Beiträge von Larry

    FCZ-Transfers Rodriguez geht zu Wolfsburg, Mehmedi ist bei Dynamo Kiew, Djuric spielt in Valenciennes – und der FCZ folgt Basler Pfaden. Von Ueli Kägi

    17 Millionen für die Zukunft

    Den FCZ gibt es seit 1896. Nie in seiner bald 116-jährigen Klubgeschichte aber hat er innert so kurzer Zeit mehr Geld verdient als in diesen Tagen, in denen er zwei junge Schweizer Nationalspieler verkaufte und dem Transfer von Djuric zustimmte. In der vergangenen Woche unterschrieb Stürmer Admir Mehmedi (21) einen Vertrag bei Dynamo Kiew. Gestern verliess Ricardo Rodriguez (19) den Klub für ein viereinhalbjähriges Engagement beim VfL Wolfsburg. Dazu kommt der Abgang von Dusan Djuric (27), der für 500 000 Euro per sofort zu Valenciennes nach Frankreich wechselt. Der Vertrag des Schweden wäre im Sommer ausgelaufen.

    In den vergangenen Jahren musste der FCZ jugendliche Schlüsselfiguren wie Dzemaili, Abdi (beide aus dem eigenen Nachwuchs) oder Inler fast ohne Entgelt ziehen lassen, weil es die Führung verpasst hatte, ihr international begehrtestes Personal mit langfristigen Verträgen rechtzeitig an sich zu binden.

    Das budgetierte Millionenloch

    Der Klub hat aus den Fehlern gelernt und verdient jetzt erstmals viel Geld mit Spielern, die er im Wesentlichen selbst ausgebildet hat. Die 4,5 Millionen Euro Ablösesumme für Mehmedi sind für den Klub ein gutes, die maximal 8,5 Millionen Euro für Rodriguez ein sehr gutes Geschäft – auch wenn aus Wolfsburg nur knapp 6 Millionen Euro ganz sicher nach Zürich fliessen. Der Restbetrag ist an die sportlichen Erfolge des Spielers (Bundesliga-Einsätze) und an eine Europacup-Qualifikation des Klubs während Rodriguez’ Vertragslaufzeit gebunden.

    Fast 17 Millionen Schweizer Franken betragen die Einnahmen im Optimalfall aus den jüngsten Transfers. Das gibt dem Verein die Sicherheit, dass er seine Jahresrechnung mit Ausgaben von rund 21 Millionen Franken mittelfristig finanzieren kann. Der FCZ braucht ausserordentliche Erträge aus Transfergeschäften oder dem Europacup, um das strukturelle Defizit von jährlich 5 Millionen zu decken.

    Daneben schaffen die Überweisungen aus Wolfsburg und Kiew auch beste Voraussetzungen für einen gezielten Umbau der Mannschaft. Es sind wesentliche personelle Veränderungen notwendig. Zuletzt stimmten beim FCZ Mischung und Charakter nicht mehr. Anders lassen sich die sportlichen Schwierigkeiten kaum erklären, die sowohl auf den Meistertitel 2009 als auch auf Rang 2 in der vergangenen Saison folgten. Derzeit belegt das Team Rang 6. Es würde auf Platz 8 stehen, wenn Xamax und Sion nicht Punkte abgezogen worden wären.

    Im Sommer laufen die Verträge von Goalie Leoni, Verteidiger Barmettler sowie den Mittelfeldspielern Aegerter und Margairaz aus. Die Torhüterfrage ist geklärt: Leoni wird den Verein verlassen, die bisherige Nummer 2, Andrea Guatelli, verlängerte ihren Kontrakt bis 2013. Aus Thun kehrt auf die kommende Saison hin der frühere FCZ-Junior David Da Costa mit einem Fünfjahresvertrag zurück.

    Das Basler Erfolgsmodell

    Ohne Mäzenatum gibt es im Schweizer Fussball nur einen Weg zum berechenbaren sportlichen Erfolg. Es ist der Weg der vernünftigen Entscheide und des kalkulierten Risikos. Es ist der Weg mit Mannschaften, die geprägt sind von Routiniers und jugendlichen Aufsteigern, die in regelmässigen Abständen ertragsreich verkauft werden. Es ist der Weg, den der FC Basel schon seit einiger Zeit erfolgreich geht. Mit rund 25 000 verkauften Jahreskarten und einem Basisbudget von 30 Millionen Franken hat er allerdings auch die besten wirtschaftlichen Voraussetzungen im Land. Ein exemplarisches Basler Transferbeispiel ist dasjenige von Rechtsverteidiger Samuel Inkoom. Im Sommer 2009 für 800 000 Franken aus Ghana gekommen, nach 18 Monaten für 8 Millionen in die Ukraine weiterverkauft.

    Am FCB-Modell orientiert sich auch der FCZ. Die Klubs duellieren sich seit Jahren schon um die besten Schweizer Nachwuchsspieler. Sportchef Fredy Bickel will sich jetzt auf dem Transfermarkt nicht unter Druck und zu schnellen Abschlüssen verleiten lassen. Die Vernunft soll über allen Entscheiden stehen. Als ersten Spieler nach dem Abgang von Rodriguez hat der FCZ den 20-jährigen Loris Benito verpflichtet. Der Schweizer U-Nationalspieler verteidigte bisher auf der linken Abwehrseite des FC Aarau in der Challenge League. Landen soll auch er dereinst im Ausland.

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    Patriots vs. Broncos:

    Patriots! Spielen zu Hause, haben auch in der Saison besser gespielt (13-3 vs. 8-8)

    Ravens vs. Texans:

    Ich favorisiere die Texans. Habe sie hier in Tampa gesehen, haben eine Euphorie in Houston!

    49ers vs. Saints:

    Schwierig! Beide 13-3, für die 49ers spricht der Heimvorteil, ich tippe aber auf die Saints.

    Packers vs. Giants:

    Ich hoffe auf die grosse Überraschung durch die Giants! Realistisch wäre aber ein Sieg vom Pack.

    Zitat von Rangersfan


    Ja, ich hatte 2 season tickets in der Section 222, die waren damals gelb. Die Playoffs waren fantastisch. In der ersten Runde haben wir die Islanders dominiert und die ersten zwei Spiele 6 oder 7 zu Null gewonnen. In der zweiten Runde haben wir die Caps in 5 geschlagen. Dann kam die dramatische Serie gegen die Devils mit der Messier Garantie. In Game 7 habe ich fast einen Herzinfarkt gekriegt als Zelepukin 7 Sekunden vor Schluss ausgeglichen hat. Dann kam Matteau in der zweiten OT. Gegen Vancouver wurde es nochmals ganz heiss nach einer 3 - 1 Fuehrung. Die Parade mit einer Million Leute im Canyon of Heroes war auch super.

    :cool: *beneiden-tun*

    Zitat von Rangersfan


    I am not yet ready to scout my spot on the parade route on lower Broadway, however, I enjoy it while it lasts! :suff:

    Warst Du eigentlich 1994 dabei?

    Ich war in jener Saison 93/94 im November in NY und beim Spiel vs. Tampa.

    War halb leer, das hat sich nach dem Gewinn des Cups ja dann für Jahre geändert!

    Nei, dänn wär ich für de Lutscher!

    Bisch Du eini demphall! :razz:

    Man kann nicht eine Serie, die dem RL von C.H. aka C.S. entspricht nun plötzlich mit einer anderen Figur bestücken.

    Jedenfalls nicht mit mir.

    Zitat von Reto

    Bist ja nicht seit 25 Jahren Charlie Harper-Fan. Das wirst du schon verkraften und Jake und auch Alan sind für mich genau so lustig, bzw. lustig genug, um die Sendung weiterhin zu schauen. Der geilste ist sowieso Herb!

    De Jake chasch rauche sit er nüme chlii isch! :gaehn:

    Zitat von Reto


    Und Larry: Alkis sind kei Vorbilder. Jedefalls für mich nöd. Aber villicht meinsch es ja au ehner uf d'Fraue bezoge, da chömmer wieder diskutiere ;o)

    Die drü wo ich gnänd han mached ebe s eint UND s andere :razz:

    Früener oder spöter macheds aber de Schirm zue, drum tüend mir das ja au nöd nahmache :heilig:

    Ich känn eine de schriibt jedes mal es Mail wänn em öppis nöd passt.

    Er seit, die läsed das und suscht meineds, sie mached alles richtig.

    Antwort häd er no nie übercho.....

    PS: Es sind bi ihm kei Fehler dinne und er fangt nöd mit "Canepa du Tubel!" ah.......

