Beiträge von snowcat

    mirlind kryeziu, für mich DIE positive überraschung in lugano. spricht für die arbeit von breitenreiter!

    klar, war bisher nur ein match gegen den abstiegskandidaten nummer 1. trotzdem denke ich, da wächst was. so ein gefühl bezüglich fcz hatte ich schon jahre nicht mehr!

    us em tagi:

    Der Trainer geht voran, auch im Dschungelregen

    Ein neuer Verteidiger macht den Unterschied, ein fast schon abgeschriebener und ein oft kritisierter Spieler stechen beim ersten Saisonsieg des FC Zürich positiv hervor.

    Christian Zürcher
    Publiziert am 26. Juli 2021 um 07:15 Uhr

    Wetterfest: Der Regen kann André Breitenreiter nichts anhaben.

    André Breitenreiter – einer mit Mentalität

    André Breitenreiter hat breite Schultern, er ist auf sie angewiesen, er trägt auf ihnen gerade ein paar Lastwagenladungen FCZ-Hoffnungen auf bessere Zeiten. Der FCZ ist im Umbruch, und als neu geholter Trainer mit präsidialen Lobvorschüssen ist er ziemlich stark mitverantwortlich für diese Sehnsüchte.

    Breitenreiter hat in seinen ersten Tagen dazu beigetragen, dass man beim FCZ bereits von einer neuen Mentalität spricht. Nach dem Spiel gegen Lugano ist dann wieder von dieser Mentalität die Rede. Breitenreiter lobt sie. Nachwuchschef Heinz Moser hebt sie hervor, und ja, wenn mit Mentalität Einsatzwille und Laufbereitschaft gemeint ist, dann hat Breitenreiter seiner Mannschaft Grundtugenden beigebracht (hier geht es zum Spielbericht).

    Tatsache ist aber auch, dass Breitenreiter der Mannschaft mit dem 3-4-1-2 ein kompaktes Gewand verpasst hat. Sie setzt auf schnelles Pressing und verunsichert damit die Tessiner. Defensiv steht der FCZ eher tief, sodass Lugano bis auf die Schlussphase kaum gefährlich vor Yanick Brecher auftaucht. Anfängliche Abstimmungsprobleme zwischen der Dreierkette und den Flügelspielern kann Breitenreiter zügig beheben, indem die Sechser Bledian Krasniqi und vor allem Ousmane Doumbia auf den Seiten aushelfen. Im Spiel nach vorn wirkt allerdings noch vieles unzulänglich und improvisiert, daran will der Deutsche arbeiten. «Es ist ein Prozess», sagt Breitenreiter.

    Er selbst geht voran. Als sich der Himmel über dem Cornaredo entleert, sucht Trainerkollege Abel Braga Schutz unter der Trainerbank, Breitenreiter aber steht an der Seitenlinie im Regen bis zum Schlusspfiff, als wollte er sagen: Seht her, ich bin mir für nichts zu schade.

    Mirlind Kryeziu – fast schon abgeschrieben

    Fehlerlos: Mirlind Kryeziu macht dem ehemaligen Chelsea-Stürmer Demba Ba das Leben schwer.
    Die wenigsten haben ihm beim FCZ eine Zukunft zugetraut nach der letzten Saison. Er wurde damals wegen körperlicher Probleme zu Kriens in die Challenge League abgeschoben, er spielte dort neun Spiele und kehrte diesen Sommer zurück. Und wie.

    Kryeziu fängt gegen Lugano Bälle ab, läuft sie ab, haut sie weg. Er steht da, wo ein zentraler Innenverteidiger stehen muss. Er bleibt ein Spiel lang ohne grosse Fehler, etwas, das ihm beim FCZ in zuverlässiger Regelmässigkeit unterlaufen ist. Es ist darum nicht er, der die Abwehr ins Schwitzen bringt, sondern der viel gelobte Becir Omeragic: Einen Rückpass spielt er so ungeschickt, dass Nikolas Muci allein auf Yanick Brecher losziehen kann. Doch der 18-jährige Tessiner kommt nicht einmal zum Abschluss, weil Kryeziu zurückeilt und ihn wie ein alter italienischer Verteidiger vom Ball trennt, schnörkellos und fair.

    Der FCZ will noch einen Innenverteidiger holen, der Norweger Thomas Rogne soll mit dem Club im Gespräch sein. Kryeziu hat es in der eigenen Hand, bis dann sein Revier zu markieren.

    Adrián Guerrero – der Neue

    Sieht man eher selten: Adrián Guerrero trifft gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber – und feiert unverblümt.

    Der 23-jährige Spanier spielte vergangene Saison für Lugano, im Sommer ist er für drei Jahre nach Zürich gewechselt. Und ausgerechnet der linke Aussenverteidiger schiesst das erste Tor für den FCZ. Guerrero feiert sein Tor so, wie man es bei Torerfolgen gegen alte Arbeitgeber nur selten sieht: sehr euphorisch. Guerrero setzt an der Eckfahne zum exaltierten Jubelsprung an. Trotzdem bleibt es im Stadion verhältnismässig ruhig. Das hat auch damit zu tun, dass beide Fankurven auf den Spielbesuch verzichteten, weil sie gegen personalisierte Tickets protestieren.

