Beiträge von Larry

    Zitat von ZSColin

    Oder war das 2000? Hatte es beim Auswärtsspiel dort auch ein Public Viewing in der Halle??

    Ja hatte es!

    War Spiel 5 und wir hätten dort Meister werden können in Lugano.

    Die Halle war nicht so voll (ca. 8'000) wie dann beim Spiel 7 im 2001, und im Nachhinein kann man nur froh sein dass es dort nicht geklappt hat, wir wären um den geilsten Match des Leben gekommen! 59:50 :cool:

    Bin ja 1977 in Liverpool gsi, mit em FCZ, Halbfinale Meistercup. :cool:

    En Tag vor em Match simmer mit de FCZ Mannschaft no es Spiel vo Everton go luege, sit dänn luegi immer au echli uf die und die händ au mini Sympathie.

    Liverpool bini dänn 1981 in Paris nomal go luege, Final Meistercup gäge Real Madrid, schön gsi! :cool:

    Zitat von Joey_88


    die scheiss klotenfans die nach abfiff den ersten rang gestürmt haben
    und schlägereien angefangen haben sollte mann erhången! diese scheiss waldspasten!!!

    Und dann wundert man sich wenn in Zug und Lausanne Massnahmen ergriffen werden....

    Nie im Leben möchte ich als ZSC Fan rechts in der Nähe des Gästeblocks sitzen!

    Aufstellung ZSC Lions

    Tor: Flüeler, ET: Wolf
    1: Geering, Stoffel; Wick, Shannon, Keller
    2: McCarthy, Seger; Kenins, Cunti, Bärtschi
    3: Tabacek, Blindenbacher; Bastl, Fritsche, Nilsson
    4: Schnyder, Künzle; Schäppi, Senteler, Baltisberger

    Bergeron?

    Ausdauer und Stilsicherheit der ZSC Lions

    Gefestigt und reif für den Titel

    Seit Saisonbeginn zeichnen Ausdauer und Stilsicherheit die Stadtzürcher aus. Diese Qualitäten kommen auch in den Play-offs zum Tragen.

    Elf ZSC Lions haben zwanzig oder mehr Scorerpunkte gesammelt. Die Stadtzürcher sind nicht nur offensiv gut aufgestellt, sie verfügen gesamthaft über viel Hubraum: vier ausgeglichene Blöcke auf dem Eis und viel technisches Know-how im Klub.

    gel. Chris McSorley bediente sich nach dem Ausscheiden seines Genève-Servette HC eines martialischen Vergleichs für eine im Kern zutreffende Erkenntnis: Die grossen Deutschschweizer Klubs seien wie die chinesische Armee, sagte der Kanadier im kleinen Kreis, wenn immer ein Eigener ausfalle, rücke ein gleichwertiger Ersatz nach.

    Die Halbfinalserie der Stadtzürcher gegen Genf/Servette trug nur in seltenen Phasen die Züge einer Schlacht, in der möglichst viel physisches Einschüchterungspotenzial aufgebaut und eingesetzt wird. Das Team vom Lac Léman kann zwar hart spielen, im Duell gegen den ZSC war aber die physische Robustheit nicht entscheidend. Die hüftsteifen Genfer Abwehrschlosser waren einfach zu wenig wendig und zu langsam, um die läuferisch guten Techniker des ZSC mit Checks zu quälen.

    Das moderne Eishockey entwickelt sich zum modernen Schach mit dem Rechenschieber. Darunter ist weniger die Taktik zu verstehen, mit wie vielen Leuten die eigene blaue Linie verteidigt wird, als vielmehr die Fähigkeit einer Mannschaft, vom prozentualen Leistungsmaximum pro Partie möglichst eine hohe Quote abzurufen. Genau diese Fähigkeit demonstrieren heuer die Stadtzürcher mit vier Blöcken. Als klarer Leader spielten sie seit Januar oft genug nur mit Standgas. Aufgrund ihrer technischen oder spielerischen Überlegenheit ergaben sich aber immer wieder Optionen für den Erfolg.

    Im Play-off hinterliess der ZSC bisher kaum je den überwältigenden Eindruck einer Maschine, bei der alle Aggregate mit maximaler Kraft synchron arbeiten. Weil die Mannschaft einen grossen Hubraum hat, genügt auch einmal Durchschnitt, selbst wenn viele Beobachter stets Besseres erwarten. Für die beeindruckende Konstanz in der Breite der Stadtzürcher gibt es zuverlässige Indizien. In allen Partien, die Qualifikation eingeschlossen, erzielten elf Spieler zwanzig oder mehr Scorerpunkte. In der Regular Season lag das Team während unglaublicher 89 Tage an der Spitze, es zeichnete während 25 Runden als Leader. Diese Ausdauer und diese Stilsicherheit müssen im Play-off zum Tragen kommen. Über Best of Seven kann zwar jede Equipe einmal ausrutschen oder in der Overtime unbedarft ein Tor schlucken und verlieren. Die zwei Play-off-Serien über die maximale Distanz sind vor diesem Dekor aus Sicht des ZSC nicht einmal ein Schönheitsfehler. Die Mannschaft des Headcoachs Crawford biss zweimal in der Stunde X gegen Lausanne und Genf zu, in den wichtigen Momenten, in denen die Welschen immer wieder als Erfinder der hängenden Schultern – dem Symbol für fehlenden Widerstand – aufwarten.

