FCZ NEWS>Mario Gavranovic hat sich im Training mit der Schweizer Nationalmannschaft das Kreuzband gerissen und wird monatelang ausfallen. Gute Besserung!
INFO: Abmeldung: STOP FCZ NEWS an 939
FCZ NEWS>Mario Gavranovic hat sich im Training mit der Schweizer Nationalmannschaft das Kreuzband gerissen und wird monatelang ausfallen. Gute Besserung!
INFO: Abmeldung: STOP FCZ NEWS an 939
Zitat von Reto...gäge Argentinie müesst mer no e Schippe oder zwei oder drü druf lege, zum au nur aanächernd e Chance ha.
argentinie hät im spargang 9 pünkt gholt. de messi es paar goal gschosse. aber würkli überzügt hät weder d'mannschaft no de messi. die händ no brutal vill luft gege obe. d'schwiz allweg nüme...wenn argentinie jetzt verwachet, isch d'schwiz chancelos, wenn nöd dänn isch öppis möglich...
de kukeli hät geschter ime teschtspiel gspillt...chönt no en wichtige maa werde nöchschti saison. vom yapi erwarti hingege nöd all zu vill.
Zitat von ZüriBuebUnd so vil besser findi die Dütsche und au d Ängländer würkli nöd. S isch eifach öpis anders/neus. Isch ja schlussändlich au kei grossi Wüsseschaft, sondern Fuessball.
schoso. trotzdem schaue ich nur noch zdf/ard.
marcel reif (einer der besten seiner zunft und erst noch schweizer...) hat einmal gesagt, dass ein fussballreporter 3 werkzeuge hat: kompetenz, stimme und sprache. kompetenz haben sie alle von alaska bis südafrika inkl. die schweizer. bei unseren fehlt es aber an stimme und ganz markant an der sprache. ich warte nur noch auf den ersten balkansecondo reporter im sfdrs: "...ims müller hät ims pepe voll eis ims fressi ghaue, de voll arsch mann, voll krass gsi...!"
Zitat von Larry
die glich meldig, aber us em fuessball, hett mich wesentlich meh amüsiert... ![]()
Zitat von BennyDas entscheidende, das du hier sagst Roli ist "wenn sie denn will". Die Chilenen "wollten" gestern. Haben gekämpft und sind geseckelt, als würde es um ihr Leben gehen. Ich würde sogar sagen, dass SIE das Spiel gemacht hatten und nicht die Spanier. Aber anyway: Es stimmt, dass die Schweiz gegen Frankreich das Spiel nicht machen muss, aber wenn die nochmals so rumstehen, dann wirds (oder zumindest könnte) es knüppeldick für sie kommen.
Was mich gleichwohl erstaunt: Viele Kenner der Szene haben vorausgesagt, dass es nachmittags in Brasilien zu heiss sein werde, um "guten Fussball" mit läuferischem Engagement gezeigt zu bekommen. Man werde haushälterisch umgehen müssen mit den Kräften, wenn man bis Spielende nicht unter die Räder geraten wolle. "Ball tragen" werde geboten werden. Statische Spiele würden die Regel sein.
Komplette Fehlanzeige! Praktisch jeder Match bot bislang erfreulichen, läuferisch engagierten und unterhaltsamen Fussball. Vom Niveau her klar besser, als die WM in Deutschland und in Südafrika - zumindest bis dato.
und es kam knüppeldick! es ist so, die meisten spiele boten läuferisch, engagierten und unterhaltsamen fussball. wenn man die spieler aber nicht lässt? sie stattdessen in ein veraltetes korsett zwängt? die schuld nur hitzfeld in die schuhe zu schieben wäre zu billig aber folgender artikel aus "der sonntag" von gestern bringt es ziemlich auf den punkt:
Fussball aus der Vergangenheit
Kein Mut, kein Feuer, kein Tempo und immer berechenbar - die Schweiz ist an der WM das Abbild ihres Trainers
Von Etienne Wuillemin Das 2:5 gegen Frankreich ist kein Zufall. Ottmar Hitzfeld hat mit seinem nüchternen Fussball den Anschluss verpasst. Es droht das nächste WM-Debakel.
Es ist der Tag nach dem 2:5 Debakel gegen Frankreich. Porto Seguro feiert «São João», das Fest zur Sommerwende. Die Sonne scheint. Das Meer ist ruhig. Vieles könnte so schön sein. Es ist eine Stimmung, die so gar nicht zu den Schweizer Fussballern passt.
