Beiträge von snowcat

    Zitat von Champs-de-Mars

    Die Verpflichtung von Fringer war einer der gröberen Böcke der Bickel/Canepa - Periode. Ein Wunder, dass ihn Bickel nicht zu YB mitgenommen hat.


    ussser die zwei häts au jede gwüsst, und zwar scho vo afang ah... :nick:

    das isch doch genau differenz vo euis zu dütschland, in basel funktionierts au no halbwegs eso (guet, sind ja au quasi dütschi...):

    Die kulturelle Dominanz des Fussballs ist allgegenwärtig. Für eine Krimilesung während eines Spiels muss man das Publikum aus Gelsenkirchen herbeikarren, damit der Autor Gesellschaft hat. Im Lokalradio gehört die Mannschaftsaufstellung ans Ende des Nachrichtenblocks. Ohne Pay-TV ginge jede Kneipe pleite. Selbst die Szenebeiz mit eingebauter Kinderecke überträgt die Spiele. In Zürich irritiert eine Akademikerin ihr Umfeld, wenn sie sich als Mitglied der FCZ-Südkurve zu erkennen gibt. In Dortmund findet die Zuzügerin Anschluss, indem sie das Gespräch auf den Stadtklub lenkt - in der Schwangerschaftsgymnastik genauso wie im Rechtsseminar.


    de ganzi text us de nzz am sunntig:

    Farben der Liebe

    Borussia Dortmund ist in der Krise. Die Anhänger des Klubs aus der Bundesliga sind auf eine harte Probe gestellt. Ein Besuch im Fanblock. Von Michael Herzig

    Sogar der Postbote trägt Schwarz-Gelb! Die Klubfarben des Ballsportvereins Borussia 09 sind so präsent, dass sich die Wahrnehmung verschiebt. Die Stadtregierung muss im Internet klarstellen, dass die offiziellen Farben Dortmunds Rot und Weiss sind. Es dominiert Schwarz-Gelb: in Fenstern, auf Autositzen, in Restaurants und an Kiosken. Um den Hals von Rentnern, am Leib von Schülern, Arbeitern und unter mancher Bürokluft.

    «Echte Liebe» heisst der Leitspruch der Borussia. Von weitem klingt das nach Marketingfloskel. Mitten drin ist es Realität. In einem Forum setzt sich ein schwer kranker Fan mit der Frage auseinander, warum ihm der BVB angesichts des nahenden Todes gleichgültig geworden ist. Diese Ernsthaftigkeit berührt, auch wenn sie kaum nachvollziehbar ist.

    Als Liebe würde ich mein Verhältnis zum BVB nicht bezeichnen. Als Vorliebe durchaus. Angebahnt hat sich das in den 1990er Jahren. Damals wechselte Stéphane Chapuisat nach Dortmund. Und mit der Sendung «Ran» gab es ein packendes Fernsehformat für die Bundesliga. So machte mich eine Vorabendsendung zum Sympathisanten, ohne dass ich je einen Fuss in die Stadt gesetzt hatte.

    Mülleimer, Strassenlaternen und Stromverteilerkästen sind in Dortmund übersät mit schwarz-gelben Klebern. In der Gegend der Kindertagesstätten und Szenekneipen überwiegen Aufrufe gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. In Stadionnähe mehren sich die Embleme der Ultras. Die Grafik ist martialisch, die Wortwahl bisweilen drastisch.

    Ausgerechnet ein Dortmunder Verlag publizierte 2007 meinen ersten Roman. Seither reise ich jährlich in diese Stadt. Mit der Zeit lernte ich sie kennen und schätzen. Weil sich aber kleine Jungs Fanartikel des FC Bayern wünschen, hatten meine Patenkinder keine Freude an einem BVB-Trikot. Also kaufte ich eines für den grossen Jungen in mir.

    Die kulturelle Dominanz des Fussballs ist allgegenwärtig. Für eine Krimilesung während eines Spiels muss man das Publikum aus Gelsenkirchen herbeikarren, damit der Autor Gesellschaft hat. Im Lokalradio gehört die Mannschaftsaufstellung ans Ende des Nachrichtenblocks. Ohne Pay-TV ginge jede Kneipe pleite. Selbst die Szenebeiz mit eingebauter Kinderecke überträgt die Spiele. In Zürich irritiert eine Akademikerin ihr Umfeld, wenn sie sich als Mitglied der FCZ-Südkurve zu erkennen gibt. In Dortmund findet die Zuzügerin Anschluss, indem sie das Gespräch auf den Stadtklub lenkt - in der Schwangerschaftsgymnastik genauso wie im Rechtsseminar.