    Guerrero kam in Lugano in 29 Spielen auf zwei Assists. Die Tessiner Medien zitierten ihn mit dem Satz, dass er sich in der Offensive verbessern wolle. Beim FCZ lässt er gleich Taten folgen. In der 20. Minute sieht er viel Raum vor sich, stösst in diesen und hat das Glück, dass dies Assan Ceesay auch sieht und auch noch in der Lage ist, ihm den Ball in den Lauf zu spielen. Guerrero nimmt den Ball und spielt ihn via Innenpfosten ins Tor. Ein sehenswerter Treffer.

    Das Spiel gegen Lugano zeigt: Er könnte zu einer Bereicherung auf der linken Seite werden. Die anderen Zuzüge wie Marc Hornschuh, Nikola Boranijasevic oder Rodrigo Pollero kommen zu kurzen Einsätzen, die noch keine grossen Aussagen über ihre Schaffenskraft erlauben.

    Antonio Marchesano – der Wichtige

    Muss sich gegen Blaz Kramer durchsetzen, damit er den Penalty schiessen darf: Antonio Marchesano.
    Er ist der Chef auf dem Platz, das sieht und spürt man. Zum Beispiel, wenn er Angriffe einleitet oder einem überhasteten Ceesay Ruhe schenken möchte («calma, calma»), das merkt man aber auch nach Penaltypfiffen. Blaz Kramer hat sich den Ball geschnappt, es kommt zu einem Hin und Her zwischen ihm und Marchesano, vielleicht raunte er diesem zu, dass er im Freundschaftsspiel gegen Rotterdam verschossen hatte. Marchesano aber insistiert und bekommt dann doch den Ball, setzt ihn und verlädt Baumann.

    Noch am Morgen vor dem Lugano-Spiel hat André Breitenreiter sich beim Tessiner erkundigt, ob er schiessen könne und möchte. Marchesano konnte und wollte. Für die Zukunft unter dem neuen Trainer ist Marchesano zuversichtlich: «Wir gehen mit einer neuen Philosophie in diese Meisterschaft. In den nächsten Spielen werden wir noch mehr davon sehen.»

    Assan Ceesay – der Vielgescholtene

    Leistete einen grossen Beitrag zum Sieg: Assan Ceesay war zweimal direkt an den FCZ-Toren beteiligt.

    Viel ist an dieser Stelle über die Unzulänglichkeiten des Assan Ceesay geschrieben worden, sie gab es auch gegen Lugano, doch sie gerieten nach der Partie vollends in Vergessenheit. Der Gambier hat mit seinen Aktionen wesentlich dazu beigetragen, dass der FCZ sein erstes Saisonspiel gewann.

    Ceesay hat zweimal seine Schnelligkeit ausgespielt. Einmal hat er das Auge und den guten Pass für Guerrero, das andere Mal fühlte sich Kreshnik Hajrizi ausserstande, den 27-Jährigen fair zu bremsen, er wählte das Foul und verursachte einen Penalty.

    Wenn nun Ceesay zu etwas mehr Ruhe findet, wenn er die einfachen Dinge richtig macht und auch einmal ein Tor schiesst, dann könnte das mit ihm und dem FCZ doch noch etwas werden. Wahrscheinlicher aber ist, dass bis Ende Sommer ein neuer Stürmer kommt und der FCZ einen Abnehmer für Ceesay findet.

    In einer ersten Fassung stand, dass Guerrero leihweise zum FCZ kam. Das ist falsch: Der Spanier ist bis 2024 beim FCZ unter Vertrag.


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    Dann hoffen wir mal wieder; und obs ein guter Transfer ist, wird sich zeigen. Seit dem Kreuzbandriss 2019 ist nicht mehr soooo viel gelaufen ...

    ist so, aber die fähigkeiten hat er und in der schweizer liga mehr zeit für einen richtigen neuanfang/aufbau. und mit ab den richtigen trainer dazu. aber klar, ist prinzip hoffnung, was es bei lewandowski und messi nicht wäre...aber eben, siehe obiges posting! ;)

    <p>guter transfer! guter mann, aber auch keine tormaschine…aber trotzdem, die strategie der transfers ist die richtige. qualität vor quantität und keine schnellschüsse. und ja, natürlich ist sein fussballerischer lebenslauf nicht derjenige von lewandowski oder messi. wer &gt;80 millionen transfersumme und 15 millionen lohnsumme/jährlich vorig hat, soll sich doch bitte bei canepa melden! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><a href="https://www.fcz.ch/de/profis/news…er-akaki-gogia/">https://www.fcz.ch/de/profis/news…er-akaki-gogia/</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Schwiizer Nati"><p>Aber hallo; wenn fordere ich?!???!!!??</p><p><br></p><p>Ich tippe; ohne zu sagen, ob ichs gut finde oder nicht. <br>Bins mir aber iregendwie gewöhnt, dass mir etwas in den Mund gelegt wird ...</p></woltlab-quote><p></p><p>ok, anders ausgedrückt: bist du an weilers lohn beteiligt, dass du diesen namen immer zuerst nennst?</p><p><br></p><p>beim letzten mal, fcz, hast du nicht getippt, sondern gesagt, dass du ihn gut findest, zumindest sinngemäss. und das habe ich automatisch auch bei dieser trainerwahl übernommen.</p><p><br></p><p>und das habe ich ja nur gemacht, weil ich dir jeweils gut zuhöre und deine postings lese, alles! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    :nick:haha genau so ungefähr war das :thumbup: lange her ...

