<woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Saisonvorschau 2020/2021"><p>Wobei ich die Situation für Indoor wesentlich problematischer einschätze; als für Outdoor; auch die an- und wegreise, wie auch die Situation beim Eingang dünkt mich in der Halle schwieriger, als im Letzi.</p><p><br></p><p>Eigentlich bin ich für Fussball zuversichtlicher, als für Eishockey ...</p></woltlab-quote><p></p><p>ist sicher so! studien zeigen klar, dass outdoor ansteckung fast ausgeschlossen werden kann. wäre dem nicht so, wären die fallzahlen explodiert vor einem monat nach all den demos und partygängern, welche sich nach mitternacht auf der strasse versammelten.</p><p><br></p><p>darum finde ich es auch gut, wird eishockey indoor gespielt. grundsätzlich traue ich den eishockeyanern intelligenteres vorgehen zu als den fussballern. auch wenn das jetzt wieder nach verschwörungstheorie tönt: nie unterschätzen, welchen einfluss zb. ein walti frey hat mit seinem netzwerk, verglichen mit einem canepa...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
Beiträge von snowcat
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<p>habe mir soeben das sportpanorama von gestern angesehen. bin überrascht von getto, mir gefällt der typ! einer der das grossmünster auf seinem körper trägt, ist eh en geile siech. ich habe es auf der schulter tatöwiert...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>seine ganze vorstellung, hat bei mir tatsächlich vorfreude auf die eishockeysaison ausgelöst. hatte ich zum letzten mal vor über 15 jahren. damals auch zum letzten mal mit saisonkarte, dieses jahr auch wieder mit saisonkarte! die verantwortlichen kamen doch ziemlich optimistisch rüber betreffend zuschauer. klar, verhalten optimistisch, aber immerhin.</p><p><br></p><p>es kommt mir in etwa vor wie beim zürcher stadionbau. während die fussballer wie der elefant im porzellanladen auftreten und heute noch aufs stadion warten, ist das zsc stadion bereits im bau. genauso denke ich, dass eishockeyverband und eishockeyclubs andere/bessere strategien in der schublade haben als die fussballer.</p><p><br></p><p>fairerweise muss man schon auch sagen, dass die eishockeyaner massiv mehr zeit hatten für die ausarbeitung eines schutzkonzepts und das die zeit bzw. der verlauf von covid 19 generell auch fürs eishockey arbeitet.</p><p><br></p><p>ps. wenn man keine gästefans reinlässt, nur sitzplätze mit personifizierten tix erlaubt, kannst du die halle auch füllen. dann brauchts keine 60% regel. zumindest in zürich mit nur sitzplätzen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
note 5 für magnin!

hoffe, cillo sieht das nicht...
Zeidler, Seoane, Koller & Co: Noten für alle Super-League-Trainer
https://www.blick.ch/-id16002368.ht…n=blick_app_iOS
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<woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Genau, so wie du, der sich immer auf die Studien und Wissenschaftler beruft, die deiner Meinung und der Meinung von Leuten wie Donald Trump sind...</p><p><br></p><p>Damit sprichst du ja der Mehrheit der Wissenschaftler, die es anders sehen, die Kompetenz ab <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" alt="
" class="smiley" height="15"></p></woltlab-quote><p></p><p>ja genau...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>in 5 monaten ist es schlicht unmöglich, seriöse, wissenschaftliche studien zu corona zu verfassen.</p></woltlab-quote>
<p></p><p>mit diesem einen satz (der übrigens so nicht stimmt) rechtfertigst du die ganze panik- und hysteriekultur, gleichzeitig sprichst du mit diesem satz dr. vernazza und vielen anderen wissenschaftler so ziemlich jede kompetenz ab.</p><p><br></p><p>man kann es sich wirklich auch einfach machen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte">
<p>Was predigst, äh für was missionierst du jetzt schon wieder seit Monaten? Gemäss Vernazza müssten wir uns ja weitgehend einig sein ... <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>Oder ist er vielleicht doch nicht ganz so eindeutig in seinen Aussagen?</p></woltlab-quote>
<p>also ich finde, dass er sehr eindeutig ist in seinen aussagen. vor allem zitiert er immer wieder die gleichen studien und wissenschaftler, auf welche ich mich auch berufe. und genau das ist für mich der springende punkt. schliesslich handelt es sich hauptsächlich um wissenschaftler und studien, welche am anfang als verantwortungslose verharmloser bis verschwörungstheoretiker abgetan und im mainstream ignoriert wurden. und diese zitiert er ja nicht, weil er mit allem einverstanden ist, was im moment abläuft. sonst müsste er ja pausenlos auf drosten verweisen. das hat er im mail übrigens auch schon gemacht, aber nicht etwa zugunsten von dr. drosten...</p><p><br></p><p>aber vielleicht interpretiere ich etwas mehr in dieses interview, weil ich wie erwähnt, seinen newsletter abonniert habe und darum schon viel mehr von ihm gelesen habe.</p><p><br></p><p>und während ich mich halt sehr direkt ausdrücke, angesäuert wie ich bin über den jetzigen umgang der abteilung panik und hysterie mit covid19, wählt er den diplomatischen weg. wie gesagt, als praktizierender chefarzt hat er auch mehr zu verlieren.</p><p><br></p><p>und ja gemäss vernazza sind wir uns in dem fall weitgehend einig. was diskutieren wir überhaupt anstatt zusammen pizza zu essen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p> -
<woltlab-quote data-link="Corona und anderi Biersorte" data-author="Mushu"><p>Der Artikel selber stellt Fragen, denen nachzugehen ist. Die Fragen von Vanzetta sind aber ergebnisoffen; er läsdt sich nicht auf die Äste hinaus "ich habe Recht".</p></woltlab-quote>
<p>ist so! aber er ist noch im arbeitsprozess. er wird sich hüten, seine kollegen vom bag etc. mit "empfehlungen" und "behauptungen" in die pfanne zu hauen. aber seine aussagen sind schon sehr konkret. er bezieht sich zwar immer auf studien, diese stehen aber so ziemlich diametral zur panikpolitik und massnahmen der letzten 4 monate. auch die aussage...</p><p><br></p><p>"...die schweden haben nichts falsch gemacht. ihr modell wird vor allem von leuten kristisiert, die ihr eigenes modell verteidigen müssen..."</p><p><br></p><p>...lässt für mich wenig interpretationsspielraum und spricht bände. inhaltlich sagt er wirklich genau dass, was eggi und ich schon seit monaten predigen, sorry missionieren! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>über unseren stil der kommunikation kann man sicher diskutieren, dass macht hr. vernazza sicher es bizzeli subtiler. er hat auch mehr zu verlieren als wir. aber inhaltlich ist es mindestens zu 90% kongruent mit eggis und meinen aussagen. die machen wir ja auch nicht, weil wir uns für so geili sieche halten. wir haben uns beide extrem eingelesen in das thema und einige der studien, professoren etc., welche vernazza, zitiert, halt schon vor monaten entdeckt.
dummerweise haben die wissenschaftler, welche von anfang an vor panik und übertriebenem aktionismus warnten, im mainstream keinen platz gefunden. sie wurden schlicht und einfach ignoriert.
und tatsächlich wurden sie am anfang hauptsächlich auf zum teil zwielichten bis verschwörungstheorie verdächtigen internet portalen zitiert, was sie auch automatisch zu nicht ernstzunehmenden wissenschaftlern machte und in die verschwörungstheoretiker ecke drängte, genauso wie diejenigen, welche sie zitierten. gut, finden sie immer mehr auch im mainstream platz! vernazzas mail bulletin habe ich übrigens schon seit mitte april abonniert. es macht definitiv nicht dümmer, lohnt sich! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p>ps. wie heisst es doch auch so schön: wer anfängt über den den stil des diskussionspartners zu diskutieren, dem fehlen die argumente! was in deinem falle selbstverständlich überhaupt nicht zutrifft. habe ich jetzt nur so allgemein gesagt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/zwinker.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p> -
nzz am sunntig:
Noch ein Fall wie der FCZ, und es ist aus
Immer klarer zeigt sich: In der Schweizer Fussballliga wird das Corona-Schutzkonzept zu lasch umgesetzt.
Lausanne zeigt sich nicht Corona-konform. Im Challenge-League-Spiel gegen GC am Freitagabend wird auf der Haupttribüne des Stadions die Distanz nur teilweise eingehalten. Die Bitte des Speakers, Abstand zu wahren oder Masken aufzusetzen, geht in dröhnender Musik unter. Auch in einer der Bars halten sich zu viele Leute auf. Der überbordende Torjubel der Waadtländer nach dem späten 1:0 ist zwar verständlich, hat aber zu engen Körperkontakt zur Folge. Kommt das gut?
Wenigstens hat es der Abend in sich. Die Momentaufnahme wirkt wie ein Argument, dass es richtig war, selbst in der Challenge League die Meisterschaft nicht abzubrechen.
Doch das täuscht nicht über den Fakt hinweg, dass die Swiss Football League zu viele Fragezeichen begleiten. Am Samstag ging der von Corona-Fällen belastete FC Zürich gegen YB 0:5 unter − ohne sechs infizierte Spieler. Am Dienstag verlor der FCZ mit einem willkürlichen Team in Basel 0:4. Ein paar aus dem A-Team, aus der U 21, aus der U 18, teilweise aus den Ferien kommend. Modus Grümpelturnier. Ein unhaltbarer Zustand, eigentlich.
Aber noch hält der dünne Faden, an dem die Meisterschaft baumelt. Auch wenn sich die Chefs der Swiss Football League gegen Kritik wehren, fällt einiges auf sie zurück. Ins Zentrum rückt Ancillo Canepa. Er ist FCZ-Präsident, Geldgeber, Finanzchef der Liga, neben deren umstrittenem Präsidenten Heinrich Schifferle das amtsälteste Mitglied des Komitees und darüber hinaus positiv auf Corona getestet. Absehbar ist, dass Canepa noch mehr aus dem Familienvermögen in den Verein wird einschiessen müssen. Canepa erlebt bittere Momente, er musste seinen Klub opfern. Hätte er nicht das Jekami-Team nach Basel geschickt, wäre der dünne Faden unter Termindruck wohl gerissen.
Lieber den Wettbewerb verfälschen als den Worst Case riskieren, den Abbruch des wieder aufgenommenen Championats. Es sind schreckliche Optionen. Dass das Prinzip Hoffnung regiert, lässt sich an den Äusserungen des Liga-Präsidenten Schifferle ablesen, der in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF Stellung nahm und dabei seinen von immer mehr Seiten geforderten Rücktritt per 2021 ankündigte. Die Liga wehrt sich dagegen, dass sie auf eine Corona-Test-Kaskade hätte setzen sollen wie in Deutschland. Die Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit lautete anders. Der Aufwand der Tests liege in keinem Verhältnis zum Nutzen, heisst es in der Liga.
Auf einen Corona-Fall scheint der Fussball nicht vorbereitet gewesen zu sein, obschon er für Fachleute nur eine Frage der Zeit war. Die Klubs wurden wiederholt gebeten, das Schutzkonzept streng umzusetzen. Die Liga setzt nicht auf einen Kontrollapparat, sondern auf Selbstverantwortung. Im Fall FCZ muss etwas schiefgelaufen sein, fand eine verhängnisvolle Interaktion statt. Fachleute sagen, dass die Wahrscheinlichkeit von Zürcher Unvernunft «extrem hoch» sei. Mit «Pech» könne das nur im Extremfall zu tun haben.
In Lausanne hatte man nicht das Gefühl, dass allen die Bedrohungslage klar ist: Ein zweiter Fall wie der FCZ bedeutet Fadenriss.
Peter B. Birrer
Aus dem NZZ-E-Paper vom 19.07.2020
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<p>«Ich verstehe, dass wir Mitleid erzeugen»</p><p><br><a href="https://www.tagesanzeiger.ch/ich-verstehe-d…en-856254270540">https://www.tagesanzeiger.ch/ich-verstehe-d…en-856254270540</a></p><p><br></p><p>ok, es war klar, dass der fcz gegen yb nicht gewinnt, nach 10 tagen quarantäne, ohne (mannschafts-) training.</p><p><br></p><p>ABER: eine funktionierende mannschaft, mit einem klaren plan, mit einem langjährigen trainer, tritt anders auf, trotz der speziellen umstände!</p><p><br></p><p>zum ersten mal erlebe ich magnin ratlos, resignierend in der öffentlichkeit...ob er selber die grösse hat, uns, aber auch sich selber zu erlösen? cillo wirds nicht tun...der zeitpunkt wäre zwar perfekt, die weichen für nächste saison zu stellen. uefa cup ist nur noch illusion, aber abstiegsgefahr besteht keine.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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nzz am sunntig:
Die Trainerfrage
Kadars Bilanz ist gut – bleibt er Chefcoach?
Seit diesem Frühling ist im Grasshopper-Club alles neu, nur die Mannschaft ist immer noch dieselbe. Wobei: Es sind zwar die gleichen Fussballer, aber sie spielen wie verwandelt, ganz anders als noch vor der Corona-Pause. Seit Zoltan Kadar Mitte Mai zum Cheftrainer bestimmt worden ist, haben die Grasshoppers sechs von acht Spielen gewonnen. Am Freitag unterlagen sie unter seiner Führung erstmals, 0:1 gegen Lausanne, aber auch in dieser Partie waren sie die bessere Mannschaft. Klar ist seit der Niederlage auch: Der Aufstieg kann nur über die Barrage führen.
Der Sportchef Bernard Schuiteman hat offensichtlich eine gute Entscheidung getroffen, indem er Kadar das Vertrauen aussprach. Der frühere Assistenztrainer Kadar, 53-jährig, ist das, was jeder seiner Vorgänger zu sein nur vorgab: ein mutiger Jugendförderer. Er schickt immer wieder unvergleichlich junge Mannschaften auf den Platz. Manchmal sind es fast schon übermütige Aufstellungen. Am Freitag in Lausanne liess Kadar den 18-jährigen Robin Kalem debütieren.
Interessant ist, dass Kadar, damals noch Assistenzcoach von Uli Forte, im Trainingslager im Winter sehr zurückhaltend war, als es darum ging, jüngere Spieler in die 1. Mannschaft zu integrieren. Er dachte damals, sie könnten in der Challenge League überfordert sein. Die Vorsicht erwies sich als unbegründet.
Ob Kadar auch in der nächsten Saison Trainer bleiben soll, ist die Kardinalfrage für Schuiteman. Er muss jetzt oder sehr bald eine Antwort auf sie finden, weil nach der Saison Anfang August kaum Zeit bleibt, sich nach einem neuen Chefcoach umzusehen. Die neue Saison beginnt schon im September. Für Kadar spricht seine Bilanz, die langjährige Verbundenheit mit dem Klub – und nicht zuletzt, dass er ein kostengünstiger Trainer ist. Fest steht, dass Kadar bei GC bleiben wird, das hat man ihm versprochen, bloss in welcher Rolle, ist unklar. Er selbst hat sich wiederholt so geäussert, dass er sich vorstellen könne, auch wieder in die zweite Reihe zurückzustehen. Vielleicht ist die Frage intern aber auch schon entschieden. Das Gerücht hält sich, Schuiteman kenne den Trainer für die neue Saison bereits. Und es sei nicht Kadar. Aus Portugal heisst es, der 55-jährige João Carlos Pereira, ehemaliger Coach von Servette, sei ein möglicher Kandidat.
Bis jetzt sind zwei Transfers für die neue Saison bekannt: Shkelqim Demhasaj und Oscar Correia. Es sind Zuzüge, wie sie die Grasshoppers in der jüngeren Vergangenheit oft vollzogen haben: Correia kommt von Etoile Carouge (Promotion League), Demhasaj aus Luzern, wo er sich nicht durchsetzen konnte. Es sind noch nicht die Namen, die aufgrund von Schuitemans Beziehungsnetz erwartet werden konnten. Er war wohl auch nicht federführend. Demhasaj wird vom Berater Erdin Shaqiri vertreten, dem Bruder von Xherdan Shaqiri. Erdin Shaqiri wiederum ist mit dem Managing Director von GC, Jimmy Berisha, gut bekannt.
Der Sportchef Schuiteman arbeite derweil an zwei, drei «grossen Transfers» für die nächste Saison. Gerüchteweise fällt der Name des früheren Schweizer Nationalgoalies Diego Benaglio.
(fcl.)
Aus dem NZZ-E-Paper vom 19.07.2020
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nuz am sunntig:
GC made in China: Ein Rätsel
Selbst drei Monate nach dem Kauf haben sich die neuen Besitzer nicht dazu geäussert, was sie mit den Grasshoppers vorhaben. Wird der Traditionsklub eine Drehscheibe für den internationalen Spielerhandel – und geht es den Chinesen auch um Kontakte zur Schweizer Wirtschaftselite? Von Flurin Clalüna und Stephan Ramming
Chinesen, überall Chinesen. In der grossen, weiten Welt der Geopolitik und der globalisierten Wirtschaft ist es eine der wichtigsten Debatten der Epoche: Ist es gut oder schlecht, dass sich chinesische Investoren im Westen immer mehr Einfluss erkaufen? Ist es ein Zeichen für Schwäche und Zerfall, mit China zusammenzuarbeiten? Oder ist es ein Zeichen der Stärke und der Weitsicht?
In der kleinen Welt des Fussballs und in der noch kleineren Welt der Schweizer Liga macht sich der Rekordmeister, der Grasshopper-Club Zürich, gerade daran, für sich eine Antwort zu finden. Ausgerechnet GC, dieser im Kern konservative Klub, setzt sich mit chinesischen Eigentümern einem Kulturwandel aus, so wie andere Schweizer Firmen vor ihm, so wie Syngenta, Swissport oder Saurer. 14 europäische Fussballklubs stehen unter chinesischem Einfluss, GC ist der erste aus der Schweiz.
Nach rund drei Monaten in chinesischem Besitz ist der Verein wild entschlossen, alle Vorzeichen auf Stärke und Weitsicht zu stellen. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr hat GC auch allen Grund dazu. Damals stand der Klub vor der Liquidation. Seit der Übernahme ist er solid finanziert und hat eine Perspektive für mindestens die nächsten fünf Jahre. Nur: Wie diese Perspektive aussieht, ist weiterhin nur schemenhaft zu erkennen. GC lässt ausrichten, dass zu strategischen Fragen keine Auskünfte erteilt werden.
Nervöses Schweigen
In der Absage schwingt Nervosität mit. Die neue GC-Führung wurde vor kurzem kritisiert von Andres Iten, er machte sich Sorgen, ob alles wirklich gut kommt mit den Grasshoppers. Iten ist Präsident des Zentralvorstandes und so etwas wie der Hüter der GC-Werte. Das nervöse Schweigen auf dem GC-Campus gründet aber auch in der eigenen Ungewissheit, wie sich die chinesische Fussballmentalität in Niederhasli auswirkt.
«Keine Sorge, es wird keinen Shuttlebus voller Chinesen vom Flughafen nach Niederhasli geben.» Dies sagte ein paar Tage nach der Übernahme Adrian Fetscherin, der GC-Kommunikationschef. Was er damit auch klarstellen wollte: Die chinesischen Besitzer werden die Chefbüros im Trainingszentrum der Grasshoppers nicht ausschliesslich mit eigenen Landsleuten besetzen. Es war die Zeit, als es Bedenken gab, GC werde nicht bloss strategisch aus Schanghai ferngesteuert, sondern die Chinesen könnten sich gleich auch noch allein um das Tagesgeschäft kümmern wollen.
Inzwischen wirft etwas ganz anderes Fragen auf, es ist das Gegenteil der ursprünglichen Befürchtung: Die Chinesen sind weder sicht- noch spürbar. Seit der Machtübernahme haben sie, abgesehen von zwei inhaltsarmen Interviews des Präsidenten Sky Sun, kein einziges öffentliches Wort mehr über ihren Klub verloren. Die Besitzerin Jenny Wang liess sich bei der Übernahme so zitieren: «Der Grasshopper-Club Zürich ist ein weltweit bekannter Verein, der seit mehr als 130 Jahren tief in der Stadt Zürich verwurzelt ist.» Frau Wang habe «seit vielen Jahren einen engen Bezug zur Schweiz und zum Fussball». Das ist das Einzige, was Wang bis heute zu ihrem Klub gesagt hat. Niemandem ist bekannt, wie sich dieser enge Bezug zur Schweiz und zum Fussball manifestiert. Auch vereinsintern haben sich die Chinesen nie an die Belegschaft oder an die Mannschaft gewandt, um zu erklären, wer sie sind und was sie mit GC vorhaben. Dass ihnen wenig an Transparenz liegt, zeigte sich schon daran, dass sie zunächst gar nicht wollten, dass der Deal überhaupt öffentlich wird. Erst auf Drängen von GC willigten sie ein, den Besitzerwechsel zu kommunizieren.
Der frühere GC-Präsident Stephan Rietiker, der die Grasshoppers mit einem russischen Investor ebenfalls hatte übernehmen wollen, sagt: «Die chinesische Kultur ist besonders, man ist zurückhaltend und wenig transparent, das hätte GC wissen müssen.» Rietiker ist inzwischen auch aus der Gönnervereinigung Donnerstag-Club ausgetreten.
Wie viel Geld die Chinesen in den Klub zu investieren bereit sind, ist offiziell auch nicht bekannt. Für die nächsten fünf Jahre sollen fixe Termine vereinbart worden sein, wann jeweils Geld überwiesen wird. Es ist von einem Gesamtvolumen von rund fünfzig Millionen Franken auszugehen, darin enthalten ist auch der Kaufpreis für die bisherigen Klubbesitzer Stephan Anliker und Peter Stüber. Pro Saison sollen in den nächsten fünf Jahren sechs bis acht Millionen Franken aus China zur Verfügung stehen. Danach besteht eine Absichtserklärung für weitere fünf Jahre.
Vor der Übernahme standen die Grasshoppers bereits in Kontakt mit zwei anderen chinesischen Investorengruppen. Aber erst Jenny Wang hielten sie für seriös genug, um sich auf einen Verkauf einzulassen. Aber was für ein Interesse hat eigentlich Wang an GC?
GC politisch nutzen
Bekannt ist, dass Jenny Wang mit Guo Guangchang verheiratet ist. Guangchang ist vielfacher Milliardär und geschäftet mit Firmen-Beteiligungen, Investitionen und Übernahmen. Guangchangs Dachgesellschaft heisst Fosun, sie unterhält Vertretungen rund um den Globus. Bis vor kurzem auch an der Bodmerstrasse 14 in Zürich. Die Vertretung ist in Liquidation. Aber Fosun geht augenscheinlich davon aus, künftig im GC-Umfeld mit Leuten aus der Wirtschaft, der Politik und der Kultur nützliche Kontakte zu knüpfen. Wenn der Konzern einen Brückenkopf in Zürich einrichten möchte, gibt es kaum einen besseren Türöffner in die Schweizer Elitegesellschaft als GC. Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident der Swiss-Life-Gruppe und der Adecco, unterhält Beziehungen überallhin. Dörig, früher ZV-Präsident und heute immer noch Mitglied im GC-Zentralvorstand, war es auch, der den Deal mit China befürwortete. Ohne seine Zustimmung geht bei den Grasshoppers wenig.
Geschmack am Fussball hat Fosun schon vor längerem gefunden. Zum einen, weil Chinas Präsident Xi Jinping die Kraft des wichtigsten Sports für die wirtschaftlichen und politischen Zwecke seines Landes nutzen will. Chinesische Unternehmer sind auf das Wohlgefallen bei Xi Jinping und dem Parteiapparat angewiesen. Fussball-Investments sind eine Möglichkeit, die Gunst der Regierung zu erhalten. Zum anderen, weil auch Fosun wie alle chinesischen Investoren Geld verdienen will, natürlich auch im Fussball.
Wann kommt Sky Sun?
Wie das funktioniert, wissen wenige besser als Jorge Mendes, der mächtigste Spielervermittler der Branche. 2015 kaufte sich Fosun bei Mendes ein, weil Guangchang vom Geschäftsmodell des Portugiesen begeistert war: Geld scheffeln mit Transferrechten. Ein Weg, um Einfluss zu üben, ist die direkte Beteiligung an Klubs. Deshalb kaufte Fosun 2016 beispielsweise den englischen Klub Wolverhampton Wanderers und führte ihn mithilfe von Mendes in die vorderen Regionen der Premier League. Der GC-Präsident Sky Sun hat im Vorstand von Wolverhampton seine Sporen im Fussball abverdient. Er kennt den GC-Sportchef Bernard Schuiteman aus dieser Zeit, drei Jahre arbeiteten sie zusammen. Der Niederländer war Scout in Wolverhampton. Dennoch haben die GC-Verantwortlichen wiederholt wider besseres Wissen in Abrede gestellt, dass es besondere Verbindungen gebe zum englischen Klub oder auch zu Fosun.
Champion Union HK Holdings Ltd. heisst die Gesellschaft, die GC besitzt. Um der juristischen Form willen rief Fosun eine separate Firma für die GC-Übernahme ins Leben. Es ist ein kleiner Kniff mit Jenny Wang als Besitzerin, um (sport-)rechtlichen Problemen auszuweichen. Vor diesem Hintergrund ist GC ein kleiner Teil eines grösseren Netzes, um noch stärker Fuss zu fassen im europäischen Fussball. GC soll eine Drehscheibe werden, wo man ältere Spieler parkieren und Jüngere ausbilden und ihren Marktwert erhöhen kann.
Das soll der Geschäftsplan sein. Vielleicht erläutern ihn die Chinesen bald einmal selber.
Dass die Besitzerin Jenny Wang und der Präsident Sky Sun bisher nicht in Erscheinung getreten sind, liege an der Corona-Pandemie, heisst es bei GC. Fetscherin sagte Anfang Juni auf Instagram, man wolle beide möglichst schnell vorstellen. «Jenny Wang könnte (...) mit einem Touristenticket in die Schweiz einreisen, aber das hängt von ihren persönlichen Terminmöglichkeiten ab.» Bis heute hat sie weder Zeit gefunden, die Reise anzutreten, noch für eine Videobotschaft. Man darf das so deuten, dass GC für Jenny Wang offenbar nicht höchste Priorität besitzt. Sie war es auch, die nicht wollte, dass beim Besitzerwechsel ein Bild von ihr dem Communiqué beigelegt wird. Über Sky Sun sagte Fetscherin, dieser werde operativ für GC arbeiten und deshalb brauche er eine Aufenthalts- und eine Arbeitsbewilligung, «da sind wir mit den Behörden daran».
Solange Sky Sun nicht da ist, fehlt GC vor Ort der wichtigste Entscheidungsträger für das Tagesgeschäft. Er ist nicht nur der Präsident, sondern auch der Delegierte des Verwaltungsrates und damit der eigentliche Chef. In der Zwischenzeit führen der Managing Director Jimmy Berisha und der Generalsekretär Samuel Haas den Klub. Die Aufsicht hat der Vizepräsident Andras Gurovits. Berisha und Haas haben schon einiges getan, was für Aufsehen gesorgt hat, es herrscht ein reges Kommen und Gehen bei GC, mehrere Angestellte wurden entlassen, andere verliessen den Klub freiwillig: Nachwuchstrainer, Büroangestellte, der Cheftrainer Goran Djuricin, der Sportchef Fredy Bickel. Zuletzt wurde bekannt, dass auch der Ausbildungschef Timo Jankowski seinen Abschied nehmen wird.
Auch mehrere Monate nach der Übernahme sind die Stimmen nicht verstummt, die nicht verstehen können, wie die Chinesen den beiden unerfahrenen jungen Männern Berisha und Haas den Verein anvertrauen konnten. Der frühere Präsident Rietiker sagt: «Vom neuen Management bin ich noch nicht überzeugt. Es ist zwar richtig, dass neues Personal eingestellt wird und alte Seilschaften aufgelöst werden, aber kommunikativ sind zu viele Fehler passiert.» Auf der anderen Seite wird das Management von verschiedenen Gönnervereinigungen auffallend gelobt. Adrian Fetscherin kümmere sich gut um sie.
Am liebsten im Hintergrund
Berisha und Haas waren zwar die Türöffner beim Zustandekommen des Deals zwischen GC und Jenny Wang. Zur Belohnung bekamen sie ihre Jobs im Verein und eine Provision. Aber sie passen nicht recht ins Anforderungsprofil der Chinesen, die im Ruf stehen, sich jeweils mit den besten Fachleuten zu umgeben. Kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen kam es wegen Berisha und Haas nochmals zu grundsätzlichen Diskussionen zwischen GC und den Chinesen. Dies, weil ursprünglich gar nicht vorgesehen war, dass die beiden eine Führungsrolle im Verein bekommen sollten. Sobald Sky Sun vor Ort tätig sein wird, beginnt die wahre Bewährungsprobe für Berisha und Haas. Und es gibt einige bei GC, die sehr hoffen, dass er die beiden ganz besonders auf ihre Tauglichkeit prüfen wird.
Der wichtigste Vertrauensmann des Präsidenten Sky Sun ist der Sportchef Bernard Schuiteman. Er hat sich unlängst gegenüber seinem Vorgänger Fredy Bickel im Ton vergriffen und musste sich die vorwurfsvolle Frage gefallen lassen, ob dies der neue Stil von GC sei. Da kommt einiges zusammen: unsichtbare Besitzer, eine irritierend kommunizierende Führung und damit die Frage, ob alle genau wissen, was sie da eigentlich tun.
Es ist typisch für das Führungsverständnis der neuen Besitzer, im Hintergrund bleiben zu wollen und das Management arbeiten zu lassen mit Leuten, die Erfahrungen gemacht haben im Fussball und von denen sie glauben, dass sie mit lokalen Empfindlichkeiten umgehen können. Die grossen Linien aber werden nicht in Niederhasli vorgegeben, sondern in Schanghai. Wobei man sich fragen kann, ob die Chinesen bisher mehr getan haben, als die Vorschläge aus dem Campus bloss abzunicken. Das wird sich mit Sky Suns Ankunft ändern. Er soll auf gepackten Koffern sitzen.
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Alles anzeigen
mein erster und letzter beitrag zum thema, aber es ist wirklich übel wie einseitig hier missioniert wird:
verwunderlich, dass die kritiker es sich irgendwie zur lebensaufgabe gemacht haben zu predigen bis zum umfallen (ist ja mittlerweile ein monolog hier) und alle zu verteufeln und als blind zu bezeichnen, die nicht einschwenken...
wieso kann man nicht akzeptieren, dass die masse und übrigens auch die masse der personen, welche sich mit der sache besser auskennen wie wir, eine andere meinung haben?
munter wird zitiert und missioniert was einem passt....dabei wird überlesen, dass auch die zitierten mit einem verständnis auf dem gebiet, meist nicht sagen können so und so ist es, sondern auch nur vermuten, da keiner weiss was wirklich richtig ist...ja auch du nicht lieber Snowcat, der sich unendlich einseitig informiert
fakt ist auf alle fälle, dass das virus in den USA, Brasilien und Israel wütet und in Italien einige KM von uns entfernt gezeigt hat was drohen kann...
auch fakt ist, dass komplett ausgeblendet wird, wie viele folgeschäden durch corona enstehen KÖNNEN und zwar auch bei leichten fällen wie bei den fczlern (lunge, herz etc.)...ich kenne einen solchen fall, der mit 40ig nicht mehr in seinen job zurück kann wegen corona und meine frau (radiologin) hat in den letzten monaten x lungen gesehen, die sich wohl kaum jemals mehr erholen werden...diese fälle tauchen stand heute in keiner statistik auf...
wie viele solche fälle es prozentual gibt weiss NIEMAND...und bevor man so etwas weiss sollte man sich wohl besser nicht zu weit aus dem fenster lehnen
fakt ist auch, dass eben wieder in männedorf der virus in ein altersheim geschlichen ist trotz x vorsichtsmassnahmen und da das sterben um sich greift..aber ist ja egal..man kennt die nicht und die waren ja alt...wtf!
ich ziehe auf alle fälle eine maske in einem öv und ein zwei mini einschränkungen, die eigentlich niemandem wirklich weh tun wenn wir ehrlich sind, definitiv vor wenn ich damit verhindern kann, dass meine glückliche grossmutter noch einige jahre hat, meine eltern sicherer leben, meine kollegen die risikogruppen sind weniger gefährdet sind und ich meine schwangere frau nicht anstecke
zwangsweise habe ich in meinem umfeld sehr viele ärzte und ärzte kollegen und könnte x elendliche stories erzählen und jedem ober missionar würde wohl eine woche in einem kriesengebiet im spital gut tun (und ja zur Zeit sind wir zumindest in der Schweiz in keinem Kriesengebiet...MEINER meinung nach einzig und alleine dank der Massnahmen)
ich versteh ja wenn man über einen 100 % lockdown jammert, aber jammern über die heutigen massnahmen in der schweiz scheint mir jammern um des jammerns willen
So und ich geh jetzt den Sonntag geniessen...ist ja trotz corona erlaubt..wow
snowcat: Kannst dir eine Antwort an mich sparen..ich bin höööchst selten noch auf dem Forum..aber ev. läuft man sich ja mal wieder über den Weg für ein Bier, dann kannst du dann weiter predigen...:) ich überlasse dir und deinen anhängern jetzt wieder die bühne (und nochmals, kann sein, dass übertrieben wird und du teilweise recht hast...aber das wissen wir alle erst in 2-3 jahren und meine obigen fakten stimmen leider auch dann noch und es ist tragisch um jeden fall)
wär wieder mal an der zeit, ja!

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man könnte direkt meinen, die leute beginnen zu denken...schön, wenn die masse von vernunft erfasst wird!

Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr. Dr. Vernazza.
hier der ganze artikel:
Pietro Vernazza zur Corona-Strategie der Schweiz
«Das Coronavirus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet»
Pietro Vernazza, Infektiologe, Professor und Chefarzt am Spital St. Gallen, fordert, dass der Bund seine Corona-Strategie grundsätzlich überdenkt – und macht einen brisanten Vorschlag.
Pietro Vernazza hat frei genommen, weil er in den vergangenen Monaten im Spital viele Überstunden angehäuft hat. Deshalb beantwortet er die Fragen von seinem Wohnzimmer aus via Skype. Er ist während des Interviews ruhig, ja nachdenklich, kann zuweilen seine Angriffslust kaum verbergen.
Herr Vernazza, wie bringen wir dieses Coronavirus endlich weg?
Schauen Sie, Coronaviren sind seit Jahren weltweit unter den Menschen verbreitet. Sie verschwinden nicht einfach. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass es mit dem neuen Coronavirus anders sein wird. Es wird wohl bei uns bleiben. Wir müssen lernen, mit dem neuen Virus zu leben.
Dann müssen wir noch jahrelang Masken tragen, Abstand halten und auf grosse Konzerte verzichten?Das ist Ihre Schlussfolgerung, nicht meine.
Aber solange das neue Coronavirus nicht verschwunden ist, braucht es doch Massnahmen zur Verhinderung einer zweiten Welle?Mit diesen Massnahmen versucht man in der Schweiz, zu verhindern, dass sich das Virus einnistet. Man macht das mit der Vision, dass es irgendeinmal eine Impfung gibt, mit der man die Ausbreitung des Virus vollständig verhindern kann.
Täuscht unser Eindruck, dass Sie diese Vision nicht teilen?Es ist eine ambitiöse Strategie, die der Bundesrat und auch viele andere europäische Länder verfolgen.
Warum ambitiös?Einerseits ist es sehr aufwendig, diese hohen Sicherheitsmassnahmen nicht nur ein paar Monate, sondern vielleicht über Jahre aufrechtzuerhalten. Denn es setzt voraus, dass man jeder möglichen Infektion nachgeht und Menschen in Quarantäne setzt, bis es einen brauchbaren Impfstoff gibt.
Bezweifeln Sie, dass es diesen schon bald gibt?
Damit sind wir beim zweiten Grund, warum ich die Strategie ambitiös finde. Es kann zwar sein, dass wir in einem Jahr eine massentaugliche Impfung haben. Dann müsste aber ein Grossteil der Bevölkerung mitmachen. Wenn sich nur gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen, bringt das nichts. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass die Impfung gerade bei älteren Menschen kaum nützt.
Das heisst, die Jungen müssten sich aus Solidarität zu den Alten impfen lassen?
Genau. In Japan hat man dies vor Jahrzehnten für die Grippe gezeigt. Kinder wurden flächendeckend gegen Grippe geimpft. Als man die Durchimpfung bei den Jungen aufhob, stieg die Mortalität der Alten massiv.
Was wäre denn die Alternative zur Strategie des Bundes?Man könnte die Schutzmassnahmen in der breiten Bevölkerung reduzieren, damit die junge Bevölkerung nach und nach mit dem Virus in Kontakt kommt. Den älteren Menschen sollte man die Möglichkeit geben, sich besser zu schützen.
Sie empfehlen also bei den jüngeren Menschen eine Durchseuchung?Ich empfehle nichts. Zunächst sollten wir die Optionen gründlich diskutieren. Ich zeige einfach auf, dass eine differenzierte Durchseuchung eine Alternative zur heutigen Ausrottungsstrategie des Bundes ist. Denn neue Studien aus dem Tessin, aus Spanien und den USA zeigen, dass zehnmal mehr Menschen mit dem Virus angesteckt wurden, als tatsächlich diagnostiziert wurden.
«Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt.»
Was leiten Sie daraus ab?
Dass es sehr schwierig ist, alle Infizierten aufzuspüren und abzuschotten. Es zeigt aber auch, dass viel mehr Menschen, als man bis jetzt dachte, mit dem Virus problemlos umgehen können. Und wie bei der Grippe sind auch viele Menschen ohne Krankheitssymptome ansteckend. Damit ist das Virus eben doch in vielen Punkten ähnlich wie eine Grippe. Der Hauptunterschied ist…
… dass sich bei Corona in kürzester Zeit sehr viel mehr Menschen anstecken als bei der Grippe.Genau. Und deshalb war es auch richtig, dass man eine Überlastung der Spitäler mit diversen Massnahmen verhinderte. Heute ist die Situation anders, und wir wissen mehr über die Krankheit. Deshalb sollte man die Verhinderungsstrategie überdenken.
Wäre das nicht ein Spiel mit dem Feuer, weil dann die Ansteckungszahlen wieder exponentiell ansteigen könnten?Das exponentielle Wachstum einer Epidemie ist zeitlich immer beschränkt und kann auch beeinflusst werden. Wir haben in der Schweiz und anderen Ländern festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit schon vor dem Lockdown rückläufig war.
Das dürfte aber auf Verhaltensänderungen der Bevölkerung zurückzuführen sein, die schon vor dem Lockdown begonnen haben.Das ist sicher so. Vielleicht ist es aber nicht der einzige Grund. Man sieht jetzt auch in anderen Ländern, dass sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf einen Peak hin bewegt, um dann wieder abzufallen. Dies unabhängig von der Intensität der Massnahmen. Das wirft die Frage auf, ob es neben Verhaltensmassnahmen auch andere Gründe für die Abschwächung gibt.
Sie haben bestimmt die Antwort schon bereit.Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt. Seit rund zwei Monaten beobachten wir das Phänomen der Kreuzimmunität. Menschen, die gegen andere Coronaviren eine Immunantwort entwickelt haben, erkranken milde oder gar nicht an Covid-19. Deshalb gibt es vielleicht in der Bevölkerung schon viel mehr natürliche Barrieren, die dem neuen Virus den Weg der Verbreitung abschneiden.
Sie glauben also nicht, dass sich die Krankheit heute noch ungezügelt weiterverbreiten könnte?Als gewisse Epidemiologen am Anfang der Pandemie prophezeiten, dass es bis zu 100’000 Tote geben könnte, sind viele erschrocken. Heute zeigt sich, dass diese Szenarien übertrieben waren. Mittlerweile weiss man aufgrund von globalen Erfahrungswerten, dass Covid pro Million Menschen rund 500 bis 1000 Todesfälle verursachen dürfte. Für die Schweiz bedeutet das, dass wir mit 4000 bis 8000 Todesfällen rechnen müssen. Das sind doch etwa fünfmal mehr als bei einer saisonalen Grippe! Und auch die Grippe betrifft wie Covid vor allem ältere Menschen. Doch die Grippe fordert diese Todesopfer jeder Jahr.
«Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.»Und doch ist es jedes Mal ein Mensch, der vielleicht noch ein oder mehrere Jahre länger gelebt hätte.
Jeder Todesfall ist für das Umfeld tragisch, auch wenn es die betagte Grossmutter trifft. Und dennoch: Das ist der Verlauf des Lebens. Es entspricht der Natur, dass viele Menschen im hohen Alter an einem Virus sterben. Das war schon immer so. Bei einigen ist es das Grippevirus, bei anderen das RSA-Virus und bei dritten ein älteres Coronavirus, nun ist noch ein weiteres dazugekommen.
Ausgerechnet Sie als Arzt wollen nicht möglichst viele Leben retten?Mich überrascht, dass Sie das als unärztlich anschauen. Der medizinische Alltag lehrt uns, dass alle Menschen sterben müssen. Auch unserer Arbeit sind Grenzen gesetzt. Und viele ältere Menschen sind auch bereit zu sterben. Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.
Blenden das die Epidemiologen zum Teil aus, weil sie zu weit weg von den Patienten sind?Vielleicht. Ich kann nur für mich sprechen. Vor über 30 Jahren habe ich fast jede Woche einen Aidspatienten in den Tod begleitet. Ich habe gelernt, mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Wir Ärztinnen und Ärzte erleben diese Unausweichlichkeit des Todes im Alltag hautnah. Das dürfte uns prägen.
Es gibt mittlerweile Berechnungen, die aufzeigen, wie viel ein zusätzliches Lebensjahr kosten darf. Müsste man diese Rechnung auch bei Corona-Patienten machen?Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun. Eine Krebstherapie, welche pro verlängertes Jahr mehr als 150’000 Franken kostet, wird nicht mehr so einfach finanziert. Auch die Prämienzahler kommen an ihre Grenzen. Wer glaubt, solche Überlegungen gäbe es in der Medizin nicht, ist blauäugig.
Somit ist es nichts Aussergewöhnliches, wenn Ärzte und Ärztinnen entscheiden, welche Corona-Patienten an ein Beatmungsgerät kommen und welche nicht?Wir sind in der Schweiz gar nicht an diesem Punkt. Aber in der Intensivmedizin müssen sich Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit heiklen Entscheidungen am Lebensende auseinandersetzen. Das ist eine völlig normale Situation. Intensivmediziner sind es gewohnt, solche Entscheide unter Einbezug von Angehörigen und Patienten zu fällen.
Man erhält den Eindruck, Sie seien ein Anhänger des Schweden-Modells.Die Schweden haben nichts falsch gemacht. Ihr Modell wird vor allem von Leuten kritisiert, die ihr eigenes Modell verteidigen müssen. In Schweden gab es ja auch Einschränkungen, und mittlerweile gehen die Todesfallzahlen fast linear zurück. Der Effekt ist deutlich. Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung.
«Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen.»Würden Sie jetzt nach Schweden in die Ferien gehen?
Ich würde bedenkenlos in diesem Land Ferien machen. Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen. Das Land verzeichnete in den letzten 14 Tagen insgesamt noch 54 Fälle pro 100’000 Einwohner und liegt damit unterhalb der vom Bund festgelegten Grenze für Länder mit Quarantänepflicht.
Zurück zur Schweiz: Sie muss sich im internationalen Vergleich nicht verstecken.Ich bin zufrieden, was die Schweiz bisher erreicht hat. Den weiteren Weg müssen wir aber gut überdenken. Heute geben wir jeden Monat rund 40 Millionen Franken allein für Tests aus. Quarantänemassnahmen werden uns monatlich bald über 10 Millionen kosten. Wenn wir in ein bis zwei Jahren keinen Impfstoff haben, haben wir Milliarden ausgegeben und das Problem trotzdem nicht gelöst. Wir müssen uns fragen, ob wir dieses Risiko eingehen wollen.
Sie dürften für ein Nein plädieren.Ich plädiere für eine saubere Prüfung alternativer Strategien. Die neuesten Erkenntnisse zeigen klar, dass in der Schweiz nicht 30’000 bis 100’000 Menschen an Corona sterben werden und dass die Epidemie früher abklingen könnte als bisher angenommen. Das Virus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet.
Sie verharmlosen.Nein, Sie müssen sich die Zahlen vor Augen führen: Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden. Wenn wir bisher annahmen, dass die Sterblichkeit bei einem Prozent oder tiefer lag, dann ist sie mit der neuen Erkenntnis eher bei einem Promille. Damit sind wir bezüglich Sterblichkeit in der Grössenordnung der saisonalen Grippe.
Diese Haltung gilt mittlerweile doch als überholt.Im Gegenteil: Je mehr wir wissen, desto mehr gelangen wir zur Überzeugung, dass dies so ist. Und wenn sich die Hypothese der Kreuzimmunität bestätigt, dann dürfte auch die Überwindung der Corona-Krise einfacher sein als zunächst angenommen.
«Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe.»Aber die Grippe ist doch gerade für jüngere Menschen vergleichsweise harmlos?
Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Gerade Anfang Februar starb bei uns am Kantonsspital St. Gallen eine 20-jährige Frau an der Grippe. Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe, auch wenn diese für die meisten Menschen harmlos ist. Bei Covid-19 ist das nicht anders. Aber bei der Grippe publiziert niemand die tragischen Todesfälle bei jungen Menschen oder die Zahl der Todesfälle. Gerade weil wir seit Jahren die Grippeerkrankungen sträflich vernachlässigen, überrascht mich das Ausmass der Reaktion auf die Covid-Epidemie.
Verbreiten Behörden, Wissenschaft und Medien Panik?Meiner Meinung nach wäre von Anfang an eine ruhige Haltung angebracht gewesen. Selbst Wissenschaftler machten auf Panik, auch wenn das nicht ihre Absicht war. Sie haben mit bestem Wissen und Gewissen ihre Daten ausgewertet und interpretiert. Am Schluss ist es jedoch eine persönliche Frage, wie man mit möglichen Szenarien umgeht.
Warum waren Sie zurückhaltender?Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich bereits in einem fortgeschrittenen Alter bin und schon mit diversen Epidemien wie Sars, Rinderwahn, Schweine- und Vogelgrippe Erfahrungen sammelte. Dort wurde immer übertrieben. Dies liess mich vorsichtiger werden bei der Interpretation von Szenarien. Auch wenn mir als Infektiologe klar ist, dass virale Infektionskrankheiten gefährlich sein können.
Hat auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes zu stark auf Panik gemacht?Die Taskforce macht grundsätzlich einen guten Job. Ich finde aber, sie dürfte nicht in den Medien auftreten. Sie sollte dem BAG und dem Bundesrat dienen.
Die Taskforce tritt andauernd in den Medien auf.Möglicherweise wurde das so abgesprochen. Ich kenne die Hintergründe zu wenig. Ich fände es wichtig, dass die Themen vertieft diskutiert werden. Leute aus der Taskforce sagen mir, die gewählte Strategie sei billiger als ein zweiter Lockdown. Doch alles ist billiger als ein Lockdown. Ich habe aber noch nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung der aktuellen Strategie gesehen. Das fände ich wichtig. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass die Taskforce die neusten Erkenntnisse in ihre Überlegungen einfliessen lässt.
Sie wurden für die Taskforce angefragt, sind jetzt aber nicht dabei. Warum?Ich kenne die Gründe auch nicht.
Passten Sie mit Ihren Ansichten nicht in dieses Gremium?Das weiss ich nicht. Ich spüre aber viel Unterstützung von Kollegen. Zudem korrespondierte ich in den letzten Monaten oft mit Daniel Koch. Ich denke, dass ich meine Position einbringen und einen Beitrag leisten konnte. Ich habe kein Problem damit, dass ich nicht der Taskforce angehöre.
Sie singen in einem Laienchor. Wie funktioniert das in Corona-Zeiten?Wir hatten im März eine Einladung für einen Auftritt mit anderen Chören in der Carnegie Hall in New York. Auf die Reise mussten wir wegen Corona verzichten. Lange konnten wir auch nicht proben. Mittlerweile haben wir im bescheidenen Rahmen wieder angefangen.
Es gab auch Ansteckungen bei Chören in der Schweiz. Wie schützen Sie sich?Wir probten vor der Sommerpause stimmenweise und unter Einhaltung von Distanz. Auf die Dauer ist das aber nicht umsetzbar. Andererseits mache ich mir schon auch Sorgen. In unserem Chor hat es Leute, die älter und mehr gefährdet sind als ich. Doch ich singe sehr gerne. Dass ich mich dabei einem potenziellen Risiko aussetze, nehme ich in Kauf. Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr.
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<woltlab-quote data-author="Daywalker" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>...isch aber truurig</p></woltlab-quote><p></p><p>die einen sagen so, die anderen sagen so! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<p>Neue chinesische Studie zeigt: 87% aller Corona-Fälle blieben in Wuhan unentdeckt</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id15997356.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id15997356.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p>solche studien gibts schon seit februar. also studien/annahmen, welche von einer bereits vorhandenen immunitätsrate gegen covid19 von mind. 80% der bevölkerung ausgehen. immun heisst aber nicht, dass man sich nicht infizieren kann. immun heisst nur, dass man sich wohl infizieren kann, aber keine bis nur leichte symptome zeigt. so wie die fcz getesteten.</p><p><br></p><p>wobei auch der pcr test eine gewisse rolle spielt. man hat mit diesem test schon personen an mehreren hintereinander folgenden tagen gestestet. an allen tagen abwechselnd mit einem anderen ergebnis. also mal positiv, mal negativ. auch hat man mit diesem test schon ziegen und papayas (ja die frucht!) positiv getestet...</p><p><br></p><p>aber schön berichtet mittlerweile auch der mainstream darüber! ob solche artikel aber beim panikorchester ankommen, wage ich allerdings zu bezweifeln. <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Dann sehe ich aber das Problem nicht... Um das Leben zu geniessen braucht man sicher keine Massenveranstaltungen wie Clubbesuche, Parties oder Konzerte, und guten Sport kann man auch am Fernsehen geniessen wie die aktuelle Situation zeigt</p></woltlab-quote>
<p></p><p>klar, skifahren muss ich auch nicht in der freien natur, es reicht wenn ich mir einen 3d skifilm reinziehe...</p><p><br></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/facepalm.gif" alt="
" title="facepalm" class="smiley" height="36"></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Roli es gibt aber schon einen grossen Unterschied: Während einer Grippe Welle sind die Spitäler weltweit nicht überlastet, während Corona ohne Massnahmen (!) aber schon! Hatten wir ja schon in div. Ländern, wäre auch in der Schweiz so gekommen und ist aktuell in Indien der Fall. Und genau darum wird auch der ganze Zirkus veranstaltet! Du wirst noch sehr lange ohne Fussball und Hockey im Stadion verbringen! Als nächstes werden sie in der CH die Clubs und Bars wieder schliessen müssen da die Jungen Party machen da es sie nicht interessiert da nicht gefährdet.</p></woltlab-quote><p>hab gerade gesehen, dass eggi schon geantwortet hat, poste meinen senf jetzt trotzdem:</p><p><br></p><p>falsch! schau dir berichte aus den spitälern in spanien, usa oder italien an aus dem grippe winter 2017/2018! komplett überlastet, die leute hingen in den gängen. überall wo das (öffentliche) gesundheitssystem dem neoliberalismus geopfert wurde, gibts in strengen grippewintern engpässe bis überbelastungen. aber auch hier: interessierte bisher keine sau!</p><p><br></p><p>wir leben in einer beschissenen zeit, wo poilitcal corectness komplett groteske formen annimmt, welche mehr mit folter als mit moral zu tun haben. während ich im dezember 2019 die alten grippetoten ungestraft als „normal“ bezeichnen durfte, bin ich 3 monate später für die gleiche oder eine ähnliche aussage ein empathieloses arschloch. vom schorsch gaggo beim negerhäuptling in afrika und den mohrenköpfen fang ich gar nicht erst an...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt="
" height="17"></p><p><br></p><p>isch doch wahr!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Daywalker" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>...du hast doch ein leben, also mach was draus!</p></woltlab-quote><p></p><p>jetzt ist mir klar, weshalb du solch kluge weisheiten für mich hast...</p><p><br></p><p>...ich bin nämlich ganz genau doppelt so alt wie du! ich will aus meinem leben auch nichts mehr machen, sondern den rest einfach noch geniessen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/suff.gif" class="smiley" alt="
" height="18"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<woltlab-quote data-author="Eggi" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Gibt keinen Hinweis dassSymptomlose übertragen, lies den von Snowcat geposteten Artikel!</p></woltlab-quote>
<p>im gegenteil, es gilt mittlerweile wissenschaftlich als gesichert, dass eine übertragung durch symptomlose (praktisch) ausgeschlossen werden kann. wie immer, dürfte es auch hier wenige ausnahmen geben, welche die regel bestätigen.</p><p><br></p><p>das hat man übrigens schon im februar in wuhan festgestellt. eine symptomlose, infizierte geschäftsfrau hatte nachweislich mit 455 menschen kontakt. alle wurden gestestet, kein einziger positiv. auf grund dieses falles übrigens, haben einige wissenschaftler wie bhakdi oder wodarg (ich weiss, alles ahnungslose verschwörungstheoretiker), begonnen mit seriösen, sachlichen forschungen, ganz ohne hysterie. und da schon pensioniert, auch ohne rücksicht auf irgendwelche lobbies! wahrscheinlich ein nicht zu unterschätzendes kriterium in der ganzen corona hysterie.</p><p><br></p><p>wodarg ist übrigens der, welcher schon den schweinegrippeverlauf inkl. zahlen genau voraussagte, während sich der liebling der massen und politiker, dr. drosten, um einige hundertausend tote verirrte...nicht zum ersten mal übrigens. mittlerweile ist er zum 4. mal dran sich komplett zu irren. die meisten arbeitnehmer hätten ein problem mit dieser quote...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
Wenn wir alles wie Pre-Lockdown führen für ein paar Jahre, dann gibt es Zahlen die man mit der Grippe vergleichen kann.
bingo, du sagst es!
die grippe zahlen wurden jahrzehnte akzeptiert, mit dutzenden von millionen toten weltweit! über 80-jährige die an grippe bzw. der folgenden lungenentzündung starben wurde als normal angesehen. kein mensch kam auf die idee, die welt jeden winter für 3 monate anzuhalten! warum auch? alte grippetote gehör(t)en so zum leben wie die geburt!
und jetzt soll plötzlich alles anders sein? da muss man sich nicht wundern, dass sich einige leute fragen stellen und „verschwörungstheoretiker“ gerade hochkonjunktur haben...