Beiträge von Thomi

    «Die Eishockey-Legende der Woche»: Misko Antisin war eine verhasste Reizfigur und ungekrönter Strafenkönig, aber auch ein Meistermacher

    Misko Antisin wurde aufgrund seiner Tore, aber vor allem wegen seiner unsauberen Spielweise in den gegnerischen Stadien gehasst. Beim EV Zug war der eingebürgerte Kanadier Publikumsliebling und Schütze des Meistertors 1998.

    Yves Tardent 04.11.2021, 14.00 Uhr Misko Antisin (links) in der Meistersaison 1997/1998 im Dress des EV Zug.

    Misko Antisin (links) in der Meistersaison 1997/1998 im Dress des EV Zug.

    Keystone

    Die Bilder gingen damals um die Welt. Am 10. Januar 1987 war es beim Tessiner Derby zwischen Lugano und Ambri-Piotta zu einer bis heute legendären Schlägerei gekommen. Mittendrin in der zwanzigminütigen Massenkeilerei ist Ambris Misko Antisin. Der damals 22-Jährige wird dabei von Luganos Schweden Mats Hallin arg verprügelt.

    Hallin war vom Lugano-Trainer John Slettvoll eigens aus der NHL eingeflogen worden, um den schwedischen Lugano-Topskorer Kent Johansson zu schützen. Als dieser (wie erwartet) von Antisin provoziert worden war, schickte Slettvoll Hallin aufs Eis, damit er sich Antisins annehme. Antisin war damals einer von acht Kanadiern im Kader Ambris, die dank Schweizer Vorfahren eingebürgert worden waren.

    Schlägerei beim Tessiner Derby Lugano - Ambri am 10. Januar 1987.

    Youtube

    In jener Zeit genossen Techniker und Künstler noch kaum reglementarischen Schutz wie heute und waren vielen offenen und versteckten Fouls ausgesetzt. Der 1 Meter 90 grosse und 92 Kilogramm schwere Antisin war ein Spezialist für solche unsauberen Aktionen, die heutzutage allesamt undenkbar wären. Er gehörte zu den meistbestraften Spielern auf hiesigem Eis. Auch wurde er immer wieder wegen grober Fouls für mehrere Partien gesperrt.

    Gar gerichtlich verurteilt wegen eventualvorsätzlicher Körperverletzung wurde er 1993 nach einem Kniestich gegen Ambris Russen Petr Malkow. «Wir Nordamerikaner haben Härte ins Spiel gebracht. Davon haben auch die Schweizer profitiert», sagte Antisin nach seiner Karriere über seinen Spielstil.

    Höhepunkt beim EV Zug

    Kein Wunder, war der in Vancouver aufgewachsene Sohn einer Lausannerin für die Fans in den gegnerischen Stadien ein rotes Tuch; er wurde jeweils schon beim Verlesen der Aufstellung gellend ausgepfiffen. Doch Antisin war nicht nur ein Haudegen und Provokateur, sondern dank seiner Wucht und Schnelligkeit auch ein gefürchteter Skorer. Sein Schuss gehörte zu den härtesten der Liga.

    Nach einer Saison beim ZSC und den vier Jahren in Ambri wechselte Antisin 1990 zum EV Zug und wurde dort bald zum Publikumsliebling. Mit dem Slogan «Zug isch besser» wollten die Zentralschweizer damals einen Schritt nach vorne machen. Die Saison missriet, und der von der Konkurrenz hämisch belächelte Leitspruch wurde flugs wieder abgeschafft.

    Antisin war in den neunziger Jahren einer der Protagonisten bei der Wandlung des EVZ zum Spitzenteam, die nach 1991 langsam Fahrt aufnahm. In seinen acht Jahren in Zug erzielte Antisin 344 Punkte, was satten 43 Punkten pro Saison entspricht. Mit seinen kongenialen Sturmpartnern Ken Yaremchuk und Colin Muller brachte er jede Verteidigung ins Wanken. Auch neben dem Eis gab Antisin gerne Vollgas: Er und sein Teamkollege Bill McDougall waren in den Zuger Bars gern und oft gesehene Gäste.

