Beiträge von snowcat

    Zitat von Reto

    Ui Roli. Ghörsch au scho zu dene? ;o)


    was heisst da „au scho“? sendige wie „rendez vous am mittag“ und „echo der zeit“ begleitet mich scho über 25 jahr dur mis lebe. wenn ich infos will - und die will ich täglich! - han ich gern e redaktion dehinder und somit e gwüssi tüüfi und seriosität vo de infos. informatione wo irgendwo im internet abgschriebe und dänn unkommentiert verbreite werded gaht defintiv nöd! de absoluti (info-) horror sind drum medie wie 20 minute, radio energy oder tele züri news. ich weiss dänn zwar wer beyoncé letscht nacht gvöglet hät oder was kardashian für e handtäsche kauft hät…

    die infos sind aber öppe so sinnvoll und spannend wie american football, womit mer bim andere thema wäred! aber wie richtig erwähnt, da drüber muess mer nüt meh säge. e sportart, wo offesichtlich vo tv werber erfunde worde isch, bevor s’ tv werbig überhaupt geh hät… :razz:

    lömmer doch da dezue eifach zalhe rede:

    Während der TV-Übertragung eines Football-Spiels wird nur zu 8,3 Prozent wirklich gespielt. Zu 35,3 Prozent der Sendezeit stehen die Spieler herum, 24,5 Prozent sind Werbung und 10,7 Wiederholungen.

    Guckst du:
    http://www.watson.ch/Sport/articles…t-erkl%C3%A4ren
    fehled no unkommentierti 21,1%. das wird aber wahrschinlich die zit sie, wo d'zueschauer hot dogs, burgers und bier holed... :bier:

    Zitat von Mirko

    Nörgelei, des Schweizers liebstes Hobby... Soll doch jeder so Nachrichten schauen wie er will, die Tagesschau wird ja nicht einfach so eine der Sendungen mit den höchsten Einschaltquoten sein. Es wollen halt nicht alle via Blick.ch, 20min.ch und Konsorten schlecht recherchierte Nachrichten oder Tweets im Stil von "wir waren die ersten und haben schon ein exklusives Leserreporter-Bild" anschauen.

    Ich verstehe auch nicht, wieso man für einen so langweiligen Sport wie American Football am kommenden Sonntag aufbleiben kann, aber es wird auch in der Schweiz wieder Tausende geben, die das machen, sollen sie doch...


    besser chamers nöd säge, vom erschte bis zum letschte wort! :applaus:

    Zitat von Larry

    "Die Argumentation von Wolff ist wenig überraschend. Sie entspricht jener seiner Partei. Diese vertritt immer wieder die Ansicht, Polizeiarbeit sei ein Service public und die Polizei dürfe keine Kosten überwälzen, da sie so zum Richter werde."

    Es wird billiger bwz. gratis für GC und de FCZ! :mrgreen:

    http://www.blick.ch/news/schweiz/z…-id3426356.html


    als canepa/anliker würd ich die sach aber schnellstens de awält übergeh und prüefe lah!

    Zitat von schalamütss

    Dä Snowcat in Ehre, aber sies Urteilsvermöge gägeüber GC isch durch ä ganz schweri Vergangeheit prägt....:-)))))


    stimmt nur uf de emotionale ebeni, sachlich chani ich de verein sehr wohl ischätze... :razz:

    und es isch doch eso: scho de thoma isch e sehr gueti wahl gsi. ich hetti de zum fcz gholt vor 2 jahr, wenn ich öppis z'säge hett...und genau de thoma holt jetzt en trainer wo bescheide, en chrampfer, känn dampfplauderi, mit höcher sozialkompetenz, sachverständig und ersch no en hervorragende usbildner isch. also genau das was niederhasli jetzt brucht. und er harmoniert menschlich und fachlich hervorragend mit em sportchef wo villi vo de obe beschribene eigeschafte au mitbringt.

    zum glück händ ihr immer no kei chole, kei zueschauer und de rescht vo de füehrig isch bestefalls guet für d'muppet show, aber ernscht neh chamer die sicher nöd. das alles laht mier gnueg hoffnig, dass ihr mit em tt-duo nöd grad durestartet... :geil:

    da ine wird aber uf verdammt höchem niveau gjammert!

    ich bi ja nuno teilzit zueschauer. aber ich gseh dänn jeweils en zsc wo wänns drufachunt, alli andere mannaschafte i dere liga domniniert. und i de playoffs chunts druf ah...

