Beiträge von snowcat

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: R.I.P."><p>Für mich DER Bond! Hat aber ev. auch mit meinem/unserem Alter zu tun!?<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/oldie.gif" alt=":oldie:" class="smiley" height="28"></p></woltlab-quote>
    <p></p><p>das ist definitiv so...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p>obwohl ich fairerweise sagen muss, dass der neuste bond, daniel craig, seinen job hervorragend machte! seine 007 filme sind die wahrscheinlich besten bond filme aller zeiten!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="ZSC - HCD / 30.10.2020"><p>läck, Daffos muss die Saison abbrechen &amp; in der 1. Liga neu beginnen, sollten sie heute gegen unsere Verlierertruppe eingehen!</p><p><br></p><p>oder tritt bei uns, nur durch die Verpflichtung der Hall of Famer (Verteidiger &amp; Magnin), bereits die für unmöglich gehaltene Kehrtwende ein?<br>Hätte ich nie im Leben gedacht, dass diese Massnahmen alleine helfen!<br>1-2 weitere neue Blöcke wären trotzdem notwendig, um eine minimale Chance zu haben, dass wir uns für die PO qualifizieren...</p><p><br></p><p>Hüt eigentlich all i de Halle, dass ich de Einzig bin wo sich da drin über s’1. Drittel ufregt?<br>Wick &amp; Freddie bisher absolut unsichtbar, frächheit, dass die für das Gäld überchömed</p></woltlab-quote><p></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"> <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"> <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Hockey allgemein"><p>&lt;p&gt;Egal; ist ja dafür evtl. nicht immun und wird eine weitere Chance erhalten, so richtig geile Symptome zu entwickeln ...&lt;/p&gt;</p></woltlab-quote><p></p><p><br></p><p>immun ist nach einer infektion (vermutlich) niemand. ist wie bei den anderen viren aus der grippe family. da musst du die impfung ja auch jährlich wiederholen. was bei der 2. covid19 infektion passiert, entzieht sich meiner kenntnis. du bist da scheinbar besser informiert als ich! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p>was anderes:</p><p><br></p><p>weiss nicht ob der brief der präsis an den br schon irgendwo gepostet wurde...falls nicht, hier ist er:</p><p><br></p><p>Die Präsidenten der National League-Klub haben heute einen öffentlichen Brief an den Bundesrat, die Kantonsregierungen und die Schweizer Medien geschrieben. <br>Sehr geehrte Damen und Herren Bundesräte</p><p><br></p><p>Sehr geehrte Damen und Herren Regierungsräte</p><p><br></p><p>Die Präsidenten der National League Clubs haben an einer gemeinsamen Sitzung einstimmig beschlossen, alles daran zu setzen, um die Hockey Saison zu Ende zu spielen.</p><p><br></p><p>Fussball und Eishockey haben in unserem Land eine immense Bedeutung – sozial, ökonomisch und gesundheitlich. Es ist deshalb zentral, dass auch in Krisenzeiten Sport betrieben wird – für das Kader, für die Junioren, für die Fans, für die <br>Mitarbeiter, für die Partner und für die gesamte Bevölkerung. Wir dürfen uns nicht durch das Covid-19-Virus das Leben diktieren und verbieten lassen.</p><p><br></p><p>Wir müssen, wollen und können mit entsprechenden Massnahmen auch während einer Pandemie Hockey vor Zuschauern spielen!</p><p><br></p><p>- Deshalb haben alle National League Clubs im Hinblick auf die Saison 2020/21 Schutzkonzepte entwickelt, die als vorbildlich taxiert wurden und die ihren <br>Praxistest bestanden haben: Es gab keine Superspreader-Events – weder in noch vor den Stadien, weder vor noch nach den Matches.</p><p><br></p><p>- Deshalb haben alle National League Clubs akzeptiert, dass sie nicht alle <br>Zuschauer, d.h. nicht alle ihre Kunden bedienen können, sondern nur mit maximal 2/3 ihrer (durch Verzicht auf Stehplätze schon reduzierten) Kapazitäten fahren <br>dürfen.</p><p><br></p><p>- Deshalb haben alle National League Clubs die Kosten sofort reduziert und <br>erhebliche Lohnreduktionen erwirkt oder stehen kurz vor deren Abschluss – bei <br>den Spitzenlöhnen, bei den Spielern, bei den übrigen Mitarbeitenden.</p><p><br></p><p>- Deshalb haben Fans und Publikum auf die Teilrückerstattung der Tickets noch <br>verzichtet, viele Sponsoren ihre Engagements noch nicht reduziert und Lieferanten ihre Zahlungsfristen verlängert.</p><p><br></p><p>- Deshalb nehmen die Aktionäre aller National League Clubs grosse Defizite für 20/21 in Kauf und sind bereit, diese Last zu tragen, solange ihre Existenz nicht gefährdet ist.</p><p><br></p><p>Wir wollen und könnten mit diesen Massnahmen und mit unseren Schutzkonzepten auch weiterhin Hockey vor maximal 2/3 unseres normalen Publikums spielen. Denn wir wollen nicht vor einem Virus kapitulieren, weder als Clubs noch als Menschen.