    genau so!

    wir sind schon am morgen mit dem tgv nach marseille gefahren. wollten nur die sk abholen, durch die stadt ziehen, etwas essen und trinken, dann ins stadion! pustekuchen...keine chance dem polizeimob zu entkommen. in die bereitstehenden busse wurden wir getrieben, vor dem einstieg in den bus, genaue leibesvisitation. die busse fuhren, eskortiert mit blaulicht, direkt ins stadion. in eine riesige halle, wo locker alle busse platz hatten. dann aussteigen und anstehen vor der nächsten leibesvisitation. erst dann durfte man ins stadion. hungrig und halb verdurstet...:rofl:

    ps. eine woche vorher war psg zu gast, damals noch kein schei(ss)chclub, aber trotzdem DAS hassobjekt der marseille fans. ziemliche randale gabs, dass wollte man wohl verhindern. dabei sind wir alle so liebe, im phall.

    <p>ich weiss, dass es vieles gibt, was für aussenstehende oder nicht betroffene nach trudi gerster tönt. kenne natürlich auch die eine oder andere geschichte. ist auch der grund, warum ich gegen das hooligan konkordat war und immer noch bin. mit diesem konkordat legitimierst du willkür und rechtlosigkeit, indem du sie ins gesetz schreibst. alleine schon diese handlung widerspricht ja selbstredend allen rechtsstaatlichen grundsätzen. aber wenn jeweils &gt;80% dafür stimmen…<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>wir befinden uns in moment grundsätzlich, also auch ausserhalb des fussballs/fankultur, in einer situation, in dem man grundrechte auf grund von willkürlich festgelegten (fall-)zahlen oder auf grund erhaltener impfung erhält oder eben auch nicht. die fussballvereine müssen das im moment einfach umsetzen, es geht ums wirtschaftliche überleben. deshalb sehe ich die problematik dieser zertifikate auch nicht im fussball, sondern in der corona politik. jedenfalls noch…</p><p><br></p><p>aber scheinbar bin ich ein glückskind. die willkürgeschichten von fussballfans kenne ich tatsächlich nur vom hören sagen oder aus den medien, obwohl, wie gesagt, oft mittendrin. gilt auch für sonstige willkürliche polizeiaktionen.</p><p><br></p><p>ja selbst corona lässt mich in ruhe. kenne bis heute keinen, der wegen covid19 im spital war oder generell einen üblen verlauf mit langzeitfolgen hatte, während einige scheinbar nur noch von covid19 patienten mit langzeitfolgen umgeben sind.</p><p><br></p><p>und mein umfeld ist wirklich sehr gross und oft an orten, wo man eigentlich die coronahotspots erwartet. bin an einem samstag geboren, vielleicht liegts ja an dem, samstags geborene gelten ja per definition als glückskinder! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>ps. kopenhagen war ich nicht dabei! aber da wäre ich garantiert mein erstes und einziges mal auch unter die räder gekommen. in der falschen u bahn unterwegs, konnte man gar nicht ausweichen! bier in der halle oder letzi? immer! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/suff.gif" class="smiley" alt=":suff:" height="18"></p>