    Bin halt en usgeprägte Charlie Harper Fan!

    Und sie händ em die Serie uf de Liib gschriebe!!!!

    Nach em George Best und em Harald Juhnke mis letschte Alki Idol :suff: :razz:

    Nei, bi mir gits kei Chance!

    Ich glaub au nöd, dass es mit em Lutscher en Erfolg wird!

    De Canape fiilet no am Tegscht ume! :razz:

    Will er chunt ja "nur" 6 Millione über jetzt und will ois natürli de ganz Betrag verchaufe.

    Nur, de gits viellicht gar nie, will die Pünkt nie erfüllt werded.

    FCZ mit Wolfsburg einig

    Linksverteidiger Ricardo Rodriguez wechselt in die Bundesliga.

    Von Ueli Kägi und David Wiederkehr


    Die Wechselvereinbarung war gestern noch nicht unterschrieben. Gemäss gut informierten deutschen Quellen aber haben sich der FC Zürich und der VfL Wolfsburg über den Transfer von Ricardo Rodriguez geeinigt.

    Der 19-jährige Linksverteidiger war sich mit dem Bundesliga-Zwölften vor ein paar Tagen schon einig geworden über den Wechsel – die Klubs feilschten bis gestern um die Transfermodalitäten. Geeinigt haben sie sich nun auf ein Gesamtpaket im Wert von 8,5 Millionen Euro – rund 10,3 Millionen Franken. Davon erhält der FCZ knapp 6 Millionen Euro fix; der Restbetrag ist an den sportlichen Erfolg von Rodriguez (Bundesliga-Einsätze) und Wolfsburg (Qualifikation für den Europacup) während der Vertragslaufzeit gebunden. Erhält der FCZ die volle Summe – und davon gehen die Klubverantwortlichen aus –, ist Rodriguez der teuerste FCZ-Spieler der Geschichte. Stürmer Shabani Nonda war im Sommer 1998 für knapp 10 Millionen Franken zu Stade Rennes weitergezogen.

    Rodriguez soll beim VfL einen Vertrag bis Sommer 2016 erhalten, er ist der Wunschtransfer von Trainer Felix Magath, der im finanzstarken VW-Klub den Kurs bestimmt. Kommt es heute zur erwarteten schnellen schriftlichen Einigung, wird Rodriguez seinem neuen Verein unverzüglich ins Trainingslager nach Dubai nachreisen, um dort den medizinischen Test zu absolvieren.

    Da Costa vor der Rückkehr

    Denkbar ist, dass auch der Wechsel des Mittelfeldspielers Dusan Djuric zum französischen Erstligisten Valenciennes vollzogen wird. Es ist für den FCZ die letzte Möglichkeit, den Schweden zu verkaufen. Djurics Kontrakt läuft zum Saisonende aus wie die Verträge der beiden Goalies. Johnny Leoni wird den Klub dann verlassen, Andrea Guatelli hat ein Angebot für einen neuen Vertrag erhalten. Daneben zeichnet sich ab, dass der langjährige FCZ-Junior David Da Costa im Sommer vom FC Thun in den Letzigrund zurückkehrt.

    Der FCZ absolvierte gestern sein erstes von sechs Testspielen und kam in Wohlen gegen Challenge-League-Klub Winterthur zu einem 1:1. Trainer Fischer testete den serbischen Mittelfeldspieler Asmir Kajevic vom FK Borca; der 21-Jährige brachte sein Team mit einem wuchtigen Kopfball in Führung.

    FCZ - Winterthur 1:1 (0:0). Niedermatten, Wohlen. – 250 Zuschauer. – Tore: 61. Kajevic 1:0. 75. Antic 1:1. – FCZ: Leoni (46. Brecher); Kleiber, Barmettler, Teixeira (46. Djimsiti), Brunner; Nikci (46. Audino), Zouaghi (46.P.Koch),Buff,Kajevic (66.Schönbächler); Schönbächler (46. Mariano); Alphonse (46. Drmic).

    Kolnik, die süsse Versuchung

    Der Slowake blickt auf turbulente Zeiten zurück und will sich beim ZSC für einen Vertrag empfehlen.

    Von Simon Graf, Zürich

    Juraj Kolnik dürfte das erste Training mit den ZSC Lions als Schocktherapie empfunden haben. Bei den Linienläufen, die Bob Hartley seinen Spielern gerne zum Dessert verordnet, hechelte der Slowake meist hinterher. Später sagte er: «Es war eine sehr intensive Einheit, nicht zu vergleichen mit den Trainings in Genf. Dort ist es lockerer.» Dann machte er sich Mut: «Der erste Tag ist immer der härteste. Die Spieler hier sind dieses Tempo eben schon gewohnt.»

    Der 31-Jährige ist nach turbulenten Zeiten in Zürich gelandet und will sich diese Woche für einen Vertrag aufdrängen. Und sein Name weckt grosse Hoffnungen: In 163 NLA-Spielen erzielte er 198 Punkte, 2008/09 war er Liga-Topskorer. Doch der versierte Flügel wäre nicht da, wenn zuletzt nicht etwas schiefgelaufen wäre. Oder besser: einiges.

    Er wechselte im Herbst 2010 zu Dynamo Moskau, wo das grosse Geld lockte, inzwischen sagt er: «Am liebsten würde ich die letzten zwei Jahre streichen.» Gerade mal neun Spiele bestritt er in der russischen Metropole, er war verletzt und krank, hatte Mitte November 2011 endlich genug von der fremden Welt und einigte sich auf eine Vertragsauflösung. In der ersten Saison stoppte ihn eine Knieverletzung, und die Erholungszeit nach einer Operation betrug vier Monate statt der drei, vier Wochen, die ihm der Arzt genannt hatte. Kurz vor der zweiten Saison wurde er von einer Lungenentzündung befallen.

    27 Tage im Moskauer Spital

    «Vielleicht hatte ich einfach Pech», sagt Kolnik kopfschüttelnd. Hinter die medizinische Betreuung in Russland setzt er aber schon ein Fragezeichen. Und weil er nicht mehr zur Generation gehört, die in der Schule Russisch lernen musste, erfuhr er nie genau, wie er verarztet wurde. Prägend war für ihn, wie er im vergangenen Oktober nach einer einmonatigen medikamentösen Behandlung seiner Lungenentzündung das Comeback im Farmteam gab und tags darauf 39,8 Grad Fieber hatte. Er wurde umgehend ins Spital überwiesen – und blieb 27 Tage lang dort. «Danach wollte ich nur noch weg», sagt Kolnik mit seiner ruhigen Stimme. «Denn alles lief schief, was ich probierte.»

    Chris McSorley nahm den verlorenen Sohn auf und liess ihn bei Servette trainieren, doch den gewünschten Vertrag offerierte er ihm nicht. «Ich bin McSorley dankbar, dass ich mich bei ihm wieder in Matchform bringen durfte. Aber nun wollte ich nicht länger warten. Weil er schon fünf Ausländer hat, wollte er mich momentan nicht verpflichten.» Am Wochenende kam Kolniks Agent Gérald Métroz mit den ZSC Lions überein, dass er auf Probe hierherkommen könne.

    Der richtige Spielertyp, aber...

    Knie und Lungenentzündung seien ausgeheilt, versichert Kolnik. «Jetzt brauche ich einfach Spiele.» Viel Zeit hat er nicht, sich Hartley zu empfehlen. Einen kreativen Flügel und Skorer wie ihn könnten die ZSC Lions gut gebrauchen. Die Frage ist, wie lange er nach eineinhalb Saisons beinahe ohne Matchpraxis braucht, um sich in Form zu spielen.

    «Ich muss etwas zeigen», ist er sich bewusst. «Jedes Team hat seine Ausländer. Aber viele suchen auch noch etwas fürs Playoff.» Kolnik verhehlt nicht, dass er sich eine Zukunft in der Schweiz gut vorstellen könnte. Seine Frau lebt mit den beiden Söhnen momentan in Montreal, und künftig möchte er nicht mehr, wie in Russland, länger von seiner Familie getrennt sein. Langfristig planen mag er dieser Tage aber nicht. Er wolle die Saison mit einem Happy End abschliessen, sagt er – und dann weiterschauen.

    Immerhin weiss er, wie es ist, wenn die ZSC Lions Meister werden. Er muss den Kopf schütteln, wenn er an die verlorene Finalserie 2008 mit Servette denkt: «Beim sechsten Spiel im Hallenstadion stürmten die Zuschauer nach dem Penaltyschiessen das Eis. Alle spielten verrückt. Man hatte den Titel in Zürich offenbar sehnlichst erwartet.»

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