Beiträge von Larry

    Zitat von Zesi 05


    Ganz eifach. Will de FCZ sis gröschte (Zuschauer-)Loch vor 15 Jahr gha hät. GC hät sis halt jetzt. Das chan schnell wieder chehre. Es bestrittet ja keine, dass de FCZ im Moment meh Zuschauer/Fans als GC hät. Das würd usecho, wenn ich Zahle vo hüt vergliche würd.

    Es isch eifach unerträglich wie so viel FCZ-Fans sich über GC luschtig mached und debi vergessed, dass es vor 15 Jahr genau umgekehrt gsi isch. Nöd zvergesse, dass mer dete de GC-Fans vorgworfe hät, sie seged so unglaublich arrogant. :shock:


    Wo er rächt häd, häd er rächt......

    Zitat von Ali Bengali

    ist es eigentlich üblich aus jedem Assist der ein Schweizer in der NHL spielt einen Bericht zu machen? So speziell kann das ja nicht sein.

    Typisch für die (verzerrte) Sichtweise aus der Schweiz!

    Bezieht sich übrigens auf alles, nicht nur Sport.

    Mir stehen oft die Haare zu Berge..... :haare: :oh_no:

    Die Schweizer sind hier natürlich KEIN Thema!

    Es ist ja auch keiner in irgendeiner Statistik wirklich gut.

    Streit ist bei den Verteidigern die Nummer 13 nach Punkten, das wars.

    Aber so ist das: Die Kroaten feiern Dave Diehl von den Giants, weil er einen Kroaten Schal trug nach dem Super Bowl. Diehl, in den USA geboren und somit Amerikaner, hat einen Deutschen Vater und eine Kroatische Mutter. Die hat ihren Job besser gemacht! :razz:

    Die Deutschen litten mit Vollmer von den Pats, etc. pp.

    So läuft das halt....

    Zitat von zappa10


    Zum de Klugscheisser uusehänke:
    An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschsprachigen Raum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten.

    Hät also nüt mit de Ami's ztue....... oder villicht isch de Salis gschuld ....

    Klugschseissermodus an:

    Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

    Mir händ ja keis Bluemegschäft meh, aber de Tag isch nöd vo de Amis und nöd vo de Floriste erfunde worde! :roll:

    Statt immer so Usrede bringe, bringed ihr de Fraue lieber öppis hei oder laded sie zum essen ih oder suscht öppis! :nick:

    Klugscheissermodus aus!

    Mein Fussballklub ist tot

    Ja, auch in Zürich schlugen Xamax-Herzen. Erinnerungen eines Fans, der sich 1987 in die rot-schwarzen Trikots verliebte.

    Von Fabian Rottmeier

    Das Schlimmste

    Wenn die Freundin abhaut, kann man sich eine neue suchen. Doch was, wenn der eigene Fussballklub in Konkurs geht? So wie mein Neuenburg Xamax am 26. Januar? Den Verein wechseln? Unmöglich! Sich in der Bundesliga einen Ersatzklub suchen? Nein! Der tschetschenische Xamax-Chef Bulat Tschagajew ruinierte in neun Monaten, wofür ich seit 25 Jahren gefiebert hatte: rouge et noir. Nach dem ersten Schock über das Ende des Traditionsvereins fragte ich mich: Habe ich für meinen toten Fussballklub auch einen freien Tag für die Beerdigung zugute? Wie lange soll ich Trauerflor tragen? Muss ich nun eine Familie gründen als Ersatz?

    Das Zweitschlimmste

    Immerhin kannte ich mich als langjähriger Xamax-Anhänger gut mit Niederlagen auf und neben dem Rasen aus. Schon früh musste ich den ersten Tiefschlag einstecken, ich war noch ein Knirps, aber bereits Xamax-Fan. Die längs gestreiften, rot-schwarzen Trikots von Xamax waren für mich das Schönste auf der Welt. An meinem siebten Geburtstag im April 1987, wenige Wochen bevor die Neuenburger den ersten von zwei Meistertiteln feiern konnten, schenkten mir meine Eltern mein erstes Xamax-Trikot. Etwas mehr als ein Jahr später brach für mich jedoch eine Welt zusammen: Xamax hatte einen neuen Trikotsponsor: Fotolabo Club statt Meubles Meyer. Mein Dress war alt! Schlimmer noch: Fotolabo blieb Xamax jahrelang treu, was meine Folter noch verlängerte.

    Das Drittschlimmste

    Stefan Rehn kann mich mal. Noch heute. Der schwedische Mittelfeldspieler von Lausanne-Sports war 1997 dafür verantwortlich, dass Xamax seinen dritten Meistertitel verpasste. Er verhinderte mit einem Handspiel auf der Torlinie das siegbringende 2:0 – und weil der Schiedsrichter dies nicht sah und Lausanne später noch das 1:1 gelang, wurde eine Runde später der FC Sion Meister. Es war das letzte Mal, dass Xamax wirklich um den Meistertitel spielte.

    Das Viertschlimmste

    Xamax spielte bis 2004 im völlig veralteten Stade de la Maladière – das Modernste war die grosse und farbige digitale Anzeigetafel, die bereits zu Beginn der 90er-Jahre als Einzige in der Schweiz die Tore in Zeitlupe zeigte. Etwas, das ich «Auswärtigen» besonders stolz zeigte. Noch bis etwa 1997 kamen oft 10 000 Zuschauer oder mehr. Ein Xamax-Spiel war damals ein Ereignis. Auch für meine Mutter. Ich fürchtete jeweils ein Gegentor, meine Mutter den Gang zur Toilette: Plumpsklos. Die Kult-WCs blieben so lange, bis das Stadion vor acht Jahren abgerissen und neu gebaut wurde. Xamax musste seine Heimspiele deshalb vorübergehend in La Chaux-deFonds austragen. Das lottrige Stadion dort hatte fast noch mehr Charme – und vor allem tolle Preise: Der Eintritt für die Oma (5 Franken) war billiger als die Bratwurst (6 Franken, mit Senf ). Doch dann geschah 2006 das Unvorstellbare: Xamax stieg ein halbes Jahr vor der Eröffnung des neuen Stadions in die Challenge League ab. Und so hiess der erste Gegner in der neuen Maladière nicht etwa Basel oder YB, sondern La Chauxde-Fonds. Eine fiese Pointe.

    Das Fünftschlimmste

    Als Primarschüler musste ich mich mit den Xamax-Auswärtsspielen gegen Wettingen und GC begnügen. Neuenburg war zu weit weg. Die Grasshoppers waren mein Hassverein, denn sie gewannen damals fast alles, das war zumindest mein Eindruck. Umso schlimmer, dass Xamax ausgerechnet im Hardturm seine schlechtesten Leistungen bot. Ich wurde unter anderem Zeuge eines 0:4, eines 1:5, eines 1:4 und gar eines 2:7. Ich blieb immer bis zum bitteren Abpfiff und schwor mir, so lange hinzugehen, bis ich meinen ersten Sieg sehen würde. Erst vor viereinhalb Jahren war es so weit: Nach knapp 20 Hardturm-Spielen ohne Sieg wurde ich erlöst: Xamax gewann in einem Spiel mit turbulenter Schlussphase 2:1. Die GC-Fans rissen nach Spielschluss die Stühle aus den Verankerungen und stürmten das Feld. Nicht etwa aus Frust, sondern weil es das letzte Spiel überhaupt im Hardturm gewesen war. Danach wurde das Stadion abgerissen, ein Stück Schweizer Fussballgeschichte verschwand – wie nun auch mein Xamax.

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    Ich vermute noch etwas:

    Beim ZSC hat man mitbekommen, dass FCZ & GC ein neues Stadion praktisch geschenkt bekommen.

    Warum sollte man also die neue Halle von A-Z aus dem eigenen Sack bezahlen?

    Und wenn man Geld vom Staat will macht es sich besser man präsentiert ein Defizit....

    @Champs: Über den Hardturm MUSS abgestimmt werden, aber ob dies bei der ZSC Halle auch so ist steht noch in den Sternen!

    Zitat von ZüriBueb


    Und da Peter Zahner schon öffentlich kommunizierte, dass der ZSC ohne eigenes Stadion nicht in der Lage ist auf dem aktuellen Niveau zu existieren, sind die Jahre in der NLA wohl gezählt.

    Blödsinn!

    Er kann einfach weiterhin sein Budget nicht aus den Einnahmen decken - wie bisher!

    Aber scheinbar ist auch im neuen Stadion kein Gewinn möglich wie ich nun lese, also spielt das gar keine Rolle!

    Mich erstaunt schon, dass nun alles ein bisschen anders ist:

    - man braucht nun plötzlich Geld von der Stadt
    - man wird auch dort nicht kostendeckend sein

    Alles nicht ganz so wie immer gesagt wurde....

    Abwarten, Tee trinken (oder was anderes :suff: ), und sich in der Zwischenzeit nicht aufregen! :cool:

    Kommt es, ist es super - kommt es nicht ist immer noch Zeit für Schimpftiraden hier.

    Ich glaube, man ist eine Spur zu negativ hier.

    Zitat von Mirko

    Das ist vermutlich nicht mal die schwierigste Hürde, wie man beim Hardturm gesehen hat :?:

    Im Fall ZSC Stadion wäre es aber wohl die höchste.

    Kann man nicht vergleichen, CS Hardturm und ZSC Halle.

    Zitat von Simms

    Ich denke, es wird durch die Abstimmung durchkommen.

    Das denke ich auch, und zwar weil sich niemand die Finger verbrennen will und und als Stadionkiller dastehen will. Und das Volk wird in so einem Fall durchwinken, wie immer. Nein gestimmt wird nur bei sehr umstrittenen Dingen ("goldigi Schiissi").

    ZSC Lions erhalten Stadion nur mit dem Ja des Volkes

    Die Stadt übernimmt bei der Duplex-Arena erneut das Betriebsdefizit für ein Stadion. Zusammen mit Letzigrund und Hardturm kostet dies 20 Millionen Franken pro Jahr.

    Von Stefan Häne und Silvio Temperli

    Zürich – Wenn es um Stadien geht, lässt sich die Stadt Zürich nicht lumpen. 56 Millionen Franken steuerte sie 2003 an die Renovation des Hallenstadions bei, 110 Millionen Franken waren es 2005 beim Neubau des Letzigrunds. 137 Millionen werden es – Stand heute – für den neuen Hardturm sein. Und auch an die geplante Duplex-Arena in Altstetten will der Stadtrat seinen Beitrag leisten: 149 Millionen Franken, dies bei Gesamtkosten von 193 Millionen Franken. Diese Summe möchte er ausgeben, damit die ZSC Lions und der Volleyballverein Voléro in Altstetten eine neue Spielstätte bauen können. Das Geld stellt er den Klubs in Form eines Darlehens mit einer Amortisationsdauer von 65 Jahren zur Verfügung.

    GLP: Genug Geld ausgegeben Weil der Zins für das Darlehen mehr als 2 Millionen Franken beträgt, muss der Gemeinderat darüber befinden. Gegen einen entsprechenden Beschluss wäre das fakultative Referendum möglich, worauf es zur Volksabstimmung käme. Widerstand gegen das Projekt haben die Grünliberalen angekündigt. So wie die Vorlage derzeit daherkomme, müsse man sie ablehnen, sagt Fraktionschef Gian von Planta. Die GLP stösst sich daran, dass die Stadt mit dem Darlehen von 150 Millionen Franken als Bank auftritt: «Damit nimmt sie ein hohes finanzielles Risiko auf sich», warnt er. Dass die Vereine den Betrag nicht oder nur teilweise zurückzahlen können – diese Sorge treibt Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP) indes nicht um: Er teile diese Bedenken nicht, weil er es für schwierig halte, Prognosen über die nächsten 65 Jahre abzugeben.

    Die GLP ist nun fest entschlossen, das stadträtliche Finanzierungsmodell so rasch als möglich zu bodigen. «Wir haben schon genug Geld in unsere Stadien gesteckt», sagt Gian von Planta. Noch bevor im Parlament das umstrittene Darlehen sowie das fakultative Referendum zur Sprache kommen, will die Partei in das Bauvorhaben eingreifen. «Wir müssen vorgängig ein Projekt schaffen, zu dem alle Ja sagen können, das liegt auch ganz im Sinne der Initianten», hält von Planta fest.

    Primäre Voraussetzung für den Stadionbau bildet zunächst eine Zonenplanänderung. Diese wird die GLP nur dann befürworten, wenn sich die finanzielle Beteiligung der Stadt lediglich auf die Umplatzierung der 120 Schrebergärten vom Vulkan-Areal ins Dunkelhölzli beschränkt – was die Stadt einige Millionen Franken kosten werde, wie ein Sprecher von Grün Stadt Zürich sagt. Wenn sich später auch die Stimmberechtigten zur Duplex-Arena äussern können, ist das den Grünliberalen «mehr als recht».

    Doch so oder so führt laut von Planta der einzig gangbare Weg über private Investoren. Die Stadt habe den ZSC Lions gegenüber ihre Schuldigkeit längst getan, indem sie das Hallenstadion in Oerlikon erneuern und ausbauen liess. Auch der SVP wäre ein Szenario mit privaten Geldgebern ungleich lieber. Eine gedeckte Halle biete ihnen schliesslich die Möglichkeit, mit Konzerten und anderen Veranstaltungen eine Rendite zu erzielen, sagt Gemeinderat und Stadtparteipräsident Roger Liebi. «Das wollten wir ja auch beim Hardturm, doch Links-Grün hat das verhindert.»

