war schon in etlichen stadien dieser welt. fussball und eishockey, becherhalter gibts nirgends.
Gibt es überall
war schon in etlichen stadien dieser welt. fussball und eishockey, becherhalter gibts nirgends.
Gibt es überall
Würed ihr no go luege, wenns ab negst Saison Swisslife Lions würed heisse und in rot-wiise Liebli spiele würdet?
Nein! Wenn WF das damals mit den Zürich Lions durchgezogen hätte wäre ich nie mehr gegangen!
ich stehe mit dir hin, dann können sie uns zusammen steinigen!
+1
Wenn Phil Kessel heute Abend aufs Eis kommt wird er der neue Iron Man der NHL sein: 990 (!) Spiele ohne Unterbruch seit dem 31.10.2009.
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Für mich die Bills stand jetzt Favorit für den Titel.
Die waren schon vor der Saison Favoriten. Nun sehen die Wett Fritzen die Bills vor den Eagles und den Chiefs. Wenn die Bills an den Chiefs vorbei kommen könnte das passen.
Malgin auch heute scratch......
Die Giants sind nicht das einzige Überraschungsteam, das weiterhin allen Prognosen widerspricht:
Monday Night Football: Die Pats zur Halbzeit 6 Punkte hinten gegen die Bears.
Sehe es so wie im Artikel: Der Effekt des Trainerwechsels ist längst verpufft!
Nun wird er zeigen müssen ob er wirklich ein Trainer ist oder nur ein Schnurri.

Thomas Schifferle (TA)
Publiziert heute um 20:09 Uhr

Entgeisterte Blicke in der Präsidentenloge: Heliane und Ancillo Canepa mit ihrem Trainer Bo Henriksen (Mitte) beim Derby gegen GC.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Zwei Wochen ist es her, als beim FCZ noch Aufbruchstimmung herrschte. Bo Henriksen stellte sich als neuer Trainer vor, und Happy Bo sagte Sätze wie: «Ich bin seit 16 Jahren Trainer. Ich habe immer gewonnen. Ich habe mit meinen Mannschaften immer die Erwartungen mehr als erfüllt.»
Vier Spiele hat der Däne nun hinter sich als Nachfolger von Franco Foda. 0:5, 0:0, 0:0 und 1:4 heissen die Resultate. Gut sieht anders aus. Vor allem dieses 1:4 am Sonntag gegen die Grasshoppers hat den FCZ wie ein Schlag in die Magengrube getroffen.
Henriksen ist aus Dänemark geholt worden, um einer demoralisierten Mannschaft wieder Leben einzuhauchen. Energie war ein Wort, das bei seiner Vorstellung im Zentrum stand. «Es braucht jetzt jemanden, der die Mannschaft mit seiner Energie aus dem Sumpf holt», war die dazu passende Aussage von Präsident Ancillo Canepa.
Die erste Energiekur, die Henriksen den Spielern verordnen wollte, ist ohne besonderen Ertrag verpufft. In Eindhoven waren sie chancenlos, gegen YB und in Basel mauerten sie sich auf eine Art zu Unentschieden, wie das sonst eine kleine Mannschaft macht und nicht ein Meister. Henriksen reichte das schon, um die Defensivarbeit als «fantastisch» zu würdigen.
Spielerisch ist null Fortschritt zu erkennen, und wie wenig der neue Trainer bisher mit seiner aufgekratzten Art erreicht hat, zeigt sich dann im Derby. Auf einmal hat er das Gefühl, er könne die Mannschaft offensiver ausrichten. Eine Viertelstunde oder so geht das noch gut, bis GC nach einem Corner das Führungstor geschenkt wird. Dann bricht der FCZ bereits auseinander. Davon erholt er sich nie mehr.
Zitat«Wir haben nicht so lange Zeit, um den Kopf hängen zu lassen und in den Sand zu stecken.»
