Beiträge von snowcat

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Da gibt es Leute die wollen nicht an ein Spiel gehen (ihr gutes Recht!) aber sie wollen auch nicht das andere Leute an ein Spiel gehen können! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/kotz.gif" alt=":kotz:" class="smiley" height="32"></p></woltlab-quote>
    <p>genau DAS ist der punkt der so nervt im moment! wenn die panik- und hysterieabteilung angst hat, sollen SIE zu hause bleiben. aber nein, sie verlangen von allen andern, dass WIR zu hause bleiben, auf ihre hobbies verzichten und/oder masken anziehen! das ist komplett unlogisch und extrem unsozial!</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Wir sind jetzt auf dem 7. Platz, Lausanne kommt mit der INEOS Kohle rauf.....wird eng werden hinten für den FCZ......</p></woltlab-quote><p></p><p>ausser man tut es...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="Dä FCZ-Fred"><p>positiv gesehen: <br>LM hat den Nichtabstieg erreicht &amp; GC bleibt zu 99% unten, da müssten doch einige FCZler ausgelassen feiern?!?</p></woltlab-quote><p></p><p>schoso. wir werden (ziemlich sicher) ein weiteres jahr von der chinesischen insektenplage verschont.</p><p><br></p><p>ABER: ist nur ein aufschieben. mit der vorhandenen kohle ist der aufstieg nächstes jahr nur noch formsache für chinahasli. und bereits in 2 jahren, also eurem ersten superleague jahr, werdet ihr uns überholen.</p><p><br></p><p>gut, das tut nicht wirklich weh, weil es so ist wie früher: arrogante geldsäcke, die sich die titel zusammenkaufen. ihr werdet eurem ruf einfach wieder gerecht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p>

    Ich würde auf Vieles verzichten, wenn ich weiterhin Profi-Sport (= für mich ZSC) live im Stadion sehen könnte. Und zu deinem Kommentar:

    Ich kann auch auf meine beiden Beine verzichten und könnte sehr wohl damit leben. Möchte ich aber üüüüüüberhaupt nicht. Ok, ein Bein würde

    ich jetzt nicht für die ZSC-Spiele hergeben. Aber zwei Finger locker ......:nick:

    danke colin…! :nick:

    ich beobachte ja schon seit jahren was mediale gehirnwäsche im stande ist mit den leuten anzustellen. aber was ich soeben in diesem fred gelesen habe, dass schlägt nun wirklich alles! das hat eine dimension erreicht, welche selbst ich nicht für möglich gehalten hätte! vermutlich würde sich sogar george orwell verwundert die augen reiben!

    solche leute machen mir angst, wirkliche angst...! warum kommt mir soeben ganz spontan der film "die welle" in den sinn? :nixwiss:


    Wer bereit ist, Freiheit zu opfern, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere, und wird am Ende beides verlieren.

    für dieses sehr berührende posting mache ich selbstverständlich eine ausnahme!

    mein herzliches beileid! wünsche dir und deiner familie viel kraft!

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred">
    <p>Das war aber schon immer so! Mediengeiler Sonnenkönig, Beratungsresistent, profitierte lange (bis und mit Titel 2009) von der Arbeit und den Spielern von Favre. Als er mit Fischer 2011 nicht Meister wurde und somit nicht direkt in die CL konnte wurde dieser später entlassen und das Budget gekürzt. Seither dümpeln wir Ziel- und Planlos umher, sind unterdessen gar abgestiegen. Ich sehe absolut keine Zukunft mit Canepa aber er wird sein Spielzeug wohl nicht so schnell abgeben.</p></woltlab-quote><p></p><p>hast mit allem recht!</p><p><br></p><p>aber warum sich das gerücht so hartnäckig hält, dass er fischer entlassen hat, weiss ich nicht! im gegenteil, im ganzen vorstand war canepa der einzige, welcher fischer gestützt hat. aber die mehrheit hat für eine fischer entlassung gestimmt. das machte cillo so sauer, dass er alle anderen rausekelte und seither seine one man show abzieht!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-link="Corona und anderi Biersorte" data-author="snowcat"><p>bei infektionszahlen ab 300, befürchte ich schon den nächsten lockdown. der ruf danach, wird schon vorher kommen. ich hätte nie gedacht, dass ich mal hoffnung in wirtschaft und kapital setzen würde.</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>wie ich schon vor zwei wochen erwähnte, wird bald der lockdown ruf kommen. und wir sind tatsächlich auf kurs, nicht wegen den heute über 200 infektionen, weil ohne bezug zu anderen zahlen ist diese zahl absolut nichtssagend, aber das ist vollkommen egal. denn das mittlerweile auf panik und hysterie konditionierte volk, schlägt schon alarm. alleine das eine zahl erwähnt wird, reicht inzwischen. es braucht nicht mal mehr politiker dazu. das bag empfiehlt heute auch noch masken beim einkauf, die lage muss wirklich dramatisch sein, auf deutsch: spätestens am 12.8. wird der bundesrat dies zur schweizweiten pflicht erklären, auch wenn die entscheidungshoheit mittlerweile bei den kantonen liegt.</p><p><br></p><p>was kümmert uns der 10%-ge einbruch der deutschen wirtschaft im letzten quartal oder die 35% in den usa? wir tun das absolut richtige, das habe ich jetzt begriffen. zwar sind wir erst am anfang einer ganz üblen entwicklung. die personifizierten sitzplätze, keine stehplätze, keine gästefans in den stadien und überall in der öffentlichkeit maskenpflicht ist ein kindergeburtstag gegen das was uns gesellschaftlich und wirtschaftlich noch erwartet. oder anders gesagt: wir sind erst am anfang. aber egal, es ist gut so. die meisten wollen es, nein, verlangen sogar nach diesen massnahmen. und sie bekommen sie. die mehrheit hat immer recht! immer!</p><p><br></p><p>geht nicht mehr lange und wir müssen mehr angst vor denunzianten als vor dem virus haben. aber auch das ist gut so, es ist alles ok. ich habs begriffen. aber vielleicht würde ein blick ins geschichtsbuch, so ums jahr 1933...lassen wirs, es ist alles gut wie es ist.</p><p><br></p><p>und weil ichs begriffen habe, dass alles gut ist und wir komplett auf dem richtigen weg sind, gibt es somit nichts mehr zu diskutieren. deshalb wird dies mein letzter eintrag in diesem fred sein. <img height="15" class="smiley" alt=":nick:" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif"></p><p><br></p><p>freut euch darüber und machts gut ihr lieben, bleibt gesund, geniesst euren lieblingssport vor dem tv und vor allem...</p><p><br></p><p><span style="font-size: 18pt;">...geniesst das leben! <img height="32" class="smiley" alt=":geil:" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/geil.gif"> </span><span style="font-size: 8pt;">denn es endet IMMER tödlich, für jeden! aber das nur im kleingedruckten, will ja nicht noch mehr panik auslösen!</span></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    YB-Greuel: «Das wäre das Todesurteil!»: Schweizer Klubs zittern vor dem Horror-Szenario

    selbst im schweizer corona hotspot sieht man das ganze mittlerweile entspannt...

    Und im Tessin sieht man keinen Grund, weshalb die neue Saison im September mit nur wenigen Fans im Stadion starten sollte. «Für uns in Lugano – wie wir die aktuelle Situation rund um die Corona-Pandemie hier sehen – ist die einzig logische Option, dass das Verbot Ende August aufgehoben wird», spricht Lugano-Präsident Angelo Renzetti Klartext.


    https://www.blick.ch/-id16017100.ht…n=blick_app_iOS


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    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Das mit den personalisierten Tickets, keine Stehplätze und Gästefans könnte sich bewähren und beibehalten werden.....</p></woltlab-quote>
    <p>davon kannst du ausgehen! weil es sich natürlich bewähren wird: viel weniger polizeieinsatz, weniger sachbeschädigungen etc. so wie es sich in der premier league auch bewährt hat. aber den preis den man als fussballfan und anhänger guter fankultur zahlt(e), war (ist) immens hoch!</p><p><br></p><p>als liberaler, freiheitsliebender und nicht wirklich obrigkeitsgläubiger mensch fühle ich mich schon ziemlich verarscht zur zeit! für mich läuft es auf folgendes hinaus:</p><p><br></p><p><span style="color:rgb(60,64,67);"><span style="font-family:Roboto, HelveticaNeue, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: 18px;">Wer bereit ist, </span></span></span><strong>Freiheit</strong><span style="color:rgb(60,64,67);"><span style="font-family:Roboto, HelveticaNeue, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: 18px;"> zu opfern, um </span></span></span><strong>Sicherheit</strong><span style="color:rgb(60,64,67);"><span style="font-family:Roboto, HelveticaNeue, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: 18px;"> zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere, und wird am Ende beides verlieren.</span></span></span></p>

    <woltlab-quote data-author="Rangersfan" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>In den Schweizer Medien lese ich jeden Tag was die Anzahl der Neuinfektionen ist. Ich sehe aber nirgendwo was die Anzahl der Covid Kranken in Spitaelern ist, was nur heissen kann dass diese Zahl am sinken ist.</p></woltlab-quote>
    <p>die zahl ist nicht nur am sinken, sie ist komplett marginal! es gab in den letzten wochen tage, da wurden 2 personen wegen corona hospitalisiert. sterben tut praktisch niemand mehr, weder mit und schon gar nicht an corona. heute waren es 14 hospitalisierungen und das bei 193 neuinfektionen. es wird jeweils nur die zahl der neuinfektionen vermeldet, obwohl diese zahl alleine 0 aussagekraft hat. diese zahl müsste immer in einen bezug gestellt werden, damit sie eine brauchbare aussagekraft bekommt. einen bezug zu anzahl tests, falschtests, bevölkerungszahl und noch vieles mehr. würden die medien ausgewogen, objektiv und nicht tendenziös berichten, könnten keine panikmassnahmen mehr beschlossen werden. die mehrheit des volkes würden diese nicht mittragen, ganz im gegensatz zu heute. heute werden wir nur mit den täglichen fallzahlen und dem meimei finger medial terrorisiert. objektive berichterstattung war einmal! aber es funktioniert, weiss der teufel warum? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>die oben genannten zahlen kannst du übrigens täglich hier nachsehen für die schweiz und liechtenstein:</p><p><br></p><p><a href="https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dok…age_Schweiz.pdf">https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dok…age_Schweiz.pdf</a></p><woltlab-quote data-author="Rangersfan" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Impfung: Meine Frau ist Aerztin und wird sich impfen lassen. Covid ist ein Coronavirus wie Influenza mit der die Wissenschaft eine lange Erfahrung hat. Die Wahrscheinlichkeit dass mir in 2 Jahren ein drittes Ohr am Fuedli waechst ist wohl kleiner als dass ich am gleichen Tag einen Lottosechser habe und vom Blitz erschlagen werde. Falls Du warten willst, wie lange, 1 Jahr, 2 Jahre, 3 Jahre? Auf welchen Grundlagen wirst Du entscheiden was die "korrekte" Wartezeit ist?</p></woltlab-quote>
    <p>ich habe mich seit etwa 30 jahren nicht mehr impfen lassen. nicht weil ich impfgegner bin, irgendwie ist es nie dazu gekommen. von daher müsste ich schon ziemlich sicher sein das jetzt zu tun. und sicher heisst bei mir, mehrere jahre erfahrungsberichte lesen in medizinischen bulletins. nachdem sich der erste in der schweiz hat impfen lassen, würden es also sicher 3-5 jahre gehen, bis ich es auch tun würde, falls überhaupt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>ps. wie war nochmal der ursprüngliche grund für den lockdown? ah, ja genau, das gesundheitssystem vor überlastung/kollaps zu schützen...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Rangersfan" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Ich sehe das wie Snowcat, zu viel Hysterie in den Medien. Der Virus ist zwar sehr ansteckend, scheint sich aber auch abgeschwaecht zu haben. Hier im Nordosten der USA sind Hospitalisierungen auf dem tiefsten Niveau seit dem Ausbruch der Pandemie und sterben tut praktisch niemand mehr.</p><p><br></p><p>Zudem Anlaesse bis Ende Maerz abzusagen waere wirklich total uebertrieben. Da mehrere Pharma Konzerne schon mit Phase 3 Clinical Trials begonnen haben ist es wahrscheinlich dass es schon vor Ende Jahr einen Impfstoff gibt.</p><p><br></p><p>PS: Du bist am Zug bein unserem Planet Quiz!</p></woltlab-quote><p>wirklich erstaunlich, dass du das so sehen kannst in DER stadt, welche in unseren medien meistens zuerst als referenz zitiert wird um die gefährlichkeit dieses wütenden todesvirus zu unterstreichen! wenn das virus schon bei uns nicht fühl- und sichtbar ist, helfen vielleicht bilder aus new york um das gewünschte ziel der panik zu erreichen.</p><p><br></p><p>das mit der impfung würde ich mir nochmals überlegen. eine impfung mit unerprobten rna/dna...da weiss kein mensch, wie das ausgeht! das braucht jahr(zehnt)elange forschung. am schluss wächst dir noch ein drittes ohr, aber an der füdlibagge! wenns dann wenigstens ein auge am hinterkopf wäre! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>dann doch lieber maske, wie mushu sagt. allerdings stellt sich die entweder/oder frage in diesem punkt gar nicht. eine nicht vorhandene impfung ist genauso nützlich oder eben nutzlos wie die masken, welche wir otto normalverbraucher zur verfügung haben.</p><p><br></p><p>zurück zum fred:</p><p><br></p><p>den ist-zustand bezüglich grossveranstaltungen bis im märz 2021 zu verlängern, ist für mich durch nichts zu rechtfertigen. die stadions nur zu 50% auszulasten eigentlich auch nicht, muss aber wohl akzeptiert werden. mehr geben sie uns nicht. sonst kommt noch ein falsches sicherheitsgefühl auf. und das will ja nun wirklich niemand.</p><p><br></p><p>beim beibehalten des ist-zustandes gäbe es mindestens die hälfte der profivereine im fussball und eishockey ab nächstem frühling nicht mehr, zumindest nicht in heutiger form und/oder ligazugehörigkeit.</p><p><br></p><p>bei einer 50% stadionauslastung sähe es etwas besser aus, zumindest im fussball. da hätten wohl nur yb, basel und san galle empfindliche einbussen. im eishockey müssten alle bluten, massiv sogar. lausanne, zug, lugano und der zsc wohl am wenigsten, da mäzene oder multikonzerne im rücken. am empfindlichsten dürfte es wahrscheinlich den scb treffen. so sympathisch mir ein serbelnder scb auch ist/wäre...die zu erwartenden kollateralschäden sind es nicht wert.</p><p><br></p><p>bin mal gespannt, welcher kompromiss uns erwartet. worst case, also weiterführen des ist-zustandes bis märz 2021, wird es wohl nicht sein. aber so ganz nebenbei, unter dem titel „schutzkonzept“, kann endlich eingeführt werden, was einige kräfte schon lange anstreben: personifizierte tickets, nur noch sitzplätze, keine gästefans.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Mein Senf: Gute Nacht!</p><p><b><b><b><b><b><b><br></b></b></b></b></b></b></p></woltlab-quote><p>locker blibe larry, es ist alles gut und es kommt alles gut!</p><p><br></p><p>egal welche statistik man bemüht, wir sind in dieser „pandemie“ immer noch im 0,00x bereich, weltweit! immer noch kennen die wenigsten leute betroffene, schwer betroffene kennt fast niemand. aber das teil wütet, kann man jedenfalls so lesen und hören. zumindest in den meinungsbildenden medien. darum sieht die mehrheit das auch so. also bekommt die mehrheit jetzt was sie will. und als überzeugter demokrat füge ich mich!</p><p><br></p><p>ich hoffe einfach, dass die befürworter der massnahmen diese jetzt auch stützen wenns um ihren eigenen geliebten sport geht. das wäre nur konsequent!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Man lag mit UF auf Platz 3 als er entlassen wurde! Man muss sich das einfach mal wieder vorstellen! Nun ist LM unfähig Platz 3 oder 4 zu erreichen und somit seinem Boss und Förderer Geld in die Kasse zu bringen, nun muss Canepa wieder selber zahlen. Aber he, wer zahlt befiehlt. Irgendwann lupft es ihm den Hut.</p></woltlab-quote><p>uf‘s entlassung war zu 100% gerechtfertigt. platz 3 war damals nur, weil hinter uns alle versagten und sich gegenseitig punkte wegschnappten. der fcz verlor vor weihnachten 5:0 in lausanne und brachte auch zu beginn der rückrunde kein bein mehr vors andere. und uf ist nun mal ein trainer für max. 1 1/2 saison. aber die punkte hatte man und hinter uns konnte niemand davon profitieren.</p><p><br></p><p>was allerdings nicht heisst, dass man bei magnin nicht schon länger hätte handeln sollen, bzw. dass jetzt höchst dringend tun sollte!

    aber der druck auf cillo wächst. möchte nicht wissen was er sich alles anhören muss, was für mails er erhält, was intern erzählt wird...er selber würde seinen kleinen verbliebenen rest am glaubwürdigkeit verlieren, wenn er auf dem trainerposten nicht handelt.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <p>eigentlich wäre es ganz einfach in luzern. beide haben 42 punkte...die alten säcke hier erinnern sich sicher noch an die wm 1982 in spanien!</p><p><br></p><p><br></p><p><em>Als Nichtangriffspakt von Gijón, auch Schande von Gijón, wird das Fußballspiel zwischen der deutschen und der österreichischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien bezeichnet. Das Spiel fand am 25. Juni 1982 in Gijón statt und endete mit 1:0 für die Bundesrepublik Deutschland.</em></p><p><em><br></em></p><p><em>Berüchtigt wurde die Partie, da die frühe deutsche Führung beiden Mannschaften das Weiterkommen in die nächste Runde erlaubte und das Spiel entsprechend ohne ernsthafte Angriffsbemühungen zu Ende geführt wurde. Ausscheiden musste trotz ebenfalls zweier Siege die Mannschaft Algeriens, deren letztes Vorrundenspiel bereits tags zuvor stattgefunden hatte und dessen Endergebnis beiden Mannschaften entsprechend bekannt war. Als Konsequenz dieser Leistungsverweigerung werden seither die beiden letzten Vorrundenspiele einer Gruppe in großen Turnieren zur selben Zeit ausgetragen.</em></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    corona mal aus etwas anderer perspektive...

    NZZ am sunntig:

    «Ich empfand eine wohlige Sinnlosigkeit»

    Die Corona-Krise betrifft die ganze Welt gleich und widerlegt damit den Sonderfall Schweiz – diesen Schluss zieht Peter von Matt mit Blick auf den 1. August. Der Literaturprofessor staunt über die anhaltende Ahnungslosigkeit und sieht das Maskentragen in der S-Bahn als ein Abenteuer. Interview: Daniel Meier

    NZZ am Sonntag: Herr von Matt, Sie haben eine einzige 1.-August-Rede gehalten, 2009 auf dem Rütli. Sie ist vielen Leuten als herausragend in Erinnerung geblieben. Am kommenden Samstag wird alles anders sein als sonst, aber im kleineren Rahmen wird es wieder viele Reden geben. Wie kann man als Rednerin oder als Redner das unvermeidliche Thema Corona mit der Schweiz verbinden?

    Peter von Matt: Das lässt sich schon zusammenbringen, insofern nämlich, als der 1. August der Tag ist, an dem sich die Schweiz selber feiert und sich im Gegensatz sieht und fühlt zur Welt. Das ganz Andere der Welt, das ist die Schweiz. Und Corona ist der drastische Gegenbeweis zu diesem tollen Phantasma, wonach das Land absolut singulär ist und etwas, das es sonst nicht gibt. Wer hier ist, so glaubt man, der ist eigentlich in einer Art Paradies. Dann kommt das Virus und sagt: Hoppla, alles ist ganz anders.

    Nicht die Schweiz ist von Corona betroffen, sondern die ganze Welt: Somit ist der Sonderfall widerlegt?

    Richtig, alle und alles trifft es gleich. Die Schweiz war überhaupt nie abgeschlossen. Schiller war der Einzige, der das geglaubt hat – weil er nie in der Schweiz war. Aber wir alle sind aufgewachsen mit diesem Bild der Schweiz, die geschützt wird durch die Berge. Eine idiotische Theorie, die Berge sind ja nicht um die Schweiz herum, die Schweiz ist um die Berge herum.

    Glauben Sie, dass sich diese Erkenntnis, dass es gar keinen Sonderfall gibt, im Zuge der Corona-Krise durchsetzen wird?

    Sicher gibt es jetzt eine Fluchtstrategie. Man fährt nicht mehr an irgendein Meer, nun rasen alle ins Tessin oder ins Engadin und trampeln sich dort auf den Zehen herum. Aber durch die Krise spüren die Leute, dass diese Theorie von der Singularität der Schweiz nicht stimmt, und eigentlich wussten sie es schon immer. Corona brachte die völlige Aufhebung der Autonomie der Schweiz. Genau betrachtet ist das ein politisch aufregendes Ereignis.

    Inwiefern?

    Weil es quer steht zu vielen politischen Tendenzen. Wer dem Volk den Honig ums Maul streicht, kommt immer mit solchen Dingen wie: «Die anderen müssen weg.» Oder: «Es gibt immer noch solche, die nicht hierhergehören – die müssen fort, das geht nicht.» Auch jetzt gibt wieder eine Partei die Parole aus, man müsse dafür kämpfen, dass diejenigen, die fortmüssen, wirklich gehen und nicht hierbleiben dürfen. Es ist immer das Gleiche: «Bei uns ist alles wunderbar, alles Böse kommt von aussen, und früher lebten hier nur Einheimische.» Das ist natürlich alles Chabis. Doch jetzt ist dieses Corona überall, und überall ist es gleich.

    Wird man sich mit solchen Argumenten in der politischen Debatte durchsetzen können?

    Nicht unbedingt bei einer Abstimmung. Dort wird das in den gewohnten Bahnen verlaufen, es werden die üblichen Klischees kommen. Alle Parteien wissen genau, wie sie das bedienen müssen.

    Die Frage, wie man das Virus bekämpfen soll, scheint nicht politisch zu sein. Man kann nicht sagen, dass alle Linken für mehr Einschränkungen seien und alle Rechten für Lockerungen. Die Linien verlaufen anders als sonst.

    Das ist das Spannende daran. Ausnahmsweise wusste nicht einmal die SVP, was nun zu tun ist. Sie konnte gar nicht richtig auf den Tisch hauen – dabei war es doch das Vaterland, das in Gefahr war! Niemand kann sagen: Da seht ihr es, es sind wieder die Freisinnigen. Oder: Jetzt kommen natürlich die reichen Säcke am besten weg. Das hat auch damit zu tun, dass wir einfach gar nichts über dieses Corona wissen. Gleichzeitig sind alle Zeitungen voll mit angeblichem Wissen über das Virus. Die Journalisten – wahrscheinlich auch Sie – füllen die Zeitungen mit brillanten, perfekten Artikeln, die mir überhaupt nichts nützen.

    Das mag zum Teil zutreffen. Was heute stimmt, kann sich morgen als falsch herausstellen. Das hat auch damit zu tun, dass derzeit alle sehr schnell lernen: die Medizin, die Forschung, die Unternehmen, die Politik und ebenso die Medien.

    Das würde ich gar nicht bestreiten. Aber alle reden sehr viel, und vor allem die Fachleute tun das immer im Konjunktiv. Sie sagen: Möglicherweise könnte diese Entwicklung eintreten, aber wir dürfen nicht ausschliessen, dass es auch ganz anders kommt. Alles ist: es wäre, es könnte, es dürfte. Das lese ich und gehe dann mit all den Konjunktiven nach Hause. Aber ich möchte einen Indikativ, der mir sagt: Im Dezember passiert das und das!

    Aber niemand weiss das. Würden Sie die Fachleute gar nicht erst fragen?

    Doch, man soll sie fragen. Aber man muss sich bewusst sein, dass sie es auch nicht wissen. Fakt ist: Wir treiben mit einem Floss auf eine Nebelwand zu. Was erwartet uns dahinter? Ein schöner See oder ein Wasserfall? Wir wissen es nicht.

    Zunächst hatten in dieser Krise die Mediziner das Wort, die Virologen, die Epidemiologen und Infektiologen, dann schalteten sich die Ökonomen ein, später erklärten uns Psychologen, mit welchen gesellschaftlichen Folgen zu rechnen sei. Ich frage nun einen Intellektuellen: Womit haben wir es überhaupt zu tun?

    Es ist eine Pandemie. Das wissen alle, das sagen alle. Der Name ist vermutlich Corona, aber zwischendurch gab es auch Abkürzungen mit Buchenstaben, die ich mir nicht merken konnte. Manches daran könnte man vergleichen mit Krankheiten in der Vergangenheit, zum Beispiel mit Aids. In den achtziger Jahren hat das zuerst ganz harmlos angefangen, und plötzlich war es da. Man hatte kein Medikament dagegen, nichts, und die Leute sind krepiert wie die Fliegen. Man war dann dadurch geschützt, dass primär eine bestimmte erotische Richtung betroffen war. Da konnten sich die anders Konzipierten sicher fühlen. Aber das war eigentlich ein Zufall. Ich habe noch erlebt, als die Kinderlähmung in der Schweiz herumgegangen ist.

    Erzählen Sie.

    Das war in den fünfziger und sechziger Jahren. Es gab Medikamente, aber sie waren nicht verfügbar. Ich besuchte damals eine Klosterschule in der Innerschweiz, ein Internat, und als Externer durfte ich nicht mehr zum Unterricht, weil man befürchtete, die Schule werde infiziert. Da musste ich ­­daheimbleiben, hatte nichts zu tun, und das Wetter war schön. Ein ganz seltsames Gefühl – genau gleich wie jetzt wieder.

    Sie meinen den Lockdown, als alle aufgerufen wurden: «Bleiben Sie zu Hause». Die Strassen waren wie ausgestorben.

    Wieder war wunderbares Wetter, und ich sass in meinem Garten. Der Mann unserer Tochter kam vorbei und brachte uns, was wir bestellt hatten. Das war ein Existenzgefühl, das ich sonst nicht kenne. Ich empfand eine wohlige Sinnlosigkeit.

    Und den Schrecken des Virus, den haben Sie nicht gespürt?

    Doch. Wenn es mich erwischt, bin ich tot. In meinem Alter summiert sich das Lödelen – überall lödelet es ein bisschen. Dann wäre schon Schluss, das weiss ich.

    Aber bei Ihnen ist auch Vitalität zu spüren. Diese Vitalität würde dagegenhalten.

    Das könnte jetzt ein Doktor sagen! Aber was doch wirklich merkwürdig ist: Diese Gleichzeitigkeit der völligen Banalität und Annehmlichkeit mit einer tödlichen Gefahr. Dafür gibt es gar kein Muster – übrigens auch kein literarisches.

    Pest oder Cholera wurden von Schriftstellern beschrieben.

    Wenn die Cholera kommt, dann trifft es einen oder eben nicht. Aber bei Corona nimmt es ja die meisten nicht. Natürlich, wenn man zusammenzählt, dann sind es auch viele. Doch eigentlich passiert fast allen nichts. Insofern ist es eine andere Situation als die Präsenz der aktiven Pest. Es gibt eine tolle Beschreibung von Heinrich Heine. Weil er nirgends mehr publizieren durfte, ist er nach Paris ausgewandert, und bald darauf ist dort die Cholera ausgebrochen. Er schildert, dass zu Beginn der Seuche alle Reichen wie der lebendige Satan hinausgefahren sind zu ihren Landsitzen – genau wie man es jetzt wieder beobachten konnte. Vor den Friedhöfen gab es lange Wagenzüge, die mit den Särgen gewartet haben. Heine schreibt nach Deutschland, er wisse, woher das komme, nämlich von der Kälte. Deshalb trage er nun Flanell, von Kopf bis Fuss, so könne ihm nichts passieren. Es dauert danach noch etwa zwanzig Jahre, bis man herausfindet, dass Cholera über das Wasser übertragen wird.

    Auch in Bergamo in Norditalien gab es eine Kolonne mit Lastwagen, die Särge abtransportierten. Es ist eines der stärksten Bilder der Corona-Krise. Aber in der Schweiz hat man so etwas nicht gesehen. Das Virus ist unter uns, aber es bleibt unsichtbar.

    Wenn es jemanden gäbe, der es nicht ­erlebt hat, man könnte es gar nicht richtig ­erzählen. Es ist vorhanden und nicht vor­handen. Was einem passiert, ist, dass einem nichts passiert – das ist surreal.

    Bis jetzt gibt diese Krise keinen Stoff her für grosse Literatur.

    Ha! Grosse Literatur kann man mit einer Ameise machen, die auf einer Tannennadel läuft. Aber es stimmt: Es ist nicht dramatisch. Hier wäre ein hochentwickelter Autor erforderlich, um das wirklich zu erfassen.

    Es wird bald schon Corona-Romane geben, davon darf oder muss man ausgehen.

    Ohnehin gibt es viel zu viele Romane. Und das wenigste, was wir brauchen, sind Co­ro­na-Romane. Jetzt muss uns ja niemand mehr sagen, wie es ist.

    Oft hat man während des Lockdown jemanden sagen hören, er habe wieder einmal ein Buch gelesen. Das kann bei Ihnen ja nicht sein.

    Stimmt, ich habe eigentlich gelebt wie immer, mit Lesen und Schreiben. Wir wohnen am Rand von Dübendorf. Von dort sind wir rasch auf den riesigen Feldern zwischen Dübendorf und Schwerzenbach. Meine Frau und ich sind viel marschiert. Es gibt Blumen, und die Vögel sind in der Luft. Alles ist perfekt, und es fehlt ja nicht viel.

    Wir sind nahe an der Normalität und doch so weit davon entfernt. Sie sind heute im Zug nach Zürich gefahren – mit einer Maske.

    Ach, die Maske. Es ist lästig, man weiss nie, ob man sie richtig angezogen hat, und der Schweiss läuft einem unter der Maske herunter. Aber es ist auch ein Abenteuer.

    Ein Abenteuer?

    Zu sagen, eine Fahrt mit der S-Bahn von Dübendorf nach Zürich sei ein Abenteuer, ist natürlich Nonsens. Aber dann stehe ich am Bahnhof und hänge mir dieses Ding um, und alle anderen tun es auch. So etwas hat es doch noch nie gegeben! Ich dachte, ich hätte das meiste schon erlebt – und plötzlich trage ich im Zug eine Maske.

    Den meisten war klar, dass die Masken nötig wären, dennoch trug kaum jemand freiwillig eine. Dann verhängte der Bundesrat die Maskenpflicht, und fast alle trugen die Masken anstandslos. Was sagt das über unsere Selbstverantwortung aus?

    Darin sehe ich keine Hörigkeit oder Untertanengeist. Dass jetzt alle Leute wie Narren herumlaufen müssen, ist ja ein ungeheuerlicher Befehl – fast eine Kränkung des Selbstbewusstseins. Wenn so etwas befohlen wird, muss es doch ernst sein. Da haben die Leute einfach gemerkt, dass wir an einem Punkt sind, an dem man aufpassen muss. Hier zeigt sich wieder einmal die Grundvernunft der Schweiz, wenn es darauf ankommt.

    Die Regierung hat das Land per Notrecht geführt. Viele Menschen haben noch nie erlebt, dass Bundesräte sie direkt ansprechen und um ihre Mithilfe bitten – im Interesse von etwas Grösserem. Die täglichen Medienkonferenzen erreichten hohe Einschaltquoten.

    Das könnte eine durchaus positive Wirkung haben auf das Verhältnis zur Politik und zum politischen Personal. Man hat jetzt gesehen, die machen etwas, sie wollen das Richtige machen, und das, was sie machen, ist gar nicht nur schlecht. Der einzige Fehler, den die Regierung begangen hat, war, dass sie zunächst gesagt hat, dass die Masken gar nichts nützen würden. So kaschieren zu wollen, dass man keine Vorräte an Masken hatte, war ein Fauxpas. Das darf einem Politiker nicht passieren. Die Folge war, dass die Leute später die Masken nicht tragen wollten.

    Der Bundesrat erhielt sonst gute Noten. Allerdings befand man dann, er müsse seine Be­fugnisse wieder abgeben. Hat die Regierung Gefallen an der Macht gefunden?

    Die hatten gar keine Zeit. Sie sind zu siebt, das heisst, jeder Bundesrat muss sich zuerst gegen die anderen sechs durchsetzen. Dann muss er ständig Dinge akzeptieren, die er eigentlich nicht akzeptieren will. Da bleibt keine Ruhe, um die Macht zu inhalieren. Sie müssen schauen, dass sie überhaupt zu ihren fünf, sechs Stunden Schlaf kommen.

    Hat die Krise zu einer Spaltung geführt, zwischen Alt und Jung, zwischen Stadt und Land?

    Wir sind auf unseren Spaziergängen auch Jungen begegnet und haben nie etwas ­bemerkt. Alle waren immer freundlich, sie haben gegrüsst, es war ein Ansatz von Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren. In der Zeitung habe ich gelesen, dass die Leute aggressiv werden. Davon habe ich nichts gesehen. Aber inzwischen würde ich sagen, die Stimmung ist ein Mix aus Staunen, einem seltsamen Sich-Fügen und einer Gereiztheit.

    Soll man dieses Jahr auf 1.-August-Feiern ­verzichten? Nicht wegen epidemiologischer ­Bedenken, sondern weil es nicht angezeigt ist, jetzt zu feiern?

    Wenn jemand das Gefühl hat, er müsse eine Rakete loslassen, dann soll er das tun. Aber ich habe überhaupt nie eingesehen, warum wir diesen Feiertag – der als Erfindung nicht sehr alt ist – speziell begehen sollten. Stattdessen könnte man warten, bis alles abgeschlossen ist. Sobald der Bundesrat sagt, diese Krise ist vorbei, lassen wir die Sau raus.

    Das könnte noch lange dauern.

    Plötzlich hiess es, wir hätten das Schlimmste hinter uns, und man hat den Leuten gesagt, dass sie nun wieder in die Beiz dürfen oder tanzen gehen. Dann ging das den Bach runter, weil es sofort wieder von vorne anfing. Und jetzt stecken wir irgendwie dazwischen, wie in einem Theaterstück: Man kommt immer wieder in einen neuen Abschnitt hinein, aber die Abschnitte haben noch keine Namen. Man merkt einfach, dass wieder alles anders ist, und niemand weiss, was als Nächstes kommt. Das ist der Punkt, um den man nie herumkommt: Wie lange geht der Scheiss denn noch?

    Worüber würden wir eigentlich in diesem Land zurzeit reden, wenn es kein Corona gäbe?

    Natürlich über die Probleme der Natur, über die Veränderung des Klimas.

    Noch Ende 2019 wurde darüber geklagt, dass die Klimadebatte alles dominiere. Nun wurde sie selber komplett verdrängt. Sie glauben, das kommt zurück?

    Die berühmte kleine Schwedin, diese Erlöserin der Gegenwart, ist einfach von der Bühne verschwunden. Das spricht nicht gegen sie. Aber sie ist nicht mehr brauchbar, wir können nicht mit ihr argumentieren. Doch das wird zurückkommen. Im Hinterkopf wissen alle, dass wir uns diesem Problem stellen müssen. Interessanterweise hat die Krise gezeigt, dass es eigentlich diesen masslosen Verkehr um den Globus herum gar nicht braucht – es geht auch ohne.

    Hat Sie der Umweltschutz schon früh beschäftigt, oder hat das in den letzten Jahren für Sie an Dringlichkeit gewonnen?

    Das war schon immer. Ich war nie ein Aktivist oder so, aber ich habe einfach gesehen, was um mich herum passiert – wie die Vögel verschwunden sind, die Kleintiere ebenso, wie die Wiesen zu absolut monotonen Flächen geworden sind. Ich erinnere mich, wie wir als Kinder durch die Wiesen gelaufen sind; was da herumgekrochen ist, Heugümper und was weiss ich, alles hat gelebt. Früher hatte jedes Kind ein Chäferhüüsli. Da hatte man allerlei Tierli drin. Das kann man heute gar nicht mehr kaufen. Dieses Gekrabbel in den Wiesen kehrt nie mehr zurück. Aber solche Veränderungen werden noch manches hinter sich herziehen, mit dem sich die Menschheit beschäftigen muss.