Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    In diese Liga kommt nur wer es in keine der 11 anderen schafft!


    oder in der hoffnung sich hier behutsam an europa aklimatisieren zu können und via unsere liga in einer der top 5 ligen entdeckt zu werden. was doch einigen gelingt.

    aber die rangliste wiederspiegelt schon ziemlich genau die realität. deutschland, england, italien, frankreich, spanien und portugal sind in jeder beziehung klar gesetzt in den ersten sechs.
    holland und belgien haben auch eine ganz andere fussballtradition und kultur als die schweiz.

    aber die türkei, russland und die ukraine haben ihren rang mit viel öl-/gas- und schwarzgeld erkauft. lass die nur noch mit einheimischen und ausländern in der qualität von der in der ch liga engagierten spielen und sie sind kaum besser als wir.

    aber alles in alllem ist unsere liga definitiv keine trümmerliga...was diese rangliste eindeutig beweist! es ist sogar ähnlich wie im eishockey, wir sind die nr.1 hinter den grossen, eben mit dem abstrich türkei, ukraine und russland. :razz:

    Zitat von Larry

    Sehe es wie Champs.

    Aber für die Schweizer Trümmerliga könnte es noch knapp reichen.


    eine trümmerliga ist sie nicht. sie ist besser als ihr ruf.

    trotzdem kam mir gestern abend bzw. bereits am samstag beim classico das augenwasser als ich barca spielen sah...zwischen barca und der ch liga liegen wirklich lichtjahre.

    böse zungen würden jetzt behaupten, dass er seit einem jahr nicht mehr verletzt war, weil er eben auch seit einem jahr nicht mehr spielte...

    aber ein gesunder senderos ist sicher DER spielertyp, der am meisten im fcz fehlt. und wenn er nur für die rückrunde kommt, ist pendeln zwischen zürich und london kein problem.

    Zitat von larlf

    han kei bildplus, chan d'grafik (oder was au immer) nöd ahluege.

    schickeria wiet vorne? han bisher nie vo schickeria ahgriff ghört, drum bin ich überrascht über d'härti & dummheit!
    eigentlich egal wänn, aber i dere aktuelle lag isch es für mich eifach nur krank & ich hoffe, dass entsprächend reagiert wird!


    abgseh vo de bayernfans krawall uf schalke isch folgendi ranglischte vo gwaltätige fans publiziert worde i de bild zitig: mannschafte, wo d'fans am meischte problem mached (kriterien für die rangliste: anzahl der straftaten, gewaltdelikte, polizei-aufwand zur kontrolle der gewaltfans).

    um es in zahlen auszudrücken, die rangliste wurde folgendermassen erstellt: unrühmlicher spitzenreiter ist hansa rostock. die fans begehen im schnitt weit über 150 straftaten pro jahr.

    doch was sind straftate? zählt pyros is stadion schmuggle au dezue? oder was genau isch gmeint? dass wird nöd gnauer definiert. leider!

    nöd überraschend rang 1 und 2 (rang 9 scho eher...jedefalls für mich, will: die mannschaft känn ich gar nöd würkli...):

    1. hansa rostock
    2. dynamo dresden
    3. dortmund
    4. schalke
    5. hertha berlin
    6. braunschweig
    7. hsv
    8. düsseldorf
    9. hallescher fc
    10. union berlin
    11. eintracht frankfurt
    12. bayern münchen
    13. mönchengladbach
    14. magdeburg
    15. köln
    16. st. pauli
    17. bremen
    18. hannover
    19. stuttgart
    20. nürnberg

    au publiziert hät bild zitig top ten ranglischte vo de gföhrlichschte chnotepünkt und bahnstrecke a fuessball weekends:

    1. frankfurt/mannheim
    2. hannover/minden
    3. gelsenkirchen/dortmund
    4. rostock-schwerin
    5. bremen/osnabrück
    6. wolfsburg/braunschweig
    7. magdeburg
    8. berlin
    9. nürnberg
    10. köln

    au no e seltsami zahl im ganze (seltsam wege de azahl polizischte, nöd würkli vorstellbar uf ein match): "die meisten polizisten (im schnitt über 10'000) müssen für die begleitung frankfurter - noch vor den rostocker - anhängern abgestellt werden. pro match 10'000? oder was? wohl kaum...

    also mit vorsicht zum gnüsse! aber trotzdem schint folgendes - wie bereits obe erwähnt - fact: die heili welt gits au i de dütsche bundesliga nöd! obwohl genau die liga i de hooligan konkordats diskussion vor de abstimmige oft zitiert worde isch!

