Servette chönt eus i de PO's blüehe...... :roll:
Beiträge von Larry
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MACHED NÖD SO EN LÄRME!

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http://www.blick.ch/sport/american…-id2604802.html
Schülermeisterschaft isch guet - de Blick halt!

PS: Nächstes Jahr endlich auch Playoffs im College Football!

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Läck mir!
In Kloten nacheme 0:2 zrugg cho, in Lugano i eim (!) Drittel nacheme 0:3 no 4 (!) Rähme zimmeret!


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Team Canada roster list:
Roberto Luongo, G, Vancouver Canucks
Carey Price, G, Montreal Canadiens
Mike Smith, G, Phoenix Coyotes
Jay Bouwmeester, D, St. Louis Blues
Drew Doughty, D, Los Angeles Kings
Dan Hamhuis, D, Vancouver Canucks
Duncan Keith, D, Chicago Blackhawks
Alex Pietrangelo, D, St. Louis Blues
P.K. Subban, D, Montreal Canadiens
Marc-Edouard Vlasic, D, San Jose Sharks
Shea Weber, D, Nashville Predators
Jamie Benn, F, Dallas Stars
Patrice Bergeron, F, Boston Bruins
Jeff Carter, F, Los Angeles Kings
Sidney Crosby, F, Pittsburgh Penguins
Matt Duchene, F, Colorado Avalanche
Ryan Getzlaf, F, Anaheim Ducks
Chris Kunitz, F, Pittsburgh Penguins
Patrick Marleau, F, San Jose Sharks
Rick Nash, F, New York Rangers
Corey Perry, F, Anaheim Ducks
Patrick Sharp, F, Chicago Blackhawks
Steven Stamkos, F, Tampa Bay Lightning
John Tavares, F, New York Islanders
Jonathan Toews, F, Chicago BlackhawksDa läuft einem das Wasser im Mund zusammen...

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"Dennoch können sich die Tessiner heute aber Chancen auf einen Punktgewinn ausrechnen. Schliesslich gewannen die Bianconeri ihre letzten fünf Spiele allesamt und sind nunmehr bis auf den vierten Tabellenrang vorgestossen."
Lugano hat einen Lauf, könnte schwierig werden heute.
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Das meint Kent das Kinn:
http://www.sport.ch/sportch/genera…3499100000.html
Unbedingt rechts unne no d Abstimmig über de unsympatischt Trainer mitmache! :twisted:
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Eis Spiel günne (gäge Thun), und d Saison isch quasi grettet!
Sött machbar si....
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Bürotag....kommt mir bekannt vor....bisch im Aussendienst?
Und Biitli: Machsch jetzt eine uf Draft? :razz:
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Zitat von Sbornaja
Da unser grosser Captain keinen eigenen Tread hat (oder ich ihn nicht finde),
Du warst einfach zu faul um zu suchen, oder Du willst mich hier ein bisschen beschäftigen..... :razz:
Es hat schon einen, aber es passt besser hier hin:
Der verlegene Überraschungsgast
Bei der Präsentation des Olympiaaufgebots wurde Mathias Seger als Captain für Sotschi vorgestellt.
Von Simon Graf, Zürich
Es war wie in der Schule. Sean Simpson fragte immer wieder mit ernster Miene in die Runde, ob ihn die Anwesenden verstanden hätten. Sie nickten, schmunzelten oder harrten aufmerksam seiner nächsten Worte. Ganz ohne Tücke war das, was er präsentierte, denn auch nicht. Simpson las 52 Namen herunter, von denen 25 in einem guten Monat in Sotschi das Olympiateam bilden sollen. Doch weil in dieser Zeit noch viel passieren kann, wurde für jeden Olympioniken mindestens ein Ersatz nominiert. Und der Nationalcoach stellte klar: «Noch nie hatte ich genau jene Mannschaft auf dem Eis, die ich nominiert hatte. Und noch nie lag so viel Zeit zwischen dem Aufgebot und dem Turnier.»
