Beiträge von snowcat

    Zitat von Rangersfan

    Es ist positiv dass Meier dies zu erkennen scheint. Ich habe jedoch zwei grosse Fragezeichen. 1) Kann er ueber seinen Schatten springen und ploetzlich ein harter Hund werden? 2) Wuerde die Mannschaft das auch ernst nehmen wenn ploetzlich ein "anderer Meier" im Sommer auftucht?

    Meine Antwort zu den 2 Fragen ist eher nein, deshalb wuerde ich einen Trainerwechsel vornehmen.


    kann man durchaus auch so sehen und dementsprechend argumentieren. aber ich halte nun mal sehr wenig von der angelsächsischen "hire and fire" mentalität. wer da nach einem quartal nicht reüssiert hat "versagt" und wird ersetzt. ich setze da halt mehr auf europäische nachhaltigkeit...

    Zitat von Champs-de-Mars

    Schon nicht nur beim Trainer, aber irgendwo hört dann Meiers "Gschpürsch mi"-Mentalität auf, sollten Spieler zu viele Extrawürste haben. Überall wurde ein bisschen geschlampt, nun liegt es an der sportlichen Führung die Weichen neu zu legen und zumindest auf ihrer Stufe eine Trendwende einzuläuten. Spieler, die nicht mitziehen, sollen umgehend durch Junge aus dem eigenen Nachwuchs ersetzt werden.


    ich denke doch, dass die führung mit dem fall da costa die weichen neu stellen wollte und das auch getan hat. zumindest hat man die richtung vorgegeben.

    Zitat von ZüriBueb

    Dieses Interview mit Chiumiento von 20Min spricht eben schon Bände... Wird wohl ähnlich im Tagi abgedruckt worden sein: http://www.20min.ch/sport/dossier/superleague/story/23515837

    Er hat den Nagel richtig auf den Kopf getroffen. Die MENTALITÄT muss sich verbessern.


    eben! und zwar nicht nur beim trainer. dass sind alles halberwachsenene menschen mit direktorengehältern, da brauchts halt auch eingenverantwortung! und die hört nicht bei der frisur auf...

    Zitat von Champs-de-Mars

    Chiumiento heute im Tagi mit offensichtlicher Kritik bezüglich den Trainings. Find ich gut, wenn die Dinge nun beim Namen genannt werden. EL-Quali hin oder her.


    an der fcz gv hat jemand urs meier gefragt, ob sie nicht genügend hart trainieren, weil viele der niederlagen oder unentschieden erst in den letzten 15 minuten zu stande gekommen sind. da antwortete urs meier, dass man an diesem punkt tatsächlich arbeiten müsse.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Warten wir mal das Derby ab, vielleicht bekommt dann der Meier auch bei mir nochmals ein bisschen Kredit. Ansonsten war das gestern ganz gefällig, dieses Mal hatten wir auch das Schiriglück wieder mal auf unserer Seite. Schade hat dies Meier bei der PK nicht so breit ausgeführt, wie er das jeweils nach Niederlagen tut. In der Offensive Chiumiento sackstark, hinten waren vor allem Nef und Elvedi auffällig.


    chiumiento stark wie in der vorrunde. und kukeli spielte den 6-er (einmal mehr) hervorragend. nicht nur yapi fehlt(e) im zentralen mittelfeld die ganze rückrunde, auch kukeli war lange verletzt. da kann dann auch kloppo oder pep nicht viel ausrichten, wenn solch wichtige spieler fehlen.

    zu meier, schau das ganze mal so an:

    er ist - nicht vom alter - aber von der erfahrung her, immer noch ein junger trainer auf höchstem schweizer niveau. d.h. er muss und darf seine fehler machen um besser zu werden. er ist immer noch in seinen lehrjahren. hätte man urs fischer auch zu ende lernen lassen, wäre üse immer noch unser trainer und der fcz dieses saison weiter vorne klassiert. und dass weiss auch canepa. er wollte damals üse übrigens nicht entlassen, aber wurde im vorstand überstimmt. nun gibt's keinen vorstand mehr, welcher familie 90% überstimmen könnte und darum ist meier immer noch fcz trainer. ich finde den weg richtig den man eingschlagen hat und mit meier durchzieht. auch dürften die spieler nun gemerkt haben, dass ein telefon zum blick und internas ausplaudern nichts bringt. leistung auf dem platz ist gefragt und nicht anonyme trainerkritik via boulevard. klar, sollte der fcz im november nach 15 spielen 12 punkten dastehen wird dass auch meier nicht überleben.

    was meier jetzt aber dringend lernen muss, ist der verzicht auf das öffentliche schiri bashing und generelle gejammer. auch wenn er teilweise sicher nicht unrecht hatte.

    Zitat von ZüriBueb

    Ich habe wirklich grosse Freude an diesem Auftritt. Die Mannschaft wollte diesen Sieg, das hat man am Torjubel gemerkt. Und dass Meier diese Mannschaft nicht im Griff hat, stimmt nicht. Das war/ist jetzt eine Krise. Aber man kommt heraus.

    Ich kann Mushus Frage mit einem überzeugten Ja beantworten. Bhalted de Meier bitte und lönd en schaffe.


    auf den punkt gebracht! :applaus:

    Zitat von ZüriBueb

    So schlecht war das nicht. Holt die drei Punkte und belohnt euch. Alles kan Meier nicht falsch machen. Aber warten wir die zweite Hälfte ab. Luzern wird sicher noch einmal Gas geben.


    für alle die meier weg haben wollen: nach so einer leistung (mit gleichzeitiger euroleague quali) entlässt kein präsi - ausser vielleicht constantin - seinen trainer!

    vor allem kukeli/chiumiento im zentralen mittelfeld und nef/elvedi in der innenverteidigung mit überraschend starker vorstellung.

    jetzt noch 3 punkte gegen das pack und das ende war dann doch noch einigermassen versöhnlich! :wink:

    Zitat von Larry

    Wenigstens einer der den Kampf gegen Basel noch nicht aufgegeben hat, auch wenn er leider nicht (mehr) aus Zürich kommt:

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id3790553.html

    In diesem Sinne: Hopp YB!


    basel oder yb? ein zweikampf zwischen diesen beiden mannschaften macht die meisterschaft auch nicht wirklich interessanter, ausser natürlich für berner und basler! aber he: who cares...?

    lieber noch 10x basel, dann müssen wir uns auch diese rekordmeister scheisse aus niederhasli nicht mehr anhören!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Zitat von Larry

    Wäre ich Canepa würde ich mir um den 4. Platz (und mein Geld) Sorgen machen und Meier noch vor dem Luzern Match schicken.


    wärst du präsi irgendeines vereines, hättest du wahrscheinlich in etwa die gleiche trainerfluktuation wie sion... :floet:

    im ernst: jetzt wird's wirklich langsam eng für meier. canepa sagte an der gv ganz klar: "das erreichen eines uefa cup platz diese saison ist ein MUSS!" und verfehlt die mannschaft dieses ziel, wird es auch für canepa schwierig am trainer festzuhalten bzw. sein festhalten in der öffentlichkeit bzw. gegenüber sponsoren zu rechtfertigen.

    zu sforza: er ist ein guter trainer und hat seine lehrjahre nun hinter sich. sportlich wie menschlich. ausser seiner niederhasli vergangenheit spricht nichts gegen ihn. und auch das ist ja nur ein emotionales und kein sportliches argument.

    Zitat von Larry

    Gut, der Titel ist "Es brodelt in der Gerüchteküche"....von da her.....


    eben! wenn es in der gerüchteküche brodelt heisst das, dass sich in der szene einiges bewegt bzw. bewegen wird und man über diese (möglichen) bewegungen auch einiges hört, wenn man über die entsprechenden kontakte und das nötige netzwerk verfügt.

    aber diese behauptungen sind schlicht und einfach frei erfunden, ja sogar teilweise völlig an den haaren herbeigezogen! ich frage mich schon was für eine schlampe man sein muss, um als (gelernter, studierter) journalist für so eine zeitung zu arbeiten... :nixwiss:

    Zitat von Mushu

    Ich sehe derzeit keinen, der bereit und in der Lage wäre, Canepas abzulösen. Dankbarkeit ist daher angezeigt.


    sehe ich auch so, aber canepa bashing scheint mehr in mode zu sein...


    Zitat von Mushu

    Ich will auch Chick weiter bei uns sehen ...


    in der rückrunden verfassung und mit seinen (versteckten) tätlichkeiten sicher nicht...in der vorrunden verfassung natürlich jederzeit!


    Zitat von Mushu

    Ach ja:
    Und nur ein Zürcher Verein im A will ich auch noch! Und zwar einer, der mit FC anfängt ...


    ...und nicht mit united aufhört, sonst habe ich plötzlich viel mehr freizeit! :cool:

    Zitat von Larry

    Richtig.

    Du und ich wissen das, aber weiss es Canepa auch? :razz:

    Bin gespannt was er für ein Ziel definiert!


    natürlich weiss er das. und das ziel ist ein platz, welcher drauffolgende saison für den uefacup berechtigt. also durchaus realistisch.

    Zitat von Larry

    Nächste Saison wird das Ziel wohl Platz 3 oder 4 sein, alles andere wäre unrealistisch.


    solange basel und yb (finanziell) so positioniert sind wie sie es jetzt sind, ist jede saison eine andere zielvorgabe als platz 3-4 unrealistisch.

    das gc mit beschönigten bilanzen gearbeitet haben muss, war eigentlich schon nach dem nzz artikel vom letzten frühling klar (siehe unten). bei wirklichem betrug - und nicht nur "etwas beschönigten" bilanzen - gäbe es eigentlich nur den lizenzentzug und den damit verbundenen zwangsabstieg als logische konsequenz...

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id3745610.html


    nzz am sonntag artikel vom 27. april 2014:

    (interessant: Anliker möchte sich nicht auf eine Zahl festlegen, aber Recherchen zeigen, dass die Ausgaben nahe an 30 Millionen Franken heranreichen. Man muss sich vor Augen führen, was das bedeutet: Bei ordentlichen Einnahmen von 10 bis 12 Millionen Franken (ohne Transfers und Gönnerbeiträge) geben die Grasshoppers in dieser Saison deutlich mehr als doppelt so viel aus, wie sie Einkünfte generieren.)

    Erfolgreich, aber teuer

    Die Saison der Grasshoppers kostet viel mehr, als bisher bekannt. Die Ausgaben erreichen fast 30 Millionen Franken. Das lohnt sich nur, wenn GC Meister wird. Von Flurin Clalüna

    Man kann sich leicht vorstellen, wie dieser gewissenhafte Berner Architekt erschrocken ist, als er Mitte Dezember das wahre Ausmass der Geldsorgen der Grasshoppers erkannt hat. Im Büro von Stephan Anliker in Langenthal liegen die Sichtmäppchen mit Geschäftsunterlagen ordentlich auf dem Schreibtisch, fast schon militärisch ausgerichtet. Anliker ist seit Februar offiziell GC-Präsident, und seine erste Amtshandlung war der Griff an die Notbremse. Er hat das unaufgeregt getan, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Aber wie ernst die Lage nach der Entlassung seines Vorgängers André Dosé wirklich war, wird deutlich, wenn Anliker sagt: «Ich bin positiv überrascht, dass wir sportlich wieder so erfolgreich sind. Im Winter mussten wir eine finanzielle Sanierung durchführen.» Zum x-ten Mal in den letzten Jahren.

    Die Grasshoppers spielen wieder um den Meistertitel, wie vergangene Saison, obwohl man ihnen dies nach den vielen Wechseln in der Führung und der Mannschaft kaum zugetraut hatte. Heute Sonntag könnten sie mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Leader Basel heranrücken. Aber dieser Erfolg ist teuer erkauft, viel teurer, als bisher angenommen. Die letzte Saison schloss GC mit einem Minus von drei Millionen Franken ab. Und in dieser Spielzeit dachte man, die Grasshoppers würden mit einem Budget von rund 22 Millionen operieren. Aber Anliker sagt: «Das genügt bei weitem nicht in dieser Saison.» Er möchte sich nicht auf eine Zahl festlegen, aber Recherchen zeigen, dass die Ausgaben nahe an 30 Millionen Franken heranreichen. Man muss sich vor Augen führen, was das bedeutet: Bei ordentlichen Einnahmen von 10 bis 12 Millionen Franken (ohne Transfers und Gönnerbeiträge) geben die Grasshoppers in dieser Saison deutlich mehr als doppelt so viel aus, wie sie Einkünfte generieren. Das würde sich nur lohnen, wenn GC Meister werden und unverhofft im Geldregen der Champions League stehen würde. Anliker sagt: «Ich bin zu pragmatisch, um darauf zu hoffen.»

    Bis Mitte Dezember, bis zur Freistellung von André Dosé, war das Ausgabenwachstum praktisch ungebremst. Anliker sagt: «Hätten wir nichts unternommen, GC wäre Ende 2013 illiquid gewesen. Die Bilanz war überschuldet.» Dass die Situation nicht mehr existenzbedrohend ist und die Grasshoppers die Saison ohne Verlust abschliessen werden, liegt an den Winterverkäufen von Izet Hajrovic und Milan Vilotic. Rund sechs Millionen Franken hat GC dank den Transfers eingenommen. Die Spieler haben Galatasaray und die Young Boys zwar mehr Geld gekostet, etwa acht Millionen, aber nicht alles floss in die Kasse der Grasshoppers. Schon im Sommer hatte GC dank dem Wechsel Steven Zubers nach Moskau fünf Millionen Franken verdient.

    Zusammen mit den Zuwendungen von 4,5 Millionen Franken der «Owners», der GC-Besitzer, konnte das Budget ausgeglichen werden. Sogar für kleinere Ausgaben reichte das Geld noch; knapp zehn Prozent der Transfereinnahmen wurden wieder investiert - in den jungen Israeli Munas Dabbur und den Verteidiger Sanel Jahic. Anliker sagt, seiner Meinung nach sei die Mannschaft jetzt noch besser als letztes Jahr, als sie unter dem Trainer Uli Forte Cup-Sieger wurde. «Aber wir hatten auch etwas Glück, dass alles so gut aufgegangen ist. Es wird nicht jedes Jahr so sein.» Deshalb werden die Grasshoppers in der nächsten Saison die Kosten senken. Das Budget, das sie bei der Lizenzbehörde der Liga eingegeben haben, liegt bei rund 20 Millionen Franken. Erstinstanzlich hat GC jedoch keine Lizenz bekommen - aus finanziellen Gründen. Anliker sagt, das habe ihn getroffen. «Wir sind seriöse Geschäftsleute, und jetzt vergleicht man uns indirekt mit Hochstaplern wie Bulat Tschagajew von Xamax.» Die Grasshoppers haben Unterlagen nachgereicht, und der GC-Verwaltungsrat mit finanzkräftigen Mitgliedern wie Heinz Spross oder Reinhard Fromm bürgt für bisher ungedeckte Ausgaben.

    Die Finanzen ins Gleichgewicht zu bringen: Das ist eine Aufgabe, an der vor Anliker in den letzten zehn Jahren sechs Präsidenten gescheitert sind. Anliker aber sagt: «Wir werden in der nächsten Saison mit Sicherheit mehr Sponsoringeinnahmen haben.» Auf diese Prognose lässt er sich festlegen. Die Vermarktungsfirma IMS hat seit Februar ein Beratungsmandat für GC. Ein Jahr lang wird sie ihr Know-how einbringen. Dass die Agentur ihr Geschäft versteht, hat sie bei der Vermarktung des Eishockeyklubs SC Bern bewiesen.

    Die Grasshoppers werden auch deshalb auf Mehreinnahmen angewiesen sein, weil sie ab der Saison 2014/15 nicht mehr auf gleich viele «Owners» zählen können wie heute. Bisher waren es 15 Einzelpersonen oder Gönner-Gruppen, die jedes Jahr 4,5 Millionen Franken zahlten, um das strukturelle Defizit zu decken; bald werden es noch zwölf sein. Und immer noch spannen sie das Sicherheitsnetz, ohne das GC nicht überleben könnte. Denn etwas soll unangetastet bleiben: die 1. Mannschaft. Zehn Millionen Franken kostet sie, und das soll so bleiben. «GC hat weiterhin den Anspruch, in der Schweiz ein Spitzenklub zu sein», sagt Anliker, «die 1. Mannschaft darf nicht leiden, ihr Erfolg bleibt die Grundvoraussetzung für unsere Entwicklung.»

    Zitat von Der Weise

    Der FCZ hat ein Strukturproblem, von ganz oben bis ganz unten, das wird auch ein Trainerwechsel nicht ändern. Erst wenn Canepa über seinen Schatten springt und einen wirklich fähigen Sprtchef einstellt wird es wieder besser werden!


    schoso. es braucht einen sportchef, der canepa auch mal vehement widerspricht und sagt wie es läuft. ich denke sogar, dass dann auch urs meier wieder funktioniert.

    ich zweifle weder an der fach- noch an der sozialkompetenz von meier. was aber schon länger auffällt ist seine extreme dünnhäutigkeit. der nimmt alles furchtbar persönlich, ähnlich wie canepa. und wenn die wichtigsten staff mitglieder so funktionieren in einem verein und in interviews mehr jammern als etwas anderes gibt das den spielern schon sämtliche alibis für ihre nichtleistungen. und auch die körpersprache der spieler auf dem feld passt sich der verbalen sprache des präsis/trainers an. lamentieren ohne ende und arme verwerfen.

    natürlich machte der fcz gestern eines der besseren spiele der rückrunde, auch der einsatz stimmte. vielleicht war das 2. basler tor wirklich irregulär - von meiner seite im stadion unmöglich zu sehen - und ein unentschieden wäre sicher mehr als verdient gewesen.

    trotzdem: so lernt man zwar nicht das verlieren, aber das verlieren zu rechtfertigen bis es normal wird. das ist keine gute entwicklung...

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id3742164.html