    Zitat von Larry

    Die meisten ZSC Fans kommen aus den Kreisen 11 und 12, aus der unmittelbaren Nähe des Hallenstadions, das weiss man seit der grossen Umfrage.

    vielleicht die meisten sk inhaber, aber die meisten fans? welche umfrage überhaupt? die möchte ich gerne sehen...

    Zitat von Larry

    Fragt sich ob all diese Leute überhaupt nach Altstetten gehen möchten.

    auch im limmattal/angrenzendem aargau und in den stadtkreisen 1-9 hat es nicht wenige zsc fans, ein einzugsgebiet welches nicht weniger einwohner hat als züri nord. es gäbe aber sicher eine verschiebung der fans. aber der zuschauerschnitt würde sich kaum verändern. und wenn, dann gegen oben. selbst ich würde mir eine sk kaufen... :razz:

    ah ja, noch was: der flughafenzug (basel-flgh-basel) fährt ohne halt vom bahnhof oerlikon in den bahnhof altstetten. reisezeit: 5 minuten...

    Zitat von Larry

    Im Hinblick auf den kommenden Afrika-Cup in Äquatorial-Guinea (ab 17. Januar) finden diverse Spieler aus der Swiss Football League Unterschlupf in den Kadern ihrer Nationalmannschaften.

    Aufgeboten worden sind für das Kontinental-Turnier Yassine Chikhaoui, Amine Chermiti (beide Tunesien und FC Zürich), Franck Etoundi (Kamerun/FC Zürich), Serey Die (Elfenbeinküste/Basel), Nathan Sinkala (Sambia/Grasshoppers), Moussa Konaté (Senegal/Sion), Igor Nganga (Kongo/Aarau) und Chris Malonga (Kongo/Lausanne-Sport). (pre/si)

    http://www.afrika-cup.de/spielplan/

    Da geht die ganze Vorbereitung flöten.....


    die spiller vom afrika cup sind zum teil scho jahre bim fcz. da weiss jede wie sich die andere uf und nebed em platz beweged.

    und de einzig neuzuezug, de schneuwly, wird uf und nebem platz sehr schnell integriert si. ich wür drum das ganze nöd überbewerte. d'rückrundi wird genau glich verlaufe, ob jetzt d'afrikaner d'vorbereitig mitmached oder nöd!


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    us de hütige nzz am sunntig:

    Gleichzeitig gibt es aber immer wieder Gerüchte über Gespräche mit Investoren, die den ganzen Klub übernehmen und mit finanziell grosser Kelle anrichten wollen.

    hät de eckel no en brüeder? oder wott susch öpper im baur au lac warm go esse...? :shock:

    GC sucht den Trainer für Bescheidenheit

    GC-Sportchef Axel Thoma fahndet nach dem Nachfolger für Michael Skibbe. Zu den Kandidaten für den schwierigen Job sollen Carlos Bernegger oder Martin Schmidt gehören. Von Stephan Ramming

    Die Geräuschkulisse war gering, als Michael Skibbe am Donnerstag auf dem GC-Campus das Cheftrainer-Büro räumte und sich auf den Weg machte zum neuen Arbeitgeber Eskisehirspor in der Türkei. Mit dem stillen Abgang vollzog sich in Niederhasli, was sich seit längerem abgezeichnet hatte. Skibbe und GC - das passte spätestens seit der Affäre mit der Suspension und der per Gericht erwirkten Rückkehr des Leitwolfs Vero Salatic nicht mehr zusammen. So waren sie alle froh - Skibbe über den neuen Job, die Grasshoppers über die Ablösesumme aus der Türkei, Spieler und Führung über die Aussicht, die Karten nun neu zu mischen.

