...zumindest werden nun bereits mit 6 Ausländern gewisse Grossverdiener mit CH-Pass unter Druck geraten. Ein Sportchef wird sich 2x überlegen, ob er für einen CH-Spieler der oberen Business-Class soviel Geld abladen will, wie dies bis anhin teilweise der Fall gewesen ist. Oder ob er für das gleiche Geld nicht einen Ausländer auf KHL-Niveau einkauft, der nicht so lange Pausen zwischen den Performance-Schüben hat.
Etwas mehr Markt statt geschützte Werkstatt ist nicht ganz so falsch, wie das gewisse Exponenten behaupten. Ja, es werden (in gewissen Lohnregionen...) nicht mehr so gleich viele CH-Spieler einen Platz finden, bzw. der Konkurrenzdruck wird dort grösser. Nur hat uns die geschützte Werkstatt eben auch nicht wirklich weitergebracht. Vielmehr wurde bei jedem internationalen Anlass deutlich, dass sich die in der Nati versammelten Top-Spieler - mit Ausnahme der NHL-Cracks - gar nicht mehr gewöhnt sind, 60 Minuten voll konzentriert zu spielen, und dies über ein ganzes Turnier.