Für das bräuchte man ein Scouting und Sportchef
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Wobei Hartikainens Zusage wenig mit gutem Scouting zu tun hatte….
Für das bräuchte man ein Scouting und Sportchef
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Wobei Hartikainens Zusage wenig mit gutem Scouting zu tun hatte….
Krass, was wäre bei uns los, wenn wir zwei Import Spieler hätten, die fast 100 Scorerpunkte liefern würden... WTF 100Pkt.
Der Weg zum Meistertitel begann für den Genève-Servette HC schon vor der Saison. Sportchef Marc Gautschi gelang die Verpflichtung von Teemu Hartikainen. Zudem kam Linus Omark nach einem Jahr in seiner Heimat Schweden nach Genf zurück. Die beiden Freunde prägten das Genf-Spiel in dieser Saison stark. Omark war in der Regular Season mit 56 Punkten aus 52 Spielen Genfs Topscorer. Teemu Hartikainen sammelte in 48 Spielen 43 Punkte. Zusammen gingen also beinahe 100 Punkte auf das Konto des Finnen und des Schweden.
Und wenn man jetzt seehr provokant wäre könte man sagen, ein Hollenstein, Ghetto, Roe, Aze sind wohl in etwa in der gleichen Gehaltsklasse aber weit weg von diesen Skorerwerten. Wir brauchen 2 absolute Topshot mit vielen Skorerpunkten. Den darauf hoffen das Hollenstein und Ghetto vielleicht mal wieder eine Top Saison zeigen und damit die Defizite bei den Imports kompensieren wird nicht reichen.
Und das Modell Top Ausländer und Freude von Freunden zu verpflichten macht Schule:
Kloten mit zwei neuen Top Imports
Und Zug legt auch nochmals nach.
Sie waren also schon nicht mehr die schnellsten und als Biel in den Finalspielen powerte, wurde schon sichtbar wo ihre Grenzen liegen.
ABER Biel konnte dies schlicht nicht ausnutzen.
Beide Mannschaften hatten starke 4. Linien.
Bei Genf heisst die 4. Linie Praplan/Pouliot/Bertaggia und bei Biel Schläpfer/Froideveaux/Kessler wobei auch Tanner/Schläpfer/Hischier die 4. Linie im Final bildeten, je nach Spiel und Ausfällen.
Und Genf hat sechs Imports Feldspieler. Biel nur 5 und Säteri war kein überragendener Faktor. Wenn du wirklich gute CH Torhüter hast …
Und ja, dank 6 Imports sind die 4 Linie jetzt bei allen Topclubs gut und nicht nur auffüller..
So ist es. Und auch auf diesem Forum kann man seine Meinung ändern wie gerade der Wind weht. Ganz einfach.
Warum? Im Nachgang ist man immer schlauer. Klar kann man jetzt alle Posts nehmen und ein Faktencheck machen.
Ich war klar der Meinung, dass es bei Genf eng wir mit diesen Eiszeiten. Habe mich getäuscht. Hat aber damit zu tun, dass auch einige Schweizer Spieler massiv zulegen konnten und somit (zumindest in einigen Spielen) der Druck nicht nur auf den Imports lag.
Gute ausländische Spieler wie Sami Vatanen kosten viel Geld. Nettosalär plus Steuern, plus Wohnung, plus Schule für die Kinder, plus Flugtickets. Eine halbe Million reicht bei Weitem nicht.
Und ich bin ziemlich sicher, nächste Saison wird es wieder einen anderen Meister geben.
Und es ist nicht Biel..
Alles anzeigenDer Reiz der Parität: Wieso der Meistertitel von Genf/Servette ein Segen für das Schweizer Eishockey ist
https://www.nzz.ch/sport/genfserv…ster-ld.1735075
Der Reiz der Parität: Wieso der Meistertitel von Genf/Servette ein Segen für das Schweizer Eishockey ist
Genf/Servette gewinnt die Belle gegen den EHC Biel mühelos 4:1 und ist erstmals Schweizer Meister. Der Titelgewinn der Genfer zeigt exemplarisch, wieso die Chancengleichheit im Sport das kostbarste Gut bleibt.
Genf/Servette ist Meister. Ein würdiger, logischer Champion. Und am Ende dieser möglicherweise gehaltvollsten Meisterschaft in der Geschichte des Schweizer Eishockeys lässt sich festhalten: Das Produkt National League ist besser denn je; ein wichtiger Teil seiner Anziehungskraft ist die Parität.
Man hätte sich in diesem Jahr mit Genf, Biel, Davos, Zürich, Gottéron und vor der Saison sogar noch Lugano, Lausanne und Bern acht Teams als Meister vorstellen können, ohne dafür einen Grad an Selbstverleugnung zu betreiben, der einen nicht mehr in den Spiegel blicken lässt. Die Aufstockung auf 14 Teams und sechs Ausländer hat die besten Teams des Landes näher zusammenrücken lassen. Die Budget-Unterschiede bei den Titelkandidaten liegen bei knapp einer Million Franken. Und nicht bei 25 wie im Fussball.
Die Konsequenz war eine Meisterschaft, in der sich die Rivalen auf Augenhöhe begegneten, ein Winter, in dem vielerorts sanft geträumt werden durfte. Es wäre töricht, zu unterschätzen, wie essenziell das ist. Gerade im Vergleich zum Fussball, in dem die Young Boys schon mit verbundenen Augen hätten auflaufen müssen, um angesichts der durch Europacup- und Transfereinnahmen erspielten erdrückenden finanziellen Überlegenheit halbwegs in Gefahr zu geraten, nicht Meister zu werden.
Die National League ist ein attraktiver Arbeitgeber für Spieler von herausragendem internationalem Format
Die Spiele der National League zogen 2,55 Millionen Menschen an, durchschnittlich mehr als 7000 Zuschauer pro Partie. Das Niveau war hoch, das Tempo enorm, es gab Weltmeister und Olympiasieger zu bestaunen, Akteure von internationalem Format. Das ist noch ein Vorteil des Eishockeys, das global gesehen ein Nischenprodukt darstellt.
Deshalb kann man in der Schweiz Teemu Hartikainen tanzen, Jan Kovar skoren und Harri Säteri hexen sehen. Die National League ist für solche Spieler nach der NHL die zweitattraktivste Liga der Welt, das ist einer der Nebeneffekte des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine: Im Gegensatz zur KHL bieten die Schweizer Klubs neben üppigen Salären auch sichere Arbeitsplätze und familienfreundliche Bedingungen. In der Super League im Schweizer Fussball hingegen zahlt man auf der Haupttribüne teilweise 80 Franken Eintritt. Und dann spielen Moritz Bauer und Kevin Fickentscher.
Die Parität in der National League war lange eine Propagandalüge. Landauf, landab sprachen die Manager davon. Aber am Ende hiess der Meister nach der Jahrtausendwende doch immer ZSC, Bern oder Davos. In Zürich war Geld dank dem grosszügigen Mäzen Walter Frey nie ein Problem, Bern finanzierte etliche Meisterteams mit seinem Publikumszuspruch und einem über Jahre aufgebauten Gastronomie-Imperium. Davos hat den Spengler-Cup und solvente Gönner aus dem Unterland.
Servette geht eine teure Wette ein – und holt den Jackpot
Längst aber haben andere Teams den Anschluss hergestellt. In Freiburg, Lausanne, Ambri und Biel stehen neue Arenen, die die finanziellen Realitäten dieser Teams verschoben und den Rückstand kleiner gemacht haben. Die Denkfabrik EV Zug hat sich unter dem Milliardär Hans-Peter Strebel als eine der Vorzeigeorganisationen Europas etabliert. Und Genf/Servette hat das Portemonnaie von Rolex und die Gunst der Stunde genutzt.
Der Sportchef Marc Gautschi, ein zurückhaltender, fast unscheinbarer Berner, hat besser als alle anderen Entscheidungsträger in der Branche erkannt, wie wichtig die zwei zusätzlich erlaubten Ausländer sein werden. Er engagierte den Finnen Hartikainen und den Schweden Omark, zwei beste Freunde, die sich im Herbst der Karriere fast nach Belieben durch die gegnerischen Abwehrreihen kombinierten. Sie komplettierten ein Kontingent, zu dem bereits Henrik Tömmernes, Sami Vatanen, Daniel Winnik und Valtteri Filppula gezählt hatten, Spieler erster Güte. Es war eine teure Wette, die Servette eingegangen ist. Aber sie brachte den Jackpot.
Zitat
Die Budget-Unterschiede bei den Titelkandidaten liegen bei knapp einer Million Franken. Und nicht bei 25 wie im Fussball.……
und heute wieder Sichtbar, mit Karrer, Künzle zwei Spieler die drei unglaublich dumme Strafen nehmen und dies in einem 7. Finalspiel...
Und Richard der bei aller Kampfkraft auch die Nonchalance in Person verkörpert..
In den 4 Siegen der Genfer im Final, haben insgesamt 2 Schweizer ein Tor erzielt und das war das 6:1 und 7:1 im Spiel 5.
Vermutlich muss man nun mit 6 Ausländer tatsächlich die Kader anders zusammenstellen.
6 wirkliche Topausländer. Sicher keinen im Tor..und ein paar anständige Schweizer. Und du kannst Meister werden! Und natürlich muss dann auch was wachsen..und die Stars es auch aufs Eis bringen..
Bin gespannt welche der beiden Seniorentruppen auch im nächsten Jahr eine dominante Rolle einnehmen können..
Hartikainen, schneller als gedacht, schöner move, coole Kiste
Biel in Spiel 7 chancenlos. Fertig mit dem Gelaber, das Törmännen immer eine Antwort parat hätte. Wer Brunner im Kader hat holt keine Meisterschaft..
aehm.. wie lange macht Denis noch? 😉
Nach 10 Minuten 2 längen hinten… nervlich vermisse ich die Belle nicht..
Sorry Biel nöd ganz glanged….
Dann wird Getto aber nicht viel spielen 🤣
Viele nicht..
Wow diese Kiste !
Nach 10 Minuten 2 längen hinten… nervlich vermisse ich die Belle nicht..
Weiss nicht, müsstest du Blacky fragen
Was ich aber weiss: Die Stimmung ist fast auf allen Pinnwänden besser als hier. Weil: Hier ist "Nörgel-Forum". Schon vergessen?
(okay, in Bern sieht's sicher auch nicht viel besser aus, könnte ich mir vorstellen)
Was ich aber ganz sicher weiss: Mich interessiert es kein bisschen wie so die Stimmung grundsätzlich auf einem anderen
Eishockey-Forum ist. Null-Komma-Gar-Nix. Aber wen's interessiert - bitte schön. Kein Problem. Jedem das Seine.
Bei Rappi war das so ja. Die Mehrheit war stolz auf die gute Saison. Im Ambri Forum lese ich nie. Sprechen sicher nur über den SC.
doch, bis vor dem servette spiel schon. jetzt weiss ich es nicht.
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Immer noch 4.
Rappi spielt nächstes Jahr gegen die besten Mannschaften Europas - wir nicht. Von daher Ball resp Puck flach halten.
Rapp spielt ein wenig CL und wird in der Quali wieder Top 6 UND fliegt erneut im FV raus.
Ja ich weiss. Sie haben keine Geld. Alles klar.
Also eigentlich das gleich wie wir nach der Fusion. Mannschaft zusammenkaufen, Meister werden und danach Junioren aufbauen.
Sehe ich anders. Durch die Fusion wurden auch Strukturen übernommen. Es gab ja Junioren. Von mir aus wenig erfolgreich etc.
Aber wie gesagt. Hat sich in 5 Jahre erledigt ![]()
Ambri habe ich jetzt mal nicht aufgezählt, die sind ja gemäss Schweizer Medien ein Spitzenteam.

Und verlängern grade mit dem Erfolgstandem Duca/Cereda. Ich mein, sie haben immer noch mehr Pokale wie Gotteron. Amen...
Meinst du das wird geschehen?
Nö. Aber welche Zukunft haben Sopas etc. bei uns?