im auswärtssektor stehen 9 nasen. wird losan boykottiert?
Ja.
im auswärtssektor stehen 9 nasen. wird losan boykottiert?
Ja.
Sehr ausgeglichen. Wohl nur für Expected Goals Fans und Taktik Füchse richtig spannend. Aber immerhin können die Pfeifen regelmässig pfeifen..
Viele springende Scheiben und kleine Fehler beidseits.
Würde aber schon helfen, wenn wir aus dem PP mal was machen würden…
Viel zu kompliziert..
Ziemlich fachkundiges Buhplikum da unten.. 😜. Inklusiv Speaker und den TV-Clowns die direkt unten am Eis stehen..
Alles anzeigenEin sehr schöner, würdiger und auch trauriger Text. Ich denke Walti hat ein schönes Leben, leider bis auf die letzten 6 Jahre, diese müssen schlimm gewesen sein:
DIE STIMME DES ZSC IST VERSTUMMT
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Nachruf zum Tod von Walter Scheibli, 14. Oktober 1932 – 19. Dezember 2023. Von Thomas Renggli.
Ein ganz Grosser sagt „Adieu“. Walter Scheibli ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Eine Hommage auf den berühmtesten Zürcher Radioreporter.
Sportreporter sind die Überbringer von Neuigkeiten, Nachrichten und Resultaten. Sie sind zwar Teil des Sports, aber nur „dabei“. Bei Walter Scheibli war dies anders – ganz anders. Wenn er im Hallenstadion auf der Pressetribüne von den Spielen „seines“ „Zette-Äss-Cee“ berichtete, brandete den Zuhörern an den Empfängern Leidenschaft und Enthusiasmus in höchsten Dosen entgegen – und über die Lautsprecher hörte man das ZSC-Herz förmlich pochen.
Kent Ruhnke, ZSC-Meistertrainer von 2000 und Hauptfigur so mancher geschichtsträchtiger Nacht in Oerlikon, sagte über Walter Scheibli einst: „Wenn man an den ZSC denkt, denkt man an Walter Scheibli – und umgekehrt. Er ist der einzige Reporter, der einen grösseren Namen hat als alle Spieler.“ Dies spiegelte sich auch in den Huldigungen der Fans. Deckten diese das eigene Team am Ende eines tristen Abends mit Pfiffen und Buhrufen ein, war der Radio-24-Reporter immer ein Publikumsliebling: „Waaalter Scheibli! Waaalter Scheibli! Waaalter Scheibli!“
Der oberste ZSC-Fan
Scheibli lebte seine Passion stets in einer Doppelfunktion aus – er war immer auch oberster Fan seines Klubs. „Dazu stehe ich, aber ich behandle die Gegner immer mit Anstand und Respekt“, sagte er. Beim Staatsradio genügte dieses Bekenntnis allerdings nicht. Nach ein paar Reportagen wurde Scheibli dort in den 1970-er Jahren des Feldes verwiesen: „zu reisserisch“, beschied ihm die gebührenfinanzierte Obrigkeit.
Es war eine eidgenössische Fehleinschätzung im Sinne der politischen Korrektheit. Aber trotzdem fand der frühere Torhüter des FC Young Fellows (drei Nationalliga-A-Spiele) seinen Platz in der Schweizer Medienlandschaft – zunächst als rasender Reporter für den „Blick“, ab den frühen 1980-er Jahren als Stimme des Zürcher Sports für Roger Schawinskis Piratensender „Radio 24“. Sein damaliger Mitstreiter Frank Baumann beförderte Scheibli schon zu Lebzeiten in den Adelstand für Radioreporter: „Waltis parteiisch-unparteiische Kommentare waren dermassen ansteckend, dass es sogar für einen Kloten-Fan schwierig wurde, nicht zum ZSC zu wechseln.“
Schawinski machte ihn zum Star
Derweil erkannte Radio-24-Gründer Schawinski das Potenzial von Scheibli schon nach wenigen Arbeitstagen: „Aus dir mache ich den bekanntesten Reporter der Deutschschweiz. Du kannst ein Star werden.“ Schawinski sollte Recht behalten. Scheibli wurde zum Star – und begleitete das Zürcher Eishockey durch alle Höhen und Tiefen – von der epochalen Enttäuschung und dem verpassten Aufstieg gegen Ajoie 1988 bis zur meisterlichen Renaissance im Play-off-Final gegen Lugano 2000.