    Parlament für Urnengang

    Die SVP steht trotzdem hinter der Duplex-Arena, wie auch immer die Finanzierung geregelt wird: «Wenn die Stadt für die Kultur Millionen ausgibt», so Liebi, «dann soll sie auch Geld für den Spitzensport lockermachen.» Spitzensport bilde die Voraussetzung für den Breitensport. Liebi hat nichts dagegen, wenn letztlich über das staatliche Darlehen an der Urne entschieden wird: «Wir sind immer dafür, dass das Volk das letzte Wort hat; bei einem so hohen Betrag erst recht.» In diesem letzten Punkt geht die SP mit der SVP einig. Zusammen mit der GLP ergibt sich somit im Parlament eine Mehrheit für die Volksabstimmung. Auch die CVP zeigt Sympathien für diese Variante. Fraktionschef Christian Traber hält die Volksmitsprache für ein «wichtiges Zeichen, dass das Stadion breit abgestützt ist». SP-Fraktionschefin Min Li Marti findet es richtig, dass die Stimmenden genauso wie bei den anderen Stadien auch mitreden dürfen. Anders als die SVP denkt sie bei der Forderung nach privaten Geldgebern. Min Li Marti bezweifelt, dass «irgendein uneigennütziger Mäzen, zum Beispiel ein Oligarch aus Kasachstan», wie sie sagt, an der Duplex-Arena Interesse haben könnte: «Das ist völlig unrealistisch.» Und ein ernsthafter Investor würde die gedeckte Halle nicht allein für Sport und Spiel nutzen, sondern auch für andere spezielle Events. Dann entstünden über kurz oder lang wiederum dieselben Konflikte wie im Hallenstadion: «Plötzlich könnten die Events den Sport verdrängen.»

    Für Min Li Marti bleibt aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit den Stadien letztlich nur eine Lösung: «Entweder beteiligt sich die Stadt am Projekt oder man lässt es aus Spargründen fallen.» Ohnehin lasse der stadträtliche Vorschlag noch zu viele Fragen offen. Min Li Marti kann sich nicht vorstellen, woher Voléro Zürich, wie geplant, 9 Millionen Franken für das Vorhaben auftreiben will. Offen bleibt für sie auch, wer für den Rest des Betriebsdefizits aufkommen soll. Die Stadt Zürich will 2,5 Millionen Franken an die jährlich anfallenden 4,5 Millionen Franken beitragen.

    Letzigrund: 10-Millionen-Loch

    Heute schon stopft die Stadt Löcher in den Kassen anderer Stadien. Beim Letzigrund waren es 2010 8,9 Millionen Franken – 100 000 Franken mehr als ein Jahr zuvor. Sobald der FCZ und GC in den Hardturm gezogen sind, dürfte der Verlust infolge wegfallender Mieteinnahmen auf bis zu 10 Millionen Franken pro Jahr steigen, schätzt die Stadt. Auch beim geplanten Hardturm wird es nicht ohne Finanzspritze gehen: Der Stadtrat rechnet mit jährlichen Beiträgen von 5 bis 7 Millionen Franken. Dass ein privater Geldgeber in die Bresche springt, scheint ausgeschlossen. Für Investoren sei das Stadion ohne Mantelnutzung nicht interessant, sagt Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements. «Aus diesem Grund macht eine Suche der Stadt keinen Sinn.» Nach Sponsoren oder Mäzenen müssten sich die Klubs umsehen.

    FDP-Stadtrat für Staatslösung

    Unter dem Strich kommen wegen der Stadien jährliche Betriebsdefizite von 20 Millionen Franken auf die Stadt zu – verlorenes Geld? Nein, findet Finanzvorsteher Vollenwyder: «Der Spitzensport kann sich, wie etwa die Kultur, nicht selber finanzieren.» Weil der Spitzensport eine wichtige Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche übernehme, sei damit auch die Nachwuchsförderung verbunden. Deshalb erachtet es Vollenwyder als «durchaus sinnvoll, dass sich die Stadt finanziell engagiert».

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    Mein Senf:
    Ohne Geld von der Stadt geht es also doch nicht, und somit ist sowohl dieses Stadion wie auch der Hardturm gefährdet. Dass ein Stadion ohne Mantelnutzung immer defizitär sein wird merkt nun wohl der hinterste und letzte. Auf der anderen Seite: Jahr für Jahr 80 Millionen im Opernhaus verlochen geht auch, also!