    <woltlab-quote data-author="Sbornaja" data-link="RE: Dä FCZ-Fred">
    <p>Ja genau, meiner Meinung nach reine Glücksache, früher oder später trifft es viele die Kurvengänger oder Auswärtsfahrer sind und sich trotzdem korrekt verhalten. Gibt genügend Beispiele.</p><p>ZBsp.: Kessel von Altstetten und und und, meistens trifft es 98% unschuldige!!!</p><p><br></p><p>Ähnlich wie wenn du in Zürich immer korrekt Auto fährst, da kann dir kein Polizist einfach so eine Busse geben, oder doch?</p><p>Siehe heut im Blick, was eigentlich alle schon wissen/wussten.</p><p>Hunderte! welche bereits damit Erfahrung gemacht haben und auch wenn nur 20% der Geschichten stimmen, ist das unter jeder Sau!!</p><p>Ich selber habe 250.- für einen angeblichen "Rollstop" abgedrückt, der niemals einer war, da ich genau auf das getrimmt wurde!!! Alles andere okey, aber "Rollstop" no way!! <br>Man ist machtlos obwohl man im Recht ist!</p><p>Der Polizist hat mich noch ausgelacht und mir gleich gesagt dass mir nie jemand glauben wird und er mir noch eine Busse geben könnte für den Sicherheitsgurt den ich nicht anhabe (obwohl ich sichtbar angeschnallt war und mich während des Gesprächs auch nicht abgeschnallt habe)!!!</p><p><br></p><p>Wer kontrolliert die Polizisten? Wer kontrolliert die Kontrolleure der Polizisten und wer die? usw usf...</p><p><br></p><p>Als Polizist hast du ein Freilos bei diesem Thema! Genau so bei Fussballspielen!!!</p></woltlab-quote>
    <p>ich sehe deine bedenken natürlich. was alles an behördenwillkür und sinnlosigkeit möglich ist, bekommen wir ja seit 16 monaten täglich präsentiert. ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem leben einmal nena zitiere werde:</p><p><br></p><p><em><strong>„Die Frage ist nicht, was wir dürfen. Die Frage ist, was wir mit uns machen lassen!“</strong></em></p><p><br></p><p>aber trotzdem: ich bin schon seit 45 jahren an spielen unterwegs. war schon x mal am bahnhof altstetten um zu gaffen, wenn die gegner ankommen. am 13. mai 2006 stand ich auf dem rasen des joggeli und habe während minuten ganz friedlich mit polizisten diskutiert. in marseille, championsleague, haben wir am bahnhof marseille die südkurve in empfang genommen und waren plötzlich, mit dieser, von der polizei eingekesselt, welche uns in die bereitgestellten busse trieben, mehr aber auch nicht. könnte noch vieles aufzählen. aber kein einziges mal wurde ich verhaftet, verzeigt oder nur schon irgendwo während minuten/stunden festgehalten oder am weitergehen gehindert.</p><p><br></p><p>warum? vielleicht etwas glück, aber hauptsächlich mein passives verhalten. ich steige in der regel nicht aus dem zug mit einer pyro in der hand, schmeisse auch nicht sofort mit bierflaschen, wenn ich eine uniform sehe und zeige denen auch nicht den mittelfinger. auch verbal halte ich mich vornehm zurück, also nicht im stadion, aber auf dem weg dahin.</p><p><br></p><p>ich fahre seit 1983 auto/töff, mit weit über zwei millionen selber gefahrenen kilometern. dutzende - eher schon über 100 - bussen habe ich bezahlt, 1 fiaz, 1 vereitelung einer blutprobe, ausser unfällen das ganze programm halt. und jede einzelne dieser bussen war gerechtfertigt. natürlich nicht in meinem subjektiven empfinden, aber vom gesetz her.</p><p><br></p><p>nochmals, ich habe durchaus ein gewisses verständnis vor der angst vor behördenwillkür auch im fussball. aber die jetzigen massnahmen sind tatsächlich bag auflagen und nicht vom fussballverband. ausser bei cc, sind diese massnahmen auch nicht beliebt in den vereinen, sondern dienen diese saison dem finanziellen überleben der clubs. was man nach der pandemie damit macht, ist natürlich eine andere geschichte. aber noch sind wir nicht soweit, also warum soll ich heute nicht ins stadion? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>ich bleibe dabei: man wird es nie gegen mich verwenden können und es ziemlich sicher auch nie versuchen und falls doch, habe ich genügend rechtsmittel und eine diesbezüglich blütenweisse weste, welche mir sicher nicht schaden wird in einem rechtsstreit.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>In Luzern war voll. <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/applaus.gif" alt=":applaus:" class="smiley" height="18"></p></woltlab-quote><p>jap, waren aber so ziemlich die einzigen, was ich gesehen habe. wir waren 19 in lugano, davon etwa 4 kids mit eltern…<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>aber wie gesagt, für solchen kindergartenseich bin ich echt zu alt. natürlich habe ich ein gewisses grundverständnis für die angst vor dem gefühlt 25. versuch der schleichenden einführung personifizierter tix.</p><p><br></p><p>ABER!</p><p><br></p><p>1. bei heimspielen haben sehr viele in der sk eine sk (geile satz…) und sind somit bereits registriert. kreditkarten, whatsapp, socialmedia, handynutzung generell usw. lassen die meisten von uns sowas von gläsern unterwegs sein, soviel konnte sich nicht mal orwell im jahre 1948 vorstellen, als er seinen bestseller schrieb.</p><p><br></p><p>2. ich gehe an die spiele für 3 dinge: fussball schauen, spass haben/trinken, social event/kollegen treffen.</p><p><br></p><p>3. ich gehe nicht um sachbeschädigungen zu begehen und auch nicht um mich zu prügeln.</p><p><br></p><p>von daher kann ich gut damit leben, wenn ich neben den registrierungsmöglichkeiten von punkt 1, auch offiziell ein personifiziertes ticket habe. man wird es nie gegen mich verwenden können!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    us em tagi

    Perfekter Einstand für Breitenreiter – FCZ gewinnt in Lugano

    Es ist der perfekte Start für André Breitenreiter als Trainer des FC Zürich. 2:0 gewinnt sein Team zum Auftakt der Super League beim FC Lugano. Aber nicht nur das: Das Team zeigt bereits einige Dinge, die dem Deutschen gefallen müssen: schnelles Umschaltspiel, kompakte Defensive.

    Breitenreiter verzichtet zunächst darauf, all zu viele Neue in sein Team zu nehmen. Mirlind Kryeziu und Bledian Kransniqi waren zuletzt zwar nicht beim FCZ. Aber sie waren bloss in die Challenge League ausgeliehen. Und so ist Adrian Guerrero der einzige «echte» Neuzugang in der Startaufstellung.

    Und dann ist es ausgerechnet dieser Guerrero, der das 1:0 für den FCZ erzielt. Ausgerechnet, weil der Spanier in diesem Sommer vom FC Lugano zum FC Zürich gewechselt ist.