Der Internationale Eishockeyverband und die NHL wollen, dass die Kader für Sotschi frühzeitig bekannt sind. Von den 25 kann nur noch ersetzt werden, wer verletzt ist. Ein ärztliches Attest ist erforderlich. Es spielte also eine entscheidende Rolle, ob ein Spieler von Simpson in die linke (nominiert) oder rechte Kolonne (auf Pikett) eingeteilt wurde. Der Kanadier informierte alle Spieler bereits am Sonntag telefonisch und gab zu, dass es ihm besonders wehgetan habe, jene zu enttäuschen, die in Stockholm gespielt hätten. Es traf die drei Klotener Gerber, Blum und Von Gunten sowie Grossmann und Walker. Dazugekommen sind aus der NHL Hiller, Streit, Weber und Brunner sowie aus der Schweiz die Stürmer Wick und Romy.
Konkret über Namen reden mochte Simpson nicht. «Ich begründe jetzt sicher nicht, wieso ich diesen jenem vorgezogen habe, und dann verletzt er sich und der Ersatzmann kommt doch zum Zug», erklärte er. Das leuchtet ein. Zumal acht Spieler als Platzhalter für die Cracks aus Übersee die Vorbereitung in Sotschi mitmachen und auch die beiden Testspiele, aber wieder abreisen müssen, wenn die Spiele beginnen. Sie dürfen sogar im olympischen Dorf hausen. Das ist, als ob einem der Speck durch den Mund gezogen wird. Er könne jenen Spielern nichts versprechen, auch nicht einen Platz an der WM, sagte Simpson offen. «Aber wer weiss, wenn jemand ausfällt, könnte einer plötzlich noch nachrücken.»
Enttäuschung für Gerber
Erschwert wurde Simpsons Job durch die Blessuren von Kandidaten. Anaheims Sbisa fällt bis Ende Januar mit einer Handverletzung aus. Besonders bitter ist es für Klotens Gerber, der in Stockholm noch das Gros der Spiele bestritten hatte und am Arosa-Cup im Nationaldress eine Bänderverletzung am Fuss erlitt. Bei ihnen mochte Simpson nicht auf eine Genesung spekulieren, bei New Jerseys Brunner, dessen Knieverletzung offenbar schneller heilt als angenommen, indes schon.
Als der Nationalcoach das Team vorgestellt hatte, beantwortete er auch noch die Captain-Frage. «Es wurde viel spekuliert, aber für mich war schon länger klar, dass der Captain der gleiche sein wird wie in Stockholm», sprach er feierlich – und durch die Türe trat Mathias Seger. Der Ostschweizer konnte zu Fuss kommen, er lebt nur einen Steinwurf entfernt vom Oerliker Swissôtel, wo die Präsentation stattfand. Er war sichtlich gerührt und verlegen.
«Es ist für jeden klar, dass Streit der Captain sein wird», hatte er vor Weihnachten im Interview im «Tages-Anzeiger» noch gesagt und begründet: «Es ist Streits Position. Ich durfte (in Stockholm) einspringen, weil er nicht kommen konnte.» Simpson, Streit und Seger telefonierten miteinander, was die Captain-Frage anging. Und Seger sagte: «Ich finde es sehr schön, wie Mark darauf reagiert hat. Er zeigte sehr viel Verständnis. Für mich war es wie eingebrannt, dass er immer der Captain ist. Aber mir leuchtet ein, dass Simpson schon zu Beginn der Olympiavorbereitung seinen Captain haben will und nicht erst zwei Tage vor Turnierstart.»
Drei Spiele, um warm zu werden
Dies sei auch ein Punkt gewesen, aber nicht der wichtigste, stellte Simpson später klar – ein starkes Votum für Seger. Das Bemühen, den Geist von Stockholm in Sotschi wiederzubeleben, ist spürbar. Allerdings ist an Olympia vieles anders. Die Vorbereitungszeit ist markant kürzer, weshalb Simpson den Spielern vorab eine Instruktions-DVD zuschickt. Und der Modus, gemäss dem sich die Teams in den drei Vorrundenspielen «warmlaufen» können, ehe es ernst gilt, ist ein ganz anderer.
Doch Seger hielt fest: «Wichtig ist, dass wir das Selbstvertrauen von Stockholm mitnehmen. Das Wissen, dass wir auch grosse Nationen schlagen, gegen sie sogar die Spiele dominieren können. Dass wir das bewiesen haben, war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Schweizer Eishockeys.» Am Schwarzen Meer soll der nächste folgen.
© Tages Anzeiger -
Zitat von snowcat
das sollte man bei aller - zum teil sicher auch berechtigten kritik - nie vergessen!p.s. die facebook gruppe "canepas raus" zählt übrigens ganze 72 mitglieder...und ich bin sicher, dass es sich ausnahmslos um sehr gut situierte mitglieder der gesellschaft handelt, welche es in unserer wirtschaftswelt "geschafft haben"!

:razz:
Wie Du sagst, bei aller berechtigter Kritik (Cillo!) haben die zwei den FCZ im Alleingang gerettet.
Cillo wollte nie wie Hotz sein - jetzt ist er es!
Und seine Frau will nun wissen wo ihr Geld im FCZ verbrannt wird - recht hat sie!
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Schweizer Eishockey
Verwöhnte Kinder
Jürg Vogel
Eine Kunst der Eishockey-Coachs besteht darin, ihr Personal im richtigen Moment (Play-offs) in Bestform zu bringen. In diesem Winter kommt die Tücke dazu, die relativ lange olympische Meisterschaftspause sinnvoll zu überbrücken. Keine leichte Aufgabe für Techniker, denn die Spieler im Nationalliga-A-Garten sind verwöhnte Kinder. Diesen Status haben auch die Stars in der Drachenhöhle von Gottéron. Freiburg wird vermutlich keinen Spieler für das Schweizer Nationalteam in Sotschi abstellen.
Das erste Aufgebot wird heute am Dreikönigstag publik. Keiner der Freiburger Kandidaten brilliert in Topform – die Mannschaft logischerweise auch nicht. Sie bezog am Samstag gegen die unter dem Trennstrich klassierten Bieler eine 2:7-Packung, die höchste Heimniederlage von Gottéron seit 19 Heimspielen.
An der Saane sind die Helden des Eises die Chouchous der Stadt und ihrer Bistros, eigentliche Prinzen, genau wie anderswo, etwa in der zweiten Zähringerstadt, in Bern. Umso schwieriger wird der Umgang mit der Wirklichkeit, wenn es sportlich nicht läuft. Freiburg figuriert zwar noch in der Kopfgruppe der Rangliste, aber der letztjährige Play-off-Finalist dreht öfters im Leerlauf. Ein bestandener Verteidiger wie Alain Birbaum weist eine Minus-16-Bilanz vor.
In der Kabine ist die Stimmung nicht die beste. Ein Verwaltungsrat setzt sich etwa dafür ein, dass sein Götti-Sohn Sandro Brügger Einsatzzeit erhält, damit der deutsche Sensebezirk im Team vertreten ist. Andrei Bykow, der Sohn des grossen Steuermanns Slawa, gibt schon einmal den Tarif durch, mit wem er zu spielen gedenkt und mit wem nicht.
Gute und schlechte Zeiten also für den Trainer Hans Kossmann, einen der freundlichsten Zeitgenossen der Liga. Er muss im Prinzip allen Mitarbeitern den Bart kraulen, damit die Kirche im Dorf bleibt. Eigentlich sollte er einmal auf den Putz hauen und ein paar Prinzen des Eises in den Hintern treten.(NZZ)
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Start der Vorbereitung
FCZ blickt auf lösbare Aufgabe
Der FC Zürich zeigt trotz einer bescheidenen Vorrunde keine Zeichen der Nervosität. Seine Chancen auf einen Platz in Europa sind noch intakt, auch dank dem Schweizer Cup.
cov. Zürich Der Auftakt war gemächlich. Als die Spieler des FC Zürich am Montagmorgen die Glieder in Schwung brachten, geschah das leise und langsam. Armando Sadiku, der Ankömmling im Sturm (Lugano), war nicht sonderlich ausser Atem. Pedro stieg aufgrund der Rückreise aus Brasilien erst am Nachmittag ein, und Chikhaoui wird es wegen medizinischer Tests in Tunesien erst am Sonntag beim Start des Trainingslagers tun. Das Warm-up zur Rückrundenvorbereitung hinterliess den Eindruck, dass ein Klub am Werk ist, der aus dem Sportplatz keinen Kasernenhof machen will – trotz angespannter finanzieller Lage, trotz dem mässigen 7. Rang in der Super League.
Der Trainer Urs Meier personifizierte die Gelassenheit, die auf der Allmend zu spüren war. Er sprach mit Zuversicht und lobte den letzten Teil der Vorrunde, in dem der FCZ Qualität gezeigt habe. Er zählte verpasste Chancen auf, sprach davon, wie ausgeglichen die derzeitige Meisterschaft sei, und zeigte sich davon überzeugt, dass der FCZ den Abstand von 8 Punkten zum 4. Rang und einem Platz in Europa wettmachen könne. «Mit diesem Kader können wir unsere Ziele erreichen», sagte Meier.
Stimmt. Die Frage ist, ob der FCZ die Vorzüge dauerhaft zeigen kann. Doch vielleicht reicht ihm ein einziges Spiel, um die Qualifikation für einem europäischen Wettbewerb zu absolvieren. Am 26. März kann sich der FCZ gegen Thun für den Cup-Final qualifizieren. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird der Endspielgegner Basel oder Luzern heissen. Und mit grosser Wahrscheinlichkeit werden diese sich über die Super League für Europa qualifizieren. In diesem Fall würde dem FCZ die Teilnahme am Cup-Final für Ausflüge ins Ausland reichen. Am liebsten würde es Meier sowohl über den Cup als auch über die Liga schaffen.
Klare Ziele also im FCZ. Nicht überliefert ist einzig die Neujahrsansprache des Präsidenten Ancillo Canepa, der von der Gattin und Klub-CEO auf Zeit Heliane begleitet wurde. (NZZ)
--------------------------------------------------------------------------Heliane Canepa
Im FCZ wirbelt jetzt die First Lady
Die 65-jährige Heliane Canepa war früher eine erfolgreiche Topmanagerin. Nun ist sie für einige Wochen CEO beim FC Zürich, den ihr Mann Ancillo präsidiert. Der FCZ ist zur Familienangelegenheit der Canepas geworden.
Flurin Clalüna
Sie hat sich immer schon ganz selbstverständlich in Männerzirkeln bewegt, früher als einsame Topmanagerin an Konferenztischen mit lauter Herren, und es war ihr immer gleichgültig, was andere von ihr dachten: Heliane Canepa, 65, eine zierliche Frau, 1 Meter 60 gross, unkonventionell, mit roten, manchmal zerzausten Haaren, extrovertiert wie ein Vamp im Deux-Pièces. Unerschrocken war sie, Berührungsängste kannte sie nicht, das machte sie unabhängig und stark. Die Norm hat sie nie interessiert, Diplomatie auch nicht. Sie war als Frau die Exotin in einer Männergesellschaft, «eine Kämpferin, aber keine Feministin und keine Mimose», wie sie sagte.
«Erst liefern, dann lafern»
Und jetzt geht sie noch tiefer in die Männerwelt und führt als CEO einen Fussballklub, den FC Zürich, wo ihr Mann Ancillo seit sieben Jahren Präsident ist. Es soll nur ein vorübergehender Job sein, von Ende November bis zum 20. Januar, dann kommt ein anderer Geschäftsführer, Thomas Schönberger vom FC Luzern. Aber wenn man Mitarbeiter erzählen hört, wie Heliane Canepa durch die Bürogänge auf der FCZ-Geschäftsstelle wirbelt, fast jeden Tag, zwischen den Fingern oft die Dunhill-Zigaretten, denkt man: Vielleicht bleibt sie ja noch etwas länger.
Als Schatten-CEO vielleicht oder als Delegierte des Verwaltungsrates; für sie wird sich immer eine Bezeichnung finden, und Einfluss nimmt sie sowieso, als Präsidentengattin und mit ihrem Geld aus der Familienkasse. Das war auch früher so, ohne offiziellen Titel. Jedenfalls scheint es ihr zu gefallen, wieder Chefin zu sein, knapp sechs Jahre nachdem der Job als CEO des Zahnimplantate-Herstellers Nobel Biocare geendet hatte. Es war vor allem diese Arbeit, die sie vermögend werden liess. 2007 stand sie in der «Reichsten-Liste» der «Bilanz».
Die Canepas führen den FCZ nun quasi als Privatleute, Sitzungen könnten am Küchentisch stattfinden, mit 70 Prozent der Aktien ist der Klub praktisch im Familienbesitz. Gerne hätte man sich mit Heliane Canepa unterhalten, wie sie über den FCZ und das Fussballgeschäft denkt. In den neunziger Jahren war sie zwei Mal Schweizer Managerin des Jahres, und in einer E-Mail schreibt sie: «Erst liefern – dann lafern – nach der Devise lebe ich seit langem und sehr gut.»
Vielleicht ist es verständlich, dass sie nicht reden möchte, es ginge im Gespräch sofort auch darum, wie viel Privatgeld die Canepas in den Klub einschiessen. Bis jetzt ist es ein «zweistelliger Millionenbetrag», Genaueres haben sie nie bekanntgegeben. Es war nie ihre Absicht, den FCZ so zu führen, wie sie es jetzt tun. Am Anfang war der Fussball reine Leidenschaft, vor allem für ihn, Ancillo. Nun ist mehr Arbeit als Vergnügen daraus geworden, weil der Sport so viel kostet und sie den Klub nicht sich selber überlassen wollen. Nie hatte Canepa so werden wollen wie sein Vorgänger Sven Hotz, der ein Vermögen in den Klub gepumpt hatte – und doch ist er ihm nun sehr ähnlich.
«Canepa raus!»
Umso befremdlicher findet es das Ehepaar, dass es so wenig Wertschätzung erfährt. Ein früherer Mitarbeiter sagt: «Ohne das finanzielle Engagement der Canepas gäbe es den FCZ nicht mehr.» Und doch existiert auf Facebook eine Gruppe, die «Canepa raus!» heisst. Die Canepas polarisieren und wissen nicht recht, warum. Vielleicht fühlen sie sich deshalb manchmal so, als stünden sie beide allein gegen die Welt da draussen.
Heliane und Ancillo Canepa waren Karrieristen und «Chrampfer», das Sozialleben kam oft zu kurz, aber sie hatten einander, seit über 40 Jahren nun schon. Sie lernten sich in der Textilmaschinenfabrik in Rüti kennen, sie war Stagiaire und hiess noch Mayer, er war KV-Stift und fünf Jahre jünger, was Helianes Eltern missfiel, als es ums Heiraten ging. Sie teilten damals im Zürcher Oberland das gleiche Büro, und jetzt, viele Jahre später, ist das auch wieder so. Am Schanzengraben in Zürich, wo Ancillo Canepa oft arbeitet, hat auch Heliane einen Platz. So war sie zum Beispiel in einem Nebenraum anwesend, als im November 2012 der Trainer Rolf Fringer fristlos entlassen wurde.
Musse und Alltag
Eigentlich hätte der FCZ nach einer anstrengenden Berufskarriere Musse sein sollen. Von der «Kür» sprach Ancillo Canepa immer, und Heliane freute sich, «wenn ‹Cillos› Augen leuchteten». Doch es ist alles viel zu schnell Alltag geworden. Ancillo Canepa sagte im letzten März, als er in einem Kirchgemeindehaus einen Vortrag hielt: «Rückblickend habe ich es viel zu wenig genossen.» Er meinte die erfolgreichen Jahre des FCZ, von 2006 bis 2009, als der Klub immer grösser wurde und die Geldnot noch nicht bedrohlich war.
