Beiträge von Larry

    Zitat von Sbornaja

    Sorry, wer Cunti im ersten Spiel ZSC- GCK gesehen hat, sah relativ schnell dass der Typ ziemlich geil spielen konnte/kann. Die Linie mit L. Cunti / S. Widmer / T. Koskela spielte Phasenweise unsere Abwehr schwindlig..
    Dass Bob dann die Vorgeschichte nicht interessierte überrascht dann auch nicht weiter.

    Doch!

    Bei jedem anderen Trainer wäre er versauert, weil jeder ZSC bzw. CH Trainer Cunti bereits total abgeschrieben hatte.

    Ohne Hartley würde es heute keinen Cunti in der NLA geben.

    Der Romand äusserte gegenüber den ZSC-Verantwortlichen schon vor geraumer Zeit den Wunsch, zusammen mit seiner Freundin in die Romandie zurückkehren zu wollen. (NZZ)

    Da chasch ebe nüt mache!

    Und wenn de Ambühl zrugg nach Davos will ebe au nöd.

    Und mit em Salis oder em ZSC hätt das absolut nüt ztue, höchstens, dass beid mit em Z ebe scho Erfolg gha händ.

    Zu eus chömed jedes Jahr au gueti Type wo mer im alte Club vermisst!

    Zitat von Lolo


    weder am monnet no am ambüehl sin entscheid chann de salis beiflusse und ich denk es gaht bi beidne nöd nur ums geld, ich finds sehr schad aber das muemer akzeptiere, danke monnet für alles und es wird weh tue dich i dem scheissliebli z'gseh... sehr sogar...aber danke ....

    Guet gseit!

    Analyse Schwierige Trainerwahl und der Cup als Strohhalm. Von Peter Bühler

    Der FCZ am Scheideweg

    Den Cup gewinnen und den Abstieg vermeiden: Das müssen nach der missratenen Vorrunde die neuen Ziele des FC Zürich sein. Nur wenn die Zürcher sie erreichen, sind sie ab nächstem Sommer im Europacup und weiterhin in der Super League vertreten – was am schlechten Bild, das der Club in dieser Saison abgibt, wenig ändern würde, aber dank der Qualifikation für den internationalen Fussball ein auch finanziell wichtiges Trostpflaster wäre. Dafür ist fürs Erste morgen im letzten (Cup-)Spiel des Jahres ein Sieg in Köniz nötig, bei einem Gegner, der in der 1. Liga Classic auf dem dritten Platz liegt.

    Die Berner sind in diesem Achtelfinal zwar ein viertklassiger Gegner, aber sie sind ein Erstligist mit schillernden Namen wie Miguel Portillo, Roman Friedli, Gabriel Urdaneta, Jean-Michel Tchouga und Carlos Varela. In der letzten Runde eliminierten sie in ihrem engen Liebefeld-Stadion den FC Winterthur. Das weiss auch Urs Meier, der Interimstrainer des FC Zürich. Er sitzt an diesem Freitagmittag gleichwohl entspannt bei der Medienkonferenz im clubeigenen Museum am Letzigraben und sagt: «Es gibt für uns nur eines: den Sieg.»

    Für den FCZ ist dieser Cupmatch in der Agglomeration von Bern vor der Winterpause kapital. Er ist es auch für Meier. Kommt der FCZ weiter, dann verbessern sich die Chancen des 53-Jährigen, zum Cheftrainer aufzusteigen. Die Mannschaft hatte im Derby, dem ersten Spiel mit Meier, trotz der Niederlage leichte Aufwärtstendenz verraten. Meier hat sich seine Sporen in der Nachwuchsabteilung des FCZ abverdient, er gilt als aufgeschlossener und gleichzeitig unbequemer Trainer. Über seine Chancen sagt er lediglich: «Ich bin ambitioniert, doch für den Moment zählt nur das schwere Spiel in Köniz.»

    Variante 1: Billiglösung

    Allein diese Äusserung ist Indiz dafür, wie tief der FCZ gefallen und wie verunsichert er ist: Er fürchtet sich vor einem Erstligisten! Klar ist zudem: Scheiden die Zürcher in Köniz aus, kann Meier als Cheftrainer kein Thema mehr sein. Qualifizieren sie sich aber für die Viertelfinals, könnte er Teil einer Billiglösung werden, welcher der Verwaltungsrat um Präsident Ancillo Canepa wegen der angespannten finanziellen Situation kaum abgeneigt ist. Canepa und seine Ehefrau Heliane hatten sich kürzlich bereit erklärt, den Jahresverlust in der Grössenordnung von geschätzten fünf Millionen Franken zu decken. Nur dadurch konnte sich der Präsident gegen eine Reihe revoltierender Verwaltungsräte an der Spitze behaupten.