    Es ist ein Tor, wie es Breitenreiter wohl auf sein Taktik-Täfelchen gezeichnet hat: Ballgewinn Ousmane Doumbia in der eigenen Platzhälfte, ein schneller Pass von Antonio Marchesano auf Assan Ceesay auf der rechten Seite. Dann ein Sprint des Gambiers, ein Blick, ein cleverer Querpass auf die andere Seite. Und dort trifft der linke Aussenverteidiger Guerrero via Innenpfosten.

    Die Zürcher starten mit einem 3-4-3. Sie haben manchmal auf ihrer rechten Abwehrseite etwas Mühe, wo Fabian Rohner den Vorzug vor Nikola Boranijasevic erhält. Manchmal pressen sie sehr hoch. Aber eher punktuell. Meist versuchen sie, aus einer kompakten Abwehr zu kontern.

    Wie auch beim 2:0. Wieder ist es Marchesano, der auf Ceesay auslöst. Diesmal stürmt der direkt in den Strafraum und wird dort vom ungestümen Kreshnik Hajrizi umgegrätscht. Blaz Kramer will den Elfmeter schiessen, aber er wird von Marchesano vertrieben. Es ist die Zürcher Nummer 10, die souverän zum 2:0 trifft.

    Das reicht für den Sieg, weil Lugano in Halbzeit zwei kaum mehr Ideen hat. Der FCZ steht tief, er verteidigt solidarisch, er bringt die Führung souverän über die Zeit. Neue wie Marc Hornschuh, Boranijasevic oder Rodrigo Pollero kommen noch zu kurzen Einsätzen. Dann sind die ersten drei Punkte gewonnen.

    Torschütze Marchesano sagt danach: «Wir gehen mit einer neuen Philosophie in diese Meisterschaft. In den nächsten Spielen werden wir noch mehr davon sehen. jetzt gehen wir mit Selbstvertrauen in das Spiel gegen Lausanne.»


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    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Dä FCZ-Fred"><p>Ok; Brille angezogen.</p><p><br></p><p>Cool; der Gedanke, mit mindestens 12 Minuspunkten in die Saison zu starten finde ich nun echt auch geil; welch eine Challenge, welch eine coole Herausforderung. Doch; packen wir das an; freue mich darauf.</p><p><br></p><p>PS:<br>Suche eine neue Brille; fühle mich doch nicht so wohl ...<br>🤓</p></woltlab-quote>
    <p>12 minuspunkte? hm, wird schwierig nach heute! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>das spiel zeigte mir, dass der tipp mit lugano auf platz 10 durchaus ein richtiger sein könnte. es zeigte mir auch, dass breitenreiter ebenfalls ein glücksgriff werden könnte. es zeigte auch, dass moser/jurendic endlich die gewünschte und schon lange geforderte sportchefabteilung werden könnte. es zeigte auch, dass wir selbst ohne weitere verstärkungen um platz 5-8 herum spielen könnten! es zeigte auch, dass nicht die transferquantität alleine, sondern vor allem die qualität der transfers zählt. aber natürlich brauchts noch 2-3 neue. aber lieber warten, dafür die richtigen.</p><p><br></p><p>aber wichtige 3 punkte, mehr allerdings (noch) nicht!</p><p><br></p><p>hoffentlich liest das bag oder die corona task force hier nicht mit. mit soviel konjunktiven besteht die gefahr eines jobangebots…<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    hier noch was zur selektiven wahrnehmung. scheinbar sind auch journalisten davon betroffen, nicht nur ich. milosz matuschek hatte eine kolumne in der nzz. als er letztes jahr im spätsommer, als einer der ersten in einem mainstreammedium, die ganze unnötige panikmache relativierte, war er die kolumne schneller los, als er pip sagen konnte. seither schreibt er einen privaten blog, welchen ich selbstverständlich regelmässig verfolge. warum ich diesen artikel überhaupt im corona fred poste? weil corona schon lange kein medizinisches problem mehr ist, sondern ein gesellschaftliches bzw. das problem einer meinungsdiktatur. und genau das wird in diesen artikel beschrieben. mehr zum thema corona geht im moment gar nicht, auch wenn der hauptinhalt nicht corona ist.

    seine hompepage:

    https://miloszmatuschek.substack.com

    für ari: da nicht von mir geschrieben, 0x editiert!

    Wir brauchen einen Runden Tisch für die Meinungsfreiheit

    Die Mehrheit der Deutschen sieht die Meinungsfreiheit in Gefahr. Corona hat die Situation noch verschlimmert. Es ist höchste Zeit, den Debattenraum zu retten, bevor er vollständig kollabiert.

    Sehen Sie nicht auch gerne ein spannendes und faires Fußballspiel? Zugegeben, eine eher rhetorische Frage, und zwar egal, ob Sie fußballbegeisterter Nationalelf-Trainer im Wartestand oder nur Gelegenheitsfan sind, wie jetzt zu Zeiten der EM. Wie ein faires Spiel auszusehen hat, erkennt in Grundzügen auch der Laie. Wenn also den Spielern der einen Mannschaft die Schnürsenkel zusammengebunden und die Knöchel gebrochen wären, wäre das Spiel sicher eine unansehnliche Farce. Und wie ist es um die Fairness im öffentlichen Debattenraum bestellt? So ganz grundsätzlich?

    Vor gut einem Jahr wurde in den USA der «Harper´s Brief» von überwiegend linksliberalen Intellektuellen in den USA rund um Margaret Atwood und Noam Chomsky lanciert, welcher u.a. vor zunehmendem Populismus und der Verengung des Meinungsspektrums warnte. Im September 2020 folgte der von dem Schriftsteller und Youtuber Gunnar Kaiser und mir veröffentlichte «Appell für freie Debattenräume», den neben 200 Erstunterzeichnern über 21000 Menschen aus der Mitte der Gesellschaft signiert haben und in welchem wir eine Rückbesinnung auf den ungestörten Prozess des Meinungsaustauschs anmahnten. Die vielen Fälle von Diskursabbrüchen und öffentlichkeitswirksamen Ausschlüssen hat der Publizist Kolja Zydatiss kürzlich in dem lesenswerten Buch «Cancel Culture. Demokratie in Gefahr» (Solibro Verlag, 2021) zusammengefasst. Auf der Seite http://www.cancelculture.de ist zudem eine sich laufend erweiternde Datenbank mit Cancel-Fällen entstanden, eine Art Barometer des gesellschaftlichen Mobbings.

    Wir haben heute eine Covid-Cancelculture

    Was ist seit den Appellen passiert? Im Grunde strukturell nahezu überhaupt nichts. Die Cancel Culture hat nunmehr die Covid-Debatte befallen, der Kulturbetrieb ist seit Monaten fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Statt um ausgeladene Kabarettisten, gestörte Seminare oder abgesagte Veranstaltungen geht es heute um Schauspieler, die unter Druck gesetzt werden, weil sie in Aktionen wie #allesdichtmachen mit künstlerisch-satirischen Mitteln Kritik am Regierungskurs üben, oder wie Eva Herzig ihr Engagement in einem TV-Krimi verlieren, weil sie sich nicht impfen lassen wollen.

    Und natürlich geht es konkret um die vielen zensierten Youtube-Kanäle und massenhaft gelöschten Videos mit kritischen Inhalten zu den vielen Ungereimtheiten in Sachen Corona und allgemein um einen eingehegten Diskurs, der die Bezeichnung Diskurs schon gar nicht mehr verdient, es ist eher ein Schattenboxen. Es wirkt, als sei die bisherige Kuratierung des Meinungs- und Debattenspektrums durch viele, öffentlich-rechtliche wie privatwirtschaftliche Medien in Sachen Klima, Migration und Gender nun einfach auf das Corona-Thema übertragen worden. Die Republik hat sich in den letzten Jahren fleißig in Korrektheit geübt, jetzt ist der Ernstfall da. Laut einer aktuellen Allensbach-Studie waren die Deutschen noch nie so vorsichtig, wie jetzt, ihre Meinung zu äußern. Die Angst vor einer eigenen Meinung ist Teil des Mainstreams. Was sagt uns das?

    Man kann viel über Meinungsfreiheit reden –­ oder man hat sie. Selten stimmte diese Aussage mehr als jetzt. Wir erleben seit geraumer Zeit ein absurdes Spektakel. «Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr?» Über diese und ähnliche Fragen wird in Talkshows gerne hin und wieder gönnerhaft debattiert, als würde man einem zivilreligiösen Gottesdienst zur Feier der Demokratie beiwohnen. Doch es ist ein Götzendienst. Denn die einschlägigen Kritiker lässt man hierbei nahezu immer außen vor. Wenn es um Rassismus und Diversity geht, dürfen Betroffene in Talkshows selbstverständlich von ihren Erfahrungen berichten. Wenn es um die Verengung des Meinungsspektrums durch Löschung von Kanälen oder Videos auf Youtube wegen Kritik an Corona-Maßnahmen geht, hat die Diversity schnell ein Ende. Aber Hauptsache Karl Lauterbach «warnt» mal wieder und Frau Brinkmann gießt noch etwas Angstöl ins Feuer.

    Wer legt fest, was wahr ist?

    Das Problem grassiert in Zeiten von Corona nicht nur bei uns, sondern überall in ähnlicher Ausprägung. Die US-amerikanischen Biologen Bret Weinstein und Heather Heying, beide auch Mitglieder des «intellectual dark web», einer losen Gruppierung von politisch nicht einheitlich verortbaren, im besten Sinne «freien Intellektuellen» geben ein besonders eindrückliches Beispiel für den Zustand des Debattenraums in der westlichen Welt ab. Beide wurden erst 2017 unter fadenscheinigen Gründen aus dem Universitätsbetrieb geekelt und sehen jetzt ihre beliebten Youtube-Kanäle und Podcasts zensiert, sowie von der Schließung bedroht. Erst rückte den beiden ein Mob aus identitätspolitisch verirrten, «woken» Studenten auf den Leib, während sich die Universitätsleitung wegduckte; jetzt sind es die Plattformen der sozialen Medien, welche ihnen ihre Tätigkeit erschweren. Das «Vergehen» von Weinstein und Heying: Sie hatten in ihren Podcasts u.a. die Covid-Impfungen thematisiert sowie alternative schulmedizinische (!) Behandlungsmethoden von Covid (z.B. mit Ivermectin) diskutiert. All dies in unaufgeregtem Ton und nicht einmal besonders kontrovers.

