Wenn sie noch aufholen, stimmts. Sonst nicht.
ja geil.. ist aber bei allem so.
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Alles anzeigenhttps://www.nzz.ch/sport/play-off…-27&mktcid=nled
Ein bisschen Churchill, ein bisschen Historie: Der Titelhalter EV Zug hat seinen Optimismus im Play-off-Final nicht verloren
Die Zuger Protagonisten sind bestrebt, als erstes Team im Schweizer Eishockey in einer Finalserie einen 0:3-Rückstand zu drehen. Inspiration findet der Klub auch in Winston Churchill – einem Mann, der so gar nicht zu diesem Verein passt.
Seit ein paar Tagen wird der Zuger Trainer Dan Tangnes von einem Journalisten eigentlich bei jeder Gelegenheit gefragt, ob er nach dem Vorbild von Winston Churchill eine epische Rede gehalten habe. Tangnes, 43, ist ein belesener Mann und hat vor einigen Monaten nach der Lektüre einer Biografie über den früheren britischen Staatsmann gesagt, dieser fasziniere ihn
Tangnes hat seine grosse, epische Rede zur Lage des EV Zug nach eigener Aussage bisher nicht gehalten, und er scheint das auch nicht zu planen. Die rührige Ansprache des wortgewandten Trainers, der die Seinen mit einem feurigen Pep-Talk zum Sieg redet, ist eine Legendenbildung aus Sportfilmen.
Aber zur Inspiration taugt Churchill schon, wenngleich er sich für den EVZ nur bedingt zur Idealisierung eignet: Da der den Lastern des Lebens zugewandte Churchill, dort die Zuger Asketen, in deren Trainingszentrum Alkohol strikt verboten ist. Doch Churchill hat so viele grosse Sätze gesagt, dass ihm die Produzenten dieser eigenartigen Toilettenkalender zu ewigem Dank verpflichtet sind. Etwa: «Die Geschichte wird freundlich zu mir sein, denn ich beabsichtige, sie zu schreiben.»
Es gibt im Profisport ja kaum etwas Kniffligeres, als in den Play-offs einen 0:3-Serienrückstand zu drehen, eine monumentale Aufgabe, die sich dem EVZ seit Samstagabend stellt. In der seit 1946 existierenden Basketballliga NBA gab es ein solches Comeback noch nie. Die NHL, die erstmals 1919 eine Best-of-Seven-Serie austrug, erlebte es in ihrer Geschichte vier Mal. In der National League geschah es ebenfalls vier Mal und noch nie in einer Finalserie.
Jüngst erstarkte der HC Davos vor wenigen Wochen gegen Rapperswil-Jona und schaffte es in den Halbfinal. Der Zuger Trainer Dan Tangnes übertreibt deshalb nicht, wenn er sagt: «Wenn wir das schaffen, können wir Geschichte schreiben.» Und dafür sorgen, dass Zug noch für etwas anderes steht als für Kirschspezialitäten und dafür, sich als Steueroase für umstrittene Unternehmen anzudienen.
Die Abhängigkeit des ZSC vom ersten Sturm
Am Montag, beim 4:1-Sieg im Hallenstadion, machte der EVZ den ersten Schritt. Der Auftritt war nicht weniger als eine Demonstration der Stärke, Zug betätigte sich im Hallenstadion als Partycrasher, fügte dem ZSC nach neun Siegen in Folge wieder eine Niederlage zu und hätte auch deutlicher gewinnen können: Das Schussverhältnis lautete 39:21 zugunsten der Gäste. Es nährte das in Zuger Kreisen mantrahaft wiederholte Narrativ, dass der ZSC keine Übermacht darstelle. «Wir waren auch in den drei Spielen zuvor nicht das schlechtere Team. Und dieses Mal waren wir klar die bessere Mannschaft», sagte Tangnes.