    Das Spiel beginnt Stunden vor dem Anpfiff. Auf dem Weg zum Stadion warten Wurststände, Bierzelte und Pfandflaschensammler. Ihre Einkaufswagen sind fein säuberlich aufgereiht. Die Koordination erfolgt per Funkgerät. Wie meistens im Ruhrpott ist der Umgang herzlich und bodenständig. «Obwohl er aus Weiss-ich-wo kommt, spricht er wie einer von uns», lautet die Antwort auf meine Frage, warum der Trainer unumstritten ist. Dieser hat eine grosse Klappe und implantierte Haare. Im Anzug wirkt er verkleidet. Damit trifft Jürgen Klopp den Dortmunder Nerv. Als ich Ottmar Hitzfeld erwähne, wird es still. Der war erfolgreicher, ist aber nach München gegangen. Die Strategie der Bayern, nicht nur die eigene Mannschaft stark zu machen, sondern die anderen schwach, treibt einen traurigen Glanz in die Augen des BVB-Liebhabers.

    Weil die Champions League alkoholfrei ist, wird vor der Partie gegen Anderlecht am Dienstag konzentriert vorgeglüht. Die Stimmung ist nicht euphorisch, die Frustrationstoleranz arg strapaziert. Der Tabellenplatz des BVB ist eine Sache. Auftritte an der Grenze zur Lächerlichkeit wiegen schwerer. Greifbar ist die Angst, dass echte Liebe nicht ewig hält. «Wir alle sind Borussia!» Überall klebt diese Mahnung an den Wänden.

    Erstaunlich, wie reibungslos 65 851 Menschen sich auf ihre Plätze verteilen. Die Ordner sind freundlich. Muskelprotze wie im Letzigrund sehe ich nirgends. Das Polizeiaufgebot ist massiv, aber diskret. Keine Robocop-Phalanx weit und breit.

    Das Stadion brummt. Wir steigen hoch hinauf in die oberen Reihen des Fanblocks. Ich halte nach rechtsextremen Insignien Ausschau, doch kann ich nichts Offenkundiges erkennen. Wie die meisten Fussballklubs zieht der BVB Neonazis an. Dortmund ist eine Hochburg. Hier hat die extreme Rechte einen Sitz im Stadtrat. Ihre Mitglieder tragen gelbe T-Shirts. Der Verein und eine Mehrheit der Fans halten dagegen. An diesem Abend ist die Stimmung friedlich. Keine Pyros, keine Pöbeleien, keine rassistischen oder schwulenfeindlichen Sprüche. Freilich höre ich nicht allzu viel. Die Kurve macht einen Heidenlärm.

    Weit unter mir liegt das Spielfeld. In den Rängen über dem Tor stehen die Ultras. Auf einem Podest die Einpeitscher am Mikrofon. Darum herum wehen Fahnen. Die Leute brüllen sich die Liebe von der Seele. Und die Anspannung.

    Plötzlich rollt der Ball. Die Südtribüne ist steil, ich kann alles gut erkennen. Gerade das, was man im Fernsehen nicht sieht. Die Taktik, die Mannschaftsordnung. Mein Bauch ist Fan, mein Kopf Analytiker. Die Borussia ist weit von der Bestform entfernt. Nach der Auswechslung von Ilkay Gündogan wackelt das Mittelfeld. Mir schwant Böses. Dortmund vergibt den Sieg. Ich schreie wacker mit. Juble beim 1:0. Fluche beim Gegentor. Beklatsche die Mannschaft nach dem Abpfiff. Es fühlt sich an, als wäre ich von hier. Dennoch wird es eine Fernbeziehung bleiben.

    Eine echte.

    Michael Herzig veröffentlicht Krimis im Grafit-Verlag Dortmund. Sein jüngster Thriller «Frauen hassen» wurde von der Stadt Zürich ausgezeichnet.

    d'meischterschaft dürfti sit geschter gloffe si... :roll:

    ich ha scho immer gfunde dass de meier vill z'normal isch zum en richtige hopper si... :razz:

    "Weshalb passen Sie so gut zum FCZ?
    Ich kenne diese Stadt in- und auswendig, ihre Schönheit, ihre Probleme. An Zürich hängt mein Herz, ich bin ein Stadtbub. Und ich habe mich immer für den FCZ interessiert, schon als Kind war der FCZ mein Verein. Ich bin als Spieler ja nur zu GC gegangen, weil ich sonst keine Chance hatte, Spitzenfussballer zu werden."


    s'ganze interview us de nzz am sonntag:


    «Das geht mir nahe, mir blutet das Herz»

    Der FCZ-Trainer Urs Meier leidet mit dem schwerverletzten Gilles Yapi und findet, seine Spieler müssten von den Schiedsrichtern besser geschützt werden. Wenn die Mannschaft in der Winterpause nochmals verstärkt wird, hält er sogar den Meistertitel für möglich

    NZZ am Sonntag: Urs Meier, Sie tragen an der Seitenlinie nicht mehr einen unauffälligen Veston, sondern eine rote Jacke und rote Schuhe. Wollen Sie mehr Aufmerksamkeit?
    Urs Meier: Ach was, der ganze Staff trägt die gleichen Jacken. Es ist schon vorgekommen, dass mich der vierte Offizielle in der Coaching-Zone mit falschem Namen angesprochen hat. Mit der roten Jacke wissen nun wenigstens alle, dass ich auch dazugehöre.

    Man könnte auch sagen: Urs Meier möchte nach zwei Jahren als FCZ-Cheftrainer mehr auffallen als früher.
    Ich lese immer wieder, ich sei jemand, der Wertschätzung suche. Aber was über mich geschrieben wird, interessiert mich überhaupt nicht. Ich bin seit zwanzig Jahren Trainer, in dieser Zeit hat sich auch niemand für mich interessiert. Weshalb soll ich mich jetzt also darum kümmern, was seit zwei Jahren über mich geschrieben wird? Ich habe mich auch durchgesetzt, ohne zu lesen, wie gut oder wie schlecht ich als Trainer sei.

    Kritik ist Ihnen gleichgültig?
    Mich zu destabilisieren, schafft keiner. Ich bin ein friedliebender Mensch. 99 Prozent der Leute, die mich kennen, werden sagen: «Lämpen mit dem Meier? Das ist fast nicht möglich.» Aber die Mannschaft hat unter der Kritik gelitten. Deshalb bin ich nach dem 1:4 gegen Villarreal Ende Oktober eingeschritten und habe mich gewehrt. Ich habe den Fokus bewusst auf mich gelenkt, aber um meine Person ist es mir nie gegangen.

    Worunter hat die Mannschaft gelitten?
    Nach jeder Niederlage hat man sie wieder in die alte Schublade gesteckt. Sie sei zu weich, begehe immer die gleichen Fehler, entwickle sich nicht. Da musste ich klar sagen: «Freunde, so geht das nicht.» Man hat nur darauf gewartet, bis die Mannschaft ausrutschte. Und kaum lag sie am Boden, ist man noch extra auf sie draufgestanden.

    Unsere Wahrnehmung ist anders. Wir haben die Kritik nicht so heftig erlebt wie Sie.
    Schon beim 1:4 gegen Basel im August habe ich diese Kritik gespürt. Das hat die Mannschaft nicht verdient. Sie musste in dieser Saison so viele Widerstände überwinden, und das hat sie sehr gut gemacht. Ich habe nie behauptet, wir seien perfekt oder ein Meisterkandidat. Aber wir sind in allen Zielen im grünen Bereich. Die Mannschaft hat sie sich selber gesteckt: dreissig Punkte in der Vorrunde, den Cup verteidigen, in der Europa League die Gruppenphase erreichen. Als ich diese Ziele von den Spielern hörte, dachte ich: «Hoppla, das wird schwierig.»

    Einer der schwierigsten Momente war die schwere Verletzung von Gilles Yapi. Sie haben das Foul nicht nur als Angriff auf Yapi, sondern auf die Spielweise des FCZ empfunden.
    Es ist schwierig für mich, über Yapi zu reden. Das geht mir nahe, mir blutet das Herz. Aber ich sage etwas anderes: In der letzten Saison haben wir die meisten gelben Karten bekommen. Ausgerechnet der FCZ, eine Mannschaft von Schönspielern, wie immer geschrieben wird! Haben Sie sich nie gefragt, warum meine Spieler so häufig verwarnt werden?

    Weil sich der FCZ wehren muss?
    Voilà, super, genau das ist es. Ich war auch Spieler. Wenn man immer wieder rüde attackiert wird, kommt irgendwann der Gerechtigkeitssinn zum Tragen. Dann tritt man zurück oder reklamiert. Und prompt bekommen wir dann eine gelbe Karte. Drei Verwarnungen pro Spiel sind es im Durchschnitt.

    Sagen Sie, Ihre Mannschaft werde von den Schiedsrichtern zu wenig geschützt?
    Ich weiss es nicht. Ich sage nur, dass spielstarke Mannschaften allgemein viel mehr geschützt werden müssten.

    Lassen Sie uns nochmals über Sie reden. Haben Sie sich als FCZ-Chefcoach verändert?
    Der Rummel um meine Person ist nach dem Cup-Sieg gestiegen. Aber ich brauche diese Aufmerksamkeit nicht. Ich stehe immer mit beiden Beinen auf dem Boden und bekomme auch genug Respekt.

    Die Anerkennung für einen Trainer lässt sich auch daran ablesen, wie lange sein Vertrag dauert. Ihrer ist auf sechs Monate kündbar.
    Ich habe mein ganzes Leben immer nur Einjahresverträge unterschrieben, als Spieler, als Trainer. Einmal bekam ich in der Academy des FCZ einen Zweijahresvertrag, das war das Höchste der Gefühle. Das habe ich immer akzeptiert.

