Beiträge von Larry

    Stars sind das eine, ganz normale Menschen das andere.

    Unser Freitags Stammtisch in Zürich, den ich seit 20 Jahren besuche, musste letzte Woche vom Unfall eines unserer Kollegen erfahren, er war 55.

    Das war bereits der dritte aus unserer Runde, keiner wurde älter als 55!

    «Ich muss darauf achten, dass ich nicht störe»

    Dan Fritsche spricht über seinen abrupten Abgang in Lugano und seine Rolle bei den ZSC Lions.


    Mit Dan Fritsche sprach Simon Graf

    Wie schnell hat sich Ihr Transfer von Lugano nach Zürich abgespielt?

    Wie lange die beiden Teams schon miteinander verhandelt hatten, weiss ich nicht. Die ersten Gerüchte hörte ich vor eineinhalb, zwei Wochen. Fünf, sechs Tage, bevor der Tausch fix wurde, wusste ich davon. Er traf mich also nicht gänzlich unvorbereitet. Und ich wurde in Nordamerika ja schon zweimal transferiert, bin solche Situationen also gewohnt.

    In Europa allerdings sind solche Tauschgeschäfte unüblich. Sie hätten auch Ihr Veto einlegen können.

    Ja, das hätte ich tun können. Aber ich denke, dass es so, wie es nun herausgekommen ist, für alle Beteiligten das Beste ist. Natürlich hätte ich mich nicht überallhin abschieben lassen. Die ZSC Lions sind ein Topteam und pflegen einen nordamerikanischen Stil. Ich denke, dass ich da gut hineinpasse.

    Sie unterschrieben für drei Jahre in Lugano und blieben nun nur drei Monate. Was lief schief ?

    Der Club schlug eine andere Richtung ein. Als ich unterschrieb, war Larry Huras der Coach, und ich sah, wohin er mit dem Team wollte. Nun hat man eine neue Vision, und die wird auch mit Spielertransfers verfolgt. Das ist eben Teil des Geschäfts.

    Wie ist es, während einer Saison zu einer neuen Mannschaft zu stossen?

    Die Situation war schon etwas bizarr. Am Freitag spielte Lugano ja noch gegen mein neues Team, und ich sass in der Resega. Ich wäre gerne schon bei der Kabine der ZSC Lions vorbeigegangen, doch die Clubs wollten das nicht. Das Spiel solle im Vordergrund stehen, hiess es. Das kann ich natürlich verstehen. Wenn man zu einem Team stösst, dem es gut läuft, muss man vor allem darauf achten, dass man nicht stört. Ich möchte mich möglichst gut einfügen.

    Wie war Ihr Eindruck von den ZSC Lions am Freitag?

    Es gab keine Überraschungen für mich. Sie sind läuferisch und technisch sehr versiert und spielen ziemlich aggressiv. Wie gesagt: Ich denke, ihr Stil behagt mir.

    Die ZSC Lions wollten Sie schon 2010, doch damals zogen Sie Servette vor. Wieso?

    Meine Entscheidung fiel zwischen Genf und Zürich. Sie fiel mir nicht leicht, doch ich habe sie nicht bereut. Ich habe meine Zeit in Genf genossen. Und nun kann ich ja auch noch in Zürich spielen. Edgar (Salis, der ZSC-Sportchef ) hat mir schon damals vermittelt, dass ihm in Zürich ein nordamerikanisches Eishockey vorschwebt. Ich freue mich, Teil davon zu werden.

    Wie gut kannten Sie die Schweiz, bevor Sie nach Genf kamen?

    Als Teenager besuchte ich meinen Onkel John ein paar Mal in Ambri. Die italienisch geprägte Kultur des Tessins gefiel mir sehr gut. Das war ein Grund, wieso ich nach Lugano ging. Das hat nun leider nicht geklappt. Aber in erster Linie bin ich ja hier, um Eishockey zu spielen.

    Sind Sie ein ähnlicher Spielertyp wie Ihr Onkel, der als Kraftwürfel bekannt war?

    Wir haben einige Ähnlichkeiten, ich spiele auch hart und kompromisslos, checke gerne vor und gehe gerne vors Tor.

    Wie gut kennen Sie Ihre neuen Teamkollegen?

    Bis jetzt sind mir nur Keller und Trachsler aus Genf bekannt und Bergeron aus Minnesota. Coach Crawford kenne ich noch nicht persönlich. Ich habe aber in der NHL gegen Teams von ihm gespielt.

    Wie gut ist Ihr Deutsch?

    Mein Deutsch? Fürchterlich. In Genf haben meine Frau und ich Französisch gelernt. Ich kann ein paar Brocken Italienisch, und meine Frau hat Spanisch studiert. Aber die deutsche Sprache ist uns noch gänzlich unbekannt. Das wird eine Herausforderung.

    Haben Sie viel zum Zügeln?

    Die grössten Möbel, die wir mitnehmen, sind ein Sofa und ein paar Stühle. Und wir haben einen ziemlich grossen Hund, einen Labrador. Am Mittwoch werden unsere Möbel in Lugano geholt. Bis Donnerstag übernachten wir im Swissôtel, dann können wir in unsere neue Wohnung einziehen. Zuerst freue ich mich nun, meine Teamkollegen kennen zu lernen. Und wenn alles gut läuft, kann ich am Dienstag schon spielen.


    © Tages Anzeiger

    Gehe mit Dir einig was den Coach betrifft und die Situation in Bern, und zur Fust Sache: Habe auch vermutet dass das Interesse an ihm wohl nicht so gross war, denn sonst wäre es exakt so gelaufen wie ich es gesagt habe.

    Brunner durfte wieder mal ran, hatte einen Assist.

    Berra ausgewechselt, hielt nur 86,8% der Schüsse.

    Er rangiert unterdessen mit nur 88,8% Saves auf Rang 60 von 74 eingesetzten Goalies.

    Spielt natürlich auch in einer der schlechtesten Mannschaften.

    Zitat von tom64


    Salis würde seinen Job nicht machen, wenn er nicht bei jedem CH-Topspieler anfragen würde.

    Genau so ist es!

    ABER: Noch ist Brunner in der NHL nicht gescheitert, und falls es doch passiert:

    Brunner würde seine Wunden zu 99% in Zug lecken, wo die Chance, wieder ins alte, gute Fahrwasser zu kommen am Grössten ist!

    Falls wir Cunti tatsächlich in die NHL verlieren sollten wäre Brunner so ziemlich der Typ Spieler der ihn ersetzen könnte - ob das den Fans nun passt oder nicht!

    Aber keine Angst, es wird nicht passieren! :razz:

    Spengler Cup mit Schweden?

    Donnerstag, 28. November 2013, 11:19 - Martin Merk

    Seit vielen Jahren hat keine schwedische Mannschaft mehr am Spengler Cup teilgenommen. Für nächstes Jahr ist ein Comeback geplant.

    "Das Interesse der schwedischen Clubs am Spengler Cup ist gross. Der Verband will allerdings nicht, dass wir selber Mannschaften einladen", erklärt OK-Präsident Fredi Pargätzi gegenüber der "Südostschweiz". "Vielmehr soll sich der schwedische Vertreter via Meisterschaft qualifizieren, zum Beispiel der Qualifikationssieger oder der Verlierer des Playoff-Finals. Ich bin zuversichtlich, dass schon nächstes Jahr ein schwedisches Team am Spengler Cup spielt."

    Einen Strich durch die Rechnung machen könnten allenfalls die Pläne eines neuen europäischen Club-Wettbewerbs. Wie beim auf die Vorsaison fokussierten European Trophy könnten dort gleich mehrere schwedische Top-Clubs teilnehmen.
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    Interessant! :cool:

    ZSC Lions

    Fritsche für Maurer, Latendresse geht


    Schon vor der heutigen Partie in der Resega pflegten die ZSC Lions und Lugano einen regen Austausch. Weil Marco Maurer in Zürich kaum eine Rolle spielen kann und die Bianconeri gerne ohne ihren defensiv anfälligen Finnen Heikkinen (Minus-9-Bilanz) spielen möchten, wechselt der Verteidiger schon vorzeitig ins Tessin. Im Gegenzug stösst der dort unzufriedene Dan Fritsche (28) zu den Lions – und zwar gleich bis 2016. Für den Tausch fehlten gestern Abend nur noch letzte Details. Der US-Schweizer verstärkt die ohnehin schon starke Offensive.

    Der Vertrag mit Guillaume Latendresse (Gehirnerschütterung), bei dem ein Comeback nicht absehbar ist, wurde aufgelöst – die Zürcher machten von ihrer Ausstiegsklausel Gebrauch. Weil Fritsche kommt, Bärtschi zurück ist und Keller wieder trainiert, verpflichten sie vorerst keinen weiteren Ausländer. Im Tor dürfte nach überstandener Gehirnerschütterung Flüeler stehen. (sg.)

    © Tages Anzeiger
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    Macht alles Sinn!

    Zitat von Daywalker

    ...also so, wiä de ZSC momäntan schpilt und in anbetracht dessen, wär no alles verletzt isch, gsehn ich kän dringende handligsbedarf bi de usländer.

    Mir händ es Luxusproblem! :cool:

    PS: Davos häd (wieder) kriegt, mir sind zweite, mit eim Spiel weniger! :applaus: :geil:

    Zitat von Maurizio

    Fand ihn ein bischen träge für das hockey hier in der schweiz. kein verlust

    Das ist so.

    Ich hatte gehofft er könnte eine Rolle wie Gardner spielen wenn er sich erst mal eingelebt hat, aber nun ist es mir auch egal dass er wieder weg ist!

    Das mit de Verletzige stimmt.

    Mi werded aber demit müesse läbe, dass bi Sportarte wie Hockey oder Football je länger je meh zig Spieler scho die eint oder ander schwer Verletzig gha händ.

    Insbesondere Gehirnerschütterungen, leider.

    Isch echli es gamble mit dene Spieler.

    Zitat von Sbornaja


    Ähhm ja momoll geile tusch...

    Du meinsch eine mit 256 (!) NHL Spiel gäge en 08/15 Schwiizer tusche isch schlächt?

    Wer die tüür Fläsche rote chan ufmache werded mer gseh, ich tipp uf de Salis!

    Vertragsauflösung mit Latendresse

    28.11.2013

    Die ZSC Lions geben bekannt, dass der Vertrag mit dem 26-jährigen Stürmer Guillaume Latendresse aufgelöst wird.

    Die Lions machen dabei Gebrauch von der Ausstiegsklausel per 31.12.2013.

    Der Kanadier wechselte anfangs Oktober zu den ZSC Lions und absolvierte seither 12 Spiele. Er erzielte dabei 6 Skorerpunkte (3 Tore / 3 Assists).

    Beim Auswärtsspiel in Genf am 29. Oktober zog sich Latendresse eine Hirnerschütterung zu. Daran leidet er noch immer und deshalb hat man gemeinsam entschieden, dass er per Anfangs Dezember nach Kanada zurückkehrt.

    Wir wünschen Guillaume Latendresse alles Gute!
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    Mein Senf:

    Der mit der Klausel war clever, der Entscheid nachvollziehbar.