    GC-Sportchef nennt keine Namen

    So bekam der Freitag eine ironische Note, als sich der GC-Bus für das Hallenturnier in Frankfurt ohne Skibbe in Bewegung setzte. Es wäre für ihn ein Wiedersehen gewesen mit einem seiner früheren Arbeitgeber aus der Bundesliga, für die sich der Deutsche im Grunde seines Herzens als GC-Coach wieder empfehlen wollte. Daraus ist nichts geworden.

    Das alles kümmerte die Reisegruppe im Bus wenig. Vielmehr dürfte sich die Mannschaft die Frage gestellt haben, wer sie künftig auf dem Platz anleiten wird. Der GC-Sportchef Axel Thoma ist derzeit mit der Trainersuche beschäftigt, lässt sich aber nicht in die Karten blicken. Er sagt: «Ich habe eine Liste im Kopf. Aber ich nenne keine Namen, das würde meine Arbeit torpedieren.» Nachdem sein Scherz mit den Namen Giovanni Trapattoni und Gennaro Gattuso kolportiert worden war, sollen deren Bewerbungen auch tatsächlich eingetroffen sein. Thoma sagt, die Arbeit sei herausfordernd und mache ihm Spass.

    Seit er im Oktober mitten in den Wirren um Salatic den Job des GC-Sportchefs übernommen hat, bietet sich für ihn nun zum ersten Mal die Gelegenheit, nach aussen ein Zeichen zu setzen und einen Trainer nach seinen Vorstellungen zu installieren. In der kurzen Zeit im GC hat er zumindest gelernt, dass nach anderthalb Jahren mit dem verhältnismässig teuren Skibbe künftig auch für den Trainerposten kein Gehalt bezahlt werden kann, für das sich ein klingender Name nach Niederhasli locken liesse. Bescheidenheit lautet die Massgabe. Darin kennt sich Thoma nach langen Jahren im FC Wil aus. Deshalb orientiert er sich an pragmatischen Lösungen.

    Carlos Bernegger wäre eine; der in Luzern entlassene Argentinier hat im GC eine Vergangenheit und arbeitete einst mit Thoma im FC Winterthur. Auch den Walliser Martin Schmidt kennt Thoma von der gemeinsamen Trainerausbildung, der 47-Jährige coacht derzeit die zweite Mannschaft von Mainz 05 in der dritten Bundesliga. Jürgen Seeberger könnte ein Kandidat sein, vielleicht auch Maurizio Jacobacci. Thoma sagt nur, dass die Wahl «bald» erfolgen soll. In der nächsten Woche reist das Team ins Trainingslager. Ziel ist es, dass es dies mit dem neuen Trainer tut.

    Egal, wer es am Ende sein wird - das Signal ist klar. Nach dem Cup-Sieg und zwei zweiten Plätzen in der Meisterschaft ist GC ungefähr wieder dort angelangt, wo der Klub vor drei Jahren unter Ciriaco Sforza schon einmal war. Damals entwischte GC dem Abstieg nur dank dem Konkurs von Xamax, auch jetzt droht das Tabellenende. Musste Sforza damals auf junge, unerfahrene Spieler wie Zuber, Hajrovic, Abrashi, Lang oder Toko setzen, wird der künftige Coach auch jetzt für die zweite Saisonhälfte nicht auf Verstärkung hoffen. Nach den kostspieligen Monaten unter André Dosé ist der finanzielle Spielraum klein geworden.

    Im strukturellen Teufelskreis

    Das zeigt sich auch darin, dass keiner der über ein Dutzend auslaufenden Spielerverträge verlängert worden ist. Thoma sagt, dass dies bis zum Ende der Transferperiode keinen Sinn ergebe. Ihm fehlen die Mittel, potenzielle Kandidaten für einen in der Zukunft lukrativen Transfer längerfristig an den Klub zu binden. Mit den Nationalspielern Lang und Abrashi, den zwei drängendsten Personalien, gibt es nach wie vor keine Einigung. Mit beiden zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab wie beispielsweise mit Shkelzen Gashi, dessen Vertrag vor gut einem Jahr nicht verlängert werden konnte. So brachte der Torschützenkönig der vergangenen Saison GC verhältnismässig wenig Geld ein beim Wechsel nach Basel. Abrashi und Lang dürften im Juni gar auf einen Wechsel ohne Ablöse spekulieren.

