Beiträge von snowcat

    Zitat von fäbe

    Hey Snowcat
    Weshalb hat der Club, welcher ganz Zürich regiert und so krass beliebt ist in einem ko. spiel nur 4500 zuschauer?
    Und bitte mal ne Antwort in welcher GC nicht thematisiert wird!


    weil es ein cup spiel war. basel hatte 7500 zuschauer...


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    Zitat von Mushu

    Mir gibt dieser Jahresbericht zu denken; wieso du da keinerlei Handlungsmöglichkeiten/Schuld/Sühne oder Handlungsbedarf bei den Vereinen siehst, gibt mir zu denken ...


    schau dir die auflistung an, da ist die antwort drin!

    - KEINER der vorfälle war IM stadion
    - KEINER der vorfälle war während einem spiel niederhasli-fcz-niederhasli!
    - nur ganz wenige der vorfälle haben überhaupt im nahen umfeld eines spiels stattgefunden
    - die meisten vorfälle geschahen weit weg vom stadion
    - nicht wenige davon an matchfreien tagen
    - nicht wenige davon an tagen, an welchen mindestens einer der beiden vereine kein spiel hatte

    und nun frage ich dich nochmals (und hoffe auf eine antwort. falls canepa hier mitliest ist er sicher auch schon ganz gespannt auf deinen lösungsansatz), wie willst du diese untaten weit weg von stadion und spieltagen in den griff bekommen?


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    haben sie es denn immer wieder kommentiert?
    mag mich nicht dran erinnern, aber das könnte durchaus auch an meinem Erinnerungsvermögen liegen...


    canepa macht das beinahe in jedem interview! und er gebraucht nicht selten worte wie idioten und ähnliche! nach praktisch jedem vorfall - ob wirklich dramatisch oder nur medial aufgebauscht - folgt ein communiqué vom fcz!


    Wenn Du ängstliche (nicht sportinteressierte) Mütter hörst, sind genau das die Gründe dafür, weil sie Fussball mit Gewalt verbinden...
    Und glaube mir, ausserhalb der Stadt gibt es viele davon ;)


    und genau die, welche fussball mit gewalt verbinden, lesen nur zeitung und sind NIE an einem spiel! auf die kleine gefahr mich zu wiederholen: an den spielen gibt's keine gewalt im stadion (mehr) und ums stadion nur marginal. höchstens scharmützel, zu 95% aber auch das nicht (mehr)! ist einfach ein fact und hat hauptsächlich damit zu tun, dass die clubs ihre aufgaben - im rahmen ihrer und im rahmen der gesetzlichen möglichkeiten - in den letzten jahren erfüllt haben.


    was man der Führung aber ankreiden kann, dass sie sich nicht deutlicher von den paar Idioten abgrenzen. Wenn dies vom Klub und vom Team getan würde, könnte man ihnen so ein wenig den Wind aus den Segel nehmen, vor allem was das mediale Echo betrifft!


    das musst du mir erklären! was wollen die clubs mehr machen, als jedesmal ein communiqué rausgeben?

    sollen canepa und co jeweils nach jerusalem fahren und sich vor der kamera an der klagemauer inszenieren? wie gesagt: wegen 0,05 % der "fans"...


    Nee, nee;
    mag sein, dass ich es mir „zu schwer“ mache; aber du machst es dir definitiv viel zu leicht/gleichgültig.


    ich bin einfach realist und sehe was im rahmen der gesetze/rechtstaates überhaupt möglich ist!

    aber in einem punkt sehe ich es klar lockerer als du, das stimmt: wegen ein paar idioten sehe ich weder den fussball noch sonst was gefährdet. die sind massiv überbewertet, hauptsächlich weil sie medial so ein echo erhalten! sämtliche zuschauer an und um die spiele würden diese typen gar nicht wahr nehmen, weil sie eben ausserhalb des fussball umfeldes randalieren.

    darum sehe ich auch nur marginalen handlungsbedarf, welcher aber hauptsächlich von der justiz kommen muss, sicher nicht von den fussball clubs. habe ich schon erwähnt, dass diese taten ausserhalb des einflussbereiches eines fussball clubs sind...? :floet:

    Zitat von snowcat


    ist doch genau das was ich meine! wir reden/schreiben stunden über ein paar dutzend halbschlaue und übersehen, dass in dieser zeit der fcz rasch einen auf schalke macht!

    diese 50 sind es schlicht nicht wert!

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    Zitat von Mushu

    DAS fühlt sich gut an. War Totomat-mässig ein schwieriger Abend!


