Beiträge von Larry

    Nachrichten Eishockey

    Kein Vertrag für Pittis

    (sg.)


    Die ZSC Lions planen ohne Domenico Pittis. Der 37-Jährige, der Anfang 2008 von den Flyers zum Kantonsrivalen stiess und mit diesem zweimal Meister wurde, erhält keinen Vertrag mehr. Der Kanadier, der während des Playoffs alles unternahm, um nach einer Knieverletzung wieder spielen zu können, wäre gerne in Zürich geblieben. Eine Chance auf eine Weiterverpflichtung hat Meisterschütze Steve McCarthy. Unter Vertrag steht bei den ZSC Lions erst ein Ausländer, Jeff Tambellini. Dieses Dossier wird momentan prioritär behandelt.

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    Zitat von snowcat


    hört doch mal auf mit dieser kollektivstrafen/geisterspiel scheisse! ein geisterspiel macht weder das geschehene ungeschehen, noch verhindert es zukünftige ereignisse!

    Ist nicht meine Idee, habe ich in deutschen Medien so gelesen!

    PS: Gehst Du am SO ans Derby?

    Zitat von Sbornaja


    aber das gaht kei 5 jahr sind die wieder im B obe.. Behaupti jezt eifach mal so.

    Chlote chunt zrugg, so wie Lausanne und Servette im Fuessball, und dänn het mer de Salat!

    Also wänns es Wiederholigsspiel git spinneds!

    Wenn überhaupt, dänn die 1,5 oder wieviel Minute nomal nahspiele, ohne Publikum.

    Und e Straf für Fortuna, Geisterspiel oder so.

    Alles anderi wär en Witz!

    Kommentar Von Philipp Muschg

    Denn sie wissen nicht, was sie tun

    Ein schlechteres Zeugnis, als HansUlrich Lehmann der Klotener Führungsriege um Jürg Bircher und Jan Schibli ausgestellt hat, ist kaum denkbar. Als Geschäftsmann wäre Lehmann gerne bei den Flyers eingestiegen, doch als Geschäftsmann musste er feststellen: Die Flyers wurden gar nicht wie ein Geschäft geführt, sondern wie die Traumwelt einer Handvoll fanatischer Fans. Da war Bircher, dessen Amtsantritt mit dem 75-Jahr-Jubiläum des Clubs zusammenfiel und damit gleich in mehreren Zirkuszelten gefeiert werden konnte. Der Präsident nutzte die Gelegenheit und gab vor versammelter Festgemeinde die Vertragsverlängerung von Wick und die Rückkehr von Lemm bekannt. Was die neuen Verträge kosteten? Wie viel Verlust das Fest machte? Wer fragte, wurde beruhigt, vertröstet, angelächelt. Es war das Muster einer Amtszeit: Ehemalige Klotener wurden um jeden Preis zurückgeholt, Fragen wurden beiseitegeschoben. Und Schibli, dem Birchers Geltungsdrang und Machergeist völlig fremd sind, machte als glühender Kloten-Fan bis über die Schmerzgrenze hinaus mit bei der gemeinsamen Jagd nach dem ersehnten Meistertitel, bei der die Flyers zweimal erst im letzten Moment scheiterten. Nun müssen sie zur Kenntnis nehmen, dass ihr Scheitern noch eine ganz andere, ungleich realere Dimension hat. Als Verwaltungsräte sind sie auch rechtlich verantwortlich für das verheerende Erbe der nicht einmal dreijährigen Ära Bircher. Was für die Klotener Fans ein Ende mit Schrecken zu werden droht, dürfte für die Fans im Vorstand mehr als nur eine kurze Verlängerung haben. Es ist eine bittere Lektion für zwei leidenschaftliche Kloten-Fans.

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    Zitat von sloggi


    lugano und die lions sind hobbys von einzelnen reichen in bereits recht fortgeschrittenem alter. gibt es diese mal nicht mehr, dann ist 'lichter aus' auch ganz, ganz schnell möglich.

