Beiträge von snowcat
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Zitat von Mushu
Etoudi?
Han i nöd würkli guet gfunde.S'Goal isch d'Leischtig vom Schönbi, aber er isch wenigschtens am richtige Ort gsi.
Suscht? Vill Engagement, das isch war, aber:
- kum en Ball suber ahgno,
- kein Pass,
- alles verschtolperet,
- immer hänge bliibeUnd wo's doch mal klappt hät, hät er d'Schussmöglichkeit verpasst ...
vo wellem match redsch du?
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Zitat von Larry
s einzig negative geschter isch gsi das Züri (möchtegernweltstadt) gäge BMG grad mal 8000-10000 Fans anebringt!
ob vill zueschauer chömed oder nöd, hät jetzt aber herzlich wenig mit em status "weltstadt" z'tue! oder sind kaiserslautern, gladbach etc. öppe weltsstedt? und züri isch nun mal die chlinscht weltstadt vo de welt, ob dir das passt oder nöd. s'adjektiv "chlinscht" seit aber au, dass es ebe glich nöd e weltstadt wie london oder new york isch. was in züri aber au no nie en mensch behauptet hät.
Zitat von LarryAlso es sind die cho wo immer gönd und kein Schwanz meh!
d Haupttribüne wird au immer meh zumene Problem - sie isch quasi immer leer!
Schad, aber leider Realität!
Positiv: Da Costa (!), Schönbi, Etoundi
schoso. d'haupttribüne füllsch nur no i de cl oder bim alles entscheidende meischterschaftsspiel gege basel.
de etoundi mit sim mit abstand beschte spill im fcz dress. de schönbi scho die ganz saison sackstark. und geschter wieder emal eine vo de wenige ussrisser gege obe vom piu.
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dachte schon im vorfeld, dass der fcz nicht "abgeschlachtet" wird von gladbach. die effizienz, im gegensatz zu den letzten 3 spielen, wieder mal auf fcz seite. weiter spielen wie bisher, die effizienz von gestern beibehalten, dann gibt's noch viel gfreutes diese saison!
der boulevard hat es wirklich nicht leicht. mangels gebildeter leser müssen die seiten halt irgendwie gefüllt werden. habe jedenfalls selten so einen stuss gelesen:
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besser als stan the hooligan vor einer stunde im facebook kann man es wohl nicht ausdrücken:
"Gerade ist mir etwas aufgefallen. Nämlich dass ich's hab wie der FCZ beim YB-Match: ich bin den Bierflaschen drückend überlegen und mach mit denen was ich will, aber in den letzten Minuten zwingt mich das cheiben Bier doch noch in die Knie."
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Zitat von Champs-de-Mars
Dämliche Niederlage in YB, die Jungs scheinen in Sachen Überzahlspiel ziemlich lernresistent.
habe das glück im moment in barcelona am pool zu sitzen, musste mir daher das spiel gestern nicht antun...dafür durfte ich in einem einzigen spiel 3 neymar, 2 messi und 1 rakitic tor geniessen. rakitic spielte übrigens sackstark....
die letzten 3 fcz spiele: ca. 25:3 torchancen, ähnliches eckballverhältnis, jeweils mind. 1 stunde auf ein tor gespielt, aber trotzdem nur 1 punkt gewonnen...
hier noch zum thema lernen bzw. lernresistent:
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us de huetige nzz. so nebenbei, der erste titel unter favre wurde mit einem budget von 8,9 millionen erreicht...
«Ohne den FCZ wäre ich nicht in der Bundesliga»
Lucien Favre kehrt als Trainer von Mönchengladbach für ein Spiel nach Zürich zurück. Er hat noch viele Verehrer hier - und einen Intimfeind
NZZ am Sonntag: Lucien Favre, am Donnerstag spielen Sie mit Mönchengladbach in der Europa League gegen Ihren früheren Verein FC Zürich. Wann waren Sie das letzte Mal im Letzigrundstadion?
Lucien Favre: Das war 2008 während der EM, ein Jahr nach meinem Abschied vom FCZ. Es war eine phantastische, aufregende Zeit, die ich in Zürich erleben durfte. Einmal Cup-Sieger und zweimal Meister zu werden, war eine gute Sache für mich, das hat mir in Deutschland geholfen. Ohne den FCZ wäre ich nicht in der Bundesliga. Und nicht der Trainer, der ich heute bin.Sie haben in Zürich weiterhin einen sehr guten Namen, viele Fans schätzen Sie auch nach sieben Jahren noch.
