Beiträge von Larry

    «Eishockey ist doch nur ein Spiel»

    Bob Hartley erzählte den ZSC-Spielern Geschichten aus seinem Leben, um ihre Verkrampfung zu lösen.

    Mit Bob Hartley sprach Simon Graf, Zürich

    Bob Hartley, wie erklären Sie sich die Diskrepanz zwischen der Trainingsqualität und den Leistungen in den Spielen?

    Das ist die Ein-Millionen-Franken-Frage. Wir hatten am Vormittag ein Meeting mit den Spielern, und ich fragte sie, wieso sie so verkrampft sind. Ich wünschte, ich hätte die Antwort. Sie haben das Training ja gesehen, sie arbeiten ausgezeichnet. Aber in den Spielen sind sie ängstlich, ihr Selbstvertrauen ist zerbrechlich. Ich sagte zu ihnen: Wenn ihr nach Jaroslawl fliegen und dort in die Eishalle, in die Kabine gehen würdet, ihr würdet alles leer vorfinden. Keine Spieler, keine Coaches, nicht einmal Ausrüstungen. Wie könnt ihr euch also Sorgen machen in der Schweiz? Der Wirtschaft geht es stets gut, das Leben ist wunderbar hier. Und ihr habt den besten Job der Welt.

    Trotzdem scheinen die Spieler den Druck zu spüren.

    Welchen Druck? Druck hast du, wenn du keine Arbeit hast, sich die Rechnungen stapeln und du zwei, drei Kinder ernähren musst. Oder wenn dir der Doktor sagt, du hättest nur noch zwei Monate zu leben. Im Mai spielte ich an einem Turnier für über 50-Jährige mit, und als ich am Bully stand, sagte mein Gegenüber zu mir: «Siehst du den Verteidiger hinter mir? Er ist mein Bruder. Am Montag muss er ins Spital, um seinen Krebs behandeln zu lassen. Es ist sein letztes Wochenende mit Eishockey. Aber nach der Behandlung sollte er wieder okay sein.» Letzte Woche erhielt ich ein E-Mail von ihm, in dem er mir mitteilte, sein Bruder sei gestorben. Vier Monate danach. Solche Dinge müssen wir uns vergegenwärtigen. Eishockey ist doch nur ein Spiel, lasst uns Spass haben.

    Kann man Spass erzwingen?

    Nein, das kann man wohl nicht. Spass kommt mit Selbstvertrauen. Ich schaute mir das Kloten-Spiel am Video an. Wir spielten ein gutes erstes Drittel, machten drei Fehler, von denen zwei mit Toren bestraft wurden. Wenn man die Spieler auf der Bank beobachtet, sieht es aus, als ob ihnen jemand den Stecker herausgezogen hätte. Wenn man in Rückstand gerät, ist das doch nicht das Ende der Welt. Wir haben ja gegen Zug gezeigt, dass wir einen Rückstand aufholen können. Jedes Team macht Phasen durch, in denen es verwundbar ist. Eine solche haben wir momentan. Die Spieler haben Angst vor vielem, Angst, Fehler zu machen.

    Haben sie auch Angst vor Ihnen?

    Nein. Wieso auch? Wir pflegen eine gute Kommunikation mit den Jungs. Wir hatten ein gutes Camp zusammen. Aber wenn wir ein Tief haben in der Saison, dann am liebsten jetzt. In 20 Jahren habe ich selten ein Team gecoacht, das nie Probleme hatte. Vielleicht Colorado, als wir den Stanley-Cup holten. Aber mit Hershey, als wir den Calder-Cup gewannen, verloren wir zwischendurch sechs Spiele in Serie. Trotzdem gewannen wir die Meisterschaft. Hoffentlich ist diese schwierige Phase eine Investition in die Zukunft. Wir gehen da durch und lernen daraus. Ich etwa lerne die Spieler nun besser kennen. Ich kannte die Mannschaft, wie sie in der Vorsaison war. Doch nun zählt es, das ist etwas ganz anderes. Wichtig ist, dass die Spieler lernen loszulassen. Sie denken noch viel zu oft daran, was letzte oder vorletzte Saison war, was da nicht gut lief.

    Wie kann das Team Energie finden?

