Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    Ich sött Kommentär nöd läse im Tagi und uf watson.......


    watson und tagi gönd no. aber blick und 20 minute isch realsatire pur! drum lies ich die no gärn, amüsier mich jewils köstlich! :rofl:


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    ich denke (besser: hoffe) halt immer noch, dass die ligen ab mitte/ende mai geisterspiele durchführen werden um die meisterschaften zu ende zu spielen. da keine em, auch gut möglich. so fehlen dann „nur“ die zuschauereinnahmen von +/- 5 heimspielen.


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    Zitat von Mushu

    In Anbetracht der Gefahr einer markanten Zerstörung des Profi-Mannschaftssports in der Schweiz habe ich aber eigentlich derzeit keine "Rabatt-Forderungen" ...


    zerstört wird er nicht, aber ziemlich sicher (etwas) gesunden. es dürften zukünftig auch clubs der grossen fünf fussballigen kleinere brötchen backen.


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    Zitat von larlf


    ich bezog mich ja betreffend Panikmache vor allem darauf, dass die Versorgung bei uns nicht mehr gewährleistet sein soll. da kann ich mir bei bestem willen nicht vorstellen, dass dies in der schweiz anders kommen soll.
    klar kann es in einzelnen ländern eskalieren, aber das sind wahrscheinlich eher solche, die auch sonst keine stabile regierung haben.

    @Roli, dass die börse reagiert war klar und da sehe ich es auch so, dass es eigentlich seit der letzten krise keinen grund für so abartige steigerung gab, deshalb ist/war die korrektur voraussehbar.
    nicht unbedingt, dass ein virus der auslöser dafür sein wird, aber es war längst überfällig und angekündigt.
    nun kommt noch erschwerend dazu, dass vielen ihr einkommen ausfallen kann. was das ganze nicht einfacher macht und bestimmt in diversen schicksalen enden wird, aber ich vermute nicht, dass es die grosse masse treffen wird.
    es ist zwar momentan ein krieg ähnlicher zustand, aber im gegensatz zu einem krieg erwarte ich mehr überlebende und eine kürzere dauer.


    ja, die versorgung dürfte bei uns ziemlich lange gewährleistet sein. ansonsten siehe meine antwort(en) an eggi!


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    Zitat von Eggi

    Danke Snowcat, exakt so ist es...

    Habe einen Bericht gelesen eines Deutschen Austauschschülers in den USA, deren Schulen jetzt auch zu sind. Die Privathaushalte rüsten ihre Munitionsbestände auf, seine Gastfamilie hat sich bereits in deren Ferienhaus im Hinterland von Wisconsin zurückgezogen. Ich bin wirklich kein Schwarzmaler, aber was da noch auf uns zukommt, ich möchte es mir wirklich nicht ausmalen.

    In der Schweiz wird es, so denke ich zumindest, nicht so schnell zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, in anderen Teilen dieser Welt ist es, je nach Dauer dieses Shutdowns, eine Frage der Zeit, das denke ich!


    ich hoffe einfach, dass wir zwei NICHT recht behalten! aber stand heute wäre ich mit einer rezession mehr als zufrieden. ich rechne nämlich mit einer depression. aber eben, noch besteht die hoffnung...

    und ja, die schweiz ist seit jahrzehnten extrem stabil, auch dank der direkten demokratie und unseres konkordanzsystems im bundesrat. und ausserdem sind wir nicht so waffengeil wie ein - nicht unerheblicher - teil der amis. bei uns würde auch eine repression ziemlich sicher gesitteter ablaufen als in diversen anderen ländern dieser welt. eben zb. der usa.


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    ist leider keine panikmache...

    stimmen (seriöse und gemässigte, keine kommunisten und verschwörungstheoretiker!) im netz, solche, welche leider nicht so laut sind wie die von finanzhaien/politikern und mainstreammedien prophezeien schon seit jahren, dass uns das system eines tages um die ohren fliegen wird. seit 2008 wurde eine derartige blase mit künstlichem geld aufgebaut, konnte nicht gut gehen.

    das virus jetzt ist nur der auslöser, aber nicht die ursache des noch kommenden crashs, ein crash, welcher die nächsten 2-5 jahre sowieso gekommen wäre.

    jetzt wartet noch ab, bis in den nächsten wochen die derivate blase platzt, dann gehts erst richtig los...

