Beiträge von Larry

    Die ZSC Lions im freien Fall

    Das war es wohl für Grönborg

    Das 2:6 in Ambri war eine Bankrotterklärung der Zürcher. Ein Trainerwechsel scheint unvermeidbar, wenn sie die Saison noch retten wollen. Ihr früherer Meistercoach Marc Crawford stände bereit.

    Simon Graf
    Simon Graf
    Publiziert heute um 23:00 Uhr

    Am Ende seines Lateins: ZSC-Coach Rikard Grönborg beim Debakel in Ambri.


    Am Ende seines Lateins: ZSC-Coach Rikard Grönborg beim Debakel in Ambri. Foto: Michela Locatelli (Freshfocus)

    Wiederholt sich für die ZSC Lions die Geschichte? Fünf Jahre ist es her, dass sie in der Altjahreswoche ihren schwedischen Trainer ersetzten. Der hiess damals Hans Wallson, und Sportchef Sven Leuenberger mochte nicht mehr länger zuschauen, wie sie unter diesem weiterwurstelten. Der Kanadaschweizer Hans Kossmann kam als Nothelfer und führte das Team zurück in die Spur. Im Playoff fegten die Zürcher den Ersten (Zug) und den Zweiten (Bern) vom Eis und siegten im Final gegen Lugano in sieben Spielen.


    Gut, so weit vorauszudenken, ist aktuell nicht angezeigt. Aber ein weiterer Trainerwechsel über die Festtage scheint bei den ZSC Lions unvermeidlich. Seit Wochen spulen sie ihr Programm freudlos herunter, ihr Auftritt beim 2:6 in Ambri war nun eine Bankrotterklärung. Sie liessen sich von den Tessinern deklassieren und leisteten sich eine Unbeherrschtheit nach der anderen.

    Auch Coach Rikard Grönborg, der für eine Schimpftirade gegen die Schiedsrichter vor der zweiten Pause eine Zweiminuten-Strafe kassierte, die zum 1:4 führte. Der Schwede wird die ZSC Lions nach dieser Saison ohnehin verlassen, er hat schon beim finnischen Spitzenclub Tappara Tampere angeheuert.

    In Zürich scheint er am Ende seines Lateins angelangt. Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, dass die Lions an der Bande neue Impulse brauchen. Sie sind festgefahren, ihnen fehlen die Überraschungsmomente, viele Spieler wirken blockiert oder frustriert.

    Schon nach der letzten Saison diskutierte man bei den ZSC Lions, ob man sich trotz der Finalteinahme von Grönborg trennen sollte. Auch, weil er rein auf den kurzfristigen Erfolg coacht und die Jungen nicht weiterbringt. Dass man mit ihm weiterfuhr, war vertretbar. Schliesslich hatte man den Meistertitel gegen den EV Zug nur knapp verpasst.

    Doch der erhoffte Schritt vorwärts ist in dieser Saison trotz hochkarätiger Zuzüge wie jener von Hrubec, Kukan, Lehtonen, Wallmark oder Texier ausgeblieben. In den ersten Monaten zeigten sich die ZSC Lions wenigstens noch gut organisiert und defensiv solide. Zuletzt ist ihnen auch diese Qualität abhanden gekommen. Und offensiv sind sie äusserst berechenbar.


    Nach dreieinhalb Jahren brauchen die ZSC Lions eine neue Stimme. Oder vielleicht eine altbekannte. Der Kanadier Marc Crawford, unter dem sie von 2012 bis 2016 erfrischendes Offensiveishockey spielten und 2014 Meister wurden, wäre verfügbar. Der 61-Jährige verrannte sich zwar in seinem letzten Zürcher Jahr mit Jungstar Auston Matthews. Doch das ist lange her.


    An der Motivation würde es Crawford jedenfalls nicht mangeln. Und lange einführen müsste man ihn nicht. Er weiss, wie das Schweizer Eishockey funktioniert und was die Ansprüche in Zürich sind: Meister zu werden.

    Bin ganz anderer Meinung. Wenn du Liniger jetzt bringst und die Mannschaft reagiert nicht und fällt in den Viertelfinale aus, hälst du dann für die nächste Saison an ihm fest?

    Für mich wird es dann einfach schwieriger Liniger so zu etablieren. Lieber in der neuen Saison bringen, mit Sommertraining und eigenem Gameplan

    Genau meine Meinung! Jetzt einen Feuerwehrmann bringen! Ich habe mich schon gewundert als Weber während der Saison seinen Job geschmissen hat.....bald wird man mehr wissen!

    wenn sie so weitermachen, tritt evtl doch noch das unerwartete ein & der Zügelwagen fährt los?

    Vor fünf Jahren haben sie kurz vor dem Jahreswechsel während dem SC Wallson gefeuert, danach wurden wir Meister.

    Sie müssen sich nun gut überlegen was sie machen, aber mit Gröni werden wir wieder nicht Meister!

    Wäre er gerichtlich unschuldig würde er nicht in Europa spielen..

    Verfahren wurde wieder aufgenommen:

    Der HCAP hat Kenntnis darüber, dass der Spieler und einige seiner Mannschaftskameraden aus der kanadischen U20-Nationalmannschaft, welche 2018 die Weltmeisterschaft gewannen, in eine strafrechtliche Untersuchung verwickelt waren, die zur Einstellung des Verfahrens führte. Die Untersuchungen wurden kürzlich aufgrund von Enthüllungen über die Vorfälle beim kanadischen Verband in ähnlichen Fällen wiederaufgenommen. Nach Gesprächen mit dem Spieler, der während der von der Polizei in London (Ontario, Kanada), der NHL und dem kanadischen Eishockeyverband durchgeführten Ermittlungen mit allen Behörden uneingeschränkt kooperiert hat, und seinen Anwälten ist der HCAP der Ansicht, dass es keinen Grund gibt, die Unschuldsvermutung gegen ihn nicht gelten zu lassen. Sollten die neuen Ermittlungen der kanadischen Polizei Elemente zutage fördern, die heute noch nicht bekannt sind, behalten sich der Club und der Spieler das Recht vor, ihre vertraglichen Beziehungen neu zu bewerten. Aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen werden der Spieler und der Club keine weiteren Erklärungen zum genannten Vorfall abgeben.

    Scheisse ich war im falschen Fred! :suff:

    Also, U20 WM, Test Spiele:

    Schweiz - Kanada 0:6

    Schweiz - Tschechien 4:2

    Schweiz - Schweden läuft im Moment auf dem NHL Kanal im TV, Stand 1:0!

    scheissegal, solange wir das letzte Spiel gewinnen…

    Und wann war das? Kann sich jemand erinnern? :oldie:

    Wenn man einen schlechten Tag hat sollte man nie vergessen das Sam Bartram, Torhüter von Charlton Athletic, 1937 während 15 Minuten im Tor stand ohne zu wissen das das Spiel wegen Nebels abgesagt wurde. :mrgreen: Fakt!

    "eine positive Entwicklung der Mannschaft ist beim besten Willen nicht auszumachen." (Simon Graf, TA)

    Ein einsamer Rufer in der Würste. Hier ist längst "hu kärs", "Vorbereitungsspiele", "kommt dann schon gut" der Standard.

    Nun, so lange man auf den Plätzen 1-4 steht ist Panik übertrieben, aber wie soll dieses Team eine harte, knappe PO Serie gewinnen? Ich sehe es nicht!

    Tim Berni:

    Für Tim Berni ging mit seinem NHL-Debüt ein Traum in Erfüllung
    Tim Berni erhielt von den Columbus Blue Jackets in seinen ersten neun Spielen in der NHL viel Vertrauen. «Davon kann ich mir nichts kaufen», sagt der…
    www.watson.ch

    Die drei Schweizer bei NJ: Eben noch hochgejubelt haben sie nun die letzten 6 (!) Spiele alle verloren:

    «Nicht mehr akzeptierbar»: Hischier frustriert – Meier skort doppelt, nur Fiala mit Erfolg
    In der NHL mussten Nico Hischier und New Jersey die nächste Niederlage einstecken. Der Schweizer Eishockey-Spieler zeigte sich frustriert. Einzig Fiala siegt.
    www.watson.ch

    PS: Bei Tapatalk kommen die Links wieder nicht mit. :nixwiss:

    Suter bekam dabei nur sehr wenig Eiszeit – einzig Andrew Czarnik, Stürmer der 4. Linie, – stand einige Sekunden weniger auf dem Eis.

    Für Suter wird es auch langsam eng. 30 Spiele und nur 9 Punkte. Suter hat einen fetten Vertrag (3,25 Mio.) der Ende Saison ausläuft. Er verdient mehr als Kubalik (2,5 Mio.)! Er wird Ende Saison UFA aber ob jemand Interesse hat bei diesen Zahlen?

    Simon Hrubec verletzt

    Der Goalie der ZSC Lions hat sich mit der tschechischen Nationalmannschaft im Rahmen der Euro Hockey Tour am Unterkörper verletzt und fällt mehrere Wochen aus.

    Super! :roll:

    Nun muss Gröni den Waeber bringen und dieser hat die Chance um zu zeigen das er gleich gut ist wie Hrubec.

    Kenne die Situation bei Colorado nicht.

    Ich sehe nur das der Stanley Cup Champ Mühe hat und um die PO's kämpft. Im Moment auf dem 2. Wild Card Platz. Denke nicht das es für Denis viel einfacher wird, eher hat er noch mehr Druck. Für mich müsste er zu einem Bottom Team wechseln wo er ev. 1-2 Linie spielen kann.

    Vielleicht trifft Denis Malgin ja für Colorado – und sonst halt bald wieder für den ZSC
    Toronto glaube nicht mehr an das Potenzial von Denis Malgin (25) und hat ihn bei Colorado für den Hinterbänkler Dryden Hunt (27) eingetauscht. Nächste Station…
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