Heliane Canepa kam nur langsam zum Fussball; sie stammt aus einem musischen Elternhaus, man las sich Geschichten vor und musizierte, der Vater war Dorflehrer und Bürgermeister in Götzis in Vorarlberg. Fussball war kein Thema; erst später, als Heliane Canepa ihrem Mann auf irgendwelchen Provinz-Plätzen beim Fussballspielen zusah, lernte sie, dass die Mannschaften in der Halbzeitpause die Seiten wechseln.
Der Fussball zog sie erst nach und nach an – und dann immer mehr; erst machte sie Sprüche und forderte ihren Mann spasseshalber auf, «jetzt endlich diesen Ribéry zu kaufen»; sie unterstützte die Nachwuchsabteilung und den Frauenfussball finanziell und machte Werbung für Hundezubehör, das es im FCZ-Fanshop zu kaufen gibt – zusammen mit Kookie, ihrem Schäfer. Schliesslich streifte sie für ein Plakat ein knallrotes FCZ-Trikot mit der Überschrift «Rot rockt» über. Und natürlich ist sie fast immer im Stadion. Oft hat sie einen blauweissen Schal in der Hand, den sie hin und her schwingt und dabei auf der Tribüne auf und ab hüpft. Was andere davon halten? Es ist ihr vollkommen gleichgültig. Während der Spiele raucht sie viele Zigaretten, aber sie inhaliert den Rauch nicht, sondern pafft nur. Es ist vielleicht das Einzige in ihrem Leben, das sie nur halbherzig macht.
Wenn sie während des Hunde-Spaziergangs am Trainingsgelände des FCZ vorbeikommt, macht sie oft kurz halt und spricht mit einem Spieler. Sie ist mit allen per Sie. Dann sagt sie in ihrem immer noch gut hörbaren vorarlbergischen Dialekt: «Gestern haben Sie aber richtig gut gespielt, Herr Da Costa.» Dass die Spieler sie früher hinter ihrem Rücken Pumuckl nannten, so wie die Comicfigur mit den roten Haaren – es störte Heliane Canepa nicht. Da hatte sie sich schon längst in den FCZ verliebt.
Aber sie lernte noch etwas anderes, das sie lieber nicht hätte wissen wollen: Dass der Fussball eine Geldvernichtungsmaschine ist. Richtig ernst wurde es vor etwas mehr als einem Jahr, als die Zukunft des Klubs auf dem Spiel stand und die Canepas viel Geld in die Hand nahmen, um ihn zu retten und die Macht zu behalten. Im letzten Februar wurde Heliane Canepa Beisitzerin des Verwaltungsrates, und spätestens jetzt begann sie offen mitzureden, über Budgets und bei Personalfragen. Schliesslich ist es auch ihr Geld, das hier ausgegeben wird. Der Vergleich mit der früheren Basler Präsidentin Gigi Oeri liegt nahe, aber dagegen hat sich vor allem auch Ancillo Canepa immer gewehrt, als er sagte: «Meine Frau ist Unternehmerin.» Was er nicht sagte, aber damit meinte: Heliane Canepa hat ihr Geld selber verdient und nicht reich geheiratet.
«Sie will an die Front»
Offen sprechen die Mitarbeiter nicht gerne über ihre neue Chefin; und auch frühere Mitstreiter wollen nicht zitiert werden, wenn es um Heliane Canepa und die Frage geht, warum sie sich als CEO zur Verfügung stellt. Jemand, der sie gut kennt, sagt: «Sie merkt, dass der FCZ ein Fass ohne Boden ist. Jetzt will sie an die Front und möchte sehen, was mit ihrem Geld passiert. Ich kenne sie: Wenn sie zugebissen hat, lässt sie nicht mehr los, bis sie sicher ist, dass nicht noch mehr Geld verbrannt wird.» Vielleicht ist es ähnlich wie bei ihrer Anfangszeit bei Nobel Biocare, als jede Betriebsausgabe zunächst von ihr persönlich bewilligt werden musste. In einem Interview erzählte sie, sie habe schon als Schulpflegerin in einer Zürcher Gemeinde gelernt, das Geld so auszugeben, als sei es ihr eigenes. Jetzt ist es ihr eigenes. Und der FCZ gibt einen Teil davon aus, früher oft recht grosszügig.
Der «Sonntags-Blick» schrieb kürzlich, Heliane Canepa habe sich in der kurzen Zeit als CEO bereits mit einem Gönner und einem Sponsor überworfen. Ein Mitarbeiter sagt: «Für viele ist ihre Vorgehensweise vielleicht zu hart, zu radikal. Sie hat eine eiserne Hand.»
Bauch, Haar und Alkohol
Und so, wie sie früher ihrem Mann ins Gesicht sagen konnte, wenn er ihrer Meinung nach schlecht Fussball gespielt hatte, so direkt kann sie auch im Umgang mit anderen sein. Das war schon vor Jahren so: Ihre Manager mussten zum morgendlichen Jogging antreten, «vor allem die Männer, sonst bekommen sie einen Bauch, und dann besteht die Gefahr eines Herzinfarkts». Oder es konnte vorkommen, dass sie Mitarbeitern zu einem anderen Haarschnitt riet. Als 1999 die Produktionsstätte der Firma Schneider in Bülach geschlossen werden musste, stand Heliane Canepa vor ihre Mitarbeiter und sagte: «Wehe, wenn ihr jetzt zum Alkohol greift.»
Das alles konnte man als distanzlos und übergreifend empfinden. Aber sie fand für alle Angestellten wieder Arbeit, «Madonna von Bülach» wurde sie genannt. Sich selber kaufte sie nach dem Ende bei Schneider ein Laufband und begann zu joggen. Aber nicht nur das. Heliane Canepa war zwar immer ehrgeizig, ins Poesiealbum ihrer Mitschüler schrieb sie: «Bescheidenheit ist eine Zier, aber weiter kommt man ohne ihr.» Sie kam mehrere Wochen zu früh auf die Welt, strampelte sich als zweitältestes von fünf Geschwistern ins Leben und sagte: «Entweder man wird erdrückt. Oder man bekommt eine laute Stimme und beginnt sich zu wehren.»
Aber Heliane Canepa ist nicht nur Karrieristin. Nach der Schliessung der Firma Schneider betreute sie Asylkinder, unterrichtete ausländische Primarschüler und las Chronischkranken Geschichten vor. Sie war früher Mitglied in mehreren Verwaltungsräten, geblieben ist nur noch ein Spitex-Mandat. Das Soziale liegt ihr am Herzen. Ein FCZ-Mitarbeiter sagt: «Man muss ihr auf der Tribüne zuschauen. Für sie sind Spieler Menschen und keine Maschinen.»
Sie begann ihr Berufsleben als einfache kaufmännische Angestellte, ähnlich wie ihr Mann Ancillo, ein Sozialaufsteiger auch er, der sich selber so sehr disziplinierte, dass er einen Karriereplan erstellte und sich Jahr für Jahr daran hielt. Beide suchten dasselbe: Unabhängigkeit – und das Geld, um sie sich leisten zu können. Als sie 1973 heirateten, war sie 25-jährig, er erst 20. «Damals hatten wir nichts», sagte sie einmal, «weniger als nichts.» Vielleicht sind sie deshalb trotz dem vielen Geld keine dünkelhaften Menschen geworden. Gerade auch Heliane Canepa nicht, die sich jahrelang in vornehmen Gesellschaftskreisen bewegte, aber an einer Kinokasse mit jedem spricht, der sie anlächelt. Sie sei eben «durch und durch optimistisch» und oft «schrecklich gut gelaunt». Das erzählte sie über sich.
Blocher, Olympia, Frankreich
Auch wenn sie sich mit FCZ-Fans an einer Veranstaltung trifft, merkt man ihr die frühere Topmanagerin nicht an, da ist keine noble Zurückhaltung, kein Statusdenken, nichts, dafür aber viel Herzlichkeit. Man braucht ihr bloss an einem Nachmittag auf der Allmend Brunau in Zürich zuzuschauen, wie sie mit dem Auto und dem Hund vorfährt: Wer sich so ungezwungen kleidet, kann unmöglich ein snobistischer Mensch sein.
Nach dem Ende bei Nobel Biocare 2007 zog sich Heliane Canepa etwas aus der Öffentlichkeit zurück. Aber sie blieb auch weiterhin eine gefragte Stimme, und sie hatte zu vielem etwas zu sagen. Am Schweizer Radio nahm sie oft an Talks teil. Einmal hat sie sich das Lied «We are the Champions» gewünscht, aber das dürfe man sich nicht zu oft anhören, das sei gefährlich für den Charakter. Sie sprach dann am Radio über allerlei: die SVP und Christoph Blocher, Eveline Widmer-Schlumpf, die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, die Olympischen Spiele oder die Lage im Nahen Osten.
Zu fast allem hatte sie eine Meinung, bloss beim FCZ hielt sie sich zurück, das war das Hoheitsgebiet von Ancillo. In einem Interview vor fünf Jahren sagte sie: «Ich muss meinem Mann nichts raten, er weiss selber, wie er seine Ziele erreichen kann.» Jetzt ist er wohl froh, dass sie ihm hilft, offiziell wenigstens für ein paar Wochen. Vermutlich werden es aber mehr. Ancillo Canepa sagte kürzlich in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger», seine Frau werde sich auch weiterhin für den FC Zürich engagieren, es stehe noch nicht fest, in welcher Funktion, «aber sie wird auch künftig eine wichtige Rolle spielen».
Viele, die mit Heliane Canepa in den letzten Jahren zu tun hatten und sie jetzt wieder beobachten, glauben, die Arbeit als CEO beim FC Zürich bereite ihr Spass, auch wenn sie vor allem sparen muss. Sie sei ein Alphatierchen geblieben, «und sie hat Zeit. Was soll sie denn sonst tun?», fragt jemand, der sie schon lange kennt. Sie selber sagt, sie habe zwei linke Hände, kochen könne sie nicht. Das ist ein Jugendtrauma, als niemand ihr Gulasch essen wollte. Zudem habe sie immer noch viel Energie. Das sei seit Geburt so, sagte sie kürzlich.
Teil ihres Lebens
«Was will eine so überqualifizierte Frau in einem Fussballklub?», fragt jemand, der sie für unterfordert hält in einem KMU wie dem FCZ. Das ist eine Frage, die sich Heliane Canepa so nie stellen würde. Dafür ist der FCZ zu sehr Teil ihres Lebens und zu teuer geworden. (NZZ)
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Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:Ich wäre froh sie würde bleiben!
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De Hajrovic cha nüt verlüüre, nur günne!
Er zockt jetzt bi Gala ab, und wenn er sich nöd duresetzt chunt er i d Schwiiz zrugg und macht dört wiiter wo er jetzt ufghört häd!
Er chan (finanziell) nur günne!
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Golf am TV ist definitiv nur was für Leute die selber spielen!

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Er hätte Gerber ein Zückerchen geben können und ihn mitnehmen können, spielen wird eh nur Hiller und ev. Berra.
Jeder Coach hat halt so seine Lieblinge, aber im Grossen und Ganzen stimmt es.
Seger hat wohl mit Streit als Captain gerechnet, und es wäre für ihn auch OK gewesen, so wie er das mal im ZSC TV gesagt hat.
Aus ZSC Sicht kann man zufrieden sein, stellen wir doch mit 5 Leuten die klar grösste Delegation.
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Bin soweit zufrieden.
Für ein paar "Stars" aus Fribourg bleibt die Playstation. :twisted:
