Beiträge von snowcat

    Zitat von Mitsch 2006

    ist schon jemandem aufgefallen, dass der fcz überzeugend in die rückrunde gestartet ist?


    jap! :razz:

    war wirklich ziemlich souverän in san galle. und das ohni die "ch" kreativabteilung (CHikahui, CHiumiento und mit abstrichen CHermiti, von wegen kreativabteilung...). und schneuwly ist klar ein gewinn für den fcz!

    nzz von heute:

    Nach dem Kaltstart die FCZ-Kür

    Bevor das Abendprogramm mit dem Anpfiff begann, wurde in der St.Galler Fussballarena der langjährige Captain Philippe Montandon offiziell verabschiedet. Es gab Applaus und Blumen für den bald 33-jährigen Innenverteidiger, der nach acht Gehirnerschütterungen seine Karriere beenden muss. Seine Nachfolge ist mit Daniele Russo eigentlich schon länger geregelt. Die folgenden 90 Minuten zeigten dann allerdings, dass der Abwehrpatron Montandon vielleicht doch nicht ohne weiteres ersetzbar ist.

    Die Verantwortlichen hatten in St.Gallen die Rasenheizung seit Anfang Januar ununterbrochen laufen lassen. Das Resultat war ein relativ gut bespielbares Terrain. Ein Blick auf die Zuschauerränge zeigte aber, dass ein Abendspiel Anfang Februar auch in St.Gallen kein Pflichttermin ist: Einigermassen gut besetzt waren nur die beiden Fankurven. Viele der Anhänger hielten wegen der Kälte mit Mützen und Schals das Vermummungsverbot nicht ein und sahen aus, als kämen sie direkt aus den Skiferien.

    Der FC St.Gallen hatte sich in den letzten beiden Rückrunden jeweils einen Fehlstart geleistet. Am Samstagabend startete die Mannschaft, als würde sie diese Serie unbedingt fortsetzen wollen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis sie ins Spiel fand. Da stand es allerdings bereits 2:0 für den FCZ. Zweimal konnte Marco Schönbächler einen Freistoss von links auf der Höhe des Strafraums treten: In der 8. Minute servierte er eine Flanke auf den Kopf von Etoundi zum Führungstreffer. In der 13. Minute verwandelte er von fast der gleichen Position mit einem wunderschönen Bogenball direkt zum frühen 2:0. Das sah zweimal verblüffend einfach aus - und schien vor allem jederzeit wiederholbar. Die beiden Tore hätten seine Mannschaft gelähmt, stellte denn auch St.Gallens Trainer Jeff Saibene nach dem Spiel fest. Nach diesem Doppelschlag war es vorübergehend vorbei mit der FCZ-Kür. Dem FC St.Gallen blieb nichts anderes übrig, als die Ärmel hochzukrempeln und nach vorne zu marschieren. Der Effort des Heimteams hätte sich beinahe gelohnt: In der 29. Minute wurde Albert Bunjaku im Strafraum freigespielt. Doch der Stürmer schoss den Ball vom Elfmeterpunkt aus bloss in die Arme von Goalie Da Costa.

    Auch in der zweiten Halbzeit bemühten sich die St.Galler mit viel Aufwand. Der Anschlusstreffer gelang ihnen allerdings erst, als der FCZ bereits ein drittes Tor erzielt hatte. Christian Schneuwly liess in der 72. Minute auf Höhe der Mittellinie mit einem einfachen Trick zwei Gegner ins Leere laufen. Sein weiter Pass in den Rücken der aufgerückten St.Galler Abwehr erreichte den kurz zuvor eingewechselte Rikan, der Herzog keine Chance liess. Ein Kopfballtreffer von Cavusevic in der 77. Minute brachte kurzzeitig etwas Spannung zurück. Allerdings bloss für sieben Minuten: Danach spielte die Zürcher Offensivabteilung ihren Gegner erneut aus. Der unbedrängte Elvedi bediente den freistehenden Sadiku zum Schlussresultat von 4:1.

    Trainer Urs Meier lobte seine Mannschaft insbesondere für ihr schnelles Umschaltspiel auf den Seiten. «Das war ein Start nach Mass», stellte er fest.

    Zitat von Reto

    Schwierig, schwierig.

    Es git doch au Penalty-Fählentscheid, wo de Schtürmer gar kei Schwalbe gmacht hät.