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    ist doch genau das was ich meine! wir reden/schreiben stunden über ein paar dutzend halbschlaue und übersehen, dass in dieser zeit der fcz rasch einen auf schalke macht!


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    Im Stadion (wo die Vereine und NICHT die Polizei zuständig ist) gibt es u.a. Videoüberwachung. Man kann also diese "schwarzen Schafe mit Kaputzen" durchaus identifizieren und aus der "geschützten Südkurve" oder auch GC-Fankurve" entfernen und mit einem Stadionverbot belegen wenn der Wille dazu vorhanden wäre.


    genau DAS wird ja seid jahren praktiziert! haargenau das! oder warum meinst du sind die matchbesuche mittlerweile harmloser als weihnachtseinkäufe an der bahnhofstrasse?
    soll der der sichherheitsdienst des fcz jetzt auch noch turnhallen bewachen, welche sich 5 kilometer vom letzi befinden und erst noch ausserhalb eines matchtages? DAS musst du mir wirklich mal erklären...

    und so nebenbei, was ist die folge dieser praxis des kurven reinigens? eben genau das was jetzt weit weg vom stadion passiert...warum? wie larf richtig schreibt: wir reden von einem gesellschaftlichen problem! wenn du den fcz und die aus niederhasli morgen auflöst, hast du die selben probleme im nachtleben. und dann? verbietest du restaurants, bars, clubs und nachtleben generell?

    ne, ne mushu, die clubs machen was in ihrer macht steht und in einem rechtstaat erlaubt ist.


    Irgendwänn chan mer d‘Gschicht hinder sich lah, sofern mer drus glernt hät!


    habt ihr das bzw. der verein? noch 2004 als lehmann mit seine langen haaren und 3-tagebart goalietrainer wurde in niederhasli waren einige angestellte entsetzt. originalton: "der ist ja überhaupt nicht gc-like mit seinem aussehen". tja, dass selbstverständnis des "besser seins" hatte man noch jahre nachdem die kohle ausgegangen ist...aber ist doch auch schon wieder 14 jahre her.

    aber grundsätzlich gebe ich dir schon recht, man ist sicher nicht mehr das gcn von früher, aber mir persönlich, scheissegal! es lebt sich saugut mit diesem feindbild! :rofl: und nein, nein, mit komplex liegt torrente völlig falsch. aber dass ich niederhasli einen der grössten arschlochvereine aller zeiten finde, ist wahrscheinlich kaum verborgen geblieben... :razz:

    noch zum thema:

    ...was allerdings nicht bedeutet, dass ich diese dämlichen aktionen gutheisse. ich finde, dass diese jungs viel zu viel mediale aufmerksamkeit geniessen. beim fcz dürfte es sich um 4 dutzend solch radikalisierter handeln, bei niederhasli vielleicht um die hälfte. alleine im facebook hat der fcz knapp 130000 likes und niederhasli 60000. wir reden also von mehreren hundertausend fans im zürcher fussball. aber in der zeitung wird pausenlos über diese knapp 50-100 verirrten geschrieben.

    aktionen welche meilenweit vom stadion weg und vorwiegend an matchfreien tagen passieren haben schon lange nichts mehr mit fussball zu tun. bandenkrieg dürfte die passendere bezeichnung sein. medial ausbluten diese kinder, nur noch darüber berichten, wenn sie tatsächlich im direkten umfeld eines matches scheisse bauen. ansonsten ignorieren oder zumindest aus der sportseite verbannen. aber, ich bleibe dabei: es kommt nicht von ungefähr dass die eine seite radikaler vorgeht als die andere. hat durchaus sein gründe. auch wenn diese natürlich mittlerweile für fremde zwecke missbraucht werden.

    aber wenn ich dann noch in einem communiqué einer insektenvereingung sinngemäss lese, dass sie ganz liebe seinen, alle sozialen schichten, nationalitäten und couleur akzeptieren und überhaupt die marketingabteilung des fcz zumindest eine teilschuld des militanten problems trägt, dann kommt mir wirklich die galle mitsamt gut verstecktem gcn hass in mir hoch. und wenn dann der vorschlag dass wir nicht mehr „züri isch öisch“ und „eine stadt – ein verein“ auf unsere t-shirts schreiben dürfen, weil das ein paar verirrte radikalisieren könnte selbst im fcz anhang als diskussionswürdig erachtet wird, dann kommt noch das bizzeli restgalle auch noch hoch! wenn wir soweit sind ist das eine bankrotterklärung an die freie meinungsäusserung und an den fussball. dann haben wir wie in englands premier league tatsächlich auch nur noch kunden und keine fans mehr im stadion.

    Zitat von Mushu


    Iflussmöglichkeite vom FCZ?

    Villicht sött mer vor so offizielle Artikel mit Ufdrück wie
    "Züri isch eus"
    "Ei Schtadt, ein Verein"
    usw.

    weg cho? So guets mer persönlich au gfalled ...


    die insektevereinigung hät i ihrem communiqué genau das au gschribe! aber mal ehrlich: glaubsch ja nöd im ernst, dass sowas schuld isch a irgendwelche gwaltuswüchs vo es paar wenige dutzend totalversager, wo im lebe kein fuess vor de ander bringed?

    villicht söttet d'insekte halt tatsächlich mal vor de eigne tür wüsche und sich mal überlege warum sie i de stadt züri kei fanbasis händ bzw. warum sie i gwüsse stadtchreis verhasster sind als de fc basel!

    de schritt wär uf jede fall gschider als im züg ume jammere und eine uf opferrolle mache! und wenns das mached und mal ihri gschicht ufarbeitet, dänn chönd au dini üsserige durchus es thema werde, womer agah chan!


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    Zitat von Mushu

    Was soll man dazu noch sagen?


    hm, 15 geisterspiel und kurve für 2 saisons bschlüsse! und unbedingt hooligankonkordat 3-10 ileite...und während de mätch es alkoholverbot zwüsched aarau und winterthur und zug und schaffhuse...aber nume fürs proletariat, die riche sölled au dänn cüpli suufe...

    ironie off: da chamer nüt meh säge, isch eifach weich. aber namal: isch absolut jensits vo irgendwelche iflussmöglichkeite vom fcz. a de mätch in und ums stadion isch es zu 99,9 % friedlich. für meh chan en club nöd luege und für meh isch en club au nöd verantwortlich!


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    Zitat von Mushu

    Eine Linie mit Wick und Hollenstein beim ZSC.
    :geil:

    Müsste für Klotener in unserem Alter soetwas wie die ultimative Höchststrafe sein ...
    :floet:


    was wurden wir in den 90-ern von denen verspottet! verspätete rache ist es nicht wirklich, aber zumindest eine späte genugtuung! :applaus:


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    us de nzz am sunntig:

    Obelix aus Kloten

    Denis Hollenstein kennt die Klotener Garderobe, seit er ein kleiner Bub war. Jetzt ist er ausgerechnet bei den ZSC Lions im Gespräch. Ein Wechsel würde Sinn ergeben. Von Yves Tardent

    In Genf hatten die Journalisten Denis Hollenstein einst Pinocchio genannt, weil sie dachten, er lüge sie an. Hollenstein war auf die Saison 2013/14 mit einem Vierjahresvertrag von Kloten zu Servette gewechselt, nachdem sein Vater Felix in Kloten vom damaligen Präsidenten Philippe Gaydoul entlassen worden war. Doch schon bald machten Gerüchte die Runde, er kehre schon nach einer Spielzeit wieder heim. Darauf angesprochen antwortete Hollenstein damals, er erfülle seinen Vertrag in Genf. Als er aber nach einem Jahr tatsächlich ging, nannten sie ihn eben Pinocchio, Lügner. Doch Hollenstein hatte nicht gelogen. Er hatte eben keinen «echten» Vierjahres-, sondern einen Einjahresvertrag plus Option für drei weitere Saisons. Diese einseitige Option nahm er nicht wahr, weil Gaydoul in der ­Zwischenzeit seinen Vater wieder zum ­Headcoach befördert hatte.

    Nun scheint sich das Szenario zu wiederholen. Seit Beginn der laufenden Saison wird gemunkelt, Hollenstein verlasse Kloten trotz Vertrag bis 2020 und wechsle womöglich zum Kantonsrivalen ZSC Lions. Darauf angesprochen, sagte der 28-Jährige zunächst, er erfülle seinen Kontrakt beim EHC Kloten. Zwei Tage später titelte der «Blick» das Gegenteil: «Kloten-Captain Hollenstein wechselt zu den ZSC Lions!» Hollenstein stand wieder als Pinocchio da, zumal der neuen Headcoach Kevin Schläpfer wenig später offenbarte, ihm habe Hollenstein gesagt, er verhandle mit «zwei, drei Klubs».

    Der Schluss liegt nahe, dass Hollenstein nicht gelogen hatte, sondern wieder eine Klausel im Vertrag hat, die es ihm erlaubt, per Ende April 2018 zu kündigen. Denn sonst dürften laut dem Gentlemen’s Agreement innerhalb der Liga keine Klubs mit ihm verhandeln. Und jeder, der es doch täte, würde mit einer hohen Busse bestraft. Sowieso: Hollensteins mutmasslicher Wechsel zu einem Spitzenteam ergibt Sinn. Der Ur-­Klotener ist einer der besten Stürmer auf Schweizer Eis und macht jedes Team besser. Er will immer gewinnen. Bei ihm ist «hart arbeiten und Vollgas geben» keine abgedroschene Floskel, auch wenn er wegen der steten Repetition dieses Satzes nach den Spielen kaum mehr von Journalisten zum Gespräch bestellt wird. Er lebt die Floskel und gibt tatsächlich immer alles, auch in den Trainings, er ist ein Captain, wie ihn sich jeder Klub wünscht. Der Teamgedanke ist bei ihm tief verwurzelt. Gegen aussen lässt er nichts auf die Mannschaft kommen und stellt sich immer vor sie. Intern kümmert er sich um den Zusammenhalt.

    Denis Hollenstein tut alles, um zu gewinnen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der EHC Kloten in den nächsten Jahren um den Titel mitspielt, ist verschwindend klein, seit Hans-Ulrich Lehmann den Klub übernommen hat und nur noch so viel Geld ausgibt, wie eingenommen wird. Lehmann will Wechselwilligen keine Steine in den Weg legen, schon gar nicht, wenn diese wie Hollenstein viel Lohnbudget beanspruchen. Ums Geld geht es Hollenstein nicht; er ist ehrgeizig und will auch einmal Schweizer Meister werden.

    Nein, Denis Hollenstein ist kein Pinocchio – eher Obelix. Dieser fiel als kleiner Junge bekanntlich in den Zaubertrank und erhielt dadurch Superkräfte. Hollenstein fiel als kleiner Junge gewissermassen in den «Eishockeytrank» und er widerlegt seither das Klischee, dass Söhne berühmter Väter nicht reüssieren – schon gar nicht im selben Metier. Der Name Hollenstein prägt den EHC Kloten, seit Denis’ Vater Felix 1985 als 20-Jähriger von Bülach an den Schluefweg wechselte, als Captain den Klub zwischen 1993 und 1996 zu vier Meistertiteln in Serie führte und später auch als Assistent und Headcoach wirkte. Zurzeit ist Hollenstein Senior Assistant bei den Klotener Elitejunioren. Der Vater war immer Held, Vorbild und Idol. Klein Denis wuchs fast in der Klotener Garderobe auf. Er war als Dreijähriger dort, als 1992 der schwedische Weltmeister-Coach Conny Evensson in Kloten übernahm und den Grundstein zur meisterlichen Dynastie legte. Mucksmäuschenstill sei der Dreikäsehoch jeweils dagesessen, erinnerte sich der Schwede in einem Interview. Diese frühkindlichen Erfahrungen, wie es in einem Team zu- und hergeht, was es für den Erfolg braucht, haben ihn stark geprägt – wie Obelix, der in den Zaubertrank fiel.

    Im Eishockey ist der Teamgedanke alles. Noch mehr als im Fussball, wo der Einfluss eines Einzelnen grösser ist. Nur wenn jeder für jeden geht und bereit ist, Schmerzen zu erleiden zum Wohle aller, kann eine Mannschaft Erfolg haben. Endgültig mit diesem Mindset imprägniert war Hollenstein nach zwei Jahren in einer nordamerikanischen Juniorenliga. Statt sich wie andere in diesem Alter auf dem Talent auszuruhen und auf einen guten Vertrag in der heimischen Liga zu schielen, war er als 18-Jähriger den unbequemen Weg gegangen. Auch heute noch, mit 28, ist die NHL sein Ziel: «Ich muss einfach jeden Tag hart arbeiten und besser werden.» Seit diesem Herbst ist Denis Hollenstein selber Vater. Hält ihm seine Frau den Rücken frei, wenn die Tochter in der Nacht schreit? «Nein», sagt er, «wir sind ein Team.»


    Heute hatte ich definitiv zum ersten Mal das Gefühl dass man über 60 Minuten das gespielt hat was die Trainer wollen! Und das mit all den Absenzen. War wie aus einem Guss.
    Und nochmals, Wick unbedingt behalten!


    nein, nein, wenn es so läuft wie gestern ist sportchef leuenberger verantwortlich. auf die kappe der trainer gehen nur dumme tore und niederlagen! :geil:


    :floet: :floet: :floet: