Beiträge von snowcat

    <woltlab-quote data-link="RE: Corona und anderi Biersorte" data-author="Kingu">
    <p>Lieber Eggi und Snowcat, in dieser weltweiten Situation darf und soll jeder seine Meinung haben. Ich habe eure Fakten oder Zitate nie als falsch dargestellt. Ich hatte mich gestern nur etwas darüber amüsiert, wen Snowcat so alles zitiert. Nicht böse sein Snowcat und ich möchte mich dafür auch ein bisschen entschuldigen.<img height="23" class="smiley" alt=";)" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x"></p><p>Ich kann den Postings und Zitaten einiges abgewinnen, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung sein muss. Das Einzige was mich aber wirklich etwas beunruhigt, ist die zunehmende Verharmlosung der Situation. Niemand kann bis heute erklären, wieso sich Ärzte mehrmals mit diesem Virus anstecken konnten und schlussendlich daran gestorben sind.</p><p>Also kann bis heute auch niemand bestätigen, dass man nach einer Ansteckung automatisch immun dagegen sein muss. Zudem weiss man noch sehr wenig bis nichts über eventuelle Langzeitschäden an Organen.</p><p>Ich möchte nichts übermässig dramatisieren und sehe das Wirtschaftliche genau so, wie die daraus resultierenden sozialen Problemen, ich nehme das alles sehr sehr ernst.</p><p>Trotzdem sollte man aber auch über die Grenzen schauen und wahrnehmen, was in vielen Ländern mit schlechteren Gesundheitsversorgungen und fast keinen Massnahmen gegen Covid abgeht!</p><p>Massengräber sind nicht einfach eine Erfindung von mir, sondern eine abschreckende Realität und für jeden problemlos im Internet zu finden.</p><p>Für New York, Brasilien, Ecuador sind sie traurige Realität und um die Türkei und den Iran gibt es schlüssige Hinweise. Es wird vermutlich auch nicht bei diesen Meldungen bleiben.</p><p>Um aber auch mein eigenes Post kritisch hinterfragt zu haben, gebe ich gerne zu, dass in Italien NUR die vielen Toten vom Militär abgeholt werden mussten, um sie an anderen Orten zu kremieren und zu begraben.</p><p>Und zu Russland wusste ich, dass es vorläufig nur ein Gerücht ist.</p><p>Trotzdem gibt es genug bestästige Massengräber oder ähnliche traurige Ereignisse wie jüngst in Russland, um dieses Thema weiterhin genug ernst zu nehmen. Das Thema einer möglichen zweiten Welle möchte ich hier schon gar nicht erst anschneiden.</p><p>Ich wünsche euch weiterhin eine gute Zeit und bleibt gesund!</p><p><br></p><p>Hier stellvertretend einige Links:</p><p><br></p><p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/brasil…akrise-101.html">https://www.tagesschau.de/ausland/brasil…akrise-101.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p><a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/p…s/25733992.html">https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/p…s/25733992.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p><a href="https://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/art…in-Ecuador.html">https://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/art…in-Ecuador.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p><a href="https://www.n-tv.de/panorama/Tuerk…le21681625.html">https://www.n-tv.de/panorama/Tuerk…le21681625.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p><a href="https://www.fr.de/politik/zweite-welle-droht-13773101.html">https://www.fr.de/politik/zweite-welle-droht-13773101.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p><a href="https://www.merkur.de/welt/coronavir…r-13771618.html">https://www.merkur.de/welt/coronavir…r-13771618.html</a></p></woltlab-quote>
    <p>geht doch! danke! <img height="23" class="smiley" alt=";)" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x"></p><p><br></p><p>kurz zu rima: zitieren würde ich ihn nie. ich habe es einfach amusant gefunden, wie ein komiker, mit gesundem schalk, aber auch etwas ernst, natürlich komplett ohne fakten oder gar wissenschaftlich fundiert argumentiert und am schluss eigentlich genau das sagt, was wir minderheit von +/- 30% auch glauben. einfach komödiantisch verpackt, hat mir gefallen.</p><p><br></p><p>das verharmlosen ist natürlich (oder besser eine natürliche) eine reaktion auf die extreme panikmacherei von medien und regierungen, welche eben hinten und vorne nicht mit den tatsächlichen fallzahlen übereinstimmt. ich bin mir durchaus bewusst, dass nicht wenig (vermutlich) gesundes pflegepersonal am virus gestorben ist. aber auch hier, so tragisch es ist: gemessen an der bevölkerung, selbst nur gemessen am gesamten pflegepersonal: eine verschwindend kleine minderheit, welche die massnahmen nicht rechtfertigen können. auch die folgen der krankheit für die betroffenen überlebenden sind natürlich noch unbekannt.</p><p><br></p><p>was auch stimmt: in staaten mit desolatem gesundheitssystem oder einem gesundheitssystem welches nicht für alle gleich zugänglich ist, konnte das virus viel mehr wüten, was aber, selbstredend, nicht an der gefährlichkeit des virus, sondern am desolaten gesundheitssystem liegt. wurde ja hier vor ein paar tagen schon mal diskutiert.</p><p><br></p><p>deine links werde ich gerne lesen, vielleicht sogar kommentieren! <img height="23" class="smiley" alt=":)" src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ojione/263a.png" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…one/263a@2x.png 2x"></p>

    Du hältst deine Meinung als "absolut, einzigartig, präzise und die wahre Wahrheit". Das ist schwierig. Du sprichst von svp-tantramässig von "vielen", die auch zu dieser Meinung gekommen sind; das Argumentarium der klaren Minderheit. Du unterstellst den 70%, die nicht deiner Meinung folgen "Dummheit" und "Manipulierbarkeit". Aber auch das kennen wir von vielen Populisten.

    nein, eben nicht! ich halte meine meinung nicht für die einzig richtige. aber solange ich im netz, in sonstigen medien, hier im fred etc. keine plausiblen fakten, zahlen und argumente erhalte, welche meine meinung klar widerlegen oder mich mindestens dazu anregen können, den anderen standpunkt verstehen oder sogar annehmen zu können, muss ich wohl oder übel an meiner meinung festhalten. hat absolut nichts mit sturheit zu tun. ich ändere meine meinung jedenfalls nicht, nur um mit +/- 70% mitzuschwimmen! hätten dass in der geschichte der menschheit immer alle brav getan, würden wir heute noch glauben, dass die erde der mittelpunkt des universums und erst noch eine scheibe sei. aber irgendwann kam die zeit der aufklärung, lesen, schreiben, bildung wurde für die meisten zugänglich. entschuldige bitte, dass ich mich nicht scheue, von diesen für den menschen doch nicht ganz unwichtigen errungenschaften gebrauch zu machen...

    im übrigen ist dein posting genau das was ich meine! konter gegen die schreibende person, nicht gegen den inhalt. schon beinahe eine komplette psychoanalyse meiner person. schön, ich habe auch wirklich kein problem damit.

    aber he: fakten, welche meine meinung widerlegen, wären mir wirklich lieber - und einer weiteren diskussion erheblich nützlicher - gewesen! :nick:

    „ich, snowcat, bin KEIN grosser fan von .... svp, weltwoche, marco rima“ (sandmändli ?) etc etc .... trotzdem haben sie offensichtlich alle ausnahmsweise recht 😁 ich bin beeindruckt 🙃 das leben ist so einfach geworden 😉 trump, ich lerne dazu 😆


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    jap, du hast es erfasst, genau so ist es: sie haben ausnahmsweise recht!

    wie ich schon mal erwähnte: was die politik ua. vergiftet und relativ unglaubwürdig macht, ist das denken und sture handeln nach ideologie des parteibüchleins. ich, snowcat, ganz klar mitte links, sogar mehr links als mitte, müsste jetzt gemäss dieser definition schön mit den "hurra-führt-uns-der-bundesrat-genial-durch-diese-krise-medien" mitschreien. mach ich aber nicht, ganz einfach darum, weil die zahlen und fakten eine andere sprache sprechen! zahlen und fakten, DIE grundlage für meinungsbildung überhaupt. so sollte es jedenfalls sein. und für die veröffentlichten und somit offiziell zugänglichen zahlen des bag etc. kann ich nun wirklich nichts. auch habe ich diese zahlen nicht (selber) manipuliert. sie sind wie sie sind. klar, die interpretation der zahlen ist dann wieder eine andere sache. aber wenn die weltwoche, auf grund der selben zahlen, auf das gleiche ergebnis kommt wie ich, kann ich das auch sagen, ohne das ich meine politische ideologie verrate, welche sonst wirklich beinahe diametral zur politischen ideologie von köppel steht. genauso finde ich marco rima einer der nicht wirklich lustigen komiker. aber wenn er meine meinung vertritt, darf ich das auch sagen.

    und (auch) nochmals: ich habe meine meinung nicht gebildet, weil ich es so praktisch finde was die weltwoche schreibt. ich habe bereits ganz am anfang des lockdowns bemerkt, dass fallzahlen und massnahmen in keinem vernünftigen verhältnis stehen. auf grund dieser tatsache habe ich während dutzenden von stunden im netz zu recherchieren begonnen. weit zurück, mit grippejahren verglichen usw. bis in die jahre 1968-1970, hongkonggrippe. und bis heute fand ich nirgends einen ernsthaften hinweis, glaubwürdige fakten oder zahlen, welche meine meinung widerlegen. auch nicht in diesem fred, denn...

    ...nicht wenige hier drin haben gegen eggi und mich immer nur auf persönlicher ebene gegen unsere posts gekontert. nie gegen den inhalt. während wir doch immer wieder absolute zahlen, prozentzahlen, links etc. brachten. fakten, offizielle fakten, zugänglich für jedermann mit internet anschluss. man wird als narzisst, egoist, blind, verschwörungstheoretiker etc. gebrandmarkt, ohne dass mit irgendeiner zahl oder auch sonst irgendetwas was auch nur halbwegs als argumentation, auf basis von fakten durchgeht, zu kontern. im gegenteil es werden dinge wie massive übersterblichkeit, massengräber etc. erwähnt. ohne irgendeinen hinweis auf eine quelle, einfach irgendwelche schlagworte und behauptungen. hauptsache es tönt nach dramatischer pandemie. finde ich schade!

    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte">
    <p>er spricht trifft einfach das, was du hören möchtest....ghoue oder gstoche <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/hockey.gif" alt=":hockey:" title="Goal!" class="smiley" height="45">also so honegger/ddr mässig... gibt nur meine meinung, und die ist absolut ....</p></woltlab-quote><p></p><p>nein, nicht was ich hören möchte, was ich seit etwa der 3. lockdown woche selber denke. ist nicht ganz dasselbe...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    bin sonst kein grosser fan von marco rima, aber diese 11 minuten treffen haargenau meine (und die vieler anderer) gefühlswelt!