    1998 stand der EVZ zum dritten Mal nach 1995 (gegen Kloten) und 1997 (Bern) im Play-off-Final und gewann erstmals den Meistertitel. Antisin verewigte sich in den Statistiken als Schütze des die Meisterschaft entscheidenden Tors im sechsten Finalspiel in Davos.

    Da hatte Antisin schon längst beim HC Lugano unterschrieben, wohin er von seinem früheren Trainer Jim Koleff mit einem üppig dotierten Vertrag gelockt worden war. Zunächst kam er im Sottoceneri nicht auf Touren, doch in den Play-offs zeigte er seine Klasse wieder und festigte den Ruf, ein «Money-Player» zu sein – ein Spieler, der in den wichtigen Momenten zur Hochform aufläuft. Am Ende der Saison stemmte er auch in Lugano den Meisterpokal in die Höhe – Antisin, der Meistermacher.

    Aufstieg mit Genf/Servette

    Auch in der Schweizer Nationalmannschaft (51 Länderspiele) hinterliess er in jener Zeit seine Spuren. Grösste Erfolge waren die beiden vierten Ränge an den Weltmeisterschaften 1992 und 1998.

    37-jährig wechselte der Vater eines Sohnes 2001 zum ambitionierten Nationalliga-B-Favoriten Genf/Servette mit dem Headcoach Chris McSorley. Mit Servette wurde Antisin B-Meister und stieg nach der gewonnenen Ligaqualifikation gegen den EHC Chur in die Nationalliga A auf.

    Es war ein letzter Triumph. Denn in der ersten NLA-Saison mit Servette wurde Antisin schon im Herbst eine Liga tiefer nach Lausanne ausgeliehen. Das Engagement in der Heimatstadt seiner Mutter stand allerdings unter keinem guten Stern. Bereits im ersten Spiel verletzte er sich nach einem Zweikampf schwer am Knie und erlitt einen Schienbeinbruch. Es sollte sein letztes Spiel in den hiesigen Ligen sein.

    Später tingelte Antisin als Coach durch tiefere Ligen in Nordamerika, ehe er 2019 beim EHC Winterthur als Assistent von Michel Zeiter wieder in der Schweiz auftauchte. Nach Zeiters Entlassung im Dezember 2019 amtete er bis Saisonende als Headcoach des Swiss-League-Teams. Verlängert wurde sein Vertrag in der Folge allerdings nicht. Im vergangenen Sommer spielte er in Zug bei einem Legenden-Match zwischen den Meistern von 1998 und jenen von 2021 mit. Misko Antisin (rechts) zusammen mit dem damaligen Winterthur-Trainer Michel Zeiter im November 2019.

    Misko Antisin (rechts) zusammen mit dem damaligen Winterthur-Trainer Michel Zeiter im November 2019.

    Quelle: NZZ (05.11.2021)

    Da hät sich wohl sogar dä Hallestadiongeist gschämt, ob dem bluetleere Uftritt vo eus mitem eewige umegekurve und aschlüssendem Näbed-s'Goal-Schüsse! Er hät dänn dä Schiibe en chliine lupfer gä!

    Suscht business as usual i dä Halle! isch tragisch!

    Ich erwarte ein begeisterndes Spiel, krachende Checks, tolle Offensivaktionen und einen klaren Sieg des ZSC ;)

    Und ich erwarte, dass Morgen in der Früh ein Ferrari Portofino M für mich vor meiner Haustür steht!
    Mal sehen, wessen Erwartungen erfüllt werden? Bin nicht sicher wo die Chancen besser stehen ^^

    Hahahaha, da ist mir - einmal mehr - mein Nicht-Verlieren-Können zum Verhängnis geworden!