    Dieser strukturelle Teufelskreis ist alt. Denn die Geldgeber der vielstimmigen Owners sorgen eher für künstliche Not-Nahrung als für ein nachhaltiges Fundament. Das Selbstverständnis wechselt munter zwischen dem eines Spitzenvereines wie unter Dosé und dem eines Ausbildungsklubs, wie es im Herbst wieder nach aussen getragen worden ist. Dazu passt, dass GC um jeden Rappen kämpft und mit Blick auf den Lizenzantrag für die Super League gemeinsam mit dem FC Zürich bei der Stadt eine Reduzierung der Mietkosten im Letzigrund zu ertrotzen versucht. Gleichzeitig gibt es aber immer wieder Gerüchte über Gespräche mit Investoren, die den ganzen Klub übernehmen und mit finanziell grosser Kelle anrichten wollen. Doch das sind Gerüchte. Die Geräuschkulisse bleibt vorderhand gering in Niederhasli.

    irgendwie fehlt en fred für so en artikel, aber zum marc crawford passt er doch sehr guet!

    us de hütige nzz am sunntig:

    Das perfekte Jahr der ZSC Lions

    2014 haben die Zürcher eine reiche Ernte eingefahren. Damit sind für 2015 die traditionell hohen Ansprüche noch einmal gestiegen. Von Ulrich Pickel

    Gäbe es eine Möglichkeit, das Rad der Zeit zurückzudrehen, dann hätten die ZSC Lions das am letzten Mittwoch kurz vor Mitternacht vermutlich getan. 2014 war selbst für diesen erfolgsverwöhnten Klub aussergewöhnlich. Es war das beste Jahr seit der Gründung der Organisation 1997. Und wären sie in der Champions League nicht bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden, man könnte von einem makellosen Jahr sprechen. Doch mehr als ein Schönheitsfehler war dieses Out letztlich nicht. Der neu belebte Wettbewerb trägt zwar einen grossen Namen, Profil und Prestige fehlen ihm aber noch.

    Im ebenfalls neu belebten Schweizer Cup stehen die Zürcher im Halbfinal, der am kommenden Dienstag gegen den SCB stattfinden wird. Vor allem aber bleiben die Erfolge in der Meisterschaft aussergewöhnlich. Als Qualifikationssieger hatten die Lions das Geschehen phasenweise nach Belieben dominiert, im Play-off krönten sie die Saison mit dem Titelgewinn, und dies mit einem 4:0 im Final und ausgerechnet im Stadion des Nachbarn aus Kloten. Bei alledem spielten sie ein Eishockey, das so schnell, variantenreich und attraktiv anzusehen war wie noch nie seit dem Wiederaufstieg des Zürcher SC vor knapp 26 Jahren. «Nahe an der Perfektion» sei das Jahr gewesen, bilanziert der Trainer Marc Crawford.

    Er steht bereits in seiner dritten Saison, so viel Kontinuität an der Bande hat es im Hallenstadion seit Menschengedenken nicht gegeben. Und mit seinem Namen verbunden ist eine sportliche Phase ohne jede Krise, die bisher einzige Enttäuschung war das Ausscheiden mit 1:4 Siegen im Halbfinal 2013 gegen Fribourg-Gottéron.

    Der Kanadier ist einer von der Sorte, die sich im Alltag nicht schnell abnützen. Er ist kein Selbstdarsteller, der von früh bis spät Weisheiten von sich gibt oder Sprüche klopft. «Mit Routine und gesundem Menschenverstand» versuche er, die Leute zu führen, beschreibt Crawford seinen Stil. Er kann aber auch ein Hitzkopf sein, von geradezu cholerischem Temperament. Diesem lässt er bisweilen in Wutausbrüchen nach Niederlagen freien Lauf. Doch das spielt sich nur hinter der geschlossenen Garderobentür ab. Nach aussen ist der 53-Jährige meistens der Gentleman mit Anzug und Krawatte, der professionell und unspektakulär seine Analysen von sich gibt.

    Wie unangenehm Crawford sein kann, erfährt man von den Spielern nur hinter vorgehaltener Hand. Doch sie alle attestieren ihm auch eine Eigenschaft, die viel dazu beiträgt, dass er sich nicht schnell abnützt: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bob Hartley ist er nicht nachtragend. Spätestens am nächsten Morgen ist der Zorn wieder verraucht. Crawford ist unermüdlich, detailversessen und akribisch, und er hat immer mehr Gefallen daran gefunden, den vielen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs den letzten Schliff zu verpassen. «In der NHL managt man die Leute, man hat kaum Gelegenheit, intensiv auf dem Eis zu trainieren. Entweder man spielt, man regeneriert oder man sitzt im Flugzeug. Hier hat man viel mehr Zeit, mit den Spielern zu arbeiten», sagt er.

    Was Crawford auszeichnet, ist sein Mut, zum Beispiel auch, zwei 17-Jährige wie Denis Malgin und Jonas Siegenthaler bedenkenlos mit wichtigen Rollen auszustatten. Er schafft es, die Balance zu halten zwischen der Fokussierung aufs nächste Spiel und der mittelfristig angelegten Ausbildung. Crawford sagt: «Einen Jungen einfach spielen zu lassen, ist das eine. Für seine Entwicklung verantwortlich zu sein, ist etwas ganz anderes.» Crawford hat jeden im Auge, ob im Farmteam GCK Lions oder bei den Elitejunioren, er weiss Bescheid, wer wie spielt. So hat er sich den Ruf erworben, ein Ausbildner zu sein, der Karrieren auf den Weg bringt. Chris Baltisbergers und Mike Künzles Fortschritte sind kürzlich mit dem ersten Aufgebot für das Nationalteam belohnt worden. Und was die Autorität betrifft, hilft ihm die Vergangenheit als NHL-Coach, der 1996 den Stanley-Cup gewann. Wenn einer mit solchem Palmarès einem Jungen, der von der grossen Karriere in Übersee träumt, Ratschläge mitgibt, findet er auch Gehör.

    Crawford hat 2014 die Ernte eingefahren, die der Klub mit geschickten Transfers und der Juniorenförderung säte. Er schöpft aus, was die beispiellose Struktur der Lions hergibt. Die Jungen machen Fortschritte, und die Stars kann er bei Laune halten. Die Aussichten sind deshalb gut. Doch der Sportchef Edgar Salis wird nicht müde zu warnen. «Wir müssen aufpassen», ist einer seiner meistgehörten Sätze. Gemeint ist: aufpassen, dass der Erfolg den nüchternen Blick nicht vernebelt. Die Konkurrenz aus Bern, Davos, Zug und Lugano hat aufgeholt. Die ZSC Lions sind jetzt nicht mehr so dominant wie im letzten Winter. Doch sie werden an ihrem perfekten Jahr 2014 gemessen. Und das bedeutet, dass die ohnehin hohen Ansprüche noch einmal höher geworden sind. Werden die Zürcher diesmal zum Beispiel Zweite in der Qualifikation und scheiden im Halbfinal aus, so hätten sie die offiziellen Ziele (Top 4, Halbfinal) zwar erreicht - aber glücklich wäre trotzdem niemand.

    es gibt viele wichtige dinge im leben, aber fussball ist wichtiger!

    so gseit vom udo jürgens a sinere geburtstagsfiir im oktober. ich sägs ja, en weise maa und e grossi persönlichkeit isch er gsi! :razz:

    i dem sinn en guete rutsch und allne leser vo dem fred es guets und gfreuts 2015! :suff:

    Zitat von ZüriBueb

    haha, das übertrifft sogar na d Chloote Flyers mit em Simpson.


    da wür ich jetzt aber nöd z'früeh lache. als sportchef trau ich em fringer durchus öppis zue. mit sinere art erreicht er die erschte mönet d'lüüt/spieler/umfeld im verein. und das isch genau das wo de fcl jetzt brucht. blöd isch er au nöd, erfahrig hät er sehr vill, es breits netzwerch dur sini bisherige tätigkeite au.

    als trainer isch er allerdings definitiv verbi. das isch er allerdings scho sit jahre... :roll:

    Zitat von larlf

    wänni gwüsst hett, dass de udo näbed sine wälthits so viel schöni lieder gmacht hät, wäri wohl au anes konzert vo ihm.
    wenigstens hani de cocker am live@sunset chöne gnüsse...

    finds no krass, was die letschte tag promis händ müese gah!

    au de fritz sdunek :(


    de udo isch alles anderi als en schlagerfuzzi gsi! en chansonnier oder uf dütsch liedermacher isch er gsi! e riese persönlichkeit! d'lieder sind schön gsi - wie du seisch - händ aber au textlich sehr vill her geh! selbst sin - für die meiste - bekanntischte song "griechischer wein" hät d'situation vo immigrante beschriebe, also alles anderi als es tralala liedli! au wenns hüt en après ski party bzw. oktoberfescht hit isch...sini begleitband, de pepe lienhard, hani scho e paar mal live gseh. eini vo de beschte big bands überhaupt!

    de joe cocker hani sicher öppe 6x live gseh. s'erscht mal 1981...läck, bin ich scho alt...[emoji1]

    aber de cocker wie au de sdunek sind nach hütige massstäb vill z'jung gstorbe!


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    us de hütige schweiz am sonntag:


    Ein Riesentalent «made in Olten»

    Dennis Malgin will mit der Schweizer Nationalmannschaft an der U20-WM in Kanada für Furore sorgen

    Er ist erst 17 Jahre alt, trotzdem gehört er im Team von U20-Nationaltrainer John Fust schon zu den designierten Leistungsträgern: Denis Malgin – in Olten geboren und bereits Stammgast in der NLA bei den ZSC Lions. Von Marcel Kuchta

    Am Freitag flog die Schweizer U20-Auswahl nach Toronto, wo sie in den kommenden zwei Wochen ihr Basislager aufgeschlagen hat. Mit im Flieger sass auch Denis Malgin. Mit seinen erst 17 Jahren ist er eigentlich viel zu jung für das WM-Turnier, an dem sich die besten Junioren der Welt über den Jahreswechsel jeweils zu messen pflegen. Aber der junge Mann ist eben schon so gut, dass ihn U20-Nationaltrainer John Fust unmöglich hätte übergehen können.

    Am Anfang der Eishockey-Karriere des jüngeren Sohns von Ex-EHC-Olten-Söldner Albert Malgin steht eine kuriose Episode, die sich im Oltner Kleinholz-Sta dion zugetragen hat. Klein Denis stand erstmals auf den Schlittschuhen, als er sah, wie eine Frau auf dem Eisfeld stürzte und sich wehtat. In der Folge weigerte sich der Malgin-Spross eine Woche lang standhaft, das glatte Parkett zu betreten. «Er hatte Angst, stand in seinen Schlittschuhen an der Bande und schaute dem Treiben auf dem Eis zu», erinnert sich Papa Malgin lächelnd.

    Zum Glück überwand er seine Angst bald einmal und lernte schnell, sich elegant auf den Kufen fortzubewegen. Denis Malgin ist mittlerweile ein exzellenter Schlittschuhläufer geworden. Der Schweizer NHL-Scout Thomas Roost vergleicht ihn vom Bewegungsablauf mit ZSC-Nationalspieler Luca Cunti, dem Mann, der so geschmeidig wie kaum ein Zweiter auf dem Eis unterwegs ist. Doch der Teenager hat noch viele andere Vorzüge: «Er ist ein Ausnahmetalent. Er hat sehr gute Hände, ist ein toller Spielmacher mit gutem Passtiming», fasst Roost die Vorzüge zusammen. Simon Schenk, der starke Mann bei den GCK Lions, wo Malgin in der NLB in der vergangenen Saison ans Erwachsenen-Eishockey herangeführt wurde, kommt ebenfalls ins Schwärmen, wenn er über das Juwel aus dem ZSC-Lions-Nachwuchs spricht: «Er hat eine geniale Spielübersicht. Dank seiner Beinkraft verfügt er über einen starken Antritt. Seine Technik ist exzellent. Er hat ausserdem eine sehr gute Einstellung im Training, seine Arbeitsmoral ist top.»

    Sucht man bei Denis Malgin nach einer Schwäche, dann findet man sie höchstens im Zusammenhang mit seiner Körpergrösse. Momentan misst er nur 1,72 Meter. Die Ärzte haben herausgefunden, dass er noch fünf Zentimeter wachsen dürfte. Trotzdem verkörpert er von seiner Physis her sicher nicht den Prototyp eines Eishockeyspielers. Doch auch in dieser Beziehung sehen die Experten keinen entscheidenden Nachteil. Simon Schenk sagt: «Denis ist nicht sehr gross, dafür aber kräftig. Mit seiner Cleverness und seiner Übersicht kann er ausserdem sein Handicap in Sachen Körpergrösse wettmachen.» Auch Thomas Roost ist überzeugt, dass Malgin sein körperliches Defizit kompensieren kann: «Er ist nicht zerbrechlich. Denis hat extrem viel Kraft im unteren Körperbereich, verfügt deshalb über eine gute Balance und einen tiefen Körperschwerpunkt. Er ist sehr stabil und explosiv auf den Schlittschuhen.»

    Dass er sich auch gegen physisch stärkere Konkurrenz durchzusetzen vermag, bewies Denis Malgin in den letzten Wochen auf höchstem Level. Nach der Verletzung von Luca Cunti erhielt er von ZSC-Lions-Coach Marc Crawford viel Vertrauen und Verantwortung. Malgin agierte in seinen 19 NLA-Auftritten (2 Tore, 5 Assists) so, als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte. «Seine Fortschritte überraschen mich nicht. Er hat bei den GCK Lions in der NLB einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Dort hat er sich etabliert. Der Schritt in die NLA war vorgesehen. Aber dass er sich so gut schlägt, konnte man nicht erwarten», zeigt sich auch Simon Schenk beeindruckt von Malgins Performance.

    Für Albert Malgin hängt die rasante Entwicklung seines Sohnes eng damit zusammen, dass er von den Trainern in der Organisation der ZSC Lions exzellent gefördert wurde. «Es gehört vieles dazu, dass er solche Fortschritte gemacht hat. Vor allem das Vertrauen der Trainer ist wichtig. Die Zusammenarbeit mit der ZSC-Organisation ist in dieser Beziehung hervorragend.»

    In Zürich macht man sich deshalb Hoffnungen, dass Denis Malgin, der im kommenden Sommer im NHL-Draft wohl in der zweiten oder dritten Runde gezogen wird, eine weitere Saison in der Schweiz bleibt. Auch wenn das Riesentalent seit geraumer Zeit englisch büffelt. «Wenn er diese Eiszeit bei den ZSC Lions behält, soll er in der Schweiz bleiben. Das Niveau der NLA ist sicher höher als in der kanadischen Juniorenliga. Wenn er nur in der NLB spielt, dann empfehle ich einen Wechsel nach Nordamerika», sagt Thomas Roost. Malgin hätte schon im vergangenen Sommer nach Kanada wechseln können, fühlte sich aber noch nicht bereit für den Schritt. Auch Vater Malgin glaubt, «dass es für Denis besser wäre, noch ein weiteres Jahr beim ZSC zu bleiben». Und Simon Schenk meint, natürlich nicht ganz ohne eigennützige Hintergedanken: «Insgeheim hoffe ich auf ein weiteres Jahr in der Schweiz. Nordamerika wäre meiner Meinung nach nicht vernünftig. Die NLA würde ihm sicher guttun.»

    Wegweisend werden unter anderem die kommenden zwei Wochen in Toronto sein: Wenn Malgin auch an der U20-WM glänzt, dann wird das seiner Karriere weiteren Auftrieb verleihen.