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    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Jetzt wird vieles klar! Ich hätte da was für Dich:</p><p><br></p><p><a href="https://pdazuerich.ch/">https://pdazuerich.ch/</a></p><p><br></p><p><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_razz.gif" alt=":razz:" class="smiley" height="17"></p></woltlab-quote><p>nicht ganz...bin ja kein kommunist! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p>bin einfach für etwas mehr soziale gerechtigkeit. kommunismus tötet eigeninitiative und somit auch kreativität, ist extrem kontraproduktiv für fortschritt. die damals gut gemeinte idee funktioniert nicht. war ein (erster) versuch, die arbeiter in der zeit der frühen industrialisierung/manchestertums von der ausbeutung durch das kapital zu schützen.</p><p><br></p><p>auch gibt es menschen, die mehr fähigkeiten haben als andere, warum sollen diese nicht besser belohnt/entlöhnt werden? wird er das nicht, macht es träge. der mensch funktioniert nicht nach kommunistischer idee. klassenlose gesellschaft ist utopie. ausserdem ist der mensch prinzipiell egoistisch und habgierig. wahrscheinlich auch der hauptgrund, warum erzwungene gleichstellung nie funktionieren kann und wird. so gesehen ist der aktuell gelebte kapitalismus derjenige, welcher dem charakter des menschen sicherlich am nächsten kommt. trotzdem muss man ihn nicht einfach als naturgegeben akzeptieren und hinnehmen. es gibt ja auch durchaus nicht wenige menschen, welche empathisch funktionieren und das gemeinwohl im auge haben. sind ja glücklicherweise nicht alle als ich ag‘s unterwegs auf unserem planeten...</p><p><br></p><p>schliesslich sind wir auch nicht mehr im mittelalter mit monarchen und raubrittern. eigentlich...genau betrachtet nennen sich die monarchen und raubritter heute einfach ceo‘s und hedgefondsmanager oder ähnlich. die motivation ist auch die selbe wie damals: sich auf dem buckel von 99% (gewissenlos) zu bereichern. dazu gehört auch die umverteilung des kapitals von unten nach oben. und DAS macht mich wirklich extrem sauer, aber genau dieses modell wird seit x jahren weltweit gelebt!</p><p><br></p><p>nur für dich, liest ja sonst niemand mit: letzte nationalratswahlen habe ich die AL liste eingeworfen. wie immer wenn ich national wähle, die liste zusätzlich ergänzt mit den namen jacky badran und freddy heer. ich kenne beide persönlich und mag sie sehr. sie ticken ähnlich wie ich: direkt, ehrlich, sehr provokativ in der sache, ebenso überzeugt von der richtigkeit ihrer meinung(en), aber trotzdem sehr selten persönlich gegen die person gerichtet. und vor allem nach jeder debatte sehr versöhnlich und jederzeit für ein bier mit dem kontrahenten gut! ausserdem liegt ihnen, wie mir auch, die stadt zürich sehr am herzen. sie machen in bern nicht nur für sich und ihre partei politik, sondern auch für unsere schöne stadt! vor allem der freddy hat sich extrem gemausert die letzten jahre. einer der wenigen in seiner partei, welcher auch mal ungestraft eine andere meinung als die offizielle der partei (öffentlich) vertreten darf. badran und heer mögen und schätzen sich übrigens auch gegenseitig sehr, trotz beinahe diametraler politischer ideologie.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p><woltlab-metacode data-name="user" data-attributes="WyI4Il0=">snowcat</woltlab-metacode>, wieso bist Du nicht in der Politik?</p><p>Für mich persönlich wärst du DER Bilderbuch Politiker: Du hörst, liest und schreibst das, was Du möchtest.</p><p>Wenn Dir was nicht passt, dann kommen einfach die bisherigen Fakten auf den Tisch und Dein (eigenes) Programm (also natürlich nur die offiziellen Fakten, die Jedermann nachlesen kann und nichts anderes) wird erneut aufgezeigt.</p><p><br></p><p>Das ist der Grund, wieso ich sehr selten sogenannte Politdiskussionen schaue: weil sie gar nicht diskutieren, sondern einfach ihren Standpunkt Gebetsmühleartig immer und immer wieder erwähnen. Antworten gibt es aber nur auf die Punkte, die man mit seinen Fakten belegen kann...</p><p><br></p><p>Betreffend Fakten wäre dies (m)ein Beispiel:</p><p>2 Software Firmen erzählen, dass sie die grössten in der Schweiz sind.</p><p>- 1 SW-Firma hat mehr KMU als ihre Kunden (die KMU sind aber klein, mit wenig eigenen Kunden)</p><p>- die andere SW-Firma hat weniger KMU als ihre Kunden, dafür die grössten (d.h. mit vielen eigenen Kunden)</p><p>-&gt; welche Aussage der beiden Software Firmen nun korrekt ist, ist immer eine Frage der Sichtweise/Auslegung...</p><p>---&gt; frei nach dem Stichwort: traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast</p><p><br></p><p>hier noch meine Sätze zum aktuellen Teil der Diskussion</p><p>betreffend Suva kann ich Mirko nur beistimmen:</p><p>es gibt Aussagen von mir bekannten Ärzten, dass man mit bestimmten Anträgen mindestens 2-3 mal abgewiesen wird und mehrmals schauen muss, dass man zu seinem Recht kommt. Weil die Strategie der Firma diese ist, dass sich nur die Fälle in Geduld üben, welche wirklich berechtigt anfragen und andere vorher aufgeben.</p><p><br></p><p>Meine persönliche Erfahrung (vor langer Zeit):</p><p>Ich wollte nach einen Unfall eine Physio-Serie (à total 10 Sitzungen) machen.</p><p>Die Antwort der Suva war: ich müsse zuerst ein MRI machen.</p><p>Die Antwort vom Arzt/Physio war: das macht keinen Sinn, Physio wird helfen.</p><p>Suva meinte: ohne MRI keine Physio.</p><p>Folglich wurde widerwillig ein MRI gemacht, worauf die Suva die Physio abgelehnt hat, mit der Begründung: es ist nicht eindeutig beweisbar, dass es vom Unfall ist.</p><p>Zusätzlich musste ich die MRI Kosten selber übernehmen, was als knapp 20 Jähriger viel Geld war...</p><p><br></p><p>Aus meiner Sicht müssen es mehr sicher mehr als 1 KK sein, aber nicht die aktuelle Vielfalt, welche wir in der Schweiz haben.</p><p>Oder es müsste gesetzlich festgelegt sein, dass KK nur bedingt Gewinn machen und übermässig hohe Gehälter auszahlen dürfen, damit sie nicht auf Kosten der Versicherten leben!</p><p>Als Beispiel: unsere KK (wird kaum die Ausnahme sein) beschäftigt sehr gute, teure Ärzte und Anwälte, welche stets nach einer Lücke im Gesetz suchen, um gewisse Leistungen nicht übernehmen zu müssen, obwohl sie dazu verpflichtet wären.</p><p>Ich habe da einige Beispiele aus persönlicher Erfahrung, mit einem Kind, welches Anspruch auf gewisse Leistungen hat, weil es an einem sogenannten Geburtsgebrechen leidet.</p><p><br></p><p>Betreffend Krankenhäuser stimme ich mit Dir überein:</p><p>Es kann nicht sein, dass wir in jeder 2-3ten Gemeinde Spitäler haben, welche sehr teure Geräte anschaffen, die nur 1-2 mal pro Jahr benutzt werden, aber natürlich amortisiert werden müssen. Auch deshalb erhalten die Ärzte Vorgaben, wie viele Operationen sie pro Jahr machen müssen!