    In Lugano ist die Übergabe an die nächste Generation bereits erfolgt, beim ZSC wird es genau so sein.

    Mache mir da wenig bis keine Sorgen!

    Und mit einem neuen Stadion sollte man dann in etwa so wie Zug wirtschaften können.

    Zitat von Blackstar


    Gemäss NZZ gäbe es eine amerikanische Investorengruppe die Interesse zeigt. Sie hätten schon vor der Fetscherin Geschichte Interesse gezeigt.

    "Eine nordamerikanische Investorengruppe, hinter der offenbar der ehemalige NHL- und HCD-Spieler Alexandre Daigle steht, soll Interesse an den Flyers haben. Die Gruppe war schon im Gespräch, als Bircher im Februar den Journalisten Adrian Fetscherin als künftigen Mehrheitsaktionär präsentiert hatte. Wie konkret ihre Absichten aber sind, ist offen.

    Sicher ist hingegen, dass sie viel Geld in die Hände nehmen müssten. Die Verbindlichkeiten betragen nicht 4 bis 5 Millionen Franken, wie ursprünglich angenommen, sondern über 10. Teil davon sind ausstehende Steuern und Sozialabgaben in Millionenhöhe, die bei einem gerichtlichen Nachlass nicht verhandelbar sind."

    Q: NZZ

    Zitat von Joey_88


    Es ist schon traurig wenn man die sportliche Situation in der Schweiz beobachtet...ein Club nach dem Anderen taucht negativ in den Medien auf...bei allen gehts ums nackte Überleben...das kanns doch echt nicht sein!

    Die Schweiz ist eigentlich viel zu klein für so viele Fussball- und Hockeyclubs, zudem sind die Saläre viel zu hoch!

    TV Verträge werden nie viel mehr Geld abwerfen (Markt viel zu klein!), Zuschauer sind auch nicht viel mehr möglich.

    Im Hockey werden nur der SCB, Lugano und der ZSC langfristig keine Probleme haben.

    Mit Abstrichen Zug, Davos (SC), Gotteron.

    Clubs wie Ambri, Langnau, Biel, Rappi, Servette werden sich Jahr für Jahr fragen woher das Geld kommt.

    Im Fussball sind nur Basel und YB ohne Probleme, dahinter beginnt bereits der "Club der Bettler".

    Entweder sinken die Saläre oder es wird weitere Clubs lupfen bzw. es gibt eine klare Zweiklassengesellschaft!

    Zitat von Blackstar


    ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dass es im Umfeld von Kloten keine Leute gibt, die bereit sind das Geld aufzubringen

    Die neusten Berichte nicht gelesen?

    Es ist die Rede von Schulden in der Höhe von 7 Mio. (gem. Bircher) bis 14 Mio. (gem. Lehmann)!

    Dieses Geld ist im Umfeld von Kloten nicht aufzutreiben!

    In Genf war dies möglich (Servette FC), aber im kleinen Kloten kann man das vergessen.

    Alles andere als der Konkurs in den nächsten Tagen wäre ein Wunder!

    Krise in Kloten

    Sagt Lehmann heute den Flyers ab?

    ( phm )

    Der heutige 15. Mai ist für den finanziell maroden Zürcher Eishockeyclub ein entscheidendes Datum: Heute will HansUlrich Lehmann darüber informieren, ob er als Nachfolger von Präsident Jürg Bircher bei den Kloten Flyers einsteigt. Lehmann ist der Wunschkandidat von Bircher und Liga, doch vieles deutet darauf hin, dass der Glattfelder Geschäftsmann auf ein Engagement verzichtet – an erster Stelle der Jahresbericht 2011/12, der nach wie vor in Revision ist. Eine abgeschlossene Rechnung aber hat Lehmann stets als Vorbedingung für einen Einstieg genannt. Dass er sich nun frühzeitig entscheiden will, legt nahe, dass schon die provisorischen Zahlen eine Investition in seinen Augen nicht rechtfertigen. Für die Flyers, die ihren Spielern noch immer die April-Löhne schuldig sind, wäre die Absage ein weiterer schwerer Schlag. Der von der Clubführung angekündigte «Plan B» ist bisher völlig unklar, ein nächster Grossinvestor nicht in Sicht. Bircher wollte sich zur Situation gestern nicht äussern.

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    Das isch no viel krasser als die 93. Minute bi FCB-FCZ, will City häd ZWEI Töpf müesse mache - und häds gmacht!

    Als Fan bisch im Himmel, und de Tag vergissisch NIE MEH!

    Zitat von snowcat


    ui ui ui... :nixwiss:

    Was ich gehört habe ist dies ein "Befehl" von Canepa an Fringer!

    Er hat zudem gemotzt dass sich Fischer nicht genügend um Chick gekümmert habe. :roll:

    Einen Dauerverletzten als Spielmacher - schöne Aussichten! :oh_no:

    Verloren, aber erneut nicht zufällig

    Die nächste Niederlage des FCZ – das 0:1 gegen Servette bedeutet das Ende der Europacup-Hoffnungen.

    Von Peter Bühler, Zürich

    Die Südkurve wünschte mit einem riesigen Transparent allen FCZlern «en gsägnete 13. Mai». Gestern jährte er sich zum sechsten Mal, der grösste Sieg in der jüngeren Geschichte des Vereins. Das 2:1 beim FC Basel in der 93. Minute mit dem ersten Meistertitel nach 25 Jahren.

    Jene erfolgreichen Zeiten sind längst vergangen und weit weg von der heutigen Situation. Die Zürcher spielen die schwächste Saison seit jenem historischen Triumph in Basel, vergleichbar ist sie höchstens mit jener von 2009/10, welche sie auf Rang sieben beendeten, aber mehr Punkte gewannen.

    Jetzt ist der FCZ Sechster und nach der Niederlage gegen Servette ohne Chance, das letzte Saisonziel noch zu erreichen. Der Club spielt in der kommenden Saison nicht international, und das ist vielleicht besser so. Das 0:1 gegen die Genfer, die ihrerseits vor der Qualifikation für die Europa League stehen, war die 3. Niederlage in Folge, die 7. in einem Heimspiel und schon die 15. insgesamt. Sie war unglücklich, aber alles andere als zufällig. Die Zürcher hatten mehr und die besseren Chancen, aber sie vergaben sie – allen voran Stürmer Josip Drmic. Servette traf durch Eudis den Pfosten und durch De Azevedo ins Tor. «Wir sind ein glücklicher Sieger», sagte Servettes Trainer João Alves hinterher.

    Eine verheerende Bilanz

    Der FCZ, der kurz vor der Pause Kajevic durch einen Platzverweis verlor, musste sich nicht den Vorwurf gefallen lassen, nicht ausreichend gekämpft zu haben – wie zuletzt bei der 1:5-Blamage gegen Basel. Er wollte sich im letzten Heimspiel und dem letzten Auftritt von Goalie Johnny Leoni vom Publikum mit einem Sieg verabschieden.

    Das sollte an sich selbstverständlich sein, doch in diesem Verein ist in dieser Saison nichts selbstverständlich. Dank der Teilnahme am Playoff zur Champions League und diverser Spielerverkäufe resultiert wenigstens kein finanzielles Defizit, die sportliche Bilanz aber ist verheerend und seit der Entlassung von Trainer Urs Fischer am 12. März noch schlechter geworden. Fischer erreichte einen Schnitt von 1,2 Punkten pro Spiel, bei Nachfolger Harald Gämperle sind es 0,75. Der FCZ ist mit 14 Punkten aus 14 Spielen die zweitschwächste Mannschaft der Rückrunde, schlechter ist nur GC.

    Für das Spiel gegen Servette meldeten sich neun (!) Spieler verletzt ab, darunter die gegen Basel ungenügenden Innenverteidiger Teixeira und Béda sowie wieder einmal Chikhaoui, der an einer entzündeten Patellasehne leidet. Für alle diese Spieler ist die Saison genauso vorbei wie für den gesperrten Chermiti, der in dieser Rückrunde mit einem fahrlässig verschossen Elfmeter in Sitten und dem Platzverweis gegen Basel nur ein Ärgernis war.

    Der neue Trainer Rolf Fringer zieht in Betracht, Chikhaoui als Spielmacher aufzubauen. Das Risiko ist beträchtlich. Der Tunesier ist derart verletzungsanfällig, dass man mit ihm eigentlich nur von Spiel zu Spiel planen kann. Auch wenn Fringer mit der Darbietung der jungen FCZ-Mannschaft gegen Servette mehr oder weniger zufrieden war und «von einem couragierten Auftritt und einer unverdienten Niederlage» sprach, liess er erneut keinen Zweifel daran, dass er «frisches Blut und neue Spieler» fordert.

    Vier Neue – und noch Zarate?

    Zwei Zuzüge sind getätigt: Kukeli kommt von Luzern, Da Costa von Thun. Und Benito spielte gestern mit der U-21, er hat den Beinbruch überwunden. Zudem rückt Nachwuchsmann Djimsiti ins Kader. Ein Spieler wie Gonzalo Zarate von Salzburg ist auf dem Markt, aber nicht ablösefrei und teuer im Unterhalt.

    Er ist eine Option für den FCZ, denn die Verantwortlichen erkennen immer deutlicher, dass das Team weiter verändert und verstärkt werden muss, wenn es nächste Saison in der Super League eine bessere Rolle spielen will. Andernfalls droht die Erinnerung an den 13. Mai 2006 immer mehr zu verblassen

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    Kommentar Von Silvan Schweizer

    Simpsons fehlende Überzeugung


    Sean Simpsons Nationalteam verpasst den WM-Viertelfinal – zum zweiten Mal in Folge. Das war in der zwölfjährigen Ära Ralph Krueger zuvor nur einmal vorgekommen und ist eine Ernüchterung. Die Schweizer konnten mit dem bestbesetzten Team seit Jahren antreten. Doch mit Namen allein gewinnt man keine Spiele. Die weniger prominente Konkurrenz Europas hat noch mehr aufgeholt. Nicht die Slowaken wurden an dieser WM zum Stolperstein, sondern die Franzosen. Beim 2:4 wurden die Schweizer vom hart arbeitenden Gegner überrascht.

    Simpson scheint die Überzeugungskraft zu fehlen, sein Team auf solche entscheidenden Spiele einzustimmen. Seine Aussage, er habe schon vor dem Frankreich-Match ein ungutes Gefühl gehabt, aber die Mannschaft nicht mit Nachdruck darauf angesprochen, weil er keine Nervosität verbreiten wollte, zeugt auf fatale Weise davon. Der Coach wirkt oft mürrisch, angespannt und wenig selbstbewusst. Wie sonst ist zu erklären, dass er eine kanadische Entourage um Andy Murray mitschleppt?

    Simpsons fachliche Fähigkeiten sind unbestritten. Er lässt ein attraktives, optimistisches Eishockey spielen, das jedoch im Vergleich zu Kruegers Defensivstrategie viel weniger krisenresistent ist. Die Schweizer verlieren unter ihm ihre Vormachtstellung als «beste Mannschaft der Kleinen». Der Verbandsspitze muss gemessen an den Ansprüchen klar werden, dass das Projekt Simpson nach gut zwei Jahren gescheitert ist.

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    Mein Senf:

    Kann mann so stehen lassen.

    Enttäuschend, einmal mehr!