    Lueg mal de Doppelpass, amene Sunntig, nachdem am Wuchenänd schtrittigi Szene i de Bundesliga passiert sind. Die i de Rundi sind sich eigentlich NIE zu 100% einig.
    Wie willsch das am Schpielfäldrand entscheide chönd?


    luege de doppelpass fasch immer. und das isch natürli eso, häsch recht! aber i dem fall: "im zweifel für den angeklagten"! aber es git au die super eidütige schwalbe und die muess mer ahnde und zwar mit härte strafe: vill spillsperre und höche geld buesse!

    Zitat von gringo

    Gemäss Mitsch s'normalschte ...


    hät er ja nöd gseit, sonder nume:

    vo dene gits uf de ganze wält en huufe

    und mit dem hät de mitsch ja leider recht! drum bin ich scho lang für en tv entscheid im fuessball bi folgende szene: offside öder nöd, penalty oder nöd, ball hinder de goallinie oder nöd, tätlichkeit oder nöd! und tätlichkeit sött mer überall im spielfeld per tv ahnde chöne, nöd nume im strafruum!

    und wird en penaltyschinder per tv überfüehrt: drastischi strafe verhänge! dänn hörts dänn zimli schnell uf mit dene schauspielilage. und vor allem werdeds dänn au nüme güebt und trainiert. und nebebi stiegt d'akzeptanz vo de schiri au grad automatisch. aber gemäss de alte manne im züriberg, ghöred fehlentscheid zum fuessball! aber de wahri grund zum das NÖD welle ändere dürfti da drin liege, dass manipulatione dänn nüme so eifach möglich wäred...

    Zitat von Thomi

    Sonen BS!
    Stellder mal die letscht Hockeysaison vor ohni Playoff! Dä Z öpe 6-7 Runde vor Schluss Meister ohni Nervekitzel, Dramatik und Emotione!

    ich säge ja nöd, playoffs sind unnötig im ishockey. usserdem hät playoff im ishockey au e langi tradition und durchus sini berechtigung. und ja, es erzügt zuesätzlichi spannig, laht defür aber jedi qualifitkation ab öppe spiel 30 zur farce werde. zumindescht für d'spitzeclüb...

    Zitat von Thomi

    Kei Eintagsflüge wird Zuefallsmeister bi Viertel- Halb- und Finalplayoff Best of seven! Sonen Seich!

    eitagsflüge villicht nöd grad, aber de verein wo 40 pünkt hinder em 1. gsi isch cha durchus meischter werde, will bi dene halt grad alles passt während 4 wuche.

    Zitat von Thomi

    Aber ich mag dä Fuessballer ihre Modus gönne....isch i dä CH und in Tschörmeni ja jedes Jahr total spannend ;) FCB und FCB :)

    fuessball isch en andere sport, det gits scho au es momentum, das chan durchus 1-2 spiel gah. aber nie im lebe wür zb. eintracht frankfurt d'bayern 4x schlah i 7 spiel. unmöglich! nöd emal wolfsburg wür das schaffe. und nie im lebe wür de fcz/gcn/yb basel über 7 spiel schlah. no way! drum isch au de modus ohni playoff durchus richtig im europäische fuessball. ganz abgseh devo, wieviel mal händ allei in dütschland no 2-4 mannschafte i de letschte rundi chönne meischter werde? es paar mal! und das isch dänn genau so spannend wie playoffs.

    Zitat von Thomi

    No Offens Snow aber das isch für mich eifach d'ussag vo eim wo Fuessball sehr gern hät und weiss, dass sich a dem bescheidene Modus nie öpis wird ändere und ihn drumm verteidigt ;)

    oh ja, ich ha de fuessball sehr gern. aber us obe erwähnte gründ wünsch ich mier, dass sich a dem bescheidene modus nie öppis änderet. ich tuen en nöd verteidige, will sich sowieso nie öppis änderet, sondern will sich nie öppis ändere söll!

    Zitat von Thomi

    Oder dänksch e Championsleague, EM oder WM wär interessant miteme reine Punketmodus bis zum Schluss? Wohl eher nöd oder? :-o

    nei, tänk ich nöd. aber bi dene verastaltige stimmt de modus ja au. em/wm die gönd au nume 4 wuche und drum isch playoffs dete durchus ok. aber au da, nöd immer isch die bescht mannschaft au welt- bzw. europameischter worde. i de cl gseht das dänn scho wieder es bizz anders us. det günt scho meischtens das über e ganzi saison beschti team de chübel. gaht aber ebe au über e ganzi saison.

