http://www.nytimes.com/2012/12/07/spo…gotiations.html
Nonig alles klar, aber ich hoff schwer das morn s OK für d Saison chunt!
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Nonig alles klar, aber ich hoff schwer das morn s OK für d Saison chunt!
Stadtgeschichte Miklós Gimes
Die Grasshoppers sind das neue Zürich
Fussball ist wieder Stadtgespräch. GC oben, FC Zürich unten – eine spektakuläre Wachablösung. Am Derby vom letzten Sonntag wurde sie besiegelt. Es war ein gutes Spiel und so aufwühlend, dass ich die halbe Nacht nicht schlafen konnte.
In grauen Vorzeiten war der FC Zürich ein traditionsreicher Verein der kleinen Leute, mit einem grossen Präsidenten, dem Zigarrenhändler Edi Nägeli. Unter ihm hatte der Club so um 1970 herum ein paar sehr erfolgreiche Jahre und spielte sich in die Herzen der Menschen. Seither hat der FC Zürich nicht nur die grössere Fangemeinde als GC, er hat auch das coolere Image, weil er es geschafft hat, die Jugendkultur anzuziehen, die 68er, die 80er, die Secondos, die Raver, Skater, Hip-Hopper, die Hipster überhaupt.
Aber dann starb Nägeli, die Kräfteverhältnisse änderten sich wieder, und die Grasshoppers, der Verein der Elite, der Finanz, der Akademiker, waren auf dem besten Weg, für immer und ewig zum bestimmenden Club der Stadt zu werden, wie der FC Bayern in München oder Juventus in Turin. Die Fans des FC Zürich zogen sich zurück in die Melancholie, sie zelebrierten den Kult des Verlierens, des ehrlichen Fussballs.
Doch GC geriet in eine Krise. Plötzlich stellte sich heraus, dass der Club über seine Verhältnisse gelebt hatte. Das Zürcher Bürgertum stand kurz davor, seinen Lieblingsverein in Konkurs gehen zu lassen. Der Niedergang des Zürcher Freisinns, mit dem Grounding der Swissair als Höhepunkt, wiederholte sich im Fussball. Und in der Finanzkrise kam es noch schlimmer. GC wurde zur Lachnummer.
Gleichzeitig feierte der FC Zürich eine Art Wiederauferstehung. Der Club hatte das Glück, dass mit Lucien Favre ein begabter Trainer den Weg nach Zürich gefunden hatte, den der damalige Präsident Sven Hotz ungestört arbeiten liess. Im Mai 2006 wurde der FCZ nach 26 Jahren des Leidens Meister. Zürich entdeckte wieder seine innige Liebe zum Verein. Der FCZ verkörperte das Bewusstsein, in der einzigen echten Stadt der Schweiz zu leben. Diesmal sah es so aus, als würde er zum endgültig dominierenden Club. Von GC sprach niemand mehr.
Nun zeigt sich, dass der FC Zürich der Aufgabe nicht gewachsen ist, den grossen Sprung zu machen. Er bleibt der Verein der kleinen Leute, der Aufsteiger, der Selfmadepeople. Seinem Präsidenten fehlt die Weltläufigkeit, die Kultur und Souveränität, die sich einer erwirbt, der in einem klassisch bürgerlichen Haushalt aufwächst.
GC hingegen hat die Lehren aus dem Niedergang der alten Zürcher Wirtschaftsordnung gezogen. O. k., wir können nicht mehr auf grossem Fuss leben, machen wir das Beste draus. So ist ihr Fussball. Sie rennen, sie kombinieren, immer schnell und kompromisslos, als ginge es um ihr Leben.
GC, das ist die Antwort auf die grosse Krise draussen in der Welt. Es ist der Club eines neuen Geschäftsmodells. Einer Stadt, die weniger Steuern einnimmt. Und von Banken, die weniger spekulieren und Schwarzgeld verstecken. Ehrlicher Fussball, macht es den Anschein. GC, das ist ein Hauch von Zukunft.
miklos.gimes@tages-anzeiger.ch Stadtgeschichten.Tagesanzeiger.ch
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Weisch no?
Aussenbahn
GC und die Schadenfreude
(wie)
Und dann jährt sich an diesem 6. Dezember ein weiteres Ereignis zum 20. Mal. Ganz so exakt wie beim Nein zum EWR lässt sich das zwar nicht sagen, trotzdem darf man davon ausgehen, dass sich auch in diesem Fall eine Mehrheit der Schweizer über das Resultat freute. Sicher jedenfalls, wer Fussball-, aber nicht GC-Fan war. Was damals für recht viele galt in der Schweiz. Denn die zwei Buchstaben standen für Geld und Macht und Siege in Serie und gaben ein wunderbares Feindbild ab.
Vielleicht muss man dabei gewesen sein, um das zu begreifen: Das Lieblingsteam eines damals Halbwüchsigen von 15 Jahren bestreitet ein Heimspiel, er ist vor Ort. Doch Gegner und Ergebnis könnten nicht unbedeutender sein, was nämlich hängen bleibt, ist einzig der nervöse Blick auf den Totomaten, das Fixieren von Spiel Nummer 2 an diesem Sonntagnachmittag: YB - GC im alten Wankdorf. Und wie die Tafel in der Schlussphase plötzlich auf 2 gedreht wird, auf 2:1 für YB. Der Pole Piotr Nowak traf in der 82. Minute, wird es später heissen. GC muss in die Auf-/Abstiegsrunde, und aus der Vergangenheit weiss der Teenager nur zu gut, wie sich das anfühlt.
Bei GC aber stellt er es sich noch eine Spur schlimmer vor, und das entschädigt für vieles. Es ist in dieser Saison ja ein grosses GC. Das GC mit Wunderstürmer Giovane Elber, der von der AC Milan kam, damals der beste Club der Welt. Das GC mit Spielern wie Brunner, Bickel oder Gren, mit Jungstars wie Sutter, Sforza oder Vega. Mit dem holländischen General Beenhakker an der Seitenlinie. Und keiner dieser Grössen erkannte drüben im Wankdorf, dass ihnen für die Finalrunde ein Unentschieden gereicht hätte. Stattdessen stürmt GC in den Abstiegskampf. Die Schadenfreude könnte kaum grösser sein. Ohne die Zürcher wird es ein schöner, meisterlicher Frühling.
Natürlich schlug das Imperium fürchterlich zurück. In der Abstiegsrunde schoss GC in 14 Spielen 42 Tore und schaffte den Ligaerhalt ohne grössere Probleme. 1995 und 1996 wurde GC Meister und erreichte als erste Schweizer Mannschaft die Champions League. Und der Verein des damals Schadenfreudigen verlor wieder so unerschütterlich jeden Match gegen die Grasshoppers wie vor dem 6. Dezember 1992.
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Der Z (und Fribourg) hätten dann alles richtig gemacht.....ich hoffe, aber traue dem Frieden noch nicht ganz!
Nein, die KINGS (ZEP A).
Wir hiessen früher mal "Caesar Champs".
Den Club gibt es seit 1989.
Gruss, Larry
Die Spieler werden früher oder später sowieso aufgeben müssen!
Die ganze Macht liegt bei den Besitzern!
Eine Mehrheit von eher mässig verdienenden Spielern würde wohl lieber heute als morgen jeden Vorschlag unterschreiben!
Die Spieler sollten sich mal überlegen was ihre Alternativen sind: Keine!
Denn in Europa ist a) kein Platz für rund 800 (!) Spieler, die dort mehrheitlich als Ausländer gelten würden, und b) müssten sie dort für viel weniger Spielen, mit einigen wenigen Ausnahmen (KHL).
Zitat von snowcat
von dem habe ich am meisten angst! was machte damals ein gewisser eishockeypräsi böhme, als er nicht mehr weiter wusste? er ging zu walti und gc...
Er ging vor allem zu Walti, GC Hockey war/ist ja klinisch tod.
Glaube nicht dass es beim FCZ so kommen würde, es würde sich wohl einer finden der auch mal im Rampenlicht stehen möchte.....
Zitat von snowcat
viel wichtiger ist, dass nun auch neben dem rasen die richtige mischung wieder gefunden wird. sprich sportchef, trainer und vor allem vorstand und präsident. bleibt canepa präsi muss er endlich lernen, dass dieser job nicht der selbsbefriedigung und der selbstdarstellerei dient. und er muss auch lernen, die installierten leute in ruhe arbeiten zu lassen. nichts nervt mehr, als wenn der chef das gefühl hat, pausenlos reinreden zu müssen.
Ob er das kann/will ?
Nun sind beim FCZ alle ausser Canepa entweder gefeuert worden oder davon gelaufen.
Das mit dem Nachwuchschef stimmt mich besonders bedenklich!
Wenn es ganz dumm kommt fährt Canepa den FCZ an die Wand....
R.I.P. Walti Wüest
Er war der Vorgänger von Schräge als Materialwart, danach machte er sich im ZSC sonst nützlich, in der Hockeyschule, als Funktionär, als Schiedsrichter.
In den Anfangsjahren unserer Plauschmannschaft war er unser Stammschiri.
Machs guet Walti!
FC Zürich
«Jetzt kann nur noch der Ligaerhalt unser Ziel sein»
Von Ueli Kägi, Zürich
FCZ-Trainer Meier ärgerte sich über den Penalty und ruft den Abstiegskampf aus.