</p><p><br></p><p>Die grossen Anstrengungen, die zur Umsetzung der Schutzkonzepte geleistet worden sind, erweisen sich aufgrund Ihrer (geplanten) Entscheidungen als wertlos. Die finanzielle Basis, auf der wir aufgebaut haben, ist uns entzogen worden. Das ist unfair, weil wir uns darauf ausgerichtet haben und das Parlament seine geplante Liquiditätshilfe darauf ausgerichtet hat. Das ist unverhältnismässig, weil unsere Konzepte funktionieren und das soziale Leben auch mit Corona weitergehen muss.</p><p><br></p><p>Das ist den Tausenden von Fans nicht gleichgültig, das ist der Öffentlichkeit nicht gleichgültig und das darf weder dem Bund noch den Kantonen egal sein. Lassen Sie unsere Spieler Hockey spielen! Wenn sie das nicht vor Menschen mit Emotionen tun dürfen, weil Sie dies verboten haben, dann entschädigen Sie uns dafür und sprechen Sie à fonds perdu-Beiträge für die zusätzlich auferlegten Verluste. Stellen Sie sicher, dass das Schweizer Hockey nicht dem Corona-Virus zum Opfer fällt und wir die Saison zu Ende spielen können. Für die Fans, für den Sport, für die Gesundheit unseres Landes. <br></p><p><br></p><p>Die Präsidenten der National League Clubs (in alphabetischer Reihenfolge)</p><p><br></p><p>Beat Brechbühl (SC Bern) <br>Gaudenz F. Domenig (HC Davos) <br>Walter Frey (ZSC Lions) <br>Peter Jakob (SCL Tigers) <br>Filippo Lombardi (HC Ambri-Piotta) <br>Vicky Mantegazza (HC Lugano) <br>Konrad Müller (SC Rapperswil-Jona Lakers) <br>Patrick de Preux (Lausanne HC) <br>Patrick Stalder und Stéphanie Mérillat (EHC Biel-Bienne) <br>Laurent Strawson (Genf-Servette HC) <br>Hans-Peter Strebel (EV Zug) <br>Hubert Waeber (HC Fribourg-Gotteron)</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Hockey allgemein"><p>Ich säg eu dänn, wie's isch, wämmer de Virus hät. Oder hät en suscht öpper da ine scho gha?</p></woltlab-quote><p><span><br></span></p><p><span>wahrscheinlich schon! da aber bei &gt;98% der infizierten die sache symptomlos oder nur mit leichtem schnupfen verläuft, weiss die person dass nur, wenn man sie auch getestet hat...</span><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/blosswech.gif" alt=":blosswech:" title="Und tschüss" class="smiley" height="20"><span></span><span></span></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Sbornaja" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;">Jetzt scheint er anscheinend wieder gut genug zu sein, unser FCZ... Ach Blerim...<br>Naja, 3x besser als Domgjoni ist er locker!</span></span></p><h3><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;"><strong>Er wünscht sich eine Rückkehr zum FCZ<br>Jetzt will Dzemaili seine Karriere dort beenden, wo sie begonnen hat</strong></span></span></h3>
    <p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;">Nach einem unglücklich verlaufenen China-Abenteuer besteht bei Dzemaili der Wunsch, nach Hause zu kommen. Am liebsten würde er dabei wieder für seinen Stammclub FC Zürich auflaufen.<br></span></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;"><br></span></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;"><span style="color:rgb(61,66,72);">Kann sich der FCZ auf die Ankunft eines grossen Namens freuen? Nachdem Blerim Dzemaili seinen Vertrag mit dem Shenzhen FC aufgelöst hat, spricht dieser über eine Rückkehr an jenen Ort, wo er seine Karriere lancieren konnte. "</span>In Zürich bin ich aufgewachsen, da wohnt meine Familie, der FCZ ist mein Stammverein.<span style="color:rgb(61,66,72);"> Klar wäre es schön, wenn ich meine Karriere da beenden könnte, wo ich sie begonnen habe", äussert sich Dzemaili im </span><em>Blick </em><span style="color:rgb(61,66,72);">über seine Zukunft.</span><br></span></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;"><br></span></span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><span style="font-family:Tahoma, Geneva, sans-serif;"><span style="color:rgb(61,66,72);">Dabei bestätigt er gar, dass man sich bereits ausgetauscht habe: "Aber konkret sind wir dabei nicht geworden, da meine Situation mit Shenzhen damals noch nicht geklärt war.</span><strong> Ich denke, wir werden uns in nächster Zeit intensiver zusammensetzen."</strong><span style="color:rgb(61,66,72);"> Vorerst wird sich Dzemaili aber bis Januar und der Öffnung des nächsten Transferfensters alleine fit halten müssen. Dementsprechend betont er, dass man sehen werde, ob es mit einer Rückkehr klappt: "In diesen zwei Monaten kann noch viel passieren."</span></span><br></span></p></woltlab-quote>
    <p></p><p>ich hätte kein problem damit, im gegenteil! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p>Ex-Nati-Star Dzemaili nach China-Abenteuer: «Eine Rückkehr zum FCZ wäre schön!»</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id16162196.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id16162196.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

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    Neuer Trainer, erster Sieg

    Könnte es sein, dass das Glück des FC Zürich ist, dass der Trainer Ludovic Magnin einen Plan in einer Schublade vergass, als er vor drei Wochen sein Büro räumen musste? Wer das Team im Vaduzer Rheinpark sah, könnte auf diese Idee kommen. Denn sein Nachfolger Massimo Rizzo, mindestens Chefcoach ad interim, behalf sich im Kellerduell einer Strategie, zu der schon Magnin gerne gegriffen hatte, wenn sich der FCZ in der Tabelle in Bedrängnis befand. Sie lautet: sich einigeln, auf Fehler des Gegners warten, schnell kontern. Rizzo nannte es nach dem Sieg: «Safety first.» Mit diesem Plan haben die Zürcher in der vergangenen Saison die St. Galler Meisterträume zerstört.

    Nun mag es seltsam anmuten, wenn ein selbsternannter Spitzenklub wie der FCZ gegen den Underdog der Liga zu diesen eher uninspirierten Mitteln greift – aber die Taktik von Rizzo ging vollends auf, auch weil sein Team in der ersten Halbzeit enorm effizient war. Aus den ersten zwei ernsthaften Chancen resultierten zwei Tore: Benjamin Kololli zirkelte einen Corner auf Lasse Sobiech, der lange Deutsche demonstrierte seine überragende Kopfballstärke. Kurz vor der Pause war es dann Aiyegun Tosin, der einen Konter abschloss. Voran ging eine starke Balleroberung des aus der Challenge League verpflichteten Ousmane Doumbia. Das 3:0 fiel fast nach dem gleichen Muster. Auch diesem Tor lag ein erfolgreiches Forechecking Doumbias zugrunde. Seine Widerstandskraft und Resolutheit tun dem FCZ gut. Die fehlende Leidenschaft war zuletzt bei Magnins Dernière das grösste Manko gewesen. Das 4:1 sollte aus zwei Gründen bemerkenswert sein: Den Schuss hatte der erst 16-jährige Wilfried Gnonto abgefeuert, bei seinem Liga-Debüt für den FCZ, und Blaz Kramer lenkte den Schuss mit der Hüfte entscheidend ab.

    Der erste Sieg der Zürcher in dieser Meisterschaft war zweifellos verdient, und doch zeigte der Match auch, dass der Weg zum angestrebten Selbstverständnis noch weit sein könnte. Es kann auf lange Sicht nicht die Ambition des FCZ sein, sich in der Offensive vor allem auf das Lauern zu konzentrieren. Und hätten die Vaduzer in manchen Situationen ihr Spiel schneller verlagert, hätten sie den Gast vor Probleme stellen können.

    Doch man merkte, dass die Stärke der Liechtensteiner nicht darin liegt, das Spiel zu diktieren. Dafür mangelt es ihnen an Präzision. Es entsprach der Logik, dass sie ihr Tor aus einer Standardsituation erzielten. Es war ein cleverer Schachzug der Vaduzer gewesen, als sie im Frühling vielen Spielern mitteilten, auf sie würde auch im Falle eines Aufstiegs gebaut. Das setzte Energie frei. Aber nicht jeder scheint die Qualität für die Super League zu haben, die Fehler im Aufbau waren teilweise frappant.

    Den FCZ wird weiter das Thema begleiten, was aus Massimo Rizzo wird. Der Präsident Ancillo Canepa sagte vor dessen erstem Spiel dem TV-Sender Blue, er werde «ein, zwei, drei Spiele abwarten», ehe er sich in der Trainerfrage entscheide. Er habe «keinen Stress». Und auch zur Trennung von Magnin hatte Canepa etwas zu sagen. Trainer und Team hätten sich «auseinandergelebt», meinte er. Auch Magnin habe gefunden, es brauche neue Impulse.

    Als Rizzo 2015 eingesprungen war, hatte er auch sein erstes Liga-Spiel gewonnen, dann folgten drei Niederlagen mit insgesamt elf Gegentoren. Kann er die Rechnung nun begleichen?

    Marco Ackermann, Vaduz

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 25.10.2020


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    nzz am sunntig:

    König der Kontroverse

    Der Tscheche Petr Svoboda war Olympiasieger, Stanley-Cup-Champion und erfolgreicher Spieleragent. Seit dem Frühjahr ist er der starke Mann im Lausanne HC – und wirbelt die Branche durcheinander. Von Nicola Berger

    Nicht sauber! Er ist nicht sauber, glaub ihm kein Wort», sagt einer. Ein anderer berichtet von gebrochenen Versprechen, trotz Handshake-Übereinkunft. Ein Dritter sagt: «Der hat von Tuten und Blasen keine Ahnung.» Das Schweizer Eishockey steckt in einer existenzbedrohenden Krise, aber an Petr Svoboda können sich die Protagonisten der Branche leidenschaftlich abarbeiten, selbst in der Stunde der Not. Svoboda, 54, führt seit ein paar Monaten den Lausanne HC und ist in sehr kurzer Zeit zur vielleicht kontroversesten Figur der Liga aufgestiegen.

    Es ist Dienstagnachmittag, Svoboda empfängt in einer Loge des Lausanner Stadion-Bijous, ein jovialer Mann mit imposanter Vita. Er war Olympiasieger, Stanley-Cup-Champion, in der NHL bestritt er über 1000 Partien. Dann wurde er Agent, unter anderem von Jaromir Jagr. Im Frühjahr übernahm Svoboda mit seinen Partnern Zdenek Bakala, einem tschechischen Milliardär, der auch den Quick-Step-Rennstall im Radsport unterhält, und dem russisch-amerikanischen Financier Gregory Finger den Lausanne HC. Das Trio beglich die Verbindlichkeiten, für die der Vorbesitzer Ken Stickney nicht mehr aufkommen wollte, und baut den Verein seither in atemberaubendem Tempo um.

    Svoboda hat den Trainer entlassen, den Sportchef ebenfalls, seit Ende Mai verpflichtete er 19 Spieler und machte 4 Tauschgeschäfte in einer Liga, in der pro Saison normalerweise kaum eines realisiert wird. Svoboda lächelt und sagt: «Na ja, es waren halt ein paar Änderungen notwendig.» Man würde denken, dass dies Unruhe auslöst, Verunsicherung, gerade intern. Aber ein Kaderspieler sagt: «Es gab für jeden Trade Gründe, die Stimmung im Team ist besser als letzte Saison. Und die neuen Besitzer sind sehr offen, sie suchen den Dialog, sind präsent und haben bis jetzt jede Rechnung bezahlt. Das war in der Ära Stickney alles anders.»

    Mehr als Luftschlösser

    Wer im beschaulichen, fast inzestuösen Schweizer Eishockey, in dem Spieler zu Funktionären, Agenten, Trainern werden und ihre früheren Kollegen anstellen, aus dem Ausland stammt und sich nonkonformistisch verhält, muss mit Gegenwind rechnen. Svoboda sagt, die Meinung anderer interessiere ihn eigentlich nicht, er brauche keine Schulterklopfer.

    Svobodas Geschichte erzählt von Aufbruch, von Wagnissen. In den frühen 1980er Jahren floh er aus Tschechien und schloss sich den Montreal Canadiens an. Auf das damalige kommunistische Regime ist er bis heute schlecht zu sprechen, er sagt: «Ich wurde darum beraubt, eine normale Jugend mit meinen Eltern zu erleben.» In der NHL absolvierte er über 1000 Spiele, und auch nach der Karriere orientierte er sich gegen Westen als Agent. Die Klienten wurden in den letzten Jahren weniger, Svoboda sagt, er habe in diesem Geschäftsbereich ein bisschen die Magie verloren: «Die heutige Spielergeneration will keine ehrlichen Meinungen mehr hören, nur noch Komplimente.» Er suchte eine neue Herausforderung und fand sie in Lausanne. Der langjährige Coach von Genf/Servette, Chris McSorley, der im Schweizer Eishockey auffallend oft mitmischt, wenn es um Klubübernahmen geht, gab Svoboda den Tipp, dass Lausanne zu haben sei. Der Kontakt kam zustande, weil sich McSorley für Denis Malgin interessierte, den Schweizer Stürmer, den Svoboda vertrat.

    Svoboda verbrachte viele Monate in und um den LHC, er prüfte die Bücher, studierte den Klub und sein Umfeld. Es hat etwas Glühendes, wenn er über die Möglichkeiten des Vereins, des Standorts Lausanne spricht. Aber seine Vorgänger haben ähnlich argumentiert – oder eher: fabuliert. Am Ende bauten sie nur Luftschlösser. Svoboda ärgert die Frage nach der Nachhaltigkeit des Engagements nicht, er erträgt sie selbst jetzt geduldig, wo sie ihm zum 7000. Mal gestellt wird. Er sagt: «Wir werden lange hier sein.»

    Svoboda wirkt wie ein Mann, der nochmals eine Herausforderung sucht, vielleicht die letzte seines Berufslebens. Er ist ein gewiefter Kommunikator, im Auftreten erinnert er ein bisschen an Chris McSorley, den Genfer Menschenfänger. Svoboda erzählt, wie er in der NHL wertvolle Lektionen gelernt habe, von Lou ­Lamoriello etwa, dem legendären General Manager der New York Islanders. Und wie es ihm eine neue Sicht auf das Leben ­gegeben habe, als seine Tochter in die Drogensucht stürzte, fast zwei Jahre süchtig war, und es viel Geduld brauchte, sie aus dem Strudel zu ­befreien.

    Zu glatt, zu arrogant

    Es hat seinen Reiz, einen Klub nach eigenem Gutdünken zu führen. Und gerade in Nordamerika gibt es etliche Beispiele von Agenten, die erfolgreich ins Management gewechselt haben. Aber die Frage bleibt: Wieso Lausanne, wieso die Schweiz, wieso eine Liga, in der es ein Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben gibt und die Spielerlöhne zu hoch sind? Svoboda spricht vom LHC als einer «einzigartigen Gelegenheit», aber der Grund ist, dass die Investoren Bakala und Finger seit vielen Jahren in der Region leben. Was die Auslagen betrifft, verspricht Svoboda Veränderungen, er sagt, die Löhne in der Liga seien 20 bis 30 Prozent zu hoch, er sehe Sparpotenzial. Was Svoboda sagt, klingt vernünftig, aber dann hört man, mit welchen Zahlen der Klub jongliert. Der im Sommer verpflichtete Stürmer Ken Jäger, ebenso talentiert wie unerfahren, wird im dritten Vertragsjahr 320000 Franken verdienen. Die Konkurrenz mokiert sich über solche Beträge – aber in fast allen Spitzenklubs findet man ähnliche Beispiele.

    Lausanne wird in dieser Saison viel Geld verlieren, mindestens fünf Millionen Franken, womöglich substanziell mehr. Und doch engagiert der Klub munter Spieler, man fragt sich, wie das zusammenpasst und ob sich der nächste Zusammenbruch anbahnt. Svoboda sagt: «Die Finanzierung ist langfristig gesichert, es muss sich niemand Sorgen machen.» Er wolle einen LHC aufbauen, den die Menschen innig liebten. Als er rekognoszierte, hätten ihm viele Fans gesagt, der Klub sei zu glatt, zu arrogant. Von diesem Image will Svoboda den Verein wegführen.

    Und wenn er dabei ein paar Funktionäre, Agenten und Journalisten vor den Kopf stösst, ist das ein Preis, den er gerne zahlt.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 25.10.2020


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    nzz am sunntig:

    Lausanne HC

    Schlafender Riese ohne Balance

    Eigentlich besteht seit Jahren Konsens darüber, dass der Lausanne HC in Bälde die Ehre der Romandie wiederherstellen wird. Die Westschweiz stellte im Schweizer Eishockey letztmals 1973 den Meister, das war lange vor der Einführung des Play-off-Modus. Lausanne hat alle Anlagen: ein begeisterungsfähiges, treues Publikum, eine moderne Infrastruktur. Es sind Grundvoraussetzungen, die den Amerikaner Ken Stickney im Herbst 2016 den Satz sagen liessen: «Eines Tages wird Lausanne der beste Klub Europas sein.» Momentan ist er noch nicht einmal die unumstrittene Nummer eins am Genfersee.

    Es war so etwas wie die An­trittsrede Stickneys gewesen, nachdem er den Klub vor dem Konkurs gerettet hatte – der Financier Hugh Quennec, in Genf wegen seiner fehlgeleiteten Servette-Intermezzi im Fussball und Eishockey Persona non grata, hatte sich wieder einmal verrannt. Doch Stickney verliess bald die Zahlungsmoral, wie kurz zuvor schon in Kloten, er musste einsehen, dass das Schweizer Eishockey ein schwieriger Nährboden für rentable Investments ist.

    Die Kapriolen und schwelenden Unruhen warfen den Klub zurück. Sie zeichnen verantwortlich dafür, dass Lausanne auch im achten Jahr nach dem Wiederaufstieg auf eine Finalteilnahme wartet. Aber immerhin: Man wähnt den Klub sportlich auf dem richtigen Weg, er hat sich in der erweiterten Elite etabliert. Der LHC beschäftigt Nationalspieler und lässt auf dem Transfermarkt regelmässig die Muskeln spielen. Der nächste Zuzug könnte das prestigeträchtige leihweise Engagement des Torhüters Joey Daccord sein, eines Talents aus der Organisation der Ottawa Senators. Daccord verfügt über den Schweizer Pass und würde das Ausländerkontingent nicht belasten, im schwierigen Torhütermarkt wäre seine Verpflichtung ein Coup.

    Um die Schlagkraft auf dem Eis muss man sich bei Lausanne nicht sorgen, sie ist grösser denn je, aber hinter den Kulissen sucht der Verein weiterhin seine Balance. Er ist in einer Umstrukturierung begriffen, die dem Vernehmen nach zur Folge haben wird, dass der langjährige CEO Sacha Weibel von seinem Posten abgezogen wird. Weibel hatte sich mit ungeschickten Äusserungen zur Maskenpflicht in den Eishockeystadien zuletzt keinen Gefallen getan.

    (nbr.)

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 25.10.2020


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    Ist Barça noch regierbar?

    Der FC Barcelona verliert nicht nur den Clásico. Der Präsident soll gestürzt werden, die Schuldenlast drückt. Und doch ist der Verein Kitt für eine disparate Gesellschaft. Von Florian Haupt

    Beim FC Barcelona wird man in den nächsten Tagen viel über die Schiedsrichter schimpfen. Ein umstrittener Videobeweis beim Stand von 1:1 entschied am Samstag den Clásico zugunsten von Real Madrid. Sergio Ramos verwandelte den Elfmeter, am Ende siegte Real 3:1. Nach dem 0:1 in Getafe vorige Woche verlor Barça erstmals seit 2016 zwei Ligaspiele am Stück. Der Weg zur Renaissance unter dem neuen Trainer Ronald Koeman ist noch weit.

    Parallel zu den sportlichen Abenteuern – am Mittwoch in der Champions League bei Juventus – spielt Barça dieser Tage aber noch einen zweiten Match: um die Zukunft. Nach monatelangem Chaos hat eine Revolte von unten ein Referendum über Vereinschef Josep Maria Bartomeu erzwungen. Eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder würde ihn des Amtes entheben, es wäre ein Novum selbst in diesem streitlustigen Klub.

    «Més que un club», wie sein Motto sagt, «Mehr als ein Klub». Im Guten wie im Schlechten. Der Verein ist das Kronjuwel Kataloniens, emotionaler Kitt für eine disparate Gesellschaft, umso mehr angesichts der politischen Spaltung beim Thema einer Unabhängigkeit von Spanien; Spielbrett der lokalen Eliten; Repräsentant einer aufsässigen Stadt mit basisdemokratischer Tradition. Krisen sind hier selten nur Fussballkrisen. Und Meinungen beschränken sich nicht auf Aufstellung oder taktisches System. Für einen wichtigen Teil der 150000 Mitglieder ist der Verein auch Abbild für den Zustand der Dinge.

    Niemand zahlt besser

    Und um dieses metaphysische Wesen wird nun also gerungen. Nach dem infamen 2:8 gegen Bayern München und dem Kündigungsversuch von Lionel Messi hatte das Klubmitglied Jordi Farré eine Unterschriftenaktion gegen die Führungsriege angestrengt. 16520 Mitglieder brauchte es, um das Referendum herbeizuführen, über 20000 unterzeichneten. Das Votum muss gemäss den Statuten bald stattfinden, eigentlich nächste Woche. Aber es könnte Mitte November werden. Wegen der sanitären Lage, heisst es vom Klub. Die Opposition vermutet ein weiteres Verschleppungsmanöver, nachdem Bar­tomeus Leute zunächst Anzeige wegen gefälschter Unterschriften erstattet hatten. Wie in der spanischen Politik oft beklagt, läuft es auch bei Barça seit Jahren bevorzugt über Klagen, Prozesse und schmutzige Tricks.

    Angesichts täglicher Volten gilt aber auch als möglich, dass der bisher resistente Bartomeu bei einer Vorstandssitzung am Montag freiwillig aufgibt. Zumal Abwehrchef Gerard Piqué der Renommierzeitung «La Vanguardia» am Freitag ein vernichtendes Interview gab: «Wenn wir Spieler in bestimmten Momenten die Macht hatten, dann nur, weil andere sie nicht ausüben wollten», so Piqué. Zu Messi habe er gesagt, er solle durchhalten: «Ein Jahr, dann kommen neue Leute.» Piqué ist selbst Unternehmer (Davis Cup), Klubinhaber (FC Andorra), Enkel eines Barça-Direktors und lebenslanges Mitglied. Man darf davon ausgehen, dass seine Worte wohlbedacht waren.

    Die Probleme des Vereins gehen tiefer als Messis Frust, ständige Personalrochaden oder eine unausgegorene Transferpolitik. Sie sind auch moralischer Natur, wie die Affäre «Barçagate» verdeutlichte: Ein vom Klub beauftragtes Social-Media-Unternehmen diskreditierte Oppositionelle, Legenden wie Pep Guardiola und sogar aktive Stars wie Messi und Piqué. Die Polizei ermittelt in dem Fall noch wegen Korruptionsverdacht, «jemand hat die Hand in die Kasse gelegt», sagte Vizepräsident Emili Rousaud, der aus Protest zurücktrat. Piqué kann es bis heute nicht fassen: Eine «Barbarei» nennt er, «dass mein Klub Geld bezahlt hat, um uns zu kritisieren».

    Geld, das knapp ist. 97 Millionen Euro Verlust wurden für letzte Saison vermeldet, auf 488 Millionen verdoppelten sich die Nettoschulden. Der 2014 per Referendum beschlossene Umbau des Stadions konnte bisher nicht einmal beginnen. Selbst ohne Pandemie wurden 2018/19 bei Rekordeinnahmen von 990 Millionen nur dank Last-Minute-Kunstgriffen am Transfermarkt schmale vier Millionen Gewinn erzielt. Das grösste Problem sind die Lohnkosten der Fussballer: Nirgendwo sonst im Weltsport wird so gut bezahlt.

    Nun wird um Covid-Rabatte gefeilscht. Piqué und drei weitere Profis verzichten für Vertragsverlängerungen auf 30 bis 50 Prozent des Salärs für diese Saison. Der Rest ziert sich noch. «Das Vorgehen des Klubs ist peinlich», hiess es in einem von den Anwälten aufgesetzten Schreiben. Wo bei anderen Vereinen diskret gemeinsame Lösungen erarbeitet wurden, zankt Barça öffentlich, und wo anderswo wirklich verzichtet wird, schichtet man bei Barça nur um: Die Profis stunden das Geld. Eine weitere Hypothek für die Zukunft.

    Víctor Font will trotzdem Barça-Präsident werden. Der Unternehmer trägt Manschettenknöpfe in den Vereinsfarben und empfängt zum informellen Gespräch in seinem Büro im modernistischen Geschäftsviertel Eixample. Grosse Fensterfront, gläserner Konferenztisch. Selbst wenn Bartomeus Riege das Referendum über die Amtsenthebung gewinnt, stehen spätestens im März ordnungsgemässe Wahlen an. Font ist einer von fünf Kandidaten. Seit sieben Jahren bereitet er diesen Schritt vor. Font spricht über modernen Führungsstil. Sein grösster Trumpf jedoch heisst Xavi Hernández, der mythische Ex-Regisseur steht für ihn als Trainer bereit. Würde heute gewählt werden, wäre Font der Favorit.

    Aber es geht ja gerade erst los. Stimmungen werden getestet, Allianzen geschmiedet, Nachrichten gestreut. Das klingt nicht nur nach Politik, das ist Politik. «Ein Supermarkt der Demagogie», wie die Sportzeitung «As» schreibt. Aber eben auch eine demokratische Unternehmung, wie sie im Fussball ihresgleichen sucht. Soweit es die Pandemie zulässt, werden die Kandidaten im Wahlkampf durch Katalonien tingeln. Slogans, Kampagnen und Plakate entwerfen. Zur besten Sendezeit im Staatsfernsehen diskutieren. Mit Transfers werben. Sich zum einzigen Retter erklären.

    «Das ist typisch katalanisch: Jeder will seine Sicht der Dinge durchdrücken», sagte das Klubmitglied Farré, nachdem sich die Oppositionsgruppen schon beim Prozedere der Unterschriftenaktion in die Haare kriegten. Ihre strategische Allianz wird nach dem Referendum zerbrechen, auch Farré kandidiert. Vor allem aber werden sich dann zwei Ex-Präsidenten bewegen, deren lange Schatten harte Bandagen erwarten lassen. Joan Laporta (2003–2010) und Sandro Rosell (2010–2014) waren einmal Verbündete. Doch seit über einem Jahrzehnt bilden sie die Antipoden des Barça-Kosmos. Quasi die Volksparteien.

    Demokratie ist schwierig

    Als Rosell an die Macht kam, wurde er von einem biblischen Revanchismus angetrieben. Um Laporta zu vernichten, strengte er einen Prozess gegen dessen Buchführung an. Ironischerweise waren es dann aber seine Scheinverträge bei der Verpflichtung Neymars, wegen deren der Verein verurteilt wurde. Das Verfahren auf Anzeige eines Mitglieds kostete ihn ausserdem den Job, ihm folgte 2014 sein Kronprinz Bartomeu, der von Beginn an auf so ziemlich jede Mine treten sollte. Rosell wurde später wegen des Verdachts auf Geldwäsche zwei Jahre lang in Untersuchungshaft gehalten, am Ende stand ein Freispruch, das überzogene Vorgehen der Justiz brachte ihm Sympathien zurück. Dass er öffentlich ankündigte, die Barça-Wahlen «mit meinen Sichtweisen beeinflussen» zu wollen, stösst hingegen nicht überall auf Begeisterung. Laporta flirtet derweil damit, selbst noch einmal anzutreten. Er hätte gute Chancen, denn die Geschichte hat dem Freund von Johan Cruyff und Förderer von Pep Guardiola recht gegeben, auch wenn viele ihm als selbstherrlichem Alphatier misstrauen.

    Ist so ein Klub überhaupt regierbar? Barça muss wie ein Unternehmen geführt werden, unterliegt dabei aber nicht nur der Emotionalität des Fussballs, sondern auch einer Zersplitterung wie in der Politik und dem ewigen Schisma zwischen Siegern und Besiegten. Es gibt immer eine Opposition, die jede Unruhe auszunutzen bereit ist, und sie findet immer Lautsprecher in den Sportzeitungen und Radiodebatten. Aber wer sagt schon, dass Demokratie einfach ist? Hergeben will sie keiner. Piqué sieht das Referendum als Zeichen: «Der Verein ist lebendiger denn je.»

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 25.10.2020


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    die erwartete/erhoffte reaktion bezüglich einsatz/zweikampf/körpersprache. magnins last schien tatsächlich schwer zu wiegen auf den schultern der spieler. solides spiel und ersehnter befreiungsschlag, aber bitte nicht überbewerten, vaduz war kein wirklicher gradmesser für einen europäisch...äh schweizerischen spitzenclub! :mrgreen:

    doumbia mit starkem einstand. und erst der wilfried gnonto, 16-jährig...riesenhammer! :applaus:

    rizzo mit guten/richtigen entscheiden bezüglich einwechslungen. herrlich die ruhe an der seitenlinie...:nick:

    wtf macht gajic in vaduz? könnte sicher auch bei stärkeren vereinen spielen. wusste gar nicht, dass er im ländle angeheuert hat!


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    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: ZSC vs EVZ und EVZ vs ZSC"><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" title="Mr. Green" class="smiley" height="17"></p></woltlab-quote>
    <p>habe ich schon erwähnt, dass nie in der geschichte des eishockeys, nicht nordamerikanische coaches noch nie etwas gewonnen haben? weltweit sogar! keinen einzigen titel, nada, nichts! zu kompliziert das hockey der nicht na’s!</p><p><br></p><p>generell ist system total überbewertet! auf den pögg hauen, gradlinig in die vordere ecke damit (egal welche, hauptsache ecke) und hinterher rennen! was schon vor 80 jahren funktionierte soll plötzlich nicht mehr gut genug sein? gahts no!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="ZüriBueb" data-link="RE: ZSC vs EVZ und EVZ vs ZSC"><p>Ein Saisonunterbruch hilft nie. Noch nie ist ein Team aus einer Nati- oder Olympiapause plötzlich besser herausgekommen. V.a., hatten wir ja schon lange Sommerpause und trotzdem sind wir so schlecht.</p><p><br></p><p>Und es lag auch nicht einfach an der Einstellung oder der Überheblichkeit. Nein, angestrengt haben sich die Spieler. Aber sie waren überfordert. Sie waren schlechter organisiert als der Gegner und v.a. konnten sie sich nicht nur während eines Spiels sondern über zwei Spiele hin nicht steigern. Wirkt sehr hilflos das Ganze.</p><p><br></p><p>Luki ist ja nicht besser, nur weil Waeber jetzt zweimal nicht mehr gut gespielt hat. Luki verliert jedes Penaltyschiessen und auch jedes 1-1 aus de Spiel hinaus. Luki ist super, dank ihm wurden wir schon mehrmals Meister. Aber ein Flüeler wäre bei einer schlechteren Mannschaft auch ein schlechterer Goalie. D.h., er profitierte immer davon, dass wir eher eine gute Mannschaft hatten. Dies liess ihn gut aussehen. Und ein Genoni war er nie.</p><p><br></p><p>Dies führt zum nächsten Problem, unsere Verteidigung. Diese ist schlicht nicht gut genug. Meine grösste Sorge ist, dass das nicht erkannt wird. Seit Saisonbeginn wird in diesem Punkt beschwichtigt. Und es hat nichts mit den Personalien alleine zu tun. Klar, haben wir keine guten Namen in der Verteidigung. Aber es hat auch mit Training und Organisation zu tun. Auch hier hilflos.</p><p><br></p><p>Der Angriff zu wenig gradlinig, wie das halt so ist mit Schweden. Das kommt noch zu allem hinzu. Aber dieser Punkt könnte man wohl noch am einfachsten korrigieren.</p><p><br></p><p>Und darum nun leider auch die Zweifel an den Coaches. Nach der letzten Quali hätte man sich weiterentwickeln müssen über den Sommer. Aber das hat man nicht. Vielmehr wirkt die Mannschaft fahrlässig, wie noch in der Playout Saison. Und jetzt soll dieses Trainergespann dank dem gestrigen Spiel, plötzlich neue Fehler erkennen und die Mannschaft doch noch zu einem Meisterkandidat machen? Eigentlich eine unrealistische Erwartung.</p></woltlab-quote><p>ich denke auch, gäbe es einen absteiger diese saison, der würde zu mindestens 104% zsc heissen. der trainer ist total überfordert. fairerweise muss man aber schon sagen, dass die nla nicht eine larifari veranstaltung ist wie die komplett überbewertete wm. an der wm kann wirklich jeder mehrfacher weltmeister werden, als trainer, wie auch als spieler.</p><p><br></p><p>es scheint sich früher als erwartet zu rächen, dass man der fairness halber diesen sommer aufs konditionstraining verzichtete.</p><p><br></p><p>und das schlimmste, uns läuft die zeit davon! es sind nur noch etwas über 40 spiele bis zu den playoffs und man ist bereits 2 punkte hinter dem leader. nach verlustpunkten sinds noch ganz viel mehr...! und wie die vergangenheit so klar zeigte: wer nach 8-9 spielen nicht in toppform war, wer nach 8-9 spielen die gegner nicht nach belieben dominierte, hatte jeweils null chancen auf den titel. null!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Hockey allgemein">
    <p>Auch wenn du das vermutlich nicht verstehen kannst, aber wenn zu einem Spitzenspiel wie gestern gerade mal noch 3‘000 Zuschauer und damit in etwa 4‘000 Saisonkarteninhaber freiwillig zu Hause bleiben, dann scheint das Virus doch einen gewissen Respekt in der Bevölkerung zu geniessen...</p></woltlab-quote>
    <p>nein, verstehe ich tatsächlich nicht! habe auch eine sk und war nicht anwesend. aber keineswegs aus angst, sondern wegen den speziellen rahmenbedingungen, welche nicht mehr viel mit dem eishockeyerlebnis zu tun haben, welches ich schätze! ist vor dem tv definitiv gemütlicher! und so reden eigentlich alle, welche ich kenne und nicht anwesend waren.</p><p><br></p><p>wer bei solchen corona sicherheits massnahmen angst vor einer übertragung hat, hat definitiv ganz andere probleme und sollte vielleicht mit dem helm ins bett und sich angurten, man weiss ja nie! ich fahre oft mit dem velo in die halle, DAS kann einem durchaus angst machen und dürfte rein statistisch auch massiv gefährlicher/tödlicher sein als eine mögliche corona infektion.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>