    Zitat von Mitsch 2006

    vo dene gits uf de ganze wält en huufe


    i dem fall hät de pumuckl geld uf afrika überwiese...isch würkli en extrem krasse fehlentscheid gsi...

    und de tschikahui isch nöd emal verletzt! :geil:

    Zitat von Larry


    ohni playoffs gits defür kei zuefallsmeischter und eitagsflüge. det wird die mannschaft meischter wo es ganzes jahr lang am beschte gsi isch! es hät beides vor und nachteil. aber für mich absolut undenkbar wenn im europäische fuessball playoffs igfüehrt werded... :warnix:

    Zitat von Reto

    Ui Roli. Ghörsch au scho zu dene? ;o)


    was heisst da „au scho“? sendige wie „rendez vous am mittag“ und „echo der zeit“ begleitet mich scho über 25 jahr dur mis lebe. wenn ich infos will - und die will ich täglich! - han ich gern e redaktion dehinder und somit e gwüssi tüüfi und seriosität vo de infos. informatione wo irgendwo im internet abgschriebe und dänn unkommentiert verbreite werded gaht defintiv nöd! de absoluti (info-) horror sind drum medie wie 20 minute, radio energy oder tele züri news. ich weiss dänn zwar wer beyoncé letscht nacht gvöglet hät oder was kardashian für e handtäsche kauft hät…

    die infos sind aber öppe so sinnvoll und spannend wie american football, womit mer bim andere thema wäred! aber wie richtig erwähnt, da drüber muess mer nüt meh säge. e sportart, wo offesichtlich vo tv werber erfunde worde isch, bevor s’ tv werbig überhaupt geh hät… :razz:

    lömmer doch da dezue eifach zalhe rede:

    Während der TV-Übertragung eines Football-Spiels wird nur zu 8,3 Prozent wirklich gespielt. Zu 35,3 Prozent der Sendezeit stehen die Spieler herum, 24,5 Prozent sind Werbung und 10,7 Wiederholungen.

    Guckst du:
    http://www.watson.ch/Sport/articles…t-erkl%C3%A4ren
    fehled no unkommentierti 21,1%. das wird aber wahrschinlich die zit sie, wo d'zueschauer hot dogs, burgers und bier holed... :bier:

    Zitat von Mirko

    Nörgelei, des Schweizers liebstes Hobby... Soll doch jeder so Nachrichten schauen wie er will, die Tagesschau wird ja nicht einfach so eine der Sendungen mit den höchsten Einschaltquoten sein. Es wollen halt nicht alle via Blick.ch, 20min.ch und Konsorten schlecht recherchierte Nachrichten oder Tweets im Stil von "wir waren die ersten und haben schon ein exklusives Leserreporter-Bild" anschauen.

    Ich verstehe auch nicht, wieso man für einen so langweiligen Sport wie American Football am kommenden Sonntag aufbleiben kann, aber es wird auch in der Schweiz wieder Tausende geben, die das machen, sollen sie doch...


    besser chamers nöd säge, vom erschte bis zum letschte wort! :applaus:

    Zitat von Larry

    "Die Argumentation von Wolff ist wenig überraschend. Sie entspricht jener seiner Partei. Diese vertritt immer wieder die Ansicht, Polizeiarbeit sei ein Service public und die Polizei dürfe keine Kosten überwälzen, da sie so zum Richter werde."

    Es wird billiger bwz. gratis für GC und de FCZ! :mrgreen:

    http://www.blick.ch/news/schweiz/z…-id3426356.html


    als canepa/anliker würd ich die sach aber schnellstens de awält übergeh und prüefe lah!

    Zitat von schalamütss

    Dä Snowcat in Ehre, aber sies Urteilsvermöge gägeüber GC isch durch ä ganz schweri Vergangeheit prägt....:-)))))


    stimmt nur uf de emotionale ebeni, sachlich chani ich de verein sehr wohl ischätze... :razz:

    und es isch doch eso: scho de thoma isch e sehr gueti wahl gsi. ich hetti de zum fcz gholt vor 2 jahr, wenn ich öppis z'säge hett...und genau de thoma holt jetzt en trainer wo bescheide, en chrampfer, känn dampfplauderi, mit höcher sozialkompetenz, sachverständig und ersch no en hervorragende usbildner isch. also genau das was niederhasli jetzt brucht. und er harmoniert menschlich und fachlich hervorragend mit em sportchef wo villi vo de obe beschribene eigeschafte au mitbringt.

    zum glück händ ihr immer no kei chole, kei zueschauer und de rescht vo de füehrig isch bestefalls guet für d'muppet show, aber ernscht neh chamer die sicher nöd. das alles laht mier gnueg hoffnig, dass ihr mit em tt-duo nöd grad durestartet... :geil:

    da ine wird aber uf verdammt höchem niveau gjammert!

    ich bi ja nuno teilzit zueschauer. aber ich gseh dänn jeweils en zsc wo wänns drufachunt, alli andere mannaschafte i dere liga domniniert. und i de playoffs chunts druf ah...