Kurz nach Mittag tritt Ottmar Hitzfeld vor die Medien. Er muss die Blamage gegen Frankreich erklären. Er flüchtet sich in Allgemeinplätze. In Floskeln. «Ich will das Spiel nicht dramatisieren», sagt er. Er bemüht den Teamgeist. Beschwört die Hoffnung. Sein bester Satz: «Ich als Trainer übernehme die Verantwortung.»
Die bisherige WM ist ein Genuss. Die Spiele sind attraktiv, leidenschaftlich und temporeich. Es gibt viele Tore. Beste Unterhaltung für die Zuschauer. Auch dank der Schweiz. In der Rolle des Verspotteten. Nichts anderes wäre verdient.
Zehn Tage nach dem Eröffnungsspiel lautet die Feststellung: Es ist eine WM des Herzens, nicht des Kalküls. Belohnt wird, wer Leidenschaft zeigt, Feuer ausstrahlt, 90 Minuten kämpft und rennt. Wer aufs Tempo drückt, vor allem nach Ballgewinnen.
Es ist der Fussball der Gegenwart. Costa Rica wird belohnt dafür. Chile und Kolumbien ebenfalls. Auch die Holländer machen vieles richtig. Ihre Trainer gebaren sich alle so, als stünden sie ebenfalls auf dem Platz. Sogar der holländische «General» Van Gaal lässt seinen Emotionen freien Lauf.
Der Trend hat sich im Klubfussball abgezeichnet. Atletico Madrid erreichte eben mit Diego Simeone, diesem Vulkan an der Seitenlinie, den Champions-League-Final. Dortmund mit Klopp vor einem Jahr ebenfalls. Die Bayern waren so lange unantastbar, wie Pep Guardiola an der Seitenlinie die Energie hochhielt.
Bei der Schweiz ist alles anders. Sie spielt ohne Feuer und Leidenschaft. Ängstlich. Nervös. Nie überraschend. Sie ist auf dem Platz das Abbild ihres Trainers Hitzfeld. Bezeichnend, dass die einzige Aktion im Turnier, in der das anders war – das Tackling und der Sturmlauf von Behrami – zum Sieg gegen Ecuador geführt hat. Dumm nur, dass dieses Siegtor bei einigen Beobachtern, und wahrscheinlich bei den Schweizern selbst, dazu führte, die vielen Fehler zu übersehen.
Die Schweiz zahlt den Preis für ihre Vorhersehbarkeit. Seit Jahren ist sie im 4-2-3-1 aufgestellt. Sie ist auf Sicherheit bedacht. Das mag ihr in Spielen gegen Albanien oder Norwegen Stabilität verleihen. Aber ein Klasseteam wie Frankreich weiss: Es muss nur etwas Geduld haben. Dann kommen die Fehler automatisch. Einen Plan B hat Hitzfeld nicht. Das war schon in Südafrika so. In Brasilien ist ihr Spiel fast gänzlich frei von Tempo. Es ist Fussball aus der Vergangenheit. Der Trainer hat es verpasst, dies rechtzeitig zu korrigieren.
Die Personalpolitik von Hitzfeld ist das beste Beispiel für sein Zögern und seine Vorsicht. Er lässt einen Kasami zu Hause, weil er zu unbequem werden könnte. Dabei ist er genau einer jener Spieler, die den heutigen Fussball verkörpern. Mit Fabian Schär demontiert Hitzfeld den besten Innenverteidiger, den die Schweiz seit der Ära Yakin/Müller hatte. Ein bisschen Risiko ist offenbar nicht erwünscht. Als Hitzfeld nach Schär gefragt wird, antwortet er: «Wenn Schär gespielt hätte, würden Sie fragen, warum Senderos nicht spielt.»
Ist es nur Zufall, dass Valentin Stocker beim FC Basel derart viel bessere Leistungen zeigt als mit der Schweiz? Hitzfeld sagte einmal: «Im Nationalteam hat Stocker seine Emotionen besser im Griff.» Ja, natürlich. Aber ohne Emotionen ist Stocker ein Spieler ohne Wert.
Seit Jahren hält Hitzfeld an Xhaka im offensiven Mittelfeld fest. Dabei sieht jeder, wie überfordert er ist. Die mangelnde Kreativität im defensiven Mittelfeld lässt Hitzfeld kalt. Wann hat Dzemaili einmal eine echte Chance erhalten?