Der Respekt ist gegenseitig. Die FCZ-Fans haben mich und meine Art, Fussball zu spielen, schnell verstanden. Sie haben mir vertraut. Dafür bin ich dankbar. Am Anfang habe ich mich oft gefragt, wie sie auf mich als Romand reagieren würden, ich hatte ja nie zuvor in der Deutschschweiz gearbeitet. In meiner Karriere spielte ich nur in der Westschweiz und in Frankreich, und es fiel mir schwer, Schweizerdeutsch zu verstehen.Der FCZ wurde mit Ihnen nach 25 Jahren erstmals wieder Meister. Warum?
Das Team, das ich 2003 vorfand, war nicht gut genug. Wir mussten rasch eine ganz neue Mannschaft bauen. Als ich kam, habe ich sofort Dzemaili, Stahel, Stanic und Abdi aus der U-18 ins Kader aufgenommen. Und wir haben den Goalie Leoni verpflichtet. Das war die Basis. Dann konnten wir uns weiter verstärken, mit von Bergen, Raffael, Alphonse, Filipescu, Tihinen und natürlich mit Inler.Das klingt jetzt ganz einfach.
Oh, nein, überhaupt nicht. Wären der Präsident Sven Hotz sowie mein Freund und FCZ-Verwaltungsrat René Strittmatter nicht gewesen, hätte ich mich in Zürich nicht lange halten können. Aber das wäre ein grosser Fehler gewesen.Für den FC Zürich?
Ja, natürlich. Es wäre schade gewesen, hätten wir diese wunderbare Arbeit nicht leisten können.Sie schwärmen noch immer.
Die Flachpassbar im alten Letzigrund kann ich nicht vergessen. Und wie die Südkurve gerufen hat: FCZ, FCZ! (singt) Ich glaube, die Fans haben es auch verstanden, dass ich 2007 nach Berlin ging. Sie wussten genauso wie ich: Der Zug kommt nur einmal.Liegt es allein an den Erfolgen, dass man sich in Zürich gerne an Sie erinnert?
Wie die Mannschaft gespielt hat, war schön anzuschauen. Die Leute wissen das noch. Mit einem Altersdurchschnitt von 21 sind wir Meister geworden. Gegen einen grossen FC Basel, der viermal mehr Geld hatte als wir. Unser Budget betrug nur 8,9 Millionen Franken.Man hat nach Ihrem Abgang noch lange vom spielerischen Erbe von Favre gesprochen.
Ohne überheblich sein zu wollen: Das überrascht mich nicht. Es macht mich stolz.Haben Sie noch Kontakt mit Spielern aus dieser Zeit?
Oh, ja, mit sieben, acht. Mit von Bergen telefoniere ich regelmässig, auch mit Tihinen habe ich Kontakt, er ist im finnischen Fussballverband. Von Filipescu weiss ich, dass er in Nordspanien Junioren trainiert. Und auch mit dem Präsidenten Sven Hotz telefoniere ich ein, zwei Mal pro Jahr. Ich habe zu allen früheren Präsidenten einen guten Kontakt.Zu allen ausser zu einem: Sie haben sich im Streit vom FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa getrennt. Am Donnerstag werden Sie sich sehen. Wie wird die Begegnung sein?
Kein Problem, ich werde ihn grüssen.Sehen Sie sich zum ersten Mal seit dem Abschied 2007 wieder?
Ja. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen. Es ist eine alte Geschichte, sie interessiert mich nicht mehr.Kennen Sie den FCZ-Trainer Urs Meier?
Ja, ja, er war schon zu meiner Zeit im Klub und ist Cup-Sieger geworden mit dem FCZ. Das heisst etwas. Sehr zufrieden bin ich auch, dass der frühere FCZ-Trainer Urs Fischer jetzt in Thun bestätigt, dass er ein guter Coach ist. Das freut mich für ihn.Verfolgen Sie den FCZ noch?
Ich habe schon lange kein Spiel mehr gesehen. Aber vor der Europa-League-Partie kümmere ich mich natürlich um den FCZ. Wir schicken keinen Scout, aber ich werde mir zwei, drei Spiele im Internet ansehen. Ich weiss, dass die Mannschaft 3:5:2 oder 3:6:1 spielt. Schönbächler kenne ich noch von früher, er ist ein hervorragender Spieler.Chermiti kennen Sie auch.
Mit Chermiti habe ich in Berlin zusammengearbeitet. Und bei der Verpflichtung von Yassine Chikhaoui war ich auch beteiligt. Der Tipp kam von Michel Decastel, einem Freund, der damals Trainer in Tunesien war.Mönchengladbach hat mit Granit Xhaka und Yann Sommer zwei Schweizer unter Vertrag. Ist es für Sie als Schweizer Trainer schwieriger, Landsleute zu verpflichten?
Wenn es nicht funktioniert, wird man sagen: «Das sind Spieler von Favre.» Aber das stimmt nicht, weil es Spieler sind, die der Trainer, der Sportchef und der Verein wollten, genau wie bei Raffael. Ihn kenne ich auch schon aus Zürich und Berlin.Sie sind in der fünften Saison in Mönchengladbach. Sind Sie ein kompletter Trainer?
Ich mache immer noch Fortschritte, das ist meine beste Qualität. Es ist unglaublich, aber auch mit 57 habe ich noch Potenzial. Ich habe mich in Bereichen entwickelt, in denen ich dachte, sie seien gar nicht meine Stärke.Zum Beispiel?
Ach, ich mag gar nicht darüber reden.Dann sagen wir es: Sie sind im Vergleich zu früher offener geworden.
Ich habe mehr Vertrauen in mich und meine Kommunikation. Es fällt mir leichter, mit Spielern zu reden. Ich habe mir früher weniger Gedanken darüber gemacht. Aber heute weiss ich, wie wichtig es ist.Man sagte oft, Sie brauchten Zeit, um Erfolg zu haben. In Mönchengladbach war das anders.
Wir haben sofort Erfolg gehabt. Das ist Fakt. Schon nach einem Monat war es schwierig, gegen uns zu spielen. Ich sage das nicht gern über mich: Aber wer meinen Palmarès analysiert, stellt fest, dass ich überall etwas erreicht habe. Die Leute sind nicht dumm, sie sehen das.Der FCZ ist in den letzten Duellen gegen Bundesligaklubs immer unterlegen, gegen Bayern, Leverkusen oder den HSV. Mönchengladbach müsste sich am Donnerstag klar durchsetzen.
Der Unterschied zwischen den erstplacierten Teams in der Schweiz und der Bundesliga ist nicht gross. Wenn ich den FCZ von 2006 und 2007 anschaue, dann hätten wir in der Bundesliga eine gute Rolle spielen können. -
Zitat von ZüriBueb
Käne hät es überdurchschnittlichs Spiel gmacht.
doch, de schönbi!
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Zitat von ZüriBueb
Das isch tatsächlich sit Jahre es Problem. Es fehled d Charakter für ide Krise. Das isch bim ZSC viel besser.
na, na, nöd eso streng bitte…

die type wo ihr vermissed hät de fcz au i de beschte jahr vo de neuere gschicht under em favre nöd gha. die mannschaft damals hät technisch de wahrschinlich überragenschti fuessball gspillt, wo je vonere schwizer mannschaft zeiged worde isch. „trotzdem“ häts 2 meischtertitel in serie und spöter, ohni favre, cl quali geh. e cl qualifikation übrigens, obwohl mer hät müesse es heim 2:3 gege maribor wettmache, was mit em überzügende 3:0 in maribor au idrücklich glunge isch.
mit em sit letschte rückrundi praktizierte 3:5:2 system, muess enorm vill gloffe werde vo de ganze mannschaft, au ohni ball. vor allem uf de ussebahne i de verteidigung und im mittelfeld. und das wird mittlerwile scho sehr guet usgfüehrt. selbscht künstler wie en chiumiento renned und kämpfed wie blöd. kukeli und yapi sowieso…
aber isch scho so: die erschte 15 minute nach de pause in zypere hät das sehr guet funktioniert. richtig isch allerdings au, dass de fcz nach em 2:2 wieder vill z’lethargisch gspillt hät, anstatt vehement uf s 3:2 z’drucke.
aber wie gseit: es isch nöd eso dass die mannschaft nöd rennt und kämpft. und dass die mannschaft gege de schluss vomene spill immer wieder zusetze chan, zeigt au, dass sie konditionell absolut uf de höchi isch. und es chunt immer besser! gege sion hät das system scho fasch 90 minute funktioniert!
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Zitat von Simms
2. Die Einsprach waren primär wegen der Höhe des Stadions. Dies hängt allerdings mit der grösse (35'000 Zuschauer) und dem komischen Fünfeck zusammen. Ein Einkaufszentrum im Keller, macht das Stadion grundsätzlich nicht höher.
wer hat dir denn diesen blödsinn erzählt? das spielfeld wäre beim 5-eck 12 meter über boden gewesen. ziemlich genau auf dachhöhe des alten hardturms. wegen dem grundwasser kann im hardturmgelände nicht tief in die erde gebaut werden. wäre das möglich gewesen, hätte es nie einsprachen der anwohner gegeben. und was meinst du was nun in diesen 0-12 metern drin gewesen wäre? luft, sozialwohnungen, turnhalle? genau da wäre natürlich das einkaufszentrum gewesen, welches die üblichen vcs-einsprachen mit sich brachte: max. anzahl autofahrten, anzahl parkplätze. zu guter letzt liess sich kein grossverteiler als mieter finden, welches der endgültige todesstoss des stadions war.
Zitat von Simms3. Das Projekt, welches abgelehnt wurde, hatte als ziemlich einzige Mantelnutzung Sozialwohnungen, kein Wunder wäre es nicht rentabel zu betreiben gewesen.
beim neuen projekt, für welches nächstes jahr der 152. wettbewerb ausgeschrieben wird, sind auch nur wohnungen vorgesehen...inkl. der bei der abstimmung angenommenen sozialwohnungen.
Zitat von Simms4. Selbst wenn alles von dir stimmen würde und auch wenn ich weiss, dass die Stadt ein Fussballstadion haben sollte, ist es immer noch "nur" Fussball und kein Grund deswegen Land an irgendwelche privaten Investoren zu schenken.
was soll die stadt mit dem land sonst machen? sie ist vertraglich verpflichtet bis 2035 ein fussballstadion darauf zu bauen, ansonsten kauft die cs das land zum spottpreis zurück. und seit der letzten abstimmung wissen wir, dass die bürger der stadt nicht gewillt sind, ein fussballstadion zu finanzieren...
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hab mir das spiel jetzt nochmals in der sportpanorama zusammenfassung angesehen. der kommentar am schluss des spiels des reporters bringts auf den punkt: "die fussballkunst setzt sich eindrücklich gegen die ehemals beste verteidigung der liga durch!"
genau so war's!

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Zitat von Larry

Gseht guet us!

Schad isch d Saison nonig fertig! :razz:
scho krass, was es guet funktionierends zentrals mittelfeld usmacht! kukeli und yapi...und scho hät mer nach 8 runde am wenigschte gegegoal kassiert! s'zentrale mittelfeld: genau de punkt, wo mier fcz fans die letschte 2 jahr bemänglet händ...
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Zitat von Simms
50 Millionen sind ja nicht nichts. Würde die Stadt selber einfach ein Stadion mit Mantelnutzung bauen (mit Wohnung und Läden), so könnte man Jahr für Jahr noch Geld einnehmen. Vielleicht mag ich da etwas altmodisch sein, aber einer privaten Firma (dazu hat die Swiss Prime Site Firma nicht gerade den besten Ruf) einfach Land zu schenken, damit diese dort mit einem Stadionprojekt viel Geld verdienen kann, hört sich für mich stark nach Perestroika an.
das ist ja genau der springende punkt! würde sie nur endlich...würden wir diesen fred nicht führen!
ausserdem war die mantelnutzung ein teil der einsprachen damals. die mantelnutzung in grösserem rahmen, also ein kleines shopping center, ist seither auch bei der stadt vom tisch. hotel, kleines kongresszentrum, restaurant, alterswohnungen, kindergarten...mehr gibt's nicht!
ausserdem: könnte die stadt in solch ein stadion wirklich und nachweislich rendite bringend investieren, wäre die letzte stadion abstimmung angenommen worden!
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Zitat von Simms
Keine Rappen kostet? Das Grundstück würde verschenkt.
ah ja?
die cs hatte das hardturm-areal der stadt explizit zum bau eines sportstadions verkauft, nachdem ihre eigenen stadionpläne am widerstand aus der bevölkerung gescheitert waren. sollte kein stadion gebaut werden, so hat die cs bis 2035 ein rückkaufsrecht. die stadt kann also nicht einfach über das land verfügen.
also kostet es den steuerzahler genau die 50 millionen die bereits an die cs für das land bezahlt wurden. beim sps projekt entstehen für die stadt und somit den steuerzahler keine weiteren kosten!
p.s. und du glaubst ja wohl nicht im ernst, dass die cs mehr bezahlen würde, als sie damals bekommen hat von der stadt!
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Zitat von Larry
"Im bestehenden Letzigrund ist die Atmosphäre bei Fussballspielen prickelnd wie auf einer stillgelegten Sondermülldeponie."
Isch eso. Und vo dem Stadtrat chasch au nüt erwarte!
vor allem:
- wie kann sich ein stadtrat ein prokjekt, welches den steuerzahler keinen rappen kostet, nicht mal ansehen?
- wieso wird in einem jahr (!) ein neuer projekt wettbewerb geplant, bei welchem die rahmenbedingungen aber derart kurios sind, dass von anfang das sieger projekt bereits feststeht?ich kann es drehen und wenden wie ich will. es gibt für mich nur 2 antworten. entweder ist herr odermatt ein selbstverliebter, arroganter besserwisser oder er lässt sich sein engagement, fürstlich, von externer seite entlöhnen...

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dass de stadtrat genau eis bestimmts projekt mit scho bestimmte partner durezieh will, isch zimli offesichtlich. warum au immer...
nzz vo hüt:
Will der Zürcher Stadtrat, dass die Stadt endlich ein Stadion bekommt?
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Die Wurstigkeit, welche die Zürcher Stadtexekutive und vor allem der zuständige Hochbauvorstand André Odermatt (sp.) an den Tag legen, ist bemerkenswert. Es ist völlig klar, dass Zürich ein Fussballstadion braucht. Im bestehenden Letzigrund ist die Atmosphäre bei Fussballspielen prickelnd wie auf einer stillgelegten Sondermülldeponie.
Dass das ursprünglich geplante, architektonisch überzeugende Stadion der CS nicht gebaut wurde, daran trägt der Zürcher Stadtrat keine Schuld. Das Stimmvolk nahm das Projekt klar an. Aber sensitive Anwohner im Hardturmquartier waren in Sorge wegen des möglicherweise übermässigen Schattenwurfes und verhinderten den Bau mit Einsprachen.
Dann setzte eine eindrückliche Serie von Pannen ein. In einer Zeit, in der sich die Aussichten des Stadthaushaltes verdüstern, legte die Exekutive ein eigenes Stadionprojekt mit riesigen Kosten vor. Es wurde vom Stimmvolk abgeschmettert, und in der grössten Schweizer Stadt herrschte Katzenjammer. Stadtrat Odermatt spielte die beleidigte Leberwurst und erklärte, das Hardturmareal komme für einen Stadionbau nicht mehr infrage.
Dabei ist der Hardturm für ein Stadion der ideale Ort. Wie nun bekanntgeworden ist, will die Swiss Prime Site, erprobt in diversen Grossprojekten, der Stadt Zürich gratis ein neues Stadion hinstellen. Und zwar mit Wohnungen, Läden und Restaurants. Es wäre ein Gewinn für die Zürcher Fussballklubs, für das Quartier und die Stadtregierung, die sich nicht länger mit dem Problem herumschlagen müsste.
Wie reagiert der Zürcher Stadtrat? Er unterlässt es, auf das höchst interessante Angebot zu reagieren. Und schreibt stattdessen einen neuen Investoren-Wettbewerb aus. Interessenten sollen sowohl ein bereits bestehendes Projekt übernehmen als auch für die aufgelaufenen Planungskosten aufkommen - was alles andere als verlockend ist. Dilettiert der Stadtrat in dieser Weise weiter, muss Zürich noch lange auf ein neues Stadion warten.