    Zitat von Larry

    Die meisten ZSC Fans kommen aus den Kreisen 11 und 12, aus der unmittelbaren Nähe des Hallenstadions, das weiss man seit der grossen Umfrage.

    vielleicht die meisten sk inhaber, aber die meisten fans? welche umfrage überhaupt? die möchte ich gerne sehen...

    Zitat von Larry

    Fragt sich ob all diese Leute überhaupt nach Altstetten gehen möchten.

    auch im limmattal/angrenzendem aargau und in den stadtkreisen 1-9 hat es nicht wenige zsc fans, ein einzugsgebiet welches nicht weniger einwohner hat als züri nord. es gäbe aber sicher eine verschiebung der fans. aber der zuschauerschnitt würde sich kaum verändern. und wenn, dann gegen oben. selbst ich würde mir eine sk kaufen... :razz:

    ah ja, noch was: der flughafenzug (basel-flgh-basel) fährt ohne halt vom bahnhof oerlikon in den bahnhof altstetten. reisezeit: 5 minuten...

    Zitat von Larry

    Im Hinblick auf den kommenden Afrika-Cup in Äquatorial-Guinea (ab 17. Januar) finden diverse Spieler aus der Swiss Football League Unterschlupf in den Kadern ihrer Nationalmannschaften.

    Aufgeboten worden sind für das Kontinental-Turnier Yassine Chikhaoui, Amine Chermiti (beide Tunesien und FC Zürich), Franck Etoundi (Kamerun/FC Zürich), Serey Die (Elfenbeinküste/Basel), Nathan Sinkala (Sambia/Grasshoppers), Moussa Konaté (Senegal/Sion), Igor Nganga (Kongo/Aarau) und Chris Malonga (Kongo/Lausanne-Sport). (pre/si)

    http://www.afrika-cup.de/spielplan/

    Da geht die ganze Vorbereitung flöten.....


    die spiller vom afrika cup sind zum teil scho jahre bim fcz. da weiss jede wie sich die andere uf und nebed em platz beweged.

    und de einzig neuzuezug, de schneuwly, wird uf und nebem platz sehr schnell integriert si. ich wür drum das ganze nöd überbewerte. d'rückrundi wird genau glich verlaufe, ob jetzt d'afrikaner d'vorbereitig mitmached oder nöd!


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    us de hütige nzz am sunntig:

    Gleichzeitig gibt es aber immer wieder Gerüchte über Gespräche mit Investoren, die den ganzen Klub übernehmen und mit finanziell grosser Kelle anrichten wollen.

    hät de eckel no en brüeder? oder wott susch öpper im baur au lac warm go esse...? :shock:

    GC sucht den Trainer für Bescheidenheit

    GC-Sportchef Axel Thoma fahndet nach dem Nachfolger für Michael Skibbe. Zu den Kandidaten für den schwierigen Job sollen Carlos Bernegger oder Martin Schmidt gehören. Von Stephan Ramming

    Die Geräuschkulisse war gering, als Michael Skibbe am Donnerstag auf dem GC-Campus das Cheftrainer-Büro räumte und sich auf den Weg machte zum neuen Arbeitgeber Eskisehirspor in der Türkei. Mit dem stillen Abgang vollzog sich in Niederhasli, was sich seit längerem abgezeichnet hatte. Skibbe und GC - das passte spätestens seit der Affäre mit der Suspension und der per Gericht erwirkten Rückkehr des Leitwolfs Vero Salatic nicht mehr zusammen. So waren sie alle froh - Skibbe über den neuen Job, die Grasshoppers über die Ablösesumme aus der Türkei, Spieler und Führung über die Aussicht, die Karten nun neu zu mischen.

    GC-Sportchef nennt keine Namen

    So bekam der Freitag eine ironische Note, als sich der GC-Bus für das Hallenturnier in Frankfurt ohne Skibbe in Bewegung setzte. Es wäre für ihn ein Wiedersehen gewesen mit einem seiner früheren Arbeitgeber aus der Bundesliga, für die sich der Deutsche im Grunde seines Herzens als GC-Coach wieder empfehlen wollte. Daraus ist nichts geworden.

    Das alles kümmerte die Reisegruppe im Bus wenig. Vielmehr dürfte sich die Mannschaft die Frage gestellt haben, wer sie künftig auf dem Platz anleiten wird. Der GC-Sportchef Axel Thoma ist derzeit mit der Trainersuche beschäftigt, lässt sich aber nicht in die Karten blicken. Er sagt: «Ich habe eine Liste im Kopf. Aber ich nenne keine Namen, das würde meine Arbeit torpedieren.» Nachdem sein Scherz mit den Namen Giovanni Trapattoni und Gennaro Gattuso kolportiert worden war, sollen deren Bewerbungen auch tatsächlich eingetroffen sein. Thoma sagt, die Arbeit sei herausfordernd und mache ihm Spass.

    Seit er im Oktober mitten in den Wirren um Salatic den Job des GC-Sportchefs übernommen hat, bietet sich für ihn nun zum ersten Mal die Gelegenheit, nach aussen ein Zeichen zu setzen und einen Trainer nach seinen Vorstellungen zu installieren. In der kurzen Zeit im GC hat er zumindest gelernt, dass nach anderthalb Jahren mit dem verhältnismässig teuren Skibbe künftig auch für den Trainerposten kein Gehalt bezahlt werden kann, für das sich ein klingender Name nach Niederhasli locken liesse. Bescheidenheit lautet die Massgabe. Darin kennt sich Thoma nach langen Jahren im FC Wil aus. Deshalb orientiert er sich an pragmatischen Lösungen.

    Carlos Bernegger wäre eine; der in Luzern entlassene Argentinier hat im GC eine Vergangenheit und arbeitete einst mit Thoma im FC Winterthur. Auch den Walliser Martin Schmidt kennt Thoma von der gemeinsamen Trainerausbildung, der 47-Jährige coacht derzeit die zweite Mannschaft von Mainz 05 in der dritten Bundesliga. Jürgen Seeberger könnte ein Kandidat sein, vielleicht auch Maurizio Jacobacci. Thoma sagt nur, dass die Wahl «bald» erfolgen soll. In der nächsten Woche reist das Team ins Trainingslager. Ziel ist es, dass es dies mit dem neuen Trainer tut.

    Egal, wer es am Ende sein wird - das Signal ist klar. Nach dem Cup-Sieg und zwei zweiten Plätzen in der Meisterschaft ist GC ungefähr wieder dort angelangt, wo der Klub vor drei Jahren unter Ciriaco Sforza schon einmal war. Damals entwischte GC dem Abstieg nur dank dem Konkurs von Xamax, auch jetzt droht das Tabellenende. Musste Sforza damals auf junge, unerfahrene Spieler wie Zuber, Hajrovic, Abrashi, Lang oder Toko setzen, wird der künftige Coach auch jetzt für die zweite Saisonhälfte nicht auf Verstärkung hoffen. Nach den kostspieligen Monaten unter André Dosé ist der finanzielle Spielraum klein geworden.

    Im strukturellen Teufelskreis

    Das zeigt sich auch darin, dass keiner der über ein Dutzend auslaufenden Spielerverträge verlängert worden ist. Thoma sagt, dass dies bis zum Ende der Transferperiode keinen Sinn ergebe. Ihm fehlen die Mittel, potenzielle Kandidaten für einen in der Zukunft lukrativen Transfer längerfristig an den Klub zu binden. Mit den Nationalspielern Lang und Abrashi, den zwei drängendsten Personalien, gibt es nach wie vor keine Einigung. Mit beiden zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab wie beispielsweise mit Shkelzen Gashi, dessen Vertrag vor gut einem Jahr nicht verlängert werden konnte. So brachte der Torschützenkönig der vergangenen Saison GC verhältnismässig wenig Geld ein beim Wechsel nach Basel. Abrashi und Lang dürften im Juni gar auf einen Wechsel ohne Ablöse spekulieren.

    Dieser strukturelle Teufelskreis ist alt. Denn die Geldgeber der vielstimmigen Owners sorgen eher für künstliche Not-Nahrung als für ein nachhaltiges Fundament. Das Selbstverständnis wechselt munter zwischen dem eines Spitzenvereines wie unter Dosé und dem eines Ausbildungsklubs, wie es im Herbst wieder nach aussen getragen worden ist. Dazu passt, dass GC um jeden Rappen kämpft und mit Blick auf den Lizenzantrag für die Super League gemeinsam mit dem FC Zürich bei der Stadt eine Reduzierung der Mietkosten im Letzigrund zu ertrotzen versucht. Gleichzeitig gibt es aber immer wieder Gerüchte über Gespräche mit Investoren, die den ganzen Klub übernehmen und mit finanziell grosser Kelle anrichten wollen. Doch das sind Gerüchte. Die Geräuschkulisse bleibt vorderhand gering in Niederhasli.