Genau genommen gab es anderthalb Spiele, in denen die Schweiz so leidenschaftlich spielte, wie das an dieser WM eigentlich von Nöten wäre. Gegen Brasilien beim 1:0 im Testspiel. Und während 50 Minuten gegen Island beim legendären 4:4. Letzteres hat Hitzfeld gar nicht gefallen. Natürlich gab es damals Fehler. Aber welche Mannschaft kann schon von einem Tag auf den anderen ein Spiel spielen, das sie sonst nicht darf? Genau darum ist auch gegen Honduras ein Krampf zu erwarten.
Die Mischung im Team scheint eigentlich ideal. Leidenschaft müsste kein Fremdwort sein. Nur fragt man sich, wie viel Leidenschaft ihr Hitzfeld mit seiner unterkühlten Art wegnimmt. Spürt er den Puls der Mannschaft? Erreicht er einen Xherdan Shaqiri wirklich? Warum spielt Shaqiri im Verein mit so viel Feuer und ist im Nationalteam nur noch ein Ärgernis? Wie kann es sein, dass die Schweiz bei einem 2:5 keine einzige gelbe Karte kassiert? Dass sie sich abschlachten lässt, als ginge sie das alles nichts an? Dass Giroud von Bergen kaputt treten darf und danach niemand ein Zeichen setzt gegen ihn?
Der letzte Eindruck zählt. So ist das im Leben. So ist das im Fussball. Es ist Hitzfeld zu wünschen, dass ihn sein Team noch einmal rettet. Dass es ihrem Trainer wenigstens noch einen grossen Auftritt schenkt. Einen, bei dem er sich nicht schämen muss. Einen, bei dem seine eigenen Fehler überdeckt werden.
Ansonsten muss Hitzfeld plötzlich durch die Hintertür abtreten. In seinem Schweizer Zeugnis steht dann: zweimal versagt an einer WM. Einmal die EM nicht erreicht. Hitzfeld hat, trotz all seiner Fehler, trotz des fehlenden Mutes, einen schöneren Abgang verdient.
Zitat von RetoVergiss es. Glaube nicht, dass die das umstellen können.
doch, doch das kann heutzutage jede mannschaft umstellen, wenn sie denn will. vor allem ist die schweiz gegen frankreich aussenseiter und muss das spiel nicht machen. so lässt es sich auch einfacher und ohne lähmenden druck spielen.
spanien ist raus!
für mich nicht wirklich überraschend! für einige schon. aber der niedergang von spanien hat sich mit der verknorzten barca saison bereits abgezeichnet. die logische konsequenz davon...
aber wie stark ist chile wirklich? ![]()
deutschland-portugal, es isch eso:
- unfair und mega theatralisch was müller macht als er von pepes hand im gesicht leicht berührt wird, diese schauspieleinlage hätte eigentlich gelb verdient
- pepe stolpert in dieser szene über seinen ruf und sein verhalten schon vorher während des spiels. er ist und bleibt ein primat. ein wenig cleverer aufgetreten und er hätte nur gelb erhalten. so blieb dem schiri eigentlich nur noch die rote karte
- der penalty den die deutschen erhalten ist einer dieser sorte die man geben kann, aber nicht geben muss. gibt man ihn ist es falsch, gibt man ihn nicht ist es auch falsch...von daher eher eine szene in der man weiterlaufen lassen sollte
- aber trotz allem: die deutschen hätten dieses spiel auch ohne die strittigen szenen gewonnen, sie waren einfach besser
- und jetzt noch speziell für caro: alleine wegen dem meitli bei den portugiesen fand ich das 4:0 ganz amüsant...
gegen diesen vollpfosten ist müller direkt ein sympathieträger. überhaupt ist diese ganze portugisische nati höchst unsympathisch, fragt nicht warum, kommt mir einfach so rüber...

Zitat von BennyBeni Thurnheer meinte zwar, dass Diego Costa jeweils von holländischen Fans bei Ballberührungen ausgebuht wurde, doch waren es sicherlich Brasilianer, die es ihm übel nahmen, für eine andere Nation als Brasilien Fussball zu spielen.
er bemerkte und korrigierte seinen irrtum noch während der ersten halbzeit... :razz:
Zitat von Benny(Nach weiterem unsachgemässem Geschwafel musste wiederum der Sender gewechselt werden.)
die ersten spiele zappte ich noch hin und her. mittlerweile schaue ich nur noch zdf, inkl. analysen. so ein arschloch wie ich kahn als spieler gefunden habe, so gut finde ich nun seine statements und analysen. der typ hat sogar humor und nimmt sich selber nicht allzu ernst. hätte ich noch vor 5 jahren für unmöglich gehalten.
