesen.

    Torschüsse 20:6!

    Statt dessen bekommen wir Sekunden vor Schluss ein unglückliches Tor bei dem Flüeler nicht besonders gut aussieht.

    Danach kommt Wien besser ins Spiel und es wird klar warum dieses Team bis jetzt jedes Spiel gewonnen hat.

    Die würden auch viele NLA Teams schlagen und es sind mehr Fans aus dem 744 km entfernten Wien gekommen als die meisten Schweizer Teams an einem Dienstag mitbringen.

    Stimmung unter den ZSC Fans besser als bei den meisten NLA Heimspielen!

    Flüeler hält uns in zweiten und dritten Drittel im Spiel und so klappt es doch noch mit dem Sieg.

    Halte mir die Option "Reisli nach Wien" nach wie vor offen - schaun mer mal.

    Das erste "Alles oder Nichts"-Spiel

    Die ZSC Lions benötigen gegen die Vienna Capitals zwei Siege, um sicher den Achtelfinal der Champions Hockey League zu erreichen.

    Drei Punkte beträgt im Moment der Rückstand auf die Österreicher, die seit dem Beginn Platz 1 in der Tabelle belegen. Kombiniert mit der Meisterschaft, haben die Wiener ihre letzten acht Spiele allesamt gewonnen. Dieses Team ist in Form! Am Dienstag kommt es daheim im Hallenstadion zum ersten Direktduell, zwei Wochen später geht dieses dann in Wien erneut über die Bühne. "Die Zürcher werden uns sehr ernst nehmen", wird Capitals-Headcoach Tom Pokel auf der eigenen Webseite zitiert. Es sei gewissermassen ein Do-or-Die-game für die Lions. "Ich erwarte eine überaus motivierte Mannschaft", so Pokel weiter. (ZSC HP)
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    Bin interessiert und somit am Start. :cool:

    Die frische Beziehung des Singlemannes

    Simon Graf

    Der neue ZSC-Verteidiger Derek Smith bringt einiges mit, um in Zürich glücklich zu werden.

    Das Schweizer Eishockey wurde mit spektakulären neuen Ausländern überschwemmt. Linus Klasen zaubert für Lugano. Pierre-Marc Bouchard trifft für den EVZ trotz Trainingsrückstands schon im Akkord. Das neue Bieler Schweden-Duo Arlbrandt/Olausson demonstrierte seine Qualitäten am Samstag beim 3:2-Penaltysieg im Hallenstadion. Nur die Zürcher Clubs widersetzten sich dem Trend. Kloten verzichtete auf eine neue ausländische Verstärkung und dürfte dies demnächst korrigieren, bei den ZSC Lions hat sich der neue Kanadier Derek Smith bislang diskret im Hintergrund gehalten. Nach sechs Spielen steht der stämmige Verteidiger noch ohne Skorerpunkt da, und man fragt sich: Welche Rolle soll der 29-Jährige in diesem Team spielen?

    Ein Abräumer scheint er trotz guter körperlicher Voraussetzungen nicht zu sein, und der Part des Künstlers ist in der Abwehr schon von Marc-André Bergeron besetzt. «Ich bin ein Allrounder», sagt Smith. «Als Verteidiger muss ich zuerst auf mein Defensivspiel achten. Aber wenn ich mich da wohlfühle, kann ich beginnen, dem Team auch offensiv zu helfen.» Im Gegensatz zu Bergeron, der mit minus 3 die schlechteste Bilanz aufweist, stand der Neue bisher für solides Handwerk. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sportchef Edgar Salis sieht Smith als klares Upgrade gegenüber dem zweifachen Meister Steve McCarthy: «Er ist technisch und läuferisch besser. Zudem ist er jünger.» Aber man müsse ihm, der zuvor noch nie in Europa gespielt hat, Zeit geben. Erst Mitte Oktober sehe man, wozu er fähig sei.

    Bald der Fremdenführer

    Die offensichtlichste Parallele zwischen McCarthy und Smith ist, dass beide umgänglich und unkompliziert sind. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem zweifachen Familienvater, steht Smith aber in seinem Leben an einem ganz anderen Ort. Er ist Single. Das erlaubt es ihm, seine Freizeit nach seinem Gutdünken zu gestalten. Wie viele andere Spieler in Winkel wohnhaft, erkundet er an freien Nachmittagen gerne die Stadt Zürich. Er ist fasziniert von der Kultur und der Geschichte, die hier überall greifbar sei. In Belleville, Ontario, wo er aufgewachsen ist, gebe es viel weniger zu sehen. Zudem ist er begeistert von der Gastronomie: «Ich gehe oft in Zürich essen, kürzlich war ich in der Casa Aurelia. Exzellentes spanisches Essen!»

