<p><em>Das Gesundheitspersonal arbeitete schon vor der Pandemie seit langem am Anschlag. 10 000 Pflegestellen sind in der Schweiz unbesetzt. Durch die Pandemie hat sich die Situation weiter zugespitzt.</em></p><p><em><br></em></p><p>und hier, ebenfalls aus der woz, dass was eigentlich alle wissen, aber niemand hören will:</p><p><br></p><p>PFLEGENOTSTAND</p><p><br></p><p>«Die Situation ist für alle Seiten untragbar»</p><p><br></p><p>Während sich die Intensivstationen mit Covid-19-PatientInnen füllen, spitzt sich in den Schweizer Spitälern der Personalmangel zu. Um diesen zu beheben, braucht es Druck von der Basis, sagt Elvira Wiegers, Zentralsekretärin der Gewerkschaft VPOD.<br>Interview: Basil Weingartner</p><p><br></p><p>Frau Wiegers, weshalb fehlen in der Schweiz die Pflegefachkräfte?<br>Elvira Wiegers: Das Gesundheitspersonal arbeitete schon vor der Pandemie seit langem am Anschlag. 10 000 Pflegestellen sind in der Schweiz unbesetzt. Durch die Pandemie hat sich die Situation weiter zugespitzt. Das Pflegepersonal ist körperlich wie psychisch am Rand seiner Kräfte. Viele haben deshalb während der Pandemie ihren Beruf aufgegeben und fehlen nun in der aktuellen vierten Welle. Der Druck auf die verbleibenden Fachkräfte nimmt dadurch noch weiter zu. Besserung ist nicht in Sicht. Die Spitäler jammern zwar über den Personalmangel, gleichzeitig tun sie nichts, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und somit auch den Personalmangel zu beheben.</p><p><br></p><p>Wieso verhalten sich die Spitäler so?<br>Wenn man die Spitäler auf die Missstände anspricht, sagen sie, dass die Politik diese verursache. Die Politik erwidert, dass die Spitäler in der Verantwortung stünden. Wir haben es mit einem systemischen Versagen zu tun. Das ganze Spitalsystem ist auf Wettbewerb ausgerichtet. Dadurch steigen die Gesamtkosten. In den Spitälern herrscht gleichzeitig ein enormer Kostendruck. Beim Personal wird seit vielen Jahren massiv gespart. Dabei müsste in diesem Bereich eigentlich investiert werden. So bildet die Schweiz nur gut vierzig Prozent der benötigten Pflegefachkräfte selbst aus.</p><p><br></p><p>Und der Rest?<br>Die Schweiz wirbt im Ausland Personal ab – dieses Vorgehen ist nicht nur unsozial, sondern stösst auch an seine Grenzen. Denn der Bedarf der Schweiz ist enorm. In den kommenden Jahren benötigt die Schweiz über 60 000 zusätzliche Pflegefachkräfte. Dieser sich zuspitzende Personalmangel ist nicht nur für das Personal untragbar, sondern gefährdet auch die Versorgung und die Sicherheit der PatientInnen. Deshalb muss sich Grundlegendes ändern.</p><p><br></p><p>Was denn?<br>Es braucht bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal. Ein wichtiger Schritt ist diesbezüglich die Pflegeinitiative, die am 28. November zur Abstimmung kommt. Diese fordert mehr und besser ausgebildetes Personal, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne sowie die Möglichkeit, dass Pflegefachpersonen gewisse Leistungen direkt mit den Krankenkassen abrechnen können.</p><p><br></p><p>Der Bundesrat und das Parlament sagen zwar, dass sie das Anliegen der InitiantInnen teilten. Trotzdem lehnen sie die Pflegeinitiative ab. Sie haben aber einen indirekten Gegenvorschlag verabschiedet. Reicht dieser nicht aus?<br>Der Gegenvorschlag sieht in erster Linie vor, während acht Jahren in die Pflegeausbildung zu investieren. Das ist grundsätzlich gut. Doch eine befristete Bildungsoffensive genügt nicht, um den zusätzlichen Bedarf an Pflegefachpersonen langfristig zu decken. Zudem ist es nicht damit getan, einfach mehr Pflegefachkräfte auszubilden. Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen und tiefen Löhne verbleiben viele Pflegefachpersonen nur kurze Zeit in ihrem Beruf. Dieses Phänomen wird durch die Pandemie nur noch akzentuiert und ist einer der Hauptgründe für den Fachkräftemangel. Auch deshalb müssen sich die Bedingungen im Pflegeberuf ändern. Der Gegenvorschlag des Parlaments klammert dies aber komplett aus.</p><p><br></p><p>Die bürgerlichen GegnerInnen der Pflegeinitiative werden im Abstimmungskampf vor einem Prämienanstieg warnen.<br>Ja, so wird es sein. Doch das ist ein sehr unfaires Killerargument. Klar, man soll über die Kosten reden. Man muss dann aber darüber diskutieren, wofür wir das Geld ausgeben wollen: Bezahlen wir damit den Wettbewerb zwischen den Spitälern, Spitalluxusbauten und hohe Kaderlöhne – oder investieren wir es in die Menschen, die effektiv die PatientInnen retten, pflegen und versorgen? Zudem: Wenn es genügend Pflegepersonal hat, wird damit nicht nur die Gesundheitsversorgung verbessert – es werden auch teure Rehospitalisierungen und andere Folgekosten verhindert.</p><p><br></p><p>Vor einem Jahr gab es jede Menge Applaus fürs Gesundheitspersonal und nette Worte, etwa von der Bundespräsidentin. Was ist seither politisch passiert?<br>Nichts ist passiert. Auch deshalb werden die Pflegefachkräfte am 30. Oktober wie bereits im Vorjahr auf dem Bundesplatz demonstrieren. Wir lassen nicht locker. So fährt der VPOD aktuell unter dem Motto «Road to strike» mit einem Bus von Spital zu Spital. Damit wollen wir das Personal vor Ort dabei unterstützen, sich zu organisieren.</p><p><br></p><p>Der Organisierungsgrad des Spitalpersonals ist tief, es gilt als nicht besonders streikfreudig.<br>Die politischen Verhältnisse sind so, dass sich im Gesundheitswesen nicht von selbst etwas zum Guten verändert. Es braucht Druck von der Basis – durch ein Ja der Bevölkerung zur Pflegeinitiative und dadurch, dass die Gesundheitsangestellten damit beginnen, für ihre Rechte und für Verbesserungen im Gesundheitswesen zu kämpfen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>genau so ist es...</p></woltlab-quote><p>diesen abschnitt fand ich auch am besten. trifft den nagel auf den kopf!