Der Coach formierte seine Linien neu, die Massnahme fruchtete sofort: Auf einen Schlag gelangen gleich viele Treffer wie in den drei Spielen zuvor zusammen. «Wenn wir so aggressiv spielen und so viel Druck machen, wird es für Zürich schwierig», resümierte der Zuger Nationalstürmer Dario Simion. Es war auch eine Kampfansage.
Der EVZ wirkte balancierter als der ZSC, dessen Abhängigkeit vom ersten Block um Denis Malgin und Sven Andrighetto sehr gross ist. Die ZSC-Linien 3 und 4 mit den Centern Justin Sigrist und Reto Schäppi entfalteten im Final bisher eine offensive Wirkung, die gegen null tendiert.
Der Angreifer Chris Baltisberger sagt es so: «Wir haben momentan eine Linie, die bei numerischem Gleichstand Tore erzielt. Natürlich sind wir bestrebt, das zu ändern.» Und er sagt auch: «Wir werden mit einer anderen Einstellung in das fünfte Spiel steigen. Auswärtsspiele lagen uns in diesen Play-offs bisher gut.» Nach einer Niederlage nach Verlängerung in Biel hat der ZSC in der Fremde fünf Mal in Folge gewonnen.
Die Erinnerungen an 2001 und die «Schande von Lugano»
Die Zürcher geben sich betont gelassen, sie halten noch immer fast alle Trümpfe in der Hand – und wissen sehr genau, dass jedes noch so subtile Anzeichen für Nervosität dem Gegner Auftrieb gibt.
Als der Vorhang nach dem vierten Vergleich gefallen war, sagte Dan Tangnes: «Es geht darum, unsere Gewinnchancen Stück um Stück zu verbessern.» Das ist gelungen: Ein 1:3 ist immer wieder einmal gedreht worden, auch in der Schweiz im Play-off-Final, niemand weiss das besser als der ZSC: 2001 gegen Lugano und 2012 versus Bern.
Bei der spektakulären Wende von 2001 war die Stimmung so aufgeladen, dass der ZSC im Hallenstadion Schokoladenherzen verteilen liess, um die Gemüter zu beruhigen. In der Resega war es in der Belle mit der Versöhnlichkeit vorbei. Nachdem der Schwede Morgan Samuelsson den ZSC um den Captain Mark Streit und den Torhüter Ari Sulander in der Verlängerung zum Sieg geschossen hatte, kam es zur «Schande von Lugano». Die erbosten Tifosi warfen alles, was nicht niet- und nagelfest war, aufs Eis, die Pokalübergabe musste im kleinen Kreis in der Kabine stattfinden.
Die Wildwest-Zeiten im Schweizer Eishockey sind lange vorbei, gerade in Zug, dem Austragungsort von Spiel 5 vom Mittwoch, sind sie undenkbar: Der Klub hat für Gästefans vor längerem so rigoros-schikanöse Regeln eingeführt, dass die aktiven Fanszenen die Bossard-Arena unisono boykottieren.
Geladen wird die Atmosphäre auch so sein, der Zuger Stürmer Yannick Zehnder sagt, der EVZ habe im Hallenstadion auch Kraft aus der Sehnsucht geschöpft, die Serie nach Hause zu bringen. «Wir wollten noch einmal mit unserer blauen Wand im Rücken spielen», sagte der 24-jährige Zehnder, der zu den Aktivposten im Zuger Kollektiv gehört.
«Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs», hat Churchill einmal gesagt. Wenn sie sich in Zug diese Beharrlichkeit anzueignen vermögen, könnte die Finalserie ihren Schlusspunkt erst am Wochenende finden.
Eine weitere unsägliche Lobhudelei auf den EVZ. Zug macht plötzlich alles richtig.. und wir nicht? Nur schon diese minimale Überheblichkeit gehört bestraft.
Und wie war es gegen Biel, da kassierten wir 3 Niederlagen?
Aber nicht in Serie...
mir geht es wie dir und ich hoffe nur die machen das noch. Habe da auf einmal so meine Bedenken......
