Vorschau Lausanne – Davos- Die Heimmacht trifft auf das Team der Stunde
Im Playoff-Viertelfinal will Lausanne seine Stärke auf dem eigenen Eis ausspielen, Davos seinen guten Lauf fortsetzen.
Heute, 15:19 Uhr
Legende:Das Duell der TopskorerLausannes Antti Suomela und Matej Stransky vom HC Davos.KEYSTONE/CYRIL ZINGARO
Was spricht für wen?
Für Lausanne: Die Waadtländer gehen als Drittklassierte der Regular Season mit dem Heimvorteil in die Serie gegen das sechstplatzierte Davos. Im eigenen Stadion sind sie eine Macht, das beste Team der National League. Von 26 Spielen in der Vaudoise Aréna entschied Lausanne deren 18 für sich, alle in der regulären Spielzeit. Nur achtmal setzte es eine Niederlage ab, davon viermal erst in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen. Spielen die Lausanner ihre Heimstärke auch gegen Davos aus, ist der erste Halbfinal-Einzug seit fünf Jahren Tatsache.
Für Davos: Die Bündner mussten hart für die direkte Playoff-Qualifikation kämpfen. In der entscheidenden Phase der Regular Season präsentierte sich der HCD in ausgezeichneter Verfassung und fing so den HC Lugano auf Platz 6 noch ab. Neun der letzten elf Partien entschieden die Davoser für sich, achtmal standen sie nach 60 Minuten als Sieger fest. Damit ist das Team von Trainer Josh Holden die formstärkste Mannschaft der ganzen Liga. Setzen die Davoser diesen Lauf fort, könnten sie die Saison mit dem zweiten Titel krönen. Im Dezember hatten sie beim Spengler Cup triumphiert.
Viertelfinal-Serie 3: Wer setzt sich durch?
Lausanne
Davos
Gut zu wissen
Lausanne entschied drei von vier Saisonduellen mit Davos für sich. Die Begegnungen standen aber alle auf der Kippe. Die Waadtländer setzten sich mit 2:1 nach Verlängerung, 1:0 und 2:1 durch. Davos gewann im Januar auswärts mit 6:5 nach Penaltyschiessen.
In Sachen Unterzahlspiel war Lausanne mit einer Erfolgsquote von 85,99 Prozent die Nummer 1 der Liga. Davos reihte sich in der Boxplay-Statistik mit 81,25 Prozent im Mittelfeld ein (7.). Die Davoser wussten zudem im Powerplay zu überzeugen, realisierten mit 22,14 Prozent genutzter Überzahl-Situationen den viertbesten Wert. Lausannes Powerplay war derweil mit 15,53 Prozent das zweitschlechteste.
Die Westschweizer belegten in der Schussstatistik mit grossem Abstand den 1. Platz. 1854 Mal feuerten sie auf das gegnerische Tor ab – 35,65 Mal pro Spiel. Lugano erzielte in dieser Statistik mit 1655 den zweithöchsten Wert. Davos klassierte sich mit 1462 Versuchen nur auf Rang 12. In Sachen Effizienz hatten die Bündner aber klar die Nase vorne: 10,47 Prozent der Schüsse waren erfolgreich (Platz 2), bei Lausanne waren es nur 8,41 Prozent (Platz 11).
Vorschau Zug – SC Bern- Reicht «Durchschnitt» gegen den kriselnden EVZ?
Der EV Zug befindet sich just vor den Playoffs im Formtief. Nutzt der wiedererstarkte SCB die Gunst der Stunde?
Heute, 15:09 Uhr
Legende:Treffen im Playoff-Viertelfinal aufeinanderZugs Lino Martschini und SCB-Verteidiger Romain Loeffel.FRESHFOCUS / MARTIN MEIENBERGER
Was spricht für wen?
Für Zug: Die Formkurve sicher nicht, vor den Playoffs haben die Zentralschweizer sage und schreibe 9 von 10 Partien verloren. In den Playoffs konnten die Zuger in jüngster Vergangenheit aber immer noch eine Schippe drauflegen. Die letzte Niederlage in einem Playoff-Viertelfinal liegt bereits sechs Jahre zurück (1:4 gegen die ZSC Lions). Unter Erfolgscoach Dan Tangnes überstand der EVZ die erste Playoff-Hürde bisher bei jedem Versuch.
Viertelfinal-Serie 4: Wer setzt sich durch?
Zug
Bern
Für den SCB: Seit dem letzten Meistertitel 2019 mussten die Berner untendurch. In der aktuellen Saison schaffte der SCB zum ersten Mal wieder die direkte Playoff-Qualifikation. Gut möglich, dass diese Tatsache den «Mutzen» den erhofften Schwung verleiht. Zudem hat Trainer Jussi Tapola bewiesen, dass er im stets unruhigen SCB-Umfeld kühlen Kopf bewahren kann.
Gut zu wissen
Der SCB dürfte froh sein, dass die Verlängerung in den Playoffs ausgespielt wird. Bei zwei Saisonduellen ging die Partie gegen Zug in das Penaltyschiessen. In insgesamt 8 Anläufen brachten die Berner keinen einzigen Versuch an Zug-Goalie Leonardo Genoni vorbei.
Berns Ramon Untersander ist der Schwerarbeiter der Liga. Kein Spieler stand in der Regular Season länger auf dem Eis als der Berner Verteidiger. Untersander verpasste keine einzige Partie und kommt auf gut 1234 Einsatzminuten, über 5 Minuten mehr als die Nummer 2 der Liga, Ambris Jesse Virtanen. Der erste Zuger in dieser Rangliste folgt auf Rang 10 (Lukas Bengtsson, 1075 Minuten).
Dank Rang 4 hat Zug in der Serie den Heimvorteil auf seiner Seite. Seit dem Jahreswechsel tun sich die Zentralschweizer zuhause allerdings ziemlich schwer. Gerade einmal 3 von 11 Partien konnte Zug 2024 vor heimischem Publikum gewinnen. Immerhin gelang in der «Hauptprobe» vor den Playoffs ein Heimsieg gegen den entthronten Meister Genf-Servette.
Der SCB war in der Qualifikation das Durchschnitts-Team der Liga. Mit 145 erzielten und 144 erhaltenen Toren lagen die Berner fast punktgenau im Mittel der National League (144 – 144). Ob Durchschnitt reicht, um gegen den EVZ zu bestehen?
Isso. Eigentlich haben wir keine Chance. Ich meine, Säteri, "Stoney", Forster ..... Seien wir ehrlich, nicht einmal Tretjak, Grezky, Scotty Bowman in ihren besten Jahren hätten einen Stich. Was sollen da die Pfeiffen Hrubec, Crawford, Kukan und Malgin dagegen ausrichten? Nicht viel wahrscheinlich.
Die einzige wirkliche Frage lautet: Gibt der Z ehrenhaft Forfait, oder sind wir sogar noch mutiger und gehen tapfer und sehenden Auges in die Niederlag(en). Kann ja nur ein Gemetzel werden.......
Sie waren letztes Jahr Quali Zweiter (Punktgleich mit Genf) und sind Vize-Meister. Sie haben uns im letzten Jahr gedemütigt und die Serie 0-4 gewonnen. Sie haben den amtierenden Meister und CL Sieger Genf rausgehauen UND UND UND UND den ehemaligen SC Sieger Ambri (der in der Form seines Lebens zwar im Heimspiel ein 0-4 preisgab und dann nicht mal verloren hat).
Sie haben Säteri mit einer unglaubliche Fangqoute von 91.3 Pronzent (während es Zumbühl nur auf 91.99 Prozent brachte). Man muss ich das mal vorstellen. Ihre Imports waren auch in diesem Jahr an Dominanz das Non-Plus-Ultra der ganzen Liga. Rajala ist auf Platz 16 zu finden (Quersumme 7 und vor dem letztjährigen Leader Roman Cervenka) und Sallinen kommt dann schon auf Platz 50 (Quersumme 5). Harrington hat es nicht mal in die Top 50 geschafft. Und Backmann und Käärki sind nicht mal in der Scorerliste zu finden. Sogar ihr bester CH-Spieler Rathgeb ist mit Platz 62 (Quersumme wieder 7) VOR den erwähnten Spielern.
Man muss wirklich keinen Hockeyverstand haben um nur aus diesen einfachen Zahlen und Quersummen zu sehen wer hier Favorit ist. Evtl. sollte ich morgen eher in Trauer Schwarz statt Weiss kommen?
Interessant wäre die Alterstruktur im Vergleich zum ZSC, insbesondere die der (noch) Leistungsträger.
Bei Biel kommt der grosse Umbruch. Sie werden sicher im nächsten Jahr nicht mehr ganz so stark besetzt sein. Wir haben durchaus auch ältere Spieler drin.
Nicola Berger ...... zum wiederholten Male ein ziemlich beschissener Artikel von dieser Person über den ZSC. Ich werde einfach den Verdacht nicht los, dass da Irgendwie/irgendwann mal etwas gewesen sein muss mit den Entscheidungsträgern vom Verein.