FCZ-Co-Trainer Genesio Colatrella
Fünf Spiele bleiben ihm bis zum Beginn der Winterpause Mitte November, um den trostlosen Eindruck zu korrigieren. Am Donnerstag trifft er in der Europa League auf Bodö/Glimt, am Sonntag im Tourbillon auf Sion, nächste Woche auswärts auf Arsenal und schliesslich auf Lugano und Servette. Er stellt sich besser nicht vor, wie die Gemütslage ist, wenn er keines dieser Spiele gewinnt. Ohne schwarzzumalen, das ist nicht einmal eine unrealistische Vorstellung. Zumindest gilt der FCZ in keinem dieser Spiele als Favorit. Das hat in erster Linie mit seiner Verfassung zu tun.
«Wir haben nicht so lange Zeit, um den Kopf hängen zu lassen und in den Sand zu stecken», sagt Genesio Colatrella am Sonntag. Er hat den Nachmittag an der Seitenlinie verbracht, weil Henriksen nach der Roten Karte in Basel gesperrt ist. Und als er nach der Pause einmal seine Coachingzone ausmisst, nutzt Canepa die Chance und nimmt auf der Bank den Sitz ein, der für den Trainer reserviert ist.
Keiner trägt nach dem Spiel seinen Frust mehr nach aussen als Yanick Brecher, das Sprachrohr der Mannschaft in allen Lagen. Mal für Mal steht er hin und versucht zu erklären, wieso schon wieder etwas schiefgegangen ist. In dieser Disziplin hat er eine zweifelhafte Routine entwickeln können, weil der FCZ sieglos am Tabellenende taumelt und inzwischen über alle Wettbewerbe hinweg seit 13 Spielen sieglos ist.
Zitat«Wenn wir uns nicht gegenseitig helfen, ist wenig Hoffnung da.»
FCZ-Goalie Yanick Brecher
Brecher versieht seine Arbeit diese Saison auf konstantem Niveau, auf und neben dem Platz. Damit ist er aber auch schon der Einzige, über den sich das sagen lässt. Die Stützen der Meistersaison sind weggebrochen. Entweder sind sie gegangen wie Ousmane Doumbia und Assan Ceesay oder in einem anhaltenden Tief wie Mirlind Kryeziu, Antonio Marchesano und Blerim Dzemaili.
«Qualität!», sagt Brecher, «die Qualität fehlt.» An anderer Stelle redet er zwar davon, dass sie eigentlich «genug Qualität» hätten. Aber um sie abzurufen, fehlt es aus seiner Sicht an etwas Entscheidendem: an der richtigen Einstellung, an der Leidenschaft, an der Bereitschaft, dem Teamkollegen zu helfen, wenn der in Schwierigkeiten ist. Brecher sagt: «Wenn wir uns nicht gegenseitig helfen, ist wenig Hoffnung da.»
Henriksen ist mit der Vorgabe angetreten, dass es ohne Zusammenhalt, ohne Füreinander und Miteinander keinen Erfolg gibt. «Füreinander sterben» ist ein Ausdruck, der von ihm hängen geblieben ist. Das Melodramatische mag er offensichtlich. Es tönt überdreht und nutzt sich schnell ab.
Gegen YB und in Basel war der Teamgedanke noch da. Es ist Henriksens Aufgabe, herauszufinden, wieso davon im Derby auf einmal nichts mehr zu sehen ist. Brecher jedenfalls geht es so, er erkennt dafür, wie es auf dem Platz Schuldzuweisungen gibt. «Nach dem 0:1 fangen wir an, auf die anderen, auf die Mitspieler zu zeigen», gibt er zu Protokoll. «Jeder muss sich bewusst sein, welche Rolle er hat, egal, ob er spielt oder nicht.»
Unter André Breitenreiter war dieses Verständnis für die eigene Aufgabe eine der Stärken des FCZ. Gegen GC fehlt es, wie sich bei den Gegentoren zeigt oder beim üblen Frustfoul von Fabian Rohner an Petar Pusic. «Wir haben uns gegenseitig runtergezogen», stellt Brecher fest.

Reklamieren geht wenigstens noch: Mittelfeldspieler Ole Selnaes, einer der enttäuschenden neuen Spieler des FCZ.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Viele Spieler sind inzwischen neu, sie heissen Katic, Conde, Selnaes, Santini, Okita und Avdijaj. Dass die Mannschaft dank ihnen besser sein soll als noch letzte Saison, ist Canepas Einschätzung. Es ist sein Pech, dass sie nicht vergessen geht und vor allem nicht zutrifft, zumindest bis jetzt nicht. Keiner ist ein Gewinn, keiner hat nur schon Fortschritte gemacht.
Die Verantwortung dafür tragen der Präsident, die letztendlich entscheidende Instanz im Club, und Marinko Jurendic als Sportchef, der zusammen mit seinem Team das neue Personal für eine Verpflichtung vorschlägt. Letzte Saison wurde Jurendic für seine Arbeit noch gelobt. Jetzt ist der Lack angekratzt. Ihre Hoffnung muss nun Henriksen sein. Damit der Däne herausfindet, ob die Neuen darunter leiden, dass unter Foda ein zuvor funktionierendes Gebilde zusammengebrochen ist. Oder ob ihre Verpflichtungen halt doch auf einen grundlegenden Irrtum zurückzuführen sind.
«Jetzt braucht es Lockerheit, Humor», hat Canepa am Tag von Henriksens Vorstellung gesagt, «dann kommt der Befreiungsschlag.» Humor braucht ein Fan wirklich, um an den Auftritten des FCZ nicht zu verzweifeln.
«Man kann reden und reden und reden», hat Henriksen am gleichen Tag gesagt, «aber das Wichtigste ist, man muss auch umsetzen, was man sagt. Sonst glaubt keiner irgendetwas.» Mit seiner Prognose liegt er richtig. Motivationsredner verbrauchen sich schnell, wenn die Resultate ausbleiben.
«Es ist die traurige Wahrheit», bilanziert Brecher am Sonntag, «wir stehen da, wo wir hingehören.» Um den Misserfolg zu erklären, will er nichts von Pech oder Glück oder einem Fussballgott wissen, der in Ausstand getreten ist. Er erinnert nur an das, was Fakt ist. An den Blick auf die Rangliste.
Jeder der Erfolg hat ist umstritten.
Über die Anderen spricht man ja logischerweise nicht.
Malgin wieder scratch
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Hrubec ist nicht im Lineup
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Angelo Rocchinotti (TA)
Publiziert heute um 11:49 Uhr

Am Samstag kämpfen sie wieder um jeden Zentimeter Eis: Die Lions treten in Kloten an.
Foto: Marc Schumacher (EQ Images)
Er hüpfte, tanzte und sang voller Inbrunst: «EHC, Nati B, schalalala!» Und: «Züri isch Meischter, Chloote isch im B!» Die Rede ist von Phil Baltisberger. Vor viereinhalb Jahren verhöhnte der ZSC-Verteidiger anlässlich der Meisterfeier den Absteiger Kloten, entschuldigte sich später via Twitter und meinte, er werde die Derbys vermissen. Nun kommt es am Samstag in Kloten zum ersten Wiedersehen nach 1736 Tagen.
Es ist das 212. Aufeinandertreffen. Kloten holte sich 113, der «Zett» 85 Siege. 13 Duelle endeten unentschieden. Unzählige Geschichten wurden geschrieben, und noch heute geraten Kloten-Legende Roman «Limi» Wäger oder der ehemalige ZSC-Captain Bruno Vollmer ins Schwärmen, wenn sie an vergangene Zeiten denken. Damals, in den 1990er-Jahren, als schon Tage zuvor in den Zeitungen die Stimmung angeheizt wurde, der damalige Hallenstadion-Direktor Sepp Voegeli in Klotens Kabinen das Warmwasser abstellte oder die Heizung aufdrehte. «Es war dann gefühlte 70 Grad heiss», sagt Vollmer.
Zitat«Wir waren Feindbilder, wurden mit Bier geduscht. Sogar Würste kamen geflogen.»