    Im November kommt ihn sein Bruder mit dessen Freundin besuchen, bis dann will er sich in Zürich auskennen, um den Fremdenführer zu spielen. Über die Festtage kommen seine Eltern vorbei. «Es ist schön, Weihnachten nicht allein zu verbringen», sagt er. Wohin ihn seine Reise führt, weiss Smith noch nicht. Mit 29 steht er mitten in seiner Karriere. Ein profilierter Verteidiger und guter Skorer in der AHL, gelang es ihm zuletzt nicht mehr, sich in der NHL zu halten. «Europa war die beste Option für mein Spiel», sagt er, der für seine 1,88 Meter ein erstaunlich guter Läufer ist. «Und die ZSC Lions haben schon viele gute Spieler ausgebildet und pflegen eine Siegerkultur. Ich denke, es ist für mich der ideale Ort, um mich zu verbessern.»

    In Zürich hat Smith einen EinjahresVertrag unterschrieben, der alle Optionen offen lässt. Er bringe viel mit, ist Salis überzeugt. «Aber wenn er langfristig in Europa bleiben oder in die NHL zurückkehren will, muss er sich als Spieler entwickeln.» Die ZSC Lions und Singlemann Smith – diese Beziehung hat gerade erst begonnen. Und das Schöne in diesem frühen Stadium ist: Es ist noch alles denkbar.

    © Tages Anzeiger

    Einmalig in 53 Jahren

    gel. ⋅ Der Fehlstart der Kloten Flyers ist ohne Vergleich in 53 Jahren NLA-Geschichte. Null Punkte nach fünf Runden gab es nie. Einen Punkt nur nach fünf Runden hatten die Flyers 1998 mit dem schwedischen Trainer Bengt Ericsson. Schwach war der Start mit dem grossen Conny Evensson 1992 mit nur einem Sieg (damals mit Zwei-Punkte-Wertung).

    Beunruhigende Statistik

    Kloten werden die 15 schon verlorenen Punkte irgendwann fehlen. Die Statistik besagt: Wer seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung (2006) nach fünf Runden Tabellenletzter war, lag im Frühling nie über dem Trennstrich. Die Ausnahme war der EV Zug 2012, der am Ende der Qualifikation Dritter wurde. (NZZ)

    Zitat von Adm. Bööf


    aber es scheint offensichtlich zu sein, dass bei Kloten "etwas nicht stimmt" und das mit den getätigten Transfers und den gewichtigen Abgängen die Hierarchie des Teams wohl ordentlich durcheinander gewirbelt worden ist.

    Wie auch Zaugg schreibt: Hinten haben sie zwei Nati Verteidiger verloren und vorne fehlen die Tore von Peter Muller, einem Stürmer der Extraklasse.

    Die neuen sind noch nicht richtig integriert und Gerber spielt am unteren Ende seiner Skala.

    Und schon ist der Fehlstart da!

    Grosses Kino im Hallenstadion

    Die ZSC Lions machten gegen den EV Zug aus einem 0:4 ein 6:4. Roman Wick führte Regie zur Wende.

    Simon Graf Zürich

    Marc Crawford ist bekanntlich ein grosser Kinofan. Und gute Filme laufen ja meist nicht nur in eine Richtung, sondern leben von Drehungen und Wendungen, bis es doch noch gut kommt – oder auch nicht. Es war wohl seine Kinoerfahrung, die den Kanadier ruhig bleiben liess, als sich seine ZSC Lions gegen den EVZ Tor um Tor einhandelten und bis zur 14. Minute 0:4 in Rückstand gerieten. Und auch das Publikum zeigte sich erstaunlich sanft im Umgang mit den schläfrigen Meistern. Dies, wie sich zeigen sollte, in weiser Voraussicht.

