Ist ja kein Wunschkonzert. Man muss immer gewinnen wollen. Momentan sollte unser Fokus darauf liegen, sich wieder an die Spitze des CH-Eishockeys zurück zu kämpfen. Da waren wir jetzt weit davon entfernt.
Beiträge von ZüriBueb
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Zitat von Sevi
Ganz sicher nichts! Dieses Gerücht kommt jedes Jahr und weder will del Curto zu uns noch wollen wir del Curto. Mir dem ganten del Curto Quatsch kann es gerne mal aufhören...Denke auch, dass Arno nicht von Davos weggeht. Es gibt jedoch einen Grund, wieso ich es für möglich halte. Und zwar, hat Walter Frey letztes Jahr nach dem letzten Finalspiel auf dem Eis eine ganze Weile mit Arno del Curto gesprochen. Dies hat er sicher nicht grundlos getan.
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Wenn wir schon hoffen, dass Bergeron behalten wird, dann zeigt das nur wieder wie verzweifelt und pessimistisch wir der Suche neuer Ausländer entgegenschauen.
Wieso macht man beim ZSC jetzt nicht wirklich mal einen Neuanfang und wechselt in der Vereinsführung alle Positionen aus und lanciert auch bei der Mannschaft einen Umbau? Es soll etwas Neues zusammenwachsen...
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Zitat von ZSColinAlles anzeigen
Okay, einfach mal weil ich evtl. ein kleines bisschen mehr weiss:
Hartley hatte keinen Vetrag mehr für die kommende Saison. Er wollte einen 3-jahres Vertrag, der Z hat ihm einen 1-jahres Vertrag
angeboten = er er ging. Die Gründe kann sich jeder selber vorstellen. Ihm gefiel es im Kt. ZH wunderbar, seine Frau wolle UNBEDINGT
bleiben - aber so? Und noch etwas, die Entscheidung hatte nix mit Salis sondern nur mit Zahner zu tun.BTW, Hartley hatte bereits während der Saison Anfragen von NHL Teams, welche er abblitzen lies. Er wollte seinen Vertrag erfüllen
und - eben - länger im Kt. ZH bleiben. Er verfolgt unsere Liga - oder besser den Z - noch immer sehr intensiv. Ist noch interessant,
wie sehr er noch immer über vieles Bescheid weiss.Und noch etwas: Alle die hier Salis als Teil-Übel wahrnehmen: Er hat noch n'Chef, der ALLES absegnet, bzw. den Daumen hoch oder
runter hält. Darum würde auch ein McSorley oder AdC nie nach ZH kommen.Interessant, danke!! Wenn auch zum heulen.
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Nume will dem Seich seisch, larlf, entkräftigsch mini Ussag nöd.
D Spieler sind vo sich us nur bereit, en bestimmte Ufwand z betriibe und meh nöd. Natürli wänd ali güne. Aber d frag isch was us dem wille wird. Und das isch das jahr z wenig gsi.
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Es geht schon lange nicht mehr um die Crawford Fanbrille. Es geht darum, ob man bereit ist, unangenehme Situationen anzunehmen und Lösungen zu finden. Ich meine, es herrscht hier bei einigen offenbar die Meinung vor, dass man nächstes Jahr dann schon wieder besser sei und es dieses Jahr einfach ein Ausrutscher war. Niemand ist mehr angefressen, niemand will gewinnen, hauptsache der ZSC plätschert einfach etwas vor sich hin. Und da nimmt man auch nie jemanden in die Verantwortung. Ich meine, wenn nicht der Trainer sondern die Spieler Schuld sind, weil sie nicht hungrig sind... Wieso wechselt man denn da nicht einmal etwas aus? Was akzeptiert man alles noch von Leistungsträgern? Wir haben in diesem Verein keine gute Kultur. Man muss auch nicht verbissen ehrgeizig sein, aber die Freude am Eishockey und am Gewinnen als Mannschaft sollte schon vorhanden sein.
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Zitat von ZSColin
Ich wette mit dir, dass wir in den nächsten PO's besser abschneiden als diese Saison. Gehst du die Wette ein? Gem. deinen Ausführungen müsstest du das ja locker, da du überzeugt davon bist, dass es ziemlich genau gleich weiter geht! Du kannst gerne den Einsatz bestimmen. Deal?