    Zitat von larlf

    er isch völlig müed(?) döt ghockt, zum zeige, dass er üüüberhaupt nöd nervös isch; wills im fuessball ufe & abe gaht und ihr i de letschte 10 jahr ja doch paar titel gwunne heged!

    s'team seg es völlig anders: sie laufed & sind au im training engagiert, de sämi macht das guet...

    so als ungefähri zsf devo

    edit, gfunde: http://www.bluewin.ch/de/sport/fussb…t-teleclub.html

    link gaht nöd, muesch uf bluewin & sport: dänn gahts ohni login


    jetzt habe ich mir das interview auch angetan...

    - ja, es war nicht alles schlecht die letzten 10 jahre, es war sogar vieles gut bis sehr gut. allerdings nur genau solange, als canepa nur präsi war und nicht noch 35 andere ämter im verein besetzte

    - ja, wir sehen wirklich eine andere mannschaft, aber nicht nur die engagiertere und athletischere. das ist wirklich so. wir sehen auch eine mannschaft, welche noch den letzten verbliebenen rest an spielkultur geopfert hat. aber dafür sind wir jetzt engagiert und rumpeln. engagierter kick n'rush ist auch geil. alles nur ein sache der einstellung! beim letzten trainer wurde am ende der mangelnde plan beanstandet. war wirklich so gegen schluss. kann mir aber bitte jemand den jetzigen plan auf dem spielfeld erklären, welcher über engagement und rumpeln hinaus geht?

    - ein super guter trainer? ja genau...so eine aussage würde nicht mal mushu machen! sämi wäre sicher ein super guter assi, mehr aber garantiert nicht! als assi reicht engagement, athletik und einsatz total zu vermitteln und ab und zu ein training zu leiten. für die feinheiten, sprich die individuelle ausbildung (junger) spieler und die taktischen elemente ist dann der trainer zuständig

    ich habe letzte woche ein kurzinterview mit toni polster gelesen. in der zeitschrift tele glaube ich. jedenfalls sagte er da, dass er diesen sommer einen tag in zürich war, weil er in der engeren auswahl für den trainerjob beim fcz war. hier können toni's überwätigende erfolge als trainer nachgelesen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Polster

    canepa wollte nicht einen guten trainer, canepa wollte einen namen der möglichst mit der bundesliga in verbindung gebracht wird! ein sportchef, welcher nach diesem einen kriterium einen trainer sucht, sollte sofort entlassen werden! SOFORT!

    aber wie gesagt: die individuelle klasse reicht trotz mangelnder defensive und trotz sämi für den ligaerhalt. aber kann dass das ziel sein mit einem 20 millionen budget?

    ps. favre ist noch schlechter als brecher! und brecher ist nicht besser als da costa...

    Zitat von Mushu

    Aber wämmer bedänkt, dass mir mit eme Brätzelibueb a de Siitelinie schpilled und die andere en Wältklasse-Trainer händ; mönd mer glaubs ganz z'fride si; gäll Snowcat ...


    genau so ist es! allerdings ist sämi kein brezzelibub sondern einfach ein sympathischer mensch, aber auch ein erfolgloser und somit schlechter trainer. genauso ist zeman kein weltklasse- aber ein guter trainer. hätte er im team die individuelle klasse des fcz, wäre lugano in den ersten vier klassiert. trotz bzw. mit koch und tschimcity...

    rumpelfussball, zufall und genau diese individuelle klasse holten heute die 3 punkte. nicht überragendes system oder taktik. und genau diese individuelle klasse wird uns auch vor dem abstieg retten. nichts anderes.

    aber wenigstens 3 punkte und dank den 8 toren ein hoher unterhaltungswert!


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    Zitat von larlf

    ob ächt d'training au so unterschiedlich wie d'interviews sind? (sämi & zeman)


    ja und nein.

    was man so hört sind die trainings unter sämi sehr intensiv. also im physischen bereich durchaus gut. aber in sachen taktik oder weiterentwicklung vor allem von jungen spielern dürfte zeman seinem kollegen um lichtjahre überlegen sein.

    Zitat von Mushu

    b) Ich glaube, einen zu kennen, der nächste Saison nicht mehr da ist ... (finde aber, es gäbe andere, die ich vorher gerne weg hätte ...)
    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id4378376.html


    auf grund des nicht zu übersehenden sarkasmus im untenstehenden text, scheinen sie in der nzz am sonntag sportredaktion ähnlicher meinung wie ich zu sein was sämi betrifft:

    Captain-Geheimnis gelüftet!

    Aussenrist

    Besondere Herausforderungen bedürfen besonderer Massnahmen. Nachdem der Tabellenletzte vor zwei Wochen vergeblich den Tabellenvorletzten überholen wollte, ist es heute Sonntag wieder so weit: Der FCZ will drei Punkte gewinnen gegen Lugano. Zu diesem Behuf hat der FCZ-Trainer Sami Hyypiä einen neuen Captain ernannt. Gute Idee, prima Massnahme. Noch besser als der Name des neuen Captains - er heisst übrigens Gilles Yapi - ist die entsprechende Mitteilung des FCZ. Dort enthüllt Hyypiä, mit welchen Kriterien er bei der Wahl zu Werke ging. Zitat: «Er muss ein Vorbild sein, eine perfekte Einstellung haben, eine Persönlichkeit darstellen, alles geben für die Mannschaft und auch innerhalb des Teams einen grossen Stellenwert haben.»

    Danke FCZ, danke Sami Hyypiä. Endlich ist das Geheimnis um das Amt des Captains ganz grundsätzlich gelüftet. Und gelüftet ist auch das Geheimnis, wo es dem bisherigen Captain Davide Chiumiento gefehlt hat. An Persönlichkeit? Einsatz? Stellenwert? Oder gar an allem zusammen? Falsch. Chiumiento hat den Job von sich aus zur Verfügung gestellt. Schreibt der FCZ. (ram.)

    bin gespannt auf heute! lugano hat einen sehr erfahrenen und guten trainer. wir haben einen trainer...

    us de hütige nzz:

    «Mich stören die Kopfhörer»

    Zdenek Zeman hat viele Talente entdeckt und entwickelt. Er sieht sich als einer der wenigen Trainer, die Spieler noch formen. Das versucht er auch mit den Aufsteigern des FC Lugano

    NZZ am Sonntag:Zdenek Zeman, was bereuen Sie?
    Zdenek Zeman: Ich hatte Probleme, ja. Aber bereuen tue ich nichts.

    Auch nicht Ihre Aussagen von 1998? Sie brachten einen Doping-Prozess gegen Juventus ins Rollen, galten als Nestbeschmutzer und wurden ausgegrenzt.
    Ich bin im Sport geboren, habe viele Disziplinen praktiziert, in vielen Funktionen gewirkt. Der Sport muss Regeln und Moral haben - das habe ich immer verteidigt. Deswegen durfte ich nicht mehr in grossen Teams arbeiten. Also habe ich die kleineren Vereine trainiert. Das gefällt mir: Je mehr Schwierigkeiten, desto besser.

    Wieso?
    Wenn man zu Barcelona oder Real Madrid geht, dann muss man ja nicht viel machen, die können doch schon spielen.

    Also ist Lugano ideal für Sie?
    Ich kam im Wissen, dass es viel zu tun gab. Und wo es viel zu tun gibt, dort gefällt es mir.

    Sie machen es sich grundsätzlich nicht leicht. Seit je lassen Sie ein höchst offensives 4-3-3 spielen, das auf vielen Kombinationen basiert und wohl nicht einfach zu vermitteln ist, oder?
    Das denken alle. Ich aber behaupte, dass ich den Fussball vereinfache: Jeder kennt seine Rolle, muss die Position einhalten und mit dem Kollegen interagieren. Den Ball berühren wir nur ein-, zweimal, deshalb müssen Mitspieler stets in der Nähe sein. Eigentlich ist das simpel. Das Problem ist aber, dass der eine nach links, der andere nach rechts flieht.

    Sie haben sich nie von diesem System getrennt. Wie wichtig ist diese Überzeugung?
    Sie ist das Wichtigste. Ein Trainer muss wissen, was und wieso er etwas tut. Und er muss das Team für seine Idee einnehmen. Ich verstehe keinen Trainer, der zwischen drei oder vier Systemen wechselt. Für mich ist es nach 40 Jahren immer noch schwierig, auch nur dieses eine umzusetzen.

    Zu Beginn der 1990er Jahre zeigten Sie in Foggia einen Fussball, der auch heute noch schnell und revolutionär wäre. Was denken Sie, wenn Sie jene Aufnahmen wieder sehen?
    Gelegentlich schaue ich sie mir an. Ich habe alle Tore von Foggia und von meiner Zeit mit Lazio und der AS Roma auf Video. Ab und zu haben wir schönen Fussball gezeigt. Viele Leute schätzen mich deswegen. Das macht mich glücklich. Die Zuschauer gehen ins Stadion, weil sie etwas sehen wollen. Aber es gibt Spiele, bei denen man einschläft. Mit meinen Teams hat man nie Gelegenheit dazu. Es passiert immer etwas - entweder vorne oder auch hinten (schmunzelt).

    Ist der FC Lugano schon zu Angriffen für Ihre Videothek fähig?
    Momentan spielen wir mit Wechselspannung. Manchmal gelingen uns Spielzüge, manchmal nicht. Die Schwierigkeit liegt darin, das Gelungene wahrzunehmen und es zu wiederholen. Man muss Stereotype finden, um Kontinuität zu haben.

    Als Aufsteiger sind Sie gut placiert und könnten sich am Sonntag mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten Zürich um 7 Punkte von ihm distanzieren.
    Bisher ist es gut gelaufen. Nun müssen wir schauen, was die Länderspielpause mit uns angerichtet hat. Spielt ein Team gut, muss es weiterfahren können. Eine Pause bricht den Rhythmus. Vor dem FCZ habe ich Respekt. Er gehört nicht auf den letzten Platz.

    Kurz vor dem ersten Super-League-Spiel gaben Sie zu, noch nichts von den Gegnern zu wissen. Was halten Sie nun vom Schweizer Fussball?
    Er gleicht dem deutschen, weil er physisch, aber auch spielerisch ist. Die meisten Teams sind offensiv ausgerichtet, keines macht auf Catenaccio.

    Ist Ihnen die Schweizer Sportkultur näher als die italienische?
    Ich fühle mich hier wohler als in Italien. Es gibt weniger Interessen, man pflegt stärker den Sportgedanken. Wir machen Sport, um Leute zu begeistern, und nicht, um ein Produkt zu verkaufen.

    Sie sind bekannt dafür, aus wenig viel zu machen: Lugano punktet, Pescara stieg in die Serie A auf, Foggias Team brillierte, obwohl es manchmal auf dem Stadion-Parkplatz trainieren musste. Wie schaffen Sie das?
    Man passt sich halt an. Heute gibt es im Fussball viel Modernes, das nichts nützt. Wichtig bleibt aber die Art, wie man arbeitet und wie man ein Team einstellt.

    Sie haben immer wieder Talente lanciert. Auch Lugano ist das zweitjüngste Team der Liga. Wie gehen Sie als 68-Jähriger mit den Jungen um?
    Heute muss man stärker auf gewissen Dingen bestehen. Mich stören die Kopfhörer, mich stört, dass sich die Spieler nach dem Training aufs Handy stürzen. Es reicht nicht, dass sie eine Stunde auf dem Platz stehen und dann wieder gehen. Um sich zu verbessern, müssen sie ihr Tun reflektieren: Was mache ich gut, was nicht, wie kann ich mich verbessern? Ich sage nicht, dass sie 24 Stunden lang an Fussball denken sollen. Aber es würde nicht schaden, eine halbe Stunde über das Training hinaus aufzuwenden.

    Man nennt Sie «Il muto», den Stummen. Wie können Sie in einer Zeit arbeiten, in der vom Trainer viel Kommunikation verlangt wird?
    Mit dem Team muss man kommunizieren. Die Medienarbeit ist dann etwas anderes. Es gibt Trainer, die ständig im Fernsehen und in den Zeitungen sind. Das gehört nicht zum Fussball. Viele der heutigen Coachs versuchen nicht, die Spieler zu verbessern. Sie verwalten sie nur. Es sind die Spieler, die den Trainer machen. Und es gibt wenige Trainer, die den Spieler formen. Ich fühle mich als einer dieser wenigen.

    Wieso sind Sie an vielen Stationen gescheitert?
    Nicht, weil meine Methoden nicht funktioniert haben. Viel eher hatte ich Probleme mit den Klubs. Viele wollten sich in meine Arbeit einmischen - da bin ich nicht dabei.

    Und man feuerte Sie.
    Das geschah meistens vor Weihnachten, weil die Vereine im Januar neue Spieler kaufen wollten. Ich war aber immer dagegen, Spieler zu wechseln. Ein Beispiel aus Salerno: Ich musste im Dezember weg. Der Klub kaufte im Januar 22 neue Fussballer, wovon im Juni kein einziger mehr dort war. Das ergibt doch keinen Sinn.

    Trotz allen Tiefpunkten: Sie sind nie vom Trainerkarussell gefallen. Wieso?
    Ich wollte immer, dass der Platz spricht. Und es ging mir ums Publikum, dass es glücklich über meine Mannschaften war. Es kam vor, dass wir verloren haben. Aber mein Team verliess unter Applaus den Rasen. Das war für mich das Grösste. Die Leute schätzen, was ich mache.

    Was gefällt Ihnen noch am Fussball?
    Der Fussball von heute ist wie der von gestern. Er ist ein Spiel, das schönste überhaupt. Man spielt ihn überall. Wenn ein Kind einen Ball sieht, dann tritt es danach. Er hat Anziehungskraft. Wer diesen Job macht, muss ihn lieben.

    Und Sie können das noch, trotz all den Problemen, die er hat?
    Natürlich, immer. Fussball ist für mich der Platz, der Ball und die Spieler. Alles was ausserhalb ist, interessiert mich wenig.

    Und die Fifa?
    Interessiert mich wenig.

    Interview: Michele Coviello

    Zitat von Mushu


    einen herrlichen sportchef haben wir...

    so wie ich ihn kenne, nutzt er den letzten freien platz um einen stürmer zu kaufen! ein guter sportchef würde diese eine option für einen innenverteidiger à la tihinen nutzen. bin überzeugt, irgendwo auf der welt gibt es einen ü30-jährigen, welcher auf die rückrunde hin genau die vermisste stabilität in die verteidigung bringen würde.

    Zitat von Der Weise

    Dann sagt mir einen für die Schweiz fähigen Sportchef der auch zu haben ist!?


    das ist kaum die aufgabe von uns fans. genau für solche personalien hat man im verein personen welche gut vernetzt sind. wir hatten genügend davon (bernet etc.) bis sie cillo durch kopfnicker ersetzte. das ergebnis ist bekannt!

    und ja, larry hat natürlich recht, warum muss er überhaupt frei sein? noch was: dilletantischer als cillo kann eigentlich fast niemand welcher jahrelang in sportlichen funktionen in einem profiverein arbeitete eine mannschaft zusammenstellen. darum ist in der personalie sportchef - welche aber leider nur bei den fans und in den medien, aber nicht beim fcz existiert - die persönlichkeit und sozialkompetenz mindestens so wichtig wie das fachwissen.

    aber wenn du unbedingt namen willst: sforza als sportchef einstellen, thoma, tihinen oder gar sämi zum sportchef befördern (bin mir sicher dass er als sportchef bedeutend mehr potential hat) und dafür einen fähigen trainer einstellen. egal was ich vorschlage, es ist alles besser als die ist-situation, ob es dann auch das gelbe vom ei wird weiss ich natürlich nicht. aber wie gesagt, es wird zumindest besser, auch wenn das natürlich nicht allzu schwer ist im moment...

    was macht eigentlich ilja kaenzig im moment?

    Zitat von Larry

    http://www.watson.ch/Sport/Zukunfts…rchbrechen-kann

    1. Canepa rausschmeissen
    «Der FCZ-Präsident hat in den letzten Jahren viele guten Spieler verkauft und kein gute Mannschaft zusammengestellt. Er muss weg.»


    ganz so einfach ist es natürlich nicht. denn auch hier gilt: die wahrheit ist grau, nicht schwarz-weiss!

    ja, canepa hat viele gute spieler verkauft. aber bis auf 1-2 u21 spieler diesen sommer hauptsächlich aus der ökonomischen not heraus. der fcz kann top spieler aber nicht noch 1-2 zusätzliche saisons halten, in dem der lohn auf gegen 1 million aufgebessert wird, so wie das in der schweiz hauptsächlich der fc basel kann. ein club wie der fcz kann nur mit dem talente verkauf finanziell überleben.

    der zweite teil des satzes stimmt grösstenteils. er hat aber nicht keine gute mannschaft zusammengestellt, sondern eine welche zu einseitig auf mittelfeld und sturm fokusiert ist. punktuelle verstärkungen in der defensive und im tor und die mannschaft ist gut bis sehr gut für ch verhältnisse. darum: canepa nicht weg, aber weg von der sportchef- und gewissen anderen funktionen im verein. er soll sich wieder auf sein präsidentenamt konzentrieren. sprich: sich um die finanzen und sponsoren kümmern und gleichzeitig auf den strategisch wichtigen positionen top leute installieren.

    aber solche leute sind nun mal keine kopfnicker, sondern (streitbare) persönlichkeiten. wenn cillo aber weiterhin beratungsresistent bleibt und nur ja sager um sich scharrt und sich gleichzeitig für den besten sportchef der welt hält und mit einem überforderten trainer weiterwurstelt, ja dann muss er wirklich weg! ich denke aber, dass der "überforderte" sämi einen hervorragenden assistenz trainer abgeben würde, was er ja "unter" sascha lewandowski bereits bewiesen hat. was man so hört, sind die trainings mittlerweile wirklich sehr intensiv, aber taktisch kommt wirklich (noch) viel zu wenig von sämi.

    ein guter sportchef und ein trainer welcher mehr als nur eine taktik kennt, zusammen mit der erfahrung von sämi (aber als assi trainer) und der fcz kommt wieder auf kurs!

    wunschdenken, ich weiss... :roll:

    Zitat von gringo

    das sagt auch alles, wobei der Schifferle irgendwie das Heu mit Cillo nicht auf der gleichen Bühne hat...

    http://blog.tagesanzeiger.ch/nachspielzeit/…-ist-der-beste/


    besser kann man es in zwei sätzen wirklich nicht sagen:

    Aber Canepa ist der, der für sich in Anspruch nimmt, den Fussball zu verstehen und sich darum einen Sportchef sparen zu können. Wie viel er davon versteht, zeigt sich in der Zusammensetzung des Kaders, den Leistungen auf dem Platz und der Platzierung in der Tabelle.

    aber wie champs-de-mars richtig sagt: es braucht nicht einen fcz ohne, aber einen mit (viel) weniger canepa.

    leverkusen stürzt ab! die 3. pleite in serie in einem pflichtspiel!

    was das in diesem fred zu suchen hat? folgendes:

    zuletzt passierte das leverkusen im märz 2014, unter welchem trainer wohl? damals wurden es dann noch ein paar niederlagen mehr.


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    Zitat von Larry

    Das andere ist das wir die schlechteste Abwehr der Liga haben, und Verteidiger Sami kann nichts daran ändern da das Personal schlicht nicht genügt!


    fairerweise müsste man aber noch erwähnen, dass der trainer vorgänger von sami in der defensive NICHT über besseres personal verfügte. ändert aber natürlich nichts daran, dass unsere defensive grottenschlecht ist. das torhüterproblem wurde mit da costas abgang übrigens ebenfalls nicht gelöst. im gegenteil, mit piu wurde der wichtigste mann neben dem feld entfernt und auf dem feld gab es auf der torhüter position keine nennenswerte verbesserung.

    Zitat von Larry

    Vielleicht können wir uns noch vor dem Abstieg retten falls vorne ab und zu mal eine reingeht die jetzt an den Pfosten oder daneben geht. :nixwiss:


    absteigen wird der fcz nicht. sämtliche teams welche momentan auf den plätzen 5-9 klassiert sind, verfügen im mittelfeld und im sturm definitiv nicht über besseres personal. im gegenteil. aber 3-4 korrekturen in der defensive bedarf es natürlich schon in der winterpause. im goal und im trainerstab ist allerdings die gesamte liga besser besetzt als der fcz.


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    hätte der fcz die mind. 6 punkte mehr, die ihm eigentlich auf grund der spielanteile und torchancen in den spielen unter sämi zustehen würden, würde ich jetzt wahrscheinlich folgendes schreiben:

    der fcz ist punktemässig nahe zu den plätzen 2-4 aufgerückt. er wirkt stabiler als unter meier, vor allem was das defensivverhalten betrifft. auf diesem fundament lässt sich aufbauen und mit dem neu gewonnenen selbstvertrauen kehrt früher oder später auch die spielkultur wieder zurück.

    leider ist dem aber nicht so, darum fällt das fazit nach gefühlten 25 sämi unentschieden viel vernichtender aus:

    eine entwicklung der mannschaft unter fast einem dutzend sämi spielen ist nirgends zu sehen. sie steht zwar etwas besser und disziplinierter, dass ist es dann auch schon. sonst ist der fcz, der das letzte jahrzehnt eine schon beinahe spanische spielkultur pflegte (unter favre sowieso, aber auch unter challandes, fischer und teilweise meier) im tiefsten fussballerischen mittelalter gelandet. rumpelfussball ohne ende. würden die aussenverteidiger noch weite flanken nach vorne spielen, wäre es nichts anderes als kick n’rush. die schlechteren schottischen mannschaften spielen heute noch so. aber soviel ich weiss, spielt der fcz in der schweiz, nicht in schottland, mittlerweile allerdings auch als schlechtere mannschaft…

    aber so sieht wohl fussball aus, wenn der trainer nur eine taktik kennt: aus der gesicherten defensive überfallartige konter fahren. hoffentlich hilft uns vorne dann der liebe gott oder der platzwart. bei chermiti darf es durchaus auch allah sein. das mag sogar gegen bessere mannschaften an und wann funktionieren. wenn man aber das spiel machen muss, „verhebet“ diese taktik nicht. aber eine andere kennt unser trainer nicht!

    wenn man den trainer entlässt um „nicht in eine negativspirale zu geraten“ (originalzitat cillo), darf der künftige trainer über viele eigenschaften verfügen. folgende zwei sind allerdings in dieser situation ein no go:

    1. er darf kein trainerneuling sein
    2. er darf über keinen katastrophalen leistungsausweis als trainer verfügen

    unserem sportchef ist nun tatsächlich das kunststück gelungen, in einer einzigen anstellung beide no gos mitenander zu verpflichten. mag durchaus sein, dass sämi irgendwann mal über trainerpotential verfügt. ich glaube es allerdings nicht, zu bescheiden ist sein aktuelles trainergrundgerüst. aber er soll – wie die meisten anderen erfoglreichen trainer auch – seine lehrjahre in u-mannschaften bei einem club oder irgendeinem verband machen. der fcz ist doch keine selbsthilfegruppe für bisher mirakulös gescheiterte möchtegerntrainer oder ein ausbildungsplatz für einen totalen traineranfänger! verdammt noch mal! habe fertig!

    Zitat von Larry

    Was ich sagen will: Man sollte weiterhin eher nach hinten als nach vorne schauen!


    eben! aber das gilt genauso für thun. die haben sich noch lange nicht aus dem abstiegskampf verabschiedet!

    Zitat von Larry

    Lugano auf dem Weg zu einem weiteren Sieg, das Team ist viel besser als von den Experten eingeschätzt!


    im gegensatz zu anderen clubs in der hinteren tabellenhälfte haben die auch einen renommierten trainer mit internationalem ruf! aber trotzdem auch hier: nur eine momentaufnahme, (noch) keine tendenz.

    Zitat von Larry

    Man kommt hinten nicht weg wenn die anderen Teams hinten auch dauernd punkten!


    doch, doch! wenn man selber mehr punkte holt...:-) und der vorteil wenn alle dauernd punkten: der abstand zu den europacupplätzen bleibt sehr lange überschau- und aufholbar!


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