zum "schweizer geschwafel": es sind nicht mal die inhalte, welche mich stören. es ist das fürchterlich holprige deutsch, mit dem beschissenen akzent. da ist null harmonie im ton. es holzt permanent. wir schweizer sind nun mal nicht deutscher muttersprache, also wäre es vielleicht mal ein versuch wert auf schweizerdeutsch zu kommentieren.
auch die deutschen reporter erzählen zuweilen ziemlichen stuss. aber eben in perfektem, geschliffenem deutsch. so kann auch inhaltlicher müll verkauft werden ohne das es gleich nervt. und beni hören wir ganz einfach schon zu lange. 40 jahre sind 20 zu viel für einen reporter.
Zitat von MirkoUnd au da weiss mer ja mittlerwile sehr guet, das nöd nur "älteri herre in gremien" empfänglich sind was manipulatione agaht, sondern au spieler wo dänn "zuefällig" es eigegoal schüssed oder en goalie wo dummerwis no es ei inelaht ime spiel wo chli gwettet worde isch.
eben! und weil das eine riesen maffia ist, welche ihre kreise garantiert bis in die fifa zieht, ist dieselbe an regeländerungen welche manipulationen praktisch verunmöglichen, gar nicht interessiert. und genau darum werden wir noch sehr lange auf diese änderungen warten.
nochmals zu gestern: der schiri war sehr gut und fiel auf die schwalbe des brasilianers rein. nicht mehr und nicht weniger.
ist ein wenig wie bei unserer justiz, bei welchem die täter in der regel mehr schutz geniessen als die opfer.
auf den spitzenfussball übertragen: 22 jungmillionäre - teilweise noch riesenschnösels und grün hinter den ohren - versuchen in erster linie fussball zu spielen und in 2. linie 90 minuten den schiri zu betrügen und zu verarschen, vor allem in strafraumnähe oder im strafraum. fällt dann ein schiri auf die verarsche rein, schreit alles nach verschwörung. für mich ist aber der schiri in solch einer szene das opfer und nicht der täter!
lösung:
-die eigentlichen täter im nachhinein für ihre schwalben konsequent für mehrere spiele sperren (totti hätte 80% seiner gemachten spiele nicht gespielt...)
-gleichzeitig bei klar definierten szenen (z.b. fouls im strafraum / offside) den tv beweis während dem spiel zulassen
-chip in den ball
und die schiris sind kein thema mehr!
das problem dabei: es gibt natürlich tatsächlich spiele welche manipuliert werden/wurden. und ältere herren in gremien sind sehr empfänglich auf couverts. und manipulationen sind mit den oben erwähnten regeln nicht mehr ganz so einfach durchzuführen...daher werden wir noch lange auf regeländerungen warten. sehr lange. blatter kandidiert ja nochmals...
Zitat von BennyNatürlich, Brasilien hat viel Luft gegen oben.
da bin ich anderer meinung. ich bin einer der wenigen, welche die brasilianer nicht als absolute top favoriten sehen. höchstens halbfinale, dann ist ende feuer.
das spiel gestern hat vieles bestätigt, was im vorfeld vermutet wurde: offensiv wahrscheinlich die schwächste seleçao aller zeiten. bis auf ein paar neymar highlights eine ziemliche nullnummer. gut organisierte kroaten reichten bereits um die limiten aufzudecken. und es stehen noch wesentlich stärkere mannschaften am start als die kroaten...
vielleicht warens ja wirklich nur die nerven, der druck etc. und ab jetzt spielen sie befreit auf, ich glaube allerdings nicht... ![]()
Zitat von Gysinode shitstorm im internet wieder, herrlich. blabla betrug, fifa isch korrupt und bevorzugt dä gaschtgeber,
mier sötted nur schiris us europa ha. alles so en blödsinn. so züüg passiert jedes wuucheend in ganz europa
mit angebliche top schiris. dänn händ sich kroate no über das goal beschwert wo aberchännt worde isch,
wobii das es glasklars foul am goalie gsi isch. grausam. isch besser gsi ohni.
gsehni genau glich. vor allem hät de tschäpser, bis uf de penaltyentscheid nöd guet, sondern sogar hervorragend pfiffe. und welle spiller uf em feld hät weniger als 1 fehler gmacht...?
eine neue dimension in sion: der trainer entlässt sich gleich selbst und das noch vor dem 1. spiel...das hat selbst cc noch nicht geschafft! :razz:
herrlich de fc sion!
http://www.blick.ch/sport/fussball…-id2903574.html
und de kommentar vomene leser findi au nöd schlecht:
Vielleicht hat ihn Constantin ja bereits wieder entlassen und es einfach vergessen?
Zitat von LarryDe Ponte häd eigentlich en guete Job gmacht
wo, bim fcz? :razz:
Zitat von Larry- de Name isch em CC nöd gross gnueg
de gentile isch im trainerbusiness ja en riese name...
Zitat von LarrySölled wiiter wurschtle im Wallis, who cares?
s'beschte für de verein und die restlich fuessballschwiz wär gsi, wänn sion abgstiege wär und d'füehrig usgwechslet het. findet sogar de sion fan bi mier im gschäft.
was no interessant wär zum wüsse:
wenns die wm jetzt würkli andersch vergänd, müend d'funktionäre die ja nie bezogene bestechigsgelder am mohamed bin arab al bundy zrugg zalle? ![]()
de cc brucht würkli langsam aber sicher en vormund. zumindest was sis präsi amt betrifft...
Mushu: die personalie da costa könnte sich in kürze quasi von selber lösen... ![]()
us de hütige "schweiz am sonntag":
Auf dem Sprung nach ganz oben
FCZ-Nachwuchsgoalie Noved Baumann überzeugt nach einer langen und harten Saison beim Fifa Youth Cup
Novem Baumann wusste die Bühne des renommierten Nachwuchsturniers in Zürich zu nutzen und beeindruckte anlässlich des Fifa Youth Cup das internationale Publikum mit seinem abgeklärten Spiel. Die eindrückliche Bilanz mit bloss einem Gegentor aus fünf Spielen lässt sich sehen. Im kleinen Final hatte der 18-Jährige für einmal das Nachsehen. Im Elfmeterschiessen gegen GC fehlte ihm das nötige Glück, der Rivale siegte 4:3. Nichtsdestotrotz markiert der vierte Platz den erfolgreichen Abschluss einer aufreibenden und anstrengenden Saison für den Limmattaler.
Im Sommer letzten Jahres wollte der FCZ Novem Baumann aufgrund des Überangebots auf der Torwart-Position ausleihen. Daher landete der Limmattaler beim Erstligisten Höngg. Im Kampf um den Klassenerhalt setzte man da allerdings primär auf Erfahrung, sodass sich der junge Limmattaler mit der Reservistenrolle begnügen musste. In jener Zeitspanne bestritt der junge, begabte Goalie gar mehr Spiele für die U19-Nationalmannschaft als für Höngg. Lediglich zwei Matches sprangen für Novem Baumann heraus. Die Auftritte im Nationaltrikot waren allerdings umso überzeugender, so wurde Baumann nach der ersten Qualifikationsrunde für die U19-EM von der Uefa gar als «Schlüsselspieler» ausgezeichnet.
Ende der Hinrunde wurde sein Leihvertrag bei Höngg aufgelöst – ironischerweise wegen eines Torhütermangels bei seinem Stammklub. Baumann kehrte deshalb in die U21 des FCZ zurück. «Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um zwei Schritte nach vorne zu kommen», resümiert der Limmattaler die Kurzleihe in Hö ngg und kann der nicht ganz einfachen Situation im Nachhinein auch Positives abgewinnen.
Auf die etwas verkorkste Hinrunde folgte eine starke Rückrunde. In der U21-Equipe des FC Zürich, die in der 1. Liga tätig ist, verdrängte Baumann seine Konkurrenten und bewies sich als starker Rückhalt. Einziger Wermutstropfen: Eine Verletzung am Sprunggelenk zwang ihn zu einer zweiwöchigen Pause, ausgerechnet kurz vor der zweiten und damit letzten Qualifikationsrunde für die EM-Endrunde. Ohne den verletzten Baumann schied die U19 aus.
Das Ziel für die neue Saison ist für den aufstrebenden Fussballer klar: «Ich bin der nächste, der nachrückt und ich will in die erste Mannschaft», gibt sich Baumann kämpferisch. Spielen würde er zwar weiterhin in der U21, könnte sich jedoch täglich im Training bei Urs Meier beweisen. Erste Gespräche dazu werden im Sommer geführt. Denn ob ihm der Sprung gelingt, ist auch von den Transferaktivitäten des Cupsiegers abhängig. So oder so er ist bereit, den dritten Schritt zu machen.