    Zweiter Teil der Billiglösung könnte Massimo Rizzo als neuer Sportchef sein. Der 38-jährige italienisch-schweizerische Doppelbürger ist mit Unterbrüchen seit bald zwanzig Jahren beim

    FCZ, er spielte lange Zeit als linker Verteidiger bei verschiedenen Clubs in der Nationalliga und wurde mit dem FC Wil 1994 Cupsieger (gegen GC). Der mehrsprachige Rizzo hat eine Trainerausbildung und betreut heute im Nebenamt den interregionalen Zweitligisten United Zürich. Beim FCZ wirkte er zuletzt mehrere Jahre als Assistent des abtretenden Sportchefs Fredy Bickel. Dieser hält sehr viel von seinem zurückhaltenden Mitarbeiter und sieht ihn ihm den idealen Nachfolger.

    Die Variante mit Meier und Rizzo böte einen weiteren Vorteil: Beide sind mit den Verhältnissen im Club vertraut, beide kennen die Nachwuchsabteilung bestens, aus der seit der Saison 2003/04 nicht weniger als 24 Spieler den Sprung in die 1. Mannschaft schafften.

    Der Verwaltungsrat hat Sparmassnahmen angekündigt, das Budget soll von über 20 Millionen Franken auf rund 17 Millionen gekürzt werden. Der neue CEO Claudio Ammann prüft Einsparungen auf der Geschäftsstelle, im Trainerstaff droht ein personeller Abbau. Und teure und verletzungsanfällige oder wenig loyale Spieler wie Chikhaoui, Chermiti oder Guatelli sollen abgegeben, dafür sogar Konzessionen bei allfälligen Transfersummen gemacht werden. :applaus: Nur beim Nachwuchs, dem Reservoir des Vereins, soll (richtigerweise) nicht gespart werden. Vor diesem Hintergrund ist unverständlich, dass Canepa den Abgang von Ernst Graf, des kompetenten und allseits geschätzten Leiters der FCZAcademy, nicht verhindert hat. Der 62-jährige Graf nahm ein Angebot des FC St. Gallen an, weil ihn der FCZ über seine Zukunft im Unklaren beliess. Als Nachfolger von Graf käme allenfalls auch Urs Meier infrage. Er wirkte einst als Nachwuchskoordinator beim FC Thun.

    Der Verwaltungsrat hat Meier und Rizzo bereits angehört. Eine Lösung mit ihnen wäre vielleicht vernünftig, aber wenig spektakulär und kein echter Neuanfang. Und sie könnte eine zwiespältige Aussenwirkung haben: dass der Club bereit ist, auch sportlich zurückzubuchstabieren.

    Variante 2: Teurer Neuanfang

    Die Bewerbungen für den Trainer- und Sportchefposten stapeln sich auf der FCZ-Geschäftsstelle. Die Namen reichen von Andermatt über Egli bis zu Zaugg und Matthäus. Nicht beworben hat sich Heiko Vogel. Doch der im Oktober vom FC Basel entlassene Deutsche steht bei der Präsidentengattin Heliane Canepa offenbar hoch im Kurs. Ihr Einfluss beim FCZ scheint sich ohnehin stetig zu vergrössern. Es wäre keine Überraschung, würde sie schon bald den Verwaltungsrat verstärken.

    Eine externe Lösung aber käme für den FCZ teuer zu stehen, schliesslich stehen mit Fischer und Fringer bereits zwei entlassene Trainer auf der Lohnliste. Und auch im nächsten Jahr droht, wie in jeder weiteren Saison bis zur allfälligen Eröffnung des neuen Stadions 2017 und wie immer ohne Europacup-Teilnahme, erneut ein Defizit in Millionenhöhe. Wer es abdecken würde, ist offen. Die Familie Canepa hat wohl kaum Lust darauf.

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    Zitat von Der Weise


    Ich habe volles Verständnis für die Spieler die jetzt auf Hardball machen.

    Habe ich beim mehrheitlich unrentablen Hockey eben nicht!

    Ich finde auch 30 Millionen (!) Salär pro Jahr (!) für A-Rod von den Yankees bescheuert, aber die Yankees machen Gewinn.

    Im europäischen Fussball sind die Clubs, mit ganz wenigen Ausnahmen, Armenhäuser die Millionäre beschäftigen, fragt sich nur, wie lange noch!

    Mir sind auch diese Spieler unsympathisch!

    Zitat von larlf


    Aber solange die Spieler nur dann Geld erhalten, wenn auch gespielt wird, können die Besitzer eigentlich machen was sie wollen...

    Eben!

    Ich finde das Verhalten der Besitzer auch nicht 100% OK, aber die Herren Jungmillionäre sind mir mit ihrem Verhalten noch etwas unsympathischer.

    Du hast schon recht.

    Die Besitzer versuchen nun sich vor ihrer eigenen Dummheit zu beschützen!

    Da sie aber am längeren Hebel sitzen ist das Ergebnis (wie beim letzten mal als die ganze Saison ausgefallen ist) auch schon klar: Die Spieler fallen (wieder) auf die Fresse!

    Darum ist deren stures Gehabe unverständlich, auch für die Fans und die Öffentlichkeit.

    Man muss wissen das IMHO nur 8 von 30 Teams Gewinn machen!

    Also verdienen die Spieler zu viel!

    Darum auch dauernd dieses Lockout Puff in der NHL, wogegen in den anderen Sportarten sowohl Besitzer (vor allem!) wie auch Spieler ein Interesse haben, dass es reibungslos läuft.

    Das mit dem Einhalten von Verträgen ist Käse, sehen wir ja bei uns wo Spieler aus Verträgen davonlaufen wie es ihnen gerade passt!

    Ein Wisch Papier ohne Wert!

    Ist man sich nicht mehr einig muss man entweder sich an neue Gegebenheiten anpassen oder gehen.

    Zitat von Mushu


    Bin gespannt, ob man dieses Produkt auch zerstörren kann. Wird es die NHL in der bekannten Form (und dem vielen Geld) weiterhin geben? Können da die nötigen Fernseh- und Sponsorengelder noch aquiriert werden? Wie reagiert das Volk? Kommt es einfach wieder zurück, wenn dann die Lust zum Spielen wieder da ist; oder wendet es sich diesem Sport ab? Wie reagiert das Volk auf die Existenzen, die da wohl zerstörrt werden? Die Besitzer und Spieler können schon ein Jahr auf Lohn verzichten; aber wie ist das für den Hauswart, die Eismeister, die Würstchenverkäufer, die Zulieferer usw. können die ein Jahr ohne Einkünfte überstehen?

    Vielleicht schaufeln sie sich alle ihr eigenes Grab (bis zu einem gewissen Umfang); und Hockey wird in Zukunft plötzlich wieder ein Sport, der in der alten Welt weiterhin attraktiv bezahlt ist, bzw. sich auch dort gesundredimensionieren kann. Dann hätte das Ganze ja doch noch etwas Gutes gehabt ...

    Vergiss es!

    Die NHL wird es auch nach dem Lockout geben.

    Das letzte mal sind die Zuschauerzahlen nachher sogar noch gestiegen....

    Einzig die Sponsoren und die TV Sender sind nicht begeistert, deshalb wird die NHL auch in Zukunft hinter Football, Baseball und Basketball rangieren, alles Ligen, in der praktisch jedes (!) Team Gewinn macht.

    PS: Die Spieler sind Arschlöcher!

    Zitat von Jokerit

    Larry kleiner Tipp: Hierdrin besser nichts positives über GC posten. Wird sowiso gleich gelöscht.

    Ha ha! :razz:

    Nun, bin ja FCZ Fan und der Artikel handelt ja auch vom FCZ.

    Es ist nun mal Tatsache was da steht, ebenso was im Artikel über die Schadenfreude steht, kann mich noch sehr gut erinnern!

    Ich meine, jeder ZSC- und FCZ-Fan hat auch GC- und Kloten-Fans ins seinem Freundes-/Bekanntenkreis, so wie ich auch.

    Ein bisschen gegenseitiges Provozieren gehört halt dazu, für mehr habe ich aber kein Verständnis.