</p><p><br></p><p>Da bin ich dafür, dass man die Strategie gewisser Länder (u.a. glaubs Norwegen) übernimmt, welche über das Land verteilt Kliniken haben, die sich auf gewissen Gebieten spezialisieren.</p><p>Da kann sich jeder selber die Frage stellen: gehe ich lieber im Nachbarsdorf zu einem Arzt/Spital, der diese OP nur paar Mal pro Jahr macht oder doch lieber in eine Klinik (evtl. 1-2h entfernt), in welcher die Angestellten diese OP täglich machen und somit grosse Erfahrung haben?</p><p>Dazu kommt noch das erwähnte Problem, dass alle Gewinn machen möchten und die Helfer (Ärzte, Pfleger, etc) sich quasi zu Tode rapportieren müssen, anstatt ihrem geliebten Beruf nachzukommen.</p><p><br></p><p>Ich erwarte natürlich nicht, dass Du nun auf all meinen Gedanken antwortest, es sollte nur eine kleine persönliche Erzählung sein.</p><p>Ich kann es auch nur aus meiner eigener Erfahrung schreiben, da ich diesbezüglich keine Zahlen gefunden habe, welche meine Aussagen belegen. (d.h. ich habe schon gar nicht danach gesucht <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ojione/263a.png" class="smiley" alt=":)" height="23" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…one/263a@2x.png 2x"></p><p><br></p><p>LG, larlf</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>nein, nein, in der politik gibts schon genug klugscheisser, die haben nicht auf mich gewartet! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>ausserdem bin ich viel zu direkt und ehrlich, also komplett undiplomatisch. und käuflich wäre ich erst ab einem betrag, welcher in der schweiz wohl eher nicht fliesst. du siehst, komplett ungeeignet als politiker! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"> aber ehrlich gesagt, so unter uns zwei: ich war während den letzten 12 jahren politisch auf bezirksebene aktiv, in einer partei, welche mir damals sehr zusagte, heute aber eindeutig zu (neo-)liberal unterwegs ist für meine ansichten. bin aus allen ämtern zurückgetreten, bezahle nur (noch) den mitgliederbeitrag. wäre aber um ein haar beinahe im kantonsrat gelandet. zu meinem, aber auch zum wohle des kantons zürich, konnte ich das noch verhindern...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>und logisch schreibe ich was ICH möchte! und ja, auch logisch, es kommen immer die fakten auf den tisch, über welche ich verfüge. alles andere wäre ziemlich fahrlässig in diskussionen.</p><p><br></p><p>zur suva: war tatsächlich ein äusserst schlechtes beispiel von mir. obwohl die mehrheit der ch firmen bei der suva versichert ist, ist es natürlich keine einheitskasse. aber die probleme, welche einzelne mit der suva haben, hat man doch mit allen versicherungen. weil die versicherungen in erster linie eines wollen/müssen (denkt an die armen aktionäre und ihre dividenden!) geld verdienen! dass bedeutet, so wenig wie möglich auszahlen. wie schon im obigen post erwähnt, ob die einheitskrankenkasse DIE lösung wäre, weiss niemand, es fehlen erfahrungswerte. was man allerdings weiss, auch wegen erfahrungswerten, dass jetzige modell ist die lösung auch nicht! definitiv nicht!</p><p><br></p><p>und ja, in spitälern gäbe es massives sparpotential, wenn nicht jeder spital über jedes gerät verfügen würde. aber auch hier: geht nicht, die müssen geld verdienen, also je mehr apparate, desto mehr einnahmen.</p><p><br></p><p>um wieder auf den fred zu kommen: corona entlarvt auf der welt jetzt halt einiges, was unser neoliberales system, ein reines schönwettersystem, welches beim kleinsten lüftchen zusammenfällt wie ein kartenhaus, alles auslöst(e). von der finanzpolitik bis hin zum gesundheitswesen. nochmals: was uns als heilmittel verkauft wird, also der wettbewerb und markt der alles regelt ist vor allem im gesundheitswesen ab einem gewissen punkt extrem kontraproduktiv! aber unsere politiker/lobbyisten, welche damit ihr privates kässeli füllen, verkaufen diesen scheiss der bevölkerung auch noch so gut, dass sehr viele wähler das abnicken und komplett gegen ihre eigenen interessen wählen!</p><p><br></p><p>tv tipp: habe gestern „die anstalt“ vom 5. mai geschaut. satiresendung im zdf. diese sendung handelt zufällig auch vom spitalwesen, herrlich wie die zusammenhänge der spitalmaffia/spitalkapitalisten aufgezeigt werden! natürlich auf deutschland bezogen, dürfte aber in der ch sehr ähnlich laufen. unbedingt anschauen! lohnt sich generell „die anstalt“ anzuschauen. läuft immer am ersten dienstag im monat, erst noch im mainstream „zdf“. also nicht auf kenfm. so kann sich auch andy aus biel die sendung mit gutem gewissen ansehen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Aber auch hier; schlussendlich geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um's Erkennen von relevanten Fehlern und dann schauen, dass diese nicht mehr passieren ...</p></woltlab-quote>
    <p>tja, das wäre der idealfall, wird aber aus folgenden gründen nicht geschehen:</p><p><br></p><p>1. ist das weder eine wahnsinnige neue, noch eine wirklich bahnbrechende erkenntnis. schon seit jahren können wir zuschauen wie vieles in grund und boden gespart wird. gewisse kreise würden auch noch die feuerwehr im dorf abschaffen, es brennt ja schliesslich nur alle 5-6 jahre! und falls ihr eigenes haus brennt, rufen sie ihre private feuerwehr. die können sie sich ja locker leisten, sparen sie doch unmengen an steuern. anders gesagt: hätte man diesbezüglich etwas ändern wollen, hätte man es schon lange getan!</p><p><br></p><p>2. wirst du die nächsten jahre aus politker mäulern gebetsmühlenartig folgendes hören: „wir haben das system mit milliarden gerettet, wie müssen nun alle unseren teil zur tilgung der schulden beitragen, rigorose sparpakete lassen sich leider nicht vermeiden.“ leider betreffen diese pakete nie die armee oder sonstigen überflüssigen müll, nein wie immer zuerst betroffen: bildung, gesundheit, sozialleistungen.</p><p><br></p><p>mit system retten meinten sie übrigens: systemrelevante firmen, allen voran das schon vor dem corona scheiss eigentlich tote finanzsystem, welches jetzt nach 2008 zum zweiten mal mit billionen künstlich ernährt und am leben erhalten wird. auf kosten der steuerzahler wohlverstanden.</p><p><br></p><p>dass war wohl die mit abstand grösste umverteilungsaktion von unten nach oben in der geschichte der menschheit! und genau darum, wird sich auch nichts ändern. höchstens etwas kosmetik und/oder ein paar alibiübungen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Im Gegenteil! Nur kann ich dann nicht mehr wechseln, ich bin dazu verdammt das zu bezahlen das mir aufgezwungen wird! Sozialistische Diktatur - ohne mich!

    du bevorzugst halt eher die neoliberale diktatur, welche das gesundheitswesen nachweislich verteuert. bei der einheitskrankenkasse haben wir hingegen noch keinen nachweis, wie es sich auf die kosten tatsächlich auswirken würde. aber mit der suva doch einen hinweis...

    mich erstaunt einfach, dass ihr beiden, mit eurem enormen wissen zur krise, nicht tagtäglich anstelle bersets und koch im fernsehen zu sehen ward. ihr stiefelt euch eure fakten zusammen, wie es eurem gusto entspricht... hier ein zeitungsbericht, da ein youtube kanal... was auch immer...

    erstaunt mich also auch, dass die anfrage bisher ausblieb! :rofl:

    aber nochmals: am anfang waren die zahlen, dann habe ich mir meine meinung gebildet! ich hatte nicht eine meinung und biege mir die zahlen jetzt nach dieser meinung zurecht. ist doch ein ganz wesentlicher unterschied! ich war sogar die ersten 2-3 wochen voll auf bundesratslinie (ausser den entscheid die iatlogrenze nicht zu schliessen, den habe ich nie mitgetragen), bis ich merkte, dass etwas im verhältnis fallzahlen - massnahmen nicht (mehr) stimmt.

    dafür brauche ich auch keinen youtube kanal. dafür reichen die offiziell erhältlichen fallzahlen, die sterbezahlen, wer stirbt etc. ausserdem schadet ein taschenrechener, selbtständiges denken und etwas allgemeinbildung auch nicht. wenn man dann im netz oder in printmedien journalisten, ärzte, virologen etc. findet, die ähnlich argumentieren wie ich, zitiert man diese natürlich gerne. aber auch hier, ich hatte meine meinung bevor oder mindestens parallel mit etlichen anderen, welche irgendwo in der öffentlichkeit argumentieren. aber natürlich, gleichgesinnte verfolgt man spätestens ab dann schon etwas intensiver.

    Der Druck auf die Kosten ist ja das eine. Wäre sicher auch bei uns möglich, da viel dran zu schrauben. Und damit meine ich nicht die Kosten beim grössten Teil des Gesundheitspersonals.

    Dass ein grosser Teil der Bevölkerung gar keinen Zugang zu diesem System hat, ist das andere...

    danke reto, genau um das geht's! ich rede nicht von der überteuerten spezialitätenmedizin, welche wenigstens in der ch für eine mehrheit zugänglich ist, aber in den usa nur für einen bruchteil der bevölkerung. ich rede von anzahl betten pro 100 personen und generellem zugang zur medizinischen grundversorgung.

    druck auf die kosten muss bleiben ist eigentlich ein sinnvolles argument. aber wie wird das in der schweiz gelöst? in dem die spitäler, das gesundheitswesen auf absolut gewinnorientiert getrimmt wird! wettbewerb belebt und hält die kosten tief. mag in vielen bereichen sogar stimmen. aber im gesundheitswesen hat es zur folge das jährlich für miiliarden operationen, untersuchungen, nachuntersuchungen durchgeführt werden, welche medizinisch null sinn ergeben. also welche einzig und allein dazu dienen die kassen der spitäler zu füllen. gleichzeitig wird aber personal abgebaut und/oder günstiges ausländisches personal eingestellt, ganze spitäler oder teile davon geschlossen, bei grundausrüstung für die pflegenden gespart etc. gleichzeitig werden ausserdem generika und/oder parallelimporte von der pharmalobby im parlament erfolgreich verhindert. sind notabene die gleichen, welche pausenlos nach markt und wirtschaftlichkeit auch im gesundheitswesen schreien. wie gesagt, ein millardenpotential in der schweiz.

    die einheitskrankenkasse wäre ein schritt in die richtige richtung um die kostenexplosion im gesundheitswesen in den griff zu bekommen ohne das noch mehr abgebaut werden muss. ganz im gegenteil...

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Wenn man die Anzahl Bewohner eines Landes und die Anzahl Toten in Zusammenhang bringt zeigt sich ein ganz anderes Bild:</p><p><br></p><p>Da haben folgende Länder einen schlechten Job gemacht (Top to Bottom):</p><p><br></p><p>Belgien, Spanien, Italien, UK, Frankreich, Schweden, Holland, Irland, USA, Schweiz.</p><p><br></p><p>Am besten weg kommt Deutschland!</p><p><br></p><p><a href="https://www.worldometers.info/coronavirus/">https://www.worldometers.info/coronavirus/</a></p></woltlab-quote><p></p><p>wieso ein ganz anderes bild?</p><p><br></p><p>sämtliche industruestaaten haben ihr gesundheitssystem runtergefahren um im ruinösen, weltweiten steuerwettbewerb halbwegs bestehen zu können!</p><p><br></p><p>die industriestaaten, sind aber doch noch die einzigen, welche eine halbwegs ernstzunehmende zählart/statistik haben. was meinst du, wie diese rangliste aussehen würde, wenn in den schwellenländern und der 3. welt in ähnlichem aussmass getestet und gezählt würde?</p><p><br></p><p>deutschland ist für mich ein unerklärliches phänomen. die spielten noch vor 80‘000 zuschauern fussball, als bei uns massenveranstaltungen bereits verboten wurden. ebenfalls winkten sie im ganzen land noch den karneval durch, mehr virenschleuder als fasnacht geht nun wirklich nicht!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Eggi" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Ha ha, hab ich mir auch gedacht. Übrigens gibt es diesbezüglich warum Südländer und in den USA in hohem Masse die Schwarze Bevölkerung stark betroffen sind auch eine These von Herrn Wodarg, wobei, das ist ja der, der keine Ahnung hat <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" class="smiley" alt=";-)" height="23" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x"></p><p><br></p><p><a></a>
    <a href="https://multipolar-magazin.de/artikel/covid-…ical-detectives">https://multipolar-magazin.de/artikel/covid-…ical-detectives</a></p></woltlab-quote>
    <p>hydroxychloroquin? da war doch noch was...</p><p><br></p><p>Seine Corona-Wunder-Tabletten haben gefährliche Nebenwirkungen: Macht Malaria-Medikament Trump blind?</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id15898041.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id15898041.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p>dass schwarze mehr am virus sterben, hat auch mit der sozialen ungleichheit und dem damit fehlenden zugang zum gesundheitssystem zu tun. eine tatsache, welche auch in grossbritanien beobachtet werden kann. auch da, überproportional viele schwarze unter den infizierten und toten. nicht wenige davon in äusserst schlecht bezahlten pflegeberufen tätig. und natürlich wurde auch in gb das gesundheitssystem zu tode gespart! da sind - bis heute - elementarste schutzmittel selbst für pflegende nicht oder nur in ungenügender anzahl vorhanden. aber irgendwie müssen die steuererleichterungen/geschenke für superreiche und multis ja finanziert werden!</p><p><br></p><p>immer mehr zeichnet sich ab, dass das virus ohne die sparwut der regierungen, hauptsächlich unter druck der neoliberalen rechtsaussen, niemals den schaden hätte anrichten können, wie es das nun tut.</p><p><br></p><p><br></p><p>Von meinem iPhone gesendet</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Daywalker" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>...aber ich darf schon eine andere/eigene meinung haben und trotzdem ein selbstständig denkender mensch sein, oder?</p></woltlab-quote><p></p><p>jap! aber in diesem fall widerspricht sich das! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Eggi" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p><a href="https://www.medinside.ch/de/post/corona…pricht-klartext">https://www.medinside.ch/de/post/corona…pricht-klartext</a>

