Beiträge von Larry

    Zitat von Iceman


    Zudem ist das Verhalten der Klubs bzw. der Besitzer / Manager schon zwiespältig. Einerseits wird mit allen Mitteln versucht, den Salary-Cap zu unterlaufen (z.B. mit unsinnig langen Vertragslaufzeiten und garantierten jährlichen Salären, siehe Fall Kovalchuck) andererseits soll nun der Anteil der Spieler gekürzt werden. Als Spieler hat man da schon nicht unbedingt den Eindruck, dass Matthäi am Letzten bzw. finanzielle Opferbereitschaft nötig ist.
    Und nachdem es den Russen in der KHL und den Lockout-Gästen in der Schweiz grösstenteils gut gefällt, halten sie es evtl. noch eine Zeitlang aus...

    Stimme Dir zu was das Verhalten der Bosse anbelangt.

    Der Witz ist einfach dass die Mehrheit der NHL Clubs nicht rentabel sind, und somit die Besitzer, alle Steinreich, hier nur "gewinnen" können je länger es geht.

    Die Stellung der NHL wird dadurch allerdings nicht besser!

    Sie sind eh schon weit hinter NFL, NBA und MLB zurück was Fernsehverträge angeht.

    Zitat von Eggi

    Meinst Du sie treffen sich noch? Gem Bettman werden Sie von Ihrer ursprünglichen Offerte nicht mehr zurückweichen, hat er zumindest gesagt, ist
    wahrscheinlich auch taktik. Aber die Fronten scheinen mittlerweile schon sehr verhärtet... Und der Frust der Spieler ist langsam aber sicher doch auch
    sehr gross!

    Die Spieler können ja nur verlieren!

    Die Verträge laufen weiter, die Kohle aber kommt nicht!

    Dieses Geld ist für immer verloren!

    Das letzte mal als die gesammte Saison abgesagt wurde, mussten sie klein beigeben und verloren von A-Z.

    Es wäre an der Zeit wenn die Herren Millionäre einlenken würden, denn die anderen sitzen am längeren Hebel!

    Zitat von Gysino


    minere meinig nah gitts i de Halle, villicht sogar im Hockey schwiizwiit kei Hochrisikospiel. Oder isch das geschter eis gsi?

    Artikel über Bruno Vollmer:

    Ein Derby in der Qualifikation gilt als Risikospiel. Die sechste Finalpartie gegen den SCB, die auf dem Eis in ein rauschendes ZSC-Fest mündete, galt als Hochrisikospiel. «Die Berner kamen mit zehn Cars, mit rund 500, teils hochexplosiven Fans.» Und diese demolierten nach dem Spiel den Gästesektor, zündeten Pyros, zertrümmerten Stühle. Es entstand ein Schaden von 80 000 Franken. Zwar ist alles auf Video festgehalten, aber es ist schwierig, die Bilder auszuwerten. Deshalb will der 45-Jährige neue, hochauflösende Kameras anschaffen, wie sie der EVZ in der BossardArena hat. Dann wird es möglich sein, jeden Randalen zu identifizieren.

    Bin auch der Meinung beim Hockey ist es massiv besser als beim Fussball, wo es dauern abgeht (FCZ-Luzern).

    Finde auch gut dass Unterschriften gesammelt werden und es somit zu einer Abstimmung kommt.

    Nur: Wie die rauskommt dürfte ja allen klar sein, oder?

    Und daran ist halt vor allem der unvernünftige Teil der Fans schuld!

    Analyse Der Abgang von Denis Hollenstein markiert das Ende einer Ära, Klotens Aderlass geht weiter. Von Philipp Muschg

    Fatales Signal für die Flyers

    Hollenstein geht. Mit dieser Botschaft begann am 29. Juni die Ära von Investor Philippe Gaydoul bei den Flyers. Hollenstein geht: Mit dieser Nachricht wurde gestern Montag das Ende der Ära Hollenstein in Kloten endgültig besiegelt. Fünf Monate nachdem Vater Felix den Verein seines Herzens nach fast drei Jahrzehnten schockartig verlassen musste, geht auch Sohn Denis. Er entschied sich gegen einen Club, mit dem ihn unzählige Erinnerungen und persönliche Beziehungen verbinden, und unterschrieb für viel Geld bei Leader Servette. Er wolle «eine neue Herausforderung», begründet der Nationalspieler seinen Schritt in eine andere Eishockeykultur.