aber leider wurde die gesellschaft schon vor der impfung so gespalten, dass nun auch diese impfung nicht mehr nach rationalen kriterien bewertet wird, sondern nach standpunkt!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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Dänemark kennt seit April eine Zertifikatspflicht. Ins Kino, in den Zoo oder ins Restaurant darf nur, wer geimpft, frisch getestet oder genesen ist. Nun hat die Regierung die Aufhebung der Zertifikatspflicht per 10. September verkündet. 73 Prozent der dänischen Bevölkerung sind vollständig geimpft, die Seuche ist unter Kontrolle. Die paradox anmutende dänische Lektion: Um einen Graben zu schliessen, muss man ihn erst ausheben. Oder anders gesagt: Die – zeitlich befristete – Zertifikatspflicht ist der schnellste Weg, diese überflüssig zu machen.
aus der heutigen woz. ja, habe ich seit jahren abonniert, der letzte rest marxist in mir, das letzte aufbäumen, der letzte rest passiven widerstands gegen die neoliberale übermacht!

CORONAZERTIFIKAT
Grosse Worte um den kleinen Piks
Von Renato BeckDer Bundesrat zögert mit der Einführung einer erweiterten Zertifikatspflicht. Dabei wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Die Kantone drängen darauf, und bis auf die SVP sind alle Parteien dafür. Demnach müsste, wer in ein Museum, ein Gym, ein Restaurant will, einen Nachweis für eine vollständige Impfung, einen negativen Test oder eine durchlebte Erkrankung erbringen. So sollen die Spitäler vor Überlastung bewahrt werden. Schon heute müssen Operationen verschoben werden, weil die Intensivstationen gefüllt sind. Die Zertifikatspflicht soll zwei Dinge bewirken: Unmittelbar schützt sie Menschen, die ungeimpft sind, vor einer Erkrankung. Darüber hinaus schafft sie einen starken Anreiz, sich impfen zu lassen, auch weil Coronatests ab Oktober selber bezahlt werden müssen. Hat sich die Lage stabilisiert, so der Bundesrat, entfällt die Zertifikatspflicht wieder.
Damit könnte diese Geschichte erzählt sein. Doch so einfach ist es nicht. Es geht beim Zertifikat – wie viel zu oft in den letzten Monaten – um Fundamentales: Von Impfzwang ist die Rede, von der Spaltung der Gesellschaft, von einem Zweiklassensystem, der bedrohten Freiheit des Einzelnen und den verletzten Grundrechten von ImpfgegnerInnen.
Wo grosses Vokabular bemüht wird, gilt es, misstrauisch zu sein. Überladene Begriffe sind untauglich, in der jetzigen Situation Orientierung zu bieten. Sie unterschlagen, dass die Wirklichkeit kompliziert ist. So lässt sich die Frage der Freiheit des Einzelnen nicht mit dem Blick in den Spiegel beantworten. Es steht mir frei, ohne Impfschutz eine schwere Erkrankung in Kauf zu nehmen. Steht es mir auch frei, jemandem dadurch eine Krebsoperation zu verunmöglichen, weil das Spital keinen Platz hat? Wer sich bei Zutrittsbeschränkungen um Grundrechte sorgt, sollte das Kindeswohl und das Recht auf Bildung nicht vergessen, dem erst ein geschützter, unterbrechungsfreier Unterricht Geltung verschafft. Ohne Güterabwägung geht es nicht, aber sobald diese erfolgt, wird die Lage schnell uneindeutig.
Ein besonderes Ungetüm ist die «Spaltung der Gesellschaft», vor der eifrig gewarnt wird. Ohne Zweifel tut sich für jene 25 Prozent der Bevölkerung, die unumstösslich die Impfung ablehnen, künftig ein Graben auf. Sie werden teure Tests bezahlen müssen oder draussen bleiben. Nun ist es aber nicht so, dass die Schweiz vor der Impfkampagne ein Volk von einig Brüdern und Schwestern war. Unsere Gesellschaft ist von tiefen Rissen durchzogen. Wer in der Stadt wohnt, tickt anders als der Bauer vom Lande. Wer reich geboren ist, hat Privilegien, von denen viele nur träumen können. Und wer AusländerIn ist, wird über die befürchtete Spaltung nur milde lächeln können. Der Impfgraben dagegen lässt sich spielend leicht überspringen: mit einer Schutzimpfung, die kostenlos und sicher ist.
Die Schweiz war auch vor der Impfkampagne kein Volk von einig Brüdern und Schwestern.
Rhetorische Abrüstung ist dringend nötig. Der Impfentscheid ist kein Akt des Widerstands – und auch keiner der grossen Solidarität. Er sollte eine rationale Aushandlung sein. Ich selbst habe mich impfen lassen, um mich und meine Familie zu schützen. Und um mich möglichst uneingeschränkt bewegen zu können. Das ist letztlich genauso egoistisch wie der Entscheid, auf eine Impfung zu verzichten. Weshalb es albern ist, wenn Leute die Impfung vor sich hertragen wie ein Ehrenabzeichen.Die Begrifflichkeiten, mit denen die Debatte geführt wird, sind aber nicht nur materiell problematisch, sondern auch in ihrer psychologischen Wirkung. Sie verführen zur Selbstüberhöhung, die es schwierig macht, irgendwann wieder einen Schritt zurückzutreten: Ein Freiheitskämpfer streckt seine Waffen nicht. Auch wenn der Kampf längst einer gegen Windmühlen ist.
Dänemark kennt seit April eine Zertifikatspflicht. Ins Kino, in den Zoo oder ins Restaurant darf nur, wer geimpft, frisch getestet oder genesen ist. Nun hat die Regierung die Aufhebung der Zertifikatspflicht per 10. September verkündet. 73 Prozent der dänischen Bevölkerung sind vollständig geimpft, die Seuche ist unter Kontrolle. Die paradox anmutende dänische Lektion: Um einen Graben zu schliessen, muss man ihn erst ausheben. Oder anders gesagt: Die – zeitlich befristete – Zertifikatspflicht ist der schnellste Weg, diese überflüssig zu machen.
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Hat er das Jahr angegeben?</p></woltlab-quote><p></p><p>ja, DIESEN herbst hat coleman im mai 2021 geschrieben…</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<p>ah ja, noch was: alle geimpften hier drin müssen sich beeilen, wollen sie noch etwas schreiben. denn im september müssen wir alle sterben. im frühling dieses jahres hat mir schon jemand den müll von dr. coleman gesendet.</p><p><br></p><p>hier watson:</p><p><br></p><p>Laut Wendler sterben Geimpfte im September. Das Resultat? Lustige Tweets natürlich</p><p><br></p><p><a href="https://www.watson.ch/%21611928650">https://www.watson.ch/%21611928650</a></p><p><br></p><p><br></p><p>hier das original:</p><p><br></p><p><a href="https://www.hinzuu.com/2021/05/05/all…6TghYqUF2RfYdIs">https://www.hinzuu.com/2021/05/05/all…6TghYqUF2RfYdIs</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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Ich wünschte mir einfach etwas mehr Besonnenheit, Sachlichkeit und vor allem gegenseitigen Respekt.
Denn wirklich wissen was gut ist oder was nicht werden wir, das einfachere Fussvolk, sowieso erst in einigen Jahren.absolut deiner meinung! das problem ist, dass mittlerweile auf beiden seiten viel mehr mit emotionen und einzelfällen, anstatt mit fakten/zahlen argumentiert wird.
die hauptschuld an der momentanen, zerfahrenen situation, sehe ich aber ganz klar bei den (leit-)medien und bei nicht wenigen politikern. von anfang an wurde von diesen mit dem ziel der panikmache kommuniziert. es wurden zwar nie falsche zahlen genannt, diese aber derart aus dem kontext gerissen, dass ein völlig verzerrtes bild des viruses entstand, ein viel gefährlicheres notabene. dass war auch der fruchtbare nährboden für, zugegeben teilweise hanebüchene, verschwörungstheorien. wenn die medien tendenziös berichten, dient das eben nur der sache der einen seite, aber ist selbstredend gift für den zusammenhalt in der bevölkerung und somit natürlich äusserst kontraproduktiv für besonnenheit und sachlichkeit.
der "blick" war in der schweiz das erste leitmedium, welches merkte, dass das tägliche verkünden der fallzahlen alleine gar keine aussagekraft hat. fortan wurden inzidenzzahl, hospitalisierungen etc. zusätzlich genannt. aber halt immer noch nicht genügend zahlen, bzw. immer noch ungenügend kontext, um das virus in seiner gefährlichkeit zwar nicht zu verharmlosen, aber doch zu relativieren. bis dahin dauerte es aber von märz bis juli. also geschlagene 4 monate, in denen die sich nur aus den (leit-)medien informierenden leute bereits komplett im panikmodus befanden und daher vielen davon sämtliche massnahmen immer noch zu wenig waren. etwas was die fronten, vor allem gegenüber leuten wie ua. mir, welche schon seit april 2020 die zahlen in ihren kontext stell(t)en, zusätzlich verhärteten.
mittlerweile gehts nicht mehr um die massnahmen, sondern das ganze hat sich zur front "ungeimpfte" gegen "geimpfte" zugespitzt. ein schier unüberwindbarer graben. wenn dann noch in den medien, leider denselben, welche so tendenziös mit kontextlosen zahlen berichten seit märz 2020, enormer druck auf ungeimpfte aufgebaut wird, und zusätzlich salamitaktisch von der politik der versteckte impfzwang eingeführt wird, dient das leider weder der gewünschten und so nötigen sachlichkeit, noch der beruhigung der situation. obwohl gerade berset gestern eigentlich zur beruhigung beigetragen hat. wird er aber nur noch so lange können, bis der druck der medien und der kantone zu gross wird für den bundesrat.
ps. und ja, klar sehe ich natürlich auch die vielen ungeimpften in den ips...
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<woltlab-quote data-author="Ari" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>ich krebse nach einem gespräch mit der regierung etwas zurück bezüglich überkapazitäten: die wären wohl etwas abgefedert, dass wieder 40-50 stunden wochen usus wären anstatt vielvielviel mehr wie in den letzte x jahren</p></woltlab-quote>
<p></p><p>das meinte ich mit folgendem satz in einem obigen posting:</p><p><br></p><p><em>im ernst: man muss ja nicht sinnlos aufrüsten, aber immerhin bis zu dem punkt, welchen die angestellten schon vor corona verlangten.</em></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p><p>Die letzte Pandemie war 1917.</p><p><br></p><p>Wann kommt die Nächste?</p></p></woltlab-quote><p><br></p><p>die letzte war 1968-1970, hongkonggrippe, jedenfalls nach den richtlinien, welche seit glaubs 2009 oder 2011 von der who angepasst wurden und seither gelten um den pandemiebegriff überhaupt benutzen zu dürfen. aber wie auch schon erwähnt, die diskussion des unterbezahlten und überarbeiteten gesundheitspersonals gibts schon lange vor corona.</p><p><br></p><p>der öv ist geradezu ein paradebeispiel von nicht rentieren und hohen kosten via steuern bezahlt. zwar kann er in der rushhour trotzdem nicht jedem mitreisenden einen sitzplatz anbieten, hat aber nicht nur mit fehlendem rollmaterial, sondern oft mit fehlender infrastruktur zu tun, unter anderem zu kurze perrons für züge über 400 meter.</p><p><br></p><p>aber zu randzeiten und in randregionen fahren die transportgefässe oft mit einer auslastung von 0-5%! dass leistet man sich, absolut zurecht. bezahlt zum grossen teil vom steuerzahler und/oder gar vom autofahrer.</p><p><br></p><p>und wie reto so richtig sagt, wir haben milliarden ausgegeben, damit die leute zu hause bleiben. inkl. allen kosten und nachfolgekosten, zb. fehlende steuererträge, geht man von +/- 140 milliarden franken aus, und das in 1 1/2 jahren. auch wenn es am schluss „nur“ 80 milliarden sein werden…</p><p><br></p><p>aber gleichzeitig neue lohnmodelle in den spitälern einführen, welche bis 15% lohneinbussen bringen! mag für dich aufgehen und berechtigt sein, für mich stimmts nicht!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<woltlab-quote data-author="Ari" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>man nennt das natürlich offiziell nicht lohnsenkung sondern neues lohnsystem...fakt ist aber, dass alle mir bekannten mindestens 5% weniger pro jahr haben, andere bis zu 15%....</p><p>aber nochmals: Das soll kein jammern sein..aber die Zeiten wo Du als Arzt in der Schweiz viel mehr verdienst als im Ausland sind vorbei (die Ausnahme bestätigt die Regel)</p><p><br></p><p>aber eben neben dem Gehalt (lösbar in Pflege und Ärzte) sehe ich auch nicht den Sinn, massiv Überkapazitäten aufzubauen...nochmals ein Arzt der nichts zu tun hat, macht sich oft Arbeit und das kann auch nicht in unserem Interesse sein! Und falls er sich keine Arbeit erfindet, wird er sehr schnell sehr schlecht werden</p></woltlab-quote><p></p><p>ehrlich gesagt habe ich lieber untätige ärzte als die ist-situation mit lockdowns und sonstigem unnötigen seich…<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" class="smiley" alt="
" height="18"></p><p><br></p><p>im ernst: man muss ja nicht sinnlos aufrüsten, aber immerhin bis zu dem punkt, welchen die angestellten schon vor corona verlangten.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Ari" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>ja reto das ist von heute auf morgen, wenn man ausbilden will...zumal man zb. im letzten sommer meinte dass alles durch sei und einige auch meinten/meinen, dass es keine pandemie gebe</p><p><br></p><p>ich bin mit zudem nicht sicher, ob es so einfach ist diese gehälter einfach 20-30 % zu heben...</p><p>im spital meiner frau werden eben für 2022 neue Verträge für fast alle Ärzte ausgestellt: Dauerhafte Lohnkürzungen von bis zu 15%! Aber ja: Schrauben wir doch mal 20-30% hoch</p></woltlab-quote><p></p><p>ich vertraue dir da und cm8 natürlich betreffend neurekrutierungen. kann mir gut vorstellen, dass man mittlerweile in bulgarien oder in georgien suchen muss.</p><p><br></p><p>aber das problem bleibt dasselbe. das gesundheitspersonal bekommt weder die arbeitsbedingungen, noch die löhne die sie verdienen würden auf grund ihrer arbeit(-szeit), ausbildung(en), kompetenzen und verantwortung.</p><p><br></p><p>und diese diskussion ist wahrlich nicht neu, hat schon lange vor corona begonnen. es hat einfach niemand zugehört. darum verstehe ich das personal auch voll und ganz, wenn manchmal „auf vorrat“ gejammert wird. auch wenn es nicht danach aussieht, also würde sich jemals etwas ändern, immerhin hört man ihnen jetzt zu und die diskussion ist in der allgemeinheit lanciert, nicht nur im kleinen kreis!</p><p><br></p><p>lohnkürzungen von bis zu 15%, echt? was käme ich mir verarscht vor nach all dem balkon-, medialen- und politiker applaus und goodwil aus der bevölkerung. mehr „schueh in arsch“ und verachtung geht wirklich nicht!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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die ostschweiz mit einem sehr guten artikel betreffend überlastung des spitalpersonals:
Die seltsame Notlage der Schweiz
Betten sind nicht das Problem, aber das Personal: Doch wieso?
Die Schweiz ist ein Entwicklungsland. Jedenfalls, was die Intensivpflege angeht. Wir hinken dem Ausland hinterher. Warum? Wir hätten die besten Voraussetzungen. Darauf gibt es keine schlüssige Antwort. Höchstens diese: Die Politik will es so.
GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer hat es in einem Interview wie nebenbei erwähnt, aber es ist Tatsache: Im internationalen Vergleich ist die Schweiz abgeschlagen, wenn es um verfügbare Plätze im Bereich der Intensivstationen geht. Das Bundesamt für Gesundheit hat bekanntlich recht früh in der Coronasituation die Zahl der verfügbaren Betten in der Statistik heruntergeschraubt und argumentiert seither damit, dass es ja mit einem Bett allein nicht getan sei, es brauche auch qualifiziertes Personal, das dieses Bett beziehungsweise den Patienten betreut.
Das ist völlig korrekt. Die Frage ist nur: Warum haben wir dieses Personal nicht?
Ein paar nüchterne Fakten. Wer in der Schweiz im Spital liegt, hat gute Chancen, vom zuständigen Arzt auf Hochdeutsch angesprochen zu werden. Und nicht selten auch vom Pflegepersonal. Der Grund ist einfach: Die Schweiz ist ein Hochlohnland, und wer einen Beruf gelernt hat, der sich auch in der Schweiz ausüben lässt, hat allen Grund, das hier zu machen. Man verdient einfach besser. Selbst wenn man die höheren Lebenshaltungskosten in Rechnung zieht, ist schnell klar: Ein Ostdeutscher, der in seiner Heimat Medizin studiert hat, tut gut daran, in die Schweiz zu ziehen. Es geht ihm materiell einfach besser. Und deshalb strömen Ausländer zu uns.
Und dieses Land, in dem Milch und Honig fliessen, hat Mühe, qualifiziertes Personal zu finden? Das darf man natürlich glauben. Warum auch nicht, man kann auch von der Existenz von Einhörnern überzeugt sein.
Seit 1,5 Jahren jagt eine Massnahme gegen das Coronavirus die andere, aber der Bundesrat hat zu keinem Zeitpunkt ein Wort darüber verloren, wie er das Gesundheitssystem auf das Level bringt, das nötig wäre, um echte oder erfundene Überlastungen aufzufangen. Nie wurde am «Point de presse» darüber gesprochen, was nun an der Front passiert, also bei den angeblich völlig überbelegten Spitälern. Stets ging es nur darum, wie man Leute vom Spital fernhält, nie war es ein Thema, wie man die Kapazitäten an diesen Spitälern auf ein international gebräuchliches Level hochfährt.
Verdankenswerterweise hat sogar die Zeitung «20 Minuten», ansonsten ein treuer Erfüllungsgehilfe des Bundes, diese Frage in den Raum gestellt. Auf ihre Fragen hiess es sinngemäss: Es kostet halt viel Geld, diesen Standard zu erreichen.
Wir sprechen wohlgemerkt vom reichsten Land der Welt, das gerade davon spricht, den milliardenschweren Verlegern von Zeitungen Hunderte von Millionen in den Rachen zu stopfen, aber natürlich: Ein Ausbau des Gesundheitswesens ist völlig undenkbar. Ende der Ironie.
Man glaubt gern, dass das hiesige Pflegepersonal aktuell auf dem Zahnfleisch läuft, nur ist es leicht absurd, wenn dieses wütend auf Massnahmenkritiker oder Ungeimpfte ist. Wenn jemand schuld ist an der Überlastung des Einzelnen, dann ist es die Politik. Dieselbe Politik, die das Covidzertifikat als neuen Fetisch pflegt und die völlig ungefährliche Gastronomie stranguliert. Während sie das tut, rührt sie keinen Finger, um im Pflegebereich die Kapazitäten hochzufahren. Das wäre in Sekundenschnelle möglich: Die Schweiz würde umgehend überflutet von den entsprechenden gut ausgebildeten Fachkräften, wenn sie den Wunsch hätte.
Man wird den Eindruck nicht los, dass die offizielle Schweiz das gar nicht will, sondern lieber eine Überlastung des Gesundheitswesens beklagt, die die Türen öffnet für weitere Massnahmen gegen Ungeimpfte.
Der Bund hat den klaren, durch die Verfassung vorgegebenen Auftrag, ein Gesundheitssystem anzubieten, das die aktuellen Bedürfnisse abdeckt. Er tut das nicht und zäumt lieber das Pferd vom anderen Ende auf: Er diskriminiert eine ganze Volksgruppe und sperrt sie vom gesellschaftlichen Leben aus. Kein Mensch fragt, ob es nicht andersrum möglich wäre: Die Pflegekapazitäten auf ein immerhin halbwegs international gebräuchliches Level anzuheben und so sicherzustellen, dass Covidpatienten betreut und auch andere Operationen durchgeführt werden können.
Wenn ein Land dazu in Kürze in der Lage ist, dann die Schweiz. Wir haben das Geld und die Infrastruktur dazu. Es würde sogar einen Bruchteil dessen kosten, was uns die aktuellen Massnahmen an Entschädigungen und Unterstützungen an Ausgaben bescheren.
Das heisst: Es wäre möglich, aber die Politik will nicht. Bundesrat Alain Berset, als Innenminister nebenbei für die Gesundheit zuständig, hat in den letzten Monaten nie auch ein einziges Wort darüber verloren, wie das hiesige Gesundheitswesen aufgemotzt werden könnte. Sein einziges Thema war die Eindämmung eines Virus, das sich gar nicht eindämmen lässt.
Das ist eine Unterlassung ersten Grades. In einem privaten Unternehmen müsste jemand, der das eigentliche Problem so sträflich vernachlässigt, längst den Hut nehmen. Aber wir sprechen ja nicht von einem privaten Unternehmen, sondern vom Staat.
Und dort, das ist die Lektion, geht es nicht um die Frage, was Sinn macht. Ganz im Gegenteil.
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<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p></p><p>Hast du nicht geklatscht, letztes Jahr oder wieso kommst du mit solchen komischen Ideen?</p></woltlab-quote><p>meine gedanken! ein spital muss schwarze zahlen schreiben, deshalb ist der lohn nicht mal diskussionsbasis. selbst theaterschauspieler leben schliesslich nur vom applaus, dass muss auch fürs pflegepersonal reichen!</p><p><br></p><p>wie ich schon sagte, die impflicht wird salamitaktisch eingeführt. ja, ich weiss, stand heute spricht keine zahl und kein fakt gegen die impfung. <br>sehe ich ja auch so. aber in einem demokratischen rechtsstaat spricht eben vieles gegen zwang oder enormen druck.</p><p><br></p><p>guckst du:</p><p><br></p><p><a href="https://www.20min.ch/story/corona-i…en-662177568872">https://www.20min.ch/story/corona-i…en-662177568872</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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tagi:
Gestatten, der Neue im FCZ-Sturm ist ein Chügeler mit Babybauch
Einer versteckt den Ball unter seinem Trikot, einer gibt trotz Adrenalinschüben den entspannten Fussballgeniesser, und der Kleinste trifft mit dem Kopf statt mit dem Fuss.
Florian Raz aus St. Gallen
Publiziert heute um 09:03 Uhr
Akaki Gogia – Chügeler mit BabybauchAm 27. September 2019 stand er das letzte Mal in einer Startformation. Danach folgten ein Kreuzbandriss und eine Saison, bei der er auch als Genesener unter Trainer Urs Fischer bei Union Berlin praktisch keine Rolle spielte. Möglich also, dass Akaki Gogia gar nicht mehr weiss, wie sich das so anfühlt, wenn man bei einem Fussballspiel von Anfang an spielen darf.
Dass man beim Anpfiff auf dem Rasen stehen muss, hat der 29-Jährige allerdings nicht vergessen. Und auch sonst macht er gegen St. Gallen den Eindruck, dass er dem FC Zürich helfen kann. Eigentlich wäre Gogia einer für die rechte Seite, wohin er nach einer Stunde wechselt. Zu Beginn aber stellt ihn André Breitenreiter in den Sturm. Dort fehlt Blaz Kramer weiter verletzt. Und der FCZ-Trainer hofft, dass Gogia die Räume nutzen kann, die stürmende St. Galler in der Regel gewähren.
Noch habe der in Georgien geborene Deutsche bei der Athletik Luft nach oben, sagt sein Trainer: «Er muss daran arbeiten, dass er über 90 Minuten 100 Prozent geben kann.» Aber schon so wird sichtbar: Gogia ist einer, der den Ball gern am Fuss hat. Ein Chügeler, ein Fummler, der den Körper zwischen Ball und Gegner stellt und dann mit Hüftwacklern und Haken den Weg an ihm vorbei sucht. Das gelingt ihm an diesem Samstagabend nicht immer. Aber er macht viele Bälle fest.
Vor allem gibt er seinem Team nach wackligem Spielstart das Selbstvertrauen zurück, als er nur drei Minuten nach der St. Galler Führung zum 1:1 trifft. Dass sein Schuss vor allem reingeht, weil er noch abgelenkt wird, ist ihm herzlich egal. Er feiert, indem er sich den Ball unter das Shirt steckt. Es ist der international verstandene Hinweis darauf, dass im Hause Gogia Nachwuchs erwartet wird.