    Es war dann eine Szene, welche die Partie in eine ganz andere Richtung lenkte: Wick entwischte in der 24. Minute nach einem hohen Pass Geerings und verkürzte auf 1:4, und dieses Tor schien bei den ZSC Lions ein inneres Feuer zu entfachen. Hatten sie im Startdrittel Körperkontakt tunlichst vermieden, suchten sie ihn nun. Und der anfangs so kühl konternde EVZ geriet in der eigenen Zone immer mehr in Bedrängnis. Bastl (30.) würgte den Puck irgendwie ins Tor, Bärtschi (31.) traf kurz darauf mit einem kernigen Distanzschuss, und die Partie war neu lanciert.

    Wick schon wieder Topskorer

    «Die Euphorie, die im Stadion plötzlich entstand, steckte auch uns an», sagte Wick später. «In einer solchen Stimmung zu spielen, macht Spass. Wir zeigten, dass unsere Mannschaft einen starken Charakter hat.» Bis der überzeugende Künzle (47.) ausglich, mussten sich die Zuschauer indes noch ein bisschen gedulden. Und dass es Wick war, der in der 53. Minute einen Abpraller zum 5:4 verwertete, war logisch. Crawford spürte, dass der MVP der letzten Saison gut aufgelegt war, und forcierte ihn. Mit vier Punkten katapultierte sich Wick an die Spitze der Liga-Skorerliste.

    Es scheint, als bräuchten die ZSC Lions zuweilen besondere Herausforderungen, um an ihnen wachsen zu können. Schon vergangene Saison hatten sie mehrmals 2- oder 3-Tor-Rückstände aufgeholt. Ein 0:4 indes nie. Nicht amüsiert war Harold Kreis, der frühere ZSC-Meistertrainer in Zuger Diensten. «Ich hoffe, das war uns eine Lektion», sagte er in seiner gewohnt analytischen Art. «Wenn man den ZSC Lions die Türe öffnet, dann gehen sie durch. Diese Mannschaft hat läuferisch und technisch enorm viel Potenzial.» Mit jener, mit der er 2008 den Titel holte, mochte er sie nicht vergleichen. «Es sind von damals ja kaum mehr Spieler dabei.»

    Kein guter Tag für Harry Kreis

    Der Tag brachte für Kreis also zwei schlechte Nachrichten: Zuerst erfuhr er, dass Bürgler wegen seiner Beinverletzung mindestens einen Monat ausfällt. Dann musste er zur Kenntnis nehmen, dass sein Team noch nicht so stabil ist, wie er es sich wünschen würde. Die Handschrift des Deutschkanadiers war immerhin im Startdrittel gut zu erkennen, doch als sich für die Zuger das Unheil abzeichnete, konnte er es auch mit einem Timeout nicht mehr abwenden. Und in einigen Szenen – etwa als Herzog vor dem 4:4 in der eigenen Zone den Puck an Trachsler verlor – zeigte sich, dass es da und dort noch an der nötigen Erfahrung fehlt. Die ZSC Lions derweil dürfen dem Derby vom Freitag zuversichtlich entgegenblicken. Und Kloten als Gegner dürfte Motivation genug sein. (Ta)
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    Interessant auch das Interview mit Harry Kreis auf ZSC TV, wo er sagt dass sie auch dem physischen Spiel des ZSC nichts entgegen zu setzen hatten.

    Zitat von ZüriBueb

    Easy, Eure Erwartungen sind einfach zu hoch.

    Scherzkeks! :rofl:

    Wick: "Wir haben den grossen Rückstand als eine geile Challenge betrachtet und sind dann zusammen mit der kontinuierlich steigenden Euphorie im Stadion so zurückgekommen." :applaus: :cool: :geil:

    Kann mich nicht erinnern dass ich so was in 43 Jahren schon mal gesehen habe, aber ich kann mich ja irren! * :oldie:

    Die Truppe ist einfach ZU GEIL und wenn sie 100% geben kann NIEMAND dagegen halten!

    :zsc: :fleht:

    :* Mit dem Sieg nach einem Viertorerückstand egalisierten die ZSC Lions einen NLA-Rekord: Nach einem Fünftorerückstand holte seit Einführung der Playoffs (1985) noch niemand einen Punkt; die Zürcher holten als erst fünftes Team nach Lugano (2x), Ambri-Piotta, Zug (2x) und Bern einen derartigen Rückstand noch erfolgreich auf. Zuletzt war das vor drei Jahren dem HC Lugano gegen Ambri-Piotta (5:4 nach Penaltyschiessen nach einem 0:4-Rückstand) gelungen. (20Min.)