Diese Wette schliesse ich nicht ab. Mit unserem Kader müssen wir uns für den Halbfinal qualifizieren. Selbst, wenn wir nicht überzeugen, ist das möglich (vgl. die letzten drei Jahre). Die Frage ist, wie die Mannschaft ab nächster Saison auftritt und wie viele Spieler in Form sein werden. Ob wir am Ende der Saison das Gefühl haben, dass alles aus der Mannschaft herausgeholt wurde oder nicht.
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Zitat von Adm. Bööf
Salis hat versäumt, das physische Element im Team nach den Abgängen von Kenins und dem Ausfall von Fritsche zu ersetzen, das kann man Ihm vorwerfen ja, aber wieso soll man ihn und seine Arbeit gleich gänzlich in Frage stellen?
Es kommt halt darauf an, wer sonst als Sportchef in Frage kommt. Manchmal ist es gut, etwas frischen Wind in einen Verein hereinzubringen. Ich finde, dass letzten Sommer zu wenig gegangen ist. Mir fehlt das Gespür, wann sich etwas ändern muss. Ein Mentalcoach wurde Jahre lang jetzt nicht eingestellt. Crawford hätte eigentlich nach seinen Äusserungen letzten Herbst, wonach er nicht weiss, was er hier tut, entlassen werden müssen. Zudem stört es mich ohnehin, dass es jetzt überhaupt so weit gekommen ist und wir mit 0:4 gegen Bern ausgeschieden sind, statt mindestens mit ihnen mitzuhalten. Das ist doch eine schwache Leistung. Aber irgendwie wird das jetzt einfach so akzeptiert, man sagt, es sei halt schlecht gelaufen, etc. Der Verein plätschert vor sich hin. Ich habe grosse Zweifel daran, dass es nächstes Jahr gelingt, aus diesem Loch herauszukommen. Wieso Zweifel? Weil es verdammt schwierig wird. Ich sehe uns etwa dort, wo wir 2011 waren. 2011 spielten wir eine schwache Quali. So gesehen ist es nicht ganz so schlecht. Aber nicht viel besser. Deswegen braucht es frischen Wind. Aber eben, gute Sportchefs sind wohl selten. Man muss als Sportchef ja auch einen guten Draht zu anderen im Eishockeygeschäft haben. Deswegen ist es schwierig, zu sagen, ob es nicht besser wäre, wenn er bleibt. Aber wir haben jetzt ja Klarheit. Er wird bleiben. Und jetzt bin ich gespannt, was sonst alles so geht.
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Gehe somit davon aus, dass Salis nicht in Frage gestellt wird. Also haben wir auf dieser Position einmal Klarheit.
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Zitat von Eggi
Was bitte ermächtigt dich dazu seine Art zu arbeiten, wie er die Mannschaft führt etc. beurteilen zu können? Weisst du wie er das macht? Auf mich hat er in den Interviews die ich gesehen und gelesen habe immer einen sehr bestimmten und geradlinigen Eindruck gemacht. Einer der genau weiss was er will und die Mannschaft scheint es auch zu wissen. Ansonsten hätte er mit Lausanne nicht zweimal (dieses Jahr fast zum dritten Mal) die Playoffs erreicht in vier Jahren. Wer mit dieser Mannschaft diese Ergebnisse erzielt kann nicht schlecht sein. Was auch immer das mit Nationalität zu tun haben soll... Ich fände das auch nicht die schlechteste Wahl nehme aber nicht an, dass es soweit kommen wird.Was er mit Lausanne geleistet hat, ist wirklich sehr gut. Ich finde, dass Lausanne sehr viel erreicht hat in den letzten vier Jahren. Daneben gibt es kaum eine Mannschaft, die mehr aus den Möglichkeiten gemacht hat. Ich bewundere, wie sie jeden Match eng gestalten konnten und immer wenig Tore kassierten.
Ich denke aber nicht, dass er der Richtige bei uns wäre. Unsere Mannschaft besteht aus Spielern, die in der Schweiz als überdurchschnittlich talentiert gelten. Sie haben auch ein entsprechendes Salär und treten mit der entsprechenden Einstellung auf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er bei diesen Spielern den notwendigen Respekt bekommen wird. Das würde etwa ähnlich herauskommen wie bei Crawford. Das sind alles gute Typen, aber unsere Jungs spielen nicht gut, wenn der Trainer nicht die Kriterien erfüllt, die ich genannt habe...
Klingt immer sehr hart, den Trainern gegenüber. Aber unter dem Strich frustrieren mich ja die Spieler, dass so etwas überhaupt notwendig ist. Ich mein, ein Ehlers oder auch ein Crawford, haben sicher viele Vorteile. Eine ehrgeizige Mannschaft müsste nicht immer so hart angepackt werden und würde von sich aus die notwendige Motivation bringen, um mit solchen Trainern zu gewinnen. Fakt ist aber, dass Crawford nicht gut war für diese Mannschaft. Und ich glaube, dass auch Ehlers es nicht wäre.
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Ehlers hat nicht das Format eines Meistertrainers. Es ist sehr gut, was er mit Lausanne geschafft hat. Aber beim ZSC würde er nicht ernst genommen.
Wir sollten uns von der Idee eines europäischen Trainers eher verabschieden. Es muss ein harter Hund sein, der unsere Jungs mehr schleift. Dänemark ist kein richtiges Eishockeyland. Das kann nicht gut kommen. Das einzige europäische Land, aus dem ich mir ein passender Trainer von der Mentalität her vorstellen kann, ist Russland.
Die Spieler müssen ein bisschen Angst und sehr viel Respekt vom Trainer haben. Dafür muss der Trainer eine entsprechende Persönlichkeit haben. Das geht nicht, wenn einer wie Crawford die ganze Zeit den Schiri anschreit. Gibt noch andere Beispiele.
Muller und Gustavson waren auch die falschen Typen. Der erste ohne Respekt, der zweite zu unengagiert und kalt. Bitte nicht noch ein Nordländer!
Erfolg haben wir immer nur mit kanadischen Trainern gehabt. Gibt aber sicher auch gute Amis.
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Wir philosophieren hier darüber, ob der ZSC mit Scouts zusammenarbeitet und wie das künftig besser sein soll. Das ist absurd. Salis hat alles. Er weiss es nicht zu verwerten.
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Zitat von dantheman
echt jetzt? sind in den letzten zehn jahren genau deren zwei gewesen...Hiller/Genoni zuvor 2002 mit Weibel Meister - alle paar Jahre? really? und warum Genoni in Davos zum Meistergoalie wurde und nicht bei uns wissen wir ja wohl alle...14 Jahre Sulo: Fluch und Segen
Der Punkt ist der, dass man durchaus etwas mehr wagen kann auf der Goalieposition und dass es möglich ist, einen guten Goalie herauszubringen. Flüeler kann nichts dafür, wenn er verletzt ist. Aber man kann gleichzeitig mehr tun, um uns auf der Goalieposition zu stärken.
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Zitat von snowcat
vor 5 jahren brauchte es hartley um den damals völlig plan- und strategielosen, aber mit vielen finanziellen mitteln ausgestatteten, club zu wecken. dank bob verfolgte man plötzlich eine klare linie. nutzte das junioren- und das farmteam reservoir zum ersten mal konsequent. und vor allem eggi konnte seine schwächen herrlich kaschieren.
aber mit jedem jahr weniger ohne hartley wurden die schwächen des nachfolgetrainers und eben des sportchefs immer offensichtlicher. wie kann man mit den vorhandenen finanziellen mitteln in der ausländerfrage derart versagen? und das über jahre! wie kann man mit diesen mitteln in den playoffs - bis auf die eine playoffserie gegen chloote - derart knorzen? das logische endergebnis ist der 0:4 supergau im viertelfinale.
Zitat von snowcat
konsequenterweise müss(t)en darum folgende schritte erfolgen:1. neuer sportchef, einer wie schenk es zu lions anfangszeiten war. mit sport- UND sozialkompetenz.