Scheibli stand auch für den Wandel der Medienlandschaft und das Konsumverhalten der Fans. Als er 1983 das erste ZSC-Spiel kommentierte, gab es noch keinen Teletext, und DRS 1 vermeldete die Eishockey-Resultate erst ab 22.15 Uhr. Er erinnerte sich: „Wir schalteten uns bei jedem Tor live ein und waren die Ersten, die Eishockey-Zwischenresultate brachten.“ Heute fällt die lokale Sportberichterstattung immer mehr dem Sparhammer und dem Live-Ticker der Internetportale zum Opfer. Scheibli nahm‘s gelassen. Er pflegte zu sagen: „Ich bin bei der mechanischen Schreibmaschine stehengeblieben. Mein Handy benutze ich nicht, und im Internet war ich noch nie“.
Es waren exakt diese Ehrlichkeit und Bodenhaftung, die Walter Scheibli auch für jüngere Kollegen zum grossen Vorbild machten. Der Mann, der an den ZSC-Spielen stets seinen gelben Glückspullover trug, war immer freundlich und zuvorkommend – und er besass einen wunderbaren Humor. Dieser endete aber bei seiner topseriösen Berufsauffassung. Während viele Journalisten erst auf die Medienkonferenz eine halbe Stunde vor dem ersten Bully ins Stadion kamen, sass Walti in der Regel schon zwei Stunden vor Spielbeginn an seinem Platz und bereitete sich minutiös vor.
Gelernter Bäcker, liebender Ehemann
Walter Scheibli vergass nie, woher er kam. Gelernt hatte er den Beruf des Bäckers. Nach einem Sprachaufenthalt in der Westschweiz heuerte er beim Konsumverein an. Bald wurde ihm der Posten des Filialleiters am Milchbuck angeboten. Doch Walti zögerte – mit der Bemerkung, dass er kein Zahlenmensch sei. Der Chef aber wischte diese Bedenken vom Tisch; mit dem Hinweis, dass in der Filiale ein „Fräulein Eisenhut“ arbeite, das sich in administrativer Hinsicht perfekt auskenne. Es sollte eine wunderbare Konstellation sein. Walter Scheibli wurde mit 23 Jahren Chef der Filiale – und eroberte das Herz von Margrit Eisenhut aus dem appenzellischen Gais. 1957 heirateten die beiden. 1959 wurde Sohn Walter J. geboren. Das Glück war perfekt. Und die Scheiblis waren ein eingeschworenes Team. Margrit begleitete ihren Ehemann noch im hohen Alter in die Stadien. Der Sohn besuchte seine Eltern fast täglich. Neben dem ZSC war der FC Unterstrass ein anderer sportlicher Fixpunkt im Leben der Scheiblis.
2017 verdüsterte sich der Himmel über der Familie allerdings. Margrit musste ins Pflegeheim. An Weihnachten 2018 verabschiedete sie sich in die Ewigkeit. Es war ein Ereignis, das „ihren“ Männern den Boden unter den Füssen wegzuziehen schien. Walter J. verlor seinen Lebensgeist. Am 10. Mai 2022 – mit nur 63 Jahren – hauchte er sein Leben aus. Die Tragik dieses Ereignisses liess Vater Scheibli nie mehr los. Zwar konnte er auf ein grandioses Umfeld zählen. Seine Freunde vom ZSC kümmerten sich rührend um ihn – und hielten ihn im Leben. Und trotzdem wurde es immer deutlicher: Walti war müde, Walti war allein, Walti war traurig. Nach einer Blutvergiftung im vergangenen Sommer verbrachte er die letzten Monate im Pflegeheim Bethanien. In der Säuglingsabteilung dieser Zürcher Institution hatte er am 14. Oktober 1932 das Licht der Welt erblickt. Am 19. Dezember 2023 schloss sich sein Lebenskreis. Walter Scheibli hinterlässt seinen vier Jahre jüngeren Bruder Peter – und ganz viele trauernde Freunde und Fans.