    Wir haben Energie. Das zeigen die Spieler im Training. Für die körperliche Verfassung und für die Vorbereitung des Teams ist die Organisation zuständig, ich inklusive. Aber die mentale Vorbereitung ist eine persönliche Sache. Jeder weiss am besten, was er braucht, um bereit zu sein. Ich kann helfen, aber es muss von jedem selber kommen. Momentan liegt es viel mehr am Mentalen als am Körperlichen. Man muss bereit sein für etwelche Situationen. Bereit, es wegzustecken, wenn das andere Team das erste Tor schiesst. Bereit dafür, dass die Eismaschine stehen bleibt und man zwischen zwei Dritteln eineinhalb Stunden warten muss. Oder dass der Bus eine Panne hat und man erst fünf Minuten vor Start des Spiels eintrifft. Es ist die Aufgabe des Spielers, sich auf alles einzustellen.

    Sind Sie froh, dass Sie am Freitag gegen die ebenfalls kriselnden Lakers spielen?

    Wenn man nicht gut spielt, ist jeder Gegner schwierig. Ich fokussiere mich aber nur auf unser Team. Wir haben nun eine intensive Phase mit drei Spielen pro Woche. Wenn wir zu gewinnen beginnen, können wir schnell Fahrt aufnehmen. Wir brauchen jetzt einfach einen Sieg. Es gibt nichts Schöneres als den Vormittag nach einem Sieg. Die Musik in der Garderobe ist laut, die Spieler sind gut gelaunt, lachen miteinander.


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    NHL-Premiere

    Streit wird Captain – Niederreiter zu LA?

    (sis/Si)

    Mark Streit ist als erster Schweizer zum Captain einer NHL-Mannschaft bestimmt worden. Der Berner Verteidiger ist der 13. Captain in der Geschichte der New York Islanders. Unter seinen Vorgängern sind Legenden wie Bryan Trottier, Denis Potvin und Pat Lafontaine. Streit wird am 8. Oktober mit dem Heimspiel gegen die Florida Panthers in die Saison starten. Zudem stellen die Islanders die Weichen für die Zukunft. Gemäss dem ESPNBlogger Pierre LeBrun holen sie von Los Angeles Star-Verteidiger Drew Doughty, erhalten einen Drittrundenpick und lassen dafür den Schweizer Nummer-5Draft Nino Niederreiter nach Kalifornien ziehen. Doughty hat offenbar kürzlich ein Angebot der Kings für 6,8 Millionen Dollar pro Jahr abgelehnt. Der Deal soll zudem noch Michael Grabner, Travis Harmonic und einen Erstrundenpick beinhalten.
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    Gysin, isch da öppis dra?

    Sollte Hartley scheitern, und davor habe ich wirklich Angst, ist der Fall klar:

    Die von Zahner/Salis zusammengestellte Truppe ist nichts wert!

    Dann muss die Konsequenz gezogen werden, und die beiden müssen geschickt werden.

    Einen CEO brauchen wir nicht wirklich, aber einen Sportchef der seine Sache versteht.

    Dieser muss dann wohl oder übel eine neue Truppe zusammenstellen.

    Klar haben div. Spieler langjährige Verträge, aber dann muss man dies halt wie in der NHL lösen:

    Entweder man kann sie tauschen oder man zahlt sie halt aus bzw. lässt sie auf der Tribüne verrotten.

    Ich hoffe immer noch, die Truppe findet den Rank, ansonsten könnte es Jahre dauern bis wieder was geht in der Halle!

    Noch was zur Zuschauerzahl: Lausig gegen Kloten, aber immer noch Top in der Liga!

    Überall war leer, und auch Zug als Spitzenreiter bringt die neue Halle bereits nicht mehr voll!

    Hört mal auf im September Hockey zu spielen!!!!

    Kloten stürzt den ZSC in die Krise

    Beim 5:0, dem höchsten Derbysieg seit 1991, deckten die Flyers die Schwächen des Rivalen eindeutig auf.

    Von Simon Graf, Zürich

    Nach dem 0:5 hatte das Gros der ZSCFans genug und verliess das Hallenstadion, nach gut 53 Spielminuten. Lemm hatte mit einer sehenswerten Direktabnahme getroffen und seine Frühform bestätigt, die ZSC-Spieler schlichen ein weiteres Mal mit hängenden Köpfen vom Eis. Bei fünf Toren Unterschied blieb es, und damit bei der höchsten Derbyniederlage der Stadtzürcher seit der Fusion mit der GCEishockeysektion. Am 5. November 1991, bei einem 3:9, hatten sie letztmals noch höher verloren gegen die Klotener. Aber das war eine andere Zeit. Damals wagte man beim ZSC noch nicht einmal von der Playoff-Qualifikation zu träumen.

    0:5 also, obschon die Flyers im ersten Saisonderby nicht einmal besonders inspiriert auftraten. Doch als sie im Schlussabschnitt das Tempo erhöhten, wurde für den vermeintlichen Rivalen die Niederlage noch zur Blamage. Linigers 3:0 (42.) in doppelter Überzahl nach einer kleinlichen Strafe war die Entscheidung und der Auftakt zu einer Flyers-Gala, bei der sich die Begabtesten wie Wick oder Lemm noch mit sehenswerten Sololäufen profilierten.

    Nach dem dritten Gegentor hätten seine Spieler den Betrieb eingestellt, konstatierte ZSC-Coach Bob Hartley. «Und das ist etwas, was ich nicht akzeptieren kann. Auch wenn man schlecht spielt, kann man sich immer noch einsetzen. Das verlange ich von jedem. Jederzeit.» Bislang hatte sich der Kanadier vornehmlich lobend über seine Spieler geäussert, vor allem, was deren Arbeitseinstellung betreffe. Doch der Honeymoon scheint nun vorbei.

    Hartley: «Ich schäme mich»

    Auf die Frage, wie er die Mannschaft nun wecken könne, ob mit Schulterklopfen oder mit harter Hand, gab er zurück: «Das mit dem Schulterklopfen habe ich schon ausgiebig probiert.» Ihm sei es egal, ob Bern, Kloten oder Zug zu den Topteams zählen würden, er akzeptiere keine Entschuldigungen mehr. «Als Spieler würde ich mich nach einer solchen Leistung schämen. Ich jedenfalls schäme mich. Die ZSC-Organisation behandelt uns so gut, und wir geben so wenig zurück. Das muss sich ändern.» Ambühl schien die Worte des Trainers, die in der Garderobe wohl noch lauter intoniert gewesen dürften, verstanden zu haben, er sagte im Radiointerview: «Es war peinlich. Offensiv haben wir nichts zustande gebracht, und hinten machten wir Fehler. So gewinnt man sicher nicht.»

    Die Stadtzürcher haben, wenn man die abgebrochene Partie in Biel, die am 24. Januar 2012 nachgeholt wird, mitzählt, inzwischen 146 Minuten und 45 Sekunden kein Tor mehr erzielt. Als Letzter traf am 9. September Tambellini in Lugano zum 2:1-Overtimesieg.

    Solche Probleme haben die Flyers nicht. Obschon mit Nordgren und Hollenstein noch zwei wichtige Stürmer fehlen, Polak nicht gerade ein Goalgetter zu sein scheint und Santala noch weit von seiner Bestform entfernt ist, ist ihr Offensivpotenzial immens. Gestern trafen fünf Schweizer. Die Korrektur nach dem 2:3 gegen Ambri gelang locker. Von Lockerheit ist bei den Lions hingegen nichts zu spüren. Im Startdrittel, in dem sie wegen zweier Fehler 0:2 in Rückstand gerieten, hatten sie sich immerhin kämpferisch gezeigt. Aber von Spielfreude ist nichts auszumachen, von Zusammenspiel auch nicht. «Wir machen uns unseren Job sehr schwer», sagte Hartley kopfschüttelnd. Es ist bereits wieder Krisenzeit beim ZSC. Und da ist auch der Coach gefragt

    ZSC Lions - Kloten Flyers 0:5 (0:2, 0:0, 0:3) 7282 Z. – SR: Massy, Mauron/Tscherrig. – Tore: 6.Jenni (DuPont) 0:1. 20. (19:27) Blum (Santala, Wick) 0:2. 42. Liniger (Berger, Westcott; Ausschlüsse Murphy, Bühler) 0:3. 49. Stancescu (Bieber, Westcott) 0:4. 54. Lemm (Wick, Santala) 0:5. – Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Lions,5-mal 2 Minuten gegen Flyers.
    ZSC Lions: Flüeler; Gobbi, Murphy; Blindenbacher, Geering; Stoffel, Schnyder; Camperchioli; Ambühl, Down, Tambellini; Kenins, Pittis, Schommer; Bärtschi, Schäppi,Monnet; Bastl,Ziegler,Bühler; Ryser.
    Kloten Flyers: Rüeger; DuPont, Blum; Schelling, Berger; Westcott, Winkler; Marti; Wick, Santala, Lemm; Bodenmann, Liniger, Jacquemet; Polak, Bieber, Stancescu;Jenni,Kellenberger,Walser.
    Bem.: ZSC ohne Seger, Cunti, Breitbach, Kloten ohne DuBois,Sindel,Steiner,Hollenstein,Nordgren (verl.).


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    Bin sprachlos!

    Wann habe ich das letzt mal so eine Scheisstruppe gesehen?

    Kann mich nicht erinnern!

    Flüeler lässt im ersten Drittel 2x abprallen und es steht 0:2, das Spiel war eigentlich schon gelaufen.

    Danach kassiert er einfach noch drei Eier, sieht immer schlecht aus.

    Er ist einfach kein Rückhalt, war nie einer, wird nie einer sein! Wechseln!

    Leider ist es damit aber nicht erledigt:

    Der einzige Spieler, der etwas kann ist Tambellini, darum spielt ihm auch jeder sofort die Scheibe zu, auch in den dümmsten Momenten!

    Ob seine Position im PP wirklich an der blauen Linie ist?

    Der Coach muss/wird es wissen....

    Der Rest der "Mannschaft" ist unterirdisch, alles schon gesagt worden.

    Die "Leistungsträger" wie die "Talente", alles Scheisse!

    Das einzige was mich hoffen lässt:

    In seiner ersten Saison in Kloten musste Elda bös unten durch, stand vor der Entlassung.

    Was danach passierte wissen wir.

    Also lassen wir den Coach machen, ev. gibt es Ende Saison ja ein "Housecleaning" oder sie finden den Rank zusammen.

    Das Tragische: Diese Saison können wir wohl (wieder) abschreiben... :?:

    Habe feritg und bin froh bin ich dieses Weekend auf Malle/Ballermann :suff: :suff: :suff:

    Zitat von Mushu

    Mann könnte es auch in den FCZ-Tread tun ...

    http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/inde…sinsel-stadion/

    Meine Rede!

    Die Preise sind ausgereizt und zudem darauf ausgerichtet, dass der FCZ um den Meister spielt.

    Spitzenspiel um Spitzenspiel quasi.

    Ist dies nicht der Fall sind die Preise pure abzocke, und die Leute machen das auch nicht mit wie man sieht.

    Nächster Test: Morgen gegen Thun.

    PS: An der Kasse vom Hallenstadion kann man auch nur Bar bezahlen! Oder war das eine Ausnahme gegen Bern? Ich hab gedacht ich spinne!

    Zitat von Reto


    Tja. Die Mietene dete chasch ja würklich nüme zahle und am Bsitzer isch es wohl wurscht, wer das Lokal wiiter mietet oder ihm en sinnlose Betrag zahlt, zum de Lade chaufe.

    Rest. Sonne im 4i isch au no krass: 55 T im Monet Mieti! :spinneli:

    Da muesch mängs Bier uselah... :suff:

    Zitat von Gysino

    huch! garamänd no e rot-roti vergangeheit? :rofl:

    Wo ich no im Konti ghocked bin (Mitte bis Ende Siebziger) häds kei Linggi gha, sondern (u.a.) Rocker.

    Aber ja, ich han e roti Vergangeheit.

    Als Junge isch es okee Links z'sii, aber wänn als Alte immer no Links bisch häsch entweder nüt glernt oder öppis nöd begriffe. :razz:

    Die Älpli-Bar im Niederdorf macht diesen Winter für immer zu. Die Miete wurde dem Wirt zu hoch. Zürich verliert eine Institution.

    Mit einigen Unterbrüchen existierte die Älpli-Bar fast 65 Jahre. Jetzt, da die kalte Jahreszeit beginnt, also die Hochsaison, ist ausgejuchzt.

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    Scheisse! Bin zwar nur no all Schaltjahr mal verbi gange, aber mer häd so sini Erinnerige, wo mer no jung gsi isch.....

    Fehlt nur no dass s'Kontiki zu mached, dört bini e Zytlang immer ghocked.

    Schad! :sad: