Beiträge von snowcat

    Zitat von Mushu

    Aber wämmer bedänkt, dass mir mit eme Brätzelibueb a de Siitelinie schpilled und die andere en Wältklasse-Trainer händ; mönd mer glaubs ganz z'fride si; gäll Snowcat ...


    genau so ist es! allerdings ist sämi kein brezzelibub sondern einfach ein sympathischer mensch, aber auch ein erfolgloser und somit schlechter trainer. genauso ist zeman kein weltklasse- aber ein guter trainer. hätte er im team die individuelle klasse des fcz, wäre lugano in den ersten vier klassiert. trotz bzw. mit koch und tschimcity...

    rumpelfussball, zufall und genau diese individuelle klasse holten heute die 3 punkte. nicht überragendes system oder taktik. und genau diese individuelle klasse wird uns auch vor dem abstieg retten. nichts anderes.

    aber wenigstens 3 punkte und dank den 8 toren ein hoher unterhaltungswert!


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    Zitat von larlf

    ob ächt d'training au so unterschiedlich wie d'interviews sind? (sämi & zeman)


    ja und nein.

    was man so hört sind die trainings unter sämi sehr intensiv. also im physischen bereich durchaus gut. aber in sachen taktik oder weiterentwicklung vor allem von jungen spielern dürfte zeman seinem kollegen um lichtjahre überlegen sein.

    Zitat von Mushu

    b) Ich glaube, einen zu kennen, der nächste Saison nicht mehr da ist ... (finde aber, es gäbe andere, die ich vorher gerne weg hätte ...)
    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id4378376.html


    auf grund des nicht zu übersehenden sarkasmus im untenstehenden text, scheinen sie in der nzz am sonntag sportredaktion ähnlicher meinung wie ich zu sein was sämi betrifft:

    Captain-Geheimnis gelüftet!

    Aussenrist

    Besondere Herausforderungen bedürfen besonderer Massnahmen. Nachdem der Tabellenletzte vor zwei Wochen vergeblich den Tabellenvorletzten überholen wollte, ist es heute Sonntag wieder so weit: Der FCZ will drei Punkte gewinnen gegen Lugano. Zu diesem Behuf hat der FCZ-Trainer Sami Hyypiä einen neuen Captain ernannt. Gute Idee, prima Massnahme. Noch besser als der Name des neuen Captains - er heisst übrigens Gilles Yapi - ist die entsprechende Mitteilung des FCZ. Dort enthüllt Hyypiä, mit welchen Kriterien er bei der Wahl zu Werke ging. Zitat: «Er muss ein Vorbild sein, eine perfekte Einstellung haben, eine Persönlichkeit darstellen, alles geben für die Mannschaft und auch innerhalb des Teams einen grossen Stellenwert haben.»

    Danke FCZ, danke Sami Hyypiä. Endlich ist das Geheimnis um das Amt des Captains ganz grundsätzlich gelüftet. Und gelüftet ist auch das Geheimnis, wo es dem bisherigen Captain Davide Chiumiento gefehlt hat. An Persönlichkeit? Einsatz? Stellenwert? Oder gar an allem zusammen? Falsch. Chiumiento hat den Job von sich aus zur Verfügung gestellt. Schreibt der FCZ. (ram.)

    bin gespannt auf heute! lugano hat einen sehr erfahrenen und guten trainer. wir haben einen trainer...

    us de hütige nzz:

    «Mich stören die Kopfhörer»

    Zdenek Zeman hat viele Talente entdeckt und entwickelt. Er sieht sich als einer der wenigen Trainer, die Spieler noch formen. Das versucht er auch mit den Aufsteigern des FC Lugano

    NZZ am Sonntag:Zdenek Zeman, was bereuen Sie?
    Zdenek Zeman: Ich hatte Probleme, ja. Aber bereuen tue ich nichts.

    Auch nicht Ihre Aussagen von 1998? Sie brachten einen Doping-Prozess gegen Juventus ins Rollen, galten als Nestbeschmutzer und wurden ausgegrenzt.
    Ich bin im Sport geboren, habe viele Disziplinen praktiziert, in vielen Funktionen gewirkt. Der Sport muss Regeln und Moral haben - das habe ich immer verteidigt. Deswegen durfte ich nicht mehr in grossen Teams arbeiten. Also habe ich die kleineren Vereine trainiert. Das gefällt mir: Je mehr Schwierigkeiten, desto besser.

    Wieso?
    Wenn man zu Barcelona oder Real Madrid geht, dann muss man ja nicht viel machen, die können doch schon spielen.

    Also ist Lugano ideal für Sie?
    Ich kam im Wissen, dass es viel zu tun gab. Und wo es viel zu tun gibt, dort gefällt es mir.

    Sie machen es sich grundsätzlich nicht leicht. Seit je lassen Sie ein höchst offensives 4-3-3 spielen, das auf vielen Kombinationen basiert und wohl nicht einfach zu vermitteln ist, oder?
    Das denken alle. Ich aber behaupte, dass ich den Fussball vereinfache: Jeder kennt seine Rolle, muss die Position einhalten und mit dem Kollegen interagieren. Den Ball berühren wir nur ein-, zweimal, deshalb müssen Mitspieler stets in der Nähe sein. Eigentlich ist das simpel. Das Problem ist aber, dass der eine nach links, der andere nach rechts flieht.

    Sie haben sich nie von diesem System getrennt. Wie wichtig ist diese Überzeugung?
    Sie ist das Wichtigste. Ein Trainer muss wissen, was und wieso er etwas tut. Und er muss das Team für seine Idee einnehmen. Ich verstehe keinen Trainer, der zwischen drei oder vier Systemen wechselt. Für mich ist es nach 40 Jahren immer noch schwierig, auch nur dieses eine umzusetzen.

    Zu Beginn der 1990er Jahre zeigten Sie in Foggia einen Fussball, der auch heute noch schnell und revolutionär wäre. Was denken Sie, wenn Sie jene Aufnahmen wieder sehen?
    Gelegentlich schaue ich sie mir an. Ich habe alle Tore von Foggia und von meiner Zeit mit Lazio und der AS Roma auf Video. Ab und zu haben wir schönen Fussball gezeigt. Viele Leute schätzen mich deswegen. Das macht mich glücklich. Die Zuschauer gehen ins Stadion, weil sie etwas sehen wollen. Aber es gibt Spiele, bei denen man einschläft. Mit meinen Teams hat man nie Gelegenheit dazu. Es passiert immer etwas - entweder vorne oder auch hinten (schmunzelt).

    Ist der FC Lugano schon zu Angriffen für Ihre Videothek fähig?
    Momentan spielen wir mit Wechselspannung. Manchmal gelingen uns Spielzüge, manchmal nicht. Die Schwierigkeit liegt darin, das Gelungene wahrzunehmen und es zu wiederholen. Man muss Stereotype finden, um Kontinuität zu haben.

    Als Aufsteiger sind Sie gut placiert und könnten sich am Sonntag mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten Zürich um 7 Punkte von ihm distanzieren.
    Bisher ist es gut gelaufen. Nun müssen wir schauen, was die Länderspielpause mit uns angerichtet hat. Spielt ein Team gut, muss es weiterfahren können. Eine Pause bricht den Rhythmus. Vor dem FCZ habe ich Respekt. Er gehört nicht auf den letzten Platz.

    Kurz vor dem ersten Super-League-Spiel gaben Sie zu, noch nichts von den Gegnern zu wissen. Was halten Sie nun vom Schweizer Fussball?
    Er gleicht dem deutschen, weil er physisch, aber auch spielerisch ist. Die meisten Teams sind offensiv ausgerichtet, keines macht auf Catenaccio.

    Ist Ihnen die Schweizer Sportkultur näher als die italienische?
    Ich fühle mich hier wohler als in Italien. Es gibt weniger Interessen, man pflegt stärker den Sportgedanken. Wir machen Sport, um Leute zu begeistern, und nicht, um ein Produkt zu verkaufen.

    Sie sind bekannt dafür, aus wenig viel zu machen: Lugano punktet, Pescara stieg in die Serie A auf, Foggias Team brillierte, obwohl es manchmal auf dem Stadion-Parkplatz trainieren musste. Wie schaffen Sie das?
    Man passt sich halt an. Heute gibt es im Fussball viel Modernes, das nichts nützt. Wichtig bleibt aber die Art, wie man arbeitet und wie man ein Team einstellt.

    Sie haben immer wieder Talente lanciert. Auch Lugano ist das zweitjüngste Team der Liga. Wie gehen Sie als 68-Jähriger mit den Jungen um?
    Heute muss man stärker auf gewissen Dingen bestehen. Mich stören die Kopfhörer, mich stört, dass sich die Spieler nach dem Training aufs Handy stürzen. Es reicht nicht, dass sie eine Stunde auf dem Platz stehen und dann wieder gehen. Um sich zu verbessern, müssen sie ihr Tun reflektieren: Was mache ich gut, was nicht, wie kann ich mich verbessern? Ich sage nicht, dass sie 24 Stunden lang an Fussball denken sollen. Aber es würde nicht schaden, eine halbe Stunde über das Training hinaus aufzuwenden.

    Man nennt Sie «Il muto», den Stummen. Wie können Sie in einer Zeit arbeiten, in der vom Trainer viel Kommunikation verlangt wird?
    Mit dem Team muss man kommunizieren. Die Medienarbeit ist dann etwas anderes. Es gibt Trainer, die ständig im Fernsehen und in den Zeitungen sind. Das gehört nicht zum Fussball. Viele der heutigen Coachs versuchen nicht, die Spieler zu verbessern. Sie verwalten sie nur. Es sind die Spieler, die den Trainer machen. Und es gibt wenige Trainer, die den Spieler formen. Ich fühle mich als einer dieser wenigen.

    Wieso sind Sie an vielen Stationen gescheitert?
    Nicht, weil meine Methoden nicht funktioniert haben. Viel eher hatte ich Probleme mit den Klubs. Viele wollten sich in meine Arbeit einmischen - da bin ich nicht dabei.

    Und man feuerte Sie.
    Das geschah meistens vor Weihnachten, weil die Vereine im Januar neue Spieler kaufen wollten. Ich war aber immer dagegen, Spieler zu wechseln. Ein Beispiel aus Salerno: Ich musste im Dezember weg. Der Klub kaufte im Januar 22 neue Fussballer, wovon im Juni kein einziger mehr dort war. Das ergibt doch keinen Sinn.

    Trotz allen Tiefpunkten: Sie sind nie vom Trainerkarussell gefallen. Wieso?
    Ich wollte immer, dass der Platz spricht. Und es ging mir ums Publikum, dass es glücklich über meine Mannschaften war. Es kam vor, dass wir verloren haben. Aber mein Team verliess unter Applaus den Rasen. Das war für mich das Grösste. Die Leute schätzen, was ich mache.

    Was gefällt Ihnen noch am Fussball?
    Der Fussball von heute ist wie der von gestern. Er ist ein Spiel, das schönste überhaupt. Man spielt ihn überall. Wenn ein Kind einen Ball sieht, dann tritt es danach. Er hat Anziehungskraft. Wer diesen Job macht, muss ihn lieben.

    Und Sie können das noch, trotz all den Problemen, die er hat?
    Natürlich, immer. Fussball ist für mich der Platz, der Ball und die Spieler. Alles was ausserhalb ist, interessiert mich wenig.

    Und die Fifa?
    Interessiert mich wenig.

    Interview: Michele Coviello

    Zitat von Mushu


    einen herrlichen sportchef haben wir...

    so wie ich ihn kenne, nutzt er den letzten freien platz um einen stürmer zu kaufen! ein guter sportchef würde diese eine option für einen innenverteidiger à la tihinen nutzen. bin überzeugt, irgendwo auf der welt gibt es einen ü30-jährigen, welcher auf die rückrunde hin genau die vermisste stabilität in die verteidigung bringen würde.

    Zitat von Der Weise

    Dann sagt mir einen für die Schweiz fähigen Sportchef der auch zu haben ist!?


    das ist kaum die aufgabe von uns fans. genau für solche personalien hat man im verein personen welche gut vernetzt sind. wir hatten genügend davon (bernet etc.) bis sie cillo durch kopfnicker ersetzte. das ergebnis ist bekannt!

    und ja, larry hat natürlich recht, warum muss er überhaupt frei sein? noch was: dilletantischer als cillo kann eigentlich fast niemand welcher jahrelang in sportlichen funktionen in einem profiverein arbeitete eine mannschaft zusammenstellen. darum ist in der personalie sportchef - welche aber leider nur bei den fans und in den medien, aber nicht beim fcz existiert - die persönlichkeit und sozialkompetenz mindestens so wichtig wie das fachwissen.

    aber wenn du unbedingt namen willst: sforza als sportchef einstellen, thoma, tihinen oder gar sämi zum sportchef befördern (bin mir sicher dass er als sportchef bedeutend mehr potential hat) und dafür einen fähigen trainer einstellen. egal was ich vorschlage, es ist alles besser als die ist-situation, ob es dann auch das gelbe vom ei wird weiss ich natürlich nicht. aber wie gesagt, es wird zumindest besser, auch wenn das natürlich nicht allzu schwer ist im moment...

    was macht eigentlich ilja kaenzig im moment?

    Zitat von Larry

    http://www.watson.ch/Sport/Zukunfts…rchbrechen-kann

    1. Canepa rausschmeissen
    «Der FCZ-Präsident hat in den letzten Jahren viele guten Spieler verkauft und kein gute Mannschaft zusammengestellt. Er muss weg.»


    ganz so einfach ist es natürlich nicht. denn auch hier gilt: die wahrheit ist grau, nicht schwarz-weiss!

    ja, canepa hat viele gute spieler verkauft. aber bis auf 1-2 u21 spieler diesen sommer hauptsächlich aus der ökonomischen not heraus. der fcz kann top spieler aber nicht noch 1-2 zusätzliche saisons halten, in dem der lohn auf gegen 1 million aufgebessert wird, so wie das in der schweiz hauptsächlich der fc basel kann. ein club wie der fcz kann nur mit dem talente verkauf finanziell überleben.

    der zweite teil des satzes stimmt grösstenteils. er hat aber nicht keine gute mannschaft zusammengestellt, sondern eine welche zu einseitig auf mittelfeld und sturm fokusiert ist. punktuelle verstärkungen in der defensive und im tor und die mannschaft ist gut bis sehr gut für ch verhältnisse. darum: canepa nicht weg, aber weg von der sportchef- und gewissen anderen funktionen im verein. er soll sich wieder auf sein präsidentenamt konzentrieren. sprich: sich um die finanzen und sponsoren kümmern und gleichzeitig auf den strategisch wichtigen positionen top leute installieren.

    aber solche leute sind nun mal keine kopfnicker, sondern (streitbare) persönlichkeiten. wenn cillo aber weiterhin beratungsresistent bleibt und nur ja sager um sich scharrt und sich gleichzeitig für den besten sportchef der welt hält und mit einem überforderten trainer weiterwurstelt, ja dann muss er wirklich weg! ich denke aber, dass der "überforderte" sämi einen hervorragenden assistenz trainer abgeben würde, was er ja "unter" sascha lewandowski bereits bewiesen hat. was man so hört, sind die trainings mittlerweile wirklich sehr intensiv, aber taktisch kommt wirklich (noch) viel zu wenig von sämi.

    ein guter sportchef und ein trainer welcher mehr als nur eine taktik kennt, zusammen mit der erfahrung von sämi (aber als assi trainer) und der fcz kommt wieder auf kurs!

    wunschdenken, ich weiss... :roll:

    Zitat von gringo

    das sagt auch alles, wobei der Schifferle irgendwie das Heu mit Cillo nicht auf der gleichen Bühne hat...

    http://blog.tagesanzeiger.ch/nachspielzeit/…-ist-der-beste/


    besser kann man es in zwei sätzen wirklich nicht sagen:

    Aber Canepa ist der, der für sich in Anspruch nimmt, den Fussball zu verstehen und sich darum einen Sportchef sparen zu können. Wie viel er davon versteht, zeigt sich in der Zusammensetzung des Kaders, den Leistungen auf dem Platz und der Platzierung in der Tabelle.

    aber wie champs-de-mars richtig sagt: es braucht nicht einen fcz ohne, aber einen mit (viel) weniger canepa.

    leverkusen stürzt ab! die 3. pleite in serie in einem pflichtspiel!

    was das in diesem fred zu suchen hat? folgendes:

    zuletzt passierte das leverkusen im märz 2014, unter welchem trainer wohl? damals wurden es dann noch ein paar niederlagen mehr.


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    Zitat von Larry

    Das andere ist das wir die schlechteste Abwehr der Liga haben, und Verteidiger Sami kann nichts daran ändern da das Personal schlicht nicht genügt!


    fairerweise müsste man aber noch erwähnen, dass der trainer vorgänger von sami in der defensive NICHT über besseres personal verfügte. ändert aber natürlich nichts daran, dass unsere defensive grottenschlecht ist. das torhüterproblem wurde mit da costas abgang übrigens ebenfalls nicht gelöst. im gegenteil, mit piu wurde der wichtigste mann neben dem feld entfernt und auf dem feld gab es auf der torhüter position keine nennenswerte verbesserung.

    Zitat von Larry

    Vielleicht können wir uns noch vor dem Abstieg retten falls vorne ab und zu mal eine reingeht die jetzt an den Pfosten oder daneben geht. :nixwiss:


    absteigen wird der fcz nicht. sämtliche teams welche momentan auf den plätzen 5-9 klassiert sind, verfügen im mittelfeld und im sturm definitiv nicht über besseres personal. im gegenteil. aber 3-4 korrekturen in der defensive bedarf es natürlich schon in der winterpause. im goal und im trainerstab ist allerdings die gesamte liga besser besetzt als der fcz.


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    hätte der fcz die mind. 6 punkte mehr, die ihm eigentlich auf grund der spielanteile und torchancen in den spielen unter sämi zustehen würden, würde ich jetzt wahrscheinlich folgendes schreiben:

    der fcz ist punktemässig nahe zu den plätzen 2-4 aufgerückt. er wirkt stabiler als unter meier, vor allem was das defensivverhalten betrifft. auf diesem fundament lässt sich aufbauen und mit dem neu gewonnenen selbstvertrauen kehrt früher oder später auch die spielkultur wieder zurück.

    leider ist dem aber nicht so, darum fällt das fazit nach gefühlten 25 sämi unentschieden viel vernichtender aus:

    eine entwicklung der mannschaft unter fast einem dutzend sämi spielen ist nirgends zu sehen. sie steht zwar etwas besser und disziplinierter, dass ist es dann auch schon. sonst ist der fcz, der das letzte jahrzehnt eine schon beinahe spanische spielkultur pflegte (unter favre sowieso, aber auch unter challandes, fischer und teilweise meier) im tiefsten fussballerischen mittelalter gelandet. rumpelfussball ohne ende. würden die aussenverteidiger noch weite flanken nach vorne spielen, wäre es nichts anderes als kick n’rush. die schlechteren schottischen mannschaften spielen heute noch so. aber soviel ich weiss, spielt der fcz in der schweiz, nicht in schottland, mittlerweile allerdings auch als schlechtere mannschaft…

    aber so sieht wohl fussball aus, wenn der trainer nur eine taktik kennt: aus der gesicherten defensive überfallartige konter fahren. hoffentlich hilft uns vorne dann der liebe gott oder der platzwart. bei chermiti darf es durchaus auch allah sein. das mag sogar gegen bessere mannschaften an und wann funktionieren. wenn man aber das spiel machen muss, „verhebet“ diese taktik nicht. aber eine andere kennt unser trainer nicht!

    wenn man den trainer entlässt um „nicht in eine negativspirale zu geraten“ (originalzitat cillo), darf der künftige trainer über viele eigenschaften verfügen. folgende zwei sind allerdings in dieser situation ein no go:

    1. er darf kein trainerneuling sein
    2. er darf über keinen katastrophalen leistungsausweis als trainer verfügen

    unserem sportchef ist nun tatsächlich das kunststück gelungen, in einer einzigen anstellung beide no gos mitenander zu verpflichten. mag durchaus sein, dass sämi irgendwann mal über trainerpotential verfügt. ich glaube es allerdings nicht, zu bescheiden ist sein aktuelles trainergrundgerüst. aber er soll – wie die meisten anderen erfoglreichen trainer auch – seine lehrjahre in u-mannschaften bei einem club oder irgendeinem verband machen. der fcz ist doch keine selbsthilfegruppe für bisher mirakulös gescheiterte möchtegerntrainer oder ein ausbildungsplatz für einen totalen traineranfänger! verdammt noch mal! habe fertig!

    Zitat von Larry

    Was ich sagen will: Man sollte weiterhin eher nach hinten als nach vorne schauen!


    eben! aber das gilt genauso für thun. die haben sich noch lange nicht aus dem abstiegskampf verabschiedet!

    Zitat von Larry

    Lugano auf dem Weg zu einem weiteren Sieg, das Team ist viel besser als von den Experten eingeschätzt!


    im gegensatz zu anderen clubs in der hinteren tabellenhälfte haben die auch einen renommierten trainer mit internationalem ruf! aber trotzdem auch hier: nur eine momentaufnahme, (noch) keine tendenz.

    Zitat von Larry

    Man kommt hinten nicht weg wenn die anderen Teams hinten auch dauernd punkten!


    doch, doch! wenn man selber mehr punkte holt...:-) und der vorteil wenn alle dauernd punkten: der abstand zu den europacupplätzen bleibt sehr lange überschau- und aufholbar!


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    Zitat von Larry

    In der Saison 87/88 wollte auch niemand wahrhaben dass der FCZ (mit Spielern wie Thomi Bickel) und der FCB absteigen könnten.

    "Die chömed dänn scho no!"

    Ende Saison waren beide unten......

    Immer geht es nicht so aus wie unter Lucien Favre!


    kannst du definitiv nicht vergleichen. die mannschaft damals war qualitativ massiv schlechter als die heutige.

    aber was ich sagen wollte: thun hat 17 punkte, bleibt das pausenresultat in bern heute bis zum schluss bestehen, sind das 5 punkte vorsprung auf den tabellenletzten zürich und 7 punkte rückstand auf den zweiten niederhasli! also von wegen aus dem abstiegskampf verabschiedet, aber trotzdem nahe an den europacupplätzen, sogar den cl qualiplätzen!


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    Zitat von Larry

    Zum Glück gibt es auch noch Lugano, denn Thun hat sich mit Jeff Saibene (4 Spiele - 4 Siege!) vom Abstiegskampf verabschiedet.


    na ja, wegen 3 siegen in der meisterschaft verabschiedet sich noch niemand aus dem abstiegskampf. aber es zeigt sehr wohl auf, wie wenig es braucht um bereits wieder an den europacupplätzen zu schnuppern.

    darum: die punkte und der tabellenplatz des fcz machen mir kein bauchweh, ist eine reine momentaufnahme nach nicht mal der halben saison.

    viel mehr bauchweh machen mir die absolut fehlende kompetenz auf der position des sportchefs und des trainers in unserem geliebten stadtclub!


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    us de hütige nzz:

    folgender satz aus dem artikel steht für mich stellvertretend für die momentane situation:

    "Aber genügt für einen Fussballtrainer «die richtige Mentalität» als Konzept, um eine Mannschaft voranzubringen?"

    meine antwort: nein! und mehr hat sämi nicht anzubieten...leider nicht!


    Einmal kurz Luft holen

    Nach dem Cup-Erfolg muss der FCZ wieder gegen YB zeigen, ob die Wende gelingt. Von Stephan Ramming

    Jubel, Trubel, Discokugel. Aus der Calvados-Bar im Zürcher Kreis 3 brandet Freudengeschrei in die kühle Oktobernacht. Der FCZ hat im fernen Bern gegen YB gerade das dritte Tor geschossen. Noch ein paar heisse Minuten Bangen und Hoffen, dann ist die Qualifikation für die Cup-Viertelfinals geschafft. Wer hätte das gedacht? Nur die wenigsten. Die meist schon älteren FCZ-Fans am Zürcher Idaplatz scheuen unterdessen umständliche Auswärtsfahrten, dafür treffen sie sich jeweils in der Bar, wenn ihr Verein nicht im Letzigrund spielt. Am Donnerstag hat sich der Gang an den Tresen gelohnt. Der Lärm ist gross, die Freude auch.

    Rumpel-Fussball, Langeweile

    Zu lärmiger Freude hat es zuletzt wenig Anlass gegeben. Eher zu lautem Unmut. Der FCZ ist Tabellenletzter, mit 9 Punkten nach 13 Spielen, seit über einem Jahr gewann der Klub nur ein einziges Heimspiel in der Meisterschaft. Das liegt hinter den Erwartungen des Anhangs und ist weit weg vom Selbstverständnis des FCZ. Nach der Entlassung von Urs Meier Ende August ist es nicht besser geworden. Unter der Leitung des neuen Trainers Sami Hyypiä gelang nur im Cup gegen Wohlen und eben am Donnerstag in Bern ein Sieg. Ein Sieg, der heute Sonntag, abermals in Bern gegen YB, nun die Wende einleiten soll.

    Das ist zumindest die Hoffnung. Auch die von Hyypiä? Der Finne verschwindet zuerst einmal im Wald. Durchatmen, kurz Luft holen. Zusammen mit seinem Assistenten Massimo Rizzo macht er sich am Morgen nach dem 3:1 auf zu seiner Jogging-Runde. Von der Saalsporthalle über die Hündeler-Wiesen auf der Allmend, der Sihl entlang hinauf nach Adliswil und wieder zurück. Zeit zum Reden, Zeit zum Überlegen. «Ich denke nicht, dass dies der Wendepunkt war», sagt Hyypiä, «ich denke nur, dass wir das nächste Spiel gewinnen wollen.» Abstiegskampf? Europacup-Plätze? «Im Mai sehen wir dann, wie viele Punkte wir haben.»

    Hyypiä sitzt nun in einem schmucklosen Raum in der Saalsporthalle. Er gibt sich locker und spricht freimütig. Aber sagen will er eigentlich wenig. Mit Daumen und Zeigfinger fasst er sich wiederholt an die Schläfen. Es gehe um «die Mentalität» seiner Spieler; jene Mentalität, in jeder Sekunde mit jeder Faser an die Aufgabe des Gewinnens im nächsten Spiel zu denken. So hat er es selber gemacht, als er noch Spieler war. So macht er es jetzt, wenn er als Trainer arbeitet. Aber genügt für einen Fussballtrainer «die richtige Mentalität» als Konzept, um eine Mannschaft voranzubringen?

    Gegen YB hat es einmal genügt. Wenn das FCZ-Spiel gegen YB Hyypiäs Konzeption der Mentalität zur Anschauung gebracht haben sollte, bot das zumindest in der ersten Halbzeit keinen schönen Anblick. Zerstörung, Rumpel-Fussball, Kampf, Krampf, Langeweile. Hyypiä schaute zerknautscht auf den Plastic-Rasen, rief «Bewegung» oder «schneller». Die Führung gelang, weil Bua eine Flanke missriet, der Siegtreffer, weil YB-Goalie Mvogo die nahe Torecke vernachlässigte.

    «Wir wollten in Bern nicht schön spielen, aber gewinnen», sagt Hyypiä, denn «gegen St.?Gallen haben wir gut gespielt, aber nicht gesiegt.» Zwar begann der FCZ abgesehen vom Goalie zum ersten Mal unter Hyypiä mit der gleichen Formation, doch der Trainer misst dem keine Bedeutung zu. Er spricht von jenen «fünfzehn, sechzehn Spielern, die alle bereit sein müssen». Das ist dann doch eher wenig, um eine Idee ableiten zu können, wie der FCZ auf längere Sicht zu spielen gedenkt.

    Was auf dem Rasen zu sehen sein soll, muss vorher im Kopf der Verantwortlichen durchdacht worden sein. Lucien Favre war es, der dies im FCZ vor zehn Jahren am eindrücklichsten vorgemacht hat. Seither war es immer so, dass der FCZ sein Selbstverständnis im Grundsatz aus dem Bewusstsein bezogen hat, dass ein wichtiger Teil der Arbeit des Cheftrainers von der Entwicklung junger Spieler bestimmt wird. Favres Nachfolger Bernard Challandes, Urs Fischer und Urs Meier hatten alle Erfahrungen im Nachwuchs. Hyypiä hat keinerlei Erfahrung in der Ausbildung. Aber er weiss, wie man als Spieler die Champions League gewinnt.

    Ancillo Canepa hat nach bald zehn Jahren als FCZ-Präsident offenbar wieder mehr Lust auf Champions League als auf Ausbildung. Junge wie Francisco Rodríguez, Nico Elvedi, Dimitri Oberlin und andere gingen im Sommer oder wurden weggegeben, bald soll das Kader auf unter zwanzig Spieler reduziert werden, auf ein Ensemble von bestandenen, fertig ausgebildeten Profis, die sich wie in der Bundesliga oder in der Premier League statt mit Passübungen mit der «richtigen Mentalität» zu beschäftigen haben. Diese Neuausrichtung hat bis jetzt weder Resultate gezeitigt, noch war sie in der Spielweise zu erkennen.

    Stromstoss für die Mannschaft

    «Es gibt noch vieles, was wir besser machen müssen», sagt Hyypiä. Der Finne lässt immerhin durchblicken, dass der Weg aus dem Tabellen-Keller lang und steinig werden könnte. Den Segen von Canepa hat er, diesen Weg zu gehen. Das Weiterkommen im Cup soll wie ein Stromstoss für die Mannschaft wirken, damit sich gegen den gleichen Gegner wie am Donnerstag ein zweiter Erfolg einstellt. Die Lautstärke in der Calvados-Bar am Sonntagnachmittag wird ein guter Gradmesser dafür sein, ob das gelingt.

    Zitat von Der Weise

    Ich habe schon vor Jahren darauf hingewiesen dass es immer problematisch ist eine Vereinsikone als Trainer zu installieren. Vor allem wenn es die erste Trainerposition ist. Ich kann mich erinnern dass über Fischer auch im Forum ziemlich gebasht wurde. Der Zeitpunkt der Entlassung war dann natürlich völlig deplatziert und auch von AC nicht gewollt.
    Fischer hat sich sicherlich nicht zuletzt auch dank dieser Erfahrung weiter entwickelt.
    Und wir hatten auch schon einen so aufgeblähten Kader unter Bickel und Benet. Es ist mir einfach zu einfach dass man alles AC in die Schuhe schiebet. Am ende des Tages sind es immer noch die Spieler die auf dem Platz stehen! Und wenn jeder der Spieler so viel GCZ Herzblut wie AC trotz all seinen Fehlern hätte wären wir mit Sicherheit nicht letzter!


    DAS hingegen dürfte alles erklären... :cool: warum bloss sind "f" und "g" auf der tastatur so nahe beisammen? :floet:

    im ernst: ich sage das selbe schon seit jahren. canepa bashing ist einfach, es besser machen viel schwerer. aber selbst ich, der wirklich immer sehr zurückhaltend war im fall canepa kann jetzt nicht mehr einfach zusehen. es ist doch einfach so: dass er keinen ceo und vor allem keinen sportchef installiert, möglichst zwei personen mit rückgrat, damit macht er definitiv einen riesenfehler. daher muss er sich nicht wundern, wenn ihm grössenwahn vorgeworfen wird. er meint jetzt einfach zusammen mit sämi wird er das ding schon schaukeln. und ich denke, das beide fürchterlich auf die fresse fallen werden. und diese kritik MUSS er sich gefallen lassen.

    Zitat von Der Weise

    Mit dir und mir als Trainer ist Basel auch uneinholbar an der Spitze....


    aber thun wäre mit uns als trainer nie und nimmer vierte geworden. nur einen punkt hinter dem dritten...