Beiträge von Larry

    Zitat von larlf


    - wännd chip hettsch, bruchsch es scho nüme zum luege, ob goal oder nöd
    - dänn häsch no: offside oder nöd, penalty oder nöd.

    Mer chömed de Sach näher!

    Dänn chönt mer no Challenge Regle us de NFL als Biispiel neh:

    Zweimal pro Spiel kann ein Coach eine solche Überprüfung durch das Werfen einer roten Flagge auf das Spielfeld beantragen, sodass die fragliche Entscheidung, sofern ihm recht gegeben wird, revidiert wird. Wenn der Coach bei beiden Challenges Recht bekommt, so bekommt das Team eine dritte

    Voila!

    Zitat von larlf


    aber da händ halt all d'befürchtig, dass es nachher no viel meh (vor allem langi) underbrüch geh wird...

    d'frag isch evtl. au: wie machsch das im amateur bereich?

    Nei gits nöd, siehe Hockey oder Football!

    Im Amateurbereich bliibt alles wie's isch - dört gahts ja au nöd um Millione!

    Zitat von snowcat


    chip im ball und videokonsultationen bei offsidesituationen und fouls im strafraum und das problem wäre gelöst. und selbst totti würde dann aufhören pausenlos umzufallen. und die schiris wären (fast) kein thema mehr!

    Es wär so eifach...... :roll:

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…oelf-1.18061830

    Keine Frage: Ich möchte (schon lange!) Lausanne in der NLA haben!

    Aber nicht unbedingt für Langnau, eher für Ambri.

    Dort jagt seit Jahren eine Bettelaktion die nächste, man spielt in einer unwürdigen Abbruchhalle, ein neues Projekt ist nicht mal in Sicht.

    Aber Langnau machte in der Vergangenheit auch viel falsch:

    Wer seit der Einführung der Playoffs nur ein mal (!) qualifiziert war, der ist der NLA unwürdig!

    Ich tippe trotz des (zu späten) Trainerwechsels auf Lausanne, aber die haben es (gegen Biel) schon zig mal versifft!

    "Simpson nominierte von den Zürchern zudem Cunti, Trachsler und Monnet sowie die Zuger Chiesa, Helbling und Suri. Sie werden schon am Mittwoch und Freitag gegen Frankreich dabei sein. Nicht berücksichtigt wurde dagegen Geering, obschon er in diesem Winter der stabilste ZSC-Verteidiger war und fit wäre." (TA)

    :roll:

    Tschutten, einfach tschutten

    Nzuzi Toko Bundebele, GC-Kämpfer: Der Zürcher aus dem Kongo.

    Von Thomas Schifferle


    Es fehlt an nichts in dieser kleinen Strasse zwischen Stauffacher und Helvetiaplatz. Coiffeur, Schuhläden (auch für Übergrössen), Bars, Restaurants (italienisch bis japanisch), Kleiderboutiquen, Buchhandlung (Haus der Bibel), Plattenladen – alles da in der Bäckerstrasse, auch ein Kosmetikstudio und selbst ein Waffengeschäft.

    Und mittendrin ist die Nummer 43, grün gestrichen, im Parterre Mughal’s Bar, ein indischer Take-away. Darüber die Wohnung, in der jahrelang die Toko Bundebeles aus dem Kongo gelebt haben, vier enge Zimmer und eng auch, weil zur Familie fünf Buben gehörten. «Hier bin ich aufgewachsen», sagt der Junge, der mit Vornamen Nzuzi heisst, aber heute für alle nur Toko ist.

    Der Kongo, 60-mal so gross wie die Schweiz, eigentlich unermesslich reich dank Öl, Gold, Diamanten oder Coltan, aber ausgebeutet und ausgeblutet in verschiedenartigen Kriegen – diesen Kongo liess Tokos Familie 1995 hinter sich und suchte in der Schweiz ein neues Leben, eines vor allem in Sicherheit. So landete sie in Zürich, im Kreis 4. Der Vater fand als Chauffeur Arbeit, die Mutter, deren Mädchenname Bundebele ist, hatte einen anderen «anstrengenden Job», sagt Toko: «Sie musste uns alle glücklich machen und die Ordnung halten.»

    Der Nachbar einen Stock tiefer reklamierte, wenn die Buben in ihrer Wohnung Fussball spielten. Das taten sie oft, obschon es die Mutter verboten hatte. Und wenn sie wieder einmal eine Scheibe eingeschlagen hatten, was bei ihrem wilden Kicken offenbar unvermeidlich war, erhielten sie Hausarrest. Gerade die beste Idee war es nicht, Nzuzi und die Brüder zu lange in der engen Wohnung zu halten.

    «Ich bin meiner Mutter immer dankbar für das, was sie für uns geleistet hat», sagt Toko. Er forderte sie zusätzlich heraus, weil sein unstillbarer Drang zum Fussballspielen ausserhalb der Wohnung ebenso Folgen hatte. Hosen gingen kaputt und Schuhe, auch die «nigelnagelneuen» verschonte Toko nicht.

    Einer «von denen» sein, von GC

    Fünf war er gewesen, als er mit der Familie nach Zürich kam. (Der älteste seiner fünf Brüder war nicht dabei, er ging nach Paris.) Er fühlte sich schnell wohl hier, im Quartier mit den vielen Ausländern, die «einfach alle tschutteten», sagt er. Irgendwann merkte er, dass er in einem FCZ-Quartier gelandet ist. Auch er ging in den Letzigrund, um den Stadtclub spielen zu sehen, die Keitas und all die anderen.

    Die F-Junioren des Ballspielclubs aus Albisrieden waren seine erste Mannschaft, YF Juventus war seine zweite Station, aber in dieser Zeit begann er zu realisieren, was GC ist: das Aushängeschild, der Verein schlechthin. GC, lernte er, steht für Stolz und Respekt, für Überlegenheit und dafür, von anderen mit Neid beäugt zu werden. «Einmal einer von denen zu sein», das war sein Ziel. Mit 13 wurde er einer «von denen», von den Grasshoppers, als sie ihm einen Platz in ihrem neuen Internat in der Fahrweid anboten.

    Für Toko war es der Abschied von der Bäckerstrasse, von Kanzlei- und KernSchulhaus, vom Ort, wo er zum Zürcher wurde. Er schuf Distanz zu den möglichen Gefahren des Lebens, zum nahen Bermudadreieck, zur Langstrasse, «das Internat war das Beste für meine Ausbildung», sagt er. Und in Haus Nummer 43 brauchte es den Glaser weniger.

    Die Eltern unterstützten ihn im Fussball, wo sie konnten, sie tun es heute noch, die Brüder ohnehin. Einer von ihnen habe mehr Talent gehabt als er. So sagt das der Vater, Jean Skill Toko. «Dieser Bruder ist auch gross, über 1,80 m, wie alle in der Familie», erzählt Toko, «aber er hatte nicht den nötigen Willen» – nicht den Willen von Toko.

    Er hat sich durchgekämpft, mit seinen 1,71 m, Debüt in der U-21 mit knapp 16, Debüt in der Super League ein Jahr später, im Oktober 2008 gegen Basel, ein weiteres Jahr später der Lernprozess unter Ciriaco Sforza. Unter dem neuen Trainer machte Toko taktisch nicht immer alles so, wie es verlangt wurde. Zum Nachdenken wurde er in die U-21 versetzt. Es hat geholfen. Seit drei Jahren, seit dem März 2010, hat er sich im Mittelfeld festgebissen. «Ich muss meinen Platz in der Mannschaft immer verteidigen», sagt er, «weil ich nicht den Status habe, wie ihn andere haben», wie Salatic, Vilotic oder Grichting. Darum kann es vorkommen, dass auch der Dauerläufer zwischendurch auf der Bank sitzt.

    Zurück zu den Wurzeln

    Eine Lehre als Gebäudereiniger brach er ab, Fussballer ist jetzt sein Beruf. Mit Roman Bürki, dem Goalie, teilt er sich eine Wohnung in Bülach, mit Nassim Ben Khalifa fährt er gerne an die Bahnhofstrasse, um Pasta und Schokoladenkuchen zu essen. Die Eltern leben inzwischen in Oerlikon, der Vater arbeitet nun für den Gartenbauer Spross, einen der wichtigsten Geldgeber von GC.

    Toko spielte für die Schweizer U-21, er besuchte jetzt die Sportler-RS, trotzdem hat er den Kongo zu seiner Heimat als Nationalspieler gemacht. Sein Entscheid ist nicht emotional, nur rational gewesen. Bei der Schweiz hat er auf seiner Position als zentraler Mittelfeldspieler keine Perspektiven gesehen. «Für die Schweiz ist das kein Verlust», sagt er, als er im Volkshaus sitzt – an dem Ort, wo der FCZ seine letzten Titel gefeiert hat.

    Dann geht er über den Helvetiaplatz. Ein angeschlagener kleiner Drogendealer läuft ihm über den Weg, der irgendwie die Orientierung verloren hat. Toko zeigt ihm, wo es langgeht. Und lacht.

    © Tages Anzeiger

    Auf Spurensuche vor dem Zürcher Fussball-Derby

    Piu steht im Tor, Zigi dahinter

    David Da Costa, FCZ-Goalie: Der Chräis Chäib ist seine Heimat.

    Von Peter Bühler

    Die Begegnung vor dem Schulhaus Sihlfeld ist zufällig, aber ausgesprochen herzlich. Eine Umarmung, ein Abklatschen – und dann sagt Zigi: «He, Piu, GC hauet er wägg !» Zigi heisst mit richtigem Namen Yassir und ist Mazedonier, Piu ist David Da Costa und gebürtiger Portugiese. Die beiden kennen sich von klein auf, gemeinsam sind sie im Zürcher Kreis 4 aufgewachsen, in der gleichen Überbauung, Tür an Tür fast. Beide haben im Sihlfeld die Primarschule besucht. Da Costa schaut zum Schulhaus und erinnert sich: an seine Lehrerinnen Frau Baumgartner und Frau Eichin, an die Mitschüler, die so gut wie alle aus dem Ausland kamen, und an die Noten, die meistens in Ordnung waren.

    Noch lieber aber denkt er an die Pausen zurück, vor allem an den langen Unterbruch morgens um zehn. Da gab es auf dem Schulhausplatz für die Kinder nur eines. «Tschutte bis zur totalen Erschöpfung», sagt Da Costa lachend. Und nach der Schule ging es weiter, bis es dunkel wurde. Er zeigt hinüber zum Block auf der anderen Strassenseite: «Von dort hat mir die Mutter immer zugerufen, dass es Zeit werde, zum Nachtessen zu kommen.»

    Der FCZ, der Verein des Herzens

    Aus Zigi ist kein grosser Fussballer geworden, Piu aber konnte sein liebstes Hobby zum Beruf machen. Er steht im Tor, und das erst noch beim Club seines Herzens, dem FCZ. Und Zigi steht dahinter, in der Südkurve, bei jedem Heimspiel. Das tat früher auch Da Costa. Seine Idole waren Nonda, Lima, Bartlett, Shorunmu und vor allem Urs Fischer. «Für mich ist er Legende und Vorbild zugleich», sagt Da Costa über den langjährigen FCZ-Captain, der später im Nachwuchs sein Trainer wurde.

    Schon mit fünf war Da Costa den jüngsten Junioren des Stadtclubs beigetreten, er spielte mit Vorliebe Stürmer, erkrankte später aber an Asthma. «Mir fehlte plötzlich die Luft zum Rennen», erinnert er sich. Also stellte er sich ins Tor. Und dort blieb er auch. Er diente sich hoch, wurde immer besser. Nach dem Abschluss der KV-Ausbildung in einem Treuhandbüro in Aussersihl unterschrieb er beim FCZ seinen ersten Profivertrag, bei den Meistertiteln 2006 und 2007 war er die Nummer 3 hinter Johnny Leoni und Davide Taini respektive Andrea Guatelli. «Ich war nicht schlecht, aber damals noch nicht bereit, alles für die Karriere zu opfern, wie das ein Inler oder ein Dzemaili taten. Ich habe das Leben genossen.»

    Die Arbeiterfamilie aus Braga

    Er habe eine glückliche und behütete Jugend gehabt, erzählt Da Costa. Die Eltern, die er aus Respekt bis heute siezt, seien immer für ihn und seinen sechs Jahre jüngeren Bruder Roberto da gewesen. Sie waren noch keine 20, als sie aus einem Dorf nahe Braga im Norden Portugals in die Schweiz kamen. Der Vater arbeitet seit jeher als Metallbauer bei der Firma Surber im Kreis 4, die Mutter ist Hausangestellte. «Wir waren eine intakte Arbeiterfamilie», bemerkt Da Costa. So ist es auch geblieben. Die Eltern und der Bruder sind bei jedem FCZ-Spiel dabei.

    Da Costa ist seit Oktober verheiratet, er wohnt mit seiner Frau am oberen linken Zürichseeufer, doch mehrmals in der Woche kehrt er zurück in die elterliche Wohnung, zum Essen oder auch nur zum Plaudern. Er sagt: «Im Chräis Chäib sind meine Wurzeln, hier ist meine Heimat, hier war es mir immer sehr wohl.» Er brauchte die Wärme der Familie, die Nähe der Freunde aus dem Quartier, als sein Leben im September 2006 eine dramatische Wende nahm. Sein Mannschaftskollege Kresimir Stanic verunfallte nach einer Party unter Alkoholeinfluss im Zürcher Schöneichtunnel mit dem Auto schwer. Da Costa, der hinter Stanic gefahren war, hielt kurz an, entfernte sich dann aber in Panik von der Unfallstelle. Er wurde wegen unterlassener Hilfeleistung und Vereitelung einer Blutprobe angezeigt, später vor Gericht aber freigesprochen.

    Dieser Vorfall sei Teil seines Lebens, sagt er, Teil seiner Geschichte. Er könne nichts mehr ändern. «Heute bin ich mit Krec im Reinen», bemerkt Da Costa. Der Stürmer entging nur knapp einer Amputation eines Fusses, die Karriere musste er abbrechen. Beim FCZ arbeitet er nun als Trainer im Nachwuchsbereich. Da Costa aber fiel im Stadtclub in Ungnade. Mit Ausnahme von Sportchef Fredy Bickel wandten sich alle von ihm ab. Bickel war es schliesslich, der den Goalie dazu brachte, den Verein zu verlassen. Da Costa erinnert sich: «Fredy sagte mir: Nur wenn du weg gehst, kriegst du vielleicht später die Chance, wieder für den FCZ zu spielen.»

    Da Costa begann seine Odyssee durch den Schweizer Fussball, von Chiasso zu Concordia Basel, zurück zu Chiasso in die 1. Liga und schliesslich über Wohlen zu Thun in die Super League. Im Berner Oberland traf er auf Trainer Murat Yakin und spürte, dass er sein Talent zu lange verschleudert hatte.

    Der Aussetzer mit teuren Folgen

    Er lebte seriös, spielte gut, hatte aber auch dort seinen Aussetzer. Nach einem Sieg gegen die Grasshoppers stieg er auf das Absperrgitter, griff sich ein Megafon und skandierte «Scheiss-GC» mit den Thuner Fans. Dies trug ihm vom Verband eine Busse von 2500 Franken ein und brachte ihn zur Erkenntnis: «Ich habe mich dumm verhalten.»

    Gewachsen sind seine Sympathien für den Stadtrivalen darob nicht. Er sagt: «Für mich und meine Freunde aus em Sihlfeld zählt nur der FCZ. Für GC haben wir nichts übrig.»

    © Tages Anzeiger

    Zitat von Der Weise


    Schaut euch einmal unsere Zuschauerzahlen an in dieser Saison, das hat nur mit dem attraktiveren Hockey zu tun.

    Das stimmt nur zum Teil.

    Ein grosser Teil geht auf das Konto von neuen Saisonkarten, und die wurden wegen dem Titel bereits vor der Saison gekauft.

    Das attraktivere Hockey hat aber dann sicher vermehrt zusätzliche Leute mit Einzeltickets in die Halle gebracht.

    Unter dem Strich feiere ich lieber Titel mit dem ZSC, egal wie, als 75 Jahre keine wie Fribourg! :razz:

    Die Berner machten nicht den Fehler der ZSC Lions, die sich auf einen offenen Schlagabtausch eingelassen hatten und prompt untergingen. Sie schlossen die Räume in der neutralen Zone, spielten die Scheibe humorlos über die Bande aus dem eigenen Drittel und warteten auf ihre Chancen. Allein in den ersten zehn Minuten produzierten sie vier unerlaubte Befreiungsschläge und brachen damit den Rhythmus des Gegners. Für die Freiburger war es ein Déjà-vu.(NZZ)

    Zitat von Rangersfan


    Die neuen Spieler haben total 4 Tore geschossen

    Ha ha!

    Bishop in Tampa gleich mit einem Shutout! (5:0 Sieg, 45 Schüsse gehalten!). :shock:

    Schussverhältnis war 30:45........

    Zitat von Gysino


    ganz e doofi lischte.

    Ich ha sie nöd gmacht! :razz:

    No drü Minute, d Luft isch dusse.

    Bolts: Bishop für Conacher. Mal luege obs de bringt, nötig wärs!