Roman Wäger, ehemaliger Kloten-Stürmer
Alle heben die Atmosphäre im alten Hallenstadion hervor. «Wenn Fige Hollenstein kam, tobten die Fans», erinnert sich Arno Del Curto. «Wurde er auf die Strafbank geschickt, skandierten sie: ‹Sitz, du Sau!› Er heizte das Ganze zusätzlich an und blieb einfach stehen. Das waren geile Zeiten.» Roman Wäger erinnert sich: «Wir waren Feindbilder, wurden mit Bier geduscht. Sogar Würste kamen geflogen. Weil überall geraucht wurde, roch man schon nach dem Einlaufen, als hätte man seit drei Tagen die Kleidung nicht gewechselt.»
Doch auch in Kloten ging es hoch zu. «Man hat mich ausgepfiffen. Aber ich konnte es verstehen. Das war nicht lustig für die Fans», sagt Andreas «Zesi» Zehnder, der erste Spieler, der 1989 von Kloten zum ZSC übergelaufen war. Ein No-go war das damals. «Statt des HCD hätte ich auch Kloten übernehmen können, schlug die Offerte aber aus. Vom ZSC zu Kloten, das ging einfach nicht», sagt Del Curto.
Viele Derby-Geschichten sind entstanden. Hier eine Auswahl:
1991 treffen die Rivalen erstmals im Playoff aufeinander. Nach einem 0:7 im ersten Viertelfinal bringt ZSC-Trainer Pavel Wohl den pummeligen Wladimir Krutow. «Hören Sie, der Mann war der beste Linksaussen der Welt», rechtfertigt sich der tschechische Professor. Krutow wird zum Mann des Spiels, skort beim 6:4 zwei Tore und einen Assist. Nach dem ersten Treffer des Russen erleidet Hallenstadion-Direktor Voegeli einen Herzanfall und muss auf die Intensivstation.

Schlüsselfiguren im Duell: Wladimir Krutow (v.), der den ZSC zum 6:4-Sieg führt, gegen Felix Hollenstein.
Foto: Keystone
Noch heute sprechen viele vom vierten Viertelfinal-Duell 1991. Vor 12’051 Zuschauern im rauchgeschwängerten Hallenstadion geht das Bier schon nach zwei Dritteln aus. Der ZSC führt 6:5, als Zesi Zehnder sich einen Fehlpass leistet und Kent «The Magic Man» Nilsson 30 Sekunden vor Schluss ausgleichen kann. Während Anders Eldebrink seinen Versuch im Penaltyschiessen verwertet, scheitert Bob Martin an der Lattenunterkante. Der ZSC scheidet aus.
Der ZSC gewinnt zwar das erste Derby: 17:1 im Cup 1960. Doch erst im Januar 1993 reüssieren die Stadtzürcher erstmals in Kloten. Nach dem sporthistorischen 4:2 lassen sie eine Krawatte produzieren. Und Vollmer vergleicht: «In Lugano konnte man nach einem Derby-Sieg gar eine Woche gratis einkaufen.»
Auch das 3:3 im Oktober 1993 ist aus Stadtzürcher Sicht ein Coup. Denn: «Wir hatten damals gegen Kloten schlicht keine Chance. Stand es 0:7 und wir schossen ein Tor, flippten die Fans aus. Schossen wir ein zweites, war es, als hätten wir gewonnen», blickt Del Curto zurück. Doch an jenem Abend bleiben viele Fans dem Spiel fern. Sie goutieren nicht, dass die Verantwortlichen Del Curto eine Woche zuvor entlassen haben, und gehen mit dem Engadiner ans Iggy-Pop-Konzert. «Das Volkshaus war gerammelt voll. Da waren Fans in ‹Zeugen Del Curtos›-Shirts. Geil wars», so der heute 66-Jährige.
Spiel 3 des Playoff-Viertelfinals im März 2008: Klotens Romano Lemm prallt mit Alexei Krutow zusammen. Während sich der Russe auf dem Eis windet, wird Lemm ausgeschlossen. Der ZSC macht in Überzahl alles klar, gewinnt zum dritten Mal. Und Krutow? Er kehrt wenig später zurück. «Krutow hat eine grosse Show abgezogen. Zuerst spielt er den toten Mann, dann ist er pudelmunter. Das hat mit Eishockey nichts mehr zu tun», ärgert sich Lemm.
Der Klotener wird gesperrt, der ZSC zieht in den Halbfinal ein und wird mit Domenico Pittis Meister. Erst im Januar hat Pittis Kloten Hals über Kopf verlassen. Er habe es mit der Schwedenfraktion nicht mehr ausgehalten, sagt er.

Alles nur Show? Alexei Krutow bleibt im dritten Viertelfinal-Spiel 2008 etwas zu lange liegen.
Foto: Gabi Müller (Keystone)
«Sorry, Kloten, es hat wieder nicht gereicht.» Mit dieser Aussage erzürnt Ex-Kloten-Stürmer Roman Wick im April 2014 die Kloten-Fans. Zum dritten Mal innert fünf Jahren verlieren die Zürcher Unterländer einen Final. Der ZSC feiert ausgerechnet am Schluefweg. Kloten gewinnt kein Spiel, verliert letztlich im Penaltyschiessen. Robert Nilsson, der Sohn des früheren Kloten-Stars Kent, und Torhüter Lukas Flüeler werden zu Helden. Flüeler lebt damals mit Klotens Simon Bodenmann in einer WG. «Bodi zog im Playoff aus. Wer will schon den Gegner bei sich haben?» so Flüeler.
Wäger und Vollmer sagen unisono: «Eine WG? Das wäre zu unserer Zeit undenkbar gewesen.» Doch spinnefeind war man sich auch nicht. «Am Sechstagerennen», erinnert sich Vollmer, «sind wir mit dem Gegner an derselben Bar versumpft.»

Das Tor zum Titel 2014: Robert Nilsson bezwingt Kloten-Goalie Martin Gerber im Penaltyschiessen.
Foto: Walter Bieri (Keystone)
Im Januar 2015 bestreitet ZSC-Captain Mathias Seger in Kloten sein 1000. Spiel in der höchsten Liga. Doch für Schlagzeilen sorgt Sean Simpson. Die Stadtzürcher machen im letzten Drittel aus einem 0:2 ein 4:2, fügen dem neuen Kloten-Trainer die vierte Niederlage im fünften Spiel zu. Simpson attackiert seinen Vorgänger Felix Hollenstein: «Es ist eine Frage der Kondition. Zu viele Spieler sind in schlechter physischer Verfassung», kritisiert der ehemalige Nationalcoach: «Ich weiss nicht, was sie im letzten Sommer getan haben. Es wird ein fucking hartes Sommertraining für diese fucking Guys geben.» Später krebst Simpson zurück. Er habe Hollenstein nicht angreifen wollen und habe grössten Respekt vor ihm.

Forscher Ton: Sean Simpson äussert sich nach dem verlorenen Derby Anfang 2015 kritisch.
Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Der Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der Swiss Football League eröffnet ein Verfahren gegen Bo Henriksen, um weitere Klarstellungen nach seinem Platzverweis vom vergangenen Donnerstag gegen den FC Basel 1893 wegen Verlassens seiner technischen Zone und seinem Verhalten gegenüber dem vierten Schiedsrichter zu erhalten.
Die erste Sperre folgt automatisch, Henriksen wird am Sonntag im 280. Zürcher Derby gegen GC somit nicht auf der Trainerbank Platz nehmen können. Für ihn übernimmt Assistenztrainer Genesio Colatrella.
Back-up-Goalie Jeffrey Meier wechselt bis zum 23. Dezember 2022 zu Fribourg-Gottéron und bildet dort zusammen mit Connor Hughes das vorübergehende Goalie-Duo. Stammtorhüter Reto Berra ist derzeit verletzt.
Und sein direkter Konkurrent Robertson mit zwei Toren. Könnte nun bereits sehr schwierig werden für Malgin, es geht schnell in der NHL!
Ja kein gutes Zeichen.....
Robertson spielte übrigens gegen seinen Bruder und er war der erste der in einem Bruderduell ein Tor schoss seit......1921!
Malgin heute scratch
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Ich auch; und ich bleibe dabei: könnte passen!
Es besteht definitiv mehr Zuversicht, als auch schon! Auch wenn "Scheitern" nicht ausgeschlossen ist.
Bei mir besteht "Zuversicht"; nicht "Euphorie".
Klar. Fragt sich was diese Saison noch drin liegt. Die Nagelprobe wird er erst nächste Saison haben.
Alles anzeigenSchoso, alle welche irgendwann mal bei Kloten gespiel u/o sogar Meister geworden sind, und anschliessend zu kamen sind Kacke:
- Hollenstein jun
- Zesi
- Della Rossa
- Kout
- Pittis
- Wick sen
- Wick jun
- Bärtschi
- Flüeler (ok, nur als Junior)
Liste nicht abschliessend ........
Adi Wichser.....gibt sicher noch mehr.....
Vom Meister EHC Kloten 1967 zum ZSC wechselten:
Urs Lott
Jürg Lott
Peter Lüthi (als Coach)
Heinz Lüthi
Richi Fehr
Hat jemand ein Tagi ABO und wäre so nett diesen Bericht zu posten?
https://www.tagesanzeiger.ch/der-stuermer-d…ll-804915485653

Kristian Kapp(Text), Silas Zindel(Bilder)
Publiziert: 17.10.2022, 06:00

Der Spieler und die Arbeit: ZSC-Stürmer Reto Schäppi posiert in der neuen Swiss-Life-Arena.
Foto: Silas Zindel
Auf dem Eis ist Reto Schäppi keiner der ZSC-Spieler, die dem gewöhnlichen Zuschauer häufig in Erinnerung bleiben. Als Center der vierten Linie blüht der 31-Jährige vor allem bei defensiven Aspekten des Spiels auf. Aber Schäppi ist auch ein ZSCler durch und durch, er hat in seiner Profikarriere noch nie für andere Clubs gespielt. Darum überrascht es nicht, dass bei seiner Masterarbeit an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) das neue Stadion der Lions eine wichtige Rolle einnimmt.
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«Ich sagte mir: Wenn ich mich ein halbes Jahr lang reinhänge, soll jemand vom Thema profitieren», erklärt Schäppi, der sich der Frage widmete, wie sich für Zuschauer das Stadionerlebnis mit Augmented Reality verbessern liesse.
Wer bei diesem Begriff – auf Deutsch erweiterte Realität – sogleich Reissaus nehmen will, weil er viel Theorie und wenig Praxis befürchtet, dem sei gesagt: So gut wie jeder Sportinteressierte wurde vor dem Fernseher schon mit Augmented Reality konfrontiert und ist simple Varianten bereits gewohnt.
Zum Beispiel, wenn im American Football die nur am Bildschirm sichtbare gelbe Linie aufs Spielfeld projiziert wird, um zu zeigen, wo der nächste First Down erreicht wird. Oder wenn in der Drittelspause des Hockeyspiels die Experten die Spieler mit bunten Kreisen hervorheben. Dann sehen wir Augmented Reality. Die Realität, die mit digitalen Elementen erweitert wird. Erweiterte Realität eben.
Nicht zu verwechseln mit der virtuellen Realität, bei der der Protagonist eine VR-Brille trägt und sich zum Beispiel auf dem Mars wähnt. Wobei auch diese Technologie im Eishockey bereits eingesetzt wird, namentlich im ZSC-Nachwuchs: dann, wenn zum Beispiel die Goalies im Kraftraum in Spielmontur Reaktionstraining betreiben und durch die VR-Brille digital simulierte Pucks, abgefeuert von ebenso simulierten Stürmern, halten müssen.

Fachsimpeln über Augmented Reality: ZSC-Stürmer Reto Schäppi und CTO Romano Caviezel.
Foto: Silas Zindel
Aber das ist eine andere Geschichte. Bei Schäppis Master-Thesis geht es ausschliesslich um den Zuschauer im Stadion. Und um Augmented Reality. Während der Arbeit spannte er mit Romano Caviezel zusammen. Der Finanzchef der ZSC Lions amtiert in der neuen Arena auch als CTO (Chief Transformation Officer), ist also zuständig für die Aspekte der Digitalisierung im Stadion.
Dieser empfahl Schäppi, vor allem auf den riesigen Videowürfel in der Arena zu fokussieren – sowie auf die 267 Displays, die überall in der ganzen Halle angebracht wurden und die mehr als blosse TV-Geräte sind, auf denen Bilder der Spiele gezeigt werden können: «Diese Bilder kannst du mit digitalen Elementen erweitern, die für Zuschauer einen Mehrwert bieten können.»
Zitat«Dank Augmented Reality findest du den Weg zur Toilette mit der aktuell kürzesten Warteschlange.»
Romano Caviezel, CFO/CTO ZSC Lions
Es existieren auch Augmented-Reality-Brillen, durch die man einerseits die Realität vor sich sieht, aber auch darauf projizierte, nur mit der Brille sichtbare Elemente. So weit wollte auch Schäppi aber noch nicht gehen: «Wenn du den Fans am Eingang Brillen abgibst, kommt das wohl noch ein paar Jahre zu früh.» Ihm schweben vorerst einfachere Beispiele vor: «Du schaust dir auf dem Würfel normalerweise die Wiederholung einer Szene an, wie sie auf dem Eis geschah. Wie zum Beispiel Denis Hollenstein eine Solochance hatte. Dank Augmented Reality siehst du nun aber die Szene mit Hollensteins aktueller Geschwindigkeit oder seinem Puls.»
WEITER NACH DER WERBUNG
Caviezel sieht auch Möglichkeiten bei der Steuerung des Besucherstroms: Der Zuschauer blickt auf sein Handy und sieht auf dem Bildschirm dank Augmented Reality den schnellsten Weg zu seinem Sitzplatz. «Oder den Weg zur Toilette mit der aktuell kürzesten Warteschlange.»
Auch Pausenspiele lassen sich durch Augmented Reality und die entsprechenden Apps zu Wettbewerben für Fans aufpeppen: Halten sie zum Beispiel ihr Handy Richtung Videowürfel, sehen sie dreidimensionale Pucks auf sie zufliegen, die sie mit Tippen auf den Bildschirm fangen müssen. «Solche Dinge würden wir nicht nur zum Spass anbieten. Man kann damit auch Sponsoren akquirieren, die diese Spiele finanzieren», sagt Caviezel. «Wir sind dran, solche Konzepte zu entwickeln, auch auf Basis von Retos Arbeit.»
Wenn am Dienstag die ZSC Lions ihr Stadion mit dem Spiel gegen Fribourg eröffnen, wird also von all dem noch nichts sichtbar sein. «Wir bieten ohnehin ja schon sehr viel Neues», sagt Caviezel: «Der grosse Würfel mit der entsprechenden Lichtshow zum Beispiel. Und wir führen bald eine Food-App ein, mit der du die Verpflegung vom Platz aus vorbestellen und dann bei der Schnellspur der Essensstände abholen kannst. All das ‹Einfache› soll zunächst funktionieren, erst dann wollen wir die nächsten Schritte wie Augmented Reality in Angriff nehmen.»
Zitat«Die meisten Zuschauer begrüssen neue Technologien, solange diese einfach anwendbar sind.»
Reto Schäppi, Stürmer ZSC Lions
Eine Frage bleibt: Wie reagieren gerade die «Hardcore»-Fans auf solche Ankündigungen? Jene Anhänger, die die Kommerzialisierung des Matchbesuchs, die Abkehr vom gewohnten Erlebnis einer Eishockeypartie ablehnen? Schäppi ist sich sicher: «Die meisten Zuschauer begrüssen neue Technologien, solange diese einfach anwendbar sind.» Gerade im Raum Zürich mit dem Überangebot an Freizeitbeschäftigung könne es sich ein Club nicht leisten, stehen zu bleiben: «Du musst immer neue Wege finden, um die Zuschauer zu dir holen zu können.»

Reto Schäppis Master-Thesis: «Erarbeitung einer Grundlage für die Optimierung der Fan-Experience, basierend auf Augmented Reality in Schweizer Eishockeystadien».
Foto: Silas Zindel