Beiträge von Larry

    Bin ja immer anti AC gsi, aber eis häd er guet gmacht:

    Wo mer sich direkt häd chöne für CL qualifiziere, häd er es kompetitivs Kader anegstellt.

    Mer hett müesse zwingend Meischter werde, häd de FCB a d Wand gspielt aber nur Remis gmacht und dänn no gäge GC verlore.

    Da häd nöd viel gfehlt und es häd em AC eifach grausam uf de Seckel gschneit.

    Wänns ufgange wär hetted mir kei Problem, es isch aber nöd.

    Was ich falsch gfunde han:

    Statt wiiter am Ball bliibe (Griff nach hinten rechts, im Notfall massiv) häd er s Budget abe gfahre.

    So erreichsch ebe nüt!

    Guet Nacht! :winke:

    Ja, ich glaube die brauchen sich die nächsten paar Jahre keine Sorgen zu machen!

    By the way: GC hat im angeblich ungeliebten Letzi mit 9061 Zuschauern einen Schnitt der nur unwesentlich unter dem liegt der besten Jahre in der Kiesgrube!

    Und nur noch wenig hinter dem FCZ.

    Erstaunlich wie schnell es manchmal gehen kann!

    Grösse des Herzens entscheidet

    Der Zürcher Sven Andrighetto ist mit 1,77 Metern eher klein, aber eines der grössten Schweizer Talente.

    Von Silvan Schweizer

    Minus 24 Grad herrschen derzeit in Ufa, der Erdölstadt etwas westlich des Urals. Es gibt durchaus angenehmere Orte, um ein WM-Turnier zu bestreiten. Zumindest einer der Schweizer Junioren, die gestern ins Herz von Russland reisten, ist sich die eisige Kälte aber gewohnt: Sven Andrighetto. Auch in RouynNoranda, der Kleinstadt in der Provinz von Quebec, die zum zweiten Zuhause des 19-Jährigen geworden ist, wird es im Winter gut und gerne minus 30 Grad.

    Im letzten Jahr zog das Talent aus der Organisation der ZSC Lions nach Übersee. Schon als Kind war es sein innigster Wunsch gewesen, einmal das kanadische Eishockey und die Begeisterung rundherum zu erleben. Er sei ziemlich nervös gewesen, Freunde und Familie zurückzulassen, erzählt Andrighetto. Doch sei er dann von seinen Gasteltern, die eine Tochter und einen Sohn in seinem Alter haben, liebevoll aufgenommen worden: «Ich habe mich nie einsam gefühlt.» In Rouyn-Noranda gibt es ein Kino und eine kleine Shoppingmall, sonst aber bewegt sich im Ort nur wenig. Andrighetto sieht das positiv: «So kann ich mich ganz auf den Sport konzentrieren.»

    In seiner ersten Saison führte sich der Ustermer ausgezeichnet ein, erzielte 76 Punkte in 66 Partien. Die Spielanlage behagt ihm: Die Québec Major Junior Hockey League (QMJHL) ist die offensivste der drei kanadischen Juniorenligen – im Schnitt fallen 7 Tore pro Match.

    Dass Andrighetto diesen Juni im NHLDraft dennoch übergangen wurde, habe ihn zunächst enttäuscht, sagt er, aber schon bald auch angespornt. Diesen Winter belegt der Stürmer nun mit 50 Punkten aus 28 Partien einen Spitzenplatz in der Skorerliste. Und seine Huskies spielen im Gegensatz zum Vorjahr vorne mit. In der letzten Saison war Andrighetto einer von zehn Neulingen im Team, nun ist es mit ihm erfahrener geworden: «Ich wusste, was mich erwartet, wie das Spiel läuft und vor allem, was ich verbessern musste», erklärt er.

    Vergleiche mit Marian Gaborik

    In der Saisonvorbereitung mühte er sich deshalb täglich vier Stunden mit Kraftund Ausdauerübungen ab, schleppte zur Unterstützung auch seinen Bruder Tobias mit. Auf dem Eis wollte er an seinem Defensivspiel arbeiten – und schneller werden auf den ersten paar Metern. «Ich bin eher ein Kleiner, ich muss alles mit meinem Tempo machen», sagt er. 1,77 Meter misst er, was viele NHL-Verantwortliche abschreckt. Andrighetto aber schöpft Hoffnung, wenn er sieht, dass auch ein Martin St. Louis mit seinen 1,73 Metern grosse Erfolge feierte. Er sagt: «Ich glaube, dass nicht die Körpergrösse entscheidet, sondern jene des Herzens. Also der Wille. Und den habe ich.» Seine Kollegen in Rouyn-Noranda loben ihn als Spielertyp wie Marian Gaborik, den athletischen und treffsicheren Antreiber der New York Rangers.

    Doch ab nächstem Jahr wird Andrighetto vorerst auf Schweizer Eis wirbeln. Sein Agent Daniel Giger fädelte nach dem Nordamerika-Abenteuer den nächsten Karriereschritt ein: Andrighetto unterzeichnete diese Woche einen Dreijahresvertrag bei Servette. «Ich kann nicht darauf setzen, dass ich gedraftet werde. Ich wollte meine Zukunft vorher regeln», begründet er. Auch der ZSC hatte sich um ihn bemüht. Doch am Ende lockte die neue Erfahrung in Genf mehr, wo Andrighetto seine frisch gewonnenen Französischkenntnisse unter Beweis stellen kann. Manager Chris McSorley, der zuletzt bei fast allen Spielern gehobener Klasse auf dem Markt mitbot, zeigt sich begeistert von seinem neuesten Transfer: «Andrighetto ist ein Typ mit einer hohen Spielintelligenz, der die Gabe hat, Partien zu entscheiden.»

    Die Bühne vor dem NHL-Draft

    McSorley ging auch gerne das Risiko ein, dass Andrighetto doch noch abspringt – immerhin besitzt er eine Ausstiegsklausel für die NHL. Sie bleibt das grosse Ziel des jungen Stürmers. Und die WM in Ufa, die für die Schweiz heute in einer Woche beginnt, bietet ihm eine wichtige Bühne vor dem Draft, um sich noch einmal den Scouts zu zeigen. Andrighetto ist sich dessen bewusst. Aber er hat in Nordamerika eines gelernt: «Ich will mir keinen Druck machen. Wenn ich beginne, auf die Tribüne zu schauen, kommt es nicht gut.»

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    Zitat von Champs-de-Mars


    Mmh, er hat erst gerade 5 Mio. aus seinem Privatvermogen investiert um das Riesenloch zu stopfen. Das ist für mich ein Griff nach hinten rechts. Und wenn er das nun jedes Jahr wiederholen muss, dann sind wir wieder bei Hotz.......

    Normal.

    Man muss zwingend in der EL mitspielen (deckt die Ausgaben), und ab und zu in der CL (sorgt für Gewinn).

    So wie der FCB.

    Mit der "Lösung" von Canepa ist entweder der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und/oder ewiges Geldnachschiessen Tatsache.

    Der FC Zürich setzt auf interne Lösungen

    Abschied vom Erfolgsdenken

    Seit fast eineinhalb Jahren stagniert der FCZ. Doch nicht nur das: Er verwelkt. Kommentar von Flurin Clalüna.


    Die Krise im FC Zürich ist chronisch geworden; sie hat den ganzen Klub infiziert und alles erfasst – die Mannschaft, die Finanzen, die Führung. Seit fast eineinhalb Jahren stagniert der FCZ. Doch nicht nur das: Er verwelkt. Mit wechselnden Trainern und austauschbaren Spielern kämpft der Präsident Ancillo Canepa seit langem gegen den Niedergang, den er selber mitverursacht hat. Die jetzt präsentierte interne Lösung mit einem unauffälligen Trainer und einem unbekannten Technischen Direktor ist auch das Eingeständnis, dass sich der FC Zürich verrannt und übernommen hat: Er kann es sich finanziell nicht mehr leisten, ein Spitzenklub zu sein. Die Ausgaben sind ihm über den Kopf gewachsen, die Erfolgsträume sind zu teuer geworden.

    Das ist das Signal, das der FCZ mit der Ernennung von Urs Meier und Marco Bernet in erster Linie aussendet. Es ist der Abschied vom kostspieligen Prestigedenken, das Canepa seit seiner Amtsübernahme immer stark forciert hat. Der Klub wird seine hohen Ambitionen mittelfristig wohl abschütteln. Denn es sind weit mehr als nur zwei Personalentscheide, die der FCZ getroffen hat: Sie stehen für eine neue Klubpolitik – für Bescheidenheit, für ein Downsizing, für mehr Nachwuchsarbeit und einen Sparkurs, der sich am Machbaren orientiert. Mit einer Budgetreduktion auf kolportierte 17 Millionen Franken geht es in dieser Saison nur um etwas: um den Ligaerhalt. Der FCZ und seine Anhängerschaft werden sich damit abfinden müssen, genügsamer zu werden.

    Das ist nach Jahren des Erfolgs ein schmerzhafter Anpassungsprozess. Aber der FC Zürich hat ein leidensfähiges Publikum; es war es gewohnt, Misserfolg zu ertragen, ein Vierteljahrhundert lang, bis zum Meistertitel 2006. Aber das FCZ-Umfeld wird die neue Klubpolitik nur mittragen, wenn die Führung erklärt, wie der neue Weg des FCZ aussieht. Auch vor diesem Hintergrund ist es befremdlich, dass der Präsident Canepa wochenlang nicht kommentiert hat, was in seinem Klub geschieht. Über den Abgang des Sportchefs Fredy Bickel hat er öffentlich kein Wort verloren. Am Mittwochabend sagte er gegenüber der «Sportinformation», Meier sei ein «hervorragender Trainer». Es sind bekannte Worte: Auch Rolf Fringer und Urs Fischer hörten sie.
    (NZZ)

    Zitat von Champs-de-Mars


    Es bleibt ihm keine andere Wahl

    Doch!

    Griff nach hinten rechts!

    Macht er es jetzt nicht, wird er wie Hotz über viele Jahre mehr Geld ausgeben, aber wenig bis nichts ernten!

    Nichts aus der Vergangenheit gelernt, Herr Canepa?

    Zitat von Caro


    ich ha zudem no nie öpper verurteilt, wil er früehner de match verlah hät... au zu parsimony-ziite nöd!

    Mues jede für sich entscheide, ich han bim Z no jede Match bis zum bitteren Ende glueged.

    Bim FCZ bini scho öppe mal früener gange, z.B. gäge Bayern, hauptsächlich um nöd so is Verkehrschaos z'cho.

    Da händ dänn es paar "Super Fans" gmeint sie müessed en Kommentar abgeh.... :roll:

    Zitat von Iceman

    Es tönt im Prinzip überall gleich, und je grösser eine Nachwuchsbewegung ist, desto mehr Leute kann man "verärgern". In Bern spielt sich in solchen Fällen praktisch das gleiche Prozedere ab, wenn eine talentierte Nachwuchskraft der eigenen Organisation den Rücken kehrt. Und da die Leute ja Kollegen haben und diese wiederum Kollegen haben, finden auch früher oder später die Insiderinformationen Eingang in die Kommentare, wobei es - wenig erstaunlich - um tatsächliche oder vermeintliche Ungerechtigkeiten geht. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Verantwortlichen in den Nachwuchsorganisationen absichtlich Spieler vergraulen, oder schlechte Spieler in die 1e Mannschaft befördert werden, nur weil der Papi irgend ein wichtiges Tier ist. Letztlich findet aber ein Selektionsprozess statt, bei welchem Leute auf der Strecke bleiben. Dass dies Unmut hervorruft, ist nicht ungewöhnlich.

    :nick:

    Zitat von Gysino

    übrigens händ nur ambri und langnau die saison weniger goal als mier gschosse.

    Ja stimmt aber FR häd als erschte au nur 6 meh gschosse, guet eis Spiel weniger, aber nach 31 Spiel macht das grad mal 0,2 Gööli pro Match.

    S' Problem vom Z isch vor allem hinne!

    Ich sehe das Problem nicht nur beim Trainer.

    Wie in vielen Artikel bereits geschrieben ist das Kader des FCZ a) falsch zusammengestellt (zu viele ähnliche Typen) und b) nicht so gut wie Canepa und viele FCZ-Fans glauben.

    Hier nichts zu ändern (2-3 Routiniers, wie auch Roli schreibt) könnte mit dem Abstieg belohnt werden!

    Ansonsten bin ich ganz bei Roli & Lolo.