Zitat von virus
Ha, ha!
Sehr viel hämmer nöd gschriebe, und ich han em wele e Chance geh.
Die häd er jetzt gha!
Zitat von virus
Ha, ha!
Sehr viel hämmer nöd gschriebe, und ich han em wele e Chance geh.
Die häd er jetzt gha!
Zitat von RetoWäre ich jetzt nicht zu faul dazu, würde ich mal nachsuchen gehen, was es für Kommentare gab, als ich oder zum Beispiel Mushu die Entscheidung damals kommentiert hatten, Salis als Sportchef zu holen ;o)
Aber Hauptsache der Iten war so eine Flasche, was wir ja alle gut beurteilen konnte, weil uns sein Gesicht einfach nicht so gepasst hatte.
Der harte Kern war kritisch, sehr kritisch sogar!
Sehr guter Artikel übrigens heute in der NZZ, vielleicht kann den jemand posten?
Dort wird aufgezeigt dass man sich beim ZSC mit Personalentscheiden sehr schwer tut, sprich, es wird sich (personell) nicht viel ändern.
Interessant ist die Aussage, dass WF, obwohl öffentlich kaum je anwesend, sich jeden Tag (!) in zum Teil stundenlangen Gesprächen (!) von PZ und/oder ES die Tagesaktualitäten mitteilen lässt.
Er soll immer ein offenes Ohr haben und Vorschläge von anderen durchaus annehmen. Ausserdem soll für Transfers immer das nötige Geld vorhanden sein, es gebe gar kein Transferbudget, sprich, keine Limiten!
So gesehen muss ich sagen dass PZ und ES wohl die Hauptschuld am Niedergang des ZSC tragen!
Früher oder später müssen sie nun Erfolg haben oder beide gehen!
Jetzt geben sie (Salis) es zu:
Warum fehlte das Selbstvertrauen?
Meiner Meinung nach haben wir im August den Fokus zu sehr auf die European Trophy gelegt. Wir haben diese Spiele zu wichtig genommen und das Training vernachlässigt, zu wenig Automatismen eingeübt. Da haben wir Fehler gemacht – Trainer Colin Muller, Bob Leslie und auch ich. Diese Grundlage hat gefehlt, und das hat uns immer wieder eingeholt. Auch in anderen Ländern haben viele Teilnehmer der European Trophy Probleme in der Meisterschaft bekommen.
«Zurück zu den Wurzeln»
ZSC-Sportchef Salis plant nach dem Playoff-Out wenig Veränderungen im Team, dafür in der Vorbereitung.
Mit Edgar Salis sprachen Philipp Muschg und Silvan Schweizer
Edgar Salis, haben Sie das PlayoffOut schon verdaut?
Ich bin auf dem Weg dazu, sagen wir es so. Ich glaube, zwei Tage später ist es schlimmer als am Tag danach. Wenn die anderen Mannschaften wieder am Spielen sind und die Matchberichte in den Zeitungen stehen, ist es sicher anders. Dann realisierst du es.
Wie erklären Sie sich das schnelle Saisonende?
So blöd das jetzt klingt: Wir haben eigentlich ein gutes Playoff gespielt. Aber das sage ich nur, weil die Qualifikation davor so schlecht war. Ein guter Viertelfinal kann natürlich nicht unser Anspruch sein. Im Playoff haben uns in bestimmten Momenten die Automatismen, der Glauben, das Vertrauen in uns selbst gefehlt.
Spielerisch und läuferisch sehen Sie im Vergleich zu den Flyers keine Unterschiede?
Doch, natürlich. Kloten hat die ganze Saison auf einem anderen Niveau gespielt als wir. Kloten war schneller und hat schneller gespielt – in der Qualifikation. Im Playoff hatte ich dieses Gefühl aber nicht mehr; am Dienstag war Kloten anfangs schneller, danach wir. Ich glaube nicht, dass wir die langsamere Mannschaft sind. Als wir im Herbst unter Gustafsson 8 von 10 Spielen gewonnen haben, waren wir da auch zu langsam? Aber wenn das Selbstvertrauen fehlt, werden die Beine einfach schwerer.
Warum fehlte das Selbstvertrauen?
Meiner Meinung nach haben wir im August den Fokus zu sehr auf die European Trophy gelegt. Wir haben diese Spiele zu wichtig genommen und das Training vernachlässigt, zu wenig Automatismen eingeübt. Da haben wir Fehler gemacht – Trainer Colin Muller, Bob Leslie und auch ich. Diese Grundlage hat gefehlt, und das hat uns immer wieder eingeholt. Auch in anderen Ländern haben viele Teilnehmer der European Trophy Probleme in der Meisterschaft bekommen.
Und weder Colin Muller noch BengtAke Gustafsson waren im Stande, diesen Fehler zu korrigieren?
Es ist sicher nicht so, dass Colin Muller oder Bengt-Ake Gustafsson schlechte Trainer sind. Aber es ist vieles zusammengekommen, und dann ist es extrem schwierig, das während einer Saison zu korrigieren.
Welche Rolle spielt dabei Ihre Personalpolitik? Sie haben im Sommer das Gewicht vom Sturm in die Verteidigung verschoben – mit dem Resultat, dass die zuvor torgefährlichste Mannschaft der Liga kaum mehr Tore schoss und im Playoff viermal mit einem Treffer Abstand verlor.
Das ist so. Natürlich haben wir vor der Saison etwa ausgerechnet, wie viele Tore wir holen und wie viele wir verlieren. Fakt ist: Wir haben zu viele Tore erhalten und zu wenig geschossen, deshalb landeten wir auf Platz 7.
Sie haben mit Ihren Transfers die Personalkosten um eine Million Franken gesenkt. Haben Sie am falschen Ort gespart?
Im Nachhinein ja. Wenn ich mich ein Jahr zurückversetze, würde ich es wohl wieder gleich machen, aber heute muss ich sagen: Mit der Verpflichtung von Nolan und Gustafsson waren die Einsparungen gegenüber der letzten Saison natürlich geringer.
Von den Neuzuzügen hat sich kaum einer durchgesetzt. Die Verteidiger Murphy und Westcott kämpften ebenso um ihre Form wie Nationalstürmer Ambühl. Ziegler und Paterlini waren kaum mehr als Ergänzungsspieler.
Das Problem bei Westcott und Murphy war, dass sie praktisch nie zur gleichen Zeit in Form waren. An der European Trophy war Westcott sackstark, da dachte ich: Jetzt hast du einen dicken Fisch an Land gezogen. Im Playoff war er auch gut. Ziegler war ein wertvoller Spieler für uns, und Paterlini hatte viel Pech mit Verletzungen. Die Transfers von Ziegler und Paterlini werden mir um die Ohren gehauen, aber Ambühl wird gerne vergessen. Er hat die zweitbeste NLA-Saison seiner Karriere gehabt – nicht spielerisch, aber statistisch.
Auch bei den Trainern hatten Sie diese Saison keine glückliche Hand – Muller wurde im Oktober entlassen, unter Gustafsson stagnierte das Team zuletzt. War es ein Fehler, mit Muller einen Trainer zu holen, der den Klub so gut kannte?
Es hat nicht geklappt, also war es einer. Aber wenn ich ein Jahr zurückgehen könnte: Ich würde wieder das Gleiche machen. Die Trainings waren gut, er hatte eine gute Mischung zwischen Chef und umgänglichem Typ. Und unter Gustafsson hat sich das Team unbestritten gefangen.
Auch Gustafsson hinterliess aber nicht den Eindruck, als vermochte er die Leidenschaft im Team zu entfachen. Er dürfte kaum der richtige Mann für einen Neuanfang sein.
Darüber kann ich jetzt noch nichts sagen. Wir sind dabei, das Anforderungsprofil für den Trainer zusammenzustellen, der den ZSC nächste Saison führt.
Bisher steht mit Verteidiger Robin Breitbach erst ein Neuzuzug fest. Sie müssen überzeugt sein, dass der ZSC besser ist als der 7. Rang, den er diese Qualifikation erreichte.
Wir sind klar besser als Rang 7, aber das ist meine persönliche Ansicht. Ich weiss, dass viele Leute anderer Meinung sind, und damit muss ich leben. Ich bin hundertprozentig überzeugt davon, dass diese Mannschaft das Potenzial für einen Rang in den Top 4 hat. Aber wir sind dieses Jahr den Beweis schuldig geblieben.
Was tun Sie dafür, dass die nächste Saison besser wird?
Es wird noch Zuzüge geben. Es ist kein Geheimnis, dass Severin Blindenbacher unser Wunschspieler ist, und wenn uns dieser Transfer gelingt, wäre es auch denkbar, dass wir einen ausländischen Verteidiger durch einen Stürmer ersetzen. Aber man kann auch strukturell etwas ändern.
Was heisst das konkret?
Es wird Änderungen im Sommertraining geben. Der Grossteil der Spieler hatte zuletzt einen persönlichen Trainer, darüber hinaus konnten sie sich dem geführten Training der GCK Lions anschliessen. Neu wird es so sein, dass das Sommertraining am 2. Mai anfängt – und die Spieler müssen da sein. Es geht uns dabei in erster Linie um einen neuen Impuls, das heisst nicht, dass unsere Spieler nicht fit oder schlecht trainiert waren – die objektiven Leistungswerte stimmten. Das ist nicht als Strafe zu sehen, auch wenn das der eine oder andere Spieler vielleicht so sehen mag. Und unsere neun Testspiele werden alle in der Schweiz stattfinden unter dem Motto «Zurück zu den Wurzeln».
Gilt das auch für die Torhüterposition? Dass im letzten Spiel der Saison der 42-jährige Ari Sulander im Tor stand, deutet nicht gerade auf einen Neuanfang hin.
Wenn ich überall so wenig Probleme hätte wie im Tor, wäre ich zufrieden. Lukas Flüeler hat einen Riesenschritt gemacht und sich zu einem Top-NLA-Goalie entwickelt. Ich sehe die Konkurrenz keineswegs ein Problem und hoffe sogar, dass Sulander Flüeler im nächsten Jahr die Rolle als Nummer 1 streitig macht. Das ist einer der Gründe, dass wir ihm einen neuen Vertrag gegeben haben.
Wie beurteilen Sie Ihre persönliche Bilanz nach zwei Jahren als Sportchef ?
Wir hatten in dieser Zeit vier Zielvorgaben, Top vier für Qualifikation und Playoff – und ich habe keine erreicht. Klar, könnte ich sagen: Ich habe dafür das und das und das erreicht. Aber das käme blöd daher, am Schluss zählen nur die Fakten. Es ist schwierig das momentan einzuschätzen. Ich finde, das Team ist gut zusammengestellt. Ich kenne viele Leute, die meiner Meinung sind. Viele andere sind es nicht.
Wie gehen Sie mit Kritik an Ihrer Arbeit um?
Wenn ich behaupten würde, es mache mir nichts aus, würde ich lügen. Wenn bitterböse Mails reinkommen, dann geht das nicht wie ein kalter Schluck Wasser runter. Aber es ist ein Bestandteil des Jobs. Und ich finde es weiterhin einen geilen Job.
© Tages Anzeiger
Zitat von suomiAlles anzeigen
Kommentar in der Berner Zeitung BZDer ZSC braucht einen Totalumbau
Neue Lehrmeister müssen her
Die Lions tun gut daran, wichtige Rollen neu zu besetzen. Das beginnt bei den Trainern: Bengt-Ake Gustafsson hat es nicht verstanden, der Mannschaft ein prägendes Gesicht zu verleihen, weder in defensiver noch offensiver Hinsicht. Der Schwede ist der richtige Mann für ein Fine-Tuning bei Top-Cracks. Er scheint aber nicht der Ausbildner und Lehrmeister zu sein, der einen zusammengewürfelten Haufen von älteren und jüngeren Spielern zu einer Einheit formen kann. Harte Aufbauarbeit ist im Norden Zürichs angesagt, das ist nicht jeden Trainers Sache. Von Assistent Henryk Gruth weiss man, dass er das Scheinwerferlicht der obersten Liga nicht besonders mag. Der ehemalige polnische Internationale ist in der Ausbildungsabteilung besser aufgehoben. Mit anderen Worten: Der ZSC braucht ein neues Coaching-Duo, das fachlich den hohen Ansprüchen genügt, das aber zudem bei den gewohnt lethargischen Lions auch mal die Peitsche knallen lässt und für mehr Emotionen sorgt. Absolute Priorität geniesst eine höhere Intensität in den Trainings, wobei es in Davos oder beim Nachbar in Kloten zur Genüge Anschauungsunterricht gäbe. Kurzum: Dem Ausdruck Leistungskultur muss im Löwenrevier wieder vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden. Was wiederum die Ansicht bestätigt, dass der Job im Hallenstadion einer der heikelsten in Europa ist.
Der Umbau ist auch beim spielenden Personal vonnöten. Der Vertrag des zumeist ungenügenden kanadischen Verteidigers Duvie Westcott läuft zwar noch ein Jahr, dennoch sollte man für ihn einen Abnehmer finden können. Der stürmende Haudegen Owen Nolan erfüllte die Erwartungen ebenfalls nicht. Der Kanadier ist in Übersee besser aufgehoben. Die launische Eishockey-Ballerina Alexej Krutow soll eine Zukunft in Genf haben, Pascal Müller zieht es zu Ambri, Philippe Schelling zu Kloten, Pechvogel Thierry Paterlini sucht sich einen neuen Klub. Delikat ist die Goalie-Frage: Auf diesem Posten ist der ZSC gut besetzt. Es zeichnet sich ab, dass Lukas Flüeler die Nummer 1 bleibt, während der frischgebackene Schweizer Ari Sulander an einen Klub ausgeliehen wird (Lakers?). Bei Bedarf kann der Altmeister wieder nach Zürich zurückkehren.
Ausgetrockneter Spielermarkt
Für die Techniker wird es nun enorm schwierig, solide Eishockeyaner mit Schweizer Pass zu verpflichten. Mit dem aktuellen personellen Material auf der Lohnliste ist es geradezu eine Pflicht, Nordamerika-Rückkehrer Severin Blindenbacher zu engagieren. Damit wäre der Weg frei für zwei ausländische Stürmer, die in der Offensive wieder etwas bewegen können. Das Engagement des Genfer Abwehrspielers Robin Breitbach steht ja bereits fest.
Doch vor allem braucht es beim ZSC – auf und neben dem Eis – wieder mehr Feuer, mehr Elan, mehr Leidenschaft, mehr Methodik und eine Aufbruchstimmung, die sich auch auf das Publikum überträgt. Ansonsten läuft es davon und verliert das Interesse am Eishockey in der Stadt Zürich. Das Bild eines kämpfenden und funktionierenden Kollektivs haben die Lions erst im Playoff gezeigt – viel zu spät, um für eine positive Wende zu sorgen. Deshalb sind sie zu recht schon in der ersten Playoff-Runde gescheitert.
Fazit: Alles gesagt, aber ob "die beim Z" das so umsetzen werden, ich habe da meine Zweifel.
Wenn es nicht gelingt verliert der Z über kurz oder lang einen Grossteil der jetzt noch anwesenden Zuschauer, denn Mittelmass ist etwas was dem Zürcher Eventpublikum ein Graus ist.
Zitat von suomi
Doch vor allem braucht es beim ZSC – auf und neben dem Eis – wieder mehr Feuer, mehr Elan, mehr Leidenschaft, mehr Methodik und eine Aufbruchstimmung, die sich auch auf das Publikum überträgt. Ansonsten läuft es davon und verliert das Interesse am Eishockey in der Stadt Zürich.
Isch eso.
Kommentar Simon Graf
Die ZSC Lions stecken in einer Sackgasse
Auch ein Grossklub kann nicht jedes Jahr um den Titel mitspielen. Dafür ist das Schweizer Eishockey zu ausgeglichen und sind die Unwägbarkeiten in diesem Sport zu zahlreich. Doch was die ZSC Lions jüngst erreicht haben, ist gar bescheiden: In fünf der sechs letzten Saisons gewannen sie keine PlayoffSerie, die Ausnahme bildete 2008 mit dem Meistertitel von Rang 6 aus.
Von einem solchen Exploit konnten sie diesmal nur träumen. Die Mannschaft kämpfte im Finish immerhin, aber sie war den Kloten Flyers in allen Belangen unterlegen. Von der spielerischen Klasse, mit der sie im Vorjahr den EVZ über sieben Partien gezwungen hatte, war nichts mehr zu sehen.
Es war eine komplett misslungene Saison. Und die Erfolge im ersten Monat unter Bengt-Ake Gustafsson waren Pyrrhussiege. Denn sie gaukelten in einer wichtigen Phase für die Transferaktivitäten vor, es habe zuvor am Trainer gelegen. Dass dem nicht so war, zeigten die folgenden Monate, in denen das Team wieder in seinen alten Trott verfiel.
Die ZSC Lions sind nicht besser, als es ihre Resultate waren, und das zeigt: Sie müssen umgebaut werden, und zwar kräftig. Detailkorrekturen genügen nicht mehr. Das Problem ist, dass Sportchef Edgar Salis, dessen Leistungsausweis bescheiden ist, kaum mehr Spielraum hat. Fast alle Schweizer sind unter Vertrag, ansetzen kann er nur bei den Ausländern und beim Trainer.
Es darf angenommen werden, dass Gustafsson, der zu wenige Impulse setzte, gehen muss. Die Verpflichtung von Severin Blindenbacher ist ein Muss. Dann könnte sich der Klub von mindestens einem ausländischen Verteidiger trennen, um zwei Legionäre im Sturm zu holen.
So weit zu den Sofortmassnahmen. Vor allem aber muss Salis Versäumtes nachholen, das Team endlich verjüngen und dessen Dynamik verändern. Viele gute Spieler «mittleren Alters» kamen diese Saison auf den Markt, der ZSC holte keinen. Nächste Saison gilt es nun, einschneidende Änderungen im Kader vorzunehmen, die Mannschaft, die auch neben dem Eis nicht mehr so gut funktionierte, durchzuschütteln. Das bringt vielleicht, wie einst die Zuzüge von Beat Forster und Blindenbacher, nicht über Nacht Erfolg. Aber das weckt wenigstens Hoffnung auf eine Besserung.
Denn die ZSC Lions stecken in einer Sackgasse. Sie müssen sich umdrehen, um sich neue Horizonte zu eröffnen.
© Tages Anzeiger
Ah ja: Super de Ambüel, ändlich so wie mer en immer händ welle gseh!
Zitat von cherrypicker
Kann die Massnahme von BAG in dieser Situation durchaus nachvollziehen. Flüeler hat bisher nur dank seinem CH-Pass gespielt. Er war gut, hat aber Sulo nie wirklich vergessen lassen. Vielleicht geht's ja gut. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Jeder Coach der Welt hätte in dieser Situation einen Weltklassemann wie Sulo gebracht, und bis jetzt geht es auch auf.
Tor: Sulander
Sulander ist heute Schweizer geworden.
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"Z-Coach Gustafsson zieht zudem noch einen Trumpf aus dem Ärmel: Er stellt heute Ari Sulander zwischen die Pfosten und lässt Flüeler nur auf der Ersatzbank, obwohl letzterer zuletzt mit starken Leistungen geglänzt hat. Damit muss Down als überzähliger Ausländer über die Klinge springen. Ob sich dieser Schachzug auszahlen wird?"
Quelle: Blick bzw. Live-Ticker ZSC
Wackliger ZSC vor dem fünften Duell
Die Lions müssen heute (20.15/SF 2) in Kloten das dritte Viertelfinal-Out in Folge abwenden. Im Training davor wirkten sie allerdings fahrig.
Von Silvan Schweizer, Zürich
Nach der traditionellen Schlussübung des ZSC-Trainings sah man gestern lachende Gesichter: Die Spieler liefen zum Penalty an – wer scheiterte, musste weitermachen; wer getroffen hatte, durfte sich hinknien, zusehen und sich über jene lustig machen, die sich zum x-ten Mal versuchten. Thomas Ziegler musste als einer der letzten Verbliebenen Spott einstecken. Der 32-jährige Routinier nahm es mit Humor und bilanzierte danach: «Das war ein gutes Training – mit viel Speed.»
Weniger erfreulich sah es sein Trainer Bengt-Ake Gustafsson. Auf die Frage, was er für eine Atmosphäre spüre vor dem fünften Playoff-Derby in Kloten, sagte er: «Das Team ist ein bisschen wacklig.» Seine Feststellung nahm er aus einer Übung, bei der er die schnelle Angriffsauslösung sehen wollte. Doch ein harmonischer Ablauf kam fast nie auf: Entweder landeten die harten Pässe der Verteidiger nicht auf dem Stock oder der Abnehmer konnte den Puck nicht kontrollieren. Stürmer Sven Ryser polterte nach einem missglückten Angriff entnervt gegen das Plexiglas. Und oben auf der Tribüne schüttelte Sportchef Edgar Salis den Kopf.
5 von 10 Toren durch Monnet
«Es gab da ein paar Situationen, in denen wir nicht fokussiert waren», sagte Gustafsson. «Natürlich wünschte ich, das Training wäre etwas besser gewesen. Aber am Dienstag ist die grosse Partie, nicht heute.» Die Zürcher müssen heute das dritte Viertelfinal-Out in Folge verhindern: 2009 waren sie gegen Fribourg beim 0:4 chancenlos, letztes Jahr unterlagen sie Zug im siebten Spiel, und nun sind sie gegen die Flyers mit 1:3 in Rücklage. «Es ist ein mentales Spiel. Es kommt darauf an, ob die Spieler an die Wende glauben. Wenn der Wille nicht da wäre, hätten wir grosse Probleme», erklärte Gustafsson. Aber sein Stürmer Ziegler beruhigte: «Wir glauben alle noch an den Sieg – und das müssen wir auch.»
Die Zürcher haben im Playoff gegen Kloten jeweils nur mit einem Tor Differenz verloren. Ihr Hauptproblem bleibt das gleiche: die fehlende Torgefahr. Zwar haben sie in vier Playoff-Spielen gleich viele Treffer erzielt wie in den sechs Derbys der Qualifikation, nämlich zehn – «aber so kann man noch keine Serie gewinnen», sagt Ziegler. Kommt hinzu, dass es nur wenige Kandidaten gibt: Für 5 der 10 Tore war allein Thibaut Monnet verantwortlich.
Einsatz von DuPont fraglich
Ziegler erinnert sich an die Gründe für das 5:3, dem bisher einzigen ZSC-Sieg vor einer Woche: «Da haben wir den Klotenern kaum Raum und Zeit gegeben, um ihre Technik und ihr Tempo auszuspielen. Und so konnten wir selbst die Partie in die Hände nehmen.» Der Defensivstürmer wünscht sich harte Checks und Zweikämpfe seines Teams: «Wenn die Flyers dadurch wütend werden, ist das in unserem Sinn.»
Ein potenzieller Gegenspieler wäre Victor Stancescu. Der Klotener Aggressivleader kehrt nach Rückenproblemen zurück. Hingegen ist ein Einsatz von Spielmacher Micki DuPont wegen eines überdehnten Bandes im Fuss fraglich. Bei den ZSC Lions trainierte Duvie Westcott trotz seiner Handblessur wieder mit, der Verteidiger dürfte auflaufen können. Es ist deshalb nicht davon auszugehen, dass doch noch Altmeister Ari Sulander im Tor eingreifen wird. Gustafsson gibt sich bedeckt, was einen derartigen Schachzug betrifft: «Wir werden es herausfinden.»
Nur blöd dass kein Spieler so einen Vertrag unterschreibt, weil er bei jedem anderen Team einen besseren bekommt!
:roll:
De Fink häd mit sim Cup Poker rächt übercho und Basel sackt d' CL Millione ih.
Wämmer s 0:2 mached gsehts viellicht anders us, aber mir mached si ebe nöd....
De Titel isch weg, aber es bliibt no de Cup und d'Hoffnig uf (doch) no en Pokal im 2011!
Zitat von sloggiAlles anzeigen
- das management ist unantastbar. kann mir nicht vorstellen, dass salis ausgewechselt wird, aber imo muesste man damit anfangen. voellig fehl am platz (remember, iten musste trotz erfolg schnell gehen). hier muss jemand her mit beziehungen und weniger vorgefasster meinung. sein bild, wie eine mannschaft aussehen muss schraenkt die moeglichkeiten zusehr ein und 'sichten am spenglercup reicht nicht.- trainer? von mir aus nicht unbedingt. bag kann nichts dafuer und sorry, der HAT sein palmares. wenn er die mannschaft gestalten und vorbereiten koennte, dann ist das besser als blind auf eine neue hoffnung zu setzen. fust hat mir auch gefallen, der hat sein maximalziel erreicht mit langnau aber wuerde es wohl naechstes jahr mit einem deutlich besseren gotteron und lugano zu tun kriegen und es schwer haben, nochmals so ring die po zu erreichen. aber reicht dessen erfahrung bereits fuer die schwierigen lions?
- auslaender. wie gesagt, die meisten haben vertraege. ob man die so einfach weg bringt? und, ist dann gewaehrleistet, dass bessere kommen oder eher, dass salis' denkweise fuer genau gleiches sorgt?
- ch: auch hier stellt sich das vertragsproblem. der breitbach-transfer (ebenfalls salis-scher denkweise herruehrend) laesst auch nicht gerade hoffen und die meisten werden wohl bleiben und kaum besser werden. hier ruhen die hoffnungen alleine auf blindenbacher, sollte er sich das wirklich antun. aber ob das reichen wuerde?
- torhueter: hier solte man jetzt wirklich voll auf flueler setzen. der hat seinen job als einziger gut gemacht und war deutlich besser als rueger. wird sulo schweizer, dann kann man in als nummer 2 behalten oder zum goalietrainer machen.
das alles zeigt, dass der weg zuerichs zurueck zu einem spitzenteam ein weiter und steiniger werden wird und besser mittel- bis langfristig aufgeplant werden sollte und nicht wieder kurzfristig was zusammengewuselt wird, dass unter beruecksichtigung der realen veraenderungsmoeglichkeiten eh nur minimalen effekt haben kann. sonst droht die gefahr, nochmals eine saison zu verlieren.
So ist es leider.
Fehler haben gemacht:
- WF mit seinem Sparkurs zur Unzeit, wenn andere Clubs aufrüsten
- PZ/ES mit der Verpflichtung von Muller (Konsequenz aus Sparkurs)
- Die Verpflichtung von ES als solches
- Die Transfers von ES
- Falsche Vorbereitung mit Fehlstart in die Saison (Sommertraining/int. Grümpi)
Wie gesagt: Der Weg zurück an die Spitze wird lang und steinig werden...
It ain't over till it's over. Yogi Berra
Der Ofen ist aus! Larry
So zrugg us Tschörmany, alles verpasst, nichts gesehen, weder 2x ZSC noch FCZ.
Habe mich nun auf den aktuellen Stand gebracht und hoffe heute auf ein Spiel wie am DI!
Wenn es wie in Kloten wieder knapp nicht reicht könnte das bereits mein erstes und letztes PO Spiel gewesen sein....
Aber ich gehe davon aus dass wir sie rauchen! :razz:
dr streller fragt dr alex frei
was machsch dä dü ändi mai?
da weiss dr alex au nüt druff
dän ohni titel es är muff.
au gigi findets gar nöd cool,
dän ohni titel au kä pool
tätä tätä tätä
Weiss ich doch au ![]()
Ich mues halt echli stichle gäge de Flüeler :razz:
Nei, ich hett de Sulo bracht aber es häd sich abzeichnet dass de BAG lieber mit de 4 Ussländer im Fäld spielt, em Sulo sin Nachteil isch in der Tat de Finnisch Pass...
Ich nime, ah, es spieled die gliiche morn!