Und trotzdem können sich alle glücklich schätzen, die diese grossartige Persönlichkeit kennenlernen durften. Lieber Walti. Wir verneigen uns vor Dir und Deinem Lebenswerk. Und wir werden Dich nie nie vergessen. Ruhe in Frieden.
Die ganze Lions-Organisation spricht seinem Bruder Peter und den Angehörigen sowie Freunden ihr tiefes Beileid aus und wünscht in dieser schweren Zeit viel Kraft!
Die ZSC Lions planen anlässlich des Meisterschaftsheimspiels am kommenden Donnerstag, 21. Dezember 2023, eine Schweigeminute für Walter Scheibli.
PS: Deine Geschichte, lieber Walti, mag nun vielleicht vorbei sein, aber in unserem Gedankenb leben Du und Dein Kultstatus auf ewig weiter! "ZSC 4, Lugano 3, Walter Scheibli, Hallestadion."
Toller Text, der mich zu tränen rührt. Wie damals beim Nichtaufstieg 1988 als ich die halbe Rückfahrt weinte vor Enttäuschung.
Machs guet Walti!
RIP lieber Walti.
So viele Erinnerungen. Gute alte Radiozeiten, Meistertitel etc.
Vor Weihnachten also noch kurz ein Stressprogramm. Immerhin hat sich in der Nati keiner verletzt (siehe Lugano...). Lausann mit eine guten Saison aber in letzter Zeit etwas inkonstant. Ich rechne mit knappen 3 Punkten.
Hört sich interessant an.
Würde sicher einen Club finden. Bei uns ist ja noch die Frage ob Grant und Balcers bleiben offen.
Owen Nolan - da scheiden sich die Geister. Ich fand ihn ziemlich Schrott. Okay, nicht Schrott - aber üüüüberhaupt nicht so gut wie
erwartet. Soweit ich weiss hat er auch nicht allzu viele Tore geschossen, viele Assist. Spielte in jedem PP, wo er seine Punkte holte.
1 Schlägerei, in welchem er sich die Hand brach ....... Viel und v.a. total unnötig auf der Strafbank ......Aber ja, sein PP Tor gegen den HC Lugano im Jubi-Spiel des ZSC werde ich nie mehr vergessen - einfach nur Weltklasse! Aber sonst
- für mich - eine ziemliche Enttäuschung. Hat damals ziemlich gut/stark angefangen und nach ein paar Games brutal abgebaut.
Ich finde es war indifferent. Man sah was der man konnte oder bzw. warum er mal in der NHL war. Bezüglich Tempo etc. war es aber schlicht nicht mehr genug.
Ich meinte damit nicht die Polizei. Ich glaube, wir sehen das ziemlich gleich.
Ja ja ich weiss.
Kindergarten ist das richtige Stichwort.
Nein nein. Wenn sich zwei Fangruppen mehrfach in die Haare geraten, dann die Polzei angreifen und sich dann beklagen, dass die Politik das nicht unbedingt super findet und Strafen vergibt, muss sich der gemeine Fankurven Fan natürlich im Sinne des gesetzfreien Raumes und ewiger Solidarität kampfbereit zeigen. Ironie off.
der kollektivstrafen oder der antworten darauf?
Beides.
Wie schon angekündigt. Top.
Alle Frauen beim EVZ glauben ans Projekt und spielen deshalb freiwillig in der 2. Liga. Glaubt e wirklich r, dass das irgendjemand glaubt?
Er selber sicher. Aber sie wären ja gerne höher eingestiegen, durften aber nicht.
Zudem haben sie mit Muggli endlich mal einen relevanten Draftkandidaten. Natürlich NUR weil es kein Farmteam mehr gibt.
Q hätte im Final mehr eingesetzt werden müssen! Aber Gröni setzte auf andere Imports. Wäre es gegen Zug anders gekommen?
Das kann niemand sagen. Aber behaupten kann ich und werde ich es! Schaun mer mal, wie er sich in Lugano schlägt.
Alles Geschichte. Hatte schon vor den PO‘s eher abgebaut. Dem weine ich keine Träne nach..und seit April kein Spiel mehr. Der Markt scheint ausgetrocknet..
Du kriegst doch Kohle von der Versicherung wenn sich ein Spieler verletzt.... Aber klar, Senf nagt sicher nicht am Hungertuch.
Kommt drauf an. Du kannst nie jeden Spieler mit 100% Deckung versichern. Unbezahlbar.
Und hier noch was für die besitzlosen innerhalb der NL. Beide Stammtorhüter fallen aus, also holt man halt kurz preisgünstigen Ersatz.
Laut Blick dürfte der finnische Torhüter Jussi Olkinuora (33) zu Genf-Servette wechseln, im Hinblick auf das CHL-Rückspiel gegen die Växjö Lakers. Olkinuora hat seinen Vertrag mit den Pelicans Lahti per sofort aufgelöst.
Und Karma is a Bitch.(es kommt alles zurück). Kann der Kommunikations Chef wieder ein Täubeli Tänzchen machen wie Rumpelstilzchen:
Skandal in der Champions League – wegen Tschechen-Nati
Lakers dürfen Captain Cervenka nicht einsetzen
Roman Cervenka kann im Viertelfinal-Rückspiel nicht eingesetzt werden. Der tschechische Verband pocht trotz Gentlemen's Agreement mit der CHL darauf, dass der Lakers-Captain ins Camp einrückt – und versteckt sich dabei unsportlich hinter der IIHF-Regel.
Die Lakers müssen – Stand jetzt – im CHL-Viertelfinal-Rückspiel gegen Vitkovice ohne ihren Captain Roman Cervenka antreten. Aus einem fragwürdigen Grund: Der 38-Jährige muss am Dienstag ins Nati-Camp der Tschechen einrücken. Spätestens 48 Stunden vor dem ersten Spiel müssen die Spieler der Landesauswahl zur Verfügung stehen – das besagt die Regel des internationalen Verbandes IIHF.
Der SCRJ spielt am Dienstag um 18.00 Uhr in Ostrava (Live auf Blick im Ticker), Tschechien duelliert sich am Donnerstag um 18.00 Uhr mit Finnland. Ergo: Cervenka kann die 48-Stunden-Regel nicht einhalten. Andere Nationalteams und -trainer – auch Patrick Fischer in Bezug auf die aufgebotenen Spieler von Servette und Rappi-Jona – zeigen diesbezüglich Kulanz und die Nati-Akteure dürfen später zum Team stossen. Dazu besteht auch ein Gentlemen's Agreement.
Unsportlich und mutwillig
Das interessiert die Tschechen jedoch nicht. Sie beharren darauf, dass Cervenka am Dienstag auf dem Parkett steht – und verhalten sich damit mehr als unsportlich. Denn: Von Lakers-Gegner Vitkovice sowie vor allem von Pardubice, einem weiteren CHL-Viertelfinalisten, hat der tschechische Nati-Trainer Radim Rulik keinen der Stars aufgeboten. Sondern bloss den Ersatzkeeper Pardubices.
Dies hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, weil es mutwillig erscheint. Ihre besten Spieler der beiden Teams können auf dem CHL-Parkett antreten. Der Lakers-Captain kann es nicht. Das hat Cervenka, dessen Ziel ein WM-Aufgebot ist, auch persönlich in eine Zwickmühle gebracht. Er ist bereits am Sonntag nach Prag gereist.
Die Lakers versuchen nun bis zur letzten Minute, bei der CHL, der IIHF sowie beim tschechischen Verband zu intervenieren, damit eine Lösung gefunden werden kann. «Es ist inakzeptabel», so SCRJ-Sportchef Janick Steinmann, «dass wir in einem Viertelfinal-Rückspiel nicht die besten Spieler aufs Eis schicken können.» Seine Verärgerung ist verständlich. Vor allem auch, weil es die CHL offensichtlich verpasst hat, eine haltbare Vereinbarung zu treffen, damit es nicht zu so einem Fall kommen kann.