Beiträge von snowcat

    Jetzt, wo es nur noch einen Zürcher Verein gibt könnten sich ja die Banken oder Versicherungen auf ein Sponsoring einlassen. Oder es kommt der FC RB Zürich ...

    Mit Canepa gebe ich dir recht. Da gibt es kein Vorwärtskommen mehr. Knappes Mittelmass ist das Höchste der Gefühle; Tendenz sinkend.

    Aber mehr will man ja in Zürich gar nicht ...

    Upps; wir müssen in ein anderes Kapitel wechseln ...


    doch, doch! aber wir sind halt bezüglich (möglichen) zuschauerzahlen realisten, keine phantasten...:nick:

    zurück zum thema: selbst wenn die chinesen ihr ding in zürich durchziehen, selbst wenn niedelhasli wieder an die nationale spitze kommt, selbst dann wird der club in der stadt zürich keine begeisterungsstürme auslösen oder gar die massen bewegen. auch nicht in einem neuen stadion. auch die chinesen werden schnell merken dass niedelhasli eine reine geldvernichtungsmaschine ist. da kommt genau nix zurück!
    und dann bin ich mal gespannt!

    Zitat von rouge+jaune-1939

    1. spiel nach dem wiederaufstieg, oder so.... :winke:


    das war DIE ausnahme und man musste mich doch eine zeit bearbeiten! hat sich aber gelohnt. zum ersten mal im sektor d, 2:0 züri, 20‘000 zuschauer, mind. 13‘000 davon fczler! :geil:


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    Zitat von Larry

    Chum jetzt Roli....auf eine Büchse Bier mit Biitli und anderen GC Fans in der "entmilitarisierten Zone" zwischen Schlachthof und Kiosk :bier: . :mrgreen:


    ich kann dort auch bier trinken ohne derby! dann einfach nicht mit bitli, aber das mach ich vor der lions bar! :rofl:

    ausserdem gehe ich nie, wenn niedelhasli das heimrecht hat. bringe denen garantiert kein geld...:mrgreen:


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    Zitat von Larry

    Wie ich es schon immer gesagt habe.....

    Freue mich auf jeden Fall bereits wieder auf Derbys auf Augenhöhe, denn kein Spiel bringt mehr Emotionen als das Stadtrivalenderby!


    mir wären armenische oder tschadschickische investoren auch lieber gewesen fürs pack. aber kann man sich halt nicht aussuchen.

    und das derby brauch ich so wie das coronavirus...:mrgreen:


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    Zitat von Reto

    Das heisst, ich muss Mitleid mit den Leuten haben, weil sie mal ein paar Wochen!!! so leben müssen wie ich? [emoji23]


    exakt erfasst!

    aber du wirst - im gegensatz zu uns - glänzend von deiner family unterhalten! sonstiges social life daher komplett unnötig bzw. sogar stressig und deinem lebensrhythmus total kontraproduktiv. du brauchst bestenfalls ruhe und schlaf am abend! :rofl:


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    Was ich noch sagen wollte, zu einem Beitrag von dir ganz am Anfang:

    Was denkst du, ist momentan weniger stressig?
    Das Leben mit vier Kindern (zwar mit Haus und Garten) oder die traute Zweisamkeit, mit weniger Ausflügen und Partys? Dafür mir allen Möglichkeiten, die man heute von zu Hause aus hat.


    keine frage! schon beim schreiben meiner zeilen habe ich mir deine situation vorgestellt: 4 kinder in homeschooling und 2 eltern in homeoffice...:rofl:

    nö, danke! möchte nicht tauschen! häsch gunne! :rofl:


    Zitat von Reto


    Der wichtigste Unterschied ist wohl, dass ich mein Leben weniger einschränken muss, weil ich auch sonst (momentan) keine Zeit für viele dieser Freizeitveranstaltungen habe ;)


    eben, DAS ist wohl genau der unterschied von dir zu mir und dein unverständnis für leute, welche ihr social life brutal vermissen! social life, nicht party und saufen...:rofl:


    man muss unterscheiden nach dem Jahrgang: die +/- ums jahr 1950 geborenen, haben den absoluten joker gezogen! zur zeit des wirtschaftswunders kinder/jugendliche, no limit gegen oben. die absolut geile hippiezeit als jugendliche, junge erwachsene erlebt, freie liebe, drogen, entstehen der popmusik etc. nie wirkliche existenzielle ängste bis hin zu einer fetten pension heute. und diejenigen welche in kenne, sind durchaus auch mit smartphones und computern vertraut!

    aber die um 1935 geborenen, erlebten doch eine kindheit/jugend mit einigen entbehrungen, zumindest materieller art. aber heute, als ahv-ler, haben sie es tatsächlich auch sehr gut! vermutlich sogar besser, als wir es nach der pension haben werden.

    richtig geil wird es in den altersheimen dann, wenn nicht mehr der üetliberg chor zur nachmittagsvorstellung kommt, sondern die ac/dc cover band! :rofl:

    Für Selbstverantwortung im Gesundheitswesen etwas bin ich schon lange, aber bitte dann konsequent. Wer sich beispielsweise mit Rauchen selber mutwillig zerstört, soll eine Behandlung von Lungenkrebs zum Teil selber übernehmen, wer sauft bis zum Umfallen bei einer Leberzirrhose ebenfalls etc. Genauso wie man bei fahrlässig herbeigeführten Unfällen für einen Teil selber verantwortlich ist.


    mehr selbstverantwortung ist sicher kein falscher ansatz. in keiner lebenssituation.

    ABER: wer entscheidet zb. bei lungenkrebs, wieviel schuld der kranke trägt? es gibt lungenkrebs patienten, welche nie geraucht haben! ist derjenige lungenkrebspatient, welcher sein leben lang 10 zigaretten am tag rauchte, gleich verantwortlich für sich selber wie der lebenslange ketten raucher? diese liste kann endlos aufgelistet werden...

    ich möchte jedenfalls nicht der entscheidungsverantwortliche sein...

    Auch wenn es mich ebenfalls stört, ein gewisses Verständnis muss man dafür schon auch aufbringen. Viele 70-80+ jährige fühlen sich noch nicht uralt sondern sind eigentlich noch ziemlich fit und sind viel unterwegs. Wenn man denen jetzt sagt, sie müssen wochen- oder sogar monatelang zu Hause bleiben, kann das schon sehr schwer zum Akzeptieren sein und auch psychische Probleme mit sich bringen. Auch wenn die Digitalisierung auch bei den Senioren ankommt, ihr Sozialleben findet halt nach wie vor nicht auf Skype, Facebook oder Instagram statt sondern bei einem kleinen Schwatz im Migros, beim Einzahlen auf der Poststelle, beim Coiffeur etc. Das wie gesagt über lange Zeit zu verlieren ist genauso schwer wie für die jüngere Generation Einschränkungen zu akzeptieren.

    Zudem wollen einige Alte keine Hilfe annehmen, weil sie das als "Kontrollverlust" ansehen, quasi man kann nicht mehr selber für sich sorgen und geht damit den ersten Schritt in Richtung Altersheim. Sagt zumindest eine Kollegin von mir, welche bei der Spitex arbeitet.


    das ist genau der punkt bei unseren älteren/alten mitbürgern. die angst vor kontrollverlust des eigenen lebens! wir reden von der generation die während, oder kurz nach, dem 2. weltkrieg sozialisiert wurde. denen wurde wirklich nichts geschenkt! gekauft wurde sowieso erst dann etwas, wenn man das geld dafür zusammengespart hatte.

    diese generation hat auch - eben aus angst die kontrolle übers eigene leben abgeben zu müssen - fürchterlich angst vor dem altersheim. ich zb. (stand heute natürlich), stelle mir das altersheim voll cool vor. jederzeit kollegen um sich, jassen ohne ende, ein bier trinken mit dem zimmer nachbarn, medizinische versorgung während 24 stunden, hübsche, junge betreuerinnen...was soll daran so schlimm sein? aber eben, es ist die letzte station im leben vor dem friedhof. verständlich, dass das nicht so einfach zu handeln ist!


    danke! :applaus:

    Zitat von Reto

    Das nervt dann doppelt, wenn man sich so einschränkt, wie wir das gerade tun und dann im Migros den Alten mit dem Rollator begegnet.
    Wenn man zusätzlich noch weiss, dass viele Leute gerne ihre Hilfe anbieten würden, aber viele Alte das nicht wollen.


    jap, DAS nervt mich auch mehr als jede rudelbildung von jungen leuten! und wie du sagst, es gäbe im moment genügend freiwillige, auch hilfe über die gemeinde, so dass kein einziger risikopatient seine wohnung verlassen müsste! keiner!

    wie gesagt, risikopatienten schützen sich, indem SIE nicht nach draussen gehen, nicht indem ICH nicht nach draussen gehe! und wenn es nichtrisikopatienten erwischt: unser gesundheitssystem hat (jetzt) genügend kapazität! und nicht vorbelastete u65-er sterben nicht am virus! und falls doch: (einzel-) schicksal!


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    Zitat von Reto

    Na also.
    Wenigstens sind deine Eltern vernünftig und haben einen netten Sohn ;)


    einen netten sohn haben sie :floet:, aber vernünftig wurden sie nur durch mich! sie wollten sich wie bisher bewegen, also auch einkaufen. erst mein machtwort hinderte sie daran!


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    Zitat von ZSColin

    Ich weiss und kann nachvollziehen, warum u.a. auf den Banken rumgehackt wird. Aber manchmal finde ich diese Doppelmoral
    und diese Scheinheiligkeit schon zum Kotzen! Wenn niemand mit den Banken Geschäfte machen würde, gebe es die Banken
    nicht, so einfach. Die Gier ist also nicht (nur) bei den Banken, sondern bei den Menschen im Allgemeinen zu finden.

    BTW: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Banken müssen zwingend arbeiten gehen. Also genau so wie die Leute von der Pflege
    und den Lebensmittel-Geschäften. Warum??


    auf den banken wird zurecht rumgehackt. an über 95% der angestellten der banken allerdings nicht. die sind genau so spielball des (finanz-) systems wie angestellte anderer branchen dies auch sind. und auch genauso unschuldig und machtlos!

    aber es ist nunmal so, dass die grössten wirtschaftskrisen ihren ursprung immer in der finanzwelt, nie in der realwirtschaft, hatten!

    und die meisten player gelten in dieser finanzwelt mittlerweile als „to big to fail“ und können daher gestrost wirken wie es ihnen beliebt. am ende bezahlt ja eh der steuerzahler die zeche!

    diese ausgangslage schafft nicht wirklich sympathien oder gar goodwill!


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    Zitat von Reto

    Ach, komm!

    Soziale Kontakt kann man sich in der heutigen Zeit doch ganz gut auch so pflegen.

    Oder bedeuten soziale Kontakt halt doch eher nur Party, saufen usw?
    Natürlich fehlt das allen. Aber dass das soooo schlimm ist, nach so einer kurzen Zeit, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Es hat aber wohl doch damit zu tun, dass wir es sonst einfach so gut haben und machen können, was wir wollen, wann immer wir Lust dazu haben.

    Schon einen Gedanken wert, findest du nicht?
    So ganz alleine bist du ja auch nicht, zum Glück ;)


    nein, soziale kontakte bedeutet: eishockeymatch, fussballmatch, kino, theater, comedy, jassen, stadtführung, auswärts essen, barbesuche, ein bier trinken in einer gartenbeiz und dazu zeitung lesen, aber natürlich auch party...usw. und vieles ist auch möglich unter einhaltung der jetzigen regeln! notfalls auch mit maskenzwang.

    würde ich im netz täglich zahlen finden, welche auf eine pandemie hinweisen wie es zb. mindestens der hongkong grippe entspricht (1968-1970), ja dann hätte ich volles verständnis für alle massnahmen und würde sie keine sekunde in frage stellen oder gar deren (langsames) ende fordern. aber die zahlen sprechen eine ganz andere sprache! was nicht heisst, dass wir nicht zur risikogruppe sorge halten müssen.

    meinen eltern, beide ü80, habe ich schon vor +/- 3 wochen ausgangsverbot erteilt. ich kaufe für sie ein, übergabe der ware an der türe, betrete die wohnung nicht.

    aber im moment fühle ich mich ziemlich verarscht. die zahlen und fakten sind jederzeit abrufbar, nicht nur von abstrusen und/oder verschwörungstheorien verdächtigen seiten!

    selber denken und schlüsse ziehen sollte erlaubt sein. auch bzw. erst recht in solchen zeiten!


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    Zitat von Mirko


    Denke ich auch. Bei gewissen Usern kann man aber getrost die Links nicht beachten, weil dahinter etwas Abstruses zum Vorschein kommen würde...


    musst du auch nicht, ist absolut freiwillig! :nick:

    was allerdings diese links mit gefrustetem leben zu tun haben, kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen? :nixwiss:



    ps. was ich aber auch sage: das gesundheitssystem, noch nicht ausgehöhlt von unseren neoliberalen freunden, hätte sogar eine durchseuchung ohne überlastung und grössere probleme ertragen.

    Weshalb wird dann die Schweiz nach wie vor für eines der besten Gesundheitssysteme gelobt?


    weil die ch schon vor der neoliberalen welle ein gutes gesundheitssystem hatte. da weltweit in etwa gleichem masse bei gesundheit runtergefahren wurde, hat die schweiz ihren topplatz natürlich behalten!

    zu cüplisozialisten kann ich nicht antworten, habe weder mit denen noch mit sonstigen sozialisten zu tun.

    ja, mit neoliberalen habe ich auch nichts zu tun, aber über die kann ich mich trotzdem äussern, weil ihr wirken für jeden einzelnen täglich spürbar ist!



    Ich habe nur etwas Mühe mit der Tatsache, dass es uns offenbar so gut geht, dass "wir" es grausam schlimm finden, wenn wir ein paar Wochen nicht raus dürfen, um Party zu machen.

    :nick: :nick:

    Bei einigen ist halt in der Corona-Krise die Hauptsache, dass die Profifussballclubs wieder mit dem Training beginnen können...


    es geht nicht um party, es geht um soziale kontakte! nicht alle haben sich das lebensmodell „viele kinder und häuschen im grünen“ gewählt bzw. die kinder sind schon gross und man setzt die prioritäten anders. besonders, wenn man mitten in der stadt wohnt.

    und nochmals: es geht nicht darum, dass wieder fussball gespielt wird, es geht darum, dass positive zeichen gesetzt werden.


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    Zitat von Reto

    Es kann schon sein, dass wenn jetzt einige Sachen wieder erlaubt werden und die Leute wieder zum Coiffeur gehen und sich mehr draussen treffen, sich die Ansteckungen im ertragbaren Rahmen halten werden.
    Grossveranstaltungen sollten eh kein Thema sein und viele Leute werden von sich aus vorsichtiger sein, als sie das vorher waren.
    Bin gespannt, wie's weiter geht.


    logisch! rauffahren extrem kontrolliert und mit vernunft, sicher nicht von 0 auf 100.

    es geht sehr stark um den psychologischen aspekt. die leute brauchen zeichen, dass die normalität irgendwann wieder zurückkehrt. darum wäre es auch dringend notwendig, dass die profifussballclubs jetzt ihr 3 wöchiges trainigslager abhalten und dann sofort die meisterschaft fortsetzen. natürlich - zumindest die ersten spiele - geisterspiele.


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