    Da hab ich über 90' mitgefiebert und -geschrien und beim - wie sich im Nachhinein rausgestellt hat - vermeintlichen 2:4 wutentbrannt den TV ausgeschaltet und die Remote in die Ecke geworfen um dann 5' später im Internet zu lesen, dass es zum 3:3 kam :) hahaha bin ich en Depp!

    :D:applaus:

    Ich denke, dass auch ein "Ruck" durch die Mannschaft gehen muss (Trainer hin oder her.......)

    Die Mannschaft sehe ich in der Pflicht - es kann schlicht nicht sein, dass der ZSC mit dieser Mannschaft keinen Erfolg hat!

    Doch doch, das geht schon! Ist in Lugano jahrelang praktiziert worden, lauter teure Stars aber kein Team. Es scheint als ob es bei uns ähnlich läuft....

    Dass Rappi aktuell kein Punkteliferant ist, bzw. es eigentlich gar keine Punktelieferanten mehr gibt (ausser vielleicht Ajoie), das müsste allen klar gewesen sein! Aber du schreibst ja auch, dass viel zu wenig kam von uns!

    Mit der Aussage zu dem Penaltyschiessen gehe ich nicht ganz konform mit dir. Einerseits hat dies darüber entschieden, wer nun einen Punkt mehr bekommt und andererseits kann es im Playoff über die nächste Runde oder gar den Meister entscheiden. Ich habe jetzt keine Statistik angeschaut aber aus dem Bauch würde ich behaupten, dass wir seit Jahren schlecht sind im Penaltyschiessen und das ist etwas, was ich nicht akzeptieren will und kann. Penaltys zu verwerten benötigt kein Talent sondern extrem viel Übung! Ich behaupte, jeder National-League Spieler kann ein guter Penalty-Schütze werden mit der vorausgesetzten Übung! Ich gehe davon aus, dass all diejenigen, welche gute Penaltys schiessen, dementsprechend viel üben und halt mal nach dem Training in der Halle bleiben.

    Ich habe jetzt Waeber gestern nicht so schlecht gesehen bzw. in den ersten beiden Dritteln hat er uns lange im Spiel gehalten und den einen oder anderen BigSave gemacht. Selbst in der NHL machen die Torhüter dann und wann noch einen Fehlgriff in einem Spiel, in dem sie ansonsten gut performen. Waeber steht aktuell Ligaweit auf Rang 5 und performt aktuell noch "überdurchschnittlich".

    Alles in allem ein wenig "same shit different year".....

    Noreau trotz 2 Skorerpunkten ein defensiver Unsicherheitsfaktor. To be continued….

    Solche Spiele machen mich stinksauer.

    Ich bin genau so stinksauer wie du aber ich muss dich dennoch mal fragen, was du in Bezug auf Noreau denn willst?

    Natürlich spielt er nicht seine beste Saison - wie übrigens genau jeder Spieler gerade beim Z - aber trotzdem ist er einer der besten Offensivverteidiger der Liga.

    Solange er mehr Tore schiesst oder vorbereitet als er Gegentore verursacht, verstehe ich nicht was man ändern sollte? Ersetzen kannst du ihn nicht so einfach. Oder willst du einen Jungen an seiner Stelle spielen lassen?

    Die Frage ist ernst gemeint. Wenn du immer Noreau hinzuziehst, was würdest du ändern? So gesehen kannst du bei jedem zweiten Spieler vom Z momentan sagen, dass er nicht das bringt, was er sollte. Noreau macht 0.82 Punkte pro Spiel und hat gerade mal 2 Strafminuten. Wenn du ihn aus der Gleichung entfernst, stehen wir vermutlich ein zwei Plätze weiter hinten in der Tabelle....

    Nach den Ausschreitungen im Zürcher Derby muss das Geisterspiel zum Thema werden

    Ein paar Dutzend Personen, die der Fankurve des FC Zürich zuzuordnen sind, greifen nach dem von über 15 000 Personen besuchten Zürcher Derby (3:3) den GC-Fansektor mit Pyromaterial an. Das Verhalten schadet dem Fussball, der im Zuge von Corona gerade erwacht ist. Die Liga kommt um rigorose Sanktionen nicht herum.

    Peter B. Birrer Aktualisiert 25.10.2021, 15.36 Uhr

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      Die FCZ-Fans ziehen sich nach ihrem Angriff auf den GC-Sektor zurück und finden Unterschlupf in der Südkurve.

    Die FCZ-Fans ziehen sich nach ihrem Angriff auf den GC-Sektor zurück und finden Unterschlupf in der Südkurve.

    Andy Müller / Freshfocus

    Anfang Oktober 2011. Ausschreitungen im Zürcher Derby zwischen dem FC Zürich und dem Grasshopper-Club. Personen aus der Zürcher Südkurve bewegen sich durch das Stadion und werfen Fackeln in den GC-Sektor. Abbruch des Spiels. Der damalige FCZ-Sportchef Fredy Bickel steht belämmert am Spielfeldrand vor der Fernsehkamera. Er sagt: «Ich hatte nicht Angst um die Spieler, sondern um das Publikum. Das ist eine Katastrophe.» Frage: «Ist das eine Schande von Zürich?» Antwort Bickels: «Ja, das kann ich unterschreiben.»

    Ende Oktober 2021. Tohuwabohu im Publikum nach dem Zürcher Derby zwischen dem FCZ und GC. Der Match muss diesmal nicht abgebrochen werden, weil er bereits zu Ende ist. Auf Fernsehbildern ist Musik mit harten Gitarren-Riffs zu hören. Die gehören zum Ausklang des Spiels, werden aber zu Höllen-Riffs. Dutzende vermummte Personen aus der Südkurve des FC Zürich sind über die Laufbahn in Richtung GC-Sektor gestürmt, der mit Pyromaterial eingedeckt wird.

    Die Täter rennen zurück und finden Unterschlupf in der Südkurve. Zu hören ist dazu die Stimme des hilflosen Stadionsprechers, der auf das Pyroverbot hinweist. Doch das geht unter und ist nicht mehr als das, was es immer ist: ein Feigenblatt. Pro forma.

    Auf Handybildern ist zu sehen, wie Kinder über Sitzreihen hochsteigen und sich in Sicherheit bringen. Augenzeugen berichten von vermummten Personen, von unübersichtlichen und zunächst schwer einzuordnenden Vorgängen, von Petarden, Fackeln, vom Sicherheitsdienst im Stadion. Von Gewalt. Der Bub wollte zuerst noch ganz nach unten, weil sich dort die GC-Spieler beim Anhang bedanken. Normalerweise. Aber nicht an diesem Samstag. Sie stehen auf dem Rasen, schauen in Richtung Feuer und Rauch. Für den Vater mit den Kindern gilt: Nur weg von hier. Eine neue Schande von Zürich.

    Die immergleichen Reaktionen

    Die Reaktionen fügen sich in ein Ritual. 2021 ist wie 2011. Der Klub verurteilt die Gewalt «aufs Schärfste». Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa wird so zitiert: «Diese sogenannten Fans schaden sich, der Kurve und dem FC Zürich.» Der Sicherheitsdienst im Stadion konnte der Täterschaft nicht habhaft werden, weil diese anschliessend in der Südkurve unterkommt. Die Täter tragen schwarze Jacken, auf denen gross die Aufschrift «FCZ» zu sehen ist.

    Wer auf Bildern sieht, wie sie zurück in die Südkurve stürmen, hegt Gedanken, wonach es sich hier um eine unberechenbare, paramilitärische, organisierte und zu allem fähige Einheit handeln könnte. Hooliganismus, wie fast immer in dunklen Farbtönen. Männerwelt. Gruppendynamik. Natürlich wird nach solchen Szenen in einer Arena der Ruf nach der Polizei laut, die ausserhalb der Stadien zugegen ist, aber nicht innerhalb.

    Kaspar Meng, der Sicherheitsverantwortliche des FC Zürich, ist im Moment nicht zu sprechen. Es gilt, das Cup-Auswärtsspiel vom Dienstag zu organisieren. Eine Fanreise in die Fussballprovinz unter dem Brennglas. Ob der Klub evaluieren kann, wer die organisierten Übeltäter sind, bleibt offen. Und ist zu bezweifeln. Es ging schnell. Modernste und hochauflösende Kameras überwachen die Sektoren im Letzigrund. Ob das in dem Fall etwas nützt, muss abgewartet werden.

    Die Täter sind vermummt, allenthalben. Und die Masse bietet Schutz in der Anonymität. An die Südkurve ist die Frage gerichtet, wie sehr sie diese Überbordungen zu akzeptieren und zu decken bereit ist. Von einer Selbstregulierung ist nicht auszugehen. Natürlich lässt sich die Südkurve bis jetzt auf ihrer Website nicht dazu vernehmen. Den Schaden tragen indessen alle. Die Kurve, das Publikum, die Sponsoren, die Spieler, der Klub, der Schweizer Fussball. Und jene, die die Registrierungspflicht ablehnen, also die personalisierten Billette, die nach einer kurzen Einführung in Sitten wieder abgeschafft wurden.

    Nicht nur der FC Zürich, auch die Swiss Football League wird zum wiederholten Mal mit dem Gewaltproblem konfrontiert. Zumal nicht nur am Samstag in Zürich, sondern auch am Sonntag in Luzern Ausschreitungen mit Fussballanhängern folgen. Diesmal nicht im Stadion, sondern im Bahnhof Luzern beim Extrazug des FC St. Gallen. Auch hier Detonationen, Petarden, Rauch. Die Polizei mit Gummischrot. Wer sich im Bahnhof aufhält, schaut verdattert zu. Oder flüchtet. Fussball nicht als Happening, sondern als Angst und Schrecken. Immer wieder.

    Es sei daran erinnert, dass Teile der GC-Supporter in der Abstiegssaison im Frühjahr 2019 gleich zwei Mal einen Spielabbruch provozierten. Das Gewaltproblem im Fussball bleibt. Die Frage ist jeweils nur, wann es wieder an die Oberfläche kommt. Da fällt nicht ins Gewicht, dass während der Pandemie monatelang ohne Publikum Fussball gespielt wurde. Das war eine Verschnaufpause, wie sich jetzt zeigt. Vielleicht staute sich über die Monate auch einiges auf, was sich jetzt Luft verschafft.

    Der Vorteil der Geisterspiele

    Während der Pandemie wurden die Geisterspiele beklagt. Fussball ohne Publikum ist auf Dauer nicht lebbar. Keine Stimmung im Stadion, keine Wellenbewegung. Gerade in Schweizer Stadien, die ausserhalb von Basel, Bern und St. Gallen nicht im Übermass mit Zuschauerzuspruch beglückt werden. Alles gespenstisch ruhig. Beklemmend auch.

    Gleichzeitig war man sich immer bewusst, dass mit Geisterspielen auch die negativen Begleiterscheinungen des Fussballs wegbleiben. Keine Petarden, keine Fanexzesse, keine Fanmärsche, kein Sicherheitsdienst im und keine Polizei ausserhalb des Stadions, kein lahmgelegter öffentlicher Verkehr.

    Die Schweizer Liga kann ihr für das Derby verfasstes Communiqué gleich für Luzern neu auflegen. Sie verurteilt die Gewalt «aufs Schärfste», hofft auf die Identifikation der Täter und möchte diese «von Fussballspielen ausschliessen». Der FC Zürich wird um Strafen nicht herumkommen. Geldbussen, geschlossener Fansektor oder sogar Geisterspiel(e)? Das ist der aus der Vergangenheit bekannte Strafenkatalog. Die temporäre Schliessung der Südkurve scheint unausweichlich zu sein. Eigentlich müsste für die Disziplinarkammer der Liga das Strafmass Geisterspiel zum Thema werden.

    Über 15 000 Personen waren am Samstag im Letzigrund zugegen. Es war das zweite grosse Aufeinandertreffen der Zürcher Klubs in dieser Saison, mit der stimmungsvollsten Kulisse seit langem. Es war ein gutes Spiel. Aber das, was danach im Stadion folgt, wird zum nächsten Tiefpunkt im Schweizer Klubfussball. Die Vorgänge schaden abermals dem hiesigen Fussball, der durch Corona wirtschaftlich noch mehr unter Druck gekommen ist. Zig Augenzeugen kommen vor dem Spiel zu spät ins Stadion. Warteschlangen beim Einlass. Teilweise muss man das Tram verlassen und zu Fuss zum Letzigrund weiterlaufen. Zudem beansprucht die zusätzliche Covid-Zertifikats-Kontrolle viel Zeit.

    Am Samstag spielt der FC Zürich im Letzigrund gegen den FC Basel. Es wäre ein Spitzenspiel. Eigentlich. Doch es wird auch mit dem Vorzeichen der Gewaltprävention vonstattengehen. Da ist seitens des Klubs und der Behörden mit einer Abschreckungsstrategie zu rechnen. Es ist fast so, als sehnte man die Zeit der Geisterspiele herbei. Das ist der absurdeste aller möglichen Gedanken nach diesem Wochenende.

    Ich werd den Teufel tun bevor ich eine weitere Prognose abgebe!

    Nur so viel, Rappi hat in den letzten 10 Spielen bereits gegen Zug, Fribourg und uns gewonnen.
    Wir werden also erneut eine sehr gute Leistung benötigen, um gegen sie die gewünschten 3 Punkte einzufahren. Schön spielen und alle Bullis gewinnen, wird da nicht ausreichen!

    ZSC vier, Rappi zwei und en empty netter (ich chas dänn halt doch nöd lah ;))

    Hahaha, am Tag der neuen Transfers in 30' alle wieder aufgebraucht ;)
    Und natürlich spielt Äschlimann heute nicht (bei GC) obschon er ein gutes Preis / Leistungsverhältnis hat (1 Mio.) und bis jetzt 14/15 Spiele spielte.

    Wie auch immer ich habe mein Team heute (hoffentlich) ein wenig optimiert und hoffe darauf von erneuten Verletzungen etwas verschont zu bleiben, da ich ja keine Transfers mehr zu Verfügung habe! hahah schlimmer als eine Frau beim Shoppen! Wollte zuerst einen Reservetransfer behalten, konnte dies aber erneut nicht! 8o

    Coole Idee!
    Werde ich diese Saison glaub auch mal besuchen!

    Sowohl Bode wie auch Sigrist werden auf dem Medical-Report noch immer day to day geführt.
    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen day to day und week to week, wenn Ersteres auch wochen- oder gar monatelang dauert?

    Weiss jemand wie man es korrekt ausspricht?

    Nein aber dieser Moderator finde ich am schlimmsten mit seinem Lüüüdivic Wäbääääääääär und dem Määäxiim Nooaroouuu :cursing:

    Aber noch zum Wesentlichen, das Spiel war mal wieder eine Achterbahn der Gefühle! Den Scheiss mit dem "der Torhüter wurde berührt" könnten sie von mir aus mal abschaffen und sich etwas mehr am internationalen Standart angleichen! Flüeler war nicht schlecht per se aber halt auch nicht richtig gut imo. und das Tor bevor er ihn rausnahm war - so glaube ich zumindest - nicht wirklich unhaltbar. Aber egal, 12 Tore und drei Punkte, kann man mal so machen ^^