Warum. Wir war das von Tagnes, dem Uebergott aller Trainer vom Hockey Olymp. Wer zweifelt hat verloren. Die Zuger Fans scheinen mit etwas mehr selbstvertrauen ausgestattet als wir hier. Für die meisten war selbst nach dem 3-0 klar, dass man die Serie noch kehrt (man könnte es als leichte Ueberheblichkeit interpretieren). Die Presse schwafelt ebenfalls nur davon wie toll Tagnes sein Team verändert hat und das Zug die erste Mannschaft sein könnte die ein 3-0 in einem Final noch kehrt. Klar hat Zug die Klasse und die Fähigkeit uns noch 3x zuschlagen. Aber weder sie noch wir werden noch 3x so spielen wir ein Spiel 4. Ich bin wohl das erste Mal seit Spiel 1 Gotteron nicht selber im Stadion.....und bin heute deutlich entspannter als am Montag wo alle den Titel herbeigesehnt und erwartet hatten.
Keine Ahnung wie ihr Jungs so entspannt sein könnt. Gestern Abend war ich frustriert, enttäuscht und absolut angepisst. Heute bin ich bereits wieder angespannt, nervös und kann das Spiel im Stadion kaum abwarten.
Was auch immer ihr nehmt, gebt mir bitte auch davon.
Geht mir wie dir. .habe aber das bessere Gefühl, dass wir es schaffen.
So Car war auch nix. Nicht soviel Tickets bekommen wie erhofft. Sollte jemand jemanden kennen, der sich den kleinen Zeh beim Duschen angeschlagen hat und nicht nach Zug kann. Bitte melden. Würde 2 Tickets nehmen. Kleiner Aufpreis inbegriffen ![]()
Guter Mann!
Zug kann es ja noch nicht sein ![]()
Dankeschön
Ich habe meine Anfrage gestern Abend gleich nach dem Spiel gesendet. Mal schauen ob sie sich noch melden...
Dito. Hoffe hat als Stammkunde noch Platz ![]()
ich behaupte die machen das als Vollzeitjob. Zahlen auch sicher brav Steuern und AHV.
Solche Typen könnt ich echt über die Reling werfen.
yes.
"Wir" konnten 5 Tickets ergattern. Sind also Morgen dabei!
Cool.
Der hat immer drin. Sind Profis und will 500 Stutz...
Ich konnte tatsächlich zwei ergattern. Wie gesagt, wenn sie übrig wären, würde ich mich hier melden.
Well Done!
Konnte jemand Tickets für den Gästesektor bestellen?
Irgendjemand sicher. Ich nicht.
An now Sold out :-)...
Dranbleiben. Hatte ich Karfreitag auch, auf einmal konnte man wieder auswählen. Eventuell halt nur 1 oder 2 auswählen.
P.S. Ich kann evtl. mit Tickets aushelfen, muss es aber erst noch abklären
War bei mir auch so. Bleibe am Ball ![]()
Bin ganz bei Dir!
Man durfte sich hier ja kaum auf das Spiel freuen..... :roll:
Das stimmt nicht. Freuen darf und kann man sicher immer. Aber es gab stimmen die schon die grosse Meisterfeier geplant haben (als wäre schon alles klar). Und so war nach dem 1-0 auch etwas die Stimmung in der Halle.... Dann schlug Zug zurück und viele waren relativ baff. Und die Stimmung am Arsch.
Und ja... Motzforum is back. Warum alles ändern was 9 Spiele ang geklappt hat. C'mon wir haben ein Spiel verloren und nicht mehr. Und Zug hatte jetzt halt mal das Puckglück. Waren alles Scheiss Tore.
Aufhören mit dem wählen, wann was ist.. braucht noch einen Sieg. Ist mir scheissegal wann der kommt.
Jap, die haben definitiv nachgelassen, ich habe mehrheitlich nur die Zuger Fan-Kurve gehört! Das klare Eigengoal der Organisation ist das Ausbleiben der Rätschen
Die Zuger-Fans haben definitiv das Momentum für Zug zurückgeholt. Da ist der Schuss ziemlich nach hinten los. Im Spiel 6 im Hasta eine zwingende Anforderung das zu korrigieren. Die kleine Gegnerschaft müsstejetzt über ihren Schatten springen uns sich im Dienste der Mannschaft stellen, auch die Zuschauer sind ein Faktor
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Du kriegst halt im Hallenstadion im Gegensatz zu anderen Stadien überall Tickets. Und ich denke viele EVZ Fan dachte es gibt am Montag das 0-4 in der Halle. Deshalb waren besonders viele da. Zudem ist das ZSC Publikum einfach verwöhnt..
Alles anzeigen„Never change a winning Team“ hi oder her.
Variante 1:
Ich bin dr Meinig es isch de „falsch“ Ziitpunkt um umezpröble, jedoch liechti Apassige würi glich mache.
Ich würi en offensive Import meh bringe will: De Match insbesondere, aber au die andere Mätch kreiert die erst Linie (Malgin, Ghetto, Hollenstei) als einzigi Linie immer wieder gueti Chancene. (Öpe die auno d’Azevedo, Bodemaa, Krüger Linie) Aber insbesondere ide dritte Linie (Pedretti, Diem, Sigrist) kreiert zdritte fascht nie en Chance geschweige denn en gueti. Mir isches bewusst, dasses bi dere Linie au ehner „Defense First“ agseit isch und das au einigermasse guet klappet. Aber würmer bspw statt en Diem en Roe i die Linie inebringe und de Diem idi 4 Linie statt de Aeschlimann wo denn 13 Stürmer wer, denn hettimer mitem Roe nomal öper wo kreativer, wendiger und gföhrlicher isch und chönnti daher die 3 Linie meh spiele lah und die erschti und 2ti Linie meh entlaste und mitem Roe en Super Center ha ide dritte Linie.
Für de Roe würi de Kivistö useneh und de Trutmann als 6te Verteidiger dezueneh. Kivistö macht sini Sach defensiv sehr guet und bin sit er spielt au positiv begeisteret vo ihm. Aber ich denke es isch en Spieler womer chan „ersetze“. Und wennmer en gstandne Spieler wie de Trutmann gar nie spiele laht und ufnen offensive Import verzichtet, denn chani das nöd ganz verstah. Mer chan ja immerno en Geering, Weber, Noreau evt Marti forciere.
Zämegfasst nomol d’Vorteil durch die Änderig:
-Besseri offensive
-Meh kreativität
-Schlussendlich usglichneri Linie im Sturm, wo meh zom Isatz chan cho (Roe i 3 Linie, Diem 4 Linie, Aeschlimann 13 Stürmer, Sopa raus)
-Mitem Roe und em Trutmann zwoi „usgruehti “Spieler“
-Weniger 1, 2 Linie forciere, dass no gnueg im Tank hend
-Super Center uf 4 Linie
Nachteil:
-Evt meh Geering, Noreau Weber forciere.
-Evt aber wenn überhaupt minimali ibuesse ide Qualität vode Defensive.
Was meinet ihr dezue? Natürli chönnt mer au de Quenneville isetze, aber ich wür de Roe, da er au Center isch und minere Meinig na nochli meh impact für s‘Spiel chan ha, obschon er zletzt nöd eso in Form gsi isch.
Variante 2:
Alles glich wie jetzt lah eifach Trutmann under die erschte 6 Verteidiger neh und de Phil Baltisberger als 7te Verteider. Grund: Gege die schnelle Zuger Stürmer wie bspw. de Hoffmann, gseht en Trutmann besser us als de Phil Baltisberger und Zug wird aktiv und offensiv Spiele.
Abgesehen davon, dass Grönborg ohne Not kaum wechselt, wird es stark davon abhängen was mit Geering ist.
Tickets für Zug gibs auf Starticket oder?