    Unbedingt anschauen, insbesondere sein Video und das einfach mal wirken lassen.</p></woltlab-quote><p>ach, nicht noch so ein klugscheisser! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>er bestätigt genau dass, was selbstständig denkende menschen schon seit mehreren wochen wissen. aber er ist nur ein arzt, also sehr beschränkt kompetent in medizinischen fragen. für die wirkliche kompetenz haben wir zum glück politiker.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    nzz am sunntig:

    Kredit? Nein danke

    Der Bund will Fussball und Eishockey mit 350 Millionen unter die Arme greifen – doch fast niemand möchte das Geld. Die geforderten Lohnkürzungen sind ein Wunsch der Eishockeyklubs. Von Daniel Germann

    Der Bund hilft dem Schweizer Profi-Mannschaftssport in den nächsten zwölf Monaten mit maximal 350 Millionen Franken, knüpft diese Unterstützung aber an Salärreduktionen in jenen Klubs, die die Hilfe in Anspruch nehmen. In der Botschaft vom vergangenen Mittwoch steht, die Darlehen dürften nicht für die Deckung von «überdurchschnittlichen Spielersalären» verwendet werden. Doch als die Sportministerin Viola Amherd gefragt wurde, was denn «überdurchschnittlich» sei, geriet sie ins Rudern. Klubs, die die Hilfe des Bundes in Anspruch nähmen, müssten sich dazu verpflichten, ihre Löhne über die nächsten drei Jahre um 20 Prozent zu senken, sagte sie. Doch was überdurchschnittlich ist, blieb unbeantwortet.

    Die Löhne in der Fussball-Super-League und der Eishockey-National-League sind ein Dauerthema. Speziell die Fussballprofis gelten als verwöhnte Jungmillionäre. Das hat zwar wenig mit der Wirklichkeit der Fussballer in der Schweiz zu tun, aber die Protzerei der Profis in den grossen europäischen Ligen prägt auch das Image der Fussballer hierzulande. Auch in der Schweiz gibt es einige Spieler, die sich eine Million und mehr Jahresgehalt überweisen lassen. Das galt in der letzten Saison wohl mit Prämien am ehesten für Guillaume Hoarau oder Miralem Sulejmani von den Young Boys, Zdravko Kuzmanovic und Valentin Stocker vom FC Basel. Auch der Trainer Marcel Koller arbeitet nicht unter einer Million Jahreslohn.

    Schmale Spitze, breiter Fuss

    Die schmale Spitze der Lohnpyramide sagt jedoch wenig darüber aus, wie hoch die Löhne am breiten Fuss der Pyramide sind und wie hoch der Durchschnitt ist. Der «Sonntagsblick» errechnet einen durchschnittlichen Grundlohn von 167000 Franken. Die Zahlen, die genannt werden, stammen nicht direkt von den Vereinen, sie werden aber vereinzelt bestätigt. So sagt Markus Lüthi, der Präsident des FC Thun: «Wir haben einige Spieler, die 4000 bis 5000 Franken verdienen, wenn sie zu uns kommen. Ganz viele kommen auf 6000 bis 8000 Franken, und das mal 12, nicht mal 13.» Zum FC St. Gallen schreibt der «Sonntagsblick», dass 8 Spieler bis zu 5000 Franken verdienen würden, 17 erhielten zwischen 5000 und 10000 Franken. Und keiner mehr als 20000 pro Monat. Diese Zahlen seien sehr nahe an der Realität, sagt FCSG-Präsident Matthias Hüppi. Das ergäbe einen maximalen Grundlohn von 240000 Franken – viel Geld, aber weit weg vom Klischee. In ähnlichen Dimensionen bewegen sich die Spitzenverdiener anderer Klubs mit tieferen Budgets. Es gibt in der Super League aber auch einzelne Spieler, die sich mit einem Fixum von 2500 Franken begnügen müssen.

    Allerdings betreffen diese Zahlen nur die Grundlöhne, zu denen je nach Erfolg noch Prämien, Extras und Boni kommen. Das wird in jedem Klub etwas anders gehandhabt. Der Thun-Präsident Lüthi sagt mit Bezug auf das erfolgreiche Vereinsjahr 2018/19: «Wir standen im Cup-Final, wir spielten europäisch, wir schlossen die Meisterschaft im vierten Rang ab, da war der effektive Lohn 20 bis 25 Prozent höher.» Der FC St. Gallen hat ein einheitliches Prämiensystem für die erste Mannschaft. Wenn der Verein erfolgreich ist, sollen alle davon profitieren. Die Höhe der Prämie ist jedoch abhängig von der Einsatzzeit pro Spiel. Für einen Jungprofi mit tiefem Fixum können Prämien prozentual viel ausmachen.

    Die 20-Prozent-Bremse wird nicht verhindern, dass es in der Schweiz weiterhin für einige wenige eine Million und mehr zu verdienen gibt. Ohnehin sind nur diejenigen zur Senkung der Saläre verpflichtet, die einen Kredit in Anspruch nehmen. Die Skepsis ist gross, weil die Rückzahlung innert drei Jahren die Zukunft belastet. «Ich weiss nicht, wie wir aus dem laufenden Betrieb Geld zurücklegen könnten für die Rückzahlung eines Kredites», sagt etwa Jeff Collet, der Besitzer von Xamax. Ähnlich äussern sich die Präsidenten von St. Gallen und Thun. «Ich glaube, je stärker ein Klub wirtschaftlich und sportlich ist, desto entspannter kann er damit umgehen. Denn er hat aufgrund seines Potenzials eine Chance, aus dem Dilemma wieder herauszukommen», sagt Thuns Präsident Lüthi.

    Wer ohnehin schon knapp kalkulieren muss, überlegt es sich zweimal, bevor er sich verschuldet. Ausserdem können Klubs, die bereits tiefe Saläre ausrichten, ihre Lohnsumme nicht auch noch um 20 Prozent senken. Je länger nicht vor Publikum gespielt werden kann, desto grösser wird aber für die Kleinen der Druck, sich mit Bundesgeldern über Wasser zu halten. Das würde die Tendenz zur Zweiklassengesellschaft verschärfen: am Ende der Tabelle die Kredit-Klubs, an der Spitze die Vereine, die sich das Geld anderswo beschaffen können.

    Ähnliches gilt für das Eishockey. Peter Jakob, Präsident der SCL Tigers und Inhaber eines international tätigen Unternehmens, sagt: «Für meine Firma würde ich das offerierte Darlehen mit Handkuss nehmen. Irgendwann kommen bessere Zeiten, die es ermöglichen, den Kredit zu tilgen. Als Sportklub aber operiert man nicht gewinnorientiert. Wir kalkulieren in unserem Budget in Langnau mit einer schwarzen Null. Nehmen wir nun ein Millionen-Darlehen auf, ist es für uns praktisch unmöglich, dieses jemals zurückzuzahlen.»

    Für Jakob ist deshalb klar: Wenn immer möglich wird er die Hände vom offerierten Kredit lassen. Sein Klub hat bereits 500000 Franken der Soforthilfe beansprucht, um die Liquidität in den Sommermonaten zu sichern. Sollte die Meisterschaft im Herbst ohne Zuschauer beginnen, dann helfe nur eine direkte Hilfe – und zwar am besten pro Partie, die ein Klub ohne Zuschauer bestreiten müsse.

    Im Eishockey ist man sich einig: Die Spielerlöhne müssen runter. Die National League hat sich zu einer Hochlohninsel inmitten Europas entwickelt. Der HC Davos legt als einziger Profisportklub die Lohnkosten der ersten Mannschaft offen. Gemäss Geschäftsbericht kosteten die Spieler den HCD in der Saison 2018/19 8,257 Millionen Franken. Das heisst, dass nach Abzug der Versicherungsprämien und Sozialleistungen jeder HCD-Spieler im Monat durchschnittlich 20000 Franken verdient.

    Davos liegt im Ligadurchschnitt. In Bern, Lausanne, Lugano, Zug und Zürich sind die Löhne höher, in Ambri, Genf, Rapperswil-Jona oder Langnau tiefer. Einig ist man sich: Auf Dauer ist das Eishockey so nicht mehr finanzierbar. Der HCD-Präsident Gaudenz Domenig sagt: «Es ist absurd, dass wir die doppelten oder sogar dreifachen Löhne der umliegenden Ligen zahlen.»

    Ein Salary-Cap als Lösung

    Domenig setzt sich vehement für eine Lohnobergrenze ein. Er ist nicht allein: Marc Lüthi, der CEO des SC Bern, glaubt, dass ein solcher Salary-Cap eine Obergrenze von rund sieben Millionen Franken haben müsste. Momentan gibt sein Klub pro Saison über 11 Millionen für Spielersaläre aus. Der Durchschnittslohn in der Liga liegt bei 250000 Franken. Topverdiener wie Leonardo Genoni oder Gregory Hofmann in Zug, Pius Suter bei den ZSC Lions, Andres Ambühl in Davos oder Calle Andersson in Bern verdienen deutlich mehr.

    Deshalb kommt der Druck des Bundesrats auf die Löhne den meisten Eishockeyklubs nicht ungelegen. Matthias Remund, der Direktor des Bundesamts für Sport, sagt, das Hilfspaket mit der Bedingung einer Lohnsenkung zu verknüpfen, sei auch ein Wunsch der Ligen gewesen. «Gerade das Eishockey war offen für eine solche Auflage.»

    Die Einführung eines Salary-Cap galt im Eishockey lange als Träumerei. Nun könnte er schnell Realität werden. Schon im August will die National League darüber abstimmen. Verbunden wäre er mit einer Luxussteuer oder – wie es Domenig nennt – einer Financial-Fairplay-Regel. Wer die Obergrenze überschreitet, muss eine Abgabe in einen Fonds leisten, die den Konkurrenten zugute kommt. «Es wird immer Unterschiede zwischen den einzelnen Klubs und ihren Möglichkeiten geben. Aber die Schere zwischen den reichen und den armen Klubs darf nicht noch weiter aufgehen», sagt Domenig. Das Nothilfepaket des Bundes mag für die meisten Klubs nutzlos sein. Doch die Auflagen, die daran geknüpft sind, geben ihnen ein Werkzeug in die Hände, um die Lohn­diskussion zu führen, die längst überfällig ist.

    Mitarbeit: Remo Geisser, Benjamin Steffen,

    Stephan Ramming.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 17.05.2020

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    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>...snowcat sei ein nörgler... <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/winkewinke.gif" alt=":winke:" title="Winke winke" class="smiley" height="15"></p></woltlab-quote><p></p><p>ich bin kein nörgler und kein klugscheisser, ich weiss es wirklich besser! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/floet.gif" class="smiley" alt=":floet:" height="18"> <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>