Zum Budget: Wenn ein Miliardär ein OYM plus zusätzliche Fringe Benefits für den Verein/Spieler bezahlt, werden diese NICHT im Aufwand für die 1. Mannschaft dazu gerechnet. Wenn eine Lausanner Privatperson - oder ein Konsortium - gewisse "Aufwände" für einen Spieler übernimmt, werden diese ebenfalls NICHT im Budget genannt.
So lange ein Verein eben EIN VEREIN oder eine "in sich geschlossene AG" und keine offizielle AG ist, kann man die Budgets so ausweisen wie man mehr oder weniger will. Klar, man muss der Liga aufzeigen, dass man die Schulden decken und die Spieler + Infrastruktur bezahlen kann. WIE das aber passiert ist von zweitrangigem Interesse.
Wenn in Genf eine Stiftung einer berühmten Uhrenmarke "ausserordentliche Zuschüsse" verbuchen lässt, wenn in Langnau der Präsident die neue Traingshalle (mit-)finanziert usw. . Wenn der ach so redseelige Präsident von Ambri seine ganzen Beziehungen und "Verbandelungen" in Bella Ticino spielen lässt.
Wenn in Kloten ein absoluter Topausländer und ehemliger NHL Crack als Ersatz fremdfinanziert wird. Ah nei, dass passt jetzt gar nicht. Der war nur einfach nur schlecht und missfinanziert.:razz:
Aber wer wenig bis keinen Erfolg hat etc. muss sich ja an iwas reiben können. Ist dann meist die Kohle der anderen. Wenn wir soviel Geld hätten.. bla bla
Wenn in Kloten ein absoluter Topausländer und ehemliger NHL Crack als Ersatz fremdfinanziert wird. Ah nei, dass passt jetzt gar nicht. Der war nur einfach nur schlecht.:razz:
Am Samstag ist es endlich so weit, die Playoffs starten! In diesem Beitrag haben wir euch die aktuellsten Infos zum Playoffauftakt zusammengestellt.
ERSTES HEIMSPIEL AM SAMSTAG, 16. MÄRZ
Um die Mannschaft vor dem ersten Spiel nochmals heiss zu machen, besuchen wir am Vormittag das Abschlusstraining. Dieses startet um 11.00 Uhr, wir treffen uns also um 10.45 Uhr bei den Eingängen hinter dem Limmatblock. Nach dem Trainingsbesuch gibt es ab 13.30 Uhr ein gemeinsammes Einstimmen in der Bar der Pizzeria Corona beim Bahnhof Schlieren.
Vor dem Spiel besammeln wir uns um 17.30 Uhr an der Ecke Vulkan-/Max-Högger-Strasse und laufen dann zusammen zum Stadion.
Wie üblich in den Playoffs gilt: ALLI IN WIIS – sowohl an den Heim- als auch den Auswärtsspielen. Am einfachsten geht das übrigens mit dem Playoff-Shirt (siehe unten).
Wir brauchen auch noch vier Tickets für den Freitag. Der Limmatblock sowie die Fanorganisation haben ja ein gewisses Kontingent. Gehen allfällige Resttickets nochmals in den Verkauf oder was passiert mit diesen?
Wenn du Glück hast und sie mehr Tickets als angemeldete im Car haben kannst auch nur Tickets kaufen (mindestens bei der Fanorganisation). Das aber wohl erst ein Tag vor dem Spiel oder so.
Btw. Gästeblock in de SL am Samstag noch nicht ausverkauft....
Dachte alle wollen den Forster Beat nochmals aktiv dauerverabschieden. Nicht jede Saison verlässt ein Charakterlump und Hu#####sohn die Eishockeybühne.
Sorry aber Brunner und Cunti waren absolut keine Faktoren in den Spielen gegen Ambri. Da war ja ein JB11 (ex 77) noch "dominanter".
Fand Brunner auch enttäuschend. Cunti war gegen Genf stark. Aber Biel lebt wie ich finde, von den Imports und von den wilden "Jungen" wie Schläpfer, Tanner und vor allem Kessler. Heponiemi hat mir gegen Genf gut gefallen. Künzle war auch gar kein Faktor. Aber hat natürlich Wasserverdrängung. Der fliegende Rathgeb ist der Schweizer Noreau. Nicht zu vergessen Säteri, der aber keine so überragende Saison spielt (meine Meinung).
Sie haben schon eine gute Mischung in Biel. Aber es sind aktuell einfach nicht mehr alle auf dem Topniveau des letzten Jahres.
Am Freitag spielen die GCK Lions ja noch die Belle in Olten. Gibt sogar einen Fancar (wohl in Novum in der jüngeren Geschichte der GCK Lions). Mal sehen wer am Schluss die Nase vorne hat. Gefühlt eher Olten, tun sich aber unglaublich schwer.