    Überraschend kommt der Wechsel nicht, und doch ist er ein fatales Signal. Klotens Topscorer entschied sich für den Club mit dem besten sportlichen Leistungsausweis, mit der straffsten Führung, mit dem lukrativsten Vertragsangebot. Rachemotive für die Behandlung, die seinem Vater widerfuhr, darf man ihm nicht unterstellen – auch wenn dieser Aspekt das Verhältnis zur Clubführung sicher nicht verbesserte. Hollenstein wählte einfach jenen Arbeitsplatz, der ihm in den nächsten vier Jahren die besten Perspektiven bietet. Nicht nur geografisch hätte er keine Wahl treffen können, die weiter von den heutigen Klotener Realitäten entfernt ist.

    Eine leichte Entscheidung war es wohl dennoch nicht für den 23-Jährigen, der wie schon Vater Felix seine gesamte NLA-Karriere in der Flughafenstadt verbrachte. Er lässt Ende Saison nicht nur Teamkollegen zurück, sondern auch Freunde, mit denen er noch vor wenigen Monaten gemeinsam ums Überleben des Arbeitgebers kämpfte.

    «Wir bedauern diesen Abgang sehr», sagt Flyers-Geschäftsführer Wolfgang Schickli, «wir sind mit unserer Offerte an die Grenzen des Budgets gegangen.»

    Das mag stimmen, und es mag ebenfalls stimmen, dass die Chancen auf den Verbleib Hollensteins aufgrund von dessen besonderer Vorgeschichte von Anfang an klein waren. Doch das ändert nichts am miserablen Eindruck, den Klotens Personalpolitik macht, seit Philippe Gaydoul und sein Freund Thomas Matter im Sommer den Club übernahmen. Die beiden haben mit ihrem finanziellen Engagement die Rettung des überschuldeten Clubs erst ermöglicht, doch den eigenen Ansprüchen hinkt die sportliche Wirklichkeit immer weiter hinterher.

    Denn angetreten war die neue Führung ja, «um aus Kloten wieder eine gute Adresse zu machen», wie Schickli ankündigte. Dass Talente wie Damien Brunner, Reto Suri oder Dominic Lammer mangels Perspektive wegziehen, sollte nicht mehr vorkommen, es wurde die Vision eines Clubs propagiert, in dem Spieler wie Trainer aus der eigenen Juniorenabteilung kommen. «Die Flyers sind eine Familie», hiess das bei Schickli.

    Nun zerfällt diese Familie. Zwölf Tage nach Bekanntwerden von Samuel Walsers (20) Wechsel zu Davos bereitet mit Hollenstein das nächste eigene

    Talent den Abgang vor. Wie sonst nur Simon Bodenmann verkörpern Walser und Hollenstein jenen Spielertyp, den Kloten eigentlich unbedingt halten wollte; mit Roman Wick wurde ein weiterer aus Kostengründen abgegeben. Der Club verliert doppelt: an sportlicher Substanz sowie an Attraktivität als Transferdestination. Und zu allem Überfluss ist beim Nachwuchs niemand in Sicht, der die jüngsten Lücken füllen könnte. Daran, dass entgegen aller Ankündigung kein einziger Junior in der ersten Mannschaft stürmt, hat man sich fast schon gewöhnt.

    Die Geister des «totalen Neuanfangs», den Schickli mit dem Segen Gaydouls ausrief, werden die Flyers nun nicht mehr los. Denn wer von seinem Club als Familie redet, darf sich nicht wundern, wenn er an diesem Massstab gemessen wird – von der Vertreibung des Übervaters Felix Hollenstein bis zum Umgang mit dem Nachwuchs. Wer streng aufs Geld achtet, darf sich nicht wundern, wenn das Personal das ebenfalls tut: indem es geht, oder indem es sich, wie zuletzt Matthias Bieber, mit marktunüblich langen Verträgen binden lässt.

    Welche der beiden Varianten der von Zug umworbene Eric Blum wählt, wird sich Ende Woche zeigen, wohl vorher schon präsentiert der Club nach monatelanger Suche einen Sportchef. Doch eigentlich ist es dafür viel zu spät.
    «Wer von seinem Club als Familie redet, darf sich nicht wundern, wenn er an diesem Massstab gemessen wird.»

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    Derbytag Der operative Leiter Bruno Vollmer über seine Rückkehr zum ZSC nach über zwölf Jahren

    Vom Captain zur Integrationsfigur neben dem Eis

    Von Simon Graf, Zürich


    Als Spieler ging er keiner Konfrontation aus dem Weg, nun gilt Bruno Vollmers grösste Sorge der Sicherheit und Gesundheit der Matchbesucher im Hallenstadion.

    Während des Playoffs wäre er manchmal am liebsten selbst wieder aufs Eis gestürmt, gibt Bruno Vollmer zu. So sehr fieberte er mit den ZSC Lions mit. Und doch ist er ein gutes Beispiel dafür, wie man die Karriere nach der Karriere meistert. «Leere konnte bei mir nicht aufkommen», sagt er. «Dazu fehlte mir die Zeit.» Erst 30 war er, als er 1997 den Umstieg einleitete. Er hätte gerne noch weiter beim ZSC gespielt und parallel dazu eine Ausbildung als Marketingplaner begonnen, doch Präsident Bernd Böhme gab ihm keinen Vertrag mehr. «Zuerst verstand ich die Welt nicht mehr», blickt er, der langjährige Captain, zurück. «Aber dann sagte ich mir: Alles kommt so, wie es kommen muss. Das ist meine Lebenseinstellung geworden.»

    Verantwortlich für 100 Leute

    Für ihn war damit klar, dass seine Zeit als Profi vorbei war. Er liess seine sportliche Laufbahn mit zwei Saisons beim NLB-Club Thurgau ausklingen, fing mit der erwähnten Ausbildung an und arbeitete im Marketing eines Sponsors. Körperlich sei er noch gut in Form gewesen. Trotzdem war für ihn ein Transfer in der NLA nicht mehr infrage gekommen: «Damals verdiente man mit Eishockeyspielen noch nicht 300 000 Franken. Und ich hatte mir stets vorgenommen, mit 30 die Weichen zu stellen fürs Berufsleben.» Via Adidas, die Sportdistributoren Trisport und Chris Sports sowie Teleclub fand er im Dezember 2009 zurück zum ZSC. Er hatte schon mündlich für einen anderen Job zugesagt, als ihn Peter Zahner in der Altjahreswoche anrief und sagte: «Du musst kommen!»

    Tags darauf hatte man sich geeinigt. Vollmer wurde Nachfolger Franz Kälins als Leiter Spielbetrieb/Sicherheit. Das mag wenig glamourös tönen, ist aber eine bedeutsame Aufgabe. Und eine vielseitige. An Heimspielen wie im heutigen Derby ist er für beinahe 100 Leute verantwortlich. Für jede Partie wird ein Regieplan erstellt, für spezielle Anlässe wie die Verabschiedung Ari Sulanders kann dieser sehr umfangreich werden. Doch das bereitet Vollmer, der letztes Jahr sein Studium zum Sportökonom an einer Fachhochschule abgeschlossen hat, keine Kopfschmerzen. «Nach zwei, drei Saisonspielen hat es sich eingespielt. Die grösste Herausforderung ist die Sicherheit. Die muss man täglich neu beurteilen.»

    Ein Derby in der Qualifikation gilt als Risikospiel. Die sechste Finalpartie gegen den SCB, die auf dem Eis in ein rauschendes ZSC-Fest mündete, galt als Hochrisikospiel. «Die Berner kamen mit zehn Cars, mit rund 500, teils hochexplosiven Fans.» Und diese demolierten nach dem Spiel den Gästesektor, zündeten Pyros, zertrümmerten Stühle. Es entstand ein Schaden von 80 000 Franken. Zwar ist alles auf Video festgehalten, aber es ist schwierig, die Bilder auszuwerten. Deshalb will der 45-Jährige neue, hochauflösende Kameras anschaffen, wie sie der EVZ in der BossardArena hat. Dann wird es möglich sein, jeden Randalen zu identifizieren.

    Er selbst war als Spieler kein Kind von Traurigkeit, doch über die sinnlose Gewalt, die sich immer öfter an öffentlichen Orten entlädt, hat er überhaupt kein Verständnis. Nach dem ersten Saisonderby (in Kloten) wurde ein 18-jähriger ZSC-Anhänger vor einem Pub unweit des Hallenstadions von einer 20-köpfigen Gruppe brutal zusammengeschlagen. «Zum Glück hat er überlebt», sagt Vollmer kopfschüttelnd. Doch die Langzeitschäden sind nicht abzuschätzen. Mathias Seger besuchte den Teenager kürzlich mit ein paar Teamkollegen in der Reha. Der Haupttäter stellte sich der Polizei, auch die Mitläufer konnten eruiert werden. Doch die Wunden sind nicht mehr ungeschehen zu machen.

    Vollmer wehrt sich allerdings gegen die Ansicht, der Sport sei verantwortlich für solche Taten: «Es ist ein gesellschaftliches Problem. Der Respekt voreinander ist abhandengekommen.» Das stellt er auch als Schulpfleger in seiner Wohngemeinde Lindau fest: «Die Jugendlichen dürfen nicht mehr Jugendliche sein, stehen viel zu früh unter Druck. Und der Sport dient manchen als Ventil, um den Frust rauszulassen.» Als operativer Leiter ist der Vater einer achtjährigen Tochter zudem verantwortlich fürs Ticketing, fürs Fanwesen, für die Zusammenarbeit mit dem Hallenstadion, die Miete der Gebäude. Und er ist involviert ins Stadionprojekt in Altstetten.

    Als Neil Nicholson Bier kaufte

    Vollmers Highlights als Spieler waren der Sturz des «Grande Lugano» im Viertelfinal 1992 und der Aufstieg 1989. Der damalige Nothelfer Neil Nicholson habe zwar nicht viel Ahnung von Trainingsgestaltung gehabt, aber ein gutes Gespür fürs Team: «Nach einer blamablen Niederlage in Rapperswil liess er den Bus in Jona halten, stieg aus und kehrte mit zwei Harassen Bier zurück. Wir spülten unsere Enttäuschung runter, und von da an lief es.» Meister wurde der Stürmer Vollmer nie. Doch als Integrationsfigur hinter den Kulissen trug er im vergangenen Winter seinen Teil zum Titel bei. Auch wenn er nicht aufs Eis gestürmt ist.

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    Mit Verschwörung hat es nichts zu tun.

    Wie Du richtig sagst, im Studio müsste immer auch ein Regelexperte anwesend sein, der bei umstrittenen Szenen befragt werden könnte.

    Im Fussball ist das Problem m.E. einiges grösser als im Hockey, wo der Entscheid hin zum Profi zu Begrüssen ist!

    Wer Geld dafür kriegt dessen Leistung muss auch beurteilt werden!

    Im Fussball scheinbar nicht möglich:

    "aber das etwa vom ehemaligen Schiedsrichterchef Urs Meier geforderte Profitum für das ganze Team ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten nicht realistisch."

    Die Präsidenten verjubeln das Geld lieber auf andere Art und Weise :roll:

    Artikel dazu:

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…acca-1.17653298

    Zitat von Messier

    Ich frage mich, weshalb im Fussball die schlechten Schiris jeweils medial zerrissen werden und im Eishockey kaum eine Zeile darüber verloren wird. :nixwiss:

    m.E. wird auch im Fussball (Basel-GC) kaum Kritik an den Schiris geübt.

    SF hat schon immer Fehler der Schiris ausgeblendet bzw. ist nicht darauf eingegangen, ob Fussball oder Hockey.

    Das Ganze stinkt zum Himmel!

    Zukunftsplanung mit Jubiläum

    Thibaut Monnet erzielte in Biel sein 100. NLA-Tor für den ZSC. Der Stürmer ist einer von neun Zürchern, deren Vertrag zum Saisonende ausläuft.

    Von Philipp Muschg, Biel

    Thibaut Monnet ist kein Mann der lauten Töne. «Cool, das ist schön», freute er sich nach dem knappen 4:5 n. V. gegen Biel über den Hinweis, er habe gerade sein 100. NLA-Tor für die ZSC Lions erzielt. Jenes 1:1 im Seeland war typisch Monnet. «Ich war ein bisschen allein, ein Verteidiger hat die Sicht verdeckt, und ich habe mir gesagt: ‹ Schuss ›.» Der Schuss fast von der blauen Linie aus sass, zum siebten Mal diese Saison. Mit 20 Punkten aus 24 Spielen ist der 30-Jährige nach Roman Wick der zweitbeste Zürcher Skorer, seit sieben Spielen punktete er stets.

    Wie lange der ZSC noch von Monnets Torgefährlichkeit profitieren kann, ist allerdings offen. Der Unterwalliser gehört zu den neun Spielern beim Meister, die für nächste Saison noch ohne Vertrag sind. Und mit seinen jüngsten Leistungen macht er auch ausserhalb Zürichs Werbung in eigener Sache. 31-jährig wird Monnet im Februar, er ist in einem Alter, wo die Anzahl lukrativer Vertragsjahre spürbar abnimmt. Erste Gespräche haben stattgefunden, beide Seiten bekunden den Willen, weiter zusammenzuarbeiten. Konkret aber ist noch nichts. «Ich lasse das auf mich zukommen», sagt Monnet, «ob das noch einen Monat dauert oder zwei.»

    Entscheidung in zwei Wochen?

    Monnet und die Lions, das ist eine Erfolgsgeschichte. Im Sommer 2007 holte ihn der damalige Sportchef Peter Iten von Fribourg – zusammen mit dem ebenfalls französischsprachigen Mark Bastl, der die Integration des sensiblen Stürmers erleichtern sollte. Ein paar Monate später war der ZSC Meister und Monnet sein bester Playoff-Assisteur. Im Winter darauf gewannen die Zürcher sensationell die Champions Hockey League, in diesem Frühling folgte der nächste Schweizer-Meister-Titel. Auch jenseits des Clubs überzeugte Monnet als inzwischen 134-facher Nationalspieler.

    Dass ein solcher Leistungsausweis sich auf den Lohn eines Spielers auswirkt, ist naheliegend. Doch Monnet ist ein reiner Skorer, und das bedeutet eben auch, dass sein Wert direkt mit seiner Produktivität zusammenhängt. Beim ZSC dürfte man nicht vergessen haben, dass Monnet im Herbst 2011 nicht weniger als 21 Spiele brauchte bis zu seinem ersten Tor, Coach Bob Hartley setzte ihn phasenweise gar nicht mehr ein.

    Diesen Herbst dagegen ist Monnet in einer Position der Stärke und kann es sich leisten, ruhig abzuwarten. ZSCSportchef Edgar Salis hofft trotzdem, in den nächsten zwei Wochen Klarheit in dieser Personalie zu haben.

    Monnet ist nicht der einzige ZSC-Spieler mit ungeklärter Zukunft. Nachdem Chris Baltisberger letzte Woche bis 2015 verlängert hat, sind noch sechs weitere Schweizer ohne Vertrag für die kommende Saison, darunter mit Andres Ambühl und Severin Blindenbacher zwei der teuersten Lohnposten.

    Insbesondere Ambühl ist derzeit viel umworben, will seine Zukunft aber nicht bereits im November regeln. Eine Rückkehr nach Davos steht im Raum, durchaus möglich aber, dass er diesen Schritt noch ein paar Jahre hinausschiebt.

    Auch der fünftbeste ZSC-Skorer weiss noch nicht, wo er nächste Saison spielt: Mark Bastl, Monnets bester Freund im Team. Die beiden bilden mit Morris Trachsler die zuletzt konstanteste Zürcher Linie, doch ob sich ihre Wege im Frühling trennen, wird rein sportlich entschieden. Monnet sagt: «Am Schluss ist es ein Business.»

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    Meine Fresse!!!! :shock: :shock: :shock:

    Da liegen die Bucs mit 8 Punkten hinten, doch dann in letzter Sekunde ein TD und eine two point conversion! :shock: :cool:

    Und im ersten Drive in der OT der TD zum Sieg! :cool: :cool: :cool:

    Immer noch im Rennen um die PO's und im nächsten Spiel hocke ich im Stadion :cool:

    So, und jetzt mit em schalamütss go :bier: in Naples :cool:

    FCZ-Niederlage ohne viel Widerstand

    Rückschlag der herben Sorte

    Man glaubt, auf gutem Weg zu sein, wird dann aber von der Vergangenheit eingeholt – der FCZ zeigt sein passives Gesicht.

    Bernhard Brunner, Zürich

    Man muss nicht polemisch argumentieren, wenn man feststellt, dass sich der FC Zürich in einer schwierigen Lage und Phase befindet. Die Erfolge des Klubs liegen noch nicht im Vergessenen, die Südkurve und ihre Entourage stünden bereit, um sofort Wind zu entfachen für Flügel, die abheben wollen. Die Frage ist nur: Haben sie genug Tragfläche?

    Die Verantwortlichen sehen sich seit dem Saisonbeginn immer gezwungen, die Ansprüche auf dem Boden zu halten und auf die Euphorie-Bremse zu treten. Viele lieber würden sie vom Temperament her wohl Gas geben. Aber das wäre fahrlässig im Moment, das ist zu spüren. Der Trainer Rolf Fringer ist in dieser Zwischenzeit – oder muss man schon jetzt abermals von einer Zwischensaison sprechen? – bemüht, ein aufmüpfiges Klima innerhalb des Teams zu schaffen und divergierende Gruppenbildungen wieder zu einem Ganzen zu fügen.

    Vieles wird getan, damit die Mannschaft wieder in die Gänge kommt, aber in der ersten Halbzeit sah man wieder das passive Gesicht der Zürcher, die langatmig kombinierten und allzu ruhig die Überlegenheit des Gastes über sich ergehen liessen. Kein Widerstand, kein Aufbäumen. Fringer sprach von einer «Enttäuschung», schlicht «zu dünn» seien die Fähigkeiten gewesen, vor eigenem Publikum das Heft in die Hand zu nehmen.

    So nahm der schwarze Abend für den FCZ seinen Lauf. Der Luzerner Mittelfeldspieler Wiss traf nach 26 Minuten den Ball und die hohe Ecke, wie es nicht jeden Tag gelingt, und brachte das Team des Trainers Ryszard Komornicki 1:0 in Führung. Kurz zuvor hatte der Stürmer Winter den Pfosten getroffen, aber der FCZ liess den Warnschuss reaktions- und emotionslos über sich ergehen.

    Es gab dann für den eingewechselten Nationalspieler Gavranovic nach 47 Minuten die Gelegenheit, vom Elfmeterpunkt das Anschlusstor zu erzielen, aber der Ball flog so weit am Tor vorbei, wie die Vorstellung der Zürcher weit weg war von ihrem Leistungsvermögen.

    Nach gut einer Stunde war das Spiel für die Zürcher verloren. Lezcano schickte seinen Kollegen Andrist mit einer Kopfballvorlage auf die Reise, der traf zum 2:0, und nur kurze Zeit später musste der Zürcher Mittelfeldspieler Kajevic wegen einer zweiten gelben Karte vom Platz. Es folgte seitens der Zürcher so etwas wie ein Aufbäumen – Buff sah einen gut getretenen Freistoss von Goalie Zibung spektakulär abgewehrt –, für eine Wende in Unterzahl waren die Zürcher aber zu schwach auf der Brust.

    Sowohl der Sportchef Fredy Bickel wie auch der Trainer Fringer machten lange Gesichter. Sie sprachen Bände. Ein solch herber Rückschlag war nicht vorhanden in ihrem Gedanken-Reservoir; nicht nur über die erste Halbzeit mochten sie ratlos den Kopf schütteln.

    (NZZ)

    ZSC in Biel in in der Overtime besiegt

    Kalt geduschter Meister

    Die ZSC Lions müssen sich dem EHC Biel 5:4 in der Verlängerung geschlagen geben. Angeführt von den beiden Lockout-Stars Seguin und Kane setzen sich die Bieler in einem offenen Schlagabtausch durch.

    Ulrich Pickel, Biel

    Normalerweise ist das an eine baufällige Lagerhalle erinnernde Stadion in Biel für die ZSC Lions ein gutes Pflaster: Nach dem Bieler Aufstieg 2008 gewannen sie 17 der ersten 19 Vergleiche. Und meistens gehörten die Spiele zwischen den ewigen Favoriten aus der Stadt Zürich und den Seeländern nicht zu den berauschenden Ereignissen im Schweizer Eishockey. Das Duell Nummer 20 aber tanzte nicht nur des seltenen Bieler Sieges wegen aus der Reihe. Es war auch ein Spiel, das keinen der knapp 5400 Zuschauer kalt liess.

    Der vom Drive der beiden NHL-Jungstars Patrick Kane, 23, und Tyler Seguin, 20, beflügelte EHC Biel verpasste dem Meister eine kalte Dusche. Die Zeiten sind vorbei, als der Bieler Coach Kevin Schläpfer ein defensives Beton-Eishockey spielen liess. Die Partie war ein offener Schlagabtausch, bei dem es vor beiden Toren regelmässig hoch zu und her ging – und die Rollen im Heimteam waren klar verteilt: Kane und Seguin gingen voran, der Rest folgte willig.

    Auf dem Weg zum 4:4 nach 60 Minuten hatten acht verschiedene Spieler getroffen. Die Bieler führten dreimal, die Zürcher fanden immer wieder eine Antwort. Nachdem sie selber kurz vor Schluss noch eine Strafe ungenutzt hatten verstreichen lassen, waren sie in der Overtime mit ihrem Latein aber am Ende: Seguin traf auf Pass von Kane im Powerplay zum Sieg.

    Und im Schatten von Kane und Seguin spielte einmal mehr einer eine auffällige Rolle, von dem sonst nicht viel die Rede ist: Jacob Micflikier. Der im Sommer verpflichtete 28-jährige Kanadier mit polnischen Wurzeln traf zum 2:1 (19. Minute) und dürfte als Teenager noch auf eine NHL-Karriere gehofft haben, wie sie seine beiden Kollegen erleben. Doch er ist nie über die Niederungen der Farmteams hinausgekommen, und von einem Stanley-Cup-Ring, wie ihn Kane (Chicago 2010) und Seguin (Boston 2011) tragen, konnte er nicht einmal träumen.

    Dennoch muss der Flügel einer der glücklichsten Spieler der NLA sein: Er darf neben Seguin spielen. Dem Lockout sei Dank bekundet Micflikier keine Mühe mit den hiesigen Verhältnissen, obwohl Biel seine erste Station ausserhalb Nordamerikas ist. Sein Fall zeigt, was geschehen kann, wenn plötzlich zwei Ausnahmekönner in der Garderobe sitzen.

    Micfliker harmoniert mit Seguin bestens und steht bereits bei 12 Toren und 14 Assists nach 20 Spielen. Seine Situation erinnert an jene des Freiburgers Pascal Schaller, der in den 1990er Jahren das Glück hatte, neben Bykow und Chomutow Punkte en masse sammeln zu können, bis es so viele waren, dass es ihn sogar einmal in die Nationalmannschaft schwemmte.

    Zumindest was die Anzahl Stanley-Cup-Sieger angeht, blieb die Partie unentschieden. Auch die Lions haben deren zwei: Marc Crawford wurde als Coach Champion (Colorado 1996), und Dustin Brown tritt gar als Captain des Titelhalters auf (Los Angeles). Doch der 27-jährige New Yorker in Diensten des ZSC ist erst seit einer Woche in der Schweiz und noch nicht akklimatisiert. Er blieb in seinem dritten Spiel erstmals ohne Punkt, ihm fehlte das Tempo. Die Lions können nur hoffen, dass er es bald findet. Dramatisch ist ihre Situation nicht, aber sie haben nun fünf der letzten sieben Spiele verloren.

    (NZZ)

    Zitat von larlf

    Danke, Mac. Bin immer froh, wänns Lüüt git wo chönd läse :mrgreen:
    Am TV isch ja klar, keis Problem. Bisher hani immer gmeint, mer chan TC Kanäl gar nöd via SC TV Air uf em PC luege...

    easy
    min brüeder hät in DE mit dem gueti erfahrig gmacht: http://www.suissl.com/en/products
    (offiziell erlaubed glaubs nöd all tv streaming, de scho)

    Mit dem huere suissl ärgere ich mich jetzt grad ume - es lauft nähmlich nöd! :sad:

    Mal luege wies wiiter gaht...

    ZSC Lions bezwingen Leader Genf

    Der Härte getrotzt

    In einem ausgeglichenen und attraktiven Spiel setzen sich die Zürcher dank dem Overtime-Treffer des Verteidigers Maurer nach intensivem Kampf durch.

    Ulrich Pickel, Zürich

    Das 3:5 vom Dienstag gegen den EV Zug hatte offenbar einen Lerneffekt. Damals gaben die ZSC Lions nach einer 3:1-Führung den Sieg noch auf fahrlässige Weise aus den Händen; im Spitzenkampf am Freitag gegen den Leader HC Genf/Servette war dann von Nonchalance im Zürcher Spiel rein nichts mehr zu sehen. Die Zuschauer im Hallenstadion werden diese Saison dank der angriffigen Spielweise der Lions ohnehin besser unterhalten als im Vorjahr – und sie wurden abermals nicht enttäuscht. Im Gegenteil, der Spitzenkampf war noch attraktiver als das, was normalerweise zu sehen ist.

    Genf/Servette überzeugte mit einer Leistung, deren Qualität auf den ersten Blick verborgen blieb. Die Romands zeigten kein Spektakel und auch kein überwältigendes Tempospiel. Technisch und läuferisch sind sie gesamthaft gesehen den Zürchern unterlegen. Trotzdem ist es kein Zufall, dass der letztjährige Play-out-Teilnehmer nun an der Tabellenspitze steht: Das Team von Chris McSorley ist eine wahre Plage für jeden Gegner, auch die Zürcher mussten viel einstecken, wenn sich ein Genfer in der Nähe befand. Die Spieler des Leaders machten jeden Check fertig, spielten diszipliniert, anders als aufseiten der Zürcher war bei den Servettiens auch kaum je ein risikoreicher Pass zu sehen, was dem Heimteam nur wenige Konterchancen ermöglichte, derweil das Gehäuse von Tobias Stephan rigoros abgeschirmt wurde.

    Damit taten sich die ZSC Lions lange Zeit überaus schwer. Nach fünf Minuten gerieten sie in Rückstand. Paul Savary hatte getroffen, für den 30-Jährigen war es der perfekte Einstand bei seinem Saison-Debüt, das durch eine Adduktoren-Operation bis in den November hinein verzögert wurde. Diesem Rückstand liefen die Zürcher über eine halbe Stunde lang vergeblich hinterher, obwohl sie vor allem im Mitteldrittel immer besser ins Spiel kamen. In der 38. Minute gelang Mathias Seger doch noch der längst verdiente Ausgleich. Danach wogte die ausgeglichene und intensive Partie bis zum 3:3 zum Ende der regulären Spielzeit hin und her. Die letzten Minuten hatten es in sich: Savary und Seger trafen je nochmals, daneben auch Morris Trachsler und Goran Bezina. In der Overtime sorgte der Verteidiger Marco Maurer dann für den vielumjubelten Heimsieg. Der sonst diskrete Lockout-Gast Dustin Brown liess sich einen Assist gutschreiben.

    Eine Pause zum Feiern haben die Lions nun aber nicht. Bereits heute Samstag müssen sie in Biel antreten. Lange pausieren muss dafür Severin Blindenbacher. Der Verteidiger erlitt am Dienstag einen Fussbruch und wird den Lions rund einen Monat fehlen.

    (NZZ)

    ZSC Lions: Gobbi für Blindenbacher Im Spitzenkampf gegen Leader Servette rückt der am Dienstag überzählige John Gobbi für Blindenbacher (Fussbruch) ins Team. Blindenbacher zog sich den Haarriss bereits im Mitteldrittel gegen den EVZ zu, spielte aber zu Ende.

    Kolumne Werner Schweizer

    Das Paralleluniversum tagt

    Zwischen genervt und fassungslos nimmt die Eishockeywelt die spärlichen Meldungen über die seit mehr als zwei Monaten dauernden Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag in der NHL zur Kenntnis. So oder ähnlich könnte in diesen Wochen des Wartens eine Runde zwischen den beiden Parteien um NHL-Commissioner Gary Bettman und Gewerkschaftsdirektor Donald Fehr ablaufen. Es wird vor allem über die neue Verteilung des Kuchens gestritten, der letzte Saison 3,3 Milliarden gross war.

    Bettman: Schön, dass wir nach der längeren Pause einen Termin hier in Manhattan gefunden haben. Für das Catering des Lunchs ist diesmal die Kantine des Madison Square Garden besorgt, eine hervorragende Adresse. Fehr: Ich schlage vor, dass die NHL zwei Drittel der Kosten übernimmt. Das Dessert bezahlen wir, wenn es 30 Dollar nicht übersteigt, aus unserem Kafikässeli. B: Ich bin wie überall für eine 50:50-Lösung. Ich denke, dass wir uns darüber bis zum Ende der Sitzung in einer Kommission einigen können. F: Wenn wir halbieren müssen, bestelle ich nur Wasser und ein Sandwich. B: Zur Tagesordnung: Ich muss mich um 16 Uhr verabschieden. Wenn ich heute für die Weihnachtseinkäufe nicht verfügbar bin, erlebe ich zu Hause einen Lockout. Alle lachen. F: Das trifft sich gut. Wir sind an eine Broadway-Premiere eingeladen. Zuhanden der Traktandenliste: Ich denke, dass es gerecht wäre, wenn wir uns nächstes Mal in Toronto treffen. B: Aber an einem geheimen Ort. Sonst löchert uns danach die kanadische Medienmeute wieder. Das braucht so viel Energie. F: In der kommenden Woche bin ich nicht verfügbar. Ich informiere einige Spieler in Europa über den aktuellen Stand persönlich. Ausserdem waren die letzten Verhandlungen kräftezehrend. Kein Vergleich mit denen im Baseball in den 80er-Jahren. B: Das kann ich bestätigen. Wollen wir zu den wichtigsten Themen kommen: Ihr kennt die Position der NHL. Daran hat sich nichts geändert. Wir haben genügend Kompromisse angeboten. F: Wir sind mit einem 50:50-Split einverstanden, wenn die NHL die bestehenden Verträge garantiert. B: Im Klartext: Ihr wollt knapp 2 Milliarden – nach bisher 1,8. F: Die Verträge habt ihr verteilt. Wir machen die Show. Abgesehen davon muss ich jetzt telefonieren. Man tafelt. Längeres Schweigen. F: Ein Gruss an alle von Henrik Zetterberg. Ich habe ihn vor dem Morgentraining in Zug erreicht. Er hat das grosse Los gezogen. Eine Traumdestination mit einem Topclub mit See und herrlichem Panorama. Ein Steuerparadies. Und das Eishockey ist nicht zu verachten. Die Clubs verteilen im Schnitt über 75 Prozent ihrer Einnahmen an die Spielergehälter. Grosses Hallo am Tisch. B: Zug würde mich auch einmal reizen. Viel mehr als die bescheuerte KHL. Wo logiert man am besten und günstigsten? F: Wer zahlt hier eigentlich die Tickets für das Parkhaus? Murren in der Runde. B: Ein Gewerkschaftsauto ist eingeladen, die andern nicht. F: Nun müssen wir uns nur noch auf ein Communiqué einigen. B: Ich schlage vor: Nach zähen Verhandlungen erzielten die beiden Parteien Fortschritte in weniger wichtigen Belangen. Bis zu einem Deal ist es noch ein langer, steiniger Weg mit viel Arbeit. F: Dazu gehört auch: Wir bleiben optimistisch, dass wir die Saison retten können. B: Allerdings stellt sich langsam die Frage, wie der Schaden verteilt wird, der mit der Streichung eines Teils der Spiele angerichtet ist. F: Klarer Fall. Das ist Sache der NHL. Sie hat uns ausgesperrt. B: Typisch Gewerkschaft. Wir verzichten auf eine gemeinsame Medienmitteilung. Vielleicht streichen wir euch dann bald die ganze Saison. Dann habt ihr gar nichts. Das Paralleluniversum löst sich auf. Das Volk wartet weiter.

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