    Beachtlich ist die Balance in der Zürcher Mannschaft, die am liebsten angreift, vor dem Tor mit schnellem Passing die Gegner überfordert. Allerdings sind die Zürcher nicht eindimensional offensiv ausgelegt. Der Verteidiger Bergeron etwa mag zwischendurch ein Irrlicht sein, aber er hat die Gabe, sich als Abwehrspieler rasch zu verschieben und sofort zu schiessen, bevor der Gegner die Ordnung Mann gegen Mann wiederhergestellt hat. Seine Weitschüsse sind klasse, nachdem sich lange Zeit die taktische Einschätzung hielt, die Powerplay-Effizienz lasse sich mit Querpässen steigern, nach dem früheren Vorbild des Finnen Nummelin im HC Lugano.

    Im Final gegen Kloten starten die Zürcher mit der Referenz, heuer vier von sechs Partien gegen die Flyers gewonnen zu haben. Die Marge zwischen diesen zwei Teams wird schmal sein, nicht zuletzt aber auch vom Umstand abhängen, wie gut die Goalies halten. Die Lions verfügen mit Flüeler über einen soliden Keeper, aber er ist – bezüglich Erfahrung und Ausstrahlung auf dem Eis – noch kein Pavoni oder Tosio. Der Shutout im siebenten Spiel gegen Servette kam für ihn im richtigen Moment.

    Die Anerkennung im Eishockeyland gilt auch der Sachlichkeit in der technischen Führung in Oerlikon. Kein anderer Verein in der Liga verfügt in den verschiedenen Chargen über so viel Know-how wie der Stadtklub. Der Sportchef Salis zeigt eine gewisse Gelassenheit, die Organisation ist in sich gefestigt und reif für den Titel. (NZZ)

    Zitat von Sbornaja

    Ich fänds ja nur scho cool wenigstens ein Titel z fire, zwei wäred s gröschte und keine es desaschter!

    Du verwächslisch das mit Basel!

    Dört passiert das grad im Moment - de erscht isch scho weg! :mrgreen: :twisted:

    Der ZSC wird Meister, weil . . .

    Die Kultur des Siegens entscheidet


    Als der EHC Kloten 1996 letztmals Meister wurde, war ein aufklappbares Gerät von Nokia das Nonplusultra unter den Handys. Der Euro war noch nicht eingeführt und Roger Federer ein Teenager, von dem man nicht wusste, ob es zur Profikarriere reichen würde. Die Flyers spielten seitdem oft ansehnliches Eishockey, brachten viele Junioren heraus und entschieden ab und zu eine Playoff-Serie für sich. Doch sie verlernten es, die grossen Spiele zu gewinnen. Ganz anders der ZSC, der mit dem Zusatz Lions zur Sieger-Franchise wurde – vier Meistertitel und der Champions-League-Triumph zeugen von dieser Wandlung.

    Aber wie wird man zum Gewinner? Indem man siegt und es wiederholt. Und je öfter man es tut, desto besser begreift man, was es dazu braucht. Niemand weiss das besser als Flyers-Coach Felix Hollenstein, eine der Schlüsselfiguren der Meisterserie von 1993 bis 96. Wenn das Playoff nahte, wussten die Klotener, nun komme ihre Zeit. Hollenstein kann von damals erzählen. Doch erst wenn man es am eigenen Leib erfahren hat, weiss man, wie es funktioniert. Natürlich, die Zusammensetzung der Teams verändert sich von Jahr zu Jahr, doch der Charakter eines Clubs färbt auf seine Spieler ab. Die Flyers könnten, wenn der erste Schmerz versurrt ist, mit einem verlorenen Final leben. Und man würde im Festzelt trotzdem auf eine gelungene Saison anstossen.

    Für die ZSC Lions hingegen ist klar: Nur der Titel ist gut genug. Das war im Viertel- und Halbfinal eine Last. Doch jetzt, da der Pokal in Griffnähe ist, dürfte sie diese Aussicht beflügeln. Bisher konnten sie nur verlieren, jetzt können sie gewinnen. Dazu kommt, dass sie schlicht mehr Möglichkeiten haben als die Flyers. Sie sind breiter besetzt, können offensiv spielen, defensiv, hart, schnell, einfach, raffiniert. Und obschon sie im Final stehen, haben sie ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Mehrere Spieler warten noch auf ihr sportliches Coming-out in diesem Playoff.

    Kurz: Die ZSC Lions wissen, wie man Finals gewinnt. Und die Flyers, wie man sie verliert. Natürlich: Irgendwann muss man mit dem Gewinnen beginnen. Dumm ist für die Klotener nur, dass sie dazu diesmal auf den falschen Gegner treffen.

    Simon Graf

    Direktbegegnungen Saison 2013/14

    29.9.13: Kloten Flyers - ZSC Lions 4:3 n.P.
    22.10.13: ZSC Lions - Kloten Flyers 4:3
    8.12.13: ZSC Lions - Kloten Flyers 3:1
    2.1.14: ZSC Lions - Kloten Flyers 2:3 n.P.
    5.1.14: Kloten Flyers - ZSC Lions 3:4
    26.1.14: Kloten Flyers - ZSC Lions 0:1
    Total: 14:4 Punkte für ZSC Lions

    Bisherige Playoff-Duelle:

    1991 Viertelfinal: Kloten - ZSC 3:1
    1999 Viertelfinal: ZSC - Kloten 3:4
    2001 Halbfinal: ZSC - Kloten 4:1
    2008 Viertelfinal: Kloten - ZSC 1:4
    2011 Viertelfinal: Kloten - ZSC 4:1
    Total: 26 Spiele, 13 Siege ZSC,
    13 Siege Kloten

    Finaltipp von 20 Minuten:

    ZSC Lions – Kloten Flyers 4:3