JA
Zitat von snowcat
2. KEIN nhl trainer mehr. ein strategiewechsel auf dieser position würde gut tun. skandinavier, schweizer, ostblock. würde garantiert den dringend nötigen neuen wind bringen. wie es damals hartley gelungen ist.3. ausländer: auch hier, es müssen nicht (nur) na spieler sein. ein blick richtung skandinavien oder in den osten schadet nicht.
Auf der Trainerposition sehe ich keinen Raum für Europa. Es sei denn, man findet wirklich einen Typen wie Arno oder Hartley, der aus Europa ist. Vom Temperament her sind die Nordländer zu ruhig. Das passt einfach nicht.
Ausländische Spieler: 1-2 Europäer ist ok, aber Nordamerika sollte schon dominierend sein.
Zitat von snowcat
4. schweizer spieler: da sieht es eigentlich ganz gut aus. dieses jahr war wirklich viel verletzungspech dabei. aber 1-2 ambühls braucht das team dringend. ambühl wurde bis heute nicht adäquat ersetzt.Hier brauchen wir mehr Charakter und einen Schleifer, der aus den verwöhnten Spieler alles herauskitzelt.
Zitat von snowcat
5. torhüter: flüeler ist, ohne verletzungsgeschichte, eigentlich genau der richtige. sicherer rückhalt für einen schweizer spitzenclub, aber ein mü zu schwach für die nhl. also einer ohne na abwanderungsgelüste. sollte sich seine verletzungsanfälligkeit fortsetzen, müsste allenfalls über einen ausländischen goalie nachgedacht werden.Hier würde ich einen offenen Konkurrenzkampf machen. Einer von beiden wird sich durchsetzen, der andere hat Pech gehabt (vgl. Genoni/Berra bei Davos). In jedem Fall muss das Goalietraining besser werden. In Davos haben die alle paar Jahre einen neuen Meistergoalie. Wieso wir nicht?
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Mit Schläpfer und Leuenberger und solchen Leuten kann das nicht funktionieren.
Wie haben 2011/2012 genau gesehen, was es braucht. Die verwöhnten ZSC Spieler verstehen nur eine Sprache. Wir brauchen eine Führungspersönlichkeit.
Ich finde es gut, wenn man in Nordamerika einen harten Hund sucht, der auch einen Leistungsausweis hat. Von europäischen Trainer halte ich nicht so viel.
Arno hat letzten Sommer gesagt, dass er noch Jahre in Davos bleiben wird und das ohne schriftlichen Vertrag. Ein Mann ein Wort. Solche Charakter brauchen wir.
Platz für Experimente sehe ich keine. Wir können nicht einen neuen Trainer aufbauen.
Am besten wäre vor allem auch, wenn man mal den Sportchef auswechseln würde. Er hat es jetzt seit 2008 gemacht und ist verbraucht.
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Ich hätte gerne einen genialen Sportchef, der bei der Trainer- und Spielerauswahl besser spürt, was es braucht.
Zudem wünsche ich mir, dass wir mehr Spieler mit Charakter in die Mannschaft einbauen und zwar gezielt. Es ist unglaublich, wie diese talentierten Spieler alle zu schlecht gespielt haben. Man war gar nicht in der Lage, sich zu wehren.
Bei den Ausländern nimmt es mich einfach wunder, wieso in Davos immer mindestens ein Ausländer richtig einschlägt. Hat das mit der Auswahl der Spieler zu tun oder mehr mit der Arbeitsweise? Tendiere auf letzteres.
Ich würde mir wünschen, dass dies alles untersucht und gelöst wird. Aber irgendwie glaube ich nicht so recht daran. Vielleicht gibt es gar nicht so viele gute Leute im Eishockey, die als Sportchef bzw. Trainer in der Schweiz überhaupt in Frage kommen.
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Wir werden uns für den Halbfinal qualifizieren, wahrscheinlich mit 4:2.
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Abgesehen davon ohnehin auch ein Witz, dass die Spieler zuerst 0:3 hinten liegen müssen, bevor es rumort. Aber so ist das ja auch in allen Spielen. In den letzten zwei Minuten legt man einen Gang hoch, wenn man hinten ist und überrollt den Gegner. Leider zu spät. Aber so dass jeder weiss, was möglich wäre.