menschlich ein absoluter volltreffer! den rest sehen wir dann!
Ich warte...
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INTERVIEW
Seit zehn Tagen ist Bo Henriksen Trainer im FC Zürich. Der Däne erzählt, was er unter Leadership versteht und warum er als Fussballprofi nicht so gut war wie heute als Coach. Der 47-Jährige sagt über sein Auftreten: «Vielleicht wollte ich immer etwas anders sein als der Durchschnitt.»
Stephan Ramming und Fabian Ruch, Zürich20.10.2022, 05.30 Uhr (NZZ)
Ennio Leanza / Keystone
Bo Henriksen, waren Sie überrascht, als Sie von einem Schweizer Klub kontaktiert wurden?
Fussball ist globalisiert, man muss immer das ganze Bild betrachten. Und ich bin alt genug, um zu wissen, dass früher einige dänische Fussballer in der Schweiz spielten. Es war eine Ehre, dass sich ein so bedeutender Klub wie der FC Zürich für mich interessierte. Der FCZ will gewinnen, ich will gewinnen, das passt. Und ich verfolge die Schweizer Liga, seit ich fünf Jahre alt bin, weil ich familiäre Verbindungen zur Schweiz habe.
Erzählen Sie.
Eine meiner Tanten war mit einem Schweizer verheiratet, in meiner Kindheit kam ich jeden Sommer in die Schweiz. Ich kenne also das Land und die Kultur ein wenig, es hat mir hier immer sehr gut gefallen.
Wie war der erste Kontakt zum FC Zürich? Sassen Sie zu Hause, und jemand vom FCZ rief an?
Das kann man so zusammenfassen. Das ist einige Wochen her, der Sportchef Marinko Jurendic war am Telefon und sagte mir, der FCZ habe sich über mich erkundigt und viele gute Dinge gehört. Wir hatten dann einige lange Gespräche. Der direkte Kontakt ist immer besser, als wenn es über Agenten läuft, die oft finanzielle Interessen verfolgen. Irgendwann kam ich dann runter nach Zürich.
Zum Treffen mit dem Besitzerehepaar Heliane und Ancillo Canepa.
Unser Sportchef war auch dabei. Es war phantastisch. Ich mag Menschen, die leidenschaftlich sind, nicht nur Präsidenten oder Besitzer sind, sondern auch Fans. Die Canepas sind wie ich passioniert. Sie erzählten mir alles über den FCZ, die Südkurve, die Erfolge, ihre eigene Geschichte. Es ist ein Familienklub, ein Arbeiterklub, hierher passe ich perfekt. Und ich sagte ihnen an diesem Treffen, was ich kann, aber ich sagte auch, was ich nicht kann.
Das ist aussergewöhnlich.
Es ist eine Frage der Kultur. Es braucht eine klare Linie, damit alle wissen und verstehen, was die Erwartungen sind. Jeder muss sich auf das konzentrieren, was er am besten kann, damit wir das Beste aus allen herausholen können. Ich bin ein Menschenfreund, will die Spieler fühlen, ihnen nahe sein, mich um die Taktik kümmern.
Und was können Sie nicht?
Es gibt viele Dinge, in denen ich mich steigern kann. Wenn es einen Trainer braucht, der stundenlang am Laptop sitzt, bin ich der falsche Mann. Es gibt auch viele Menschen, die besser als ich sind, wenn es darum geht, einen Trainingsplan sauber aufzuschreiben, ein Video zu schneiden, solche Sachen. Ich kann auch nicht so gut putzen.
Das behaupten wir zu Hause auch immer.
Okay, natürlich könnte ich das irgendwie, aber eben nicht perfekt. Ich will die beste Version von mir sein. Als Leader musst du authentisch sein, dann folgen dir die Spieler. Wenn sie merken, dass du eine Show abziehst, hast du verloren. Wir sehen und hören Dinge, aber wir müssen diese Dinge glauben, fühlen, wissen.
Es gibt Leute in Dänemark, die Sie wegen Ihrer leidenschaftlichen Art mit dem Liverpool-Trainer Jürgen Klopp vergleichen.
Ich mag es natürlich, mit ihm verglichen zu werden, aber er steht logischerweise auf einer ganz anderen Stufe. Im Fussball gibt es mittlerweile so viele Spezialisten. Beim FC Midtjylland, der sehr datenbasiert arbeitet, hatte ich allein fünf Analysten. Und drei Trainer waren im Klub als Experten für Standardsituationen angestellt. Als Cheftrainer brauchst du vor allem eines: Leadership. Dem überzeugenden Leader folgen die Menschen. Mein grösster Pluspunkt ist: Ich nehme alle Verantwortung auf mich. Ich sage den Spielern: Geht raus und spielt, geniesst es, wie ihr es mit fünf Jahren genossen habt.
Wie waren Sie als Fünfjähriger?
Der mit Abstand beste Spieler Dänemarks, wie alle Jungs in diesem Alter. Mit acht Jahren schoss ich in einer Saison 93 Tore. Fast alle Freunde, die ich heute habe, waren bereits damals meine Freunde, die Liebe zum Fussball verbindet uns. Darum sage ich meinen drei Söhnen immer, wie wertvoll Fussball ist. Man lernt nicht nur Freunde fürs Leben kennen, sondern lernt auch, wie man miteinander umgeht, aneinander glaubt, sich unterordnet, motiviert, wie man als Team verliert und gewinnt. Ich hatte das Glück, auf bescheidenem Niveau Profi zu werden, und da merkte ich aber auch sehr früh, dass Fussball nicht immer nur Freude und Erfüllung bedeutet.
Wann war das?
Mit 17 durfte ich erstmals mit der ersten Mannschaft von Odense BK ins Trainingslager nach Lanzarote. Ich war so glücklich. Die älteren Spieler im Team beklagten sich dagegen, weil sie länger von zu Hause weg mussten. Davor war Fussball Spass gewesen, jetzt wurde es Arbeit. Eine Frage beschäftigt mich seither ständig: Warum spielen wir? Es gibt Studien, nicht nur aus Dänemark, die zeigen, dass viele Fussballer mentale Probleme haben. Auch ich war als Profi nicht so, wie ein Profi sein sollte.
Warum nicht?
Ich war nie der talentierteste Spieler, aber immerhin schaffte ich es in die U-20-Auswahl Dänemarks. Dort spielte auch Thomas Gravesen.
Der ziemlich verrückte, sehr harte Thomas Gravesen?
Genau der. Er würde zwar das Gegenteil behaupten: Aber fussballerisch waren wir auf einem ähnlichen Niveau. Der Unterschied war: Thomas spielte immer nur den nächsten Ball. Ihn kümmerte es nicht, wie der letzte Ball war. Wenn er zehn Meter übers Tor schoss, war ihm das egal. Ich und die meisten Fussballer denken jedoch an diesen Schuss zurück. Wir sind dann vielleicht ängstlich. Thomas war nie ängstlich. Ich erreichte nie mein Level, Thomas aber spielte immer über seinem Level. Weil er furchtlos war, in jeder Sekunde. Er endete bei Real Madrid, ich bei Kidderminster. Am Ende des Tages geht es im Leben immer darum, an dich zu glauben. Jeder weiss das. Kaum einer schafft das.
Man muss also seine negativen Gedanken eliminieren?
Wenn du das tust, lernst du, wie man am besten spielt. Wenn du immer nur an den nächsten Ball denkst, spielst du instinktiv. Wie der Fünfjährige, der keinen Druck spürt.
Wann begannen Sie eine Trainerkarriere anzustreben?
Ich war immer Coach. Mit 11 trainierte ich die Sechsjährigen in unserem kleinen Klub in Odense. Mit 15 war ich Spielertrainer unserer Schulmannschaft am grossen Turnier aller Schulen in Dänemark. Ich wusste als Profi früh, dass ich als Trainer besser sein werde.
Wie spürten Sie das?
Ich war Mitglied jener Mannschaft von Herfolge, die im Jahr 2000 sensationell dänischer Meister wurde. Herfolge ist ein kleines Dorf mit 4000 Einwohnern. Der frühere Arsenal-Spieler John Jensen war damals Trainer. Ich war in der Meistersaison oft verletzt, spielte kaum, aber nach der Saison sagte John, der Klub wolle meinen Vertrag unbedingt verlängern, es sei egal, dass ich kaum zum Einsatz komme.
Was war seine Erklärung?
Er sagte, ich machte alle glücklich und zufrieden, die Spieler seien gerne mit mir zusammen. Ich merkte: Ich denke mehr an die anderen als an mich. Als Profi ist das nicht die ideale Mentalität, Fussball kann auch eine harte Welt sein, es braucht Egoismus als Spieler. Ich war immer nett zu allen.
Was passierte dann?
Sie wollten meinen Vertrag nicht als Fussballer verlängern, sondern als Mensch. Für mich war klar: Ich musste lernen, mehr über mich selber herausfinden. Deshalb zog ich in die Welt, spielte in England und in Island, sogar für ein paar Monate auf den Malediven. Am Ende war ich Spielertrainer bei einem kleinen dänischen Klub. Einmal wechselte ich mich zwanzig Minuten vor Spielende als Stabilisator im defensiven Mittelfeld ein, wir führten 2:0, verloren 2:3. Der Captain kam zu mir und sagte: «Bo, lass es sein.» Es war mein letztes Spiel auf dem Feld.
In England bei den Kidderminster Harriers hatten Sie den Übernamen «Bomber Bo» bekommen. Warum?
In einer sehr tiefen englischen Liga war das, vor rund zwanzig Jahren. Dort hatte man wohl nicht so viel Ahnung. Vielleicht fiel ich wegen meiner Haare auf, damals waren sie noch wirklich lang. Die Haare gehören zu meiner Art, mich auszudrücken. Vielleicht wollte ich immer etwas anders sein als der Durchschnitt. Ich schoss ein paar Tore, war aber nie ein Goalgetter.
Youtube
Sie sind nun seit gut einer Woche im FCZ. Letztes Jahr wurde der Klub Meister, jetzt steckt er in einer tiefen Krise. Was haben Sie für ein Team vorgefunden?
Die Spieler haben letzte Saison fast immer gewonnen. Nun klappt das nicht mehr. Auch das ist ein Teil des Lebens. Diese negative Spirale hört erst auf, wenn jemand die Verantwortung übernimmt und sagt: «Stopp, jetzt fangen wir eine neue Geschichte an.» Nun geht es darum, das Schwierigste zu schaffen, die Wende. So wird man erwachsen.
Was sagten Sie der Mannschaft an Ihrer ersten Ansprache?
Mehr oder weniger dasselbe. Das Wichtigste war für mich, dass die Spieler wieder glauben, dass sie gewinnen können, dass jeder für den anderen bereit ist, durchs Feuer zu gehen. Man kann das auf verschiedene Arten versuchen. Mit Statistik, mit Taktik. Mit Angst, mit Zuneigung. Ich setze auf Qualität und harte Arbeit. Und obendrauf: auf Liebe, auf Vertrauen, auf den Glauben. Wer das nicht zurückzahlt, dem nehme ich Liebe, Vertrauen und meinen Glauben. So ist es auch im Leben.
Sie benutzen sehr starke Wörter und kräftige Bilder – übertreiben Sie gerne?
Das Leben soll doch stark und kräftig sein! Ich erkläre es an einem Beispiel aus dem Kinderfussball. Ich fragte einen Sechsjährigen: «Wie willst du später sein?» Antwort: «Wie Messi, wie Ronaldo!» Die Achtjährigen sagen: «Ich will hier der Beste sein, jeder Schuss ist im Lattenkreuz!» Die Zehnjährigen sagen: «Vielleicht werde ich Profi.» Mit zwölf Jahren sagen die Kinder: «Ich will die beste Version meiner selbst sein.»
Klingt vernünftig.
Vernünftig? Ich bitte Sie: Man hat ihnen die Träume genommen! Die Eltern, die Trainer, das Umfeld. Aus Angst, dass Enttäuschung weh tun könnte, wenn es nicht klappt. Bei den Profis ist es das Gleiche. Ich sage, was ich meine. Ich sage, was ich fühle. Wenn ich meine Spieler liebe, dann liebe ich sie. Ich will sie unterstützen, und ich habe keine Angst, dass es misslingt. Wenn ich vor etwas Angst habe, dann passiert es. Wie im Leben auch.
In Dänemark sagen alle, dass Bo Henriksen ein positiver, zugänglicher, emotionaler Typ ist und ein Trainer, den alle mögen. Ist es nicht schwierig, immer gut gelaunt zu sein?
Warum sind wir, wie wir sind? Es gibt tausend Gründe dafür. Auch ich bin manchmal müde, meine Frau und die drei Söhne geben mir viel Kraft. Ich lernte schon früh, Stimmungen wahrzunehmen und mich darauf einzustellen. Das ist immer noch eine Stärke von mir, dass ich Stimmungen und Menschen schnell lesen kann. Ich muss spüren, wie es den Spielern geht. Fussballer haben den schönsten Job auf der Welt, aber sie tragen auch viel auf ihren Schultern. Kein Spieler geht raus und will schlecht sein. Er kann manchmal blockiert sein, überheblich, verzagt, er kann egoistisch rüberkommen, aber keiner macht das absichtlich. Hier fängt meine Arbeit als Trainer an.
Im Sommer wurden Sie beim FC Midtjylland nach nur zwei Spieltagen in der neuen Saison entlassen. Es heisst, Sie seien sehr enttäuscht gewesen.
Ja, weil ich in den ersten zwölf Monaten drei von vier Zielen erfüllt hatte: Qualifikation für den Europacup, Cup-Sieg, wieder die Qualifikation für den Europacup. Das vierte Ziel verpassten wir, weil wir in der Meisterschaft drei Punkte hinter dem FC Kopenhagen Zweiter wurden. Aber: In sechzehn Jahren als Trainer habe ich die Ziele immer erfüllt oder übertroffen.
Warum ging es denn beim FC Midtjylland nicht weiter für Sie?