Die gute Nachricht für den FCZ nach dieser Woche ist: Er spielt auch noch Fussball. Die schlechte Nachricht ist: Er hat auch nach Spiel 1 ohne den entlassenen Trainer Rolf Fringer nicht mehr Punkte als vorher. Die drei jüngsten SuperLeague-Partien hat der Club verloren, ohne dabei ein Tor zu erzielen. Mit 17 Punkten aus 18 Spielen beträgt der Abstand zum letztplatzierten Servette noch sechs Punkte. Interimstrainer Urs Meier sagt: «Jetzt kann nur der Ligaerhalt das Ziel sein. Das müssen wir begreifen.»
Am Dienstag hatte der 51-Jährige das Team übernommen. Er habe die Spieler in den Tagen darauf aus dem Halbschlaf wecken müssen und ihnen erklärt, was er erwartet: «Dass die Selbstmotivation zum Tragen kommt.» Am Samstag bekam der FCZ beim Abschlusstraining Besuch aus der Südkurve. Mehrere Dutzend Fans forderten in einer Ansprache mehr Engagement und Zusammenhalt. Es war für Meier im sarkastischen Rückblick der «krönende Abschluss» einer Krisenwoche im Club, für Mittelfeldspieler Davide Chiumiento hingegen «eine gute Erfahrung», weil er allen Spielern verdeutlicht habe, dass es Leute gebe, die für diesen Club alles täten.
Der FCZ trat im Derby zumindest mit Leidenschaft und Kampfbereitschaft auf, das war in den vergangenen Wochen nicht immer so gewesen. Mühe zeigten Spieler und Trainer mit dem Elfmeterentscheid, der sie in Rücklage brachte. «Es war kein Penalty», sagte Chiumiento. Meier fand den Entscheid «diskutabel» und lobte sein Team, weil es danach den Kopf nicht verloren, an sich geglaubt und nach schwierigen Wochen eine gute Antwort gegeben habe.
Der Auftritt des FCZ war ordentlich gewesen, aber im neuen 4-1-4-1 doch nicht überzeugend genug, um zwingend punkten zu müssen. Viele Chancen konnte er sich nicht erspielen. Die beiden grossen Möglichkeiten vergaben Drmic (41.) und Jahovic (79.).
Chiumiento möchte Verstärkung
«Das war nicht unser Problemspiel heute», fand Chiumiento, «dieses Derby kannst du verlieren.» Die Problemspiele, die hatte er vorher gesehen. Er sagt: «Viel Gutes können wir aus dieser Vorrunde nicht herausnehmen.» Die Trainerentlassung hat dem 28-Jährigen «wehgetan». Er findet, dass es viele Matchtage gegeben habe, «an denen wir Spieler es hätten besser machen können», an denen es ihnen nicht gelungen sei, sich aus dem Loch zu arbeiten. Einzelne Partien hätten sie «einfach verschenkt».
Aus dem Derby hat Chiumiento herausgelesen, dass es dem FCZ an spielerischer Qualität mangelt. Aber das Derby hat nichts an seiner Einschätzung geändert, dass dem Kader Persönlichkeiten und ältere Spieler fehlen, dass die Mischung nicht stimmt. Er wünscht sich drei, vier Leaderfiguren. Darunter versteht er nicht Spieler, die herumschreien, sondern den Ball fordern.
Im zentralen Mittelfeld hat die Mannschaft ihr grösstes Problem. Meier will sich nach den ersten Erfahrungen nicht äussern zur personellen Situation im Team. Was die Bereitschaft der Spieler angeht, nicht zuerst an sich selbst, sondern ans Team zu denken, sagt er nur: «Wichtig ist, dass wir einen Anfang finden, um in die gleiche Richtung zu ziehen.» Und was mögliche Korrekturen im Kader betrifft, will er wohl seine Eindrücke weitergeben, erklärt aber: «Andere sind gefordert, die richtigen Entscheidungen zu treffen.»
In der Winterpause hat die Führung – oder das, was von ihr übrig geblieben ist nach dem Wechselentscheid von Sportchef Bickel (zu YB) – die Gelegenheit, nächste Korrekturen am Kader vorzunehmen. Vorher tritt der FC Zürich noch beim Erstligisten Köniz im Cup an. Das sei für die Berner das Spiel des Jahres, sagt Meier. Und deshalb ist seine Prognose: «Für uns wird das auch nicht einfacher als das Derby.»
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Ist alles gesagt.
Entweder greift Canepa nach hinten rechts oder es geht ums nackte Überleben im Frühling.
GC-FCZ:
Was ist möglich?
Die Spieler werden sicher versuchen zu zeigen, dass es am Trainer und nicht an ihnen lag.
Nur: Was kommt dabei raus?
Ein Unentschieden müsste als Erfolg gesehen werden!
Training war bereits im Gang. Dann kam die Südkurve, geschätzte 100 Mann, geschlossen aufs Feld. Trainingsunterbruch, die Mannschaft wurde zitiert, und dann wurde den Buben ins Gewissen geredet.
Dann ging's Training weiter..
Bin mal gespannt, ob's was bewirken wird. Eindruck dürfte es den Buben auf alle Fälle gemacht haben.
(fczforum)