Antonio Marchesano – standardisierte Qualität
Antonio Marchesano ist mal wieder Spassfaktor und Zürcher Lebensversicherung in einem. Fünf Spiele, vier Tore – der Tessiner macht einfach dort weiter, wo er in der letzten Saison aufgehört hat. Wobei, vielleicht ist er sogar noch einmal ein klein wenig besser geworden. Oder die neu gefundene Zürcher Stabilität hilft ihm dabei, noch dominanter aufzutreten.
In St. Gallen gibt der 30-Jährige einen ziemlich kompletten Zehner. Mit bissigen Ballgewinnen im Mittelfeld und guter Spielübersicht. Mit der Lust, auch mal den Mitspieler zurechtzuweisen, wenn der wie Becir Omeragic das Gefühl hat, als letzter Feldspieler sei ein Dribbling die klügste Lösung im Aufbauspiel.
Und dann diese Standards: Marchesanos 2:2 in der 59. Minute ist bereits der zweite Freistoss, den er in dieser Saison direkt verwandelt. Dazu der Eckball, der zu Wilfried Gnontos 3:3 führt. Da ist grosse Klasse vorhanden. Und vor allem die unbändige Lust auf mehr. Als er in der 92. Minute für Marc Hornschuh ausgewechselt wird, sprintet er erst in Richtung Aussenlinie, bis er merkt: Moment, der Trainer will gar nicht mit aller Macht den Sieg, dem ist der eine Punkt nach dreimaligem Rückstand wohl ganz recht.
André Breitenreiter – Geniesser vor der Bank
Als die 67. Minute läuft, da ahnt André Breitenreiter das Unheil. Er kippt in seinen weissen Turnschuhen auf die Zehenspitzen, er dreht sich zur Bank, er schaut wieder in Richtung des Zürcher Strafraums, wo St. Gallen gerade Schuss nach Schuss absetzt und Ecke um Ecke tritt. Noch einmal versucht der FCZ-Trainer Einfluss zu nehmen. Aber er ist zu weit entfernt, Ousmane Diakité überspringt Gegenspieler Omeragic um fast einen Meter – St. Gallen führt 3:2. In der 82. Minute dann nervt sich der Deutsche so sehr über ein nicht gepfiffenes Foul, dass er die Gelbe Karte sieht.
Es ist also nicht so, dass Breitenreiter während der Partie keine Adrenalinstösse verspüren würde. Aber danach gibt er ganz den relaxten Fussballgeniesser. Er schwärmt von der Atmosphäre im Stadion, von der Moral seiner Spieler und der Spielidee des Gegners. Er sagt: «Jeder, der dieses Spiel verpasst hat, wird sich ärgern.»
Natürlich weiss er, dass er nach dieser atemlosen Begegnung Material für eine Woche Videostudium hätte. Etwa mit dem Verhalten seiner Spieler im Pressing vor dem 0:1. Mit den defensiven Lücken zwischen Adrian Guerrero, Fidan Aliti und Ousmane Doumbia auf links. Mit den Ballverlusten eines Bledian Krasniqi im Zentrum. Oder den zu wenig entschlossenen Laufwegen von Assan Ceesay und Wilfried Gnonto beim Gegenstoss.
Stattdessen konzentriert er sich auf den hohen Spassfaktor. Sagt: «Ich kann nur jeden beglückwünschen, der an dieser Partie teilgenommen hat.» Oder: «So soll Fussball aussehen.» Und weiss dabei, dass ihm zwar die Arbeit nicht ausgehen wird. Dass ihm diese aber garantiert leichter fallen wird, solange seine Spieler mit positiven Gefühlen aufs Feld gehen. Und das können die Zürcher nach diesem spektakulären 3:3 in St. Gallen weiterhin.
Adrian Guerrero – Lust und Frust
Er weiss genau, was gleich auf ihn losbrechen wird. Adrian Guerrero zeigt in der 20. Minute noch an, wo die Zürcher Abwehr gerade verdammt verwundbar ist: direkt hinter ihm. Aber als der Ball tatsächlich dorthin gespielt wird, kann er den losstürmenden Nicolas Lüchinger nicht mehr aufhalten, dessen Querpass bringt das St. Galler 1:0.
Das Gegentor kann nicht Guerrero allein angerechnet werden – die gesamte Zürcher Mannschaft hat sich überrollen lassen beim Versuch, die Ostschweizer tief in deren Platzhälfte bei einem Einwurf unter Druck zu setzen. Aber der Spanier hat auch sonst defensiv einen unangenehmen Abend auf seiner linken Seite. Lüchinger, Lukas Görtler, Victor Ruiz – sie alle fordern ihn, und vor allem in Hälfte eins überfordern sie ihn manchmal auch.
Aber Guerrero steigert sich nach der Pause. Als linker Flügel aufgestellt, schiebt er bei Ballbesitz immer wieder ins Zentrum und öffnet so aussen die Räume für andere Zürcher. Gegen vorne sieht das spannend aus, gegen hinten eher angespannt. Nur langweilig, das wird es auf seiner Seite nie.
Wilfried Gnonto – Köpfchen statt Füsschen
Auf der Website des FC Zürich wird der Mann mit einer Körpergrösse von 170 Zentimetern geführt. Wer schon einmal neben Wilfried Gnonto gestanden ist, könnte dabei den Eindruck erhalten haben, dass da möglicherweise leicht aufgerundet wurde. Wie auch immer. Am Samstag, da trifft Gnonto mit dem Kopf zum 3:3. Er tut das weniger dank Sprunggewalt und mehr dank gutem Stellungsspiel am zweiten Pfosten, wo er die Kopfballverlängerung von Fidan Aliti zum Schlussresultat verwertet.
Der Jubel danach ist sicher so gross, weil die Zürcher soeben zum dritten Mal in diesem Spiel einen Rückstand wettgemacht haben. Aber dem 17-Jährigen wird auch eine gewisse Last von den Schultern gefallen sein. Beim Stand von 2:2 nämlich kann er nach einem weiten Schlag von Goalie Yanick Brecher plötzlich ganz allein in Richtung Lawrence Ati Zigi ziehen. Aber er ist danach mit so wenig Zug zum Tor unterwegs, dass es nicht mal zum Torschuss reicht.
Es wäre der Moment gewesen, in dem das Spiel auf Seiten des FCZ hätte kippen können. Immerhin verhindert Gnonto danach, dass der Abend mit dem kompletten Gegenteil endet.
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seoane steht bereits wieder zuoberst!
der hatte weder in luzern, noch bei yb, je eine krise zu bestehen als trainer! scheint wirklich ein riesen trainer talent zu sein!
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Man kann auch in 18 Monaten keine vollwertigen Ärzte und wohl auch nicht "Intensiv-Pfleger" ausbilden.
Was man aber längst hätte machen können, ist, Leute zu bezahlen und je nachdem auch auszubilden, die diese Leute entlasten, bei Sachen, bei denen sie entlastet werden könnten (kann auch in den privaten Bereich gehen, sodass sie wenigstens am Feierabend nicht noch zusätzlichen Stress haben usw.). Da fehlt es einfach an der Phantasie und an schlauen Ideen! Lieber schliesst man Restaurants und alles mögliche und steckt denen das Geld in den Hintern.
Und was ich auch noch finde: So eine Magenbandoperation ist sicher auch ein dringender Notfall. Da muss man schon langsam aufpassen!
word!

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<p>ein verdammt geiler match! auch das resultat geht in ordnung!</p><p><br></p><p>SO muss fussball sein!
was habe ich die san galler die letzten 2 jahre um ihren attraktiven powerfussball beneidet! sie haben jeweils das maximum aus ihrer mannschaft rausgeholt! und jetzt machen wir tatsächlich dasselbe. mit denselben tugenden: charakter, kampf, pressing, powerfussball, nie aufgeben!
<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/geil.gif" alt="
" title="Geil!" class="smiley" height="32"></p><p><br></p><p>auch wieder ein souveränes und faires inti nach dem match von breitenreiter! dieser typ ist unser toptransfer der letzten 10 jahre! die buli wird sehr bald die fühler nach ihm wieder ausstrecken, leider!</p><p><strong><br></strong></p><p><strong>St. Gallen und Zürich bieten die ganz grosse Fussball-Show – einen Sieger gibt es nicht</strong></p><p><strong><br></strong></p><p><strong><a href="https://www.watson.ch/%21720616159?u…=watson-app-ios">https://www.watson.ch/%21720616159?u…=watson-app-ios</a><br></strong><strong>
</strong></p><p><strong></strong></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Wie wäre es, wenn wir die Subventions-Milliarden für die Landwirtschaft auch noch in in den Kessel schmeissen? Notwendig? Zeitgemäss? .....</p><p>Ich stelle nur Fragen <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" alt="
" class="smiley" height="18"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" alt="
" class="smiley" height="18"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" alt="
" class="smiley" height="18"></p></woltlab-quote><p></p><p>sehr berechtigte frage! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
ps. ich bin für 10’000.- pro geimpften schweizer! geld ist ja im überfluss vorhanden!

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<woltlab-quote data-author="Ari" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>na dann beginnen wir mit der rekrutierung…3 wochen ausbiödung reichen hoffentlich für die pfleger..bei den doc‘s würde ich je nach fachrichtung 4 wochen rechnen <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" class="smiley" alt=";)" height="23" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x"></p><p>die diskussion in ehren, aber die greift frühstens i 10 jahren und tut für diese pandemie nichts zur sache (ausser dassxwir uns mal wieder verzetteln)</p><p>von mir aus kannst du auch jedem geimpften schweizer einen 100er in die hand drücken vom militärbudget..ähnlich absird aber wohl kurzfristig effektiver</p></woltlab-quote><p>ist mir alles klar, ist eine zukunftsdiskussion, welche aber halt doch die momentane problematik aufzeigt. und es braucht auch kein heer von ärzten, aber eine rückbesinnung richtung service public würde nichts schaden. aber auch hier, es muss nicht so sein wie in den 70-ern. aber ein mittelweg ist sicher nicht falsch.</p><p><br></p><p>und mal ehrlich, dass weisst du besser als ich: die diskussion des überlasteten pflegepersonals und ärzten, hat schon lange vor corona begonnen. darum halt auch das fazit, dass das virus nur am rande mit der überlastung zu tun hat. die ursachen liegen anderswo.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>