Die Verantwortlichen wollten einen anderen Fussball, sie holten einen Coach vom FC Barcelona. Ich bin nicht von Barcelona, lasse nicht wie Barcelona spielen. Ich spiele so, dass wir gewinnen.
Der FCZ hat nach elf Runden noch nie gewonnen und ist abgeschlagen Letzter.
Wir führen viele Gespräche, das ist jetzt eine Puzzlearbeit. Die Basis stimmt, die Abwehr funktioniert, das sah man beim 0:0 gegen YB am Sonntag. Wir müssen etwas mutiger sein, wenn wir den Ball haben. Festigen wir das Fundament, können wir uns weiterentwickeln. Das wird uns gelingen.
fcr. · Die Menschen in Dänemark sagen, man sei gerne mit Bo Henriksen zusammen. Auch beim Interviewtermin mit der NZZ im «Home of FCZ» im Heerenschürli strahlt der neue Trainer des FC Zürich positive Energie aus und verbreitet gute Stimmung. Draussen vertreiben sich die beiden jüngeren der drei Söhne (18, 14 und 6 Jahre) mit Fussballspielen die Zeit. Der älteste Sohn ist wegen der Ausbildung in der Heimat geblieben.
Henriksen war ein ordentlicher, aber kein grosser Fussballer, er spielte in Dänemark, in unteren Ligen in England, in Island und ein paar Monate auf den Malediven. Als Trainer arbeitete der 47-Jährige mit Erfolg jahrelang bei den kleineren dänischen Klubs Brønshøj und Horsens, die Mannschaften spielten weit über ihren Möglichkeiten.
Auch beim Spitzenklub FC Midtjylland stimmten letzte Saison die Resultate, ehe Henriksen nach nur zwei Runden in dieser Saison freigestellt wurde, weil die Verantwortlichen eine neue Philosophie verfolgen.
Ich denke auch die meistens haben mit der Geschichte und der Entwicklung spätestens am 1. April 2000 Frieden geschlossen
Ich habe meinen Frieden damals schon in Herisau geschlossen als wir in der ersten ZSC L**** Saison nicht abgestiegen sind.
aha, strafe von chris reduziert
Na also! Von wegen es lohnt sich nicht das anzufechten!
Gaël Riesen (TA)
Publiziert heute um 11:40 Uhr
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Vor einer beeindruckenden Kulisse zeigt sich der ZSC die ersten Jahre im Dolder. Foto: Ernst Baumann (Keystone)
Unter dem Namen Zürcher SC erhält die grösste Stadt der Schweiz am 15. Oktober 1930 ihren eigenen Hockeyclub. Die Heimspiele werden auf dem Dolder ausgetragen. Das heutige Eisfeld, das vor allem um Weihnachten Romantiker zum händehaltenden Schlittschuhlaufen einlädt, bleibt während zwanzig Jahren Schauplatz der ZSC-Heimspiele. Die mittlerweile verkommene und verkleinerte Tribüne ist damals eine gigantische Freiluftarena. Nur sechs Jahre nach der Gründung bejubelt man den ersten Meistertitel des Zürcher Schlittschuhclubs – ein Name, den die Hockeygründer von den städtischen Eiskunstläufern kopiert haben.
Die erste Saison des ZSC im Jahre 1930 dauert allerdings gerade einmal zwei Tage. Am 13. Dezember schlägt er den Lokalrivalen GC 14:1, ehe er einen Tag später im Halbfinal der Serie Ost gegen die Übermacht aus Davos 1:11 verliert. Bis zum ersten Meistertitel unterliegt Zürich jeweils nur den Bündnern. Die Saisons sind aufgrund der Wetterbedingungen in der Freiluftarena von kurzer Dauer. Von kalten Temperaturen abhängig, startet die Saison nicht vor Ende November und zieht sich meist bis Februar. Jede Mannschaft spielt jeweils weniger als zehn Spiele.

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Hier verbringt der Zett die längste Zeit der Vereinsgeschichte: 54 Jahre spielt man im alten Hallenstadion. Foto: Keystone
Für die 50er-Jahre zieht der Zürcher SC ins Hallenstadion ein und erhält damit eine eigene Kunsteisbahn. Bereits 1939 hatte die grösste stützenfreie Halle Europas den Betrieb aufgenommen. Allerdings noch ohne Eis. Radrennen und während des Zweiten Weltkriegs auch Flüchtlingslager prägten die ersten Jahre der Mehrzweckhalle. Mit einem 5:5 in einem Freundschaftsspiel gegen den EHC Arosa wird am 18. November 1950 das neue Heimstadion des Zett eingeweiht. In der Finalrunde der ersten Meisterschaft im Hallenstadion unterliegen die Zürcher sowohl dem Lausanne HC wie auch den Bündnern, die sich zum Meister krönen.
Im alten Hallenstadion verbringen die Zürcher den bisher längsten Teil ihrer Vereinsgeschichte. 54 Saisons werden hier absolviert. 1961 gewinnt man die Meisterschaft ein letztes Mal für lange Zeit. Danach nehmen Zürcher Fans eine Gefühlsachterbahn in Angriff. Der Zürcher SC verkommt zur Liftmannschaft und steigt innert 19 Jahren je fünfmal aus der Nationalliga A ab und wieder auf. 1997 folgt für viele Anhänger ein weiterer Schockmoment: Der Club fusioniert mit den Grasshoppers. Die Fans protestieren. Das Kürzel vom Zürcher SC soll erhalten bleiben, so entsteht der Name ZSC Lions.
Weniger als drei Jahre später trägt das neue Projekt Früchte. Nach 39 Saisons holen sich die Zürcher den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte. In der Resega in Lugano gewinnen die Lions Spiel sechs der Finalserie. Noch dramatischer wird das Folgejahr. Die Affiche gegen die Tessiner wiederholt sich. In der Finalissima gewinnt der ZSC in Lugano erneut den Schweizer Meistertitel. Wegen Ausschreitungen wird die Feier ins Hallenstadion verlegt.
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Die Spieler und die temporäre Zuschauergalerie bejubeln in der eigentlichen Trainingshalle Tore und Siege. Foto: Andy Müller (EQ Images)
Während dieser Saison spielt der ZSC seine Spiele in der Kunsteisbahn Oerlikon (Kebo) wenige Meter hinter dem Hallenstadion. Die eigentliche Trainingshalle bietet allerdings lediglich 1500 Plätze. Zu wenig für Löwenansprüche. Zuerst denkt man gar über ein Provisorium auf der offenen Rennbahn in Oerlikon mit einer Hallenstadion-ähnlichen Kapazität nach. Die Kostenfrage beendet die ambitionierten Pläne aber schnell. Man entscheidet sich also, eine temporäre Galerie aus Holz in die Kebo einzubauen und so 4000 Zuschauern Hockeyspektakel zu ermöglichen. Mehrere Rekurse gegen das Baugesuch zur Vergrösserung der Trainingshalle sind zuvor abgeschmettert worden.
2004 beginnt auch sportlich gesehen eine aufregende Saison. Der ZSC wird am Ende zwar nicht Meister – im Final unterliegt er dem HC Davos –, aber diverse NHL-Cracks bereichern wegen des Lockouts die Schweizer Liga. Die Lions holten sich keine Verstärkung. Dennoch spielen im engen Provisorium grosse Namen wie Dany Heatly, Rick Nash oder Joe Thornton, einfach gegen den Zett.

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Prominente Eröffnung: DJ Bobo und Michel Zeiter setzen am 12. Juli 2004 zum Spatenstich für das neue Hallenstadion an. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Bereits vor dem Umzug in die Kebo fällt der Spatenstich für das neue Hallenstadion. DJ Bobo und ZSC-Stürmer Michel Zeiter stehen stramm mit Schaufel und Stock für ein Foto. Das Hallenstadion, wie es die Fans heute kennen, wird per Saisonbeginn 2005/06 als Heimstadion genützt. Die Rennbahn ist weg, dafür ist ein modernes, multifunktionales Stadion entstanden, das die ZSC Lions Heimat nennen dürfen.
Neue Arena, neues Glück für den ZSC? Gar nicht! Die Premierensaison missrät total. Die Schlusstabelle sieht rot aus für Blau-Weiss, das Playoff wird klar verpasst. Immerhin: Im Playout-Final setzt man sich gegen Fribourg klar durch. Doch es kommt besser: Am Ende wird das umgebaute Hallenstadion Heimat von fünf Meistertiteln.
Nach 17 Saisons verlässt der ZSC die renovierte Mehrzweckhalle wieder. Man will keine Konzert-bedingten Spielverschiebungen mehr, keine Mehrzweckhalle, sondern ein echtes Hockeystadion, wie es ein traditionsreicher Club wie der ZSC auch verdient hat – das hat der Zürcher Schlittschuhclub nun mit der Swiss Life Arena erhalten.
Speziell ist ja, wieviele Bauprojekte, gerade auch in Zürich, dann auf richterlicher Ebene dochscheitern, weil die Einsprechenden Recht bekommen.
Man sollte meinen, dass Vorhaben, die es bis zum Entscheid geschafft haben, dann rechtlich auch einwandfrei simd ...
Das ist erst seit dem Bundesgerichsurteil letzhin so. Im Prinzip kann du an einer Strasse nun gar nicht mehr bauen. Oder nur mit einer Brandmauer zur Strasse hin die dann auch wieder nicht bewilligt wird. Seldwyla! Der Artikel aus dem Tagi den ich gepostet habe trifft es genau.
Man ist nicht dort wo man gern wäre, aber das geht anderen Teams auch so. Zudem ist TB12 in einen Rosenkrieg verwickelt.
Aber gegen PIT verlieren? Schwach!
Das Pack auch schon mit drei Niederlagen, die Chiefs werden zu Hause von den Bills rasiert.
Etwas überraschend nur noch die Eagles ungeschlagen.
Am Dienstag weihen die ZSC Lions mit dem Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron ihre 12 000 Zuschauer fassende Swiss-Life-Arena in Altstetten ein. Der Sportchef Sven Leuenberger spricht im Interview über alte Wunden und neue Euphorie.
Nicola Berger17.10.2022, 05.00 Uhr (NZZ)
Walter Bieri / Keystone
Am Dienstag im Heimmatch gegen Freiburg spielen die ZSC Lions erstmals in der Swiss-Life-Arena. Wie gross ist die Vorfreude auf das neue Stadion?
Sven Leuenberger: Sehr gross. Bei uns als Klub, weil so viele Menschen so lange so hart auf diesen Moment hingearbeitet haben. Und auch bei den Fans. Wir hatten zwei Spiele, die quasi als Vorpremieren dienten, eines von den Elite-Junioren und eines von den GCK Lions. Die Resonanz war enorm, zum GCK-Match kamen über 6000 Leute. Das zeigt, wie heiss die Menschen auf dieses Stadion sind. Wir haben die Hoffnung, dass es ein Hexenkessel wird. Dass wir oft den berühmten siebten Mann im Rücken haben werden.
Im umgebauten Hallenstadion war das selten der Fall . . .
Ja, das Hallenstadion war keine Hockey-Arena. Die Akustik war nicht gut. Die Post ging da eigentlich immer erst ab den Play-off-Halbfinals ab. Jetzt haben wir eine moderne Arena mit steiler Tribüne, das hilft enorm.
Christian Beutler / Keystone
Ist die Mannschaft gut genug, dass sie eine Euphorie entfachen kann?
Davon bin ich überzeugt. Wir sind gut unterwegs. Wir mussten die ersten acht Spiele ja auswärts bestreiten. Das war eine Herausforderung. Trotzdem haben wir einen Punktedurchschnitt von knapp 1,9 pro Partie erreicht. Damit können wir zufrieden sein, zumal wir bei den Ausländern gewichtige Ausfälle hatten. Wir erhalten die wenigsten Tore in der Liga, das Boxplay funktioniert sehr gut. Was besser werden muss, ist das Powerplay. Da haben uns die Absenzen das Leben schwer gemacht, teilweise standen fünf Linksschützen auf dem Eis. Glücklicherweise zeichnet sich da eine Besserung ab. Ja, wir haben ein Team, mit dem man das Stadion füllen kann.
Kann der ZSC auch Spektakel bieten?
Wir wollen in erster Linie erfolgreiches Eishockey zeigen. Wenn man die spektakulären Tic-Tac-Toe-Tore erzwingen will, geht es meistens schief. Aber klar: Wir glauben schon, dass wir auch offensiv genug Spieler haben, die für Furore sorgen können.
Wie wichtig ist es für den ZSC, jetzt ein Zuhause zu haben, das diesen Namen auch verdient?
Darauf freuen wir uns extrem. Bei uns haben in den letzten Jahren Juniorentrainer gearbeitet, die mit der gepackten Tasche im Auto quer durch den Kanton gefahren sind, weil die Teams so verzettelt trainiert haben. Fast wie früher diese Scherenschleifer, die von Tür zu Tür getingelt sind. Jetzt sind alle unter einem Dach. So wächst man als Organisation zusammen.
Für viele Klubs bedeutete der Bezug eines neuen Stadions einen finanziellen Quantensprung. Beim ZSC dürfte das anders sein – es geht in erster Linie darum, das strukturelle Defizit zu eliminieren.
Unser Ziel ist es, dass wir nicht mehr auf Zuschüsse angewiesen sind, sondern eine schwarze Null präsentieren können. Das ist schon ein Quantensprung. Aber für die Mannschaft steht nicht mehr Geld zur Verfügung.
Was ändert sich für die Spieler?
Die Trainingsbedingungen sind noch besser geworden, wir sind jetzt als Hausherr deutlich flexibler. Und wir haben in ein Tracking-System investiert, das uns aufschlussreiche Daten liefert. Bis jetzt war vieles subjektiv, etwa, was die Trainingsintensität angeht. Nun können wir exakt sagen: Spieler X ist so schnell und so viel gelaufen. Gerade für die Coaches sind das wertvolle Informationen.
Christian Beutler / Keystone
Heisst das, der Wettbewerbsvorteil des EV Zug mit seinem Athletikzentrum Oym ist kleiner geworden?
Es ist alles eine Frage der Ressourcen. Wir haben keine Wissenschafter, die für uns Ernährungspläne entwerfen. Aber wir dürfen sehr zufrieden sein mit den Möglichkeiten, die sich uns bieten. Zum Beispiel haben wir nun auch unser eigenes Reha-Center im Stadion mit Physiotherapeuten, die bei uns angestellt sind.
Der EVZ war jüngst zwei Mal in Folge Meister. Der ZSC hat in den letzten acht Jahren nur einen Titel holen können. Ist das nicht zu wenig, gemessen an den Ansprüchen und den Ressourcen?
Das ist eine Frage der Perspektive. 2022 hat uns ein Sieg gefehlt. 2020 waren wir Qualifikationssieger, dann wurde die Saison abgebrochen. 2021 haben wir aufgrund der Pandemie bewusst darauf verzichtet, zusätzliche Ausländer zu verpflichten. Dann kam die Schlacht gegen Lausanne im Play-off, danach hatten wir zu viele Verletzte, um eine Halbfinal-Serie gewinnen zu können. Ich würde sagen: Die Bilanz ist nicht so schlecht. Aber klar bin ich nicht zufrieden, natürlich hätte ich gerne mehr Titel. Wir waren letztmals 2018 Meister. Wenn man alle fünf Jahre einen Meistertitel holt, dann ist das gut. Denn man darf nicht vergessen, dass es in der National League sieben Klubs gibt, die aufgrund ihrer Ansprüche und finanziellen Ressourcen Ambitionen auf den Titel hegen dürfen.
Ist es überhaupt noch möglich, eine Dynastie zu erschaffen, wie es dem Serienmeister Kloten in den 1990er Jahren gelungen war oder davor Lugano?
Das ist schon denkbar. Aber es ist verdammt schwierig, schon nur wegen der NHL. Nehmen wir unseren Verein: Kevin Fiala, Jonas Siegenthaler, Pius Suter, Denis Malgin und Tim Berni sind ZSC-Spieler, die in Nordamerika spielen. Marco Rossi ist ebenfalls einer. Man kann sie auf dem Schweizer Markt nicht ersetzen, es gibt sie kein zweites Mal. Verstehen Sie mich nicht falsch: Wir freuen uns enorm für diese Jungs. Aber für unseren unmittelbaren sportlichen Erfolg wäre es besser, sie wären Nationalspieler von erstklassigem National-League-Niveau. Und für die NHL nicht ganz gut genug.
Sie haben den einen fehlenden Sieg in der letzten Saison angesprochen. Wie lange hat die nach der 3:0-Führung noch verlorene Finalserie gegen den EVZ geschmerzt?
Das ist prägend, so etwas vergisst du dein Leben lang nicht. Ich war Sportchef beim SC Bern, als Steve McCarthy 2012 den ZSC 2,5 Sekunden vor Schluss zum Titel geschossen hat. Auch das ist mir für immer geblieben. Aber wir haben ziemlich schnell unsere Schlüsse aus der Saison gezogen und nach vorne geschaut.
Welche Schlüsse waren das?
Wir haben uns unter anderem vorgenommen, die Defensive zu verstärken. Das ist uns mit den Zuzügen von Dean Kukan und Mikko Lehtonen gelungen, denke ich.
Christian Beutler / Keystone
Zum Saisonende laufen mehrere Verträge aus. Unter anderem auch jener des Nationalstürmers Denis Hollenstein. Was passiert mit diesen Spielern?
In den nächsten zwei, drei Wochen werden wir mit allen Spielern Gespräche geführt haben. Denis würde gerne bei uns bleiben. Und wir möchten ihn grundsätzlich behalten.
Auch der Vertrag des Trainers Rikard Grönborg endet im Jahr 2023.
Da haben wir keine Eile. In den letzten Wochen und Monaten hatte ganz klar die neue Halle Priorität. Das weiss er.
und komm nicht in ein anderes Forum nur um zu provozieren.
Brauch immer zwei um sich zu streiten. Und schau mal in den GC Fred wer dort alles schreibt, immer wieder, und nachweislich kein GC Fan ist.....wer Wind sät.......
Mich dünkt gewisse FCZ Fans sind sehr dünnhäutig geworden seit man auf dem letzten Platz klebt.....
Aber ja, das Gifteln brauchen wir hier im
Forum nicht!
Pipifax. Das Problem heisst nicht CS sondern Einsprachen (Knauss).
Ob es stimmt, dass gewisse Spieler einen "Draht" haben zur Präsidentin Vicky Mantegazza
Sehe ich als eines der Hauptprobleme, sie ist zu nah am Team. Domenichelli scheint auch nicht der richtige Mann als Sportchef zu sein, er hat diese "Mannschaft" zusammengestellt.
Man stand zwar 2016 und 2018 im Final, verlor aber beide Endspiele.
Einer wie Bob Hartley könnte wohl helfen, aber nur wenn sich die Bubis nicht bei Vicky ausweinen können.
Und dänn gits plötzlich d'CS nümme (oder si will/chan nümme); die händ derziit anderi Problem, als das Schtadion.
Die CS ist nur einer von sechs Partnern, weder gehen die unter noch können die nicht mehr.....
Aus aktuellem Anlass:
Das ZSC Stadion steht, wie geht es mit dem Fussball Stadion weiter?
Hier mein Kaffeesatzlesen:
Knauss (siehe Artikel unten) wird sich den Lärmschutz (siehe Artikel unten) zum Nutzen machen und die Wohntürme angreifen. Ziemlich effiziente Methode im Moment um Bauen in Städten ganz und gar zu verhindern!
Kein Politikerpaar prägt Zürich so stark wie Gabi Petri und Markus Knauss. Wegen ihrer Hartnäckigkeit haben sie sich aber auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde gemacht.
Nils Pfändler10.02.2020, 11.42 Uhr (NZZ)
Annick Ramp / NZZ
Gabi Petri und Markus Knauss strahlen. Das grüne Politikerpaar steht auf dem Röschibachplatz in Zürich Wipkingen. Eine Menschenmenge hat sich vor ihnen versammelt. Sie jubelt ihnen zu. Es sind Gegner der Rosengartentunnels, der harte Kern des Nein-Komitees. Soeben treffen die letzten Resultate aus den Stadtkreisen ein. Sie zeigen ein eindeutiges Bild: ein Sieg auf ganzer Linie.
Zwischen zwei Bäumen hängt ein riesiges rotes Banner. «Rosengarten Unsinn – Nein», steht darauf. «Wir haben es geschafft!» – «Die Schlacht ist gewonnen!» – «Versenkt, versenkt!», ruft es aus der Menge. Leute liegen sich in den Armen, Küsschen hier, Umarmungen da. Manch einer wirkt schon etwas beschwipst. Wen wundert’s: Die ersten Champagnergläser wurden schon am frühen Nachmittag beim Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen gefüllt.
Die Tunnelgegner haben Knauss und Petri wie Stars begrüsst. Als Co-Geschäftsführer der VCS-Sektion Zürich waren der 58-jährige Gemeinderat und die 59-jährige Kantonsrätin federführend bei der Nein-Kampagne zur Abstimmung über das Rosengarten-Projekt.
Das klare Resultat ist einer der grössten Siege in der jahrzehntelangen Tätigkeit des Politikerpaars. In der Vorlage sahen sie gleich mehrere Anliegen gefährdet, für welche sie seit je kämpfen. Weniger Autos, weniger Lärm, weniger Emissionen, dafür mehr Velos und öffentliche Verkehrsmittel in der Stadt. Der «goldene Tunnel», wie er von Gegnern gerne genannt wurde, koste zu viel und bringe zu wenig. Das Tram wiederum sei nichts weiter als ein grünes Mäntelchen für ein ungenügendes Gesamtpaket – Argumente, die beim Stimmvolk offensichtlich angekommen sind.
Das Rosengarten-Projekt ist nur eines von vielen Bauvorhaben, das auf der Abschussliste von Knauss und Petri gelandet ist. Sie reicht von der ZKB-Seilbahn, der Gleisüberbauung Eurogate beim Hauptbahnhof, dem Polizei- und Justizzentrum, drei verschiedenen Stadionprojekten auf dem Hardturm-Areal bis hin zu einer ganzen Reihe von Einkaufszentren im Kanton – alles wurde angefochten, verhindert oder verzögert. Laut eigenen Aussagen haben sie in den letzten dreissig Jahren im Kanton Zürich über 170 Rechtsfälle eingeleitet.
Petri: Wir sind extrem nervenzehrend, das wissen wir.
Knauss: (lacht) Ja, das stimmt.
Den beiden haftet deshalb längst das Image der Nein-Sager und Verhinderer an. Als «Spielverderber», «Öko-Terroristen», «Parkplatzzähler» oder gar «Staatsfeinde» wurden sie von politischen Gegnern schon bezeichnet.
Gleichgesinnte hingegen loben den unermüdlichen Einsatz für den Klimaschutz und die Verkehrsentlastung. Doch auch im linken Lager eckt das Duo mitunter an. Nach dem Volks-Ja zum Fussballstadion sorgte das von ihnen angestossene Referendum gegen den Gestaltungsplan auch in den eigenen Reihen für Kopfschütteln.
Die Kritik verstehen Knauss und Petri nicht. Als VCS-Geschäftsführer sehen sie es als ihre Aufgabe an, über das Verbandsbeschwerderecht auf Missstände hinzuweisen und Fehlplanungen zu verhindern.
Petri: Wünscht sich heute noch jemand den Eurogate? Will jemand den Verkehr zurück auf dem Limmatquai? In der Kuttelgasse? Auf dem Rennweg?
Knauss: Will jemand eine stehende Lastwagenkolonne auf der Sihlfeld- und der Weststrasse? Das wäre so gekommen, ohne die flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung. Heute sind alle glücklich, aber niemand sagt, dass es nicht zuletzt diese zwei Umweltaktivisten waren, die einfach nicht lockergelassen haben.
Petri: Wir sind keine Spielverderber. Wir sind unbequem, beharrlich und nicht käuflich. Wir beugen uns nicht dem gesellschaftlichen Druck.
Knauss: Man kann sich nicht permanent ökologische Ziele vornehmen und im Vollzug dann dermassen versagen. Da habe ich einfach andere Ansprüche.
Die beiden geraten bei solchen Themen schnell ins Erzählen. Eine Anekdote jagt die nächste. Namen, Abstimmungsresultate und Projekte der letzten drei Jahrzehnte werden durchdekliniert. Sprechen sie über ihre eigene Tätigkeit, schwingt nicht selten Stolz mit in der Stimme.
Knauss: Wir haben eine sensationelle Erfolgsquote.
Petri: Das zeigt ja genau das Behördenversagen!
Knauss: Sie liegt bei 60, 70 Prozent.
Petri: Ich meine, Moritz Leuenberger habe einmal die geflügelten Worte gesagt: «Wenn ich so eine Erfolgsquote gehabt hätte wie die Umweltverbände, dann wäre ich Anwalt geblieben.»
Um seine Anliegen durchzusetzen, scheut das Paar keinen Aufwand. Bei der Rosengarten-Abstimmung war rasch die ganze Stadt mit den roten Flyern und Plakaten übersät. Petri und Knauss waren sich nicht zu schade, mehrmals selber auf der Strasse gegen das Projekt zu weibeln. Noch am Freitag verteilten sie auf dem Helvetiaplatz stundenlang in eisiger Kälte Flyer und Schokolade. «Grüezi, gönd Sie vilicht au no go abstimme?» Einen Tag vor der Abstimmung war der Marktplatz in Oerlikon an der Reihe. «Grüezi, gönd Sie vilicht au no go abstimme?»
Wer sich auf ein Gespräch mit ihnen einlässt, bekommt schnell einmal eine Lektion über die letzten dreissig Jahre Zürcher Politik doziert. Gerät Petri dabei in Fahrt, spricht sie so schnell, als eilte sie den eigenen Gedanken hinterher. Knauss ist gemächlicher. Seine Sätze sind oft druckreif, als wären sie vorgefertigt. Vielleicht sind sie das auch. Seit Jahrzehnten spricht er über dieselben Dinge: Verkehr, Parkplätze, Velowege.
Ihr Tun verstanden sie stets als Pionierarbeit. Jetzt, in Zeiten der Klimabewegung, mehr denn je.
Knauss: Für Themen wie das autofreie Wohnen wurde ich früher belächelt. Die Leute sagten mir: «Aber Markus, alle Leute fahren Auto in der Stadt.»
Petri: Pha!
Knauss: Heute ist diese Ansicht Mainstream.
Petri: Die Menschen auf der Strasse sind schon viel weiter als die Politik mit ihrer Umsetzung.
Knauss: Die Stadtregierung sollte mutiger sein.
Petri: Sie nutzen ihren Handlungsspielraum nicht aus und hinken immer fünf Schritte hinterher.
Die gemeinsamen Kämpfe haben die beiden zusammengeschweisst. Politik, Beruf und Privates ist bei ihnen kaum mehr zu trennen. Vor mehr als drei Jahrzehnten haben sie sich über benachbarte Bekannte kennengelernt. Er, der gebürtige Toggenburger, sie, die damals noch am linken Rand bei den Progressiven Organisationen politisierte. 1991 sind sie gleichzeitig den Grünen beigetreten. Als Co-Geschäftsführer des VCS teilen sie sich heute den gleichen Job beim selben Arbeitgeber. An den Balkonen ihres Wohnhauses im Kreis 3 hängen Banner mit Parolen gegen den Rosengartentunnel. Sie haben zwei erwachsene Töchter. Auch sie sind Mitglieder der Grünen Partei.
Die Tätigkeit im Politbetrieb hat Knauss und Petri geprägt. Auch die Tatsache, dass sie bis zum letzten Tag vor der Abstimmung noch Flyer verteilen, ist einem Erlebnis aus der Vergangenheit geschuldet – der verlorenen Volksabstimmung zur Gleisüberbauung beim Hauptbahnhof im Jahr 1988:
Petri: Wir haben die Abstimmung damals um 49-Komma-irgendöpis Prozent verloren.
Knauss: 49,3.
Petri: Nur wegen ein paar Stimmen.
Knauss: Eine Woche vor der Abstimmung waren wir alle müde und haben nichts mehr gemacht.
Petri: Seither gehen wir immer bis zum letzten Tag auf die Strasse.
Die Eurogate-Geschichte ist bezeichnend. Denn sie zeigt, dass Petri und Knauss auch nicht aufhören Widerstand zu leisten, wenn ein Volksentscheid nicht nach ihrem Geschmack ausfällt. Die Abstimmung ging zwar verloren, die Gleisüberbauung wurde aber nie realisiert. Der VCS rekurrierte so lange gegen das Projekt, bis die Bauherren aufgaben.
Je grösser der Widerstand, desto vehementer vertreten Knauss und Petri ihre eigene Position. Sie sind so überzeugt von der eigenen Meinung, dass sie das Verständnis für andere Ansichten mitunter vermissen lassen. Sie haben recht – die anderen müssen nur noch darauf kommen.
Petri: Ich will Einsichten schaffen. Mir fällt es nicht leicht, wenn Leute bei logischen und klaren Ausgangslagen keine Einsicht haben. Es ist wie bei den Schülern, nicht alle checken es beim ersten Mal. Das ist arrogant, ich weiss. Aber ich habe in den meisten Fällen recht behalten. Wenn man im Abstimmungskampf alles probiert und es trotzdem nicht reicht, ärgere ich mich heute aber nicht mehr. Dann liegt das an den Grenzen einer komplexen Argumentation. Oder an der Trägheit und am Egoismus des Volkes.
Knauss: (lacht)
Petri: Doch, so ist es halt! Das grösste Übel der Welt ist die Denkfaulheit des Volkes.
Wegen solcher Äusserungen ecken Petri und Knauss an. Doch sie kümmern sich nicht darum, was andere über sie denken. Diese Haltung polarisiert, und deshalb hat wohl jeder, der die Zürcher Politik kennt, eine Meinung zu den beiden.
Knauss gilt als gewieft und gradlinig, aber wenig kompromissbereit. Sein Wissen in Verkehrsfragen oder bei der Raumplanung ist unbestritten, mancher sieht in ihm aber einen ideologisch verblendeten Hardliner. Petri wird im Kantonsrat als engagierte und bestens vernetzte Politikerin beschrieben, die sich im Ratssaal jedoch kaum zu Wort meldet. Lieber schmiedet sie Allianzen und hält im Hintergrund die Fäden in der Hand.
Auch Gegner schätzen ihre Fähigkeiten. SVP-Kantonsrat Hans-Peter Amrein, der sich entgegen der Empfehlung seiner Partei gegen das Rosengartentunnel aussprach, bezeichnet Petri als eine geschätzte und dossierfeste Ratskollegin, mit der man über die Parteigrenzen hervorragend zusammenarbeiten könne. «Auch wenn wir in Verkehrsthemen diametral entgegengesetzte Ansichten haben», fügt er an. «Dort ist sie manchmal etwas verbohrt.» Petri gehöre zu einer aussterbenden Klasse von grünen Politikern, die sich abgesehen von der Verkehrs- und Klimapolitik themenbezogen und ohne Ideologie eine Meinung bildeten.
Dass Knauss und Petri mit ähnlichen Attributen beschrieben werden, überrascht nicht. Auch sie selber erkennen im Gegenüber viele Ähnlichkeiten.
Petri: Inhaltlich und politisch unterscheiden wir uns praktisch kaum.
Knauss: Bei neuen Themen müssen wir uns manchmal ein bisschen herantasten.
Petri: Ich bin meistens dezidierter. Du bist konzilianter.
Knauss: Meine Ratskollegen würden das bestreiten.
Petri: Aber du bist der Nettere von uns beiden. Ich gegen den Rest der Welt – das ist mir eigentlich egal.
Knauss: Ich habe auch keine Mühe, alleine dazustehen.
Tatsächlich stehen die beiden manchmal alleine da. So wie beim eingangs erwähnten Referendum gegen den Gestaltungsplan des Hardturmstadions, wo selbst der grüne Gemeinderat Marcel Bührig von «Täubelen» und «schlechtem Stil» sprach.
Es ist nicht der einzige parteiinterne Konflikt. Fast schon legendär ist der Zwist zwischen Petri und der grünen Fraktionspräsidentin Esther Guyer. Die beiden Alphatiere sind bekannt dafür, ihre Meinung lauthals kundzutun und nicht vom eigenen Standpunkt abzuweichen. Das führt gezwungenermassen zu Spannungen, die innerhalb der Fraktion als belastend wahrgenommen werden. Petri bestreitet, dass ein Problem besteht. Guyer lässt auf Anfrage ausrichten, dass sie sich zu diesem Thema nicht äussern wolle.
Die Rolle der unliebsamen Kämpfer scheint dem Paar zu behagen. Sie sind unbeirrbar und frei von jeder Harmoniebedürftigkeit. Das geben sie auch gerne zu. Ihre Hartnäckigkeit grenzt mitunter an Starrsinn, ihre Überzeugung an Arroganz.
Damit haben sich Knauss und Petri in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur Freunde gemacht. Doch es sind nicht zuletzt diese Eigenschaften, mit denen sie regelmässig Projekte wie den Rosengartentunnel zum Absturz bringen. Weitere dürften folgen.
Knauss: Wir haben kein Ablaufdatum, und auch die Arbeit geht uns nicht aus.
Petri: Es gibt noch viele Projekte, bei denen ich das Gefühl habe, einen wichtigen Beitrag leisten zu können.
Knauss: Am Montag geht’s weiter.
Petri: Wir lassen uns nicht stoppen.
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Beat Metzler
Publiziert: 15.01.2022, 06:00 (TA)

Die Baugespanne waren vergebens, diese Häuser an der Winterthurerstrasse bleiben vorerst stehen. Fotografiert im Juni 2020.
Foto: Urs Jaudas
Ein Architekturwettbewerb, zahlreiche Workshops, neun Jahre Planung. Und das alles für nichts.
Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Bewilligung für einen Ersatzneubau an der Winterthurerstrasse im Kreis 6 aufgehoben. Die Baugenossenschaft Oberstrass (BGO) verzichtet auf den Versuch, die geplanten 134 Wohnungen vor dem Bundesgericht zu retten. «Dort hätten wir wohl keine Chance», sagt BGO-Präsident Mathias Ninck.
Ninck verweist auf einen ähnlichen Entscheid vom letzten Dezember, mit dem das Bundesgericht die geplante Siedlung «Im Bürgli» an der Bederstrasse in der Enge versenkte. Damit sind in zwei Wochen zwei grosse Stadtzürcher Wohnungsprojekte am gleichen Hindernis gescheitert: dem Lärmschutz.
Seit einigen Jahren urteilen die Gerichte in der Lärmfrage strenger. Die Ausnahmebewilligungen, welche Stadt und Kanton lange vergeben haben, lehnt das Bundesgericht nun in der Regel als nicht gesetzeskonform ab.
Laut Mathias Ninck verunmöglicht diese Rechtsprechung in Kombination mit weiteren Anforderungen an Arealüberbauungen das Bauen an lauten Verkehrsachsen. Die Alternative zum jetzigen Entwurf wäre, zur Winterthurerstrasse hin eine «Staumauer» zu erstellen, eine durchgehende Betonwand mit kleinen Fenstern. Das würde den Lärm genug dämpfen, sagt Ninck. «Aber die Stadt würde ein so abweisendes Gebäude aus städtebaulichen Gründen nicht bewilligen.»

134 statt 70 Wohnungen: So hätte der Neubau an der Winterthurerstrasse aussehen sollen.
Visualisierung: PD
Der Anwalt Peter Heer, der sowohl die Rekurrentinnen an der Beder- wie an der Winterthurerstrasse vertritt, sagte kürzlich in dieser Zeitung, Architekten und Ingenieure würden noch bessere Lärmschutzlösungen finden. Als «Schlag ins Gesicht» bezeichnet Mathias Ninck diese Aussage. «Unsere Architekten haben wirklich alles gemacht, was man machen kann. Es war ein ausgeklügeltes und überzeugendes Projekt.»
Das Nein führe zu einer absurden Situation. In den bestehenden, fast 100-jährigen Häusern sei es – im Vergleich zum geplanten Neubau – tatsächlich sehr laut. «Die Bewohnenden werden also noch viel länger deutlich stärkerem Krach ausgesetzt sein.»

Auch an der Bederstrasse in der Enge darf nicht gebaut werden.
Foto: Dominique Meienberg
Die 15 Rekurrenten gegen die BGO-Siedlung sorgen sich aber kaum um die Ruhe ihrer Nachbarn. Sie wohnen alle in der nahe gelegenen Siedlung Zanggerweg und störten sich laut Ninck an der Grösse des Neubaus. Das Lärmschutzrecht nutzten sie, um das Projekt zu bodigen. Die BGO machte den Nachbarn gemäss Mathias Ninck das Angebot, auf ein Stockwerk – und damit auf 20 Wohnungen – zu verzichten, sowie mit 100’000 Franken alle Anwaltskosten zu übernehmen. Vergeblich.
Anwalt Peter Heer bestätigt das Scheitern von Vergleichsgesprächen. Die Rekurrenten hoffen laut Heer, dass die BGO nun ein Projekt erarbeite, «das mehr Rücksicht nimmt auf ihre einzigartige, denkmalgeschützte Siedlung».
Erst einmal bleibt alles, wie es ist an der Winterthurerstrasse. Die BGO setzt aber darauf, dass es in einigen Jahren wieder vorwärtsgehen könnte. Zwei angestossene Änderungen sollen dies ermöglichen: eine Revision des Umweltschutzgesetzes und eine Verlangsamung des Verkehrs auf der Winterthurerstrasse.
Die Gesetzesänderung, die auf eine Motion des Aargauer GLP-Nationalrats Beat Flach zurückgeht, befand sich bis vor kurzem in der Vernehmlassung. Der Kanton Zürich hat sich dabei für die «Lüftungsfensterpraxis» ausgesprochen. Dank dieser müssten die Lärmgrenzwerte nicht an allen Fenstern eingehalten werden. Lärmschutzorganisationen lehnen solche Lockerungen ab. Momentan wertet das Bundesamt für Umwelt die Stellungnahmen aus. Wann der Bundesrat darüber entscheide, sei offen, heisst es dort.
Zitat«Wir hoffen, das Projekt zumindest teilweise zu retten.»
Mathias Ninck, Baugenossenschaft Oberstrass
Mitte Dezember wiederum stellte der Zürcher Stadtrat Dutzende von Hauptverkehrsachsen vor, die er bis ins Jahr 2030 auf Tempo 30 abbremsen möchte. Bei der Winterthurerstrasse soll das zumindest während der Nacht geschehen. Den Tag durch möchte der Stadtrat die Trams der Linien 9 und 10 nicht verlangsamen.
Die Kombination aus angepasstem Lärmschutzgesetz und Tempo 30 könnte die Pläne der Baugenossenschaft Oberstrass wieder umsetzbar machen. «Wir hoffen, das Projekt dadurch zumindest teilweise zu retten», sagt Mathias Ninck. Die BGO brauche die neue Siedlung, weil ihr sonst Alterswohnungen fehlten. «Und wir wollen mehr günstigen Wohnraum schaffen.» Bei einem endgültigen Scheitern würde die Genossenschaft ausserdem alles in die Planung gesteckte Geld verlieren.
Die Swisscanto, welche die Siedlung an der Bederstrasse bauen möchte, hat noch nicht entschieden, ob sie abwartet wie die BGO oder ein neues Projekt einreicht. Man prüfe «verschiedene Handlungsoptionen», heisst es bei der Anlagestiftung der Zürcher Kantonalbank.
Auch für die Stadt stellt die jetzige Situation ein Problem dar. Gemäss Richtplan soll Zürichs Wachstum unter anderem durch Verdichtung entlang der lauten Achsen stattfinden. Das funktioniert gerade nicht.
Vor allem die Niederlage in Langnau war/ist schmerzhaft.
Vom ZSC darf und kann man schon etwas mehr erwarten.
Ja. Erwarte mind. 2 Punkte im Schnitt, wenn wir darüber liegen umso besser. Sieht im Moment gut aus. Der Start war scheisse, regt mich immer noch auf!
Suter durfte beim Sieg gegen NJ wieder für knapp 9 Minuten ran. Malgin mit knapp 13 Minuten Eiszeit beim Sieg über Ottawa.
Etwas zu wenig Punkte, deren 15 nach 8 Spielen
Alles Auswärtsspiele, Punktausbeute darum gut. In der NHL würde man sagen excellenter Road Trip!
Suter war bei einem Bottom Team das nun die Playoffs als Ziel hat, die Ansprüche steigen.
Malgin war immer bei Top Teams, In Florida und in Toronto. Auf dem Umweg Schweiz scheint er nun angekommen zu sein.
Schätze Malgin höher ein, mehr Talent.
So schnell geht es halt in der NHL, du hast immer Druck. Suter kann natürlich wechseln, sehe das wie Du, er muss zu einem schlechteren Team wechseln wo er wieder eine tragende Rolle spielen kann. Ist aber schon ziemlich teuer sprich der Druck wird nicht kleiner.
schon geil dass wir uns als Grüppchen auf dem Stadion verewigen konnten.
Je nachdem wie lange das so bestehen bleibt werden unsere Namen uns wohl überdauern und irgendwelche Leute werden sich irgendwann fragen was es mit zscfans.ch wohl auf sich hatte..... ![]()
In Detroit verfolgte Pius Suter den 3:0-Sieg der Red Wings über die Montreal Canadiens von der Tribüne aus. Der Zürcher wurde von Trainer Derek Lalonde aussortiert. (watson)