    Aber Sie würden einen langfristigen Vertrag nicht ablehnen.
    Wenn der Präsident Ancillo Canepa mit einem Fünfjahresvertrag kommt, dann sage ich: «Das ist ja sensationell, natürlich unterschreibe ich.» Aber das erwarte ich nicht. Und weil ich es nicht erwarte, bin ich auch nicht enttäuscht, wenn es nicht eintrifft. Es hat mit Lebenserfahrung zu tun, sich nur darauf zu konzentrieren, was man selber steuern kann. Glauben Sie mir: Wenn ich alles im Fussball selber beeinflussen könnte, wären wir unglaublich erfolgreich. So viel Selbstvertrauen habe ich. Aber als Trainer kann man nur einen Bruchteil beeinflussen.

    Aber Sie sind der wichtigste Angestellte des Klubs. Sie geben dem FCZ ein Gesicht.
    Die Ausgangslage vor zwei Jahren war nicht einfach. Es war ein Spiel mit dem Feuer. Aber der Verein lag mir am Herzen. Ich wusste, dass ich mit aller Kraft versuchen musste, dieses Schiff auf Kurs zu bringen. Und der Prozess ist noch nicht zu Ende.

    Weshalb passen Sie so gut zum FCZ?
    Ich kenne diese Stadt in- und auswendig, ihre Schönheit, ihre Probleme. An Zürich hängt mein Herz, ich bin ein Stadtbub. Und ich habe mich immer für den FCZ interessiert, schon als Kind war der FCZ mein Verein. Ich bin als Spieler ja nur zu GC gegangen, weil ich sonst keine Chance hatte, Spitzenfussballer zu werden.

    Der FCZ wollte Sie nicht?
    Ich habe den damaligen FCZ-Präsidenten Edi Nägeli mit seinen grossen Zigarren immer bewundert. Was er geleistet hat, war für mich das Grösste. Und gleichzeitig war ich enttäuscht, dass ich als Junior nie ein Thema wurde beim FC Zürich. Nägeli hat uns beim FC Seefeld ein paar Mal zugesehen, aber der Meier ist ihm leider nie aufgefallen. Ich bin sicher, wenn Nägeli uns vom Himmel herab beobachtet, weiss er, dass er damals einen Fehler gemacht hat.

    Wenn wir schon bei der Vergangenheit sind: Am Sonntag treffen Sie in Thun auf Urs Fischer, einen Ihrer Vorgänger. Und am Donnerstag in Mönchengladbach auf Lucien Favre, auch er ein ehemaliger FCZ-Trainer. Wem fühlen Sich sich näher?
    Urs Fischer und ich haben viel von Lucien Favres Philosophie und seinem offensiven Fussball übernehmen können. Wir sind drei unterschiedliche Typen, aber im Fussball sind wir uns sehr ähnlich. Das sieht man auch daran, wie unsere Mannschaften spielen, wie technisch und spielfreudig sie sind.

    So wie Yassine Chikhaoui?
    Chikhaoui blüht als Captain auf. Früher hätte man ihm diese Verantwortung unmöglich übergeben können, weil er so sehr mit sich selber, seinen Verletzungen und Krankheiten beschäftigt war.

    Im Januar wird Chikhaoui dem FCZ fehlen. Chikhaoui, Amine Chermiti und Franck Etoundi spielen dann mit Tunesien beziehungsweise Kamerun am Afrika-Cup.
    Ich darf ja nicht hoffen, dass Tunesien oder Kamerun früh ausscheiden, das wäre für die Spieler nicht gut. Ich wünsche ihnen nur das Beste und Erfolg. Also stelle ich mich darauf ein, dass Tunesien oder Kamerun den Afrika-Cup gewinnen. Für uns wäre das zwar das Schlimmste, weil unsere Spieler dann am längsten fehlen würden. Aber ihren Herzen täte es gut.

    Sie wissen nicht genau, wie lange die afrikanischen Nationalspieler fehlen werden. Mit Sicherheit aber fällt Yapi aus. Gehen Sie in der Winterpause zum Präsidenten Canepa und fragen nach Verstärkung?
    Ancillo Canepa hat genug Erfahrung. Er weiss, wie der FCZ dreimal Meister werden konnte. Er kann abschätzen, ob wir noch Verstärkungen brauchen. Wir werden im Januar die neuen Ziele formulieren. Sie müssen zur vorhandenen Qualität passen.

    Und was antworten Sie, wenn Canepa sagt, der FCZ wolle Meister werden und man werde Verstärkungen finanzieren?
    Dann bin ich als Trainer der Erste, der vorausgeht und sagt: «Jetzt holen wir den Chübel nach Zürich.»

    Zitat von Champs-de-Mars

    Interessant noch die Zuschauerzahl. Gefühlt hatte es gestern mehr Zuschauer als beim Derby GCN-FCZ und trotzdem sollen gestern deutlich weniger Zuschauer anwesend gewesen sein. Hätte locker auf 18-19'000 geschätzt, da Sektor C und D proppenvoll. Leider verhinderten die zu hohen Preise in den Aussensektoren A (z.B. A1 und A31), dass noch mehr Zuschauer gekommen sind. In die zusätzlich geöffneten Sektoren im B wollen viele nicht, weil dieser relativ nahe dem vollen Auswärtssektor war.


    hab genau das gleiche gedacht! schätzte zwischen 19'000-20'000. beim niederhasli heimspiel gegen uns haben sie 19'200 angegeben. es waren damals aber klar weniger im stadion als gestern mit 16'302 zuschauern...seit der fcz die zuschauerzahlen auf den schnauz genau angibt, habe ich sowieso das gefühl, dass die zahlen nicht mehr so geschönt werden wie früher. scheinbar ist man in niederhasli aber noch nicht in dieser phase angekommen...

    noch was: gestern verhinderten nicht die preise das mehr zuschauer gekommen sind, sondern die jahreszeit bzw. die temperaturen...

    Zitat von Larry

    Man muss aber auch sehen das Platz 2 (und den belegen wir!) realistischerweise der Platz ist um den sich der Rest der CH streiten kann!


    in anbetracht des yb budgets, ist aber auch platz 2 nur im optimalfall erreichbar.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Einverstanden. Leider scheint die Lernkurve in Sachen Cleverness nicht überall zu greifen. Schon gegen YB und in Limassol hat man leichtfertig (und in Überzahl!) einen Punkt verschenkt, in dem man in den Schlussminuten blind angegriffen und die Defense vernachlässigt hat.


    schon, aber wie beim menschen generell dauern auch beim fussballer die lernprozesse in der regel etwas länger als nur eine erfahrung. das brauchts mindestens eine saison um alle auf kurs zu bringen. aber da die 1-2 besten jeweils ins ausland abspringen und ende saison durch 18-jährige aus dem nachwuchs ersetzt werden, beginnst du immer wieder bei null. zumindest mit einem teil der mannschaft. ein los, dass natürlich auch der fc basel mit uns teilt, aber eben auf einem höheren level. drum sind sie für die anderen schweizer mannschaften mittlerweile auch praktisch uneinholbar geworden.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Tja, was soll man da sagen? Eigentlich verdiente Niederlage, weil man viel zu lange zu passiv war. Und dann nach dem 1:1 mit viel Elan erneut ins Verderben, da fehlte wieder die Cleverness. Ex-FCZ-Junior Gashi 2x völlig vergessen.


    trotz witz penalty, verdient war die niederlage nicht! aber die logische konsequenz, wenn man lange zeit in ehrfurcht erstarrt vor dem gegner und am schluss blindlings ins verderben läuft. eine erfahrene mannschaft hätte nach dem 1:1 das spiel beruhigt und den punkt nach hause gebracht. und genau diese erfahrung hat der fc basel um die naivität vom fcz auszunützen. das war auch der hauptunterschied zwischen den mannschaften gestern: erfahrung und cleverness!

    so sieht es aus, wenn man durch den schiri nicht wirklich benachteiligt wird...nehmen wir es einfach als ausgleichende gerechtigkeit für die sehr unglückliche und unnötige niederlage auf zypern...

    für alli wo nöd nume fuesball und ishockey im chopf händ, une s'interview us de hütige "schweiz am sonntag" mit em walter kielholz, vr-präsi bi de swiss re. chönt praktisch jedi ussag vo ihm underschriebe i dem text!

    warum ich's im fcz fred poste? allei de titel vom artikel verdient de pulitzer pris und rechtfertigt das interview im fcz fred:

    «Wer keinen Dichtestress will, soll an einen GC-Match»

    Von Patrik Müller und Alan Cassidy

    Herr Kielholz, Sie haben den Europa-Aufruf unterzeichnet, in dem Kulturschaffende, Wissenschafter und Wirtschaftsvertreter für eine offene Schweiz eintreten. Hat das Mut gebraucht?
    Walter Kielholz: Nein. Es war ja kein Coming-out, ich hatte mich schon in der Vergangenheit dafür starkgemacht, dass wir ein offenes Land bleiben. Und der Appell ist sehr moderat, wir plädieren keineswegs für die Selbstaufgabe der Schweiz.

    Dieser Generalverdacht kommt aber schnell auf, wenn man sich proeuro päisch äussert.
    Dazu braucht es in der Tat nicht viel. Gerade darum halte ich es für wichtig, dass auch diese Seite sich äussert und nicht der Eindruck entsteht, 99 Prozent der Schweizer möchten sich abkapseln. Zu lange haben wir das Feld den isola tionistischen Eiferern überlassen. Die Anti-Europa-Bewegung in der Schweiz hat sektiererische Züge angenommen.

    Wen meinen Sie damit? Die SVP?
    Es sind immer etwa die gleichen Kreise. Sie zeigen sich auch jetzt wieder, bei der Gold-Initiative. Diese Eiferer schaffen es in der heutigen Mediengesellschaft, sich weit über ihre Bedeutung hinaus Gehör zu verschaffen. Pragmatische, vernünftige Haltungen wirken dagegen schnell langweilig. Die aufgeheizte Truppe hat erreicht, dass ein Klima der Polarisierung entstanden ist, in dem andere Meinungen – etwa auf den Online-Portalen – mit Hasstiraden heruntergemacht werden. Leider beeinflussen diese Tiraden zunehmend auch die Journalisten.

    Woran liegt es, dass «Eiferer» ein derartiges Gewicht erhalten konnten?
    Ein Grund liegt sicher im Vertrauensverlust: Die Wirtschaftsführer haben kein Vertrauen mehr, die Politiker seit längerem nicht und die Intellektuellen schon gar nicht. Wenn früher ein Bundesrat sagte: Diese Initiative bringt Nachteile, man sollte sie ablehnen, sagten die meisten Leute, okay, er wird es wohl wissen. Heute ist es fast umgekehrt. Man wittert eine Verschwörung und sagt sich: Denen zeige ich es jetzt!

    Die Eliten haben doch selber versagt, gerade in der Finanzkrise. Warum sollen ihnen die Bürger glauben?

    Die Schweiz ist nicht schlecht gefahren, wenn sie Volksinitiativen auf Empfehlung von Parlament und Wirtschaftsverbänden verworfen hat, wie das lange die Regel war. Wenn jeder glaubt, selber alles besser zu wissen, oder sich von Mythen leiten lässt, kommt es dann besser heraus? Ich meine auch, dass wir heute die Folge des systematischen Schlechtmachens der sogenannten classe poli tique spüren. Sogar die SVP-Basis begehrt jetzt bei der Ecopop-Initiative gegen die eigene Parteileitung auf. Inzwischen herrscht fast Konsens: Politiker sind alle Deppen. Dabei hat der ehe ma lige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück recht, der diese Woche in Zürich sagte: Es gibt eine Normalverteilung der Deppen, bei den Politikern sind es nicht mehr als anderswo.

    Am Schlechtmachen der classe poli tique oder der Politik generell hat die Wirtschaft kräftig mitgewirkt, die in den 90er-Jahren alles deregulieren und privatisieren wollte.
    Es gab eine Phase, wo die Wirtschaft die Politik verachtet hat, das stimmt. Ich meine, spätestens seit der Finanzkrise hat sich das geändert. Es ist aber auch schwieriger für ausländische Wirtschaftsführer, die mit dem politischen System der Schweiz weniger vertraut sind, zum besseren Verständnis zwischen Politik und Wirtschaft beizutragen. Das Primat liegt heute wieder bei der Politik. Der Vertrauensverlust ist aber nicht das einzige Problem. Wenn wir davor warnen, man gefährde mit gewissen Initiativen den Erfolg der Schweiz, kommt postwendend die Antwort: Ach was! Uns gehts doch gut, schaut mal in die EU, wo alles den Bach runtergeht!

    So ist es doch, die Schweiz steht hervorragend da – auch dank der direkten Demokratie.
    Einverstanden, ich habe ja auch nichts gegen die Volksrechte. Wir sind gut aufgestellt, aber unser Erfolg ist kein Naturgesetz. Wir stehen vor einer gewaltigen Transformation, und sie betrifft die Demografie. Die Babyboom-Jahrgänge, die nun pensioniert werden, neigen zu einer grossen Sehnsucht: Es sollte wieder so sein wie früher, weniger Verkehr, weniger Verbetonierung, weniger Dichtestress. Es ist eine Sehnsucht nach einem Land, das es gar nie gab. Das Problem ist, dass diese Generation derart viel Gewicht bekommen hat, dass sie zunehmend Abstimmungen entscheidet.

    Die Alten bestimmen über die Jungen? Eindeutig. Der Jahrgang der heute 70-Jährigen ist grösser als der Jahrgang der Einjährigen. Die Bevölkerungspyramide kippt. Mit der Einwanderung können wir diesen Effekt einigermassen auffangen. Denn die Einheimischen haben sich faktisch für eine Ein-Kind-Politik entschieden – im Gegensatz zu den Chinesen allerdings freiwillig. In der Stadt Zürich ist die Hälfte der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren Ausländer, bei den über 65-Jährigen sind dagegen 90 Prozent Schweizer. Das hat gewaltige politische Folgen: Die Sehnsucht nach der Vergangenheit wird mehrheitsfähig.

    Spüren auch Sie diese Sehnsucht?
    Wer keinen Dichtestress will, soll ins hintere Wägital gehen – oder an einen GC-Match (lacht). Aber wer will das schon? All jene, die den Dichtestress beklagen, wünschen sich ja gleichzeitig Urbanität und Lebhaftigkeit. Und war es früher denn anders? Ich erinnere mich, wie wir als Schüler keinen Platz mehr im 6er-Tram fanden und draussen auf dem Trittbrett mitfuhren. Und die Rämistrasse war bis zum Milchbuck verstopft. Hören wir doch auf, so zu tun, als sei das erst seit der Personenfreizügigkeit so.

    Ist der Zukunftsglaube der Verlustangst gewichen?
    Ich sehe einen Zusammenhang mit der Rentendiskussion. Wir geben bei Swiss Re den Mitarbeitern die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Pensionierung bis 65 frei zu wählen, natürlich unter gewissen Bedingungen. Das macht betriebswirtschaftlich Sinn, aber auch politisch und gesellschaftlich. Denn wir müssen das Verhältnis zwischen aktiver und nicht-aktiver Bevölkerung stabil halten. Überspitzt gesagt: Es kann nicht sein, dass nur noch jene die Geschicke unseres Landes an der Urne bestimmen, die nicht arbeiten. Viele 65-Jährige möchten noch so gern weiterarbeiten.

    Meistens scheitert es daran, dass die Arbeitgeber es nicht wollen. Schon 50-Jährige haben Mühe, eine Stelle zu finden.
    Es bleibt den Unternehmern in Zukunft gar nichts anderes übrig, als ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen – wegen der demografischen Entwicklung und wegen der Einwanderungsbeschränkungen. Hilfreich wären politische Anreize.

    Was schlagen Sie vor?
    Es geht nicht primär um das Rentenalter, sondern um die Pensionierungsberechtigung. Jeder soll mit 65 gehen können, aber nicht müssen. In den 90er-Jahren waren Frühpensionierungen im Trend. Warum? Weil die Babyboomer nachrückten und die Alten hinausdrückten. Jetzt kommt niemand mehr hinterher, das ist eine komplett andere Ausgangslage. Es könnte darum Sinn machen, das Arbeitseinkommen ab 65 steuerlich zu begünstigen.

    Wer bis 70 weiterarbeitet, soll von tieferen Steuersätzen profitieren?
    Oder besser: höhere Abzüge machen können. Dadurch könnte der Arbeitnehmer auch mit einem tieferen Lohn zufrieden sein, denn er muss weniger Steuern zahlen. So bliebe er auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig. Wir sollten – erstens – steuerliche Anreize setzen, sodass die Arbeitskosten ab einem bestimmten Alter nicht steigen, sondern sinken. Zudem sollte es – zweitens – möglich sein, die AHV aufzuschieben. Die Aufschiebung bis 70 ist zwar schon möglich, aber die versicherungstechnische Gutschrift für die Aufschiebung ist klar zu klein.

    Was braucht es noch, damit die Schweiz erfolgreich bleibt?
    Eine offene Aussenpolitik, die den Handlungsspielraum für die Unternehmen sichert. Wir brauchen ein gutes Netzwerk von Handels-, Steuer- und Integrationsverträgen. Leider sind wir aber daran, all das infrage zu stellen und einem Unabhängigkeitswahn zu opfern. Gewisse Kreise bemühen ja bereits wieder den Mythos von Marignano.

    Niemand sagt, auch nicht die SVP, dass es keine Handelsbeziehungen brauche. Umstritten ist die politische Integration.
    Die Bilateralen sind doch wirtschaftliche Verträge. Wenn sie wegbrechen, wäre es fatal zu meinen, sie liessen sich einfach so wieder neu schliessen. Es herrschen Wahnvorstellungen über unsere Prioritäten. Für unsere Unternehmen ist es enorm wichtig, dass die Schweiz ein verlässliches Land bleibt, das internationale Verträge einhält. Ginge es nur um die Steuern, könnten wir in Singapur längst viel günstiger leben.

    Braucht es eine Reform der Volksrechte, konkret: höhere Hürden für Volks initiativen?
    Die direkte Demokratie ist zu unserer raison d’être geworden. Wir sind nur noch da, um abzustimmen. Dabei ist der ursprüngliche Gedanke dahinter ganz pragmatisch: Die Leute sollen über Dinge entscheiden können, die sie selbst betreffen. Wenn es nur noch darum geht, dass die Volksrechte dazu gebraucht werden, das internationale Recht infrage zu stellen, habe ich Mühe. Man stelle sich vor: Ausgerechnet die Schweiz, die das Menschenrecht mitgeschaffen hat, soll sich darum foutieren. Damit machen wir uns zur Lachnummer.

    Sie sind FDP-Mitglied. Wann waren Sie das letzte Mal an einer Parteiveranstaltung?
    Ich besuche regelmässig die Versammlungen der «Freunde der FDP». Ich habe in den letzten Jahren damit begonnen, mich wieder vermehrt um die Partei zu kümmern.

    Wie sehen Sie die Zukunft des Freisinns?
    Es gibt immer noch genug Leute, die eine konservative Fiskalpolitik wollen, einen schlanken Staat, eine liberale Gesellschaftspolitik und eine offene Aussenpolitik. 25 bis 30 Prozent der Wähler würden das unterschreiben. Dieses Potenzial schöpft die FDP aber nicht aus.

    Sollten sich Wirtschaftsführer wieder stärker in der Politik engagieren, oder ist diese Zeit endgültig vorbei?
    Es gab sie ohnehin nie, das ist eine Verklärung. Immer bemüht man das Beispiel von Ulrich Bremi, aber viel mehr waren da auch nicht. Auch Peter Spälti hatte, so ich mich erinnern kann, die grösste Mühe, seine verschiedenen Engagements in Beruf, Militär, Politik und Sport unter einen Hut zu bringen. Doch es stimmt, dass wir heute ein faktisches Berufsparlament haben. Das kritisiert Christoph Blocher zu Recht.

    Fehlt dem Parlament das Verständnis für Wirtschaftsfragen?
    Wer jahrelang in den Mühlen des Politbetriebs steckt, dem fehlt naturgemäss die Erfahrung in der Wirtschaft. Deshalb gibt es ja heute überall diese Treffen zwischen Wirtschaft und Politik, zwischen Kultur und der Wirtschaft und so weiter, wo man sich gegenseitig alles erklären muss. Im Militär sassen wir früher im Regimentsstab zusammen, dann waren da ein Lehrer, ein Beamter, ein Gewerbler und ein Bauunternehmer, und man tauschte sich aus. Dieses gegenseitige Verständnis ist verschwunden.

    Wie schätzen Sie die makroökonomische Lage ein?
    Die geldpolitische Situation ist höchst unbefriedigend. Seit Jahren wird versucht, mit billigstem Geld Wachstum zu erzeugen, und mit Ausnahme der USA scheint es nirgends zu funktionieren. Die Aussichten für Europa sind nicht gut. Es ist nicht ersichtlich, woher das Wachstum kommen sollte.

    Was heisst das für die Aussichten der Swiss Re?
    Die Margen im Rückversicherungsgeschäft waren in den vergangenen Jahren aussergewöhnlich hoch, doch nun geraten sie unter Druck. Wir müssen deshalb die Kosten anpassen. Gleichzeitig wollen wir in den aufstrebenden Märkten weiter wachsen. Wir sind selten so gut gerüstet in ein schwieriger werdendes Umfeld eingetreten.

    Wirtschaftsführer, Hauptmann im Militär und Mitglied der FDP: Der Lebenslauf von Walter Kielholz entspricht dem, was man lange als idealtypische Schweizer Karriere definierte. Der Zürcher mit Jahrgang 1951 studierte in St. Gallen Betriebswirtschaft. Danach machte er bei der damaligen Kreditanstalt (SKA, heute CS) und der Schweizer Rück (heute Swiss Re) Karriere – und zwar gleichzeitig. Bei der Swiss Re wurde er 1993 in die Geschäftsleitung berufen, 1997 bis 2002 war er CEO, seit 1998 ist er zudem Verwaltungsrat, seit 2009 dessen Präsident. Bei der Credit Suisse trat er im Frühling nach 15 Jahren aus dem Verwaltungsrat zurück. Er engagiert sich privat im Kunstbereich und präsidiert seit 2002 die Zürcher Kunstgesellschaft

    es isch scho so. film sind absolut gschmacksach. coen brüeder zb. chamer genial finde (wie ich das mache) oder me cha schlicht nüt afange mit dene zwei.

    ha no ganz en wichtige film vergesse, für mich eine vo de beschte tütsche film überhaupt, hät au zurecht de oscar für de bescht fremdsprachigi film gunne:
    "das leben der anderen", mit sebastian koch, martina gedeck und ulrich mühe 3 hervorragendi schauspieler. was aber de ulrich mühe i dem film ablieferet isch schlicht und eifach nume weltklass!

    bin gerade dabei den dänischen film zu entdecken. hier stellvertretend 2 filme von thomas vinterberg, ruhige filme, aber extrem emotional:
    „festen / das fest“
    „jagten / die jagd“

    ebenso ruhig und genauso emotional ein film aus österreich, mit josef hader:
    „ein halbes leben“

    falls es denn unbedingt usa sein muss (und ein wenig lockerer als die oben genannten filme):
    „hugo cabret“, ein schaurig schöner film und eine liebeserklärung ans kino, von martin scorsese.

    ebenfalls ein modernes märchen und ein schaurig schöner film:
    „midnight in paris“ von woddy allen

    und noch eine herrlich schwarze komödie:
    "der gott des gemetzels", von roman polanski

    und falls du zeit und lust hast für 5 staffeln, dann schau dir etwas vom besten an, was je fürs tv produziert wurde:
    "breaking bad" !