    aber für die verantwortlichen des nun drohenden chaos ist dieser virus ganz praktisch. verantwortliche, welche unser geld für ihr persönliches casinovergnügen benutzen, die fetten gewinne einstreichen, aber die allgemenheit für die verluste bezahlen lassen. diese habgierigen, komplett verantwortungslosen casino kapitalisten haben nun einen schuldigen und müssen ihr versagen nicht eingestehen. und wenn - wider erwarten - doch: ist denen doch scheissegal, die zeche bezahlen sowieso wieder (einmal mehr!) wir normalen leute und ausserdem steht deren learjet schon lange vollgetankt parat...

    „Es ist gut, dass die Menschen des Landes unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst, so glaube ich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.“ - Henry Ford


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    Was ich in der CH nicht lesen möchte das Ärzte wie in Italien entscheiden müssen wer auf die Intensiv darf und wer verr.... muss!


    nzz am sunntig:

    Leben mit Corona

    Wer darf weiteratmen?

    In Italien müssen Ärzte und Pflegende über ihre Grenzen hinausgehen. Bei manchen über Siebzigjährigen verzichten sie auf eine Behandlung. Marc Zollinger, Rom

    In der Bevölkerung Italiens gelten sie als Heldinnen und Helden. Regierungschef Giuseppe Conte spricht als Erstes immer ihnen seinen Dank aus, bevor er seine Videobotschaften an das Volk verliest. Doch die Ärztinnen und Pfleger, die seit Wochen rund um die Uhr gegen das Coronavirus ankämpfen, wollen keine Helden sein. «Wir tun einfach unsere Arbeit», ist der Tenor.

    Das ist masslos untertrieben, denn von normaler Arbeit kann längst nicht mehr gesprochen werden. Vor allem in den Spitälern im Norden des Landes, der roten Zone, wo die meisten Covid-19-Erkrankten gepflegt werden. Was das bedeutet, wusste die Öffentlichkeit nicht, bis die Ärzte und Pflegefachleute zu ­erzählen begannen.

    Erstarrte Augen

    Einige Ärzte sprechen von einem Tsunami, fast alle von Krieg. Der Höhepunkt kommt immer am Nachmittag, wenn das Fieber am stärksten ist. Die neuen Patienten erscheinen fast zeitgleich und in grosser Zahl in den Notfallstationen. In Bergamo, dem neuen Seuchenherd, sind es zurzeit täglich zwischen 60 und 80. Alles gravierende Fälle, aus allen Altersgruppen – und alle bis vor kurzem noch gesund und stark. In der neuen, aktuellen Phase der Covid-19-Verbreitung geht es um schwere, beidseitige Lungen­entzündungen. Die daraus re­sultierende Beeinträchtigung der Atemwege ist oft schwerwiegend, und nach einigen Tagen Spitalaufenthalt reicht der einfache Sauerstoff, der auf einer Station verabreicht werden kann, möglicherweise nicht mehr aus.

    Zehn Stunden und mehr am Stück arbeiten Mediziner und Pflegefachleute ohne Pause. Man arbeitet und arbeitet bis zum Umfallen. Das Bild einer Pflegerin in Schutzanzug, die mit Gesichtsmaske auf der Computertastatur eingeschlafen ist, erregte diese Woche grosses Aufsehen. Besonders krass sind die Bedingungen in den abgeschirmten Intensivstationen, die die Pflegenden in der Regel erst nach vier bis fünf Stunden verlassen. In dieser Zeit dürfen sie nicht trinken, nicht essen, nicht aufs WC gehen und sich nicht das Gesicht berühren. Man darf auch nichts aufschreiben, muss alles im Gedächtnis speichern, weil selbst ein infiziertes Papier das Virus draussen weiter verbreiten könnte – wir haben immer noch beschränkte Kenntnis darüber, wie es weitergegeben wird. Beim Verlassen gilt es dann, ein striktes Protokoll einzu­halten, das das Ausziehen der Schutzanzüge, Masken und doppelten Handschuhe regelt. Man ist dabei immer zu zweit, um ja keine Fehler zu machen.

    Es ist ein stetiges Über-sich-Hinauswachsen. Hielt man es früher nicht länger als sechs Stunden in den luftdichten Schutzanzügen aus, sind es heute zehn bis zwölf. Viele tragen Abdrücke und Wunden im Gesicht wie Extrembergsteiger. Sie stammen von den Rändern der Schutzmasken, die hauteng anliegen müssen. Wegen des Neonlichts wird es oft unerträglich heiss.

    Um nicht zu reden vom Druck, der auf der Seele lastet, wie eine Ärztin dem «Corriere della Sera» vertraute: «Da sind diese vor Schreck erstarrten Augen, die dich anschauen, um Hilfe flehen, weil die Stimme wegen der Atemnot versagt.» Wer auf die Isolierstation kommt, bleibt mit seiner Angst allein. Verwandte oder Psychologen werden dort nicht zugelassen. Und wer schliesslich den Kampf verliert, für den gibt es, um die Menschenansammlung zu vermeiden, nicht einmal ein Begräbnis. «Es heisst, man stirbt immer allein», schrieb die «Re­pubblica, «doch in Zeiten des Coronavirus hat dieser Spruch eine neue Bedeutung erhalten.»

    Die Zahl der Kranken ist inzwischen auf fast 18000 Personen angestiegen, und man befürchtet, dass sie in den nächsten Wochen weiter zunehmen wird. Etwas Hoffnung gibt der Umstand, dass sich der Anstieg in den am stärksten betroffenen Gebieten leicht abgeschwächt hat. Doch eine neue Studie der Wissenschaftszeitschrift «Lancet» blickt pessimistisch in die Zukunft. Sie rechnet mit 30000 neu Infizierten in den kommenden Wochen und schätzt, dass es dann in den Intensivstationen 4000 Betten braucht. Besonders stark betroffen wäre Süditalien, wo die Spitäler weniger gut ausgestattet sind.

    Bereits jetzt können nicht alle Notfälle angemessen behandelt werden. Im Mailänder Spital San Paolo etwa erhalten über Siebzigjährige, die unter Begleiterkrankungen leiden, das Kennzeichen «kein Kandidat für Reanimation». Ein Team von Fachärzten entscheidet, wem die Therapie verweigert wird, wie die Ärztin Maria Cristina Settembrese dem «Corriere della Sera» sagte. «Aber natürlich lassen wir sie nicht al­leine. Sie werden in eine andere Station verlegt, wo sie palliativ behandelt werden.»

    Der Fitteste soll leben

    Die italienische Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin hat diese Woche mit einem Dokument für Aufsehen gesorgt, in dem es die ethisch schwierige Frage thematisiert, wer in Notlagen wie der heutigen behandelt werden soll und wer nicht. Grundsätzlich gehe es darum, «dass Patienten mit den höchsten Chancen auf therapeutischen Erfolg Zugang zu Intensivmedizin erhalten».

    Der Arzt Daniele Macchini aus Bergamo war einer der Ersten, die mit ihren drastischen Schilderungen auf Facebook ein grosses Echo auslösten. «Es fallen mir keine anderen Worte ein. Der Krieg ist ausgebrochen, und die Kämpfe halten Tag und Nacht ununterbrochen an.» Es gehe ihm nicht darum, Angst oder Panik zu schüren, sondern die zum Teil renitente, allzu sorglose Bevöl­kerung aufzurütteln und in die Verantwortung zu nehmen: Wer nicht zu Hause bleibt, gefährdet sich und andere und trägt dazu bei, dass die Situation gänzlich eskaliert. Es fehlt jetzt schon an Betten, Beatmungsgeräten, ärztlichem Material und vor allem an Personal.

    Trotz allem – oder vielleicht gerade auch wegen dieser existenziell aufrüttelnden Situation – erkennen die Heldinnen und Helden des italienischen Gesundheitswesens auch Positives: Grenzen und Unterschiede verschwinden, eine Einheit entsteht, in der es keine Chirurgen, Anästhesistinnen, Pflegefachleute oder Helfende mehr gibt, sondern nur Menschen, ein einziges Team. Der stets wachsende Berg an ­Aufgaben lässt kein Abschweifen mehr zu, sondern zwingt alle, sich allein dem Hier und Jetzt zu widmen – woraus viele gerade die Kraft schöpfen, die sie Übermenschliches leisten lässt.

    Und da sind auch die guten Nachrichten, die Hoffnung geben: Patienten, die genesen, selbst nach schwersten Krankheitsverläufen. Patient Nummer 1 in Codogno etwa. Der 38-Jährige muss nicht mehr beatmet werden und konnte nach über zwei Wochen in Behandlung die In­tensivstation verlassen.

    Während zurzeit weitere Tsunami-Wellen über das Land ge­hen, schauen einige voraus auf die Zeit danach. Roberto Cosentini, leitender Arzt im Spital Giovanni XXIII von Bergamo, wurde gefragt, was das Coronavirus hinterlassen werde. Er sagte: «Ein komplett verändertes Gesundheitswesen und eine nicht wiederzuerkennende Gesellschaft.»

    Warum das hier "Trump" überhaupt ein Thema ist und besprochen wird ist mir ein Rätsel. Okay, Larry lebt in den USA und einige von uns haben Verbindungen dort hin.
    Von dem her ists einigermassen verständlich..... einigermassen ......


    ganz einfach: mushu hat ihn ins spiel gebracht, larf, reto und ich unseren senf dazu gegeben. und rangersfan, welcher schon seit +/- 30 jahren in new york wohnt, den mann verteidigt. darauf kam noch mal der senf von mir. das wars eigentlich schon! :wink:

    und wenn du jetzt noch den nzz text liest, welchen ich erst heute in meine trumpantwort gepflanzt habe, dann find ich schon, dass trump in diesem fred sehr viel zu suchen hat!

    Sorry, aber Du, Muschu und Snowcat haben hier gegen Trump gezettert. Bei Muschu nicht das erste Mal und bei Roli schon gar nicht.


    definitiv nicht das erste und im falle trump ziemlich sicher auch nicht das letzte mal. :floet:


    Grundsaetzlich bin ich jedoch damit absolut einverstanden dieses Forum frei von Politik zu halten, es muss aber fuer beide Seiten des politischen Spektrums gelten. Fuer Dich ist keine Politik machen wenn ein Praesident als Idiot, Vollpfosten und anderen Schimpfwoertern bezeichnet wird. Wenn ich jedoch mit sachlichen Argumenten (und ohne Beleidigungen) darauf antworte dann mache unerwuenschte Politik. Trump zu attackieren ist nicht Politik, ihn zu verteigen aber schon. Das ist doch sehr hypokritisch, findest Du nicht?


    sehe ich auch so...grundsätzlich!

    ABER: dieser virus ist natürlich schon eine für alle aktuell noch lebenden personen auf diesem planeten eine noch nie dagewesene, komplette ausnahmesituation. auch wenn am anfang der epidemie nicht wenige behaupteten, man soll nicht so ein geschiss machen wegen ein bisschen grippe. aber mittlerweile haben die meisten gecheckt, um was es tatsächlich geht.

    wenn man dann über diesen virus und seine auswirkungen diskutiert, lässt es sich daher kaum vermeiden auch die politik wenigstens anzuschneiden. auch in einem reinen sportforum. ja, du hast ein posting ohne beleidigungen und mit "fakten" gemacht um trump zu verteidigen. aber die "fakten" stammten von trumps twitter account und von fox news! beide zusammen die wahrscheinlich grössten lügner, halbwahrheiten erzähler, wahrheitsverdreher und fake news verbreiter, welche die welt seit dem internet und social medias je gesehen hat! um soviele lügen zu verbreiten wie trump in seiner bisherigen amtszeit, müsste ich mindestens 850 jahre alt werden und bedeutend mehr lügen, als ich das heute tue...

    und ja, für mich ist trump ein idiot und vollpfosten. aber so nette worte für ihn brauche ich eigentlich nur im internet, privat tönts noch ganz anders! :twisted: nur soviel: ein egomanischer, narzisstischer, korrupter und (für sein amt) intellektuell komplett überforderter mensch! in den meisten rechtstaatlichen ländern dieser welt wäre er im knast oder in der geschlossenen. ziemlich sicher sogar beides...

    lange rede, kurzer sinn: alles hat ein ende. der virus und auch trumps amtszeit. wann wir vom virus erlöst werden weiss ich nicht, von trump in spätestesn 4 1/2 jahren! :nick: wobei ich schon bei tubelju bush dachte, der sei nicht zu toppen im negativen...hoffen wir mal, mit trump wurde selbst für us verhältnisse die talsohle erreicht!


    Stay healthy everyone and have a great summer!


    danke, gleichfalls! :bier:

    NZZ am sunntig:

    Trump ist in der Corona-Krise zu einem Risikofaktor geworden

    Donald Trump hat bei der Bekämpfung von Covid-19 wertvolle Zeit vertan – weil er den Wirtschaftsboom nicht gefährden wollte. Das wird die USA und die Welt teuer zu stehen kommen, schreibt Gordana Mijuk

    Noch vor kurzem schien es so, als sei niemand in der Lage, Donald Trump die zweite Amtszeit im Weissen Haus streitig zu machen. Die Wirtschaft in den USA lief schlicht zu gut, die Arbeitslosenrate war so tief wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und sogar die Zukunftsaussichten von einkommensschwachen Familien hatten sich merklich aufgehellt. Trump konnte mit Recht behaupten, er habe Amerika wieder gross gemacht, so wie er es 2016 im Wahlkampf versprochen hatte. Seine demokratischen Herausforderer machte Trump derweil zu Witzfiguren, nannte sie «Sleepy Joe» oder «Crazy Bernie» und teilte Videos, in denen sie verhöhnt wurden. Trump war in seinem Element.

    Heute sieht alles anders aus. Das Coronavirus, das von einem Markt im chinesischen Wuhan ausgegangen ist, hat die globale Wirtschaft im Nu gelähmt. Die Welt, wie wir sie kennen, steht still. Wie gross der Schaden sein wird nach der Pandemie, wird sich zeigen. Er hängt davon ab, wie sich die Länder jetzt verhalten. Auch die USA. Trump dämmert nur langsam der Ernst der Lage. Er ist aber nicht mehr in seinem Element. Denn er hat seinen wichtigsten Trumpf verloren: eine starke Wirtschaft.

    Lange wollte Trump nicht wahrhaben, dass das Coronavirus auch die USA treffen könnte. Zu sehr fürchtete er, dass der gute Gang der Wirtschaft und damit seine sichere Wiederwahl beeinträchtigt werde. Laut Insidern hatte Trumps Gesundheitsminister den US-Präsidenten bereits im Januar mehrfach auf die Gefahr des Virus hingewiesen, doch dieser spielte das Problem herunter. Trump versuchte zunächst, das Virus als Propaganda der Demokraten abzutun. Er verbreitete wochenlang haarsträubende Lügen, und Ende Februar sagte er ernsthaft, das Virus werde «verschwinden, wie durch ein Wunder». Trump behauptete zudem, jeder, der einen Test wolle, könne einen bekommen. Eine Lüge. Seit Januar wurden in den USA bloss 14000 Tests durchgeführt.

    Trump vergeudete wertvolle Wochen, um die Epidemie einzudämmen. Wegen seiner Haltung glaubten viele Amerikaner, die Debatte um Corona sei pure Hysterie. Dabei ist bei der Eindämmung des Virus die Mitwirkung der Bevölkerung das wichtigste Instrument. Trumps Anhänger bezeichneten Covid-19 als eine in China produzierte Biowaffe, die von den Demokraten und den Fake-News-Medien benutzt würde, um ein Impeachment gegen Trump zu veranstalten.

    Trump wiegte Amerika in falscher Sicherheit und trug wenig dazu bei, dass das Virus rasch und grossflächig bekämpft wurde. Vielmehr glaubte er, sein Einreiseverbot für Reisende aus China Ende Januar genüge als Massnahme. Mitte Woche doppelte er nach mit einem Einreisestopp für Europäer. Trump handelte aus einer naiven protektionistischen Logik heraus: Das Böse kommt von aussen und muss mit physischen Grenzen gestoppt werden können. Doch Pandemien kennen keine Grenzen. Und angesichts der hohen Wachstumsraten bei den Corona-Fällen in den USA ist mittlerweile jedem klar, dass Einreisesperren nur ein Teil der Bekämpfung sein können. Wichtig wäre es gewesen, rascher mit Massnahmen im Inland die Ausbreitung einzudämmen und flächendeckend Tests anzubieten. Die Investoren glaubten nicht an Trumps Fähigkeiten als Krisenmanager. Die Börsen tauchten nach dem Entscheid zum Einreisestopp für Europäer ins Bodenlose.

    Statt als führende globale Macht die eigene Bevölkerung und die Welt zu beruhigen und mit vorbildlichen Massnahmen voranzugehen, vergrösserte Trump das Chaos. Er ist selbst zum Risikofaktor geworden. Das dürfte den Amerikanern kaum gefallen. Sie lieben Leader, und ihr Präsident muss genau das sein – vor allem während Katastrophen. Echte Führungspersonen erkennt man in der Krise und nicht während einer Börsenhausse. Viele erinnern sich an George W. Bush, der nach dem Wüten des Hurrikans Katrina die überfluteten Gebiete vom Flugzeug aus beäugte, statt sich um die Menschen am Boden zu kümmern.

    Am Freitag nun rief Trump den nationalen Notstand aus. 50 Milliarden Dollar sollen freigesetzt werden, um das Virus zu bekämpfen. Doch diese Pandemie legt die grossen Mängel im US-Gesundheitssystem offen. 27 Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung. Sie werden auch bei Corona-Symptomen nicht zum Arzt gehen und das Virus weiter verbreiten. Die Spitäler sind zudem schlecht gewappnet. Pro 1000 Einwohner stehen weniger Betten zur Verfügung als in Italien, wo jetzt darüber entschieden werden muss, wer behandelt wird und wer nicht. Auch die Zahl der Betten auf Intensivstationen ist beschränkt. Die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung, 81 Millionen Menschen, sind im Stundenlohn angestellt. Wie lange sie sich Zwangsquarantänen leisten können, ist unklar. Ein soziales Netz fehlt. Steigen die Fallzahlen weiter rasant, dürfte das Gesundheitssystem rasch kollabieren.

    Vorbildgeben ist ein wichtiges Führungsprinzip. Dazu ist Trump nicht in der Lage. Das zeigt sein persönlicher Umgang mit dem Virus. Obwohl er Kontakt hatte mit einem Mitarbeiter des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, der nach dem US-Besuch positiv auf das Coronavirus getestet wurde, liess sich Trump lange nicht testen. Er war auch nicht bereit, sich selber zu isolieren. Trump hat keinen Sinn für den Schutz der Gemeinschaft. Das ist fatal.

    Zitat von vancouver


    Dazu muss man ja nichts mehr sagen !

    So chaotisch kommuniziert Trump während der Coronavirus-Krise https://www.tagesanzeiger.ch/12170914


    Das Video zeigt, wie planlos Donald Trump mit der Coronavirus-Krise umgeht.

    nichts wirklich neues! ich erlebe trump generell planlos, nicht nur beim corona virus! und vor allem hat er für alles was schief läuft einen schuldigen. meistens aus dem lager der demokraten, manchmal auch die demokraten generell!

    aber das gehört wohl zu einer derart fähigen person bzw. zu einem so extrem stabilen genie! wir verstehen ihn und seine handlungen nur nicht, weil er viel zu intelligent ist für uns!


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    Nix Transferzeit, würde ich sagen; selbst wenn noch gespielt würde ...


    habe die übersicht über die transferzeit schon lange verloren...:sad:

    aber leihgeschäfte gibt's doch auch ausserhalb der transferzeit? oder nicht? oder doch? :nixwiss:


    Wie willst du argumentieren, dass der Nati B (oder wie heisst, die Liga jetzt?)-Sieger keine Chance auf den Aufstieg hat?


    genau so wie man argumentiert, dass der quali sieger im a nicht meister ist! ist wirklich übel, kloten war/ist sportlich definitiv parat für den schritt! aber das ist sowas von höherer gewalt, dass gilt es einfach zu akzeptieren!

    Zitat von Mushu

    Wenn Meister nach Quali = Kloten steigt auf; dann mit aller Überzeugung: nein danke!!!

    Dasselbe gilt für Fussball und GC!!!


    ist genau so!

    aber auch sonst: auf so einen titel scheisse ich, wahrscheinlich auch 99% der zsc fans!

    wenn man aber in zukunft - auf grund der jetzigen situation - das reglement dahin ändert, dass der qualisieger im falle eines playoff ausfalles zum meister erklärt wird, ist das io. aber dieses szenario ist jetzt nicht vorgesehen! daher: kein meister, kein absteiger, kein aufsteiger!


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    Zitat von Mushu

    No zwei Rundene, dänn isch Liverpool au rächnerisch nümme ihollbar. Die mached das no ... [emoji6]


    dein wort in gottes ohr! YNWA!


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