    Doch den Faktencheckern der großen Techplattformen war es schon zu viel. Jene wissen bekanntlich stets besser als zwei Naturwissenschaftler, worüber in Zeiten von Corona gesprochen werden darf. Woran liegt es, dass Weinstein und Heying ins Visier gerieten? Daran, dass die Inhalte nicht direkt von der WHO abgesegnet sind, die sich seit Beginn der Pandemie als Amtskirche in Sachen Corona aufspielt und im Übrigen auch selbst Onlinekurse für Journalisten unterstützt, damit auch ja nichts mehr anbrennt? Daran, dass Weinstein und Heying schon frühzeitig über die Hypothese gesprochen hatten, dass das Virus aus einem Labor in Wuhan entwichen sein konnte? Oder schlicht, weil das Medienangebot der beiden inzwischen Hunderttausende Aufrufe hat? Besonders pikant ist der Fall von Robert Malone, dem Erfinder der mRNA-Technologie, die in einigen Covid-Impfstoffen nun erstmals zum Einsatz kommt. Malone bezeichnet die sich durch die mRNA-Impfung im Körper ausbildenden Spike-Proteine in einer Sendung von Weinstein als gewebeschädigend («zytotoxisch»), was von den Faktencheckern vor kurzem als «falsch» gekennzeichnet wurde (hier ein lesenswertes Interview von Weinstein mit Matt Taibbi zu den Vorwürfen, auf englisch). Weiß das Ei jetzt schon mehr als das Huhn? Und wo soll das enden? Nicht auszudenken, wo wir heute stünden, wenn Einstein vor 100 Jahren gewagt hätte, seine Relativitätstheorie auf Facebook oder Youtube zu veröffentlichen. Wenn bald jeder Debatte der Sauerstoff entzogen wird, kollabiert die fortschrittstreibende Funktion des Gedankenaustauschs. Diskurse kippen wie Tümpel und werden zu modrig-stinkenden Pfützen.

    Auch in Deutschland kommen die Einschläge näher und näher. Die YouTube-Kanäle von freien Journalisten, wie Boris Reitschuster (knapp 250 000 Follower), sind auch in Deutschland immer wieder von der Schließung bedroht. Der Youtuber und Philosoph Gunnar Kaiser (fast 200 000 Follower) kann kaum mehr ein maßnahmenkritisches Interview hochladen ohne den nächsten «Strike» zu kassieren. Inzwischen versucht er, die Schließung des Kanals dadurch zu verhindern, dass er die Videos für die Zensoren «entschärft». Soll so die Zukunft der freien Information aussehen? Worin genau ein Verstoß besteht, erfährt man ja ohnehin nicht. Man kann heute als Youtuber ein existenzbedrohendes, faktisches Berufsverbot auferlegt bekommen, das sich hinter einem wolkigen Verweis auf Nutzungsbedingungen verbirgt. Die Journalistin Milena Preradovic kann ihre Interviews fast nur noch auf Bitchute, Lbry oder Odyssee veröffentlichen – die unzensierbaren Schwestern von YouTube und Vimeo. Ein Ken Jebsen, der inzwischen als Prüf-Fall beim Berliner Verfassungsschutz geführt wird und das reichweitenstarke, crowdfinanzierte Medienportal «KenFM» betreibt, hat auf YouTube quasi virtuelles Hausverbot, unabhängig vom konkreten Inhalt. So viel zum Thema Schutz vor Fehlinformationen. Und all das geschieht natürlich in Zeiten einer immer lautstark betonten Diversity, Buntheit und Offenheit. Die Idee der Demokratie versinkt zunehmend in einem Morast von Heuchelei und Feigheit.

    Kein Aufschrei im Mainstream

    Man muss kein Freund oder Fan der genannten Protagonisten sein, um das Kernproblem zu verstehen: Eine Demokratie hört irgendwann auf, eine zu sein, wenn die Deutungshoheit darüber, was Wissenschaft, Journalismus oder eine faire Debatte ist, von einer Obrigkeit und ihren Helfern bestimmt wird, egal in welchen Mantel diese Obrigkeit auch immer schlüpft. Wenn der Rest der Medien diese Fälle auch noch beschweigt, entsteht zudem ein gesamtgesellschaftliches Problem mit langer Zündschnur: Das Zensierte sieht man nicht, weshalb es den wenigsten akut fehlt. In der Verhaltensökonomie kennt man dieses Phänomen der Sichtfeldverengung als «WYSIATI-Effekt» («What you see is all there is»). Doch was man nicht sieht, spürt man irgendwann: In den Debatten macht sich erst Fadheit breit und später entsteht eine Fallhöhe zwischen veröffentlichter Meinung und der Realität, die für die etablierten Medien selbst ein massives Klumpenrisiko darstellt.

    Korrekte Gatekeeper produzieren gerade Märtyrer der Meinungsfreiheit. Die neuen Ausgestoßenen verschmelzen dadurch zunehmend zu einer «kritischen Masse», einer heterogenen Fraktion von Meinungsakteuren, die dem Mainstream Konkurrenz machen und gegenüber diesem Marktanteile gewinnen. Aus Sicht des Mainstreams ist es ein sicheres Verlustgeschäft: Dieser kämpft um seine Deutungshoheit und franst immer mehr aus. Die Fraktion der Paria kann trotz aller Zensur und Diffamierungsbemühungen nur gewinnen, vorausgesetzt sie ist in der Lage, durchzuhalten. Dann allerdings ist es eine Wette mit zwei Gewinnmöglichkeiten, einer kleinen und einer großen: Füllt man die Lücken des gegenwärtigen Meinungsspektrums, arbeitet man wie in einem verlassenen Bergwerk mit Monopolstellung und schürft nach Information mit Seltenheitswert, für welche immer ein Bedarf besteht. Fallen dann zudem noch die vom Mainstream bewirtschafteten Narrative in sich zusammen, kommt es zum Domino-Effekt: Die Fraktion der Kritiker wird dann irgendwann selbst tonangebend, sie baut im Stil der schöpferischen Zerstörung ihr Reich auf den Ruinen des Alten, es kommt zu einer Staffelübergabe und irgendwann zur Herausbildung eines neuen Mainstreams.

    Die in den arrivierten Medien eigentlich zu kultivierende Binnenpluralität, also die Einbindung der Kritiker in den normalen Marktplatz der Ideen, ist also gar kein Gnadenakt des Mainstreams gegenüber den «Schwurblern», sondern eine Lebensversicherung der Etablierten, der den wahrscheinlichen Kollaps hinauszögern oder sogar verhindern kann. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass sich die Vorzeichen völlig umdrehen. Begriffe, wie Schwurbler, Verschwörungstheoretiker oder Covidiot könnten eines Tages als Auszeichnung gelten und Journalistenpreise von heute als Urkunden von Konformismus und Duckmäusertum.

    Es braucht jetzt einen Runden Tisch

    Meinungsfreiheit ist mehr als das, was im Grundgesetz theoretisch verbürgt ist. Zu einer freiheitlichen Gesellschaft gehört auch eine Kultur der freien Rede. Diese Kultur zeichnet aus, dass sie dazu einlädt, Rechte auch wirklich wahrzunehmen. In allen Diktaturen gibt es in der Theorie auf dem Papier auch Freiheiten, aber kaum jemanden, der das Risiko eingeht, sie wahrzunehmen. Der ugandische Despot Idi Amin wird mit dem Satz zitiert, er könne die Freiheit der Meinung garantieren – aber nicht die Freiheit nach der Meinungsäußerung. Was soll das für eine Freiheit sein, bei deren Wahrnehmung Konsequenzen drohen? Das ist ein Widerspruch in sich. Und was soll das überhaupt für eine Gesellschaftsordnung sein, die sich die Vorstellung von Freiheit eines afrikanischen Despoten zu eigen macht?

    Man kann sicher noch viele akademisch angehauchte Diskussionsformate im Fernsehen zur Lage der Meinungsfreiheit veranstalten und sich dabei korrekt die Einstecktücher glattstreichen, während man gepflegt über Geschmacksfragen diskutiert – oder man könnte das Problem endlich mal ernst nehmen und lösen. Strukturell ist der Debattenraum inzwischen dysfunktional geworden. Entweder wird erwachsen über Sachfragen diskutiert – und zwar unter Einbezug selbst der kontroversesten Ansicht – oder man kann sich das Schattenboxen und Glasperlenspiel schlicht schenken.

    Deutschland hat ursprünglich viel von den USA in Sachen Meinungsfreiheit gelernt: die Idee, dass man Meinungsverschiedenheiten durch mehr als durch weniger Austausch von Meinungen löst («more speech approach») oder der «Marktplatz der Ideen» gehören auch hierzulande zur gerichtlich gefestigten Freiheitsmatrix. Derzeit wird dieses Erbe miserabel verwaltet und mit Füßen getreten. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich eine Gesellschaft ehrlich Rechenschaft darüber ablegen sollte, ob sie ihre Kernprinzipien überhaupt verstanden hat. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist in Gefahr, wenn Debatten nicht Katalysatoren für die Lösung von Konflikten sind, sondern trennende Schneisen zwischen Menschen ziehen. Zeigen wir, dass wir die Prinzipien im Kern vielleicht doch verstanden haben: Nicht mit einem neuen Appell, einer Petition oder einem weiteren scharfen Text aus irgendeinem Schützengraben. Versammeln wir vielmehr Vertreter von etablierten Medien, von alternativen Medien, von Ausgestossenen und nicht zuletzt von Seiten des Publikums an einem neutralen Ort und klären die Konflikte so wie man es am besten tut: durch Rede und Gegenrede in einem formalisierten, objektiven Verfahren.

    Wir brauchen einen Runden Tisch für die Meinungsfreiheit. Jetzt.


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    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Dä FCZ-Fred"><p>&lt;p&gt;Derzeit sehe ich den FCZ auf Rang 9 oder 10. Es bleibt aber noch etwas Zeit, den Kader anzupassen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&lt;/p&gt;</p></woltlab-quote><p></p><p><br></p><p>zieh die brille an und plötzlich siehst du den fcz auf platz 8! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>es bleibt nicht etwas zeit für die kaderanpassung, es bleibt noch sehr viel zeit! genau genommen bis weihnachten. und die liga ist zu ausgeglichen, als dass der fcz - selbst mit aktuellem kader - an weihnachten mit 0 punkten oder total abgeschlagen auf platz 10 steht.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>